'ich will nicht ins bettchen?'

Hallo
nun muss ich doch mal was fragen.
Also unser kleiner 1,5J hat bis vor kurzen im Schlafzimmer geschlaffen, Kinderbett neben Elternbett.
Vor kurzem war er etwas kränklich, das übliche ein nicht bekanntes 1 tägiges Fieber. Und in der Zeit, war er auch 2 Tage extrem in der Nacht. Er ist aufgewcht und hat mind. 1h gebrüllt wie am Spiess und sich nicht beruhigen lassen.

Daraufhin habe ich beschlossen, das er sowieso irgendwann mal in sein Zimmerchen muss und sein Bettchen ausquartiert.
Leider hat sich das Verhalten seitdem nicht gebessert, besonders wenn
er jetzt ins Bettchen muss, schreit er mind. 2h bis er fast im Stehen an den Gitterstäben einschläft. Nur wenn man Ihn auf den Arm nimmt ist er sofort ruhig. Aber zum Hinlegen wacht er immer wieder auf und dann geht das Theater von vorne los.
Ausserdem ist das ein Rückschritt, wenn er jetzt wieder nur auf dem rm einschläft. Das muss doch nicht sein, oder?
Die andere Wahl wäre, ihn 2h schreien zu lassen. Gestern war ich geschlagene 2h im Zimmer mit Licht und Spielzeug, nur um hinterher festzustellen, das dies gar nixx gebracht hat!

Wenn ich das jetzt so schreibe klingt das wie, OK is doch logisch, neue Umgebung oder Abnabelung unerwünscht.

Die Frage ist, hat er Angst, schlecht geträumt oder wie???
Wie schaffen wir das, das er sich wieder normal ins Bettchen legt.
Im Moment lässt er sich da nicht mal reinlegen.
Heute abend ist wieder horror angesagt *grins* bis dahin hoffe ich auf wertvolle Tips.

Mfg Werner

Hallo

Er ist aufgewcht und hat mind. 1h gebrüllt wie
am Spiess und sich nicht beruhigen lassen.

Daraufhin habe ich beschlossen, das er sowieso irgendwann mal
in sein Zimmerchen muss und sein Bettchen ausquartiert.

Wozu?

Nur weil Du so ein Zimmer hast? Der Ärmste.

Leider hat sich das Verhalten seitdem nicht gebessert,

Das muss doch nicht sein, oder?

Doch. Solange es noch ein nicht abgestumpftes
Kleinkind ist, muß es sein (imho). Die Angst
des Alleineseins ist für Kleinkinder nicht
wirklich zu bewältigen. Dressur ist zwar
möglich aber nicht zweckdienlich.

Im Moment lässt er sich da nicht mal reinlegen.
Heute abend ist wieder horror angesagt *grins* bis
dahin hoffe ich auf wertvolle Tips.

Ins gewohnte Bettchen legen?

Grüße

CMБ

Hallo

Vor kurzem war er etwas kränklich, …

Daraufhin habe ich beschlossen, das er sowieso irgendwann mal in sein Zimmerchen muss und sein Bettchen ausquartiert.

Wozu?

Da muss ich auch noch mal nachfragen …
Ausgerechnet wenn er kränklich ist, wird er ausquartiert?

Das ist natürlich nur eine rhetorische Frage.

Wenn Kinder schwierig werden, muss man sich mehr um sie kümmern und nicht weniger, denn sonst werden sie noch schwieriger.

Viele Grüße

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Hi

Die Frage ist, hat er Angst, schlecht geträumt oder wie???

Hm, ich würde vermuten, daß es auf jeden Fall der falsche Zeitpunkt war damit zu beginnen, das Kind an eigenes Zimmer zu gewöhnen.

Kurz nach dem es krank und damit auch quengelig war, wird es in anderes Zimmer verfrachtet. Es muß ihm doch wie eine Strafe vorkommen und es reagiert nun entsprechend mit Angst.

Gruß
Edith

Hallo
ich muss vielleicht noch etwas ergänzen, ein paar Eckdaten:

  • vorher war das mit dem Bettgehen immer OK
  • der Zustand war wie erwähnt auch schon 2-3Tage vor dem umbetten
  • wir ziehen in 1Monat in ein neues Haus, da hat er auch ein
    eigenes Zimmer, welches er auch benutzen sollte!
  • sind wir Rabeneltern, wenn man sowas macht???

Mfg Werner

Hallo

  • vorher war das mit dem Bettgehen immer OK

Dann wird es ja auch wieder ok, sobald die vorherigen Gegebenheiten wieder eintreten.

  • wir ziehen in 1Monat in ein neues Haus, da hat er auch ein eigenes Zimmer, welches er auch benutzen sollte!

Kleine Kinder wollen nicht umziehen. Sie wollen meistens in der Umgebung bleiben, die sie kennen. Und natürlich ist es für das Kind eine Belastung, wenn Mami und Papi wegen dem Umzug so wenig Zeit haben. Insofern solltet ihr den Umzug ins eigene Zimmer auf keinen Fall mit eurem Umzug zusammenlegen.

  • sind wir Rabeneltern, wenn man sowas macht???

Kleine Kinder haben unter Umständen Angst und haben Alpträume, wenn sie alleine in einem Zimmer - und dann noch in ungewohnter Umgebung - einschlafen sollen. Insofern solltet ihr - auch in eigenem Interesse - lieber auf die Wünsche des Kindes eingehen. Das Kind will euch nicht ärgern.

Ein kleines Kind ist existenziell abhängig von den Eltern. Es kann ohne Fürsorge nicht überleben. Entsprechend groß können die Ängste sein, wenn die Eltern nicht erreichbar sind.

Viele Grüße
Simsy

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Hi Simsy
ok wenn ich das Bettchen zurückstelle und der nächtliche Zustand der gleiche bleibt, kommst du aber vorbei und baust das Bettchen auseinacnder und wieder zusammen *grins*. Es passt nämlich nicht durch die Tür und war ein Heidenakt von 1,5h.

Deine Aussage klingt vernünftig und logisch, für mich stellt sich dann aber die Frage, wann das Kind alleine schläft (Alter?) und wie man das erkennt oder woran man das festmachen sollte.

Was machst du eigentlich von Beruf?
Stammen da deine Erkenntnisse her? Würde mich interessieren.

Mfg Werner

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Hallo werner,

ich bin wahrscheinlich noch hormonell gesteuert - aber ich bin gerade entsetzt.
Euer Kind ist krank - ihr quartiert es aus - es muß 2 Std schreien (IHR LASST ES SOLANGE SCHREIEN???) - und Du kommentierst das mit „grins“

Euer Kind ist 1,5 Jahre, das brauch euch, gerade in der Nacht. Wahrscheinlich wirst Du mir jetzt nicht zustimmen, daher kann ich nur hoffen, dass Du anderen Experten veretraust. Lies doch mal in Largo: Babyjahre" oder Sears „Schlafen und Wachen“. Kinder haben einen anderen Schlafrhythmus. Bis zum Durchschlafen ist es noch ne ganze Weile hin.

Nehmt es zu Euch, gebt ihm die Zuwendung die es brauch!!! Kinderzimmer sind übrigens ne Erfindung der Neuzeit. (welche Überlebenschance hätte ein Kleinkind wohl in ner Nachbarhöhle gehabt. Dein Kind findet das naturgemäß zum Fürchten und hat keine andere Möglichkeit, die seine Angst mitzuteilen.

PP

Hi Nirwana

ok wenn ich das Bettchen zurückstelle und der nächtliche Zustand der gleiche bleibt, kommst du aber vorbei und baust das Bettchen auseinacnder und wieder zusammen *grins*.

Wo ist denn das ungefähr? :smile:

Deine Aussage klingt vernünftig und logisch, für mich stellt sich dann aber die Frage, wann das Kind alleine schläft (Alter?) und wie man das erkennt oder woran man das festmachen sollte.

Was machst du eigentlich von Beruf?

Im Moment sind meine beruflichen Aktivitäten ziemlich bunt gemischt, gelernt habe ich aber Musikpädagogin für die Musikschule. Dieser Job hat leider extrem ungünstige Arbeitszeiten, besonders wenn man Kinder hat. Krisensicher ist er auch nicht gerade.

Stammen da deine Erkenntnisse her? Würde mich interessieren.

Nein, meine Erkenntnisse kommen vor allen Dingen daher, dass ich selber mal ein Kind war, ferner von eigenen Kindern, und auch viel dem was man dabei so von anderen Eltern erfährt, von Erziehungsliteratur, von Literatur und Beobachtung darüber, wie andere Säugetiere ihre Kinder aufziehen, wie es in anderen Kulturen gemacht wird.

Ich hab mich zugegebenermaßen auch sehr stark von den Berichten von Jane Goodall über ihre Beobachtungen von wilden Schimpansen beeinflussen lassen; ich dachte, Schimpansen sind nah mit uns verwandt, und da wird es auch eher als beim Menschen sowas geben, was man als natürliche Verhaltensweise bezeichnen kann.

Und Schimpansen werden bis kurz vor der Pubertät gestillt (DAS habe ich allerdings nicht gemacht), und sie schlafen bei ihrer Mutter, bis sie sie rausschmeißt. Und das tut sie in der Regel dann, wenn sie ein neues Baby hat, das ist meistens ca. 4 - 8 Jahre nach der Geburt des vorigen. Dann bauen sich die Kinder ein eigenes Schlafnest in der Nähe der Mutter. - Affen werden mit ca. 8 Jahren geschlechtsreif.

An diesen Zeiten kann man jedenfalls sehen, dass unsere Kinder mit dem bei uns übliche Stillen von ca. 6 Monaten und eigenem Zimmer mit spätestens 2 oder 3 Jahren hinsichtlich des emotionalen Rückhaltes nicht sehr verwöhnt werden sondern nur das gerade eben nötige bekommen. Ich denke, dass wir eine wesentlich fröhlichere und leistungsfähigere Gesellschaft sein könnten, wenn wir das anders handhaben würden.

Viele Grüße
Simsy

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Hallo Werner,

warum sollte denn so ein kleines Kind die ganze Nacht allein in einem seperaten Zimmer verbringen?
Du schläfst doch auch nicht allein, oder? Es ist doch schön, wenn man nicht alleine ist, wenn jemand vertrautes da ist - noch dazu im Dunkeln!

Was ich meine: Das mit dem eigenen Zimmer kommt noch! Nur Geduld! Unsere Kinder schliefen auch lange im Kinderbettchen neben unseren Betten. Weil ich lange gestillt habe, wäre das auch für mich sehr umständlich gewesen, jedesmal das Zimmer zu wechseln. So lag das Kind neben meinem Bett und ich konnte es schnell zu mir nehmen. Da wurde beim Wechseln vom einen ins andere Bett nichts kalt und sie schliefen ruhig, sie schliefen durch und es gab kein Theater beim Zubettgehen. Wir konnten sogar - nachdem sie eingeschlafen waren - das Licht anmachen und uns umziehen, wenn wir ausgehen wollten. Als unser zweites dann im Kindergartenalter freiwillig ausgezogen ist, fehlte ihm mit Sicherheits nichts, aber uns!

Wir haben diese Kleinkinderzeit sehr genossen und erzählen unseren Kindern gerne davon (was sie im „Erwachsenenalter“ natürlich nicht gerne hören :smile: )

Gruß von der
kleinen Göre

bißchen viel auf einmal
Hallo Werner!

Hört sich für mich auch an, wie ein bißchen viel auf einmal für Euren Nachwuchs: krank sein (auch wenn das Fieber vorbei ist hat das ganze Kind ja damit evtl. noch zu kämpfen), bevorstehender Umzug und dann noch alleine im Zimmer schlafen.

Ich kann das nachvollziehen, Ihr seid vermutlich auch im Streß wegen Umzug, da will man ruhige Nächte haben. Momentan würde ich meinen habt Ihr die besten Chancen, wenn ihr nochmal zurückrudert und es ihm recht macht, der Nachtruhe und Eurem und des Kindes Nerven zuliebe.

Weitere Schritte würde ich einleiten, wenn das neue Heim so richtig bezogen ist. Ein wenig Protest ist schon zu erwarten, aber Deine Schilderung hört sich schon so an, als wäre das mehr als nur ein bißchen Protest.

Unser Sohn hat übrigens recht früh im eigenen Zimmer geschlafen. Aber so mit 1,5 bis 2 Jahren hatte er auch so eine Phase, da gab es regelmäßig Gebrüll, wenn es ins Bett gehen sollte.

Ein festes Ritual beim Zubettgehen, das auch nie ausfallen oder stark gekürzt werden sollte, kann helfen. Auch, schon eine Stunde früher das Tempo rauszunehmen, den Tag ruhig ausklingen zu lassen hilft bestimmt dabei, ruhiger zu werden.

Licht an und Spielzeug halte ich übrigens für nicht zielführend. Kurz im Dunkeln danebensetzen, streicheln, versichern, dass man da ist. Meine Hebamme hat gesagt: „Nachts ist dunkel und langweilig“. Da passiert nichts Spannendes, das halten wir heute noch so, und unser Sohn ist inzwischen 8. Nachts hat er Sendepause (außer es geht ihm nicht gut, das kann er inzwischen gut unterscheiden), das tut uns gut und ihm auch.

Grüße
kernig

Hi,

Deine Aussage klingt vernünftig und logisch, für mich stellt sich dann aber die Frage, wann das Kind alleine schläft (Alter?) und wie man das erkennt oder woran man das festmachen sollte.

man sollte das an gar nichts festmachen. Die meisten Kinder kommen ganz von alleine drauf, dass sie irgendwann „groß“ sind (und auch sein wollen) und im eigenen Bett (inkl. Zimmer) schlafen. Das kann bis zum Schulalter dauern, selten aber drüber hinaus - von gelegentlichen bis regelmäßigen Besuchen im Elternbett abgesehen. :smile:

Alternativ kann man das beschleunigen, indem man das Kinderbett im Schlafzimmer lässt und das Kind, wenn es schläft, umbettet - das kann man dann später mit dem Kinderzimmer auch so handhaben. Sollte aber nicht erzwungen werden, wenn das Kind noch nicht soweit ist. Grad mit 1,5 Jahren begreift ein Kind noch nicht, dass Mama in der Nähe ist, auch wenn sie nicht sichtbar ist.

Gruß
Cess

wenn ich das so lese…

könnte ich mir nochmal überlegen, das wieder umzustellen.
Ich habe aber die Befürchtung, das es daran wie gesagt nicht unbedingt liegt. Wir sind schliesslich keine 2 Meter durch die nächste Tür nebenan (und die ist nur angelehnt).

Wie gesagt, das Kind war nicht krank, nur quengelig und wir lassen es auch keine 2h schreien. Ich finde es immer komisch, das man gleich attackiert wird, wenn es nicht nach den Vorschriften anderer Leute passiert.

Aber wie gesagt, vielleicht war die Reaktion von mir wirklich etwas überzogen. Sie geschah aber nicht aus dem Bauch heraus, sondern daher, das unser Luisi in den letzten Tagen und Wochen gehörig unseren Schlaf und das Miteinander der Eltern durcheinander gebracht hat.
Im Prinzip muss er dann im neuen Heim auch wieder ins Schlafzimmer.

Ich werde es heute abend versuchen und den Urzustand wieder herstellen. Mal sehen, wies klappt.

Mfg Werner

Wir sind schliesslich keine 2 Meter durch die
nächste Tür nebenan (und die ist nur angelehnt).

Hallo nirwana,

das wisst ihr Erwachsenen. Für ein Kind ist das schon etwas ganz anderes. Vor allem, wenn es vorher gewohnt war direkt neben den Eltern zu schlafen. Sie zu sehen, zu hören und ihre Nähe zu spüren. Plötzlich ist das nicht mehr so. Und dann kommt noch zusätzlich die Unruhe wegen des Umzuges hinzu.

Gruß

Samira

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Hallo Werner,

das klingt ziemlich hart was ihr mit dem Kleinen da durch zu ziehen versucht. Ist seine Erfahrung jetzt die, das wenn er nachts schreit oder krank ist (die elterliche Ruhe stört), dass er in ein anderes Zimmer vertreiben wird. Es gibt solche und solche Kinder - manche Eltern lassen die Kinder von Tag der Geburt an in ihr Zimmer schlafen - das wäre mir persönlich viel zu anstrengend - andere erst nach dem Abstillen etc. etc.) Ich finde nur ihr habt den Zeitpunkt und das Wie unglücklich gewählt. So einen Schritt gestaltet man positiv und wenn das Kind eine Phase hat, wo es seine Umgebung als sicher empfindet. Das war bei euch definitiv nicht der Fall.

Warum schreit ein Kind nachts? Es kann Schmerzen haben, einen schlechten Traum - oder es fühlt sich allein. Dieses Gefühl nimmt ihr dem Kind nur wenn ihr im Vertrauen schenkt - sehr großes Vertrauen, Ruhe und die absolute Gewissheit, dass ihr da seid. Ein nachts schreiendes Kind zu „bespielen“ ist genauso falsch wie es komplett zu ignorieren. Was ist denn so furchtbar darin das Kind auf den Arm zu nehmen. Ich würde mal behaupten es sei ein Urbedürfnis sowohl vom Kind als auch der Eltern die Körpernähe zu suchen um es zu beruhigen. Wahrscheinlich steckt der Kleine gerade in einer Entwicklungsphase, wo innerlich viel passiert - gebt ihm die Nähe, die er braucht und betrachtet es nicht als „Rückschritt“. Wartet ab bis er sich sicher fühlt und gestaltet sein Zimmer und sein Bett so dass er sich gerne dort schlafen legt.

Viele Grüße und viel Geduld

Hi!

Euer Kind ist 1,5 Jahre, das brauch euch, gerade in der Nacht.

Mein Sohn war noch nicht mal 1,5 Monate, als er alleine in seinem Zimmer in seinem Bett schlief.

Bis zum
Durchschlafen ist es noch ne ganze Weile hin.

Bei meinem funktionierte es mit ca. 3 Monaten … (jedoch hielt er wenig von seinem Mittagsschlaf bzw. früher von den Vor- und Nachmittagsschläfchen)

Kinderzimmer sind übrigens ne Erfindung der Neuzeit. (welche
Überlebenschance hätte ein Kleinkind wohl in ner Nachbarhöhle
gehabt.

Genauso wie Kinderärzte, Kindersitze, etc. … und sogar trotz zweier „Raubtiere“ hat’s mein Kleiner überlebt.

Grüße,
Tomh

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Hi
gut gekontert.

Also ich finde, das wir das eh falsch gemacht haben und hinterher hat man den Salat. Fürsorge hin und her. Am Anfang ist man besorgt und
da ist es sinnvoll, den Kleinen im Schlafzimmer schlafen zu lassen.

Aber ich war am Anfang schon dafür, das er gleich im eigenen Zimmer geschlafen hätte. Nun haben wir das verpasst und die Probleme.

Mfg Werner

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Hallo

Aber ich war am Anfang schon dafür, das er gleich im eigenen Zimmer geschlafen hätte. Nun haben wir das verpasst und die Probleme.

Man trennt ja Kälber direkt nach der Geburt von ihren Müttern, damit man hinterher nicht das Geschrei hat. Das klappt auch, wenn die Trennung so früh erfolgt, weder Mutterkuh noch Kalb schreien.

Ich denke aber, wenn man Wert darauf legen würde, besonders gesunde, glückliche und psychisch stabile Kälber zu haben, würde man sie nicht von ihren Müttern trennen.

Es gibt für jeden Entwicklungsschritt seine Zeit, und es ist nicht gut, Entwicklungsschritte einfachheitshalber weglassen zu wollen. Kinder haben ein elementares Bedürfnis, bei ihren Eltern zu sein, und das kriegt man nicht dadurch weg, dass man es nicht befriedigt. Man kann bestenfalls erreichen, dass das Kind nicht drüber jammert und schreit. Aber da muss man (und/oder das Kind) andere negativen Erscheinungen in Kauf nehmen.

Der Aufwand ist am geringsten, wenn man einfach die aktuellen Bedürfnisse des Kindes befriedigt, denn wenn eine neue Entwicklungsphase beginnt, dann ist die Sache damit erledigt. Andernfalls kann das immer wieder Probleme bis weit ins Erwachsenenalter hinein nach sich ziehen.

Viele Grüße

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Wir sind schliesslich keine 2 Meter durch die
nächste Tür nebenan (und die ist nur angelehnt).

und kann nicht raus und eben malrüber gehen!

vielleicht ist das der weg, 2sprossen raus, dem kind sagen, es kann kommen wenn was ist…
(hat aber auch bei einigen zu nächtlichen wanderbewegungen hin und her geführt)

aber bei meiner ging es um das wissen, ich kann zu mami

(aber ich hatte sie nie 2h schreien lassen…von daher hatte ich nix gut zu machen, um neues vertrauen zu gewinnen)

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Hi Tomh,

es ist doch schön, dass Euer Kind so ein Ausnahmefall war, der in diesem geringen Alter schon durchschlief. Die Regel ist das eben nicht. (Oder ist die Mutter nachts durch die Gegend gewandert und hat das Kind beruhigt??)

Mein Bild mit der Höhle sollte die Gefühlsebene verdeutlichen. Deinen Vergleich mit Ärzten kann ich da nicht nachvollziehen. Die meisten Kinder reagieren positiv auf Körperwärme, vertraute Atemzüge bzw. Geruch. Kindern, die ohne aufwachsen, überleben. Hast Du ja selber festgestellt. Ob Eigenschaften wie Liebensfähigkeit o. Empathie sich dann auch immer im ausreichenden Maße entwickeln???

PP

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