Janine, weiss nicht, ob Du bewusst oder unbewusst auf 80% des vorher geschriebenen nicht eingegangen bist, wäre fair, wen Du noch darauf eingehen wirst.
Wie kann der Sohn, Jesus Christus, von Ewigkeit her bestehen
und doch von Gott
gezeugt und von Maria geboren sein?
War einfach die Art, wie Gott auch die menschliche Form annahm, so wie Du auch eine körperliche Form hast und nicht nur eine Seele.
Hat Er sich nicht, wie eingangs deutlich dargestellt wurde,
eindeutig sogar mit Seinem
Namen geoffenbart? Hat Er jemals angedeutet, daß Er die dritte
Person (den heiligen
Geist) zu Maria sende, damit die zweite Person (Jesus
Christus) einer „Dreieinigen
Gottheit“ gezeugt werde?
siehe die Wir Form Gottes in Deinem Treat „die dreieinigkeit ist falsch“ oder so ähnlich
Wenn ich diese Widersprüche und Ausflüchte theologischer
Erklärungen zu diesem
Glaubensdogma so drastisch herausstelle, dann nicht deshalb,
um dieses Thema ins
Lächerliche zu ziehen. Dafür ist der Anlaß viel zu ernst. Aber
wir erkennen daraus, daß
die Dreieinigkeits-Lehre nicht der Feder von inspirierten
Propheten und Aposteln
entstammen kann;
nein, siehe die Begründung im Treat „Dreieinigkeit“
denn Gott verbirgt sich nicht hinter einem
Geheimnis.
Aha, meinst du wir Menschen kennen alles, können Gott begreifen?
Kinder können nicht alles begreifen was die Eltern verstehen und begreifen. Meinst Du nicht auch, dass zwischen Gott und uns Menschen in dieser Beziehung ein grössere Differenz als zwischen Erwachsene und Kinder ist?
Er hat Sein
Wesen und Seine Absichten deutlich erklärt. Er hat sich den
Menschen eindeutig
geoffenbart! Sein Wort, das in der Bibel überliefert ist, läßt
keinen Zweifel über die
Stellung Gottes, Seines heiligen Geistes und Seines Sohnes
Jesus zu.
Da stimme ich Dir zu, habe die Stellen auch erwähnt, Jesus ist Gott, wie der Vater auch.
Betrachten wir doch die Hauptaussagen des Trinitäts-Dogmas
einmal näher. In der
Formulierung dieser für die meisten Kirchen verbindlichen
Glaubenslehre heißt es,
Jesus sei Gott aus Gott, eines Wesens mit dem Vater, nicht der
Veränderung oder dem
Wandel unterworfen und von gleicher Macht und Ewigkeit wie der
Vater.
Vergleichen wir diese Aussagen mit der Bibel:
Mark 10,18: „Jesus aber sprach zu ihm: Was heißest du mich
gut? Es ist niemand gut,
als nur Gott allein!“
Ja, der fragende sprach ihn als Meister an und seine Aussage war nicht, ich bin nicht Gott
Joh 14,28: „Hättet ihr mich lieb, so würdet ihr euch freuen,
daß ich zum Vater gehe;
denn der Vater ist größer als ich“.
Eben, ganz deutlich spricht er als Gott (in Form des Sohnes) zu dem Vater (als eine andere Gottesform). Er sagte bewusst nicht ich gehe zu Gott, er betete auch nie zu Gott, ein weiterer Beweis, da Gott ija nicht zu Gott beten würde. Wäre er nicht Gott, hätte er zumindest irgendeinmal zu Gott gebetet, oder?
Körper Seele und Geist ist Mensch und dîe Seele ist bei vielen auch grösser/besser als der Körper.
Joh 17,3: „Das ist aber das ewige leben, daß sie dich, den
allein wahren Gott, und
den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen“.
2 Sätze vorher sagte er klar, dass er der Sohn des (göttlichen) Vaters ist und das er (Jesus) das ewige Leben geben kann, was ja nur Gott kann. Ist nicht fair, wenn Du nur diesen Satz zitierst und das andere einfach ausblendest.
Dein zitierter Satz sagt mir, dass Du (Vater), der Du mit dem der Du gesannt hast, alleiniger Gott bist.
Ausserdem danach (Vers 5) wieder ein klarer Beweis, dass Jesus Gott und kein Mensch ist:
„Und nun verkläre mich Du, Vater, bei dir selbst mit der Klarheit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.“
Jesus war also beim Vater bevor die Welt war, bevor es Menschen gab, also ist er kein Mensch, da Menschen ja erst später erschaffen wurden und Adam und Eva die ersten waren. Erklär mir bitte, wie Jesus als Prophet bei Gott sein kann, wenn Menschen und somit auch Propheten noch nicht geschaffen wurden???
Joh 20,17: „Gehe aber zu meinen Brüdern und sage ihnen, ich
fahre auf zu meinem
Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott“!
oK, diesen Satz kann man so interpretieren, wie Du ihn interpretierst, aber man kann ihn auch anders interpretieren. Und wenn man alle anderen Bibelstellen kennt, muss man ihn anders interpretieren, da Deine interpretation ein Wiedersprch zu den anderen wäre, insbesondere Joh 17.5
Röm 5,15: „So ist noch viel reichlicher die Gnade Gottes den
Vielen zuteil geworden,
nämlich die in dem einen Menschen Jesus Christus aus Gnaden
geschenkte Gabe“.
An anderen Stellen wird klar festgehalten, dass Gott in Jesus Christus Mesnch geworden ist, also ist der oben erwähnte Mensch, der mensch gewordene Gott.
1.Tim 2,5: „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott
und den Menschen,
der Mensch Christus Jesus“!
Dito oben
Hebr 3,2: „. …welcher (Jesus) treu ist dem, der ihn gemacht
hat (Gott)“.
Lies bis Vers 6 weiter, Jesus ist das auch, aber noch mehr, Sohn Gottes der auch das Haus bereitet hat und das Haus kann nur Gott bereiten. Ein Beweis mehr, dass Jesus Gott ist, da nur Gott das haus bereiten kann.
Hebr 5,1: „Jeder Hohepriester nämlich wird aus Menschen
genommen und für
Menschen eingesetzt“. Das bezieht sich eindeutig auf Jesus
Ist ein Vergleich, dass Hoheprister eben opfern mussten (nebenbei ein Beweis eines früheren Gespräches, dass man Opfern musste wegen der Sünden, und Jesus das schlussendlich das Opfer(lamm) war, für alle die ihn annehmen) und es wird später auch präzissiert, dass Jesus als Gott eben sich selbst als Mensch geopfert hat, weil es für uns Menschen und Sünder nötig war um die Schuld zu bezahlen.
Nebenbei lies auch Vers 5 "Also auch Christus hat sich nicht selbst in die Ehre gesetzt, daß er Hoherpriester würde, sondern der zu ihm gesagt hat: „Du bist mein lieber Sohn, heute habe ich dich gezeuget.“
Ein weitere Beweis das er Sohn Gottes ist und wäre nicht fair, wenn Du diesen Vers auch wieder ausblendest.
Apg 17,31: "…darum, daß er (Gott) einen Tag gesetzt hat, an
welchem er den
Erdkreis richten wird mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den
er dazu
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bestimmt hat, und indem er jedermann Glauben darbot, daß er
ihn
auferweckt hat von den Toten".
Wie früher erwähnt ist hier Mensch gewordene Gott gemeint.
Überigens steht hier auch die auferstehung drin, was ja vom Islam abgelehnt wird, oder?
Mark 13,32: „Von dem Tag aber und der Stunde weiß niemand,
auch nicht die Engel im
Himmel, …, sondern nur der Vater“.
Wieso hast Du „auch der Sohn nicht“ ausgeblendet? Das dies kein Mensch wissen kann, ist klar und müsste deshalb nicht von Jesus erwähnt werden. Jesus sagt steigernd, dass die Engel und auch er als Sohn Gottes es nicht weiss, was ja hätte sein können. Er sagt nur (die göttliche Form des) Vaters weiss es.
Analogie zum Mensch: die seele und der geist weiss auch nicht dasselbe, siehe das unterbewusste zB und trotzdem ist Seele und geist eine menschliche Form und mit dem Körper zusammen der Mensch.
Habe das Gefühl, das einige von Deinen Stellen, zumindest wenn man die Verse vor- und/oder nachher auflistet, das Gegenteil vondem Du schreibst beweisst.
Wie gesagt, 1. Moses 1.2, 1.26-27 (insbesondere das wir) und joh 17.5 sind als Grundlage zu den anderen erwähnten und auch nicht erwähnten Stellen starke Beweise für die Dreieinigkeit, ohne einen Widerspruch in der Bibel zu erzeugen. Deine These hingegen, ergibt viele unerklärebare Widersprüche in der Bibel, weshalb sie für mich unhaltbar ist.
Gruss
Beat