Illegale Einwaderer Anonym melden wie?

Hallo,
eine Freundin von mir möchte Illegale Einwanderer melden. Abe Sie möchte annonym bleiben. Wie macht sie das am besten?

Blatt Papier, Stift, Aufschreiben was man melden möchte, Brief in den Umschlag, Marke drauf, an die nächste Polizeidirektion senden und hoffen dass sie daraufhin aktiv werden.

Illegale Einwanderung sollte ein Offizialdelikt sein.

Hallo,

man könnte das über das Landratsamt des jeweiligen Landkreises zu machen, auf dem Postweg, oder über einen Briefkasten vor Ort.

Es sei mir eine Frage erlaubt: Woher weiß deine Freundin das sie „Illegale Einwander“ sind?

Ich weiß genau das wird wieder in einer Grundsatzdiskussion hier im WeWeWa enden.

a) weil „…hat den Verdacht dass es sich vielleicht um illegale Einwanderer handeln könnte“ ihr zu lang war.

b) weil sie es mitbekommen hat. Wie oft höre ich in meiner Stammkneipe Gäste die sich lautstark darüber unterhalten wieviel sie am Wochenende wieder schwarz gearbeitet haben. Teilweise mit Firmennamen, Ort etc.

Wenn ich eine Äußerung dieser Art tätige sollte ich auch E*er in Hose haben mich auch zu benennen! Ist so typisch Deutsch. Melden, andere Personen (die vielleicht bereits viel Leid miterleben mussten) in Diskredit bringen, aber aktiv damit nichts zu tun haben wollen. (Mein Ruf in der Nachbarschaft ist mir wichtig, denn ich bin doch keine Petze).

Das gab es bei der Stasi auch bereits! Diese Zeit wollen wir nicht zurück.

Spätestens bei der ersten Kontrolle durch die Exekutive werden Maßnahmen getroffen. Da braucht man nicht noch Öl ins Feuer schütten, nur weil sie vielleicht nicht in unsere so tolle deutsche Gesellschaft passen!

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Lass doch die Mitleidsmasche und beantworte einfach diese Frage: Wer zwingt jemanden illegal in Deutschland zu leben statt zu einer Polizeiwache zu gehen und „Asyl“ zu sagen?

Danke.

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Ganz ohne Mitleid.
Trotzdem stimme ich dir da zu.

Also sie vermutet es nicht, sie weiß das zu 100%tig das da 2 junge Menschen bei Verwandten untergekommen sind. Die Papiere sind abgelaufen, Visum alles ist abgelaufen. Wenn sie einen Brief darein schmeisst kann dann niemand daraus kommen wer es war?

Wie denn? Wenn sie keine Adresse darauf schreibt..
Natürlich könnte man mutmaßen, aber das Amt wird das nicht tun, höchstens die Nachbarn oder die Personen wo die beiden untergekommen sind.

Tja, der anonyme Anzeiger wusste anno dunnemal auch ganz genau und mehr als hundertprozentig, dass mein fürchterlich verdächtig aussehender und bestimmt schon bei mir eingezogener Freund garantiert niemals nie nicht Hundesteuer für seinen dicken Hund gezahlt hatte.

Blöde nur, dass er dies an seinem Wohnort durchaus getan hatte und nur die Hundesteuermarke sicherheitshalber nicht am Halsband angebracht, sondern im Portemonnaie aufbewahrt hatte.

:paw_prints:

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in der guten alten zeit war das viel einfacher, da gab es diese dinger (jedenfalls in bella italia):

vielleicht die ablehnungsquote von über 90%? vielleicht das fehlen von asylgründen? vielleicht die angst vor ausweisung? vielleicht die abhängigkeit von finsteren schleusern und arbeitgebern? vielleicht die angst davor, ins erstaufnahmeland zurückgeschickt und dadurch von familie und freunden getrennt zu werden? vielleicht die angst vor strafverfolgung durch gefährlicheres als die deutschen ämter?

das hast du dir natürlich alles schon längst selber überlegt. passt aber nicht in dein weltbild, richtig?

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heute gibt es sowas auch. nennt sich ‚briefkasten‘. oder ‚babyklappe‘.

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Leute wie du die Straftaten damit rechtfertigen dass diejenigen die sie begehen „arme Schlucker“ sind passen nicht in mein Weltbild, schon gar wenn sie sich mit Aussagen wie

komplett von der Grundidee des Rechts auf Asyl, Zuflucht nach GFK und der Idee eines funktionieren Rechtsstaates verabschieden.

Dann lassen wir doch einfach alle die wollen unkontrolliert ins Land. 10,20, 30 Mio Wirtschaftsflüchtlinge? Und irgendwann wirst auch du dich ärgern wenn du am Flughafen bei der Einreise aus einem Nicht-EU Staat 20 Minuten an der Passkontrolle warten musst während täglich tausende Illegale die Grenze überqueren. Oder vielleicht erst wenn Illegale ihr Zeltlager auf der Grünfläche neben deinem Haus aufschlagen? Die Toleranz für ein Problem nimmt ja bekanntlich ab je mehr es einen täglich persönlich betrifft.

Also, welche Folgen hatte die anonyme Anzeige gegen ihn? Keine. Also lass die Leute doch anonym anzeigen wie sie wollen. Wer nichts zu verbergen hat muss auch nichts fürchten.

Du würdest dich natürlich nicht wundern wenn jemand ohne Autokennzeichen durch die Gegend fährt weil er die aus „Sicherheitsgründen“ im Kofferraum transportiert, richtig?

Bettelbanden und Einbrecher haben auch noch bestimmte Gründe, sich nicht anzumelden. :wink:

Gruß
rakete

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Hallo,

eine typische „sozialpädagogische/-herapeutische“ Antwort mit Empathiegeschnulze und ohne jedes Rechtsverständnis.

Wer bitte giesst „Öl ins Feuer“. Wo ist denn da ein „Feuer“, wenn der Staat auf mögliche Straftaten hingewiesen wird?

Ich finde es zwar ebenfalls schade, wenn Personen es für nötig erachten, eine Anzeige über irgendeinen Sachverhalt anonym aufgeben zu müssen. Aber woher wollen wir wissen, ob das nicht nötig ist, weil man ansonsten aus dem soz. Umfeld heftige Repressionen erfährt?

Wie wäre es denn mit einer anonymen Anzeige wg. vermuteter Kindesmißhandlung? Sollte man die als evtl. 50kg schwerer Mitmensch nur der „Eier wg.“ stets namentlich erstatten, wenn der betroffene Familienvater ein 120kg schwerer Choleriker ist, der in der Nachbarschaft schon mehreren mit Schlägen drohte? Nicht jeder hat die Möglichkeiten, sich einer evtl. physischen Attacke zu erwehren.

Btw: Auch eine namentliche Anzeige würde in diesem Fall ja auch vertraulich behandelt werden. Die Polizei ist ja nicht blöde.

vdmaster

Eine bereits angekündigte Ausweisungsverfügung und/oder offener Haftbefehl könnte schon ein Motivator sein. Wobei das zu keinerlei Rechtfertigung führt.

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wer nicht den Mut hat und/oder zu Recht befürchtet arge Probleme zu bekommen, sollte wirklich eine Anzeige tätigen. Wenn sie zu Unrecht ist, ist es keine Schwierigkeit sie aus der Welt zu schaffen, aber anderseits kann es helfen Straftaten oder was immer auf zu klären.
:kissing_heart:

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Nun, es war sowohl für uns als auch für die zuständige Mitarbeiterin beim Rathaus nervig und hochgradige Zeitverschwendung. Besagte Rathaus-Angestellte hat sich auch ausführlich und in nicht unbedingt zitierfähiger Weise darüber ausgelassen, was sie von selbsternannten Hilfssheriffs hält, die alles melden, was andere Leute ihrer Ansicht nach falsch machen.

Noch nerviger war allerdings, dass irgendwelche Anonymskis uns mehrmals Hundescheiße vor die Tür legten (und nein, die stammte garantiert nicht von diesem Hund, auch wenn irgendwelche Nachbarn meinten, dass ein Punk und sein Hund schon durch ihren Anblick die Landschaft verunreinigen).

Mit diesem Argument kann man auch Vorratsdatenspeicherung, generelle Rasterfahndung und Totalüberwachung der Bürger rechtfertigen.

Tja, eine Hundesteuermarke ist etwas anderes als ein KFZ-Kennzeichen. Wie die freundliche Rathaus-Angestellte erläuterte, hatte mein Freund absolut nichts falsch gemacht - man ist zwar verpflichtet, die Marke bei Spaziergängen mitzuführen und bei einer etwaigen Kontrolle (nicht aber jedem x-beliebigen Hobby-Blockwart) vorzuzeigen, aber sie muss nicht sichtbar am Hund angebracht sein (wobei bei manchen Rassen sie ohnehin trotz Anbringung am Halsband nicht sichtbar wäre).

:paw_prints:

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