Guten Tag,
wer ist Nick Pick, und was will der mit seinen komischen Wagen bezwecken?
Übergewichtige gibt es doch genug; soll einem nun der Fußweg zum Supermarkt
auch noch “erspart” werden?
Guten Tag,
wer ist Nick Pick, und was will der mit seinen komischen Wagen bezwecken?
Übergewichtige gibt es doch genug; soll einem nun der Fußweg zum Supermarkt
auch noch “erspart” werden?
Hi,
niemand muss einen Lieferdienst in Anspruch nehmen (es gibt mehrere). Es ist jedermanns eigene Entscheidung. Genau wie bei jeder anderen Online-Bestellmöglichkeit auch.
Der Laden heißt seit 2018 Picnic und es handelt sich dabei um einen Lieferdienst, wie es sie seit Jahrzehnten gibt. Es gibt sogar Lieferdienste, die nicht nur Produkte aus dem Supermarkt liefern, sogar fertiges, nach Kundenwunsch zubereitetes Essen. Bei beiden Konzepten kann man noch zwischen den Varianten „Händler bzw. Restaurant liefert selbst“ und „der Lieferdienst liefert nur und bezieht die zu liefernde Ware von Dritten“ unterscheiden.
Warum die „komischen Wagen“ so schmal sind, kannst Du übrigens problemlos mit der Suchmaschine Deiner Wahl herausfinden.
Es gibt tatsächlich auch Menschen, denen es an Zeit und/oder Beweglichkeit mangelt und die diese Dienste gerne in Anspruch nehmen.
Wir haben glücklicherweise Gewerbefreiheit, und jeder kann Geschäftsideen entwickeln und am Markt verproben. Am online-Lebensmittehandel sind in Deutschland schon einige gescheitert, aber die Zeiten ändern sich, die Technik wird effizienter, … Man wird sehen, ob und wer hier ein längerfristig tragfähiges Konzept findet.
Ansonsten ist deine Bemerkung zum Thema
vollkommen deplatziert! Es gibt jede Menge Menschen, die sich eine gewisse Eigenständigkeit im eigenen Haushalt gerade durch solche Angebote erhalten können. Es gibt Menschen mit hoher Belastung durch Beruf, ggf. auch noch Care-Arbeit, die durch solche Dienste eine spürbare Entlastung erhalten, … Und es ist tatsächlich auch ökologisch durchaus sinniger, wenn jemand mit einem Kfz zig Haushalte in der Nachbarschaft auf einem Weg anfährt und beliefert, als wenn jeder von diesen Haushalten alternativ mit dem eigenen Wagen raus in ein Gewerbegebiet zu einem der größeren Supermärkte fährt. Gerade wenn der Haushalt etwas größer ist, funktioniert die Sache mit dem “Fußweg zum Supermarkt” nur bedingt. Zumal die schönen kleinen inhabergeführten Läden in den Innenstädten zwar sicher gut und erhaltenswert sind, aber preislich oft leider nicht ansatzweise mithalten können. Auch das ist gerade bei größeren Haushalten von erheblicher Bedeutung.
BTW: Weil es gerade so schön passt: Angehöriger musste Freitag ungeplant von jetzt auf gleich ins Krankenhaus, und wird da wohl diese Woche bleiben müssen. Die von ihm im Haushalt versorgte Mutter ist stark gehbehindert. Die nächste Verwandschaft ist 35km weit weg, könnte aber natürlich - ökologischer Wahnsinn, enormer Zeitaufwand für beruflich eingespannte Leute - sich ins Auto setzen, und da jetzt ein paar für die Woche benötigte Einkäufe vorbeibringen. Aber zum Glück ist die Mutter geistig mit Mitte 80 noch fit, und erklärte am Telefon, dass sie sich gerade schon ein paar Sachen vom online-Supermarkt bestellt hätte.
Keine Ahnung.
keine Ahnung. Bis zu Deinem Posting wußte ich nicht, das in World of Warcraft der Charackter NickPick einen Wagen fährt. Anyway.
Ja, in Gegenden wo z.B. viele Ältere Mitmenschen wohnen und/oder nicht gerade an jedem Dorfbrunnen auch ein Geschäft steht oder es eben strukturell Sinn macht oder eben weil es nur ein Geschäftsmodell und nicht der Untergang der Welt ist.
Andere bringen Waren per Drohne und es gibt zig andere Geschäftsmodelle.
P.S.: Das Thema Fatshaming kennst Du, gell?!
Ich empfehle den Klassiker “Thinner” von Stephen King…
du meinst „picnic“, den lieferdienst? mit den e-autos?
manche autolose menschen können nichtmehr schleppen, manche haben keine füße.
was ist der sinn dieser frage?
e.c.