Immer noch stillen

Hallo Suse,

P.S. Bei uns war mit 13 Monaten Schluss. Ohne Trara, ganz
natürlich. Die einen so, die anderen so :wink:

Hat dein Kind damit aufgehört? Wie muss ich mir das vorstellen, wenn das Kind sich selbst abstillt?

Grüße
Miriam

Hallo

I… hab es aber auch keinem mehr gesagt.

Und warum? Waren die auch nicht begeistert?

Ach, da kommen doch immer so Sprüche, dass man seine Kinder nicht loslassen will, sie künstlich klein hält, dass man an seinen Kindern klammert.

Hattest du auch immer so ein schlechtes Gewissen?

Nein, ein schlechtes Gewissen hatte ich nicht.

Das finde es cool, dass du auch so lange gestillt hast. Vom
Gefühl her, glaube ich würde er sich auch so lange stillen
lassen. Für ihn ist es noch nicht soweit zum Abstillen.

Ich geb jetzt mal zu, dass ich mich tatsächlich von den Büchern von Jane Goddall über wilde Schimpansen und deren Kinderpflege beeinflusst haben. Ich dachte, wenn man wissen will, was natürlich ist, kann man sich eigentlich nicht an Menschen orientieren.

Allerdings kam bei mir noch hinzu, dass ich Zwillinge hatte, und ich konnte mir nicht vorstellen, zwei Babys gleichzeitig abzustillen. Ich hätte nicht gewusst, wie ich das machen soll. Später war es dann nicht so ein Problem.

Das lange Stillen hatte aber auf jeden Fall den Vorteil, dass sie nicht geschnullert oder am Daumen gelutscht haben, und von daher auch keine Klammer brauchten. Jetzt brauchen sie zwar wohl Klammern, aber da handelt es sich um angeborene Fehlstellungen.

Viele Grüße

Hallo Senftube,

Hallo Mieze,
danke für den Artikel, der ist ganz interessant.
Gruß

Gruß Motorradmieze

http://www.schrotundkorn.de/2004/200406b2.html

Natürliches abstillen - so wars bei mir
Hallo Miriam,

ich habe 6 Monate voll gestillt und dann mit Brei angefangen als Zusatzkost. So sind nach und nach die Stillmahlzeiten weggefallen. Das Kind hatte einfach keinen Hunger mehr und hat sich von der Brust weggedreht. Erst Mittags, dann Nachmittags, dann Abends, dann Vormittags. Habe nur noch Morgens und Nachts gestillt. Das ging recht flott. Allerdings musste ich nach neun Monaten auf einmal wieder voll stillen. Beikostverweigerung total. Auf einmal musste ich Nachts dreimal stillen. Das war sehr anstregend, denn vorher hat die Süße immer von 20 Uhr bis 4 Uhr durchgepennt. Nach einem Monat war dann auf einmal wieder essen angesagt. Dann habe ich also nur noch Morgens und Nachts gestillt. Ganz plötzlich kurz vorm 1. Geburtstag wollte das Kind Nachts nicht mehr trinken und hat durchgeschlafen. Witzigerweise auf einem Zeltplatz, wo ich vorher noch dachte, gut dass du noch stillst, dann gibts wenigstens kein Theater nachts… Also habe ich nur noch weiter morgens nach dem Aufwachen gestillt. Bis die Kleine das auch nicht mehr wollte. Hat angefangen mit der Brust zu spielen, sich mit Papa zu unterhalten und schließlich kamen auch so Zwickattaken mit den Zähnen. Das habe ich mir zwei Tage angeschaut. Dann habe ich zu meinem Kind gesagt: wenn du das morgen nochmal machst, dann ist Schluss. Und so wars dann auch. Sie hat nie mehr nach der Brust verlangt.

LG von Suse

Hallo,

ich trau es mich ja fast gar nicht sagen. Aber ich stille
immer noch. Dad Kind is jetzt 14 Monate alt.

Nur Mut, 14 Monate ist ja tatsächlich noch sehr jung. :wink:

Ich traue mich es aber gar nicht das zu sagen. Wenn die
Familie immer fragt, sage ich ich hätte schon abgestillt. Oder
versuche es irgendwie zu relativieren.

Gib ihnen mal dies zu lesen: http://www.uebersstillen.org/kdsvezzd.htm

Dort wird zwar die angebliche weltweite durchschnittliche Stilldauer von 4,2 Jahren relativiert, aber man kommt zumindest zu dem Schluß, daß sich in der Regel die Kinder zwischen 3 und 4 Jahren von alleine abstillen, sofern man sie läßt.

Wie lange habt ihr gestillt?

Ooooch, ich bewege mich schon ziemlich Richtung durchschnittlicher, weltweiter Stilldauer:smile:))

Hatte jemand die selben Probleme
mit der Verwandtschaft?

Nein, denn ich hab es erst gar nicht zur Diskussion gestellt. Allerdings mußte ich desöfteren klipp und klar sagen, daß ICH davon überzeugt bin, was ich tue… Das muß reichen.

Steh zu dem wovon Du überzeugt bist. Und laß die anderen reden…

Viele Grüße,
Christiane

Mein Kind hat sich um das zweite Lebensjahr selbst abgestillt. Ich bin ins Langzeitstillen einfach so reingerutscht. Bevor ich ein eigenes Kind hatte, dachte ich alle Kinder essen ab 6 Monate Brei. Das hat mein Kind komplett verweigert und dann so mit 13 Momnaten direkt bei uns mitzuessen.

Die Stillbeziehung geht nur Dich und Dein Kind etwas an. Laß Dich nicht verunsichern, bloß weil in unserem Kulturkreis LZS nicht so verbreitet ist, heißt das noch lange nicht, dass es unüblich ist.

Gutes Buch zum Thema: „Wir stillen noch“
http://www.amazon.de/Wir-stillen-noch-gestillten-Kle…

…und jede Menge Rückendeckung bekommst Du hier www.rabeneltern.org

Alles Gute
FS

hallo du,
ich habe nicht die zeit, alle bisherigen antworten zu lesen, vielleicht wiederhole ich nur, was schon 10mal gesagt wurde.
aber das wichtige vorab, ich habe 2 einhalb jahre gestillt und nur zwangsweise abgestillt. wir waren noch nicht so weit und eine op ging schief, so dass ich ewig im krankenhaus war und medikamente nehmen musste, mit denen man nicht stillen darf. darunter haben wir beide sehr gelitten und ich nehme die unsensibilität der ärzte immer noch sehr übel.
privat habe ich dasselbe erlebt, was du schilderst und ich bin irgendwann auch dazu über gegangen, das stillen nicht mehr zu thematisieren. am anfang habe ich mit neuesten wissenschaftlichen argumenten versucht, überzeugungsarbeit zu leisten. das hatte einfach keinen sinn.
aber stillen ist für das kind definitiv gesund, auch noch mit zwei!!!
stillen schütz dich vor arthrose, vor brustkrebs etc.
stillen macht das kind sehr „stark“, das angeblich zu erwartende klammern und unselbständig machen, was auch ich mir anhören musste, gehört in die kiste märchen und fiktion.
ach ich könnte so viel schreiben, aber das wichtigste ist, lass dir nicht rein reden, handel nach deinem und dem bedürfnis deines kindes, und genieß das schöne gefühl! ich kann nun keine kinder mehr bekommen wegen dieser oben erwähnten ärztesache und bin so froh, wenigstens in diesem punkt so lange nach meinem gefühl gehandelt zu haben, obwohl es wirklich irgendwann richtig schwer war gegen den druck von außen.
ich wünsche dir und deinem zwerg alles alles liebe und die kraft, weiter euren weg zu gehen!!!
alles liebe,
motte-s

Hallo,

ich habe auch ca. zweieinhalb Jahre gestillt. Das war für unser Umfeld nicht so ungewöhnlich, hätte ich aber auch gar nicht drüber diskutiert :wink:

Lass dich nicht beirren!
LG
sine

Ich bin begeistert!!!
es scheint eine Entwicklung in Deutschland zu geben. Soviele positive Rückmeldungen und soviele lang stillende Mütter.

Schön!!!

FS

Mein kind hat zum Schluß nur noch zum Einschlafen gestillt und es war so ein schleichender Prozeß. Die Bücher wurden für sie interessanter und sie nuckelte nur noch. Dann kam irgendwann ein „Bähh, schmeckt nicht“ und dann gings ganz schnell. Jetzt möchte sie ab und an mal schauen, ob die Dinger noch da sind und versucht dann auch mal zu trinken. Wir bestätigen uns dann gegenseitig, dass nichts mehr drin ist und gut ist.
Allerdings wandert in Streßsituationen und bei Müdigkeit ihre Hand immer noch in meinen Ausschnitt.

Hallo Lulea!

Scheinbar haben Still- und Nicht-Still-Mütter alle dasselbe Problem :wink:
Ich habe meine beiden NICHT gestillt (bzw. den einen 4 Wochen und den anderen 6). Ich fand Stillen ganz schrecklich und was meinst du, was ICH mir anhören musste?? Ich war die böse Rabenmutter, die als einzige bei der Rückbildung die Flasche auspackte und dem Lütten diesen fiesen Plastikschnuller in den Mund stopfte… Nun ja, beim Thema Stillen gehen die Meinungen wohl sehr auseinander und jede Mutter läßt sich leider schnell ein schlechtes Gewissen bzw ein merkwürdiges Gefühl einreden.
Ich finde es gut, dass du noch stillst, für mich war es leider nichts, aber ich find es klasse, wenn Mamas das können und wollen!

Thumbs up
finnie

Hallo,
in ganz Asien und Afrika werden Kinder bis zu drei Jahren gestillt.
Ich habe meine Kinder auch so lange gestillt, praktischerweise lebte ich in Indien und brauchte niemandem darüber Rechenschaft abzulegen.
Bei uns in Europa war das sicher früher auch so.
Ich kann dich gut verstehen und es ist gut für´s Kind. Also lass dir nichts erzählen, hör auf deinen Bauch.
Gruß,
Claudette

Hallo!

Ich habe jetzt jeden einzelnen Artikel gelesen.
Ich bin der Meinung, dass jede Mutter das so halten soll wie sie es für richtig hält und die Familie sich da tunlichst raushalten sollte.
Aber…mich wundert, dass sich hier keiner traut, die gegenteilige Meinung zu vertreten. Ihr könnt mich teern und federn, ein SÄUGLING ist für mich ein Baby und kein Kleinkind von 2 bis 4 Jahren welches in der Gegend herumrennt und mit mir spricht. Ich habe mir gerade Fotos von meinen Kindern in dem Alter angeschaut und nur gedacht: Nein, nein, ein Kind diesen alters würde niemals an meine Brust kommen!!!
Aber das muß jeder für sich entscheiden. Und, Senftube, warum hast Du denn ein schlechtes Gewissen? Oder kommt es Dir selber komisch vor, noch zu stillen? Wenn nicht, mach weiter, es ist ganz allein Deine Sache!
Wollte nur einmal zeigen, dass es auch eine andere Einstellung dazu gibt. Ich habe nur ein halbes Jahr gestillt und dann war gut. Im übrigen haben viele Mütter (z.B. auf anderen Kontinenten) gar keine andere Wahl, als zu stillen, da Babynahrung kaum zu bekommen und wenn zu teuer ist. Kann es sein, dass die durchschnittliche Stilldauer eher durch sehr arme bzw. Entwicklungsländer in die Höhe getrieben wird?
Allergiker kenne ich in gleichem Maße unter nicht gestillten, gestillten sowie langzeitgestillten Kindern.

Nichts für Ungut
Inge2

Hi,

ich hab das schon mal geschrieben, aber ich muss nochmal … Ich bin immer wieder erstaunt, wenn Nicht-Stillen und Schnuller in Verbindung gebracht werden. Ich kenne Kinder, die wurden nicht gestillt und brauchen keinen Schnuller und auch Kinder, die werden gestillt und brauchen einen (meine Tochter beispielsweise).

Ich sehe da keinen Zusammenhang - das Baby kann ja nicht ununterbrochen an der Brust hängen. Und wenn es dann ein größeres Nuckelbedürfnis hat, brauchts eben einen Schnuller (oder den Daumen etc.). Was das mit Brust oder Flasche zu tun haben soll entzieht sich mir.

Meine Tochter unterscheidet von Anfang an zwsichen Schnuller und Brust. Sie braucht hin und wieder auch die Brust zum Beruhigen, da gehts dann aber generell um den Körperkontakt. Aber zum Einschlafen (ob abends oder tagsüber oder unterwegs) braucht sie den Schnuller, da interessiert die Brust nicht bzw. verärgert sie nur.

Und blöde angeguckt oder angesprochen wurde ich wegen dem Schnuller auch erst einmal, das war aber - entschuldigt - auch so eine Ökotante, die ihrem Kind nur Selbstgestricktes anzieht und ihm Plastikspielzeug verbietet (sorry, wenn ich Klischees bediene, die Dame war aber wirklich extrem). Der konnte ich nicht klarmachen, dass ich meinem Kind sein Nuckelbedürfnis gönne und dem nachgebe und dass sie den Schnuller ja nur zum Einschlafen im Mund hat - nach kurzer Diskussion habe ich das aufgegeben.

Gruß
Cess

Hallo,

erst einmal vorab: auch ich bin der Meinung, dass das Thema die kleine Familie angeht, also Mutter, Kind und Vater (in der Reihenfolge :wink:) - und alle drum herum nicht zu interessieren hat. Wenn das, wie hier geschildert, zum Abendritual einer berufstätigen Mutter gehört, dann finde ich das eine doppelt schöne Methode, da noch einen besonderen Bezug aufrecht zu erhalten!

Aber Inge hat hier einen Einwand gemacht, den ich auch nach Überfliegen der anderen Antworten machen würde. Für mein Gefühl ist etwa bei 2 Jahren Schluss.

Wer propagiert hier eine angeblich weltweit durchschittliche Stillzeit von 4 Jahren? Kann das sein, dass da von einer gewissen Fraktion „Lobbyarbeit“ gemacht wird? Durchschnitt heißt, es muss kürzer - aber eben auch länger geben! Da in der westlichen Welt immernoch gar nicht oder relativ kurz gestillt wird (6-12 Monate), würde das im Umkehrschluss bedeuten, dass ein großer Teil bis 5 oder 6 gestillt wird. Das halte ich dann doch für sehr extreme Ausnahmen, die ggf. tatsächlich auch mit der Ernährungssituation im jeweiligen Land zu tun haben könnten. Was ich so ergoogelt habe sind Zahlen, die gehen von knapp 2 Jahren aus, das halte ich für realistischer - und - aus meinem Blick - eben auch für „natürlicher“. Wobei sicher gilt, dass Stillen nix für die Stechuhr ist.

LG Petra

Laaaaag
Hallo Inge,

warum soll man Dich federn und teeren? Du schreibst ja ganz richtig, dass das jeder für sich selbst entscheiden muß. Nun ist es aber so, dass in Dt. eine lange Stilldauer eher ungewöhnlich ist (obwohl der Thread mich dahingehend wirklich erfreut) bzw. in den landläufigen Medien nicht propagandiert wird.*
In der öffentlichen Wahrnehmung/Meinung hat sich festgesetzt, nach 6 Monaten sollte ein Kind anfangen zu essen und dann hat es sich. Ist doch klar, dass Mütter, die länger stillen, sich dann als seltsam handelnd empfinden können.

Am drastischsten ist es aber bei Stillbeziehungen, die über das erste Lebensjahr hinausgehen. Dies ist ein ungewöhnlicher Anblick und daher müssen die Frauen oft mit Bemerkungen dazu umgehen. (Hier gab es vor einiger zeit eine lange Diskussion ums Stillen und wer das wann anstößig empfindet)
viele frauen gehen dann dazu über nur noch im geschützen Rahmen zu stillen. Umso auffälliger (und angreifbarer) werden sie dann, wenn dieser aus irgendwelchen Gründen verlassen werden muß.

Mein Kind ist von der Rutsche gestürzt mit ca. 16 Monaten und allein die Brust konnte den Schreck adäquat auffangen. Ich habe da nicht gezögert, aber Teile meines Umfeldes wurden recht deutlich, dass sie sich nun belästigt fühlen.

Man braucht aber eben auch ein dickes Fell um sich gegen Familienangehörige durchzusetzen, die ebenfalls mit Langzeitstillen nicht in Berührung gekommen sind.

Ich hoffe sehr, dass sich all dies langsam ändert, so daß eben jeder für sich entscheiden kann und evtl. lassen dann noch mehr Frauen ihre Kinder entscheiden :smile:

* Meiner Meinung nach hat die Industrie daran auch kein Intetresse, der Bedarf an Babynahrung sich drastisch verringern würde.

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Hallo Suse und Fräulein Smilla,

danke für eure Erfahrungsberichte. Ich stille meinen Kleinen (1 Jahr) auch noch. Leider schläft er nachts noch nicht durch, so dass er 1-2 mal aufwacht und trinken mag.
Und zum Einschlafen mittags und abends stillen wir.
Ich finde es schön, dass das noch so gut funktioniert und er sich damit auch gut beruhigen lässt.
Beikost hab ich auch mit ca. 6 Monaten eingeführt, jetzt isst er meistens am Tisch mit.

Schöne Grüße
Miriam

Hallo Miriam,

Leider schläft er nachts noch nicht durch,

Das kommt noch, keine Sorge :wink: Nur das du dann nachts immer noch zur gleichen Uhrzeit wach wirst…

LG von Suse

Hallo,
ich les jetzt nicht alles durch…

Angefangen umzustellen auf feste Nahrung hab ich mit 6 Monaten, mit 9 Monaten hat sich das Kind selbst abgestillt. Hat morgens die Brust angeguckt mit einem Blick: „was soll das, gib mir was Gescheites“ :wink:
Flasche hat es nie bekommen - waren vor allem die Schwestern im KH erschüttert, als ich meinte (da war Kind 15 Mon.):
Kind trinkt keine Flasche, weiß nicht was es damit anfangen soll, isst bei mir mit oder eben Gläschen.

Teilweise stillen mit 14 Monaten finde ich noch ok, voll stillen schwer. Irgendwann will man ja auch seine Brust wieder für sich.
Verstehen kann ich nicht wenn ein 3jähriges Kind angelaufen kommt, an der Brust trinkt und dann wieder zum spielen davon geht.

Wenn euch beiden das stillen gut tut dann machs weiter und vor allem schäm dich nicht dafür und glaub nicht dich rechtfertigen zu müssen.

Grüße
Bröselchen

Hallo,

Angefangen umzustellen auf feste Nahrung hab ich mit 6
Monaten, mit 9 Monaten hat sich das Kind selbst abgestillt.
Hat morgens die Brust angeguckt mit einem Blick: „was soll
das, gib mir was Gescheites“ :wink:

Was „Gescheites“… soso… :wink:

Teilweise stillen mit 14 Monaten finde ich noch ok, voll
stillen schwer.

Kennst Du ein einziges Kind welches mit 14 Monaten voll gestillt wurde? Weißt Du was vollstillen heißt? Nur Muttermilch, nichts anderes, kein Wasser, keinen Tee…

Ich kenne überhaupt kein Kind, daß in dem Alter voll gestillt wurde.

Verstehen kann ich nicht wenn ein 3jähriges Kind angelaufen
kommt, an der Brust trinkt und dann wieder zum spielen davon
geht.

Kennst Du tatsächlich ein 3jähriges Kind welches während des Spielens angelaufen kommt um zu Stillen? Ich kenne kein einziges, aber einige Kinder die dennoch in diesem Alter noch stillen. Aber ein 3jähriges Kind hat keine Zeit und kein Interesse während des Spielens ans Stillen zu denken. Die Stillmomente sind eher seltene, ganz innige Momente abends oder morgens beim Kuscheln… Muß keiner machen, muß auch niemand gut finden, aber ist bitte schön ganz allein Sache der Mutter und des Kindes.

Wenn euch beiden das stillen gut tut dann machs weiter und vor
allem schäm dich nicht dafür und glaub nicht dich
rechtfertigen zu müssen.

Ich wußte, wir sind generell einer Meinung:wink:

Gruß,
Christiane