'ich will nicht ins bettchen?'

Genauer Lesen und informieren hilft meistens!

Nun Du hast mich etwas weiter als ÜberGlucke bezeichnet. Ich
versteh nicht, wie ich zu diesem Titel komme.

Ähm, nö, hab ich nicht. Ließ doch bitte mal, was ich geschrieben habe. Ich habe lediglich gefragt, ob Du schon mal etwas von diesem Begriff gehört hast. Das ist wohl ein Unterschied. Zusätzlich schrieb ich etwas von „das war jetzt übertrieben!“ DAS sagt doch auch schon alles, oder?
Nochmal: bitte immer LESEN, was dort steht und nicht wild daruf losinterpretieren!

Verstehe ich richtig, Du hast so ne Art Wein-Katalog?

Nö, ICH hab den nicht. Ließ aber mal ein bißchen Fachliteratur oder höre einfach mal genauer hin, wenn ein 1,5 Jahre altes Kind weint. Da gibt es tatsächlich Unterschiede. Kannst Du überall nachlesen, wenn Du magst. Sollte für Dich als Mutter sogar ziemlich wichtig sein, den Ursachen des Weinens auf den Grund zu gehen. DAS ist nämlich sehr wichtig. Man sollte als Mutter in der Lage sein, die Situation richtig zu beurteilen!

wenn ein
Baby nur quietscht und weint, ist das nicht so wild?

Zunächst einmal habe ich lediglich gesagt, dass es verschiedene Ursachen haben kann. Denn nicht immer hat das Weinen mit Leiden im eigentlichen Sinn zu tun, wie Du oben schriebst. Das ist einfach falsch!

Zudem bin ich fest davon überzeugt, dass
so kleine Kinder (ursprünglich ging es um 15 Monate) nicht
weinen, um uns Erwachsenen das Leben schwer zu machen bzw. uns
zu ärgern.

Nun, da bist Du schlicht falsch informiert. Man spricht von der Grenze von ca. 7-12 Monaten (je nach Entwicklung unterschiedlich). Ab diesem Zeitpunkt fangen Kinder meist an, ihren Willen durchzusetzen, u.a. auch mit Weinen.
Es gibt viele medizinische Untersuchungen, die belegen, das ein Kind in diesem Alter sehr wohl einen Willen hat und den auch äußern kann. Ein Kind in diesem Alter weint nicht ausschließlich nur, wenn es „leidet“.

So, hoffe, ich konnte Dich ein wenig aufklären oder zumindest anregen, Dich mal ein bißchen zu informieren!

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Hallo liebe Pat!
Du wehrst dich, indem du sagt, das sie dich nicht kennt im Umgang mit deinen Kindern.
Warum kennst du mich dann im Umgang mit meinen Kindern.

Du stehst doch vor deinem eigenen Spiegel und schaust dich dabei selbst an. Erkennst du wirklich nicht, was du hier tust.
Du verurteilst andere und versuchst dir mit solchen Behauptungen eine
weisse Weste vorzugaukeln.

Mfg Werner

Ich bin auf Maus seite!!!
endlich jmd der hier auch mal Flagge zeigt.

Hallo,

Das ist schön, weil es *genau* der Punkt ist, an dem
das Verhängnis (übertrieben gesagt) seinen Lauf nimmt
(imho). Kurz gesagt: es bekommt das Kind Surrogate als
Kontaktersatz angeboten.

Hä?? Ich finde diese Argumentation so völlig daneben und aus
der Luft gegriffen, dass ich echt an Deinem Verstand zweifele.
Sorry.

Aha!

Aber vielleicht verstehe ich Deinen Gedankengang auch einfach
aufgrund eigener Defizite nicht.

Keine Ahnung. Lies doch mal was drüber,
z.B. sowas:

http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_E…

PS: falls ich Dich falsch verstanden haben sollte, dann großes
sorry, erklärs mir bitte nochmal.

Lies am besten noch mal meinen Text genauer -
insbesondere den Abschnitt mit
„gezielten Übertreibungen“.

Grüße

CMБ

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Hallo,

ums nochmal zusammenzufassen:
Du hast ein Problem mit deinem Kind.
Du schilderst das Problem und dann kommen Ratschläge.
Du weist aber sofort alle Ratschläge, die gegen deine Grundüberzeugung gehen weit von dir und willst sie nicht mal überdenken (obwohl du mit deinen Methoden erstmal Probleme gekriegt hast).

Auf wessen Seiten ist jetzt die Intoleranz zu suchen?

Gruß
Elke

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Hallo

Nun, um mal zu versuchen, darauf zu antworten: also, ja, ich
betrachte Kuscheltiere tatsächlich als Surrogat.Aber ich kann
daran nichts schlechtes finden. Hat Dein Kind keine
Kuscheltiere??? Ehrlich gesagt habe ich in meinem bisherigen
Leben noch nie ein KInd kennengelernt, welches keine
Kuscheltiere besitzt und die nicht heiß und innig liebt!

Meine Kinder hatten Kuscheltiere und Puppen. Damit haben sie gespielt.
Keiner der beiden hat eine größere Bindung an ein Kuscheltier entwickelt.
?

Kennst Du tatsächlich auch nur ein Kind, welches sich einzig
und allein mit dem Kontakt zu den Eltern zufrieden gibt und
nicht auch seine Großeltern/Geschwister o.ä. liebt oder
irgendwelches Spielzeug toll findet und permanent mit sich
rumschleppt?

Meine haben das nie gemacht. Was nicht heißt, dass sie nicht auch mit anderen Menschen Kontakt hatten. Aber ich glaube nicht, dass Semjon Schmusen mit Großeltern als Ersatz im gleichen Sinne empfindet.

Äh, also, nein. Ich glaube, Surrogate in Form von Spielsachen
oder einem kuscheligen Bettchen gab es schon vor vielen
hundert Jahren.

Kennst du Spielzeuge aus dem Mittelalter oder davor?

Mal nebenbei: schau Dich doch mal bitte in unserer Geschichte
um, so sagen wir mal vor 100 oder 300 oder 500 Jahren: gab es
da auch nur eine einzige Mutter, die soviel Zeit mit Ihren
Kindern verbracht hat, wie das heute der Fall ist? Nö, eher
nicht. Da hat die Frau nämlich auf dem Feld oder in der Küche
gearbeitet und noch 10 andere Kinder versorgt. Ich will das
nicht gutheißen, aber ich will damit sagen, dass die Kinder
unserer Zeit soviel Zuwendung wie noch nie zuvor in unserer
Geschichte bekommen!

Es geht doch gar nicht darum, ob ein Kind fremdbetreut wird oder nicht.
In sogenannten „primitiven Gesellschaften“ werden Kinder vom ganzen Dorf erzogen, sie können sich Milch, Essen, Streicheleinheiten, Zuwendung von jedem im Dorf holen.
Sie werden aber nicht mit einem leblosen Ding (bunt oder nicht) abgespeist, wenn sie traurig sind oder nicht allein sein wollen.

Gruß
Elke

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Forumsmeinung
Hallo

Nö wusste ich nicht das es noch andere (nämlich meine) Meinung zu den Themen gibt. Bisher war doch hier nur eine (die des Forums gültig).

Hier kann absolut jeder seine Meinung schreiben, der sich registriert hat. Gelöscht werden - wie schon gesagt, nur Texte, die Beleidigungen und wenige andere hier unerwünschte Komponenten (z. B. Volksverhetzung, Aufruf zu kriminellen Handlungen, Rechtsberatung) enthalten. Es ist hier nicht nur eine Meinung gültig.

Es gibt ja für Leute, die eine andere als die „Forumsmeinung“ hier in diesem Thread vertreten, auch reichlich Sternchen, allein daran kannst du sehen, dass hier auch Andersdenkende mitlesen. Es braucht allerdings Argumente, um in einer Diskussion gut zu bestehen.

Übrigens bin ich stark im Zweifel, dass diese angebliche Forumsmeinung von der Mehrzahl der Moderatoren hier geteilt wird. Es ist die Meinung derjenigen, die sich hier an der Diskussion beteiligt und dementsprechend geäußert haben, das ist alles.

Viele Grüße
Simsy

Ehrlich gesagt, langsam bin ich mir nicht mehr sicher, was hier von dem geschriebenen als Ironie gemeint ist und was nicht.

Kennst du Spielzeuge aus dem Mittelalter oder davor?

Du etwa nicht? Oder war die Frage ironisch gemeint?
Wenn nicht, empfehle ich einen Museumsbesuch oder einen Blick ins Geschichtsbuch. Sogar bei den Höhelnmenschen gab es schon so etwas wie Spielsachen in Form von geschnitzten Holzspielsachen. Ich habe gerade von Spielsachen gelesen, die ca. 4500 Jahre alt sind.

In sogenannten „primitiven Gesellschaften“ werden Kinder vom
ganzen Dorf erzogen, sie können sich Milch, Essen,
Streicheleinheiten, Zuwendung von jedem im Dorf holen.

So, also nun wieder meine Frage: war das ironisch gemeint??? Kann nämlich kaum glauben, was ich da lese!
Also vor 100 oder 500 Jahren gab es tatsächlich schon so etwas wie Städte. Tatsächlich ist wohl nicht jedes Kind ist auf einem Dorf groß geworden. Und nein, auch wurden Dorfkinder nicht von der Dorfgemeinschaft großgezogen oder mit Zuwendungen bedeckt. Woher hast Du denn sowas? Kennst Du Dich in der Geschichte gar nicht aus? Ließ doch mal ein Buch über das Mittelalter.
Und, um das gleich nochmal vorweg zu nehmen: nein, ich heiße das nicht gut und will das auch nicht verteidigen. Ich will nur sagen, dass die Kinder heutzutage in aller regel soviel Zuwendung bekommen, wie noch nie zuvor.

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Bestimmt kannst Du mich jetzt auch mit entsprechenden Links versorgen. Ich würde gern meinen Inforückstand aufholen.

Leidest Du nicht, wenn Du wütend bist oder traurig? An wen wendest Du Dich, wenn etwas nicht so läuft wie Du es Dir vorstellst? Machst Du das alles mit Dir allein aus oder möchtest Du das Dir jemand zuhört, für Dich da ist, wenn es Dir nicht gutgeht? (Aus welchen Gründen auch immer)

Ich persönlich möchte das und bin heilfroh, das es Menschen gibt in meinem Leben, die diese Position freiwillig einnehmen. Und so soll auch mein Kind aufwachsen, solange ich kann (und es selber das möchte) werd ich es in seinem Kummer begleiten bzw. bestimmten Kummer nicht entstehen lassen. (Stichwort Hunger, Alleinsein)

PP

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Bestimmt kannst Du mich jetzt auch mit entsprechenden Links
versorgen. Ich würde gern meinen Inforückstand aufholen.

Du meinst Links dazu, dass Babys einen eigenen Willen haben?
Büddeschön:

http://www.lifeline.de/special/saeugling_kleinkind/b…
(dort bei „Grenzen werden ausgetestet“ lesen)

http://babybutt-de.erwinmueller.com/shop/service-DE-…

http://www.mein-kind.eu/baby/bab_entwicklung.html
(dort bei 11. Monat lesen)

http://www.baby-spielzeug.de/babyentwicklung/der-7te…

http://www.baby-haende.de/
Auszug:
Jeder, der ein Baby im Alter von 6-18 Monaten hat, kennt diese Situationen: die ausgestreckten Ärmchen, die mal flehenden, mal wütenden Blicke und Laute… in diesem Alter möchte unser Baby alles wissen, begreifen, berühren. Es entdeckt seinen eigenen Willen, und will den auch durchsetzen, nur leider kann es uns nicht immer verständlich machen, was es eigentlich will. Oft enden diese Momente in Wutgeschrei oder Enttäuschung, und Eltern, die sich wünschen, ihr Baby könne endlich ausdrücken, was es möchte. Das Verwenden von Babyzeichen kann hier auf eine bezaubernde Weise helfen!

https://www.elternimnetz.de/cms/paracms.php?site_id=…
Auszug:
Auch Babys haben schon einen eigenen Willen. Von Anfang an.
Für Sie wird das spätestens dann deutlich, wenn Ihr Kind sich von Ihnen wegbewegen kann. Sie möchten es vielleicht füttern oder wickeln. Ihr Baby hat anderes im Sinn. Es macht eine Kehrtwendung und krabbelt von Ihnen weg. Sie finden, es müsste ein Stück Obst essen. Ihr Baby möchte aber nicht. Es schiebt Ihre Hand weg, die ihm einen Apfelschnitz anbietet. Kurz darauf sieht Ihr Kind Sie ein Brot essen. Das möchte es auch haben.
Sie sehen, dass dieses kleine Wesen weiß, was es will. Und das muss nicht mit Ihren Wünschen übereinstimmen. Wägen Sie in solchen Situationen ab, ob es nötig ist, dass Sie sich durchsetzen oder ob Sie Ihrem Kind seinen Willen lassen können. So kann es lernen, dass es Dinge gibt, die es einfach tun muss, dass es andererseits aber auch in seinem Bedürfnis respektiert wird.

Reicht Dir das vorerst?

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Du meinst Links dazu, dass Babys einen eigenen Willen haben?

Tut mir leid, darum ging es mir nicht. Das Kinder einen Willen/Bedürfnisse haben weiß ich bzw. spüre ich jeden Tag. Aber ganz ursprünglich habe ich Deinem Posting entnommen, das es darum geht diesen eben nicht immer oder sofort zu erfüllen. Ich entnahm, dass so der von Dir gewählte Erziehungsstil aussieht. Ich hätte mich nun gern darüber informiert, wo hier die Vorteile liegen.

Aber ganz ursprünglich habe ich Deinem Posting entnommen, das
es darum geht diesen eben nicht immer oder sofort zu erfüllen.
Ich entnahm, dass so der von Dir gewählte Erziehungsstil
aussieht. Ich hätte mich nun gern darüber informiert, wo hier
die Vorteile liegen.

Uhi, na dann sind wir bei dem Thema angelangt: Brauchen Kinder Grenzen? Und damit sind wir wohl wirklich oT.
Mir geht es nicht darum, mich gegenüber dem Kind durchzusetzen, weil ich mich einfach mal durchsetzen möchte, sondern weil ich der Meinung bin, dass es so für das Kind und die gesamte Familie besser ist.

Nochmal: Du wirst einfach einem Kind nicht immer alles recht machen können und nicht immer das Kind bei seinem Willen belassen können. Ein Kind, gleich welchen Alters wird immer wieder etwas wollen, was Erwachsene nicht gutheißen oder was sogar schädlich/gefährlich fürs Kind ist. Und irgendwann wird man sich mit seinem Kind auseinandersetzen MÜSSEN.
Die Frage ist doch nur, WIE man das macht. (eher auf die verständnisvolle/sanfte Methode oder auf die überstürzte oder nicht-kindegerechte Weise oder…)
Auch in den Links, die ich Dir geschickt habe, steht bereits drin, dass Eltern für sich entscheiden sollen, wann es notwendig ist, sich gegen den Willen des Kindes zu behaupten, aus welchem Grund auch immer. Das obliegt nun jedem Elternteil für sich.
Was allerdings nicht geht, ist darauf zu hoffen, dass das Kind immer der gleichen Meinung wie die Eltern sein wird oder dass man dem Kindeswillen immer nachgeben kann. Irgendwann wird man in eine Situation kommen, wo das nicht mehr geht. Den Zeitpunkt muß jeder für sich selbst finden.
Und auch ich appeliere an jeden Elternteil, dass man, wenn man Grenzen setzt, in jedem Fall die Grenzen kindegerecht und umsichtig/wohlüberlegt setzen soll. Vielleicht können wir uns ja auf diesen Nenner einigen.

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Du hast ein Problem mit deinem Kind.
Falsch!
Du schilderst das Problem und dann kommen Ratschläge.
Richtig!
Du weist aber sofort alle Ratschläge, die gegen deine
Grundüberzeugung gehen weit von dir und willst sie nicht mal
überdenken (obwohl du mit deinen Methoden erstmal Probleme
gekriegt hast).
Falsch! Es ging hier rein um den Grundgedanken, aber hier liest weder die Mehrheit richtig, noch sind sie sachlich.

Auf wessen Seiten ist jetzt die Intoleranz zu suchen?
Auf eurer, weil ihr nichts kapiert habt

Mfg Werner

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tsts
gibs auf Mau, die sind hier unbelehrbar, wollen aber einem selbst unterstellen, das man keine Ratschläge und Hinweise annimmt.

Ich hatte es schon erwähnt, macht euren eigenen Forumsteil auf,
an dem nur Personen, die eurer Meinung sind, teilnehmen dürfen.

Mfg Werner

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Bin mal gespannt…
wann endlich ein MOD den mut aufbringt, und das Ding hier abschliesst.
Ich werde nicht mehr klein beigeben und alles so beantworten, wie ich es für richtig halte.

Und wenns nur auf meinen reinen Vergnügen beruht.

Mfg Werner

Ich muß nochmal auf das ursprüngliche Thema hinweisen: ein weinendes Kind allein in einem anderen Zimmer. Reden wir noch darüber?
Wir brauchen hier nicht diskutieren, dass mein sein Kind sehenden Auges in eine Gefahr laufen läßt.

Zum Grenzen setzen: In meinen Augen setzt Du damit Deine Meinung über die des Kindes. Ich versuche einen anderen Weg. In Konfliktsituationen mit Kindern versuche ich mir immer die Frage zu stellen „Wer leidet mehr?“ Manchmal bin ich das, dann kann ich den Wunsch des Kindes nicht erfüllen - muß dann aber mit seiner Wut/Ärger/Trauer umgehen und begleiten. Sollte es das Kind sein, nun das ist es an mir die Sache umzusetzen. (So ist zumindest mein Anspruch, Ausnahmen bestätigen die Regel)
Sehr oft sind es nach meiner Beobachtung die Kinder die zurückstecken müssen. Und sehr oft damit Traditionen gewahrt bleiben (Bsp. Wir essen nur am Tisch. Wir essen alle zusammen. Wir essen erst den Hauptgang und dann das Dessert. Kinder gehen Punkt 7 ins Bett. Kinder unterbrechen Erwachsene nicht, wenn diese sich unterhalten.)Interessanterweise verändern Erwachsene diese Regeln für sich selber oft nach Gutdünken. (auf dem Spielplatz, ein Kind haut meine Tochter, die Mutter braust heran, schubst ihr Kind, haut es auf die Hand und schreit „Wir schlagen nicht“. - ich bin heute noch auf mich sauer, dass ich in der Situation zu sprachlos war um zu reagieren.)

Um auf die Ausgangsituation zurückzukommen. Wer leidet im geschilderten Fall wohl am meisten? Nicht der Vater, der sein Kind mit Hund/Katze vergleicht.

PP

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Um auf die Ausgangsituation zurückzukommen. Wer leidet im
geschilderten Fall wohl am meisten?

Ich weiß nicht, wer mehr leidet, ich war nicht dabei und hab die Laterne gehalten. Aber es zeugt von viel Kurzsichtigkeit, die Situation nur nach dem momentanen Stand zu beurteilen. Eltern sollten erwachsen genug sein, auch immer die Auswirkungen eines Konfliktes beurteilen zu können. Wird die Sache besser, wenn man sie vertagt? Leidet das Kind tatsächlich so sehr, wenn man es an ein eigenes Zimmer gewöhnt? Sollte eben jeder für sich selbst entscheiden.
Und ich wiederhole mich jetzt nur noch ein letztes Mal:
Ja, meiner Meinung nach ist 1,5 ein gutes Alter um mit der Umgewöhnung an ein eigenes Zimmer anzufangen. Und ja, ich denke, man bekommt das hin ohne 2-stundenlanges Schreien.
Mehr hab ich zu diesem Thema nicht zu sagen.

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Hallo Werner!
Ich hab zwar noch keine eigenen Kinder, aber habe mit vielen Eltern zu tun (arbeite in einer KiTa). Und zudem war ich auch schon einige male Babysitten, wo das zu bett gehen auch nicht immer einfach war. Ich schreibe dir einfach mal auf, was helfen könnte:

  1. Wenn dein Kind wirklich angst vors zu Bett gehen hat, solltest du dieses Problem ernst nehmen! Vielleicht solltet du dir mal problemorientierte Bilderbücher zum Thema holen.
  2. Ich hab mal gehört, dass wenn Kinder angst haben, man eine Rassel mit ihnen bauen soll, die zb die Monster aus dem Zimmer vertreiben, wenn dein Kind angst vor Monstern hat. Jeden Abend damit rasseln, bevor man schlafen soll.
  3. Hast du ein Nachtlicht? Das hilft bei vielen Kindern ungemein! Und vielleicht eine Spieluhr? Die beruhigt.
  4. Du solltest ein bestimmtes Ritual vorm Schlafengehen anwenden, das unterstützt das Kind vielleicht auch. Zum Beispiel das ihr eine Geschichte lest, Lieder singt…

Ich hoffe, dass ich dir mit diesen Sachen vielleicht eine Anregung geben konnte.
Liebe Grüße Svenja

Du hast ein Problem mit deinem Kind.
Falsch!

Sondern?
Was war dann bitte: mein Kind ist immer problemlos eingeschlafen und jetzt macht er das nicht mehr?

Du schilderst das Problem und dann kommen Ratschläge.
Richtig!
Du weist aber sofort alle Ratschläge, die gegen deine
Grundüberzeugung gehen weit von dir und willst sie nicht mal
überdenken (obwohl du mit deinen Methoden erstmal Probleme
gekriegt hast).
Falsch! Es ging hier rein um den Grundgedanken, aber hier
liest weder die Mehrheit richtig, noch sind sie sachlich.

Nein. Du willst wissen, wie du das Kind wieder in sein Zimmer, in sein Bett bekommst. Etliche weisen dich daraufhin, dass das vielleicht der falsche Ansatz ist, besonders unter dem Gesichtspunkt, dass dein Kind momentan Stress erlebt (Krankheit oder Unwohlsein, Umzug, euer Umzugsstress).

Auf wessen Seiten ist jetzt die Intoleranz zu suchen?

Immer noch auf deiner.

Auf eurer, weil ihr nichts kapiert habt

Das sieht von hieraus aber total anders aus. Übrigens ist außer dir auch keiner ins ALK-Brett gerannt und hat nach Schließung, Löschung und eventuell sogar Rausschmiss gebrüllt.

Elke

Hallo,

Kennst du Spielzeuge aus dem Mittelalter oder davor?

Du etwa nicht? Oder war die Frage ironisch gemeint?

Nein. Ich war nur nicht deutlich genug: die Spielzeuge aus dem Mittelalter waren für ältere Kinder. Keine Schmusepuppen für Säuglinge.

In sogenannten „primitiven Gesellschaften“ werden Kinder vom
ganzen Dorf erzogen, sie können sich Milch, Essen,
Streicheleinheiten, Zuwendung von jedem im Dorf holen.

So, also nun wieder meine Frage: war das ironisch gemeint???
Kann nämlich kaum glauben, was ich da lese!
Also vor 100 oder 500 Jahren gab es tatsächlich schon so etwas
wie Städte.

Das Beispiel der intakten Dorfgesellschaft war das eine Extrem, mit dem ich meinen Punkt klarstellen wollte. Auch in den Städten des Mittelalters gab es Großfamilien. Babies wurden damals NICHT aus dem Lebenskreis verbannt. Die meisten konnten sich keine Betten für alle leisten (ich rede vom Mittelalter und ich rede von der normalen Bevölkerung, nicht dem Adel).

Und, um das gleich nochmal vorweg zu nehmen: nein, ich heiße
das nicht gut und will das auch nicht verteidigen. Ich will
nur sagen, dass die Kinder heutzutage in aller regel soviel
Zuwendung bekommen, wie noch nie zuvor.

Zuwendung ist nicht gleich Zuwendung. Babies brauchen vor allen Dingen viel Körperkontakt. Auch wenn das heißt, dass sie auf den Rücken der Mutter gebunden werden, während die Ackerarbeit verrichtet. Auch wenn das heißt, dass man das Bett oder das Zimmer mit ihnen teilt – wie früher üblich.
Kommt wohl drauf an, wie selektiv man liest.

Gruß
Elke

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