Ich könnte heulen vor Wut / Hunde wildern

Ich esse gerne Fleisch,
auch Wild. Und wenn ich mich entscheiden kann zwischen einem
Rind oder Schwein aus der Massentierhaltung oder einem Reh,
das bis zum Tot frei im Wald gelebt hat, dann nehm ich
natürlich das Reh.

Ich hab mal 'nen Hund gefragt, der auch. ;O)

Hallo,

ich gehe davon aus, dass ein normaler, von Menschen gehaltener Hund nicht jagen muss um seinen Hunger zu stillen.

Grüße Ute

ich gehe davon aus, dass ein normaler, von Menschen gehaltener
Hund nicht jagen muss um seinen Hunger zu stillen.

Und du gehst zudem davon aus, dass ein Jäger jagen geht um der Menschheit Hunger zu stillen?

Ich glaube, es geht eher darum, was wer von beiden nicht muss, sondern möchte, und was er sich zugesteht, oder ihm zugestanden wird.

Deutschland befindet sich da übrigens mit der von dir so vehement verteidigten Ansicht auf der Seite der Nationen, die da nicht die größte Ahnung von haben.

In anderen Ländern wird da weitaus weniger Geschiss drum gemacht, wenn das Wild mal „aufgemacht“ wird. Das tut dem mittlerweile sehr träge gewordenen Wild zum einen sehr gut, und, um wieder auf deine bevorzugten Ernährungsgewohnheiten zurück zu kommen, schmeckt des Bambi Fleisch später auch auch viel besser, wenn es in seinem leben mal ein wenig in Wallung gebrachtes Blut transportieren musste/ durfte.

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Hallo Ute,

besser hätte man es nicht schreiben können. Eine kleine Ergänzung noch meinerseits zur Sauberkeitserziehung: Einige, eher zahlreiche Jogger hier bei uns erledigen ihre Bedürfnisse auch im Gebüsch neben den Wegen.

Daher Rücksichtnahme aber bitte von Allen!

und ein wenig gegenseitiges Verständnis und Toleranz.

Gruß
Der Franke

Weil es zu viele Hundehalter gibt, die ihren Hund nicht erziehen können, Fehlverhalten ihres Tieres auf andere Personen und auch Hunde abwälzen, die angeborenen Verhaltensweisen des Tieres nicht kennen; der Hund heute, weil er schon mit 6-8 Wochen verkauft wird, das Sozialverhalten der Hunde untereinander gar nicht mehr lernt - wie etwa die Unterwerfungsgestik, die sie von einem Rüden oder ihrer Mutter zwischen der 8. und 10. Woche lernen müssen, wird es wohl irgendwann doch noch dazu kommen, daß der früher schon mal diskutierte Hundeführerschein eingeführt wird.

Der müsste schon vorliegen, bevor man sich einen Hund überhaupt anschaffen darf, ganz gleich ob es ein Teckel oder eine Dogge sein soll!

Dann hört es auch mit der stolzgeschwellten Brust des Teckelbesitzers auf, wenn der „mutige“ Teckel, ohne Anlaß, auf große Hunde los geht. Teckel und Besitzer wundern sich dann, wenn sich der große Hund wehrt und zurückschnappt! Und beschimpfen den Besitzer des großen Hundes! Verkehrte Welt!

Für die verantwortlichen Hundehalter wäre das natürlich nicht so schön.

Gruß,
Cantate

zwischen der 8. und 10. Woche lernen müssen, wird es wohl
irgendwann doch noch dazu kommen, daß der früher schon mal
diskutierte Hundeführerschein eingeführt wird.

Ein Hundeführerschein ändert nichts am Verhalten der Halter. Trotzdem werden Hunde verkehrt erzogen, trotzdem werden Hunde sich „Fehlverhalten“, trotzdem werden Hundewelpen zu früh abgegeben, daran ändert ein H-Führerschein nichts.

Der müsste schon vorliegen, bevor man sich einen Hund
überhaupt anschaffen darf, ganz gleich ob es ein Teckel oder
eine Dogge sein soll!

Und dann, was genau sollte das bringen? Einen Hundeführerschein haben heißt nicht, dass nun alle Halter, alles richtig machen.

Dann hört es auch mit der stolzgeschwellten Brust des
Teckelbesitzers auf, wenn der „mutige“ Teckel, ohne Anlaß, auf
große Hunde los geht.

Was hat das mit einem Hundeführerschein zu tun ?

Teckel und Besitzer wundern sich dann,
wenn sich der große Hund wehrt und zurückschnappt! Und
beschimpfen den Besitzer des großen Hundes!

Und was hat dieses damit zu tun ?

Umgekehrt ist es ebenso, dass große Hunde von stolzgeschwellter Brust-Halter auf kleine Hunde losgelassen werden und sich freuen wenn die Zwerge mal einen verbraten bekommen.

Das wird sicher auch keinen der Beiden davon abhalten sich so zu verhalten, auch wenn sie den Hundeführerschein in der Tasche haben.

Es gibt mehr verantwortliche Hundehalter als manche zu glauben scheinen.

Ein Hundeführerschein macht aus einigen Hundehaltern keine besseren Menschen, die mit ihren Hunden verantwortlich umgehen.

Sie Straßenverkehr, trotz Führerschein zur Befähigung ein Auto zu fahren, gibt es immer mehr Autofahrer die bei Rot über die Ampel fahren - Fazit

  • einen Führerschein haben heißt nicht, dass sich nun alle Menschen verantwortlich verhalten.

Gruß
BelRia

Den Hundeführerschein sehe ich lediglich als Möglichkeit, die Situation evtl. zu verbessern. Wenn man dabei erfährt, wie die Erziehung des Hundes im Rudel abläuft, zu welcher Zeit, wie das Verhalten des Hundehalters, das Verhalten des Hundes beeinflußt u.v.m., dürfte die Verständigung zwischen Hund und Mensch besser ablaufen und so manches Problem vermieden werden können.

zwischen der 8. und 10. Woche lernen müssen, wird es wohl
irgendwann doch noch dazu kommen, daß der früher schon mal
diskutierte Hundeführerschein eingeführt wird.

Ein Hundeführerschein ändert nichts am Verhalten der Halter.

Warum denn nicht? Wenn er tierische Verhaltensweisen besser einschätzen kann, kann es doch nur besser werden. Die meisten Hundehalter, wollen für sich und Hund doch nur das Beste. Die „unbelehrbaren“ sind doch nicht die Regel.

Trotzdem werden Hunde verkehrt erzogen, trotzdem werden Hunde
sich „Fehlverhalten“, trotzdem werden Hundewelpen zu früh
abgegeben, daran ändert ein H-Führerschein nichts.

Wenn der Halter vorher weiß, wie wichtig das Erlernen des Sozialverhaltens bis zur 10. Woche ist, wird er den Züchter dann nicht in vielen Fällen bitten, ihm hier entgegen zu kommen? Oder sich Züchter suchen, die dies akzeptieren?

Der müsste schon vorliegen, bevor man sich einen Hund
überhaupt anschaffen darf, ganz gleich ob es ein Teckel oder
eine Dogge sein soll!

Und dann, was genau sollte das bringen? Einen
Hundeführerschein haben heißt nicht, dass nun alle Halter,
alles richtig machen.

Sicher nicht alle, aber doch viele mehr als bisher. Für erfahrene Hundehalter sollte auch die Möglichkeit bestehen, nur die Prüfung zu machen. Wenn überhaupt Hundeführerschein, muß der Erwerb flexibel gestaltet werden.

Dann hört es auch mit der stolzgeschwellten Brust des
Teckelbesitzers auf, wenn der „mutige“ Teckel, ohne Anlaß, auf
große Hunde los geht.

Was hat das mit einem Hundeführerschein zu tun ?

Wenn der Besitzer stolz auf das aggressive Verhalten seines Hundes ist (ob Teckel oder Schäferhund), dann merkt sich der Hund das, und wird diese Verhaltensweise wiederholen. Das wissen die wenigstens dieser „stolzen“ Hundehalter. Ich denke doch, daß die meisten einen friedlichen Hund vorziehen.

Teckel und Besitzer wundern sich dann,
wenn sich der große Hund wehrt und zurückschnappt! Und
beschimpfen den Besitzer des großen Hundes!

Und was hat dieses damit zu tun ?

Mit, hat der Hundehalter gelernt, daß er mit ruhiger Ermahnung diese Aggressivität verhindern kann und vor allem wie.

Umgekehrt ist es ebenso, dass große Hunde von
stolzgeschwellter Brust-Halter auf kleine Hunde losgelassen
werden und sich freuen wenn die Zwerge mal einen verbraten
bekommen.

Stimmt. Der Teckel war nur ein Beispiel, trifft natürlich auch auf mittlere und große Hunde und Halter zu.

Das wird sicher auch keinen der Beiden davon abhalten sich so
zu verhalten, auch wenn sie den Hundeführerschein in der
Tasche haben.

Sicherlich wird es immer noch unrühmliche Ausnahmen geben, doch könnte der Hundführerschein helfen, deren Zahl zu verringern.

Es gibt mehr verantwortliche Hundehalter als manche zu glauben
scheinen.

Ein Hundeführerschein macht aus einigen Hundehaltern keine
besseren Menschen, die mit ihren Hunden verantwortlich
umgehen.

Sie Straßenverkehr, trotz Führerschein zur Befähigung ein Auto
zu fahren, gibt es immer mehr Autofahrer die bei Rot über die
Ampel fahren - Fazit

  • einen Führerschein haben heißt nicht, dass sich nun alle
    Menschen verantwortlich verhalten.

Ich sehe die Menschen nicht als ganz so schlecht. Viele Streitereien unter Hundehaltern, Mißverständnisse zwischen Hund und Halter, Probleme zwischen Haltern und anderen, beruhen schlicht auf Unwissen und mangelnder Toleranz anderen gegenüber - hier könnte eine gezielte Ausbildung, auch in Toleranz, etwas bewirken.

Gruß
BelRia

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Den Hundeführerschein sehe ich lediglich als Möglichkeit, die
Situation evtl. zu verbessern. Wenn man dabei erfährt, wie die
Erziehung des Hundes im Rudel abläuft,

In welchem Rudel ?

das Verhalten des Hundehalters, das Verhalten des Hundes
beeinflußt u.v.m., dürfte die Verständigung zwischen Hund und
Mensch besser ablaufen und so manches Problem vermieden werden
können.

Die Verständigung zwischen Halter und Hund ist nicht so schlecht wie oft hingestellt wird, aber wie überall gibt es schwarze Schafe und daran ändert auch kein H-Führerschein etwas. Es wäre höchstens eine wünschenswerte Verbesserung, wenn denn sich alle Halter daran halten würden, was wiederum nicht so sein wird.
Die meisten Hundehalter wissen sehr genau über ihre Hunde Bescheid. Auch ein Hundeführerschein wird keine Probleme zwischen Halter und Hund verhindern können, vielleicht einschränken, aber verhindern sicher nicht.

Ein Hundeführerschein ändert nichts am Verhalten der Halter.

Warum denn nicht? Wenn er tierische Verhaltensweisen besser
einschätzen kann, kann es doch nur besser werden. Die meisten
Hundehalter, wollen für sich und Hund doch nur das Beste. Die
„unbelehrbaren“ sind doch nicht die Regel.

Aber für die unbelehrbaren, den geringeren Teil, soll nun ein Hundeführerschein eingeführt werden ?

Es gibt für alles mögliche Führerscheine, hat sich dadurch etwas geändert ?? Nein, es wird weiterhin zuschnell gefahren oder bei Rot die Ampeln missachtet.
Warum meinst du sollte dieses bei einem Hundeführerschein anders sein

Trotzdem werden Hunde verkehrt erzogen, trotzdem werden Hunde
sich „Fehlverhalten“, trotzdem werden Hundewelpen zu früh
abgegeben, daran ändert ein H-Führerschein nichts.

Wenn der Halter vorher weiß, wie wichtig das Erlernen des
Sozialverhaltens bis zur 10. Woche ist, wird er den Züchter
dann nicht in vielen Fällen bitten, ihm hier entgegen zu
kommen? Oder sich Züchter suchen, die dies akzeptieren?

Das mag für den neuen Hundehalter lobenswert sein, für den Züchter wohl eher nicht. Wobei echte Züchter ihre Hunde nicht vorher abgeben,
also Züchter die Zucht aus Hobby und Liebe betreiben und nicht aus Profitgier.
Und wer sich einen Welpen holt, wird dich hoffentlich genau erkundigen und diesen entweder bei einem seriösen Züchter holen oder z.B. im Tierheim, wo er einen Welpen sowieso nicht eher bekommt.

Und dann, was genau sollte das bringen? Einen
Hundeführerschein haben heißt nicht, dass nun alle Halter,
alles richtig machen.

Sicher nicht alle, aber doch viele mehr als bisher. Für
erfahrene Hundehalter sollte auch die Möglichkeit bestehen,
nur die Prüfung zu machen. Wenn überhaupt Hundeführerschein,
muß der Erwerb flexibel gestaltet werden.

Wie gesagt, ein Hundeführerschein macht aus einem Hundehalter nicht einen besseren Halter. Das mag zwar wünschenswert sein, wobei wer entscheidet dann was ein guter Halter ist und wer nicht, doch nicht etwa ein Fragebogen und wer hat den Fragebogen erstellt ?

Und ein Erfahrener Hundehalter wird einem Anfänger gleichgestellt und welche Prüfung soll abgelegt werden ?

Ich bin nicht gegen einen Hundeführerschein, nur wenn ich mir anschaue was auf unseren Straßen los ist, frage ich mich ernsthaft, was soll so ein Schein bringen, wer überwacht ihn und er bezahlt das ganze ?

Dann hört es auch mit der stolzgeschwellten Brust des
Teckelbesitzers auf, wenn der „mutige“ Teckel, ohne Anlaß, auf
große Hunde los geht.

Was hat das mit einem Hundeführerschein zu tun ?

Wenn der Besitzer stolz auf das aggressive Verhalten seines
Hundes ist (ob Teckel oder Schäferhund), dann merkt sich der
Hund das, und wird diese Verhaltensweise wiederholen. Das
wissen die wenigstens dieser „stolzen“ Hundehalter. Ich denke
doch, daß die meisten einen friedlichen Hund vorziehen.

Ich bin mir sicher, dass Hundehalter mit Hunden, die du als aggressiv hinstellst ganz genau wissen, wie ihr Hund reagieren kann und wie Sie wollen wie der Hund reagieren soll, daran ändert auch kein Hundeführerschein etwas.
Diese Sorte Hundehalter wird es immer geben…leider!

Die meisten Hunde sind friedlich und wollen friedlich sein, der aggressive ist am anderen Ende der Leine der meint über den Hund größer zu sein, als er in Wirklichkeit ist, leider mit fatale Folgen für den Hund.

Teckel und Besitzer wundern sich dann,
wenn sich der große Hund wehrt und zurückschnappt! Und
beschimpfen den Besitzer des großen Hundes!

Eher selten, meistens ziehen Sie mit ihrem Hund ab, in verschiedene Richtungen :wink:

Mit, hat der Hundehalter gelernt, daß er mit ruhiger Ermahnung
diese Aggressivität verhindern kann und vor allem wie.

Nicht wirklich. In dieser Situation lernt keiner der beiden Halter wirklich etwas, dann schon eher die Hunde.

Das wird sicher auch keinen der Beiden davon abhalten sich so
zu verhalten, auch wenn sie den Hundeführerschein in der
Tasche haben.

Sicherlich wird es immer noch unrühmliche Ausnahmen geben,
doch könnte der Hundführerschein helfen, deren Zahl zu
verringern.

Nein, denn dann müsstest du diversen Haltern einer Gehirnwäsche unterziehen, anders wird dieses nicht funktionieren und daran ändert auch ein Hundeführerschein nichts.

Sie Straßenverkehr, trotz Führerschein zur Befähigung ein Auto
zu fahren, gibt es immer mehr Autofahrer die bei Rot über die
Ampel fahren - Fazit

  • einen Führerschein haben heißt nicht, dass sich nun alle
    Menschen verantwortlich verhalten.

Ich sehe die Menschen nicht als ganz so schlecht. Viele
Streitereien unter Hundehaltern, Mißverständnisse zwischen
Hund und Halter, Probleme zwischen Haltern und anderen,
beruhen schlicht auf Unwissen und mangelnder Toleranz anderen
gegenüber -

Aber du siehst die Hunde als schlecht an, an deren Leinenende der hängt, der mit Toleranz nichts anfangen kann und sich für den Größten hält.
Streitereien unter Hundehaltern gibt es gar nicht so viele, es geht mehr darum, dass auf verhältnismäßig kleinen Flächen viele Arten von Menschen zusammentreffen und jeder vom anderen Toleranz und Miteinander erwartet, was er selber nicht breit ist anzuerkennen oder gar zu geben.

Demnach müsste sich die ganze Menschheit einer Schulung oder Ausbildung unterziehen, damit jeder lernt sich in Toleranz und dem Miteinander zu üben und nicht nur die Hundehalter.

Gruß
BelRia

Sollte der Hund wie beschrieben eindeutig gewildert haben und es mit Zeugen belegt wird . Ist der Jäger berechtigt eine Abschußgenehmigung einzuholen . Der Jäger ist auch berechtigt dem Herchen mit Hund ein Verbot auszusprechen den Wald zu betreten . Und sich an vorgegebene Zeiten zu halten wo der Besitzer den Wald mit und betreten darf. Das kann heißen , an 2 tagen in der Wochen 2 std.
Bei Interesse siehe hierzu : § 1Abs.1 GewSchG , § 238 Abs. 1 StGB