Impfungen für Erwachsene?

Hallo,

irgendwie habe ich die letzten 6-7 Jahre mit dem Thema Impfungen
nichts zu tun gehabt.
Jetzt mache ich mir Geanken, was man als Erwachsener impfen lassen sollte, um ausreichend geschützt zu sein.
Mein Impfpass ist lieder nicht optimal gepflegt.

Was sollte man in meiner Situation tun/impfen lassen?

Danke für Rat!
Sebastian

Hallo, was meinst du mit nicht optimal gepflegt, sind da Impfungen nicht drin, von denen du etwa weißt wann sie waren und die nur nicht eingetragen wurden. Hast du einen Impfpass aus Kindertagen und einen von der Bundeswehr und noch einen von der Grippeimpfung letztes Jahr wo du dich nicht trautest deinen alten Wisch vorzulegen…

Geh zum Arzt mit den gesammelten Werken, grübel auch mal wann etwa es gewesen sein kann, dass du gegen irgendwas noch geimpft wurdest (Tetanus oder Grippe oder was man sonst so im durchgehen macht).
Erzähl ihm das.
Evtl macht er noch nen Bluttest auf Antikörper gegen die ein oder andere Krankheit (ob da schon bzw. noch immer Schutzt besteht) und wird dann nur noch das nachimpfen was grad ansteht.
Dazu gibts dann noch einen neuen einheitlichen Impfpass (so nen gelben statt den alten weißen Lappen) mit den aktuellen Eintragemöglichkeiten.

Ne Katastrophe ist das nicht und eine Spritze zuviel (bei ausgiebiger Nutzen-Risikoabwägung und dennoch unsicherem Impfstatus)ist eigentlich auch kein Problem.

Gruß Susanne

Danke Susanne!!!

Welche Impfungen sollte ich denn durchführen lassen?
Ich will keinem Arzt etwas unterstellen, aber ich habe festgestellt und gehört, dass viele Ärzte mittlerweile sehr Marketing orientiert
geworden sind.
Wenn du verstehst was ich meine?
Daher meine vorsichtige Anfrage hier…

Grüße
Sebastian

Danke Susanne!!!

Welche Impfungen sollte ich denn durchführen lassen?
Ich will keinem Arzt etwas unterstellen, aber ich habe
festgestellt und gehört, dass viele Ärzte mittlerweile sehr
Marketing orientiert
geworden sind.
Wenn du verstehst was ich meine?
Daher meine vorsichtige Anfrage hier…

Hallo wie gesagt, es kommt drauf an wie dein Impfstatus derzeit ist und was du vorhast. So für ein normales Weiterleben in D kannst du dich an den von der Stiko-empfohlenen orientieren, das sind auch diejenigen die von der Kasse bezahlt werden. Sogar eigentlich ohne Praxisgebühr (sofern nicht noch irgendwas wie zB. eine Beratung oder ein Vorab-checkup dazukommt).
Alles was 10 Jahre lang nicht geimpft wurde, kannst du dir getroßt in den Hintern jagen lassen (ok, entsprechende zeitliche Abstände bedenken, sonst kanns ein paar Unpässlichkeiten geben).

Wenn du in den Dschungel willst solltest du evtl auch mal über Malaria oder Gelbfieber oder etwas in der Art nachdenken.
Dazu berät dich dann ein Reisemediziner und der möchte dann auch Geld haben.

Gruß Susanne
Stiko-empfehlungen beim RKI.de

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Hi,

Ich will keinem Arzt etwas unterstellen, aber ich habe
festgestellt und gehört, dass viele Ärzte mittlerweile sehr
Marketing orientiert
geworden sind.

Vor allem, weil man ja mit impfungen so reich wird …

Die Franzi

Hallo,

Wenn du in den Dschungel willst solltest du evtl auch mal über
Malaria

Dagegen gibt es keine Impfung. Aber im Prinzip stimmt natürlich, was du sagst.

Gruß
Elke

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Hallo Sebastian,

ich bin jetzt 46 und habe meine letzte sinnvolle Impfung anläßlich eines Auslandsurlaub bekommen und da war ich 18: Tetanus. Die nächste Impfung, die ich mir dann habe einreden lassen, war dann auch die letzte, das war eine Rötelnimpfung als ich 26 war. Die darauf folgenden Impfreaktionen waren nicht von schlechten Eltern. Seitdem bin ich mit dem Thema Impfungen durch. In der Zwischenzeit habe ich mich auch weiter informiert und mit nichten das Gefühl in irgendeiner Weise ungeschützt zu sein.

Wo vermißt Du Schutz? Bist Du in einem Risikoberuf tätig? Bist Du gezwungen, Dich oft im Ausland aufzuhalten? Beides wahrschl. nicht, denn dann wärest Du über die nötigen Impfungn, die dann u.U. auch sinnvoll sind schon informiert.

Im normalen Alltag kann ich keine zwingede Notwendigkeit sehen, mir eine Impfung anzutun. Wenn Du sonst gesund bist, warum solltest Du Dich impfen lassen? Ich habe den Eindruck, daß bei Dir eher nur ein diffuses Gefühl vorliegt, da Du Dir ja nicht einmal darüber im Klaren zu sein scheinst, wovor Du Dich mit einer Impfung schützen willst.

Am besten, Du denkst noch mal drüber nach und für den Rest, frag Deinen Hausarzt.

Beste Grüße

Avera

Hallo,

Ich will keinem Arzt etwas unterstellen, aber ich habe
festgestellt und gehört, dass viele Ärzte mittlerweile sehr
Marketing orientiert
geworden sind.

Ich will mal nicht von allen Ärzten reden ,aber zu meiner Hausärztin habe ich Vertrauen und würde mit ihr darüber reden. Ihren Rat weiß ich zu schätzen (was nicht heißt, dass ich ihn unreflektiert annehme). Aber so wie du schreibst, scheinst du deinem Hausarzt überhaupt nicht über den Weg zu trauen. Das wäre für mich ein sofortiger Grund, den Arzt zu wechseln.

Gruß
Elke

*hüstel* etwas OT
Hallo,

hast du eine Ahnung was hinter der ganzen Arzt -> Pharmaunternehmen Beziehung im näheren steckt?

Gruß

Samira

Von einer sicherlich nicht,
aber ich glaube der Arzt hat noch mehr Kunden…
Sebastian

Hi,

folgende Impfungen sollte man meiner Meinung nach haben:

Tetanus
Polio (Kinderlähmung)
je nach Lebensstil: Hepatitis B

Begründung: das Erkrankungsrisiko für diese Krankheiten ist zwar gering - wenn man ich aber erkrankt, ist die Wahrscheinlichkeit zu sterben oder massive Folgeschäden davonzutragen extrem hoch.

Vor Hepatitis B kann man sich auch durch Safer Sex nicht schützen - viele Hepatitis B Infizierte fühlen sich keinen Tag krank und geben den Virus über alle Körperflüssigkeiten weiter.

viele Grüße

Susanne

Hallo Sebastian.

irgendwie habe ich die letzten 6-7 Jahre mit dem Thema
Impfungen
nichts zu tun gehabt.

… und noch immer nicht an Hepatiti, Hirnahautentzündung, Grippe, SARS, Pocken oder sonstigem erkrankt bzw. gestorben!?

Jetzt mache ich mir Geanken, was man als Erwachsener impfen
lassen sollte, um ausreichend geschützt zu sein.

Geschützt sein wovor???

Mein Impfpass ist lieder nicht optimal gepflegt.

Vielleicht ist das gerade auch Dein Glück!

Was sollte man in meiner Situation tun/impfen lassen?

Meiner Meinung nach: NEIN!
Aber informiere Dich doch liebe selbst:

z.B.

http://www.klein-klein-aktion.de
http://www.impfkritik.de
http://www.impf-report.de

Buchtipps:
„Impfen, das Geschäft mit der Angst“ Dr. med. Gerhard Buchwald
„Impfschutz, Irrtum oder Lüge“ Delarue
„Impfungen, der unglaubliche Irrtum“ Delarue
„Impfungen, der Großangriff auf Gehirn und Seele“ Harris Coulter

Beste Grüße
Lothar

Hallo Franzi.

Vor allem, weil man ja mit impfungen so reich wird …

Ich weiß ja nicht auf welche Quellen Du Dich beziehst, aber 1987 sagte Frau Süßmuth der Medical Tibune gegenüber: „Wer nicht impft, verzichtet auf 10.000 DM jährlich!“ Damit meinte Sie die Ärzte.
Die WHO empfiehlt alle Kinder gegen Hepatitis B zu impfen. Dazu sind drei Impfungen nötig, jede einzelne kostet derzeit ca. 70 Euro. Alleine in Deutschland haben wir jahrlich etwas über 1 Millionen Geburten. Kannst Du rechnen?
Als 2005 die Vogelgrippe die Cashcow war, gab der Bund zur Entwicklung eines Impfstoffes 20 Millionen Euro dazu und anschließend wurden 160 Millionen Impfdosen (Tamiflu) bestellt.
Roche ist der Hersteller von Tamiflu, produziert aber in Lizenz der Firma Gilaed Science. Nachdem G. Bush 2 Milliarden US Dollar Stuergelder für den Einkauf von Tamiflu bewilligen ließ, stieg der Aktienkurs gewaltig. Das freut natürlich auch den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden von Gilaed Science Mr. Donald Rumsfeld, der natürlich noch ein riesiges Aktienpaket dieser Firma hält.

Und jetzt behaupte bitte nochmal, dass mit Impfungen kein Geld verdient wird.

Beste Grüße
Lothar

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Hallo Lothar,

Ich weiß ja nicht auf welche Quellen Du Dich beziehst, aber
1987 sagte Frau Süßmuth der Medical Tibune gegenüber: „Wer
nicht impft, verzichtet auf 10.000 DM jährlich!“ Damit meinte
Sie die Ärzte.

Vielleicht stimmt das sogar für einen Hausarzt oder Kinderarzt. Das heißt aber nicht dass er damit 10.000 DM Reingewinn macht, sondern wohl eher im Durchschnitt soviel dafür abrechnen kann. Der Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn ist dir bekannt?
Da ein Arzt natürlich für seine Tätigkeiten bezahlt werden muss, ist mir die Schlussfolgerung nur nicht klar. Vergleichbare aussagen könnte man für alles was der Arzt macht tätigen. Wer nicht Blutdruck misst verzichtet auf X €. Wer keine Blutproben nimmt verzichtet auf… Wer keine Krebsvorsorge druchführt … usw. Daraus ergibt sich kaum ein rein monetäres Interesse zu impfen.

Die WHO empfiehlt alle Kinder gegen Hepatitis B zu impfen.
Dazu sind drei Impfungen nötig, jede einzelne kostet derzeit
ca. 70 Euro. Alleine in Deutschland haben wir jahrlich etwas
über 1 Millionen Geburten. Kannst Du rechnen?

1 Million wäre schön, aber knapp 700.000 sind ja auch eine Menge (auch wenn’s für die Sicherung der Sozialsysteme nicht reicht).

Als 2005 die Vogelgrippe die Cashcow war, gab der Bund zur
Entwicklung eines Impfstoffes 20 Millionen Euro dazu und
anschließend wurden 160 Millionen Impfdosen (Tamiflu)
bestellt.

Da schmeißt du nun einiges durcheinander. Hier wurde m. E. über den Verdienst der Ärzte gesprochen, dir Kosten für den Impfstoff machen aber höchstens die Apotheker und vor allem die Hersteller reicher.

Gruß
Werner

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Hallo Lothar,

… und noch immer nicht an Hepatiti, Hirnahautentzündung,
Grippe, SARS, Pocken oder sonstigem erkrankt bzw. gestorben!?

Aber auch nur deshalb weil sich andere Menschen in der Vergangenheit impfen haben lassen, oder was meinst du wie man die Pocken „ausgerottet“ hat? Durch wegbeten?

Ich hab jetzt keine Lust zu suchen, aber die WHO hat letztens doch Alarm geschlagen, dass die Masern sich wieder ausbreiten. Und wenn ich mich recht erinnere, dann war einer der Hauptgründe, weil die Leute sich nicht mehr dagegen impfen lassen…

Geschützt sein wovor???

Nicht an Tetanus zu sterben? Kein Leberkarzinom aufgrund einer Hepatitis B Infektion zu bekommen, keine schweren Gehirnschäden von einer Hirnhautentzündung aufgrund von Masern davontragen?

Gut, das sind natürlich die schlimmstmöglichekn Komplikationen einer Krankheit, aber ein Impfschaden ist die schlimmstmögliche Komplikation einer Impfung. Ich wage mal zu behaupten, dass die „Opferzahlen“ da gleich sein dürften.

Viele Grüße
/silvl

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Hi Silvl.

Aber auch nur deshalb weil sich andere Menschen in der
Vergangenheit impfen haben lassen, oder was meinst du wie man
die Pocken „ausgerottet“ hat? Durch wegbeten?

Ok, nehmen wir die Pocken - exemplarisch:

Es wird schon seit fast 200 Jahren gegen Pocken geimpft - hier ein paar Infos über die Ergebnisse:

Anfang des 19. Jahrhunderts wird aus Sachsen berichtet, dass immer wieder Pockenfälle bei geimpften Leuten auftraten.

1828 kam es in Marseille zu einer Epidemie mit 40.000 Pockenfällen, von denen 30.000 geimpft waren.

1865 Bericht der „Academie de Medicine“ der festtellt, dass in den 10 Departments, wo am wenigsten geimpft wurde, 16 Pockentote zu beklagen waren; in den Departments mit der höchsten Impfrate jedoch 106 Tote.

1867 ebenfallst „Academie de Medicine“ auf jeden Pockentoten aus den Departments mit der niedrigsten Impfrate kommen 49 Tote in denen mit der höchsten Impfrate.

Amtlicher Bericht von Dr. Oidtmann (Generalstabsarzt der preusischen Armee) sagt aus, dass 1868, 1869 uns 1870 in Düren nur geimpfte Personen an Pocken erkrankt sind. In einer Familie von von vier geimpften und 2 nichtgeimpften blieben nur die nichtgeimpften gesund.

Amtlicher Bericht des 1. Franz. Füsilierregiments von 1868: Die Pocken traten erst auf nachdem geimpft worden war. Im 2. Regiment, das in der gleichen Kaserne stationiert war, traten keine Pocken auf. Hier wurde auch nicht geimpft.

1905 Besetzung der Philippinen durch die Amerikaner. Die Pockensterblichkeit der Einheimischen lag bei 10%. Die Amerikaner starteten sofort eine Impfkampagne. 1906 kam es zu einer Epedemie. Die Sterblichkeit stieg auf 25%. Die Impfungen wurden intensiviert. Nach 15 Millionen Impfungen (95% der Bevölkerung) kam es 1918 - 1920 zur größten Pockenepidemie und die Sterblichkeit stieg auf 54%! Die höchste Sterblichkeit lag in Manila (65%) wo fast alle Einwohner geimpft waren und die niedrigste (11%) lag auf der Insel Mindenao, wo sich niemand impfen lies.

1871 Epidemie in Leicester obwohl 95% der Babys geimpft waren.

Laut britischer Pockenstatistik von 1872 - 1962 sinkt das Auftreten der Pocken mit dem Rückgang der Impfungen.

WHO 1977 Aussage des Generaldirektors des Exekutivkomitees zur Pockenbekämpfung: „Es hat sich gezeigt, dass sich die Pocken auch in vollkommen durchgeimpften Bevölkerungen ausbreiten Können.“

Gleiche Beispiele findest Du auch für Polio, Diphterie, Hepatitis…

Warum einige Krankheiten „ausgerottet“ sind liegt sehr wahrscheinlich daran, dass sich die hygienischen Bedingungn drastisch verbessert haben - vor allen Dingen in Krankenhäusern. Das hat nicht unbedingt twas mit beten zu tun. Du siehst, es gibt zwischen impfen und beten weitere Möglichkeiten :smile:

Nicht an Tetanus zu sterben? Kein Leberkarzinom aufgrund einer
Hepatitis B Infektion zu bekommen, keine schweren
Gehirnschäden von einer Hirnhautentzündung aufgrund von Masern
davontragen?

Jetzt gilt es abzuwägen, ob es wahrscheinlich ist o.g. Krankheiten zu bekommen wenn man nicht geimpft ist, oder weil man geimpft ist…

Beste Grüße
Lothar

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Hallo Lothar,

Dine Beispiele sind alle sehr plakativ, allerdings nicht wirklich beeindruckend, weil du keinerlei Quellen, oder Kontext angibst und man da alles mögliche reininterpretieren kann.

Was mir vor allem auffällt ist, dass deine Beispiele alle um den Anfang des 19Jh, also in der Anfangszeit der modernen Pocken-Impfung.
Es ist nicht ersichtlich, ob die „Moderne“ Methode mit dem Vaccinavirus durchgeführt wurde, oder ob die bis dahin verbreitete Methode (Pockenschorf in die Nase reiben, bzw. die Haut anritzen und das Virus hineinbringen) angewendet wurde. Ist zweiteres der Fall und würde es mich nicht weiter wundern, wenn die Leute davon erst so richtig krank wurden…

Zusätzlich ist bekannt, dass man nach einer Impfung „zumindest für die ersten drei Jahre - wirksam gegen Pocken geschützt ist“
http://www.wdr.de/themen/gesundheit/1/pocken/pocken_…

Nur mal so als Beispiel:

1865 Bericht der „Academie de Medicine“ der festtellt, dass in den 10
Departments, wo am wenigsten geimpft wurde, 16 Pockentote zu beklagen waren; in : den Departments mit der höchsten Impfrate jedoch 106 Tote.

Ich kann mir gut vorstellen, dass 1865 der Umstand nicht bekannt war, dass die Impfung nur 3 Jahre wirksam ist. Was also, wenn die Pockenerkrankung nach den 3 Jahren ausgebrochen ist und die geimpften einfach wesentlich unvorsichtiger (weil ja vermeintlich geschützt) mit den Kranken umgegangen sind? Dann wäre es logisch, dass die geimpften eine höhere Todesrate hatten… vor allem wenn man das noch weiterspinnt, das nicht geimpfte von Pockenerkrankten ferngehalten wurden…

Laut britischer Pockenstatistik von 1872 - 1962 sinkt das
Auftreten der Pocken mit dem Rückgang der Impfungen.

Ist das eine Aussage der Statistik, oder liest du das heraus? Ich vermute mal dass in der Statistik einfach nur absolute Zahlen stehen. Nämlich Jahre, Anzahl der Impfungen und Anzahl der Erkrankten.
Das kann ja auch einfach heißen, dass je länger der Zeitraum in dem geimpft wird, desto weniger Pockenerkrankungen treten auf, desto weniger Menschen lassen sich impfen, weil sie unvorsichtig werden. (Wie heutzutage bei Polio und Masern)

WHO 1977 Aussage des Generaldirektors des Exekutivkomitees zur
Pockenbekämpfung: „Es hat sich gezeigt, dass sich die Pocken
auch in vollkommen durchgeimpften Bevölkerungen ausbreiten
Können.“

Ich glaube nicht, dass diese Aussage so absolut gemacht wurde, dazu hätte er nämlich eine komplett abgeschirmte „Bevölkerung“ haben müssen, die komplett geimpft (innerhalb der 3 Jahresfrist) den Pockenviren ausgesetzt und dann beobachtet wurde.

Der Kontext dazu wäre interessant, ich hab diese Aussage leider nicht auf die schnelle gefunden, aber vielleicht hast du mir ja eine Quelle.

Aber die Aussage widerspricht in keinster Weise der Tatsache, dass die Pocken durch konsequentes Impfen ausgerottet wurden.

Impfen heißt, dass man den Körper mit dem Erreger in geschwächter Form bekannt macht. Der Körper bildet daraufhin Antikörper aus und wenn der tatsächliche Erreger jetzt daherkommt, ist er schon darauf vorbereitet.

Genau das passiert ja auch tagtäglich mit den „leichteren“ Viren die so in der Luft rumschwirren und wir gar nicht merken, dass unser Immunsystem „Krieg“ führt.

Eine Impfung bietet keinen 100%igen Schutz, sie bereitet den Körper auf mögliche Erreger vor, das heißt, wenn jemand richtig geschwächt ist, wird ihm auch die Imfpung nichts helfen (siehe AIDS-Erkrankte, die schon von dem kleinsten Grippevirus, schwerste Lungenentzündungen bekommen).

Aus diesem Grund muss auch um eine Krankheit auszurotten ohne Ausnahme und sehr langfristig geimpft werden.

Damit werden die potentiellen „Wirte“ immer weniger. Trifft der Erreger jetzt trotzdem auf einen Wirt, der trotz Impfung erkrankt, dann hat er zwar kurzfristig wieder eine Möglichkeit sich zu reproduzieren und andere zu infizieren, aber die potentiellen Wirte, werden immer weniger und irgendwann ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein infizierter Wirt auf einen anderen potentiellen Wirt (= trotz Impfung anfällig) trifft so gering, dass der Virus einfach (möglicherweise zusammen mit seinem Wirt) ausstirbt.

Warum einige Krankheiten „ausgerottet“ sind liegt sehr
wahrscheinlich daran, dass sich die hygienischen Bedingungn
drastisch verbessert haben

Am beispiel HIV sieht man, dass die beste Hygiene nicht hilft… Viren sind keine Bakterien :wink:

Die hygienischen Bedingungen und Medikamente, haben vielleicht den Krankheitsverlauf verbessert und natürlich auch, dass Immunsystem der Menschen gestärkt, so dass sie sich besser gegen Viren wehren können, Antikörper bilden und sich damit selbst gesund halten (was im Prinzip ja auch eine Impfung ist),aber sie nehmen den Erregern nicht den Wirt.

Wie oben beschrieben, muss man zu erst alle potentiellen Wirte eliminieren um einen Erreger ausrotten zu können.

Allerdings kommen wir jetzt ganz schön vom Thema ab…

Jetzt gilt es abzuwägen, ob es wahrscheinlich ist o.g.
Krankheiten zu bekommen wenn man nicht geimpft ist, oder weil
man geimpft ist…

Und hast du Wahrscheinlichkeiten?

Dummerweise kann man nicht messen, wieviele Menschen NICHT aufgrund einer Impfung oder aufgrund keiner Impfung DOCH erkrankt sind.

Was man sieht, sind die sogenannten Impfschäden, wobei mir da eine Betrachtung fehlt, wie viele dieser „Schäden“ dadurch entstanden sind, dass unvorsichtige Ärzte einfach mal die Artzhelferin drauflos impfen haben lassen, ohne vorher abzuklären, ob der Patient auch wirklich nicht an einer Immunschwäche leidet.

Und es gibt auch gefährliche Impfungen wie Gelbfieber, von denen man auch genauso gut Krank werden kann, aber dieses Risiko kennt man vorher.

Ich für meinen Teil kenne niemanden mit Impfschäden, aber ganz viele geimpfte und ich hab ne Masernepidemie in der Schule ohne ein einziges Symptom überstanden… So viel zu meinen plakativen Beispielen…

Viele Grüße
/silvl

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