Ich nehme einfach nicht ab!

Guten Tag,
seit Jahren „nehme ich ab“ und habe mich von der 60kilopanik auf 80 kg hochjojot.
Es wird kaum etwas geben, was ich in 25 Jahren nicht gemacht habe, an Ernährungsumstellungen. Mit und ohne Arzt oder Heiler, mit und ohne Gruppen.
Besonders Fettreich hab ich mich ernährt und besonders fettarm. Jede „neue“ Ernährungserkenntnis hab ich ausprobiert. Ich habe Sport in unterschiedlichsten Arten gemacht und ganz massiven psychischen Stress durchlebt - aber ich nehme nicht ab.
Nun mach ich mir natürlich heftig und ständig Gedanken.
Es ist ja wieder einmal im Gespräch, dass Kohlenhydrate zu den Dickmachern gehören.
EW ist angesagt - nicht zum erstenmal.

Als ich noch keine Gewichtsprobleme hatte, also bis so um die 30, 35, da hab ich mich stark KHlastig ernährt. Bei uns zuhause gabs viele Kartoffelgerichte und Süssspeisen. Jung verheiratet hab ich das mit übernommen - nahm nicht zu und konnte soviel essen, wie ich wollte. Mehrmals am Tag! Ich hatte eine Bürotätigkeit und habe keinen Sport gemacht.
Eigentlich hat mein Gewichtsproblem begonnen, als ich erstens mehr Geld zur Verfügung hatte und zweitens ein Supermarkt eröffnete, der besonders günstig Fleisch anbot.
Von da an gabs jeden Tag Fleisch - und ich nahm zu!

Nun ernähre ich mich seit Jahren nur noch mit 2 oder drei Mahlzeiten am Tag, esse nichts dazwischen, den Fleischkonsum hab ich eingeschränkt - aber ich nehme nicht ab.
Mein Tageskalorienverbrauch liegt um die 1600- 1800 Kalorien, bei einem Grundumsatz von ca. 1300 Kcal.

Derzeit mach ich eine Formula Diät mit 2 Drinks am Tag und einer normalen Mahlzeit die ohne Fleisch auskommt.

Mit den Drinks bekomme ich die notwendigen Mineralien und Vitamine - aber ich nehme nicht ab.

Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Kann es sein, dass m e i n Organismus auf Eiweiss mit Gewichtszunahme reagiert (ich habe keine Lactoseintoleranz)?

Ich bin gespannt auf Eure Antworten
Grüsse
Ingrid

Hai, Ingrid,

aaalso, meine Erfahrung behauptet: es ist nicht das Fleisch, von dem man zunimmt, sondern die Panade, ausgebacken in reichlich guter Butter*, und das leckere Sößchen…

Jetzt noch mit „klugen“ Diäten den Jojo-Effekt angeschaltet, zwei bis drei Runden Du-darfst-nicht-Ernährungsumstellungen** um sich das Frust-Fressen anzugewöhnen, Kohlsuppe, bis man Alpträume hat…

…und schon hat man sich das ungezwungene Verhältnis zur Nahrung abgewöhnt und Essen wird zum mathematischen Problem (…wenn ich jetzt noch ein Stück Kuchen, dann sind das soundsoviele Kalorien, das ist noch soundsoviel Sport, oder morgen das am Mittag sparen, oder - PANIK! - soundsoviel Gramm auf der Waage…)

Daraus resultiert mein Rat an Dich: vergiß Diäten, Kalorientabellen und die aktuellsten Fettmacher (das ist eh jedes Jahr 'ne andere Sau…); meide das gute Extra-Stück gute Butter (Fleisch natür gebraten, Soße mit Stärke, statt mit Mehlschwitze gebunden, nicht Butter und Leberwurst auf’s Brot), iß, wenn Du Hunger hast und nicht, weil man eben um 12:00 Uhr ordentlich isst oder Dir langweilig ist oder Du Streicheleinheiten brauchst und verwende als Getränk keine Flüssig-Bonbons.

Gruß
Sibylle

*die Butter ist nicht schuld - mit Öl saugt sich eine Panade genauso voll und ist dann genauso reichhaltig
**Ernährungsumstellung ist entweder für immer, oder es ist eine Diät mit den entsprechenden Nachteilen

Hallo,

ich erlaube mir, Deinen Text in einem Satz zusammenzufassen: Du hast alles versucht, und nix hat geholfen!

Nach einer 25-jährigen Diätkarriere dürfte Dir also keine Empfehlung zur „richtigen“ Ernährung mehr unbekannt sein. Ich selbst halte von den meisten Maßnahmen, die Du kurz angesprochen hast, wenig - das hilft Dir natürlich auch nicht weiter.

Du schreibst, Du hast 20 Kilo zugelegt. Mangels weiterer persönlicher Informationen hört sich das für ein Vierteljahrhundert nun unbedingt dramatisch an. Da liest man hier von ganz anderen Einzelschicksalen.

Das hübsche Wort

60kilopanik

fiel mir auf. Hört sich irgendwie nach leichter Beunruhigung. Wenn es bei 60 Kilo „Panik“ war, was ist es heute?

Vielleicht bist Du jemand, dem es hilft, die Regulierung des Körpergewichts mal von einer anderen Seite zu betrachten. Ich empfehle deshalb ein Buch, von dessen Existenz ich in diesem Brett vor geraumer Zeit selbst hörte, und das ich daraufhin las:

http://www.lizenz-zum-essen.de/

Vielem in diesem Buch kann ich nicht zustimmen bzw. halte es für falsch. Der Autor ist zudem nicht nur Mediziner, sondern scheint ein ganz ausgezeichneter Verkäufer von Publikationen, Seminaren und privatärztlichen, teils zweifelhaften Dienstleistungen zu sein.

Dennoch fand ich den ersten Teil des Buches „Körperbau und Gewicht“ lesenswert. Diverse Erklärungen, wie man sich mit dem Abnehmwahn selbst bekloppt im Kopf macht, sind für mich nachvollziehbar.

Welche Schlussfolgerungen man nach der Lektüre zieht, und ob und welche persönlichen Verhaltensweisen man vielleicht neu durchdenkt und ändert, bleibt ein anderes Thema. Stress und Stressvermeidung dürften aber in vielen Fällen maßgeblicher zur Gewichtsveränderung betragen als die ewige Frage Mehr Kohlenhydrate oder Eiweiß?

Gruß
Andreas

Hi,

du sagst, du hast dich „hochgejojot“. Das heißt, du hast schon Phasen erlebt, in denen Du gewicht verloren hast.

Nun, egal, welche Ernährungsumstellung, Diät, Lebensänderung du unternommen hast - wenn du damit aufhörst (Langeweile, genug Gewichtsverlust, …) und zu deiner alten Lebensweise zurückkehrst, nimmst du wieder zu. Punkt. Auch wenn man sich vorbildlich fettarm, mit gesunder Mischkost, wenig Fleisch, viel Fisch, viel Vollkornprodukten, reichlich frischem Obst und Gemüse ernährt und regelmäßig sport macht - wenn du damit aufhörst, nimmst du zu.
Hab ich selber probiert. Die Variante Sport + gesunde Mischkost mach ich grad, war anfang des Jahre sfaul (viel zu viel Arbeit auflaufen lassen), kein Sport, ungesundes Essen - zack, 10kg Fett in 5 Monaten wieder drauf (hoffentlich lesen das grad auch die, die mir immer vorwerfen, ich würde mich ja immer als soooo erfolgreich darstellen). Die kohlsuppendiät hab ich auch probiert, davon krigt man so unterzucker, wird unausstehlich undnervös… keine Woche hab iches geschafft. Auch mehr rauf alsvorher runter war. Vegetarisch: Hab ich n halbes Jahr durchgehalten, 6 Kilo verloren, wegen Langeweile abgebrochen. 8kg drauf.
Jetzt mach ich wieder Sport, ess regelmäßig, versuch, es mit den Kalorien nicht zu übertreiben, ohne ie zu zählen, und an der Hälfte der Tage essich abends nur eiweiß und nichts nach 20.00 Uhr. Jetzt geht es wieder vorwärts, und wenn ich mich nciht wieder mit der Arbeit verplane, halt ich es auch durch, weil ich mir nichts verbiete.
Kohlehydrate gehören genausozu den Dickmachern wie die Fette und die Eeiweiße - sobald du mehr Kalorien zu dir nimmst, als du verbrauchst, nimmst du zu. Wenn du morgens, mittags und abends je 100g mehlige Kartoffel isst und als Postbote arbeitest, nimmst du nicht nur ab, sondern fällst wegen Unterernährung um. Eine Freundin von mir ausEngland (Anfang 70, deutlich übergewichtig, gehbehindert) nimnmt mit folgendem Speiseplan ab (ja, sie hält durch, und ja sie nimmt ab - ich sehe es, weil ich sie lange genug kenne und regelmäßig besuche): morgens Porridge (Haferflockenbrei, etwa 2-3 Suppenkellen voll, mit Honig oder Zucker gesüßt), mittags grünen Salat (etwas 2 Handvoll) mit fettreduzierter Salatcreme und dazu ein Sandwich (2 Scheiben Toast, mit Margarine, Schinken und Käse) und abends ein Riesenmahl: 1 ganze gegrillte Hühnerbrust, 1 faustgroße Ofenkartoffel, und Gemüse (doppelt so viel Volumen wie das Fleisch und die Kartoffel): Blumenkohl, Brokkoli, Karotten, Kürbis, Soße dazu.

Wenn das mal keine kohlehydratlastige Diät ist - aber sie ist insgesamt fett- und damit kalorienarm.

Zu den Formuladrinks und ähnlichen Produkten: http://www.oekonews.de/id/2212/oeko-test-magazin-tes…
und
http://www.wunderweib.de/fitundgesund/abnehmen/artik…
sowie
http://www.abnehmen-infos.com/diaeten/die-formula-di…

Die genannten 800-1200 Kalorien sind sehr wenig, mit falscher Zusammensetzung der einen normalen Mahlzeit ist das schnell hinfällig - etwas mit Käse überbackenes oder gefülltes, ein Schuß zu viel Öl oder Butter, Vollmilch im Drink statt Wasser oder fettarmer Milch. Wasser hat keine Kalorien, ein halber Liter fettarme Milch 250, Vollmilch ein halber Liter 350. 100g Gouda lliegen bei 358 Kalorien, etc. siehe http://www.novafeel.de/ernaehrung/kalorientabelle/ka…. Bist Du Sicher, dass Du mit deiner ERnährung weniger Kalorien zuführst, als Du verbrauchst?

Die Franzi

Hallo Andreas,

danke für Deine Antwort - die ich mir, so ähnlich, selber gelegentlich gebe.
Als ich 60 Kilo hatte, geriet ich durch diese „6“ in Panik.
Damals hab ich aber die Zeichen der Zeit nicht erkannt und mit Kurzzeitdiäten eher kokettiert, denn ich war ja eigentlich besser proportioniert als zuvor. Allerding machte mich die 6 schon nervös!
Dass ich so nach und nach immer mehr zugelegt hab, was der klassische jojo, den ich aber lange, lange nicht erkannt hab. „Ich doch nicht…“ Und die 8 vorne dran - ein Albtraum ohne Ende!
Mittlerweile bin ich 66, habe „Grenzwerte“ die mich schon recht beunruhigen. Was aber ganz schlimm für mich ist, das ist einfach meine Optik! Ich schau aus, wie so viele 66jährige. Busen, einen mächtigen Bauch, speckige Hüften, die bereits unterhalb der Zone beginnen, die einstmals eine Taille waren. Po und Schenkel - mit denen könnte ich leben, da kann man mit der Kleidung kaschieren, aber Bauch und Busen und diese „hohe Fetthüfte“ machen mich - ja, wohl auch hysterisch!
Was mich so furchtbar belastet (und es belastet mich wirklich furchtbar), das ist, dass mein Körper nicht mehr reagiert! Dass ich ausschau, als würd ich mir täglich Schlemmereien hineinschaufeln und dabei lebe ich eher spartanisch - ohne, dass ich darunter leiden würde. Ich habe selten „Gelüste“ und wenn ich sie habe, dann geb ich denen auch nach, denn ich denke, dass mein Körper dann das braucht.
Dazu gehört gelegentlich ein ordentliches Stück Fleisch oder auch was Süsses, aber sowas passiert eher im monatlichen Rhytmus und das sollte auch drin sein.
Mein Problem ist, dass ich mich immer mehr zurückziehe. Ich meide „alte Bekannte“, gehe nicht mehr ins Schwimmbad, hab praktisch einen leeren Kleiderschrank, denn meine Sachen sind so abgetragen und müssten dringend ersetzt werden, aber der Spiegel ist für mich der blanke Horror! Und ich entschuldige mich stäöndig für mein Aussehen - und ich schäme mich vor allem und jedem, auch vor meinem Mann!
Ja, ich hatte die erste Sitzung bei einer Psychologin, die mir zu dieser Formula Diät geraten hat - die nun garnichts bringt.
Ich werde gerne in das Buch hineinschauen, aber ich fürchte fast, dass ich mich nicht beruhigen lassen werde.

Freundliche Grüsse
Ingrid

Ach Sibylle,

da grins ich nun so vor mich in, denn was Du schreibst ist ja so wahr.
Und in gewisser Weise triffts auch auf mich zu, denn ich hab meine Realität zum „normalen“ Essen sicher irgendwann verloren.
Und ich hab auch am 12. Dezember letzten Jahres beschlossen, nie mehr Kalorien zu zählen oder mich irgend einer Diätanordnung zu unterwerfen die mit abwiegen und berechnen zu tun hat.
Blos, davon nehm ich nicht ab!
Ich muss die Blockade los werden, die mein Körper anscheinend aufgebaut hat.
Da hab ich nun so meine Eiweisserlebnisse. Schlank im Schlaf fordert ja ausschliesslich EW am Abend. Da hab ich kanibalisch 200g Pute (gegrillt oder gekocht) hinuntergewürgt, dann war ich bis nach Mitternacht wach, hatte einen Juckreiz am ganzen Körper und am nächsten Tag ein Kilo mehr! - Und das nicht nur einmal!
Die Apotheken machen jedes Frühjahr eine Abnehmaktion mit Schwerpunkt Eiweiss - auch da hab ich zugenommen.
Natürlich verschwinden diese Kilos auch wieder im Laufe einer Woche, aber effektiv abnehmen tu ich dabei nicht.

Meine Frage zielte eben genau auf dieses Problem.

Sobald der beratende Arzt meiner Formula Diät wieder aus dem Urlaub zurück ist, werde ich - vielleicht - einen Hinweis bekommen, andererseits vertreibt er selber die Produkte…???

Ich werde weiter experimentieren.

Freundliche Grüsse
Ingrid

Hallo Franzi,

freilich hab ich mich hochjojot! In 15 Jahren nie was dazugelernt und erst in den letzten 10 Jahren kapiert, dass es kein „danach wie zuvor“ gibt.
Seit 10 Jahren ess ich nur dreimal am Tag und nichts dazwischen. Das fällt mir sehr leicht.
Ich koche und backe alles selber. Verwende keine Backmischungen oder Fertigprodukte.
Normalerweise esse ich zum Frühstück zwei Scheiben Brot (kleine, meist aus Vollkorn gebacken) mit dünn Butter und etwas Salz oder Gemüsepesto, selten Marmelade.
Zwischen 14 und 16 Uhr gibts die Hauptmahlzeit, Schwerpunkt Gemüse nudeln -reis. Gelegentlich auch Kartoffel. Wir essen wenig Fleisch, als Geschmacksträger gelegentlich 100g Schinken für zwei Portionen.
Salat was der Garten bietet.
Und weil wir so spät essen, drum gibts am Abend eigentlich nix, aber ich trink dann gern ein Glas Milch (0,3%) und ess vielleicht noch eine Scheibe trockenes Brot dazu.
Erstaunlicherweise hält mich Milch oder Joghurt nicht wach - das Problem hab ich nur beim Fleisch.

Mein Essen ist wirklich fettarm, ballaststoffreich, allerdings deckt es sicher nicht ale meine Bedürfnisse in Richtung Mineralien und Vitamine.
So eine Formula Diät find ich praktisch und ist für mich sehr leicht durchzuführen. Ich krieg alles an Nährwerten - wohl synthetisch, aber doch und meine Hauptmahlzeit kann ich so beibehalten.
Blos, so hochgelobt die Diäten auch werden, im Bezug auf Gewichtsverlust - ich nehm nicht ab! Kein Gramm, nicht einmal Wasser! Und das seit drei Wochen!

Was Deine Freundin so isst - ich kanns gut nachvollziehen und es zeigt mir, dass also KH nicht automatisch zum dick werden führen.

Sehr interessant!

Freundliche Grüsse

Mangels weiterer persönlicher Informationen hört sich das für ein
Vierteljahrhundert nun nicht unbedingt dramatisch an.

Kleine Korrektur meines ersten Artikels. Ich hoffe, das war trotzdem verständlich.
****************************

Ich werde gerne in das Buch hineinschauen, aber ich fürchte
fast, dass ich mich nicht beruhigen lassen werde.

Zur Beruhigung ist es auch nicht gedacht, sondern dafür, dass Du eine andere, neue Sichtweise für Deine Situation bekommst. Das könnte dann beispielsweise zu der Erkenntnis führen, dass zunehmendes Gewicht mit zunehmendem Alter erstens nicht ungewöhnlich und zweitens gesundheitlich durchaus von Vorteil sein kann. Letzteres natürlich nicht ohne jede Einschränkung, das sollte klar sein.

Nach Deinen bisherigen Antworten habe ich aber tatsächlich auch das Gefühl, dass Dich die Buchlektüre nicht weiterbringt. Vielleicht hülfe der Wechsel von Seelenklempnerin und Arzt, die psychologische Probleme mit Nährstoffpülverchen behandeln und Dir diese auch noch selbst verkaufen. Aber das ist reine Spekulation.

Alles Gute
Andreas

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Hi Ingrid!

Auch auf die Gefahr hin, einen abwegigen Ansatz ins Spiel zu bringen, möchte ich gern mal den Säure-Basen-Haushalt ansprechen:

Du hast erwähnt, dass es früher bei dir viele Kartoffelgerichte gab. Warum heute nicht mehr? Die Kartoffel liefert zwar KH, aber auch Kalium, ein wichtiges, weil basisches Mineral im Kampf gegen die permanente Übersäuerung des Körpers.
Auf der anderen Seite hast du Phasen mit erhöhtem Fleischkonsum erwähnt (bei 200g reiner Pute wird mir schon vom lesen schlecht!). Und Fleisch ist nun mal ein Säurelieferant par excellence. Klar, Eiweiße werden zunächst nicht in Energie umgewandelt, außer der Körper hat schon den kompletten Eiweißbedarf gedeckt. Danach liefert jedes Gramm EW aber genauso viel Energie wie ein Gramm KH, nämlich 17 Kilojoule.
Und man kann eben nicht über den Daumen peilen und sagen: „Der Körper braucht 250g Eiweiß täglich, na dann ess ich doch einfach ein halbes Pfund Putensteak!“ Die Gruppe der Eiweiße und der menschliche Bedarf an ihnen ist zu komplex, als dass man einfache Kenngrößen in den Raum schmeißen könnte.

Also, wenn du dich darüber beklagst, dass nichts bei dir anschlägt, dann vermute ich eine Kopplung aus Altersgründen (sorry, aber der Körper reagiert mit zunehmendem Alter immer träger auf Ernährungsumstellungen) und akuter Übersäuerung. Wenn du deinen Säure-Basen-Haushalt in den Griff bekommst, könnten sich wieder Erfolge einstellen. Du kannst trotzdem eine Ernährungsform deiner Wahl praktizieren, aber dann iss z.B. Kartoffeln statt Nudeln und Reis, oder Soja statt Hähnchen und Pute. Die ganze Palette der Lebensmittel und ihr Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt findest du z.B. hier:

http://www.saeure-basen-forum.de/pdf/IPEV-Nahrungsmi…

kleine Anmerkung: Diese Tabelle sagt nicht, dass alle roten LM ab sofort tabu sind. Sie soll lediglich informieren, mögliche Alternativen aufzeigen und zum bewussteren Umgang mit LM beitragen. Es werden keine Ess-Verbote aufgestellt!

Viel Erfolg!

Grüße,
the_digger

ot: Übersäuerung
Hallo Digger,

bei der sogenannten ‚Übersäuerung‘ handelt es sich um ein pseudomedizinisches Konzept, das in keinster Weise wissenschaftlich untermauert ist: http://esowatch.com/index.php?title=%C3%9Cbers%C3%A4…

Gruß

=^…^=

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Hi Kätzchen!

Das meinte ich dann auch mit „abwegiger Ansatz“. Ich kenne die Vorbehalte gegenüber der „sogenannten Übersäuerung“. Aber angesichts der umfangreichen und ergebnislosen Suche der UP finde ich es nur fair, auf solche Theorien hinzuweisen. Sie kann sich im Rahmen einer trotz allem ausgewogenen Ernährung selbst ein Bild vom Wahrheitsgehalt der Säure-Basen-Theorie machen.
Solange Lebensmittel nicht von vornherein kategorisch ausgeschlossen werden, ist diese Ernährung allemal gesünder als zwei Dutzend der derzeit kursierenden „Wunder-Diäten“…

Grüße,
the_digger

P.S.: Ich habe mir eben noch deinen Link angeschaut und muss erschrocken feststellen, dass esowatch in Sachen Seriösität und Sachlichkeit manchen pseudowissenschaftlichen „Fachseiten“ in nichts nachsteht. Polemik vermischt mit ein paar Formeln und Fakten bleibt Polemik und nicht alles, was im wikipedia-Stil aufgebaut ist, muss unbedingt die reine Wahrheit enthalten. Finde ich als Quelle ungeeignet, sorry…

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Sehr interessant, danke für den Hinweis!

Grüsse
Ingrid

Hallo Ingrid,

jetzt will ich auch noch meinen Senf dazu geben.

Abnehmen fängt im Kopf an, da muss es klick machen und dann musst Du viel Konsequenz und noch viel mehr Ausdauer einbringen. Es kann nicht sein, dass Du wenig isst und nicht abnimmst – dann isst Du falsch.

Am besten Du suchst Dir jemanden, der mit Dir zusammen abnehmen möchte – zu zweit oder mit mehreren macht es mehr Spaß. Beschäftige Dich mit dem Kaloriengehalt der Lebensmittel und Du wirst sehr schnell wissen, was Du essen darfst oder was Du lieber sein lässt. Nicht zu vergessen, das Auge ist auch mit. Also immer die Speisen schön servieren mit viel Kräutern und Dein „trockenes Putensteak“ kannst Du Dir z.B. mit einem Klecks selbstgemachtem Mango-Ingwer-Chutney schmecken lassen oder, wenn Du es lieber herzhaft möchtest, nehme ein bischen Ajvar dazu. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ich hänge Dir meinen „alten“ Post an! Mein Gewicht ist +/- immer noch dasselbe. Momentan habe ich zwar ein Kilo mehr (Geburtstagsfeiern, Gartenfeste) und jetzt lege ich wieder ein paar Diättage ein. Gestern gab es z.B. Tomatensalat mit Knoblauch und Basilikum, Rettichsalat angemacht nur mit Salz und ein wenig Schmand, dazu ein in Fertigpanade von Leimer in ganz wenig Erdnussöl gebratenes Minutensteak vom Schweinerrücken. Fertigpanade hat den Vorteil, dass Du kein Mehl und Ei brauchst und ganz dünn panieren kannst. Manchmal mische ich etwas geriebenen Parmesan darunter. Wer sagt denn, dass man beim Abnehmen kein Fleisch essen darf - natürlich darfst Du Fleisch vom Rind, Kalb oder Schwein, Fisch und Geflügel essen, aber alles möglichst sehr mager.

Nicht vergessen, täglich wiegen und Gewicht in eine Monats-Exceltabelle mit Diagramm eintragen (Dein Gewicht als oberster Wert, der untere Wert Dein Wunschgewicht). Das mache ich auch heute noch! Und noch was – durchhalten, auch wenn Du mal eine Woche kein Gramm abnimmst, es macht irgendwann wieder einen Rucker nach unten. Auch wenn ich jetzt Prügel beziehe – wir haben in der Abnahmezeit festgestellt, dass wir bei abnehmendem Mond gut abgenommen haben, bei zunehmendem Mond hat das Gewicht oft stagniert.

->Re: Wie am besten abnehmen? (Irma, 10.1.2009 09:14)

Wünsche Dir viel Erfolg!

Lieben Gruß von Irmgard

Irgendwie mache ich was falsch - der Link zum Artikel funktioniert nicht. Also Textkopie:

Mein Beitrag vom Januar 2008 anbei, im April bin ich mit 12 kg weniger in Urlaub gefahren und da mein Wunschgewicht ca. 60 kg erreicht ist, muss ich es nur noch halten, was mir auch gelingt. Wichtig ist immer noch das tägliche Wiegen und Aufschreiben und bei einer Gewichtszunahme sofort reagieren, weil 1 kg schnell wieder abgenommen ist - aber 3 oder 4 eben nicht. Gewichtsabnahme geht nur über richtiges Essen, durch Sport nimmst Du nicht ab. Wobei Sport unterstützend gut ist.

Re: Wir wollen abnehmen und suchen Rezepte
(Autor: Irma 17.1.2008 11:38 Uhr, 25x geklickt, * (1) Bewertungspunkte)

Wir haben seit Mitte Oktober jeder 9 Kilos abgenommen. Dabei haben wir alle Dickmacher weggelassen, das sind Wurst, Käse, Brot (außer Vollkornbrot oder Pumpernickel), Teigwaren, Soßen, Butter und Süßigkeiten. Es gab immer reichlich Salate und Gemüse, dazu Hähnchenbrust oder Pute, viel Fisch und ganz mageres Fleisch. Soßen habe ich z. B. durch Meerrettich als Beilage ersetzt und als Brotaufstrich anstatt Butter einen pflanzlichen Brotaufstrich. Bei Zwischendurchhunger haben wir Obst gegessen.

Nach Diätrezepten zu kochen, war mir zu aufwendig.

Nun sind wir ganz stolz, weil die alten Hosen wieder passen und für Samstag habe ich einen Sauerbraten eingelegt und den gibt es ausnahmsweise Mal mit schwäbischen handgeschabten Spätzle.

Und ganz wichtig, wir haben täglich unser Gewicht geprüft und in einer Exceltabelle mit Diagramm eingetragen. Es hat Spaß gemacht, wenn man den Trend nach unten verfolgen konnte.

Hallo Irmgard,
danke für Deine gutgemeinten Worte, aber genau das ist mein Problem!
Ich ernähre mich absolut gesund, erreiche üblicherweise so zwischen 1.600 und 1.800 Kcal.
Wie schon geschrieben esse ich nur dreimal am Tag und nichts dazwischen.
Frühstück mit 2 Scheiben VK Brot, dünn mit Butter und Salz oder einem selbstgemachten Pesto, selten Marmelade.
2-3 Tassen schwarzen Kaffee.
Zwischen 14 und 16 Uhr eine Hauptmahlzeit, vorwiegend Gemüsenudeln, -reis, gelegentlich Kartoffel, wenig Fleisch, als Geschmacksträger vielleicht 100g Schinken für 2 Portionen, Salat was der Garten so bietet.
Am Abend gibts eigentlich nix, aber wenns nicht anders geht, dann trink ich ein Glas 0,3% Milch und ess eine Scheibe trockenes Brot dazu.
So schaut seit Jahren mein Alltag aus.
Im Winter vergangenen Jahres hab ichs zum drittenmal mit Schlank im Schlaf probiert, aber da komm ich mit der reinen EW Mahlzeit am Abend einfach nicht zurecht. (In dem System wäre ein Pesto oder Chutney absolut verboten!) Ich muss da Mengen in mich hineinschaufeln, die ich einfach nicht mag. Ausserdem kann ich dann nicht schlafen und bekomme Juckreiz und Kribbeln am ganzen Körper.
Verschiedene Ernährungsberater bei denen ich war, konnten sich nicht erklären, weshalb ich nicht abnehme, im Gegenteil, beständig so grammweise zunehme.
Deshalb auch jetzt der Versuch mit der ärztlich begleiteten Formuladiät.
Aber auch da tut sich absolut nix!
Nach den beiden Einstiegstagen hatte ich zwar zwei Kilo weniger auf der Waage, vermutlich war das Wasser, und seither rührt sich einfach nix. Auch nicht in Zentimetern.
Eine Erklärung wäre vielleicht Stress! Mit Stress bin ich reichlich versorgt, aber auch damit lernt man eigentlich umzugehen.
In den letzten Jahren war da die Betreuung meiner Eltern, dann deren Tod, der Aufbau einer Gaststätte meines Sohnes, nach zwei Jahren das Aus für die Gaststätte, mein Mann neigt zu Depressionen, der Verdacht auf Alzheimer und nun liegt er zur Zeit mit einem Herzinfarkt in der Klinik.
Ob man davon wirklich dicker werden kann? Auch wenn man niemals aus Frust etwas in sich hineinstopft?
Ich schlafe schlecht, fühle mich gelegentlich überfordert, kann
m e i n e Vorstellung von meinem Leben nicht ausleben - aber kann man davon dicker werden? Oder nicht abnehmen?
Ich kann Dir versichern, mein Gewicht liegt nicht am essen oder der übermässigen Kalorienzufuhr.
Ich schreibe täglich mit, was ich esse und überprüfe auch immer wieder mittels Tabelle den Kalorienwert.
Ich wiege mich täglich und vermesse mich wenigstens einmal in der Woche.
Wenn sich mit der Formula Diät nichts tut - ich werde das jetzt bis zum Jahresende so oder so durchziehen, dann werde ich mich vielleicht doch zu Metabolic balance durchringen - obwohl ich mich eigentlich gegen den Plan wehre. Ich wollte nie wieder nach einem Plan leben, abwiegen oder Punkte zählen.
Andererseits klopft Diabetes an die Tür und marode Gelenke, Herzrhytmusstörungen…
Also der Kopf wär schon dabei, der Körper spielt nicht mit.

Vielleicht kann mir der Formulaarzt auch weiterhelfen, wenn er nächste Woche wieder aus dem Urlaub zurück ist.

Danke und freundliche Grüsse
Ingrid

Hallo Ingrid,

kann Dir leider nichts darüber sagen, ob man bei Stress und Schlafmangel zunimmt - ich nehme bei Stress eher ab. Da ich aber im Ruhestand bin, habe ich keinen Stress mehr.

Wünsche Dir auf jeden Fall Erfolg bei Deinen Abnahmebemühungen und eine stressfreie Zeit sowie gute Besserung für Deinen Mann.

Grüße von Irmgard

Hi,

Ich ernähre mich absolut gesund, erreiche üblicherweise so
zwischen 1.600 und 1.800 Kcal.

Das ist zum Abnehmen schon ziemlich viel…

Frühstück mit 2 Scheiben VK Brot, dünn mit Butter und Salz
oder einem selbstgemachten Pesto, selten Marmelade.
2-3 Tassen schwarzen Kaffee.
Zwischen 14 und 16 Uhr eine Hauptmahlzeit,

Weiß ja nicht, um wie viel Uhr Du frühstückst, aber der Zeitraum zwischen den beiden Mahlzeiten ist viel zu lang. Der Stoffwechsel sollte eigentlich ständig beschäftigt sein.

Am Abend gibts eigentlich nix, aber wenns nicht anders geht,
dann trink ich ein Glas 0,3% Milch und ess eine Scheibe
trockenes Brot dazu.

Das hat mit gesunder Ernährung, ausgewogener Kost, rein gar nix zu tun.

So schaut seit Jahren mein Alltag aus.
Verschiedene Ernährungsberater bei denen ich war, konnten sich
nicht erklären, weshalb ich nicht abnehme, im Gegenteil,
beständig so grammweise zunehme.

Kann ich nicht verstehen - bei Deinem Speiseplan, Deinen Esszeiten müsste denen doch was auffallen.

Deshalb auch jetzt der Versuch mit der ärztlich begleiteten
Formuladiät.

Finger weg von allem, was sich „Diät“ nennt.

Aber auch da tut sich absolut nix!

Wundert mich nicht.

Ich schlafe schlecht, fühle mich gelegentlich überfordert,
kann
m e i n e Vorstellung von meinem Leben nicht ausleben - aber
kann man davon dicker werden? Oder nicht abnehmen?

Abnehmen sollte „lustvoll“ geschehen. Wenn Du ständig alles kontrollierst, gerätst Du in Stress.

Ich kann Dir versichern, mein Gewicht liegt nicht am essen
oder der übermässigen Kalorienzufuhr.

Eher an der Unregelmäßigkeit und den falschen Nahrungsmitteln.

Ich schreibe täglich mit, was ich esse und überprüfe auch
immer wieder mittels Tabelle den Kalorienwert.

Das solltest Du sofort sein lassen - das macht eben jede Diät zur Qual.

Ich wiege mich täglich und vermesse mich wenigstens einmal in
der Woche.

Ist ja grauenhaft…

Wenn sich mit der Formula Diät nichts tut - ich werde das
jetzt bis zum Jahresende so oder so durchziehen, dann werde
ich mich vielleicht doch zu Metabolic balance durchringen -
obwohl ich mich eigentlich gegen den Plan wehre.

Schon wieder ne neue Seifenblase…

Ich wollte
nie wieder nach einem Plan leben, abwiegen oder Punkte zählen.

Aber das tust Du doch dauernd! Schmeiß’ mal die Waage in die Tonne. Ob Du abnimmst, merkst Du auch an den Klamotten.

Andererseits klopft Diabetes an die Tür und marode Gelenke,
Herzrhytmusstörungen…

Dafür ist der Arzt zuständig.

Also der Kopf wär schon dabei, der Körper spielt nicht mit.

Der Kopf lässt Dich ständig in die falsche Richtung rennen.

Vielleicht kann mir der Formulaarzt auch weiterhelfen, wenn er
nächste Woche wieder aus dem Urlaub zurück ist.

Hör’ net auf diese Wunderheilungsprediger.

Esse regelmässiger mit kleinen Zwischenmahlzeiten (Bisschen Obst, mal mageren Quark oder so), damit Dein Stoffwechsel ständig zu tun hat. Und fang’ an, Dich nicht nur mental an zu bewegen. Irgendwas, was mit Ausdauer zu tun hat: Walken, Fahrrad fahren… Renoviere Deine Wohnung oder schaff’ Dir einen Garten an, in dem Du Dich auspowern kannst.

Gruß,

Anja
die nebenbei nicht verstehst, wie Du bei diesem Speiseplan auf 1.600 - 1.800 Kcal am Tag kommst…

Hi,

Anja

die nebenbei nicht verstehst, wie Du bei diesem Speiseplan auf 1.600 - 1.800 Kcal am Tag kommst…

das ist die Frage, die ich mir auch schon die ganze Zeit stelle.

Ansonsten hast du so ziemlich das geschrieben, was mir die ganze zeit durch den kopf geht: Bewegen, bewegen, bewegen, mehr essen, nix zählen und nach der Passform der Klamotten abnehmen.
Als ich mit der Abnehmerei angefangen habe, bin ich auch zur Ernährungsberatung gegangen, und das erste, was mir gesagt wurde, war: Iss was! Das hab ich dann gemacht, meine Energiezufuhr verdoppelt und angefangen, langsam aber stetig abzunehmen. Zu mir genommen habe ich leicht das doppelte bis Dreifache dessen, was die UP so beschreibt. Jetzt bin ich jünger und benötige sicher mehr Energie, aber trotzdem.

Die Franzi

Hossa :smile:

Tja, das kenne ich. So ziemlich jede Diät, die es gibt, habe ich durchgenudelt. Bis ich verstanden hatte, dass Diäten dick machen. Am Ende wog ich 174,5kg bei 193cm Größe.

Es gibt eigentlich 2 Probleme bei Diäten:

  1. Die Diät ist irgendwann vorbei und man isst wieder „normal“.

  2. Es gibt immer irgendwelche dürren Bekannten oder Freunde, die zwar noch nie mehr als 5kg mit einer Mini-Diät abgenommen haben, aber genau wissen, was du doch tun sollst, um dünn zu werden.

Nunja, ich mach’s kurz. Ich bin mittlerweile wieder Uhu und wiege 95kg. Ganz ohne Diäten habe ich abgenommen. Ich habe meine Lebensweise dauerhaft umgestellt.

Ich habe mich gefragt, wieso es eigentlich so viele verschiedene Diäten gibt und wieso alle irgendwie, wenn auch nur kurzzeitig wirken. Nach langen Recherchen habe ich festgestellt, dass alle Diäten eines gemeinsam haben: Sie senken den durchschnittlichen Insulin-Spiegel im Blut.

Also habe ich die Kohlenhydrate reduziert, im Wesentlichen auf Zucker und Stärke verzichtet, weil diese den Insulin-Spiegel hoch treiben. Ich habe ganz normal gefrühstückt. Beim Mittagessen habe ich schon Kohlenhydrate gemieden und abends gab es gar keine. War einfach nur ein Versuch.

Ich habe mich auch nicht immer streng daran gehalten. Wenn irgendwo eine Fete war, habe ich Bier getrunken, Chips gegessen, als ob ich gar keine „Diät“ mache. Am nächsten Tag muss man dann nur wieder die Kurve kriegen und auf die Kohlenhydrate achten.

Nach 4 Wochen hatte ich plötzlich 6kg abgenommen. Also habe ich weiter gemacht und wurde immer schmaler. Ich halte mein Gewicht nun, es ist ganz leicht.

Reduziere einfach die Kohlenhydrate. Mach aber nicht den Fehler, gar keine Kohlenhydrate zu essen, das ist nicht gut für den Körper. Ich habe das mittlerweile ausgetestet, meine persönliche Schwelle liegt bei etwa 80g Kohlenhydrate pro Tag. Esse ich mehr, nehme ich zu, esse ich weniger, nehme ich ab…

Alles andere ist egal. Ob ich fettig esse oder nicht, Sport mache oder nicht, das sind alles minimale Effekt. Entscheidend ist das richtige Essen.

bei mir war das problem in der schilddrüse, die würde ich mal prüfen lassen