Im falschen Film?

Hi @, ich bitte um eure Meinung zu folgendem:
Meine neuen Nachbarn sind, um es freundlich auszudrücken, gewöhnungsbedürftig (im Haus wohnen nur zwei Parteien).
Neulich habe ich Werkzeug gesucht und einfach nicht mehr gefunden. Heute geh ich in meinen Keller, meine Bohrmaschine fehlt sowie mein kompletter Werkzeugkoffer.
Klopf ich im Nachbarkeller und frag Nachbarssohn, ob er mein Werkzeug gesehen hat: Und siehe da, die Bälger (ab 14 aufwärts) haben aus meinem Keller mein Werkzeug gestohlen.
Bisher war es in diesem Haus nicht nötig, Keller abzusperren.
Gut, ich geh zu den Eltern hoch - ich war stocksauer - sagt die Alte doch zu mir: „Wenn alles wieder da ist, ist das ja alles kein Problem und hätte sich erledigt“.
Was geht in den Köpfen solcher Kreaturen vor?

Ich hoffe, du bist schon zur Polizei gegangen.

Gestörte Leute die fremdes Eigentum nicht von ihrem unterscheiden können und es deshalb beschmutzen, zerstören, klauen etc. gibt es schon genug.

Hallo,

sie hat halt versucht das Thema ganz schnell unter den Teppich
zu kehren. Ob es ihr gelungen ist, liegt bei dir (-;

Gruß,
Oliver

Hallo,

wahrscheinlich geht in den Köpfen deiner Nachbarn das Gleiche vor wie beim Gesetzgeber. Bei blosser Gebrauchsanmassung (sogenannter „furtum usus“) liegt kein Straftatbestand vor. Die Nachbarn würden also straffrei ausgehen. Bei „gewöhnungsbedürftigen Nachbarn“ sollte man doch besser die Türen schliessen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Olaf,

Ich hoffe, du bist schon zur Polizei gegangen.

Abgesehen von dem Hinweis weiter oben, dass die Nachbarn
wohl straffrei ausgingen (Gesetz und gesundes Volksempfinden
sind nicht immer im Einklang), gibst du gefährlichen Rat.

Gestörte Leute die fremdes Eigentum nicht von ihrem
unterscheiden können und es deshalb beschmutzen, zerstören,
klauen etc. gibt es schon genug.

Ich würde so formulieren:

Gestörte Nachbarschaftsverhältnisse gibt es schon genug.
Antares muss da ja leben.

Grüße
Elke

2 „Gefällt mir“

Klopf ich im Nachbarkeller und frag Nachbarssohn, ob er mein
Werkzeug gesehen hat: Und siehe da, die Bälger (ab 14
aufwärts) haben aus meinem Keller mein Werkzeug gestohlen.

das nennt man : borgen

Bisher war es in diesem Haus nicht nötig, Keller abzusperren.
Gut, ich geh zu den Eltern hoch - ich war stocksauer - sagt
die Alte doch zu mir: „Wenn alles wieder da ist, ist das ja
alles kein Problem und hätte sich erledigt“.
Was geht in den Köpfen solcher Kreaturen vor?

was im kopf der „alten“ und der „baelger“ vorgeht, weiss ich nicht, aber ihr scheint die perfekten nachbarn zu sein:smile:

gesundes neues.

mfg
rene

Hallo Antares

sagt
die Alte doch zu mir: „Wenn alles wieder da ist, ist das ja
alles kein Problem und hätte sich erledigt“.
Was geht in den Köpfen solcher Kreaturen vor?

Du bist mit einer Auffassung konfrontiert worden, die in unserem
Kulturkreis selten ist. Was dich erschuettert sind vielmehr deine
Vorurteile darueber wie die Welt sein muesse als die Aussage der
Frau, die ja nicht per se falsch ist.
Mein Tipp: Nimm’s gelassen und schliess die Tueren zu, wenn es dir so
viel Schmerz bereitet, wenn Fremde ohne Erlaubnis dein Eigentum
benutzen.
Oder nimm dieses Erlebnis als Gelegenheit deine Wertvorstellungen zu
hinterfragen: „Macht es mich gluecklich, wenn ich darauf bestehe,
dass kein fremder Mensch mein Eigentum beruehrt?“
Diese Einstellung hat bisher dazu gefuehrt, dass du eine deutliche
Grenze zwischen dir und deinen Mitmenschen ziehst (d.h. du denkst in
der isolierenden Kategorie ICH und die Anderen und nicht in der
vereinenden Kategorie WIR) und dass du stocksauer wurdest.

Gruss, Tychi

Hallo Antares,

Was geht in den Köpfen solcher Kreaturen vor?

Diese Köpfe praktizieren das weiter, was scheinbar Lehre war und großenteils noch ist: Du brauchst dich selbst nciht anzustrengen, man kümmert sich um Dich. Eigentlich die „logische Konequenz“ bzw. „Weiterentwicklung“ sog. Sozialhilfe-Dynastien.

Die Gesellschaft (also die anderen) müssen dafür sorgen, dass man Arbeit bekommt, eine gute Wohnung bezahlt wird usw. usf. Dann ist es m. E. nur eine Frage der Zeit bis man sich nimmt, was man „braucht“. Völlig logisch - und abwegig zu hoffen, dass solche Typen Dich verstehen und womöglich „Schuldgefühle“ haben.

Die Gesellschaft (also die anderen) müssen dafür sorgen, dass
man Arbeit bekommt, eine gute Wohnung bezahlt wird usw. usf.
Dann ist es m. E. nur eine Frage der Zeit bis man sich nimmt,
was man „braucht“. Völlig logisch - und abwegig zu hoffen,
dass solche Typen Dich verstehen und womöglich „Schuldgefühle“
haben.

Hallo Gunter,
genauso sehe ich das auch.
Ich hatte z.B. wie blöd meine Imbus-Schlüssel gesucht, ich weiß wo ich sie hingelegt hatte und hab schon an meinem Verstand gezweifelt. Letztendlich hab ich einen neuen Satz gekauft.
Wenn man mich einfach gefragt hätte, kann ich das benutzen, kein Thema. Eine Entschuldigung der Leute war auch nicht drin …

Oder nimm dieses Erlebnis als Gelegenheit deine
Wertvorstellungen zu
hinterfragen: „Macht es mich gluecklich, wenn ich darauf
bestehe,
dass kein fremder Mensch mein Eigentum beruehrt?“
Diese Einstellung hat bisher dazu gefuehrt, dass du eine
deutliche
Grenze zwischen dir und deinen Mitmenschen ziehst (d.h. du
denkst in
der isolierenden Kategorie ICH und die Anderen und nicht in
der
vereinenden Kategorie WIR) und dass du stocksauer
wurdest.

Na ja, so ein WIR-Denken, hatten die Nachbarn ja wohl auch nicht, wenn Sie es nach Gebrauch in IHREN Keller legen.

1 „Gefällt mir“

Hallo,

daß auf den Beitrag von Tychi gleich 4 Sternchen vergeben wurden, ist echt erstaunlich, handelt es sich in dem von Antares geschilderten Fall doch schlicht um klare Grenzverletzung, denn es gehört sich einfach nicht, ungefragt das Werkzeug des Nachbarn zu benutzen und dann noch in den eigenen Keller zu legen, so als ob das völlig normal wäre. Für mich würden daraus zwei Möglichkeiten resultieren: Entweder, den Nachbarn wird gestattet, auch zukünftig das Werzeug ungefragt benutzen zu dürfen unter der Bedingung, daß es hinterher dorthin zurück gelegt wird, wo es hingehört, oder es wird ein Kellerschloß angebracht und das Werzeug wird nur noch dann ausgeliehen, wenn vorher darum gebeten wurde.

Rüdiger

2 „Gefällt mir“

Das, was Du hier andeutest gehört zur eher abgefahreneren Sorte von Mißbrauch philosophischer Konzepte bzw.an und für sich ja stimmiger und bewusstseinserweiternder Erkenntnisse.
Ein abschreckendes Beispiel dafür, was dabei herauskommt, wenn geistige Erweiterung nicht gut „geerdet“ ist.

Diese Nachbarn können froh sein, dass sie nicht meine sind, denn ich wäre ihnen gleich richtig um die Ohren geflogen, und das, obwohl mir durchuas bewusst ist, dass Dualität eine Illusion ist…

Gruß,
Anja

1 „Gefällt mir“

HALLO Anja

Diese Nachbarn können froh sein, dass sie nicht meine sind,
denn ich wäre ihnen gleich richtig um die Ohren geflogen, und
das, obwohl mir durchuas bewusst ist, dass Dualität eine
Illusion ist…

Ist dein ambivalentes Konzept besser, in welchem du einerseits
einsiehst, dass Dualitaet eine Illusion ist, andererseits aber
handelst als waere dir diese Einsicht voellig fremd?
Wie sollte sich deiner Meinung nach die Theorie, die du hinter meinem
Beitrag vermutest und die du fuer falsch „geerdet“ haeltst,
richtig auf die Realitaet uebertragen? Wie in diesem konkreten
Beispiel?

Gruss, Tychi

Hallo ich_vogel

Na ja, so ein WIR-Denken, hatten die Nachbarn ja wohl auch
nicht, wenn Sie es nach Gebrauch in IHREN Keller legen.

Wahrscheinlich nicht. Es ging mir aber weniger um die psychische
Verfassung der Nachbarn, auch wenn Antares’ Frage darauf zielte,
sondern ich wollte, zugegeben etwas provokativ, die Ursache des
Aergers analysieren, den Antares verspuerte.

Gruss, Tychi

1 „Gefällt mir“

Hallo Antares,

Hi @, ich bitte um eure Meinung zu folgendem:

BTW: wer um eine Meinung bittet, sollte auch von der eigenen abweichende Meinungen zur Kenntnis nehmen, ohne sie zum „Schwachsinn“ zu erklären, wie unten geschehen.

Meine neuen Nachbarn sind, um es freundlich auszudrücken,
gewöhnungsbedürftig (im Haus wohnen nur zwei Parteien).

Könntest Du Dir vorstellen, dass auch Du für sie „gewöhnungsbedürftig“ bist (vielleicht entdecken sie mal wer-weiss-was, und wir werden genauer hören warum)?

Neulich habe ich Werkzeug gesucht und einfach nicht mehr
gefunden. Heute geh ich in meinen Keller, meine Bohrmaschine
fehlt sowie mein kompletter Werkzeugkoffer.
Klopf ich im Nachbarkeller und frag Nachbarssohn , ob er mein
Werkzeug gesehen hat: Und siehe da, die Bälger (ab 14
aufwärts) haben aus meinem Keller mein Werkzeug gestohlen.
Bisher war es in diesem Haus nicht nötig, Keller abzusperren.
Gut, ich geh zu den Eltern hoch - ich war stocksauer - sagt
die Alte doch zu mir: „Wenn alles wieder da ist, ist das ja
alles kein Problem und hätte sich erledigt“.
Was geht in den Köpfen solcher Kreaturen vor?

[Fettdruck von mir, F.B.H.]
Was geht in den Köpfen solcher Menschen vor, die in solchen Worten von ihren Nachbarn sprechen?

Wenn Gunther, möglicherweise zurecht, das Verhalten Deiner Nachbarn als Sozialhilfeempfänger-Mentalität diagnostiziert, dann wäre meine Hypothese zu Deinem Verhalten eine „deutscher-Hausmeister-Mentalität“.

Ich verstehe vor allem eines nicht:

„Wenn alles wieder da ist, ist das ja
alles kein Problem und hätte sich erledigt“.

Was empfindest Du daran als so schlimm?
Die Betonung liegt doch auf WENN ALLES WIEDER DA IST, dann gäbe es doch kein Problem.

Ich finde, das ist eine durchaus akzeptable Form mit diesem Vorfall umzugehen.

Übrigens (fass es nicht als Beleidigung auf, sondern als Ehrlichkeit):
Müsste ich wählen, wen ich lieber zum Nachbarn hätte, Dich oder die anderen, dann würde ich eindeutig Deine Nachbarn bevorzugen. Wie Tychi richtig schreibt, ist das halt eine „Weltbildfrage“.

Viele Grüße
franz

@ Franz, das SIND Sozialhilfeempfänger, die schwarz arbeiten gehen. Aber bitte, man mag das in Ordnung finden.
Prima, lass Du Dich gerne beklauen, ICH nicht! Ist doch Klasse, wenn die Hälfte meiner Sachen immer noch fehlt und es kommt zur Antwort: Ist halt jetzt nicht mehr da.

Hi -

[Fettdruck von mir, F.B.H.]
Was geht in den Köpfen solcher Menschen vor, die in solchen
Worten von ihren Nachbarn sprechen?

also ich denke mal, Antares war schlichtweg wütend, als er das schrieb. Ich meine auch zu Recht. Dass er sich aufregt, tut ihm nicht gut, tut niemandem. Aber deswegen ihn verurteilen, ist nun auch nicht gerade der richtige Weg. Seine Wut verstehe ich durchaus, sicherlich hätte er sie vielleicht verrauschen lassen sollen, bevor er hier durch „unangemessene“ Ausdrücke zu Nebenkriegsschauplätzen beiträgt.

Wenn Gunther, möglicherweise zurecht, das Verhalten Deiner
Nachbarn als Sozialhilfeempfänger-Mentalität diagnostiziert,
dann wäre meine Hypothese zu Deinem Verhalten eine
„deutscher-Hausmeister-Mentalität“.

Um solche Diagnosen ging es überhaupt nicht. Ihr braucht wohl immer Schubladen - wie?

Was empfindest Du daran als so schlimm?
Die Betonung liegt doch auf WENN ALLES WIEDER DA IST, dann
gäbe es doch kein Problem.

sicherlich ist damit dieses eine Problem erledigt. Antares hätte vielleicht gern gehört, dass man sich angewöhnen könnte, mal zu fragen, wenn man was haben möchte - oder vielleicht auch ne Entschuldigung für die „Bälger“… sprich: ein aufeinander Zugehen
in Form einer Entschuldigung hätte den Hausfrieden vielleicht wieder hergestellt und Antares möglicherweise dazu bewegt, die Nutzung manch eines GEräts gar anzubieten u.U.

Übrigens (fass es nicht als Beleidigung auf, sondern als
Ehrlichkeit):
Müsste ich wählen, wen ich lieber zum Nachbarn hätte, Dich
oder die anderen, dann würde ich eindeutig Deine Nachbarn
bevorzugen.

Puh - dann würde ich dir viel Spaß wünschen! ich hoffe, du hast sie auch mal und dann würd ich dich gern mal hören, ob du das so klasse findest…

Wie Tychi richtig schreibt, ist das halt eine

„Weltbildfrage“.

das ist ganz richtig - eine „Weltbildfrage“. Da es aber nicht nur EINES gibt, es wohl auch an leichte Selbstüberschätzung grenzen würde, wenn jemand bestimmen möchte, WELCHES denn nun das RICHTIGE ist, meine ich, da wo mehr als ein Weltbild aufeinandertreffen, gilt es, den/die andere so weit das geht zu RESPEKTIEREN (meine Nachbarn werfen mit Freude Mülle und Klamotten aus dem FEnster in den GArten und machen noch manch mehr schöne Dinge im Haus - dort bleibt das liegen, manchmal Wochen und MOnate, bis es jemand anderes weg räumt - das ist ein Weltbild, das ich nicht gewillt bin zu respektieren). Und damit meine ich nicht, dass Antares respektieren muss, dass Nachbarn ungefragt seine Sachen benutzen.

GRuß Demenzia

Hi Demenzia,

also ich denke mal, Antares war schlichtweg wütend
schrieb. Ich meine auch zu Recht.

habe ich ihm das Recht abgesprochen? Bestimmt nicht.

Dass er wütend war (und wohl schon länger ist, schließlich hatte er das Nachbar-Problem meiner Erinnerung nach im Plauderbrett schon mal gepostet, und wohl auch noch immer ist) ist mir klar.

Dass er sich aufregt, tut
ihm nicht gut, tut niemandem.

richtig

Aber deswegen ihn verurteilen,
ist nun auch nicht gerade der richtige Weg.

mit melchem Satz habe ich ihn verurteilt?

Wenn ich extra betone, es ist eine „Weltbildfrage“, dann ist das doch das exakte Gegenteil einer „Verurteilung“, oder nicht?

Die einzige Verurteilung war seine Reaktion auf Tychis Artikel, und diese halte ich weiterhin für verurteilenswert.

Seine Wut verstehe
ich durchaus, sicherlich hätte er sie vielleicht verrauschen
lassen sollen, bevor er hier durch „unangemessene“ Ausdrücke
zu Nebenkriegsschauplätzen beiträgt.

ich habe ihm diese „Ausdrücke“ nicht vorgeworfen, sondern wollte damit andeuten, dass u.U. das Verhalten den Nachbarn gegenüber ähnlich wie die „Ausdrücke“ sein könnte, weshalb diese sich vielleicht auch fragen: „Was geht in dem vor?“

Kurz: Hinweis auf Perspektivenwechsel, Aufforderung zur Selbstreflektion

Wenn Gunther, möglicherweise zurecht, das Verhalten Deiner
Nachbarn als Sozialhilfeempfänger-Mentalität diagnostiziert,
dann wäre meine Hypothese zu Deinem Verhalten eine
„deutscher-Hausmeister-Mentalität“.

Um solche Diagnosen ging es überhaupt nicht. Ihr braucht wohl
immer Schubladen - wie?

Ähh, das obige ist ein Wenn-dann-Satz, der aussagt, dass, wenn Gunther mit der Schublade daherkommt (und Antares ihm zustimmt), dann kann man auf dieser Ebene das Ganze weiterführen, und darf sich nicht beschweren, den „Hausmeister“-Stempel aufgedrückt zu bekommen …

Ergo hat Dr. Oliver Walter, Psychologe aus Kiel, Recht mit seinem Einwurf: wer ist „ihr“?

Was empfindest Du daran als so schlimm?
Die Betonung liegt doch auf WENN ALLES WIEDER DA IST, dann
gäbe es doch kein Problem.

sicherlich ist damit dieses eine Problem erledigt. Antares
hätte vielleicht gern gehört, dass man sich angewöhnen könnte,
mal zu fragen, wenn man was haben möchte - oder vielleicht
auch ne Entschuldigung für die „Bälger“… sprich: ein
aufeinander Zugehen
in Form einer Entschuldigung hätte den Hausfrieden vielleicht
wieder hergestellt und Antares möglicherweise dazu bewegt, die
Nutzung manch eines GEräts gar anzubieten u.U.

eben, das wäre doch sehr schön

Übrigens (fass es nicht als Beleidigung auf, sondern als
Ehrlichkeit):
Müsste ich wählen, wen ich lieber zum Nachbarn hätte, Dich
oder die anderen, dann würde ich eindeutig Deine Nachbarn
bevorzugen.

Puh - dann würde ich dir viel Spaß wünschen! ich hoffe, du
hast sie auch mal und dann würd ich dich gern mal hören, ob du
das so klasse findest…

naja, ich hatte ja nur die hypothetische Wahl zwischen zwei Möglichkeiten;
da ist mir ehrlich gesagt das „Borgen-Entwenden“ lieber als das „Die-sind-Sozialhilfeempfänger-die-schwarz-arbeiten-in-Foren-Sagen“;
Geschmackssache eben!

Wie Tychi richtig schreibt, ist das halt eine

„Weltbildfrage“.

das ist ganz richtig - eine „Weltbildfrage“.

eben

Da es aber nicht
nur EINES gibt, es wohl auch an leichte Selbstüberschätzung
grenzen würde, wenn jemand bestimmen möchte, WELCHES denn nun
das RICHTIGE ist, meine ich, da wo mehr als ein Weltbild
aufeinandertreffen, gilt es, den/die andere so weit das geht
zu RESPEKTIEREN (meine Nachbarn werfen mit Freude Mülle und
Klamotten aus dem FEnster in den GArten und machen noch manch
mehr schöne Dinge im Haus - dort bleibt das liegen, manchmal
Wochen und MOnate, bis es jemand anderes weg räumt - das ist
ein Weltbild, das ich nicht gewillt bin zu respektieren). Und
damit meine ich nicht, dass Antares respektieren muss, dass
Nachbarn ungefragt seine Sachen benutzen.

das ist richtig; habe ich ihm das geraten?

für das RESPEKTIEREN dieser divergierender Weltbilder ist in Deutschland das Rechtssystem zuständig; wenn Antares eine Anzeige erstattet, und Recht bekommt, dann ist SEIN Weltbild -zumindest aus der Perspektive des Rechts- als das RICHTIGE herausgestellt worden, wenn nicht, dann muss er vielleicht damit leben lernen, dass es kein richtiges Weltbild gibt, oder zumindest SEIN Weltbild nicht durchgesetzt werden kann, weshalb er alles gut versperrren muss, und über den Müll hinwegsehen muss, einfach weil er keine andere Wahl hat.

Was ist an einer solchen Betrachtung so falsch?

Viele Grüße
franz

Ich danke Euch für eure - wenn auch für mich teilweise erstaunlichen - Antworten.
Abschließend: Wenn man mich einfach gefragt hätte, oder wegen mir auch einfach nur Bescheid gesagt hätte, „wir benutzen das gerade, wir haben das in Ihrem Keller gesehen“, kein Thema. Wäre für mich in der Ecke „jugendlicher Unsinn“ gelandet.
Aber dieses Selbstverständnis, sich der Dinge anderer zu bemächtigen bzw. jedes mangelnde Unrechtsbewußtsein hat mich schlichtweg entsetzt und wütend gemacht.
Und es kann ja wohl nicht sein, daß ich mich fast blöd suche, weil ich meinen Kram nicht mehr finde, fast schon Alzheimer in Erwägung ziehe und mir meine Sachen nochmal kaufe, wie geschehen.
Und eine Entschuldigung wäre einfach angemessen gewesen, dies hätte mich schlicht und ergreifend „besänftigt“, hätte noch ein bissl gebrummelt und den Kindern gesagt, das nächste Mal einfach fragen. Aber SO, wie vorgefallen, bei mir No Way.
Gruß

Da stehst du nun … bist so schlau als wie zuvor
Hallo Antares

Ich danke Euch für eure - wenn auch für mich teilweise
erstaunlichen - Antworten.

Gern geschehen.
Im Grunde bin ich ja ganz deiner Meinung was Eigentumsverhaeltnisse
angeht. Aber wenn du dein Problem hier schon schilderst, dann dachte
ich mir „der will vielleicht noch was dazu lernen“. Wolltest du
nicht, sondern du wolltest nur Zustimmung und Staerkung deiner
Ansichten durch Gleichgesinnte. Tut mir Leid, dass ich das nicht
gleich erkannt habe und Anlass zu weiterer Veraergerung gab.
Ich hoffe, du hast keinen Stress mehr mit deinen Nachbarn.

Gruss, Tychi

1 „Gefällt mir“