Liebe Fastalleswissende,
Hat jemand eine Idee, wieso mein „Ich“ gerade in dieser und nicht in einer anderen Gebärmutter eingenistet wurde. Schrecklich der Gedanke, dass sich diese ungewollte Einnistung immer und überall wiederholen kann! Ich möchte erwähnen, dass ich nicht der KARMA-Lehre anhänge. Bin auch gegen das „Belohnungs-Bestrafungs“ -System.Eines aber ist einleuchtend: Irgenwer ist ja immer das Ich-tragende Subjekt und zwar immer nur einer. Die andern Mia. sind ja nur Objekte in der Statistenrolle des Theaters.
Gruss: hardy
Eines aber ist einleuchtend:
Irgenwer ist ja immer das Ich-tragende Subjekt und zwar immer
nur einer. Die andern Mia. sind ja nur Objekte in der
Statistenrolle des Theaters.
Das hört sich irgendwie wie Solipsismus an.
>> Ja natürlich ist das Silipismus - aber bitte hast Du andere Idee ?
Bin gespannt ?
Mit Gruss: hardy
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Liebe Fastalleswissende,
Hat jemand eine Idee, wieso mein „Ich“ gerade in dieser und
nicht in einer anderen Gebärmutter eingenistet wurde.
Schrecklich der Gedanke, dass sich diese ungewollte Einnistung
immer und überall wiederholen kann!
Ungewollt ist hier genauso möglich wie gewollt…
Schrecklich der Gedanke, dass sich diese gewollte Einnistung
immer und überall wiederholen kann!
oder:
Herrlichlich der Gedanke, dass sich diese gewollte Einnistung
immer und überall wiederholen kann!
Ich möchte erwähnen, dass
ich nicht der KARMA-Lehre anhänge. Bin auch gegen das
„Belohnungs-Bestrafungs“ -System.
Sondern ?
Eines aber ist einleuchtend:
Irgenwer ist ja immer das Ich-tragende Subjekt und zwar immer
nur einer.
Das ist eine begrenzte Sicht der Dinge; die Rolle z.B. des Vaters ist hier nicht berücksichtigt
Die andern Mia. sind ja nur Objekte in der
Statistenrolle des Theaters.
wieso nicht Mitakteure?
Alles klar?
Stefan
Hallo Hardy,
es nistet sich ein SEIENDER Geist ein. Entsprechend der geistigen Vorstellung auch das Ummfeld.
Das ICH von der PERSON entsteht erst durch Sinneswahrnehmung.
Ein Kleinkind hat noch kein ICH. Es lebt im reinen SEIN-Zustand.
MfG,
Demetrius
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Das ICH von der PERSON entsteht erst durch Sinneswahrnehmung.
Ein Kleinkind hat noch kein ICH. Es lebt im reinen
SEIN-Zustand.
Das ist absurd!(selbst Embyos haben bereits Sinneswahrnehmungen)
Auch der (reine) S-Ein Zustand beinhaltet das ich.
(selbst der S-Alles Zustand tut das)
Stefan
Hi,
bevor Du solche Fragen aufwirfst, beschreibe doch bitte mal, was ganz genau und konkret dein „Ich“ ist. Ist es dein Gehirn - wohl kaum, irgend ein „etwas“, das in Deinem Gehirn nistet, wohl auch nicht…
Das „Ich“ existiert in Realität nicht. Es ist ein Konzept, ein Modell, geschaffen aus dem Bedarf nach einem „Ich“ im Alltag.
Also nehmen wir dann mal an, zu dem Ich gehört auch Dein ganzer Körper.
Wo ist die genaue Grenze des Körpers? Der Übergang zwischen „Innen“ und „Aussen“ an der Haut ist ein fließender. Im Laufe von ca. 7 Jahre werden die Körpergewebe vollständig ersetzt - bist Du vorher ein anderes Ich als nachher? Und was ist mit der Nahrung und dem Sauerstoff und dem Wasser, die ich mit der Umgebung austausche? Oder auch wenn ich nur auf der Tastatur schreibe, reibe ich Moleküle ab, von denen einzelne die in meinen Körper integriert werden (z.B. wenn ich sie über den Mund aufnehme) Bin ich dann 99,9999 % Ich und 0,0001% Computertastatur?
Andreas
Hi,
bevor Du solche Fragen aufwirfst, beschreibe doch bitte mal,
was ganz genau und konkret dein „Ich“ ist. Ist es dein Gehirn
- wohl kaum, irgend ein „etwas“, das in Deinem Gehirn nistet,
wohl auch nicht…Das „Ich“ existiert in Realität nicht. Es ist ein Konzept, ein
Modell, geschaffen aus dem Bedarf nach einem „Ich“ im Alltag.
Vereinfachend gehe ich jetzt davon aus, dass das „Ich“ hier die Vorstellung, das Konzept bezeichnet, welches mit Reifung des Gehirns mittels auch differenzierter Sinneswahrnehmung entsteht.
Das ein Wesen an Sinneseindrücke gelangt, ist ungeachtet der Fähigkeiten des Wesens mit diesen Eindrücken auch etwas anzufangen vollkommen für diese Argumentation belanglos.
Also widerspreche ich hier dem Auspruch: Das ist absurd!( auch Embryos haben Sinneseindrücke) von Stefan.
Es ist doch eileuchtend und wird wohl jetzt, auch von mir zwecks einfacherer Argumentation, nicht wirklich bezweifelt, dass Embryonen oder dann später Kleinkinder (nehmen wir an bis 1,5 Jahren) über Sinneseindrücke verfügen, mit diesen aber nicht so viel Informationen aus ihrer Umwelt erhalten können, wie der erwachsene Mensch.
Für das Ich und die „Ich-Findung“ beziehe ich mich hier auf Versuche, in denen Kleinkinder sich im Spiegel betrachten sollen und man nun feststellen will, ob sie sich selbst in dem Spiegel "wieder"erkennen.
Wie viele die dieses Experiment kennen wissen, hat man das auch bei Affen gemacht und festgestellt, dass Kleinkinder und zumindest einige Affen- bzw. HAlbaffenarten NICHT in der Lage waren (und bis heute sind) sich selbst im Spiegel zu erkennen und dabei statt dessen dachten einen Artgenossen zu erblicken.
Und hier bestreitet niemand, dass die Probanden nicht genügend bzw. unzureichende Sinneseindrücke hatten, sondern, dass diese Versuchstiere und -menschen nicht in der LAge waren sich selbstals ein Subjekt, als ein „ICH“ seperat von den anderen zu sehen.
Die meisten Tiere und kleine Menschenkinder haben keine VORSTELLUNG vom ICH und können deswegen wohl auch nicht mit Adjektiven, wie egozentrisch und egoistisch exakt bezeichnet werden.
Und jetzt noch einmal genauer auf den Artikel bezogen auf den ich gerade antworte:
Ist das was du denkst Realität?
Ist das was du siehst Realität?
Ist dein ICH Realität?
Wenn du die erste Frage mit Ja beantwortest, egal wie du im Folgenden die 2. Frage beantwortest, musst du die letzte Frage ebenfalls mit JA beantworten.
Von Objektivität und Subjektivität will ich jetzt nicht sprechen, obwohl es sich hier anbieten würde.
Kleine Sprachanalyse dazu
Ich empfehle eine gründliche Lektüre der Grundlagen solcher Probleme. Die darauf fußen, was ein Individuum überhaupt ist und wann ein Individuum das selbe ist wie ein anderes und wann es ein anderes ist. Denn sicherlich identifizierst du die Leute um dich herum miteinander. Gerhard Schröder von letzte Woche ist doch die selbe Person wie diese Woche, aber nicht das selbe Materienpaket. Dies scheint eine Eigenschaft zu sein, die nur personen haben. Da „ich“ ein index ist, und damit immer eine Person gemeint ist - Nämlich die, die „ich“ sagt - muss Gerhard schröder eine Person sein, denn er hat schon oft ich gesagt. Auch wenn er heute „ich“ sagt und morgen nicht, ist er immer noch eine Person, denn er wird morgen der selbe Gerhard Schröder sein, wie heute. „ich“ ist ein idexikalischer Quantor über Person, mit der Quantität 1, der der nur personen aussondert, da nur diese „ich“ sagen könne, und auch nur die Personen aussondert, die „ich“ sagen. Man weißt sich sein „ich“ sozusagen durch dessen gebrauch selbst zu.
Als Literaturklassiker dafür:
John Locke: Essay Concerning Human Understanding
Decartes: Meditationes
Wenn du dies gelesen hast wirst du deine Frage, wenn sie noch besteht präzise formulieren können.
Als Literaturklassiker dafür:
John Locke: Essay Concerning Human Understanding
Decartes: MeditationesWenn du dies gelesen hast wirst du deine Frage, wenn sie noch
besteht präzise formulieren können.
Hallo Martin,
Ja es ist tatsächlich schwierig das Problem der „Ich-Werdung“ zu formulieren.
Aber vielen Dank für Deine Ausführungen.
Da ich nicht zu den Dualisten wie Descartes gehöre, empfehle ich das Buch von ANTONIO DAMASIO : „Descartes’ Irrtum“ (dtv 33020)
Mit Gruss: hardy
Aber trotzdem erst descartes lesen. Im Text steht was im Text steht, und nicht das was die Herren Sekundärliteraten meinen dort gelesen zu haben. Kann allgemein als Fautregel gelten, zuerst den Klassiker ganz unvoreingenommen lesen und versuchen zu verstehen, dann die Sekundärliteratur zu Hand nehmen, und ihre Kritik am Original überprüfen!!!
Nächstenliebe
Vereinfachend gehe ich jetzt davon aus, dass das „Ich“ hier
die Vorstellung, das Konzept bezeichnet, welches mit Reifung
des Gehirns mittels auch differenzierter Sinneswahrnehmung
entsteht.
Das soll das Ich sein?
Das ein Wesen an Sinneseindrücke gelangt, ist ungeachtet der
Fähigkeiten des Wesens mit diesen Eindrücken auch etwas
anzufangen vollkommen für diese Argumentation belanglos.
Also widerspreche ich hier dem Auspruch: Das ist absurd!( auch
Embryos haben Sinneseindrücke) von Stefan.
Mit Verlaub: Auch das ist absurd.
Es ist doch eileuchtend und wird wohl jetzt, auch von mir
zwecks einfacherer Argumentation, nicht wirklich bezweifelt,
dass Embryonen oder dann später Kleinkinder (nehmen wir an bis
1,5 Jahren) über Sinneseindrücke verfügen, mit diesen aber
nicht so viel Informationen aus ihrer Umwelt erhalten können,
wie der erwachsene Mensch.
nicht so viel ist mehr als keine womit dieser Satz nichts als eine Phrase ist.
Für das Ich und die „Ich-Findung“ beziehe ich mich hier auf
Versuche, in denen Kleinkinder sich im Spiegel betrachten
sollen und man nun feststellen will, ob sie sich selbst in dem
Spiegel "wieder"erkennen.Wie viele die dieses Experiment kennen wissen, hat man das
auch bei Affen gemacht und festgestellt, dass Kleinkinder und
zumindest einige Affen- bzw. HAlbaffenarten NICHT in der Lage
waren (und bis heute sind) sich selbst im Spiegel zu erkennen
und dabei statt dessen dachten einen Artgenossen zu erblicken.
Und hier bestreitet niemand, dass die Probanden nicht genügend
bzw. unzureichende Sinneseindrücke hatten, sondern, dass diese
Versuchstiere und -menschen nicht in der LAge waren sich
selbstals ein Subjekt, als ein „ICH“ seperat von den anderen
zu sehen.
Vorsicht: Die (scheinbare!) Unfähigkeit auf einen Spiegel in erwarteter Weise zu reagieren sagt nichts über das Vorhandensein eines Ich.
(die Unfähigkeit eine Gleichung mit einer Unbekannten aufzulösen sagt nichts über das Vorhandensein von Intelligenz aus.)
Die meisten Tiere und kleine Menschenkinder haben keine
VORSTELLUNG vom ICH und können deswegen wohl auch nicht mit
Adjektiven, wie egozentrisch und egoistisch exakt bezeichnet
werden.
Was für eine Behauptung
Das sage ich:
Jedes Lebewesen (bis hin zum Einzeller)hat ein ein Ich.
Und jetzt noch einmal genauer auf den Artikel bezogen auf den
ich gerade antworte:Ist das was du denkst Realität?
Ist das was du siehst Realität?
Ist dein ICH Realität?Wenn du die erste Frage mit Ja beantwortest, egal wie du im
Folgenden die 2. Frage beantwortest, musst du die letzte Frage
ebenfalls mit JA beantworten.
Ist Wasser nass?
Ist Feuer heiss?
Hab ich wirklich recht?
Wenn du die erste Frage …
Von Objektivität und Subjektivität will ich jetzt nicht
sprechen, obwohl es sich hier anbieten würde.
Diesen letzten Satz muss ich zum Glück nur noch kopieren:
Von Objektivität und Subjektivität will ich jetzt nicht
sprechen, obwohl es sich hier anbieten würde.
Trotzdem:
Viel Spass
Stefan
Kleine Verbesserung dazu (ätsch)
Ich empfehle eine gründliche Lektüre der Grundlagen solcher
Probleme. Die darauf fußen, was ein Individuum überhaupt ist
und wann ein Individuum das selbe ist wie ein anderes und wann
es ein anderes ist. Denn sicherlich identifizierst du die
Leute um dich herum miteinander. Gerhard Schröder von letzte
Woche ist doch die selbe Person wie diese Woche, aber nicht
das selbe Materienpaket. Dies scheint eine Eigenschaft zu
sein, die nur personen haben. Da „ich“ ein index ist, und
damit immer eine Person gemeint ist - Nämlich die, die „ich“
sagt - muss Gerhard schröder eine Person sein, denn er hat
schon oft ich gesagt. Auch wenn er heute „ich“ sagt und morgen
nicht, ist er immer noch eine Person, denn er wird morgen der
selbe Gerhard Schröder sein, wie heute.
Nee, nicht notwendig, da Sie hier den Unterschied zwischen identität und identität in-der-Zeit nicht beachten. Ich gehe bei Ihnen mal von einer läßlichen Ungenauigkeitssünde aus und vermute stark, dass Ihnen dieser Unterschied natürlich klar ist (
). Wichtig ist er schon - zumal personen in der zeit ja mitnichten sich nicht verändern. Was ja auch relevant ist, wenn wir „identität einer Person“ eher alltagsprachlich verwenden (also so etwas meinen wie: authentisch sein, bei sich selbst sein, eine gewisse Selbstbeschreibung von sich haben und dergl.)
„ich“ ist ein
idexikalischer Quantor über Person, mit der Quantität 1, der
der nur personen aussondert, da nur diese „ich“ sagen könne,
und auch nur die Personen aussondert, die „ich“ sagen. Man
weißt sich sein „ich“ sozusagen durch dessen gebrauch selbst
zu.Als Literaturklassiker dafür:
John Locke: Essay Concerning Human Understanding
Decartes: MeditationesWenn du dies gelesen hast wirst du deine Frage, wenn sie noch
besteht präzise formulieren können.
Und bitte Humes Treatise. Seine These, es gäbe keine Substanz namens „das Selbst“ (eine These, von der die Interpreten allzu hurtig behaupten, hier sei Hume gescheitert) halte ich nach wie vor für erregend und der rehabilitierung für bedürftig. Treatise 251-263 (Selby-Bigge-Ed.)
Vereinfachend gehe ich jetzt davon aus, dass das „Ich“ hier
die Vorstellung, das Konzept bezeichnet, welches mit Reifung
des Gehirns mittels auch differenzierter Sinneswahrnehmung
entsteht.Das soll das Ich sein?
Sag mir was besseres. Wenn du das deutlicher ausdrücken kannst, dann mach das (wenigstens für mich)
Das ein Wesen an Sinneseindrücke gelangt, ist ungeachtet der
Fähigkeiten des Wesens mit diesen Eindrücken auch etwas
anzufangen vollkommen für diese Argumentation belanglos.
Also widerspreche ich hier dem Auspruch: Das ist absurd!( auch
Embryos haben Sinneseindrücke) von Stefan.Mit Verlaub: Auch das ist absurd.
Bitte auch eine kleine Begründung anführen.
Es ist doch eileuchtend und wird wohl jetzt, auch von mir
zwecks einfacherer Argumentation, nicht wirklich bezweifelt,
dass Embryonen oder dann später Kleinkinder (nehmen wir an bis
1,5 Jahren) über Sinneseindrücke verfügen, mit diesen aber
nicht so viel Informationen aus ihrer Umwelt erhalten können,
wie der erwachsene Mensch.nicht so viel ist mehr als keine womit dieser Satz nichts als
eine Phrase ist.
Nicht „so viel“ bezeichnet hier nicht nur einen quantitativen, sondern
wegen der nachstehenden Bearbeitung durch das Gehirn auch einen qualitativen Unterschied.
Für das Ich und die „Ich-Findung“ beziehe ich mich hier auf
Versuche, in denen Kleinkinder sich im Spiegel betrachten
sollen und man nun feststellen will, ob sie sich selbst in dem
Spiegel "wieder"erkennen.Wie viele die dieses Experiment kennen wissen, hat man das
auch bei Affen gemacht und festgestellt, dass Kleinkinder und
zumindest einige Affen- bzw. HAlbaffenarten NICHT in der Lage
waren (und bis heute sind) sich selbst im Spiegel zu erkennen
und dabei statt dessen dachten einen Artgenossen zu erblicken.
Und hier bestreitet niemand, dass die Probanden nicht genügend
bzw. unzureichende Sinneseindrücke hatten, sondern, dass diese
Versuchstiere und -menschen nicht in der LAge waren sich
selbstals ein Subjekt, als ein „ICH“ seperat von den anderen
zu sehen.Vorsicht: Die (scheinbare!) Unfähigkeit auf einen Spiegel in
erwarteter Weise zu reagieren sagt nichts über das
Vorhandensein eines Ich.
(die Unfähigkeit eine Gleichung mit einer Unbekannten
aufzulösen sagt nichts über das Vorhandensein von Intelligenz
aus.)
Wunderbar einleutend. Ich danke dir.
Die meisten Tiere und kleine Menschenkinder haben keine
VORSTELLUNG vom ICH und können deswegen wohl auch nicht mit
Adjektiven, wie egozentrisch und egoistisch exakt bezeichnet
werden.Was für eine Behauptung
Das sage ich:
Jedes Lebewesen (bis hin zum Einzeller)hat ein ein Ich.
Hier bewegen wir uns im Kreis. Spätestens du solltest meine Behauptung nicht mit einer Behauptung zu widerlegen versuchen in der sich die „strittige“ Variable „Ich“ befindet.
Und jetzt noch einmal genauer auf den Artikel bezogen auf den
ich gerade antworte:Ist das was du denkst Realität?
Ist das was du siehst Realität?
Ist dein ICH Realität?Wenn du die erste Frage mit Ja beantwortest, egal wie du im
Folgenden die 2. Frage beantwortest, musst du die letzte Frage
ebenfalls mit JA beantworten.Ist Wasser nass?
Ist Feuer heiss?
Hab ich wirklich recht?Wenn du die erste Frage …
Eine kluge Spielerei deinerseits. Das System habe ich aber nicht deswegen so entworfen, du es aber absichtlich so genutzt. Was aber nichts daran ändert.
Von Objektivität und Subjektivität will ich jetzt nicht
sprechen, obwohl es sich hier anbieten würde.Diesen letzten Satz muss ich zum Glück nur noch kopieren:
Von Objektivität und Subjektivität will ich jetzt nicht
sprechen, obwohl es sich hier anbieten würde.Trotzdem:
Was heisst hier „Trotzdem“? wir sind, wie du siehst noch nicht am Ende.
Viel Spass
Stefan
Viel Spass zurück.
David
Vereinfachend gehe ich jetzt davon aus, dass das „Ich“ hier
die Vorstellung, das Konzept bezeichnet, welches mit Reifung
des Gehirns mittels auch differenzierter Sinneswahrnehmung
entsteht.Das soll das Ich sein?
Sag mir was besseres. Wenn du das deutlicher ausdrücken
kannst, dann mach das (wenigstens für mich)
OK:
Grundlegend geht es bei der Definition des Ich darum es an der richtigen Stelle einer (hierarchischen) Verknüpfung von Begriffen einzuordnen.
An erster Stelle also das Sein (schlicht und ergreifend weil das Sinn macht)gefolgt vom Bewusstsein (als ein Bestandteil (von vielen) des Seins) gefolgt vom Ich als Teil des Bewusstseins.
Schluss aus.
Das ein Wesen an Sinneseindrücke gelangt, ist ungeachtet der
Fähigkeiten des Wesens mit diesen Eindrücken auch etwas
anzufangen vollkommen für diese Argumentation belanglos.
Also widerspreche ich hier dem Auspruch: Das ist absurd!( auch
Embryos haben Sinneseindrücke) von Stefan.Mit Verlaub: Auch das ist absurd.
Bitte auch eine kleine Begründung anführen.
Absurd ist es dem „das ist absurd“ zu widersprechen, da es an dieser Stelle gerechtfertigt war.(es wurde einfach eine Behauptung aufgestellt die nicht richtig war)
Es ist doch eileuchtend und wird wohl jetzt, auch von mir
zwecks einfacherer Argumentation, nicht wirklich bezweifelt,
dass Embryonen oder dann später Kleinkinder (nehmen wir an bis
1,5 Jahren) über Sinneseindrücke verfügen, mit diesen aber
nicht so viel Informationen aus ihrer Umwelt erhalten können,
wie der erwachsene Mensch.nicht so viel ist mehr als keine womit dieser Satz nichts als
eine Phrase ist.Nicht „so viel“ bezeichnet hier nicht nur einen quantitativen,
sondern
wegen der nachstehenden Bearbeitung durch das Gehirn auch
einen qualitativen Unterschied.
was aber im Endeffekt keinen Unterschied macht.
Für das Ich und die „Ich-Findung“ beziehe ich mich hier auf
Versuche, in denen Kleinkinder sich im Spiegel betrachten
sollen und man nun feststellen will, ob sie sich selbst in dem
Spiegel "wieder"erkennen.Wie viele die dieses Experiment kennen wissen, hat man das
auch bei Affen gemacht und festgestellt, dass Kleinkinder und
zumindest einige Affen- bzw. HAlbaffenarten NICHT in der Lage
waren (und bis heute sind) sich selbst im Spiegel zu erkennen
und dabei statt dessen dachten einen Artgenossen zu erblicken.
Und hier bestreitet niemand, dass die Probanden nicht genügend
bzw. unzureichende Sinneseindrücke hatten, sondern, dass diese
Versuchstiere und -menschen nicht in der LAge waren sich
selbstals ein Subjekt, als ein „ICH“ seperat von den anderen
zu sehen.Vorsicht: Die (scheinbare!) Unfähigkeit auf einen Spiegel in
erwarteter Weise zu reagieren sagt nichts über das
Vorhandensein eines Ich.
(die Unfähigkeit eine Gleichung mit einer Unbekannten
aufzulösen sagt nichts über das Vorhandensein von Intelligenz
aus.)Wunderbar einleutend. Ich danke dir.
Herzlich gerne
Die meisten Tiere und kleine Menschenkinder haben keine
VORSTELLUNG vom ICH und können deswegen wohl auch nicht mit
Adjektiven, wie egozentrisch und egoistisch exakt bezeichnet
werden.Was für eine Behauptung
Das sage ich:
Jedes Lebewesen (bis hin zum Einzeller)hat ein ein Ich.Hier bewegen wir uns im Kreis. Spätestens du solltest meine
Behauptung nicht mit einer Behauptung zu widerlegen versuchen
in der sich die „strittige“ Variable „Ich“ befindet.
Zugegeben an dieser Stelle habe ich tatsächlich meinem Ärger durch Vorwegnahme eines der Ergebnisse der Ich Debatte Ausdruck verliehen.
(Man stelle sich das Verhalten eines Löwen bei der Beuteverteilung vor und behaupte dass dieser sich nicht egoistisch und egozentrisch verhält…et voila…)
Und jetzt noch einmal genauer auf den Artikel bezogen auf den
ich gerade antworte:Ist das was du denkst Realität?
Ist das was du siehst Realität?
Ist dein ICH Realität?Wenn du die erste Frage mit Ja beantwortest, egal wie du im
Folgenden die 2. Frage beantwortest, musst du die letzte Frage
ebenfalls mit JA beantworten.Ist Wasser nass?
Ist Feuer heiss?
Hab ich wirklich recht?Wenn du die erste Frage …
Eine kluge Spielerei deinerseits. Das System habe ich aber
nicht deswegen so entworfen, du es aber absichtlich so
genutzt. Was aber nichts daran ändert.
Was soll dieser Absatz?
Die zweite Frage ist sowieso überflüssig
Und ob ich die dritte Frage mit ja beantworte ist meine Sache;- von muss kann da keine Rede sein.
Alles in allem eine unzulässige Vorgehensweise.
Von Objektivität und Subjektivität will ich jetzt nicht
sprechen, obwohl es sich hier anbieten würde.Diesen letzten Satz muss ich zum Glück nur noch kopieren:
Von Objektivität und Subjektivität will ich jetzt nicht
sprechen, obwohl es sich hier anbieten würde.Trotzdem:
Was heisst hier „Trotzdem“? wir sind, wie du siehst noch nicht
am Ende.Viel Spass
StefanViel Spass zurück.
David
Noch Fragen?
Viel Spass
Stefan
Kleine Antwort
Nee, nicht notwendig, da Sie hier den Unterschied zwischen
identität und identität in-der-Zeit nicht beachten. Ich gehe
bei Ihnen mal von einer läßlichen Ungenauigkeitssünde aus und
vermute stark, dass Ihnen dieser Unterschied natürlich klar
ist (). Wichtig ist er schon - zumal personen in der zeit
ja mitnichten sich nicht verändern. Was ja auch relevant ist,
wenn wir „identität einer Person“ eher alltagsprachlich
verwenden (also so etwas meinen wie: authentisch sein, bei
sich selbst sein, eine gewisse Selbstbeschreibung von sich
haben und dergl.)
Die zeitliche Form gehört zum Individuum schon dazu. Kann man einmal damit begründen, dass Personen [Herr Schröder ist eine solche], sich durch teilnahme am selben leben identifizieren, leben kann man aber nur in der zeit. Aber auch Kastanedas und Geechs relative identitäten erlauben mir mein vorgehen.
Und bitte Humes Treatise. Seine These, es gäbe keine Substanz
namens „das Selbst“ (eine These, von der die Interpreten allzu
hurtig behaupten, hier sei Hume gescheitert) halte ich nach
wie vor für erregend und der rehabilitierung für bedürftig.
Treatise 251-263 (Selby-Bigge-Ed.)
Kenne ich noch garnicht, muss ich unbedingt mal lesen, Danke
Viele Grüße Martin
Nee, nicht notwendig, da Sie hier den Unterschied zwischen
identität und identität in-der-Zeit nicht beachten. Ich gehe
bei Ihnen mal von einer läßlichen Ungenauigkeitssünde aus und
vermute stark, dass Ihnen dieser Unterschied natürlich klar
ist (). Wichtig ist er schon - zumal personen in der zeit
ja mitnichten sich nicht verändern. Was ja auch relevant ist,
wenn wir „identität einer Person“ eher alltagsprachlich
verwenden (also so etwas meinen wie: authentisch sein, bei
sich selbst sein, eine gewisse Selbstbeschreibung von sich
haben und dergl.)Die zeitliche Form gehört zum Individuum schon dazu. Kann man
einmal damit begründen, dass Personen [Herr Schröder ist eine
solche], sich durch teilnahme am selben leben identifizieren,
leben kann man aber nur in der zeit. Aber auch Kastanedas und
Geechs relative identitäten erlauben mir mein vorgehen.
Streitig.Zu verkürzt und somit unklar ausgedrückt. Geach will ja in nuce auf folgendes hinaus:
(1)Der Fußballtrainer der B-Jugend und der einzige Junggeselle des Ortes sind derselbe Mann, aber nicht-identisch hinsichtlich dessen, ob sie ein Ehrenamt bekleiden.
Mal ganz abgesehen davon, dass ich Geachs Interpretation zumindest für streitig halte (siehe etwa Nelsons Antwort auf sie!)…Wie wollen Sie das problem der identität in der Zeit hiermit lösen? Sie können natürlich sagen
(2)Schröder zu t1 ist identisch mit Schröder zu t2 hinsichtlich dessen, am (ich schlags jetzt nicht nach) soundsovielten an dem und dem ort geboren worden zu sein, eine bestimmte Person zu sein , aber nicht identisch hinsichtlich dessen, bestimmte Erfahrungen gemacht zu haben.
Bei t1 ungleich t2
Nun, (2) ist, vorausgesetzt, wir geben ´relative Identität´ einen vernünftigen Sinn, natürlich trivial wahr, löst aber nichts. Insbesondere wird der WITZ des problems der Identität-in-der-Zeit ja nicht erfasst, sondern lediglich dargestellt. Sie kennen natürlich Theseus Schiff. Theseus bringt sein Schiff auf die Werft: „Einmal rundum erneuern bitte!“ Der Schiffbauer – nennen wir ihn Themistokles – hievt das Schiff auf heling A. Er baut die erste Planke ab und erneuert sie. Da bemerkt er: Die Planke ist ja noch gut und legt sie auf Heling B. Und so weiter, bis das komplette Schiff (Theseus´) erneuert wurde und auf heling B ein neues Schiff liegt. Wirklich? Das „neue“ ist aus alten Planken, ist materiell Theseus Schiff, das alte ist im Grunde komplett neu, ein Neubau. Frage: Wo liegt Theseus Schiff? Auf Heling A oder B? Das scheint mir doch der Kern des Problems zu sein – deswegen mein etwas mokanter Protest.
Und bitte Humes Treatise. Seine These, es gäbe keine Substanz
namens „das Selbst“ (eine These, von der die Interpreten allzu
hurtig behaupten, hier sei Hume gescheitert) halte ich nach
wie vor für erregend und der rehabilitierung für bedürftig.
Treatise 251-263 (Selby-Bigge-Ed.)Kenne ich noch garnicht, muss ich unbedingt mal lesen, Danke
Viele Grüße Martin
Die zeitliche Form gehört zum Individuum schon dazu. Kann man
einmal damit begründen, dass Personen [Herr Schröder ist eine
solche], sich durch teilnahme am selben leben identifizieren,
leben kann man aber nur in der zeit. Aber auch Kastanedas und
Geechs relative identitäten erlauben mir mein vorgehen.
Bitte inmal Locke lesen: Essay Concerning Human understanding, XXVII Über Identität und Verschiedenheit.
Das Schiff, vond em alles abgebaut wurde ist das selbe Schiff wie das, was zur Reperatur kam, denn natürliche Individuen überleben Stoffwechsel. Natürliche Individuen haben eine spezifische Zeitliche Struktur, die sie von ihrere ersten Zeit bis zu ihrer letzten das selbe Individuum sein lassen.
Wenn man x und y für identisch erklärt haben sie natürliche identisch zu sein, damit ist die glühbirne im ausgeschalteten Zustand nicht selbe Glühbirne wie die leuchtende. Aber es ist in beiden Fällen die selbe glühbirne. Wenn also jemand sagt x ist das selbe wie y, muss man gleich fragen: Das selbe was? Der Morgenstern ist der selbe Körper wie der Abendstern, aber gewiss nicht die selbe Himmelserscheinung, denn beide stehen an unterschiedlichen Stellen des Horizonts. Natürliche Individuen sind teile der Welt, da die Welt die gesamtheitd er bestehenden Sachverhalte ist, sind natürliche Individuen einige dieser bestehenden sachverhalte. Gegenstände unterscheiden sich durch die Sachverhalte in denen sie vorkommen. Damit haben Gegenstände und Individuen andere Identitätsbedingungen. Darum bitte nicht individuen und Gegenstände verwechseln.
Viele Grüße
Martin
Voll die Philosophie hier…
Hi,
interessant, dass man sich darüber gleich zerfetzen muss…und wie man die Beantwortung der Frage, was denn das „Ich“ ist durch alle möglichen Manöver zu umgehen trachtet (weil es keines gibt???)
Lest doch mal ein bischen bei Alan Watts herum. Dieser hat aus meiner Sicht zum Thema „Ich“ plausiblere Ansätze gefunden, als dies die akademischen Philosophen getan haben. Auch wenn man seinen Ansichten nicht folgt - es ist schon mal ein weiterer plausibler(-er)Erklärungsansatz, als die christliche Tradition.
interessant ausserdem, dass in diesem Brett von einigen Nutzern sehr stark auf den Gebrauch von Fremdwrtern und Fachbegriffen gesetzt wird, wohl mangels Klarheit der eigenen Gedanken. Ich bin der Meinung, dass sich alle relevanten Dinge auch in ganz normaler Alltagssprache erklären lassen (wenn man denn weiss, was man eigentlich sagen will). Wenn man Fachbegriffe verwenden muss, da keine Entsprechung im Deuschen vorhanden ist, sollte man kurz erklären, was man konkret unter dem Begriff versteht (denn die Definition ist vielfach NICHT eindeutig, sondern der selbe Begriff wird von verschiedenen Personen und philosophischen Schulen unterschiedlich aufgefasst.
Schönen Abend noch
Andreas
Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.
interessant, dass man sich darüber gleich zerfetzen muss
Wer zerfetzt sich denn hier? (lies mal deinen eigenen Text!)
…und
wie man die Beantwortung der Frage, was denn das „Ich“ ist
durch alle möglichen Manöver zu umgehen trachtet
was du konsequent tust
(weil es keines gibt???)
das ist ein Manöver zur vermeidung einer klaren Aussage.
Lest doch mal ein bischen bei Alan Watts herum. Dieser hat aus
meiner Sicht zum Thema „Ich“ plausiblere Ansätze gefunden, als
dies die akademischen Philosophen getan haben. Auch wenn man
seinen Ansichten nicht folgt - es ist schon mal ein weiterer
plausibler(-er)Erklärungsansatz, als die christliche
Tradition.
was denn nun? akademischen Philosophen? christliche Tradition?
interessant ausserdem, dass in diesem Brett von einigen
Nutzern sehr stark auf den Gebrauch von Fremdwrtern und
Fachbegriffen gesetzt wird,
tut wohl dran liegen tun dass die alle aufe Unsiversität sone akaddingsda (weisst schon) Geisteskramschaften da un so,
wohl mangels Klarheit der eigenen
Gedanken.
Lies mal deinen eigenen Text
Ich bin der Meinung, dass sich alle relevanten Dinge
auch in ganz normaler Alltagssprache erklären lassen (wenn man
denn weiss, was man eigentlich sagen will).
relevant ? was das denn jetzt wieder?
Wenn man
Fachbegriffe verwenden muss, da keine Entsprechung im Deuschen
vorhanden ist, sollte man kurz erklären, was man konkret unter
dem Begriff versteht
denn die Definition ist vielfach NICHT
eindeutig, sondern der selbe Begriff wird von verschiedenen
Personen und philosophischen Schulen unterschiedlich
aufgefasst.
und eben um die Klärung solcher Begriffe geht es hier.
Ausserdem:
Dass du deine Kritik aussgerechnet an meinen Beitrag hängst(lies den mal) finde ich fast schon beleidigend,
im übrigen finde ich den deinigen nervtötend nichtssagend und empfehle dir dich mal mit der Frage:
Was ist eigentlich eine Profilneurose?
auseinanderzusetzen.
Ansonsten:
Ich bin ruhig und entspannt; Ich bin ruhig und entspannt; Ich bin ruhig und entspannt; Ich bin ruhig und entspannt; Ich bin ruhig und entspannt; hilft
Viel Spass
Stefan