wann endlich ein MOD den mut aufbringt, und das Ding hier
abschliesst.
Wieso Mut? Was kann einem denn passieren, wenn man hier abschließt?
Und wieso abschließen, in den meisten Beiträge geht es zumindestens weitgehend um das Thema.
Das Problem ist, dass man nicht unbedingt eine Diskussion will, wenn man einen Rat sucht. In einer Diskussion ist man auseinandersetzungsfreudig, da macht es regelrecht Spaß, wenn einer eine andere Meinung hat, aber wenn man aber persönlich betroffen ist und irgendeine familiäre Schwierigkeit offenbart, um eventuell hilfreiche Tipps zu bekommen, dann kann man meiner Meinung nach nur solche Tipps gebrauchen und annehmen, die von einer positiven Grundhaltung gegenüber dem Fragenden ausgehen. Ich fände das jedenfalls ziemlich normal.
Aber andererseits ist es hier auch üblich, dass kontrovers diskutiert wird. Wie sinnvoll das in diesem Brett hier ist, kann man sich wirklich fragen. Es fällt mir schon länger auf, dass gerade im Eltern-Kind-Brett kaum noch Fragen gestellt werden, vermutlich weil es wirklich nicht besonders angenehm ist, seine Familie zur öffentlichen Diskussion zur Verfügung zu stellen.
Dazu würden mich auch mal die Meinungen der anderen User dazu interessieren, ob man vielleicht bei manchen Brettern höhere Ansprüche an die Nettikette stellen sollte als bei anderen.
Es fällt mir schon länger auf,
dass gerade im Eltern-Kind-Brett kaum noch Fragen gestellt
werden, vermutlich weil es wirklich nicht besonders angenehm
ist, seine Familie zur öffentlichen Diskussion zur Verfügung
zu stellen.
Ich schließe mich Dir an. Ist immer eine heikle Sache, sein Privatleben zur Diskussion zu stellen.
Ich gehe mal von mir aus: ich diskutiere gerne und lasse mich auch von guten Argumenten der Gegenmeinung überzeugen oder zumindest zum Nachdenken anregen.
Allerdings finde ich auch, dass bei einer so schwierigen Sache wie beispielsweise der Kindererziehung die Antworten sorgfältig überlegt sein wollen. Wir verstecken uns hier alle hinter einem anonymen Usernamen. Da urteilt es sich einfach, schnell und auch weniger einfühlsam, als man dies vielleicht von Angesicht zu Angesicht tun würde.
Wenn uns unser bester Freund um Rat fragen würde, würden wir den dann auch gleich als unbelehrbaren Rabenvater beschimpfen?
Meiner Meinung nach ist hier das Problem, dass viele User ihre Meinung ausschütten und nicht wirklich sensibel auf den Fragesteller eingehen. Und wenn der sich dann (oft zurecht) angegriffen fühlt, dann antwortet man ihm: warum haste denn dann überhaupt gefragt, verträgste etwa keine Kritik?
Wir wissen alle, wie wir uns selbst fühlen, wenn uns jemand vorwirft, dass wir Fehler in der Kindererziehung machen. Daher wäre es schön, wenn die Antworten hier eher einen hilfestellenderen Charakter annehmen würden, denn einen belehrenden. Jeder sollte sich auch immer wieder vor Augen halten, dass der eine Weg, von dem man selbst so sehr überzeugt ist, nicht unbedingt der richtige Weg für den Fragesteller sein muß. Auch sollte sich niemand gleich wieder angegriffen fühlen, nur weil man auf seinen eigenen Ratschlag hin die Antwort bekommt, dass man diesen Rat aus irgendeiner Überzeugung eben nicht annehmen wird.
Ich glaube, das Akzeptieren von unterscheidlichen Meinungen und Lebenswegen sollten wir alle bereits im Kinderalter gelernt haben.