Ich könnte heulen vor Wut / Hunde wildern

Hallo

hi

Wenn das Boulevardfernsehen über Luchse so berichtet, dass der
Zuschauer meint, dass freilaufende Hunde nun stark durch
Luchse gefährdet seien, so ist das Panikmache,

Viele Grüße
Simsy

Wen ein wildernder streuender Hund zu seiner Überraschung mal auf etwas stößt was sich nicht wildern lassen will und das dem Hund ein für alle mal klarmachen kann dann ist das sehr zu begrüßen und dürfte weniger Ärger als Erschossene Hunde verursachen.
Gruß ^°-°^

Und meine Meinung

Einen einzigen Hund erschießen. Dann ist Ruhe. Du wirst sehen,
wie schnell die anderen alle angeleint werden. Punktum.

Den Hund? Weshalb den Hund?
Ich hatte das UP als Kritik an den Haltern verstanden. Nicht im Sinne einer Kollektivstrafe an Hundebesitzer.

Gruß
Der Franke

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Hallo,

Wen ein wildernder streuender Hund zu seiner Überraschung mal
auf etwas stößt was sich nicht wildern lassen will und das dem
Hund ein für alle mal klarmachen kann …

ehrlich gesagt denke ich nicht, dass dem Hund:

  1. etwas „klar“ wird wenn er auf einen Luchs stösst
  2. er viel Zeit hat daraus etwas zu lernen, weil er nähmlich 1 Minute danach nicht mehr sein wird …

liebe Grüße
Jasmin

PS: Die übrigens nicht denkt, dass ein Luchs gefährlicher sein kann als ein Wildschwein (Eber).

Sagt mal eine blöde Frage:
Wer beweist daß es ein Luchs war?
Seit wann greifen Luchse Hunde an?
Wer von euch hat je einen Luchs in der Wildbahn mal gesehen?
Ich noch nicht.
Hört sich stark nach Bruno dem Bären an.
Wann begreift der Mensch daß Natur nicht sanft und kuschlig ist sondern rauh und hart?

Also hört mit solchen Ammenmärchen auf. Wird ja langsam hier zu Grimms Märchenstunde

Steffen

Vielleicht reicht es erst einmal, wenn man die Population nicht künstlich so hoch füttert, dass die Rehe schon auf öffentlichen Wiesen an der Autobahn schlafen und asen.

Hallo,

Sagt mal eine blöde Frage:

ja

Wer beweist daß es ein Luchs war?

Man kann es anhand der Wunden erkennen. Luchse reissen anders als Hunde oder Bären. (Hundehalter haben andere Wunden an der Hand als Katzenhalten, nachdem sie zu wild mit dem Haustier gespielt haben…)

Ausserdem haben Zeugen den Luchs gesehen, eine Dame sogar mit 3 Hunden und der Luchs stand direkt vor ihr. Der Förster meinte dann im TV Interview, dass der Luchs auf Grund der Überzahl der Hunde wohl nicht angegriffen hat.

Seit wann greifen Luchse Hunde an?

Wenn sie Hunger haben und der kleine Hund direkt vor ihm steht und nicht wegläuft(?), oder wenn er Hund in die Nähe des Baus mit Jungen kommt?

Wer von euch hat je einen Luchs in der Wildbahn mal gesehen?
Ich noch nicht.

Ich auch noch nicht. Aber ich würde mich wirklich freuen, wenn diese Tiere wieder erfolgreich ausgewildert werden könnten. Damit wird wieder ein gewisser Teil des Gleichgewichtes in deutschen Wäldern hergestellt. Die Natur weiss schon warum es den Luchs vorher gab. Warum der Mensch diesen aus deutschen Wäldern vertrieben und fast ausgerottet hat steht auf einem anderen Blatt.

Also hört mit solchen Ammenmärchen auf. Wird ja langsam hier
zu Grimms Märchenstunde

RESEARCH.
:smile:

liebe Grüße
Jasmin

Herr und Hund
Hallo!

Mir ist durchaus klar, dass man damit eigentlich den Falschen trifft.

Aber es ist in meinen Augen die einzig erfolgversprechende Methode, die Herrchen („Der tut nix.“ „Der will nur spielen.“ „Sie mögen wohl keine Tiere.“ „Sie müssen sich nur richtig verhalten/kleiden etc. dann tut der nix“) zur Vernunft zu bringen.

Wenn, wie geschehen, ein großer Hund bellend meinen damals 5jährigen Sohn quer über den Acker jagt, Frauchen das offensichtlich mitbekommt und nicht einschreitet und mir hinterher sagt:„Das Kind ist ja wie blöd rumgerannt, das hat den Hund gereizt.“. Später damit droht, sie würde diesen Hund auf die Kinder hetzen. Wenn eine Hundebesitzerin mir am öffentlichen Fahrradweg sagt, mit Helm, Brille und Fahrradklamotten sähe ich gefährlich aus und der Hund würde nur auf die Gefahr reagieren, indem er sich vor mir aufbaut, nach meinen Füßen schnappt etc… Ich mich im eigenen Garten von einem Hund verbellen lassen muss.
Wenn Polizei und Behörden auf all diese Vorkommnisse hin z.B. vorschlagen, das Kind solle lernen, richtig mit Hunden umzugehen und sonst überhaupt nichts weiter unternehmen, dann ist meine Geduld am Ende.

Wenn ich hier keinen Schritt neben befestigte (und zum Teil auch auf dem befestigten) Weg tun kann, ohne in Hundescheiße zu latschen. Wenn der Nachbarjiffel 2-3h am Stück täglich im Garten kläfft.

Dann läuft irgendwas gründlich falsch und dann ist selbst meine grundsätzliche Tierliebe irgendwann am Ende.
Jeder kann Hunde halten, soviel er möchte. Wenn ich und meine Familie aber in meiner Bewegungsfreiheit und Sicherheit dadurch derart eingeschränkt werde, wehre ich mich dagegen.

Grüße
kernig

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Hi Jasmin
ich jage im Schwarzwald
bin seit rund 5 Jahren aktiv auf der Pirsch
in der Gegend rum um Baiersbronn lebt ein Luchs, mindestens, und bisher gab es keine mir bekannten Übergriffe.
Selbst bei mir im neuen Revier soll er im Winter wohl unterwegs gewesen sein, angeblich auch beim mir hinterm Haus, soviel zu Grimms Märchen.
Denn Spuren waren nicht eindeutig

Wie groß waren die Hunde? Yorkies? Dann kein Thema
Aber ein ausgewachsener Luchs wird beim Anblick eines normalen Haushundes eher den Rückweg antreten als den Angriff wagen.

Was passieren kann, wenn Jagdhunde ihn stellen daß er dann angreift, aber! warum sind die im Wald allein unterwegs.

Laßt die Kühe im Dorf und macht net die Gäule scheu.
Förster schwätzen viel wenn am Stammtisch zusammen gesessen wird, und da wird aus einem Hund dann schnell mal drei.

Und manch Bär war schon eine Wildsau(letztes Jahr auch im „Fernsehen“), und manch Löwe ein großer blonder Hund.

Kann ja sein daß einer mal drauf geht, aber was soll der Terz.
Hunde gehören im Wald an die Leine dann passiert nix.
Eine Wildsau ist bei weitem Schlimmer! Und kommt viel häufiger vor.
Wetten?

Steffen

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Geb dir in fast allem Recht, auch wenn ich damit als Hundehalter in Bedrängnis komme, da meine Hunde hie und da auch falsch reagieren mögen.
Aber Achtung,
Dein letzter Satz ist eine Ankündigung einer Straftat.
Rat mal wer beim nächsten Vorfall evtl dank dieses Forums Besuch bekommt?
Net von mir… aber man kann hier mitlesen ohne Mitglied sein zu müssen!
Gruß Steffen

Hallo,

ich jage im Schwarzwald
bin seit rund 5 Jahren aktiv auf der Pirsch
in der Gegend rum um Baiersbronn lebt ein Luchs, mindestens,
und bisher gab es keine mir bekannten Übergriffe.

So sehe ich das auch. Übergriffe sind eher selten. Aber könnten passieren.

Wie groß waren die Hunde? Yorkies?

Ja sicher, ich sagte ja auch „kleiner Hund“
Und wenn der dann rumwühlt und rumschnüffelt, womöglich noch in der Nähe des Luchsbaus, dann kann es böse enden.

Aber ein ausgewachsener Luchs wird beim Anblick eines normalen
Haushundes eher den Rückweg antreten als den Angriff wagen.

Das denke ich auch, da diese Tiere sehr scheu sind. Ich habe einige male im Ausland Wildkatzen erleben dürfen. Etwas größer als Hauskatzen aber nicht so groß wie ein Luchs. Die waren sehr scheu und liefen sofort weg wenn sie nur etwas gehört haben.

Laßt die Kühe im Dorf und macht net die Gäule scheu.

Wie gesagt, ich hab keine Panik, ich begrüße die Auswilderung eines einheimischen Tieres im einheimischen Wald (so blöd es klingt, da diese ja bereits und immer schon da sein sollten…)

Förster schwätzen viel wenn am Stammtisch zusammen gesessen
wird, und da wird aus einem Hund dann schnell mal drei.

Nein, diesmal war es die Dame vor der Kamera, die schilderte was ihr passiert ist, das war im Harzer-Wald.

Kann ja sein daß einer mal drauf geht, aber was soll der Terz.
Hunde gehören im Wald an die Leine dann passiert nix.

Eine Wildsau ist bei weitem Schlimmer! Und kommt viel häufiger
vor.
Wetten?

Das sehe ich genauso.

Grüße
jasmin

Aufruf zur Straftat?
Hallo nochmal!

Wo bitte liest Du da einen Aufruf zur Straftat?

Die Ankündigung, ich würde mich wehren? Ich habe nirgends geschrieben, mit welchen Mitteln. Unter Wehren verstehe ich persönlich, mit Forderungen nach Konsequenzen an die Verantwortlichen heranzutreten und diese Forderungen, z.B. auch hier zu vertreten.

Meine Meinung, dass man einen der freilaufenden Hunde konsequenterweise erschiessen sollte, ist eine dieser Forderungen, sagt aber erst einmal nicht aus, wer das tun soll und auf welcher Grundlage dies geschehen soll.
Und wenn dies ein Jäger im Wald macht auf Grundlage geltender Gesetze ist das doch keinesfalls eine Straftat.

Meine erste Antwort beruht übrigens auf eigener Erfahrung. In meinem Heimatort gab es auch mal das in der Ausgangsfrage beschriebene Problem mit freilaufenden und wildernden Hunden. Und ein Jäger hat tatsächlich dann einen freilaufenden und wildernden Hund erschossen. Das Geschrei war natürlich groß, aber wildernde Hunde gab es seitdem nicht mehr.

Und, da dies sicher nötig ist: Ich kenne einige Hunde und deren Halter mit denen ich prima klar komme und gerade deshalb weiß ich ja, dass es möglich ist, einen Hund so zu halten, dass die Mitmenschen dadurch nicht mehr als nötig beeinträchtigt und gefährdet werden.

Ich kenne Diskussionen zu diesem Thema zur Genüge und eigentlich finde ich es sehr schade, dass sie überhaupt nötig sind. Was mich daran am meisten wurmt (auch hier weiter unten im Forum) ist, dass, wenn ich mich über einen Hund beschwere, der sich vor mir aufbaut, mir nach den Hacken beim Joggen schnappt, mich verbellt, ich mir erklären lassen muss, wie ich mich gegenüber dem Hund richtig verhalte: Stehenbleiben, Sicherheit ausstrahlen, das Tier freundlich ansprechen, sich evtl. noch beschnuppern lassen, die Gesten des Tieres richtig deuten usw. Vielleicht noch, wie unten empfohlen, in den Nahkampf mit dem Tier einsteigen. Das ist einfach eine totale Umkehr der Verantwortlichkeiten. Ich tu doch dem Hund nichts, ich möchte einfach in Ruhe meiner Wege gehen. Nicht mehr und nicht weniger.

Dass mal was schief läuft, man als Hundebesitzer mal unaufmerksam ist oder das Tier einfach mal nicht tut, was es soll, halte ich für völlig im Rahmen. Aber dazu gehört dann auch die Einsicht, dass da was schief gelaufen ist und zum guten Ton gehört dann evtl. auch eine Entschuldigung bei jemanden, den der gerade Hund erschreckt hat und die Vorsorge, dass dies nicht ständig passiert.

Grüße
kernig

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Aber Achtung,
Dein letzter Satz ist eine Ankündigung einer Straftat.
Rat mal wer beim nächsten Vorfall evtl dank dieses Forums
Besuch bekommt?

Nun lass aber mal die Kirche im Dorf.
Man kann auch alles übertreiben.

Wo stand denn da eine Ankündigung einer Straftat ? Liest du da mehr als ich ??

Gruß
BelRia

Also,

erstens ist hier keine Autobahn sondern Wiesen, Wald und Felder. Zweitens: Dann jagen die Hunde halt Hasen, Wildschweine (ja wir haben hier einen Schwarzwildpark, Füchse und alles andere trotzdem. Wie gesagt, ein Hund hat meiner Ansicht nach nicht das Recht zu töten ein Tier zu verletzen oder sonst etwas. Außer das Recht wird so eingesetzt, dass es mit dem normalen Jagdrecht in Verbindung gebracht werden kann und Hund und Halter ausgebildet in der Jagd sind.

Grüße Ute

Außer das Recht wird so eingesetzt, dass es
mit dem normalen Jagdrecht in Verbindung gebracht werden kann
und Hund und Halter ausgebildet in der Jagd sind.

Versteh ich nicht ganz.
Meinst du damit jetzt das menschliche Recht nicht menschliches Leben zu töten, und dem Gescherr dies dann auch, und nur ausnahmslos dann auch, zu erlauben?

Hallo,

ich kann mich auch nur immer über die Rücksichtslosigkeit aufregen. Leider aber in beiderlei Hinsicht. Wir lassen unsere Hunde frei laufen, aber sie sind immer in meiner Nähe. Wenn ich meine Hunde zu mir rufe kommen sie umgehen. Meine Hunde haben abzusitzen wenn Jogger, Fahrradfahrer, Kinder usw. kommen. Wenn Kinder meine Hunde streicheln wollen dürfen die das, wenn die Eltern zustimmen. Ich habe mittlerweile seit rund 30 Jahren Hunde und es gab nie ein Problem. Aber ich weiss, es gibt genug andere Hundebesitzer.

Aber: Es gibt auch rücksichtlose Eltern und Kinder. Unsere damaligen Nachbarn fanden es vollkommen normal, dass ihre Kinder unsere Hunde die im Garten in der Sonne dösten mit Steinchen bewerfen. Man trifft immer wieder auf Eltern die es vollkommen normal finden, dass ein Hund von Kindern getreten werden darf, es ist ja nur ein Tier. Und nicht nur dass wir auf den Wiesen und Feldern immer mal wieder vollgeschissene Windeln finden nein letztes Jahr sind eine Mutter und ihr Kind bei uns in den Vorgarten gekommen (gegenüber von unserem Haus ist der Spielplatz) und das Kind hat uns in den Garten gesch… Als ich die Mutter darauf ansprach meinte sie nur ihr Kind wäre in der Sauberkeitserziehung. Gut das ich immer Hundekackbeutel bei mir habe.

Und was ich auch bemängeln muss ist leider das Verhalten vieler Fahrradfahrer die rücksichtslos an einem vorbeisemmeln. Selbst an der Leine kann mal ein Hund einen halben Meter zur Seite treten und dann. Letzes Jahr hat es ein Kind erwischt. Es wurde auf seinem Bobbycar angefahren vom Fahrrad angefahren.

Daher Rücksichtnahme aber bitte von Allen!

Grüße Ute

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Außerdem gibt es beim Jäger ja einen Sinn in der Sache.

So? Erzähl mal.
Ich hörte schon von dem Sinn der jagdlich erlesenen Dezimierung.
Ist mir allerdings nicht so schlüssig, weil, eben, die Population ohne menschliche Zufütterung sich auf natürliche (ach so grausame) Weise selbst dezimieren würde; simples Verenden zum Beispiel.

Da ist *natürlich* nicht so *human* wie ein gezielter Abschuss.

Ach herrje, alles so dünnes Eis, auf dem sich da bewegt wird, …hm.

Hallo,

ich meine damit, dass es dem Jäger alleine erlaubt sein soll sein Wild zu töten (einschließlich z.B. der Polizei wenn ein Tier schwer verletzt ist und der Jäger nicht sofort zur Stelle). Der Jäger darf dabei seinen ausgebildeten Hund einsetzen um das Wild aufzustöbern und / oder zu stellen, oder zu aportieren, aber der Hund selber darf das Wild nicht töten (zumindest habe ich das so aus meiner Kindheit in Erinnerung). Mit ausgebildet meine ich, dass der Hund auf seinen Herrn hört sich sofort abrufen lässt und nicht weiter hinterhergeht, wenn der Mensch (Jäger) es will. (Leider trifft das bei vielen normalen Hundebesitzern nicht zu, dass der Hund in dieser Situation gehorcht).

Es darf keinem Hund erlaubt sein einfach so mal ein anderes Tier zu verletzen oder zu töten. Und einem normalen Mensch, der keine Ahnung hat vom Jagen und schießen auch nicht. Ich gehe zumindest in 99% der Fälle davon aus, dass ein Jäger weiss was er tut und warum, wie er den Schuss richtig ansetzt und das Tier so erwischt, dass es nicht unnötig leidet.

Grüße Ute

Du, wenn es jetzt nur um die Diskussion geht um Jagd oder nicht Jagd, dann sind wir bei dem Thema wohl falsch. Für mich sind selbstverständlich das geschossene Wild als Nahrung anzuzsehen, für mich als Menschen. Ich esse gerne Fleisch, auch Wild. Und wenn ich mich entscheiden kann zwischen einem Rind oder Schwein aus der Massentierhaltung oder einem Reh, das bis zum Tot frei im Wald gelebt hat, dann nehm ich natürlich das Reh.

Grüße Ute

Hm, Wild als Nahrung, aber bitte mit Anstand töten.

Na wenn das kein Argument ist, die Großwildsafari wieder einzuführen; so streng nach dem humanen Sterbehilfegesetz, welches da lautet:

Es ist Löwen und sonstigen wildernden dishumanen Lebewesen verboten auf natürliche Weise Beute zu machen; vielmehr spezifiziert die Menschheit so genannte Jägersleut, welche das Wild mit dem Wissen, was sie da tun erlegen und es dann zu Raubtierfutter verarbeiten und den Löwen und ähnlichem zum Fraß vorwerfen.

In ähnlicher Weise sollten wir auch unsere Hauskatzen (Freigänger) im Bezug auf Raubzüge gegen ach so niedliche Vögel und Mäuse auf die Beobachtungsliste setzen, denn schließlich ist der Gesichtsausdruck einer Kohlmeise im Moment der Beutespielorgie, die vor dem Todesbiss der Katze stattfindet auch nicht sehr ansehnlich.

Natürlich kann das mit der gereizten Tränendrüse durch Bambis passive Hatz nicht mithalten.

Das größte Problem wird wahrlich sein, dass die gemeine Feldmaus auf Grund ihrer jagdlichen Uninteressantheit nicht in der Lage sein wird eine Lobby aufzubauen. Jetzt könnte ich auch heulen vor Wut.

Hallo,

ich meine damit, dass es dem Jäger alleine erlaubt sein soll
sein Wild zu töten

Sein Wild?

(einschließlich z.B. der Polizei wenn ein
Tier schwer verletzt ist und der Jäger nicht sofort zur
Stelle). Der Jäger darf dabei seinen ausgebildeten Hund
einsetzen um das Wild aufzustöbern und / oder zu stellen,

Was macht in dem Moment des Aufgestöbert werdens für das Reh den Unterschied, ob dies ein Jägershund, oder eine unerzogene Privattöle macht?

oder
zu aportieren, aber der Hund selber darf das Wild nicht töten
(zumindest habe ich das so aus meiner Kindheit in Erinnerung).

In erster Linie wird der Hund das Wild nicht töten dürfen, weil er sonst seinem Herrn einen Strich durch die Rechnung/das Hobby gemacht hat. Der Tod wird der Tod bleiben.

Mit ausgebildet meine ich, dass der Hund auf seinen Herrn hört
sich sofort abrufen lässt und nicht weiter hinterhergeht, wenn
der Mensch (Jäger) es will. (Leider trifft das bei vielen
normalen Hundebesitzern nicht zu, dass der Hund in dieser
Situation gehorcht).

Es darf keinem Hund erlaubt sein einfach so mal ein anderes
Tier zu verletzen oder zu töten. Und einem normalen Mensch,
der keine Ahnung hat vom Jagen und schießen auch nicht. Ich
gehe zumindest in 99% der Fälle davon aus, dass ein Jäger
weiss was er tut und warum, wie er den Schuss richtig ansetzt
und das Tier so erwischt, dass es nicht unnötig leidet.

Natürlich, jetzt hab ichs; der Erschießungstod durch einen Jäger beinhaltet nur nötiges Leid, oder besser, eigentlich gar keines.

Im Grunde genommen gebe ich dir Recht; Hunde sollten nicht jagen.
Deine Vergleiche und Bestimmungen sind allerdings sowas von neben der Spur, dass mir nichts als Belustigung bleibt.