Ich hätte gerne einen Pfarrer gesprochen zu Ahnenf

gutem morgen,
ich hätte gerne einen Pfarrer (korrekte Berufsbezeichnung?) gesprochen, der mir eine Auskunft geben kann, wo Kirchenbücher aufbewahrt werden, nach deren Einträgen man Ahnenforschung betreiben kann und was eine Kopie (oder Abschrift) in Größenordnung kostet. Ich möchte gerne in dem Ort Fürth in einem evang=luth Kirchenbuch eine Abschrift haben, bzw. einmal nachforschen, was das heissen soll, wenn der Vater nicht mit Namen sondern „… als der Gemeinde namentlich bekannt“ benannt wird.
Also eine sehr spannende Sache, Danke im voraus!

  1. Ich möchte auch gerne wissen, welche Karriere ein Pfarrer innerhalb des Berufes gehen kann, wo es Hindernisse gibt, und ob der Pfarrer auch ausserhalb seines Berufes überhaupt tätig (d.h. akzeptiert) sein wird.
    Ein Beispiel: wenn du heute nicht Informatik gelernt hast, dann kommst du auch als Quereinsteiger nicht an diese Arbeit, eine imaginäre Wand steht davor.

Also bis dann - ich bin neugierig

Ahnenforschung und Karriere
Guten Morgen, Dirk!

Ahnenforschung ist (Gott sei Dank) nicht die tägliche Beschäftigung von Pfarrern, eher schon eine Last, die Gemeindesekretärinnen tragen :wink:

In Fürth kommst du auf jeden Fall weiter, wenn du weißt, in welcher Kirche der „Ahne“ getauft wurde. Schau mal unter http://www.fuerth-evangelisch.de !

Der rätselhafte Eintrag deutet auf jeden Fall auf etwas wie Schande, Skandal, peinliches Geheimnis… aber darauf bist du wohl schon selbst gekommen.

Was die „Karriere“ betrifft, kann es ein kath. Pfarrer bekanntlich maximal bis zum Papst bringen. (Als ein jüdischer Rabbi fragte, ob es nicht noch weiter hinauf gehe, und der gefragte Pfarrer antwortete: „Nun, der Heiland selbst kann ich schließlich nicht werden“, soll der Rabbi erwidert haben: „Sehen Sie - und von uns ist es einer geworden!“)

PC-Kenntnisse sind für eine kirchliche „Karriere“ heute ebenso unentbehrlich und selbstverständlich wie in anderen Bereichen, aber natürlich nicht ein Informatik-Studium.

Gruß & schönen Tag,
Pietro

Hallo,

  1. Ich möchte auch gerne wissen, welche Karriere ein Pfarrer
    innerhalb des Berufes gehen kann, wo es Hindernisse gibt, und
    ob der Pfarrer auch ausserhalb seines Berufes überhaupt tätig
    (d.h. akzeptiert) sein wird.

Ein ev. Pfarrer fängt in der Regel als Pastor an, d.h. er hat zwar eine „Pfarrstelle“, aber keine „Kanzel“. Gerade in größeren Gemeinden sind ja oft mehr als ein Pfarrer tätig. Derjenige, der im Pfarrhaus wohnt, ist sozusagen der „Boss“, er hat das Kanzelrecht. Letztlich ist das vergleichbar mit dem Verhältnis eines StR zum OstR in der Schule - also, viel zu sagen hat es im Alltag oft nicht. Man erhält dann im Laufe der Zeit eine eigene Pfarrstelle, d.h. in der ev. Kirche muß man sich bei den Gemeinden bewerben und wird gewählt. Es gibt auch „Funktionspfarrämter“, die die Landeskirchen vergeben, z.B. der Militärseelsorger, Gefängnisseelsorger, oder auch so etwas wie Beauftragter für Kindergottesdienst etc. Diese sind auf einer Stufe mit den Pfarrstelleninhabern. Darüber gibt es den „Superintendenten“ (was ich hier schreibe, gilt für unierte LAndeskirchen, bei den lutherischen heißen die m.W. Probst). Das ist der Vorsitzende eines Kirchenkreises, der zu den anderen Pfarrer steht wie der Direktor eines Gymnasiums zu den Lehrern. Danach geht der Weg nicht viel weiter als bis zur Leitung der Landeskirche. Diese besteht aus mehreren Personen, halb Theologen, halb Laien. Hier gibt es dann das „höchste“ Amt, den Präses in unierten Gemeinden, Kirchenpräsidenten eher in Süddeutschland, Bischof in den lutherischen Landeskirchen. In alle Ämter kommt man durch Wahl, mit Ausnahme der „Funktionspfarrämter“, die man aber nur auf begrenzte Zeit ausfüllen darf. In den jeweiligen Wahlgremien ist die Anzahl der kirchlichen Theologen begrenzt, durchschnittlich auf 25 %:

Ein Beispiel: wenn du heute nicht Informatik gelernt hast,
dann kommst du auch als Quereinsteiger nicht an diese Arbeit,
eine imaginäre Wand steht davor.

Viele „gelernte“ PFarrer sind nicht als solche tätig. Bei den Katholiken hat es viel mit dem Zölibat zu tun, bei den Protestanten eher mit einer zynischen Personalpolitik. Der Vorteil eines Theologen liegt in seiner breiten Ausbildung, zu der eine „klassisch-humanistische“ Ausbildung in den alten Sprachen gehört, Literaturwissenschaft, Philosophie, Psychologie, Rhetorik, Pädagogik, europäische Geschichte etc. In Stellenanzeigen wird nie ein Theologe gesucht (es gibt zu wenig davon), aber ich selbst habe in der „freien Wirtschaft“ sehr gute Erfahrungen sammeln können. Natürlich nicht in der Informatik, aber in allen Bereichen, die etwas mit den berühmten „soft skills“ zu tun haben. Theologen findest zu meistens in beratenden Täigikeiten, Verlagen, Bibliotheken, Erwachsenenbildung, Personalabteilungen. Allerdings, so auch meine Erfahrung, muß sich ein ausgebildeter Theologe für den „Traumberuf“ schon ein Jahr Zeit geben…

Grüße,
Taju

Kirchenbücher
Hallo Dirk,

die Kirchenbücher werden je nach Landeskirche entweder wirklich noch in der eigentlichen Kirchen-Gemeinde aufbewahrt oder in Zentralarchiven ( z.B. Landeskirchliches Zentralarchiv der Pfalz in Speyer). Am besten, du fragst in Fürth einfach nach, d.h. rufst mal an, wo die Bücher aus der entsprechenden Zeit gelagert/archiviert sind. Das kann dir jedes Pfarrbüro mitteilen.

Der Eintrag klingt für mich so, als ob es sich um ein uneheliches Kind handelte und der Vater vielleicht sogar mit jemand anderes verheiratet war, offensichtlich nicht genannt werden wollte/sollte/durfte…

Kopien im Zentralarchiv waren recht teuer, so ca. 30-50 Pfennig (oft sind es bei ganz alten Büchern ja auch Microfich-Kopien). Dafür haben dort die Angestellten auch gerne geholfen, das Sütterlin zu entziffern etc. Wie das die einzelnene Pfarrer handeln weiß ich nicht. Die Welt kostet es sicher nicht.

beste Grüße,

barbara

Hallo Dirk,
wenn Du Ahnenforschung treiben willst (macht unheimlich Spass), so können dir auch die Mormonen helfen. Die haben sehr viel Daten gesammelt. Sie geben allerdings keine auskunft über Lebende.
Der Zentralrechner in Salt lake City ist propenvoll mit Kirchenbüchern, Geburtdaten der Ortschaften, usw.
Wende Dich doch ganz einfach an diese Kirchengemeinde. Die helfen Dir unentgeltlich.
Unter Mormonen findest Du die allerdings nicht. „Kirche der heiligen der letzten Tage“ glaube ich, heißt das.
Grüße
Raimund

Hallo,
die Homepage der Mormonen, bei denen man per Suchmaschine seine Ahnen suchen kann, lautet:
http://www.familysearch.org

Grüße,
Taju

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mormonen taufen tote
diese „hilfe“ hat einen handfesten hintergrund.

seht euch mal diesen artikel an:

http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitun…

unfaßbar, fast wie ein scherz. tun sie aber wirklich.

"Als Ziel gab er seinen Gläubigen vor, alle namentlich bekannten Menschen, die jemals auf der Erde gelebt haben, zu taufen. … Sämtliche deutsche Kirchenbücher wurden schon in den 80er-Jahren kopiert. Um die Kopien bis zum jüngsten Tag aufzubewahren, werden sie in einem atombombensicheren Bergwerk in den Rocky Mountains gelagert. Mehr als zwei Millionen Mikrofilme und Hunderttausende Kataloge liegen dort; Informationen über schätzungsweise sechs Milliarden Menschen - ein großer Teil davon schon getauft. Jeden Monat kommen noch Tausende Filmrollen und Kataloge hinzu. …Als 1995 in den USA bekannt wurde, das übereifrige Mormonen 380 000 Juden getauft hatten, deren Namen sie den Listen von Konzentrationslagern entnommen hatten, kam es zu einem handfesten Skandal. Mehrere jüdische Organisationen drohten mit Klagen. "

statt klopfklopf an der haustüre klopfklopf an den sarg.

grüße
lehitraot.

Hallo Lehitraot,

unfaßbar, fast wie ein scherz. tun sie aber wirklich.

Ahnenforschung OK, aber welchen Sinn soll dieses unfreiwillige Taufen machen? Ich kann keinen erkennen!

Und was genau sind Mormonen?

lieben Gruß,
Fionny

ein bisserl off topic:wink:
aber für alle die durch Dirk’s Frage auch auf die Idee kamen, man könnte ja eventuell auch einmal und so…*lächel* hier ein link der schon mal ein guter Anfang ist, um Spurensuche zu betreiben:
http://home.bawue.de/~hanacek/info/ddatbase.htm

Gruss
Eve*

was meinst Du, was mich das kratzt, ob mich irgend eine Religionsgemeinschaft tauft?
So lange sie nicht von mir verlangt, dass ich Kirchensteuer zahle oder rumerzält, ich würde getaufter Anhänger der xy-Religion sein.
Dann würde ich kritisch.
Aber so?!
Grüße
Raimund

So lange sie nicht von mir verlangt, dass ich Kirchensteuer
zahle oder rumerzält, ich würde getaufter Anhänger der
xy-Religion sein.

naja es gibt ja einen paragraphen zum ansehen verstorbener. klar dass es den betrofenen selbst nicht juckt, aber deren angehoerige! unter den „taufopfern“ ist zb. einstein.

ich finds ja nur witzig aber es gibt sicher leute, die das stoert.

gruesse
lehitrait.

… unter den „taufopfern“ ist zb. einstein.

Toll! Stell Dir jetzt Einstein mit 6 Frauen vor! Früher war das ja bei den M. erlaubt.
Schade… ob die so etwas wieder einführen? Könnte es mir vielleicht überlegen…Mormone… na… (kommst das Wort von Hormone??) :smile:)
(höre ich im Hintergrund: „schaff Du erst mal eine!“?)

ich finds ja nur witzig aber es gibt sicher leute, die das
stoert.

Das bestimmt! Denn wenn jemand sehr gläubig ist, ist das doch etwas empörendes.
Grüße
Raimund

hallo fionny,:

Ahnenforschung OK, aber welchen Sinn soll dieses unfreiwillige
Taufen machen? Ich kann keinen erkennen!

damit ihre Seelen gerettet werden.

Und was genau sind Mormonen?

Eine christliche Sekte, die im 19. Jahrhundert (oder wars im 18.???) von einem Smith in den USA gegründet wurde. Da sie probleme mit den Andersgläubigen hatten (Vielweoberei, Ausschluss Ungläubiger…) suchten sie sich ein Gebiet. Nach langem Treck fanden sie es : Salt Lake City ist darin die Hauptstadt. Mit viel Fleiß und finanziellem Einsatz schufen sie dort eine blühende Gemeinde. Inzischen ist die Vielweiberei abgeschaft worden. Sehr konservative Gegend. Sehr bigott und sehr auf Moral bedacht. Bei der Olympiade war ihnen so manche Eislaufdarbietung zu sexistisch und musste entschärft werden.

Grüße
Raimund

Toll! Stell Dir jetzt Einstein mit 6 Frauen vor!

Sag’ mal Raimund, stimmt das mit den 6 Frauen bei den Mormonen? Mit dem Hinweis auf die Freiheit der Religionsausübung werden in Deutschland die eigenartigsten Handlungen erlaubt, für die gewöhnliche Ungläubige in den Bau gehen… Darf ein Mormone seine sechs Damen auch zur Arbeit schicken? Andernfalls käme die Sache ein bißchen teuer. Die sonstigen Pflichten, denen ein Mann nun einmal nachzukommen hat, kriegt man durch geeignetes Zeit- und Kraftmanagement schon irgendwie geregelt. Wo kann man sich bei dem Club anmelden?

Aber Scherz beiseite: Wie kommen amerikanische Mormonen lückenlos an deutsche Kirchenbücher?

Gruß
Wolfgang

hallo Wolfgang,
zu spät gefreut!!
Lange Zeit hatten die das in der Religion drin. Wurden deswegen auch immer angefeindet.
Heutzutage gilt das nicht mehr. Sie haben das aus der Religion entfernt… sagt man.
Ich habe allerdings einen Bericht gelesen (vor ca. 5 Jahren), da stellten sie einen Mormonen mit seinen 8 Frauen vor.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

Ahnenforschung OK, aber welchen Sinn soll dieses unfreiwillige
Taufen machen? Ich kann keinen erkennen!

damit ihre Seelen gerettet werden.

Sorry, aber was ist denn das für ein *Schwachsinn*? (einen anderen Ausdruck finde ich gerade nicht dafür)
Wie soll das denn gehen? Werden die Seelen nach 95J. Todeszeit gefragt, ob sie neu missioniert werden möchten? Na, dann werden sie ja an mir ihre wahre Freude haben! Ich freu mich schon drauf!

Und was genau sind Mormonen?

Eine christliche Sekte, die im 19. Jahrhundert (oder wars im
18.???) von einem Smith in den USA gegründet wurde. Da sie
probleme mit den Andersgläubigen hatten (Vielweoberei,
Ausschluss Ungläubiger…)

Na, die Probleme werden sie ja dann auch behalten!

suchten sie sich ein Gebiet. Nach
langem Treck fanden sie es : Salt Lake City ist darin die
Hauptstadt. Mit viel Fleiß und finanziellem Einsatz schufen
sie dort eine blühende Gemeinde. Inzischen ist die
Vielweiberei abgeschaft worden. Sehr konservative Gegend. Sehr
bigott und sehr auf Moral bedacht. Bei der Olympiade war ihnen
so manche Eislaufdarbietung zu sexistisch und musste
entschärft werden.

Gut, vielleicht wäre es gut, denen mal etwas über *Moral* zu erzählen! Merke mir das mal vor.

lieben Gruß und Danke für die Infos,
Fionny

hallo Fionny,

Sorry, aber was ist denn das für ein *Schwachsinn*? (einen
anderen Ausdruck finde ich gerade nicht dafür)

einfach darüber lachen!
Man sollte aber auch ihren Fleiß anerkennen. Die Erfolge dieser Gemeinschft kommen nicht nur daher, dass sie zusammenhalten.

Ich werde vermutlich in dennnächsten 2 Monaten mal in „unsere“ Hauptverwaltung gehen (Genealogie). Mal sehen, ob sie aus mir einen Mormonen machen wollen.:smile:) Da haben sich schon andere die Zähne ausgebissen.
Wenn mich jemand überzeugen will, dann höchstens die Buddhisten.
Grüße
Raimunnd

Hallo Raimund

Sorry, aber was ist denn das für ein *Schwachsinn*? (einen
anderen Ausdruck finde ich gerade nicht dafür)

einfach darüber lachen!
Man sollte aber auch ihren Fleiß anerkennen. Die Erfolge
dieser Gemeinschft kommen nicht nur daher, dass sie
zusammenhalten.

Übersehe ich nicht! Bloß die Energien, die sie für ihre (völlig fruchtlosen) Taufaktionen einsetzen, könnten sie auch gut anders entladen. Es würde dann zumindest moralisch (auch ethisch) stimmiger! Vielleicht haben sie das ja noch nicht erkennen können!

Ich werde vermutlich in dennnächsten 2 Monaten mal in „unsere“
Hauptverwaltung gehen (Genealogie). Mal sehen, ob sie aus mir
einen Mormonen machen wollen.:smile:)

Läßt es Dich doch nicht los? Ich warte meine Todeszeit ab! Als Geist/Seele aktiv werden, ist glaube ich effektiver! *g*

Da haben sich schon andere
die Zähne ausgebissen.
Wenn mich jemand überzeugen will, dann höchstens die
Buddhisten.

Hoppla, will oder kann? Der Buddhismus ist toll, er hat meine ganze Wertschätzung, obwohl ich selbst im Heidentum zuhause bin!

lieben Gruß,
Fionny

hallo Fionny,

Läßt es Dich doch nicht los? Ich warte meine Todeszeit ab! Als
Geist/Seele aktiv werden, ist glaube ich effektiver! *g*

Du willst sie nur als Geist heimsuchen, gib´s zu!:smile:)HuuuuHuuuu!

Da haben sich schon andere
die Zähne ausgebissen.
Wenn mich jemand überzeugen will, dann höchstens die
Buddhisten.

Hoppla, will oder kann? Der Buddhismus ist toll, er hat meine
ganze Wertschätzung, obwohl ich selbst im Heidentum zuhause
bin!

Ich bin zwar als Evangelischer eingetragen (und das als Bayer!), aber recht ungläubig, was das Christentum betrifft. Der Buddhismus hat nicht so viel Göttersagen um sich herum aufgebaut.
Und hat viele interessante Aspekte, die genau meinem Vorstellungen entsprechen.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

Läßt es Dich doch nicht los? Ich warte meine Todeszeit ab! Als
Geist/Seele aktiv werden, ist glaube ich effektiver! *g*

Du willst sie nur als Geist heimsuchen, gib´s
zu!:smile:)HuuuuHuuuu!

Na klar, was denkst denn Du?! *g*

Hoppla, will oder kann? Der Buddhismus ist toll, er hat meine
ganze Wertschätzung, obwohl ich selbst im Heidentum zuhause
bin!

Ich bin zwar als Evangelischer eingetragen (und das als
Bayer!), aber recht ungläubig, was das Christentum betrifft.
Der Buddhismus hat nicht so viel Göttersagen um sich herum
aufgebaut.

Ich zahle auch nach wie vor meine monatliche Spende an die evangelische Kirche und habe hier auch Patenkinder. Im Herzen bin ich Heide und die Mehrgottheit gibt mir einen enormen Freiheitsaspekt. Es ist ähnlich wie mit der freien Arztwahl! Da ich die Figuren der Gottheiten eh als Freunde und Wegbegleiter betrachte, sehe ich überhaupt nicht ein, mir einen Gott vordiktieren zu lassen. Schließlich würde ich das in dieser materiellen Welt auch nicht zulassen!
Übrigens kannst Du Buddha auch als einen Gott betrachten. Der Unterschied zum Christentum in dieser Hinsicht ist nur, daß Buddha eine greifbare Person (wie Jesus) war und jeder die Chance hat zu einem Buddha zu werden. Dieses ist im Heidentum auch möglich, das Zeugnis der Menschen entscheidet nach dem Tod darüber (bleibender Nachruf).

Und hat viele interessante Aspekte, die genau meinem
Vorstellungen entsprechen.

Stimmt!

Lieben Gruß,
Fionny