Ich bin so traurig

Moin

Wie meinst du das? Ich verstehs nicht.

Wenn wir selber Persönlichkeitsstörungen haben, werden diese natürlich Einfluss auf unsere Kinder haben, insbesondere in der ganz frühen Zeit, also im 1. Lebensjahr. Das ist allgemein gültig, ohne jemandem persönlich nahe treten zu wollen.

Wie was jetzt? Willst du damit sagen dass sie sich nicht
wundern braucht dass die Kinder krank sind weil sie
psychologisch behandelt wurde/wird?

Nein. Umgekehrt wird eher ein Schuh draus: Sie wird sich ja mit gutem Grund psych. behandeln lassen und das ist auch gut so, denke ich. Womöglich war sie aber v o r ihrer Behandlung, also als ihre Kinder so klein waren, in einer schwierigen persönlichen Situation. Es geht ja n icht um sie allein, sondern darum, dass das frühe Umfeld für ihre Kinder möglicherweise auch krankmachend war.
Gruß,
B.

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Hallo Branden,

manchmal kann ich deine Reaktion einfach nicht nachvollziehen. Gerade du als Fachmann solltest eigentlich eine andere Sichtweise auf manche Dinge haben.

Hast du schonmal daran gedacht, dass die Ursprungsposterin vielleicht aufgrund der Erkrankungen ihrer beiden Kinder in Psychatrische Behandlung gekommen ist, weil es nunmal nicht leicht ist mit solch einer Situation umzugehen.

Gruß

Samira

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Moin

chonmal daran gedacht, dass die Ursprungsposterin
vielleicht aufgrund der Erkrankungen ihrer beiden Kinder in
Psychatrische Behandlung gekommen ist, weil es nunmal nicht
leicht ist mit solch einer Situation umzugehen.

Sicher, das ist ja das erste, woran man denkt. Dass schwingt ja auch schon bei der Fragestellerin gleichsam mit. Das ist aber ein Nebenschauplatz. Viel wesentlicher scheint mir die Basis der Kinder zu sein.
Wenn die Basis eine angeborene Behinderung, z.B. eine stark geminderte Intelligenz (vulgo Schwachsinn) ist, haben sich evtl. Syndrome wie Tourette oder auch Autismus sozusagen „draufgesetzt“ und es ist in der Tat nicht so viel zu machen. Dann können wir uns der Trarigkeit der Posterin nur anschließen.
Wenn es sich aber um keine angeborene Idiotie handelt, dann können wir aktiv werden. Dann haben wir es nämlich mit psychogen entstandener Symptomatik zu tun (Tourette istprimär ein Symptom/Syndrom und als solches mit versch. anderen Erkrankungen vergesellschaftbar)
und diese ist demnach psychotherapeutisch zu behandeln.
Ich habe selber schon Gilles-de-la-Tourette-Syndrom behandelt und auch andere „schwere“ Erkrankungen, die oftmals von etwas „eingeschränkten“ Neurogen als neurologisch diagnostiziert wurden.
Gruß,
Branden

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Ja, das ist ja auch so gewesen. Ich bin in psychiatrische Behandlung gekommen, weil meine Kinder krank sind. Bis der älteste Junge krank wurde, ging es uns außerordentlich gut in der gesamten Familie. Aber seit der Erkankung des ältestens Jungen und der Erkennung, das der Jüngste geistig zurückgeblieben ist, haben uns alle fallen lassen. So wurde ich mit dem Schicksal nicht mehr fertig. Ich war suizidgefährdet. Ich habe relativ gut gelernt, mit Therapien mein Leben in den Griff zu bekommen. Aber sicher kommen als solche Momente, wo man eben tieftraurig ist und gerne etwas Unterstützung erfahren möchte, die man in diesen Momenten nirgendwo erfahren kann, wie nur bei wer weiss was.
Gudrun

[email protected]
Schwachsinn und Idiotie
Also jetzt setzt dieser van Branden die Krone auf. Schwachsinn und Idiotie. Das ist ja das allerletzte. Ich habe noch nie festgestellt, dass meine Kinder schwachsinnig oder Idioten sind. Im Gegenteil, der Junge mit Autismus ist so begabt, dem zeigt man 25 Zahlen und 5 Minuten später hat er sie alle im Kopf. Sind das Idioten oder Schwachsinnige. Er ist geistig zurückgeblieben. Tourette-Kranke sind auch keine schwachsinnigen oder Idioten, nur weil sie Zuckungen haben und schlimme Wörte ausstoßen müssen. Sehr geehrter Unbekannter, sie wollen mitreden und haben von nichts Ahnung. Aber von gar nichts.Erklären Sie mir mal bitte, was genau ist Tourette und was genau Autismus? Ich glaube, Sie würden noch in einem Jahr Bücher wälzen.

Hallo Gudrun,

ich wünsche dir und deiner Familie von Herzen, dass ihr eine gute Lösung für euch alle vier findet!

Schöne Grüße,
Jule

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Ich verstehe ja, da Sie mich weiterhin missverstehen können, wollen oder müssen, aber ich habe gerade deutlich geschrieben, dass es einen wesentlichen Unterschied macht, ob Ihr Kind einen Autismus oder ein Tourette-Syndrom bei normaler (oder erhöhter) Intelligenz hat - dann wäre nämlich therapeutisch viel zu machen! - oder ob es sich auf eine geistige Behinderung „raufgesetzt“ hat - dann wäre nämlich wenig oder nichts zu machen.
Wenn Sie ihre beleidigte Leberwurst-Brille einmal absetzen und in Ruhe versuchen, zu verstehen, was ich Ihnen da geschrieben habe, könnten Sie davon profitieren und ggf. ihre Söhne dann auch.

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Kritik formulieren
Liebe Gudrun,

obwohl ich davon überzeugt bin, dass Branden sehr gut für sich selbst sprechen kann, finde ich Deine (Art der) Kritik an seinen Beiträgen mind. unpassend: Du hast in einem öffentlichen Forum um Meinungen gebeten und da muss m. E. dann auch akzeptiert werden, wenn Antworten dabei sind, die Dir nicht passen bzw. deren Schreibstil oder Wortwahl einem nicht gefällt.

Ich habe Brandens Beiträge hier bisher stets als kompetent, wenn auch bisweilen bissig formuliert, teils überspitzt oder „quer gedacht“, in Erinnerung und wünsche mir, dass er dieses Forum auch weiterhin bereichert.

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Hallo Gudrun.

Wolltest du nun nur bedauert, oder auch bewundert werden?

Es ist leider typisch für Leute deiner Art, den Rat von wirklichen Fachleuten in den Wind zu schlagen.

Dass es hier dann noch etliche Dummköpfe gibt, die in das gleiche Horn stoßen, wundert mich nicht.

Branden hat dir einen Lösungsansatz für dein Problem gegeben. Aber den willst du ja gar nicht.

Er hat sich sogar noch näher erklärt, aber auch darüber hast du hinweg gelesen und nur das heraus genommen, was dir passend erschien.

Schwachsinn und Idiotie sind übrigens fachärztliche Begriffe, keine Beleidigungen. Und gerade das ist es, was Branden nicht vermutet.

Vielleicht solltest du dir Brandens Beiträge noch einmal in Ruhe durchlesen.

Übrigens braucht er sich wirklich nicht verteidigen, sein kompetentes Fachwissen spricht von selbst für ihn.

Gruß, Nemo.

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Unterschiede
Für mich ist es ein Unterschied, ob man so etwas bei einem Gespräch mit einem Fachmann (Psychotherapeut o.ä.) gesagt bekommt - anstatt es einfach so in einem Forum dahinzuschreiben wenn doch klar ist, dass die UP damit nicht umgehen kann, es ihr im Gegenteil noch schlechter damit geht.

Gruß DM

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Sie sind ein armer, armer Mensch.

Das kann durchaus sein. Aber weder er noch seine Kinder sind hier Thema. Ich dachte, es ginge um dich?

Ihre armen vier Kindern haben
solch einen Menschen als Vater.

Auch das kann sein. Aber bringen dich solche Albernheiten wirklich weiter?

Arme, arme Kinder.

Jaja! Aber immerhin haben sie einen Vater, der ihnen Denkanstöße geben kann, auf dass sie nicht in ihrem Selbstmitleid versumpfen.

Aber mal eine Frage von mir: Nimmst du überhaupt etwas an von deiner psychologischen Begleitung?

Gruß
Miss E. Tat

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Hi Nemo,

Übrigens braucht er sich wirklich nicht verteidigen, sein
kompetentes Fachwissen spricht von selbst für ihn.

Aber sein eklatanter Mangel an Empathie macht das alles wieder hinfällig.

Gruß,

Anja

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Übrigens braucht er sich wirklich nicht verteidigen, sein
kompetentes Fachwissen spricht von selbst für ihn.

Aber sein eklatanter Mangel an Empathie macht das alles wieder
hinfällig.

Hallo Anja.

Gelegentlich braucht es so etwas wie einen heilsamen Schock.
Denke ich wenigstens.

Gruß Nemo.

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Moin

wenn doch klar ist, dass die UP damit nicht
umgehen kann, es ihr im Gegenteil noch schlechter damit geht.

So klar war das nicht - die Menschen sind verschieden. Jemand mit einer größeren Introspektionsfähigkeit hätte vermutlich anders reagiert; schon, weil er/sie die Botschaft und den Erkenntniszuwachs geschätzt hätte.
Gruß,
Branden

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Du könntest allerdings versuchen einer hilfesuchenden Person nicht ganz so provokant zu antworten. Gerade in einem Internet-Forum halte ich das für fatal!!!

In deiner Praxis kannst du mit deinen Patienten solch eine Taktik fahren. Dort lernst du sie auch besser kennen. Aber in einem anonymen Internet-Forum kannst du sowas nicht bringen!! Das solltest gerade DU wissen. Ich halte deine Art hier zu posten für sehr riskant.

Gruß

Samira

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Hallo,

Gelegentlich braucht es so etwas wie einen heilsamen Schock.
Denke ich wenigstens.

Es wurde aber schon erwähnt, dass es etwas ganz anderes ist, einen solchen Schock im persönlichen Miteinander auszuteilen, wo man die Reaktion absehen kann und auch beobachten kann. In einem Forum ist es einfach nur arrogantes Ausspielen des angeblichen „Expertentums“.

Gruß
Elke

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Eben und das kannst du in einem Internet Forum nicht einschätzen. Ganz anders vermutlich in deiner Praxis. Deswegen kannst du hier nicht so vorgehen wie du es tagtäglich im Berufsleben machst. Aber eigentlich sollte dir das klar sein. Ich finde, wie bereits erwähnt, deine Beiträge unverantwortlich.

Gruß

Samira

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Hallo Elke.

Also hier kann ich beim besten Willen keine Arroganz erkennen. Im Gegenteil, die Annäherung an das eigentliche Thema geschieht doch recht vorsichtig.

Und im Interesse der Kinder, wie der Mutter ist es wahrscheinlich wichtig, genau dieses Thema einmal anzusprechen.

Ich hätte, wenn ich mir über das Bild, das die UP hier gibt, gleich so klar gewesen wäre, wie nach ihren Zwischenpostings, wahrscheinlich noch viel direkter geschrieben. Wobei ich mich allerdings frage, was das für ein Psychologe ist, der sie da begleitet.

Hast du mal ihre Visitenkarte gelesen?

Im Übrigen ist hier halt das Psychologie- und nicht das Plauderbrett.
Wer hier fragt, sollte Antworten erwarten, kein „Wischi-waschi“.

Andere mögen anderer Ansicht sein.

Gruß, Nemo.

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Ich möchte zum Abschluss etwas schreiben: Ich betone, dass es mir ein paar Tage sehr, sehr schlecht ging. Und gestern hatte ich mich an dieses Forum gewendet, um tatsächlich ANTEILNAHME zu erfahren, was in den ersten Beiträgen sehr hilfreich für mich war. Alles andere sind Diskussionen untereinander. Aber diese Anteilnahme, diese Mitgefühl, das ich erfahren habe, hat mich so aufgebaut, dass ich heute singend durch die Zimmer gehe und mich freue, wenn mein Sohn aufwacht. So einfach ist es für mich gewesen, mich ins Forum zu stürzen. Nenne es Mitleid, egal, es hat mir wenigstens geholfen, auf die Beine zu kommen. Ich werde jetzt auch nicht mehr bis zu einem nächsten Anfall vielleicht dieses Forum besuchen. Warum soll ich mich mit Beleidigungen anderer hier weiter belasten, wenn mir gestern Mitgefühl mehr gebracht hat und gute Ratschläge, als alles andere. Es hatte doch einen Sinn: Ich glaube, ich finde den richtigen zukünftigen Weg für uns und unsere Kinder. So, ich verabschiede mich bis ein ander Mal. An diejenigen, die es gestern so wunderbar fertig gebracht haben, mir wieder Mut zu geben, einen herzlichen Dank.
Gudrun

Hm -
Guten Morgen,

Ich möchte zum Abschluss etwas schreiben: Ich betone, dass es
mir ein paar Tage sehr, sehr schlecht ging. Und gestern hatte
ich mich an dieses Forum gewendet, um tatsächlich ANTEILNAHME
zu erfahren, was in den ersten Beiträgen sehr hilfreich für
mich war.

Nun - dann hättest Du vielleicht im Plauderbrett schreiben sollen… dann hättest Du keinen Expertenrat bekommen, vermutlich.

Alles andere sind Diskussionen untereinander. Aber
diese Anteilnahme, diese Mitgefühl, das ich erfahren habe, hat
mich so aufgebaut, dass ich heute singend durch die Zimmer
gehe und mich freue, wenn mein Sohn aufwacht.

Das ist schön. Aber Du solltest dabei nicht vergessen, dass Trost und Mitgefühl nicht das Allheilmittel sind und u.U. nur kurzzeitig die Symptome lindern. Du solltest Dir dringend fachmännische Unterstützung suchen.

Und auch wenn Doc Branden es für Dich vielleicht etwas zu harsch in der ersten Reaktion formuliert hat, kann ich Dir trotzdem nur empfehlen, auch seinen Hinweis zu berücksichtigen.

Der Kuschelkurs mag erst mal schön für Dein Ego gewesen sein und er tat nicht weh und streichelt erst mal DEINE Seele, mehr aber auch nicht. U.U. haben Dir die Streicheleinheiten einen Anstoß gegeben, etwas zu tun. Aber Du solltest auch den Expertenrat nicht außer Acht lassen.

Warum soll
ich mich mit Beleidigungen anderer hier weiter belasten, wenn
mir gestern Mitgefühl mehr gebracht hat und gute Ratschläge,
als alles andere.

nun - kurzfristig ja. Aber wie oft möchtest Du Dich lieber trösten lassen, als Dein/Euer Problem anzupacken? Und beleidigt hat Dich hier keiner. Sollte ich mich irren, zeig mir bitte das Posting.

Es hatte doch einen Sinn: Ich glaube, ich
finde den richtigen zukünftigen Weg für uns und unsere Kinder.

Das wünsch ich Euch.

Viel Erfolg
A.A.

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