In Fonds- / Riester- Rentenfonds investieren ?

Hast du eigentlich auch ein Diagramm, aus dem die Zins- bzw.
Überschussentwicklung der deutschen Lebensversicherer in den
letzten Jahren hervorgeht?

Nein, aber sowas ähnliches ! Szenario; Abschluss 1976, Besparung der Police mit 100 EUR pro Monat, 30 Jahre, 100%iger Todesfallschutz.
Was kam Ende 2006 WIRKLICH heraus:
1.Debeka 118.963 EUR - Rendite 6,90%
2.HUK-Coburg 111.625 EUR - Rendite 6,56% 3.Neue Leben 108.898 - Rendite 6,43% Durchschnitt der Branche 94.945 EUR - Rendite 5,69%.
Nach 20 Jahren 1. Debeka 51.855 EUR - 6,87% 2.Europa 49.541 - 6,49%
3.HUK 48.550 - 6,31% Durchschnitt 43.878 - 5,45%.Quelle: Map-Report 2006

Hast du eigentlich auch ein Diagramm, aus dem die Zins- bzw.
Überschussentwicklung der deutschen Lebensversicherer in den
letzten Jahren hervorgeht?

Ich hab noch vergessen: „männlich“ - bei Frauen wäre noch etwas mehr herausgekommen!

Was sagt uns dass ?
Hallo,

hm langsam glaube ich du vertreibst die Sachen beruflich.

Schon ärgerlich, wie du hier Äpfel mit Birnen vergleichs.
Die unten aufgeführten ergebnisse taugen nichst für einen Vergleich mit Fondssparen.

  1. Aufgrund des anhaltenden niedrigen Zinsniveaus sind dies Spitzenrenditen auf absehbare Zeit nicht mehr zu erwirtschaften.

  2. In der Vergangenheit war das Zinsniveau wesentlich höher. Dies wird sich aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Veränderung (z.B Globailiserung und Euro-Einführung) nicht so widerholen lassen.

  3. Du zeigst bei Aktienfonds nur Charts, aber es kommt auf die Durchschnittsbetrachtung an, an man ja Fondsanteile nicht auf einmal , sondern jeden Monat erwirbt.
    Selbst wenn jemand 1999 eingestiegen ist, kann er deutlich im positiven bereich lieben, da er auch in Zeiten „sehr niedriger Aktienkurse“ gekauft hat.

  4. Wenn du Vergleiche anstellst, dann bitte auch faire. Denn das hilft dem Kunden.

Und um den geht es doch, oder nicht ?

Börsenfan1968

Nein, aber sowas ähnliches ! Szenario; Abschluss 1976,
Besparung der Police mit 100 EUR pro Monat, 30 Jahre, 100%iger
Todesfallschutz.
Was kam Ende 2006 WIRKLICH heraus:
1.Debeka 118.963 EUR - Rendite 6,90%
2.HUK-Coburg 111.625 EUR - Rendite 6,56% 3.Neue Leben 108.898

  • Rendite 6,43% Durchschnitt der Branche 94.945 EUR - Rendite
    5,69%.
    Nach 20 Jahren 1. Debeka 51.855 EUR - 6,87% 2.Europa 49.541 -
    6,49%
    3.HUK 48.550 - 6,31% Durchschnitt 43.878 - 5,45%.Quelle:
    Map-Report 2006
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Nein, aber sowas ähnliches ! Szenario; Abschluss 1976,
Besparung der Police mit 100 EUR pro Monat, 30 Jahre, 100%iger
Todesfallschutz.
Was kam Ende 2006 WIRKLICH heraus:
1.Debeka 118.963 EUR - Rendite 6,90%
2.HUK-Coburg 111.625 EUR - Rendite 6,56% 3.Neue Leben 108.898

  • Rendite 6,43% Durchschnitt der Branche 94.945 EUR - Rendite
    5,69%.
    Nach 20 Jahren 1. Debeka 51.855 EUR - 6,87% 2.Europa 49.541 -
    6,49%
    3.HUK 48.550 - 6,31% Durchschnitt 43.878 - 5,45%.Quelle:
    Map-Report 2006

Schön, dass endlich mal Zahlen auf den Tisch kommen :smile:

Hätte ich 1976 einen Fondssparplan mit 100 Euro monatlich in den DWS Vermögensbildungsfonds I eingerichtet, so hätte ich das o.g. Ergebnis Ihres Testsiegers bereits 1997 erreicht, und könnte mich aktuell (2007) über ein Guthaben von 303.665,37 Euro freuen. Die paar Euro für eine Risikolebensversicherung für den Todesfallschutz habe ich dabei jetzt nicht berücksichtigt.
Hier habe ich Ihnen das Ganze mal „bildlich“ aufbereitet:

http://www.fonds24.biz/sparplan.jpg

Schönen Gruß, Kristian Feichtinger

PS: Nach 20 Jahren (1996) währen es 77401 Euro gewesen.

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Informationen für Einsteiger und Interessierte
Ich habe hier noch eine sehr gute Präsentation, die dem Laien, und allen die es bisher noch nicht verstanden haben, sehr einfach und verständlich erklärt wie ein Investmentfonds funktioniert, und was die Vorteile einer solchen Anlage sind.

http://www.fonds24.biz/vortrag.pdf

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Hallo,

hm langsam glaube ich du vertreibst die Sachen beruflich.

Riester ist nicht mein Metier. Im Rahmen meiner bAV-Tätigkeit z.B. Pensionskasse vs. Pensionsfonds habe ich mit diesem Thema allerdings durchaus zu tun !

Schon ärgerlich, wie du hier Äpfel mit Birnen vergleichs.
Die unten aufgeführten ergebnisse taugen nichst für einen

Vergleich mit Fondssparen.

In einem der letzten Threads ist der Zweikampf: „Fondssparplan vs. LV
dargestellt“ aus Map-report 2004 dargestellt. Schau mal rein, wenn Du Zeit hast !

elbst wenn jemand 1999 eingestiegen ist, kann er deutlich im

positiven bereich lieben, da er auch in Zeiten „sehr niedriger
Aktienkurse“ gekauft hat.

Einen „coast average“ Effekt gibt es nicht, auch „viele“ Anteile sind besch…, wenn der Kurs bei Ablauf niedrig ist !

  1. Wenn du Vergleiche anstellst, dann bitte auch faire. Denn
    das hilft dem Kunden.

Und um den geht es doch, oder nicht ?

Meine Vergleiche sind immer fair und vor allem realistisch 1
Meine These ist ganz einfach: "Als Basis bzw. Grundlage der Altersversorgung sind Aktienfonds ungeeignet, als Beiwerk OK!

Noch ne kleine Anregung: Deine Antwort sollte UNTER dem Vorposter-Text stehen, das ist übersichtlicher !

Einen „coast average“ Effekt gibt es nicht, auch „viele“
Anteile sind besch…, wenn der Kurs bei Ablauf niedrig
ist !

Falsch! Hab schon vor längerer Zeit irgendwo geschrieben, dass das Risiko mit fortschreitender Anlagedauer sinkt. Nehmen Sie sich den DWS-Chart von Kristian mal vor. Unter der Annahme, dass der Anleger tatsächlich in diesen Fonds investiert hätte und so einfältig wäre, bis zum Ende in diesem Fonds investiert zu bleiben, wäre selbst in diesem Horror-Monster-Crash, wie er in Zukunft noch einige Male auftreten wird, noch Gewinn zu verzeichnen. Übrigens, dieser böse Knick wird in 20 oder 30 Jahren kaum noch zu sehen sein. Schauen Sie mal ins Jahr 1987. Da gab es schon einmal eine solche Delle. Zwar nicht so breit, aber ähnlich tief. Und?
Und immer wieder gern genommen: Fondswechsel. Ein gebildeter Anleger wird vor Erreichen des Rentenalters sein Vermögen umschichten.
Gehen Sie vom Gas, bevor sie in die heimische Garage fahren oder dann, wenn sich die Motorhaube nach oben wölbt?

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Riester ist nicht mein Metier. Im Rahmen meiner bAV-Tätigkeit
z.B. Pensionskasse vs. Pensionsfonds habe ich mit diesem Thema
allerdings durchaus zu tun !

Schön, schließlich investieren Penionsfonds, Versorgungwerke etc, auch in Aktien.

Schon ärgerlich, wie du hier Äpfel mit Birnen vergleichs.
Die unten aufgeführten ergebnisse taugen nichst für einen

Vergleich mit Fondssparen.

In einem der letzten Threads ist der Zweikampf: „Fondssparplan
vs. LV
dargestellt“ aus Map-report 2004 dargestellt. Schau mal rein,
wenn Du Zeit hast !

Wenn du Zeit hast, schau mal in die aktuellen Angaben des BVI.
Klare deutliche Angaben.

Meinen Hinwies

  1. Aufgrund des anhaltenden niedrigen Zinsniveaus sind dies Spitzenrenditen auf absehbare Zeit nicht mehr zu erwirtschaften.

hast du aber übersehen.

Einen „coast average“ Effekt gibt es nicht, auch „viele“
Anteile sind besch…, wenn der Kurs bei Ablauf niedrig
ist !

Kopfschüttel, den gibt es sehr sehr wohl. Ne reine mathematische Tatsache.

Meine Vergleiche sind immer fair und vor allem realistisch 1
Meine These ist ganz einfach: "Als Basis bzw. Grundlage der
Altersversorgung sind Aktienfonds ungeeignet, als Beiwerk OK!

Mag deine These sein, die aktuelle Übersicht der Fondsrenditen bestätigt:
Aktienfonds sind ein wichtiger Baustein der Altersversorgung.

Noch ne kleine Anregung: Deine Antwort sollte UNTER dem
Vorposter-Text stehen, das ist übersichtlicher !

Och der Bitte kann ich dir gerne nachkommen.

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Weil´s einfach nicht stimmt - wenigstens nicht im Vergleich zu
meiner Gesellschaft (ich weiß natürlich nicht, mit welchen VUn
Sie es zu tun haben). Sie sollten sich solch einen
Banksparplan mal genau anschauen !

Lassen wir mal lieber den Banksparplan außen vor. Erstens bekommt man den nicht überall, zweitens sind die laut einigen Berichten noch weniger transparent. Finde den Artikel aber nicht mehr.

Ich bin 35 Jahre im Geschäft - ich hab noch nicht ein Signal
bekommen. dass ein deutscher Rentner mit Aktien oder
Aktienfonds ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt
hat(vielleicht gibt es aber ein paar „Alte“, die den Templeton
Growth seit Auflagedatum (war´s 1948?) bespart haben oder aber
Allianz-Aktien seit Ausgabe 1973 in Besitz haben - sollten sie
diese allerdings erst 2000 erstanden haben, wäre ihr
Tränenfluss noch nicht versiegt - ab Mitte 1990 wäre der Wert
wenigstens in etwa erhalten, ein Sparbuch hätte alerdings mehr
gebracht. Negativste Signale bekomme ich heute noch fast
tagtäglich.
Allein, was die Leute bei der vermeintlichen Sicherheits und
Volksaktie Telekom Verloren haben( ich weiß, es ist nur eine
Aktie - trotzdem, es trifft den Kern). Letztendlich wird/wurde
der Kleinanleger immer geschröpft. Deshalb wurde ja die Börse
erfunden !

Dieses Beispiel hatten wir auch schon. Erstens fehlt an Ihrem Beispiel Allianz-Aktie die Ausschüttung, zweitens gehen Ihre Erfahrungen auf das zurück, was man eben nicht unbedingt machen sollte. Und wenn ein Anleger 5 oder 7 Jahre vor seiner Pensionierung alles in eine Aktie oder einen Fonds wirft, ist das Dummheit oder / und Gier. Wer sich hier die Finger verbrennt, ist selber schuld. Und wir wollen mal nicht vergessen, dass Versicherungen auch zu denen gehört haben, die sich die Finger verbrannt haben. oder wollen wir lieber schreiben, dass sie die Finger ihrer Kunden verbrannt haben? Und wie ist es denn im Fall der Fälle, was passiert mit der Versicherungsbranche, wenn wieder sowas passiert? Was wird wohl geschehen, wenn alle Aktienfonds plötzlich einen lange anhaltenden Crash hinlegen, der auch deutlich länger anhält als der letzte Schluckauf? Was passiert denn, wenn eine große, aber angeknackste Versicherung auf die Dienste von Protector zurück greifen muss? Eine Lawine fängt immer mit einem kleinen Krümel an.

Gruß, Kristian

Ebenfalls Grüße

Und auch von mir, schönen Sonntach, Wetterchen ist ja genial

Schön, schließlich investieren Penionsfonds, Versorgungwerke
etc, auch in Aktien.

Allerdings ist das „Akzeptanzverhältnis“ Pensionskasse zu Pensionsfonds, na - ca. 90% zu 1o% !

Wenn du Zeit hast, schau mal in die aktuellen Angaben des BVI.
Klare deutliche Angaben.

Ich kenn die BVI-Methode. Die ist leider nicht hilfreich, da sie von einer Einmaleinlage OHNE Ausgabeaufschläge und Verwaltungsgebühr ausgeht. Ich bin mal gespannt, was der BVI für Klimmzüge (2009) in der Darstellung macht, wenn die Abgeltungssteuer eingeführt wird !!

Meinen Hinwies

  1. Aufgrund des anhaltenden niedrigen Zinsniveaus sind dies
    Spitzenrenditen auf absehbare Zeit nicht mehr zu
    erwirtschaften.

hast du aber übersehen.

hab ich nicht - aber uninteressant. Bis auf weiteres halt etwas weniger Rendite aber immer Plus!

Einen „coast average“ Effekt gibt es nicht, auch „viele“
Anteile sind besch…, wenn der Kurs bei Ablauf niedrig
ist !

Kopfschüttel, den gibt es sehr sehr wohl. Ne reine
mathematische Tatsache.

In Wirklichkeit gibt´s den nicht ! Ist aber für hier ein zu komplexes Thema ! Nur so viel: Wenn du noch so viele Anteile hast - wenn bei Ablauf der Kurs am Boden ist, dann kommt halt wenig raus !

Aktienfonds sind ein wichtiger Baustein der Altersversorgung.

Ok, wenn´s Dich beruhigt ! Eine kleine Modifikation: Wenn die Grundausstattung im konservativen Bereich steht, sind Aktienfonds ein durchaus plausibler Baustein für die Altersversorgung. Steigert auch etwas die Spannung !

Noch ne kleine Anregung: Deine Antwort sollte UNTER dem
Vorposter-Text stehen, das ist übersichtlicher !

Och der Bitte kann ich dir gerne nachkommen.

Jetzt ist´s perfekt !

Hi,…

da ich nicht der Erfahrenste bin unter Ihnen will ich doch gerne Wissen was damit gemeint ist:

Lassen wir mal die Spitzfindigkeiten: Falls Sie es noch nicht
gemerkt haben - letztendlich geht es um das Thema "Werde ich
im Alter mit Aktienfonds glücklich oder bin ich besser mit
Anlagen nach § 54a VAG, mit all ihren spezifischen,
bedarfsgemäßen Sonderausstattungen, beraten !

Ist hier die Rede von normalen Aktien Geschäften, nicht also die Riester-Fondsrenten! So kam mir das jetzt rüber!

???

Dorian

Nein, nein, schon Fondssparpläne! Bei Riester müssen halt die eingezahlten Beiträge mindestens bereitstehen!
Sie können sich allerdings denken, wenn ein an sich spekulative Anlageform auch noch die eingezahlten Beiträge sichern muss, wie besch… müssen dann die Renditen sein. Sie müssen sich doch dies mal in der Praxis auf der Zunge zergehen lassen: Nehmen wir mal an , Sie schließen Riester über einen FONDS-Sparplan ab. Der Fonds wäre bei Ablauf im Minus (was bei Fonds nunmal vorkommen kann) und die arme Gesellschaft müsste die eingezahlten Beiträge GARANTIEREN - dann wäre folgendes anzumerken: Die Gesellschaft hätte erstmal nichts verdient und sie müsste sogar aus eigener Tasche Geld aufzahlen ! Da aber niemand zaubern kann (außer die Ges. hat schon eingeplant, dass sie insolvent wird)müssten wesentlich renditeverminderte Dinge eingebaut sein. Deshalb ist es absoluter Nonsens Riester über einen Fondssparplan zu machen!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,…

da ich nicht der Erfahrenste bin unter Ihnen will ich doch
gerne Wissen was damit gemeint ist:

Ist hier die Rede von normalen Aktien Geschäften, nicht also
die Riester-Fondsrenten! So kam mir das jetzt rüber!

???

Dorian

Die Diskussionen gehen immer in diese Richtung. Es gibt Leute, die eine Basis der AV in der Anlage in Investmentfonds (langfristig größtenteils in Aktienfonds bzw. Aktien) sehen und diejenigen, denen das Risiko in Aktienfonds zu hoch ist und deswegen die garantierten Renditen der Versicherungen als Stein der Weisen ansehen. Gern werden von dieser Gruppe die ebenfalls nicht garantierten Überschüsse herangezogen und die sehr theoretische Möglichkeit eines Verlustes nach Sparplandauern von 30 Jahren anhand Einmalanlagen in überteuerte Telekomaktien „bewiesen“.
Von der anderen Gruppe, die in Aktienfonds mehr Sinn und Sicherheit sieht, wird gern unterstellt, dass die Empfehlung zu Versicherungen in der attraktiveren Bezahlung zu sehen ist.
Wie dem auch sein mag, jede Entscheidung ist richtig. Hauptsache, man macht überhaupt etwas. Viele Versicherungskunden sind ja auch sehr notwendig, da diese Sparte immer ganz brauchbare Gewinne abliefert und damit den Anlegern in Aktienfonds zu ganz passablen Renditen verhilft. Langfristig wohlgemerkt.
Die Frage lautet immer wieder „Aktienfonds oder Lebensversicherung“
Oder auch Rentenversicherung.
Was sich auch durchaus auf die Riesterei ausweiten lässt.
Und dieses Spielchen wird auch die nächsten 287 Jahre andauern, weil keiner von seiner Meinung abweichen wird und die Argumente der Anderen nicht akzeptiert.

Wichtig ist aber, dass man
sich mit dem Thema beschäftigt und anderen halb blind folgt
oder bunten Bildchen
vertraut. By the way: falls Du einen Riester-Vertag hast, so
schaue
mal nach, ob der Rentenfaktor angepasst werden kann - oftmals
ist dem so.

Aber, dass sind viele, viele Details die man sich beim
Riestervertrag
durchlesen sollte - möglichst rechtzeitig.

Na Also…

bin ich hier doch richtig gelandet,… hier hört man ständig mehr Wissenswertes! Und ich versuche mich zu informieren! Heute lese ich schon wieder 4h an dem Thema man wenn das soweiter geht habe ich wohl bald das richtige!hihi

by3

Hallo cooler,…

Also mit deiner Aussage hier ist damit auch oder eben auch die Riester-Fondsrente gemeint?! Weil unter Aktiengeschäften verstehe ich mittlerweile etwas anderes,hmm!

okay by3

Meine Vergleiche sind immer fair und vor allem realistisch 1
Meine These ist ganz einfach: "Als Basis bzw. Grundlage der
Altersversorgung sind Aktienfonds ungeeignet, als Beiwerk OK!

Noch ne kleine Anregung: Deine Antwort sollte UNTER dem
Vorposter-Text stehen, das ist übersichtlicher !

[MOD]: bitte zurück zum Thema
Hallo Diskutierende,

die Frage zielte in Richtung Riester.
Nichts gegen fachliche Diskussionen zum Thema, aber die Rentenfondsdiskussion geht einfach an der Frage vorbei.

Viele Grüße

Uwe Graudegus

Nein, nein, schon Fondssparpläne! Bei Riester müssen halt die
eingezahlten Beiträge mindestens bereitstehen!
Sie können sich allerdings denken, wenn ein an sich
spekulative Anlageform auch noch die eingezahlten Beiträge
sichern muss, wie besch… müssen dann die Renditen sein.

Soso, wo wir wieder beim Thema wären. Bei einer Einzahlungsdauer von 20, 30 oder 40 Jahren von Spekulation zu schreiben, grenzt schon fast an Blindheit. Es gab hier genug Beispiele, die diese Sicherheit der Anlage langfristig belegt haben.
Und um den Unterschied zwischen einem Spekulant und einem Anleger einmal klarzustellen:
Der Spekulant hat sich auf die Versprechen der Werbung eingelassen und kaufte Telekomaktien total überteuert. Er spekulierte darauf, dass diese Aktie weiterhin so zulegt wie in der Vergangenheit.
Der Anleger hingegen investiert sein Geld langfristig in ein Unternehmen, weil er der Meinung ist, dass dieses Unternehmen auch in Zukunft Gewinne schreibt. Und wer sich einigermaßen mit der Materie auskennt, weiß, dass Eigenkapital (Aktien) immer höher verzinst werden muss als Fremdkapital. Sonst gibt’s nämlich bald kein Eigenkapital mehr.

Ach ja, wie besch… müssen denn dann die Renditen sein, wenn man gar nicht erst auf Gewinn aus ist? Im Übrigen bekommt der Riestersparer mit 50 gar keine Anlage, die zu 100% in Aktienfonds investieren kann.
Denn auch diese Fondsgesellschaft ist sich sehr sicher, dass Aktienfonds langfristig deutlich höhere Erträge erzielen als Versicherungen, Renten- oder Immobilienfonds. Und auch diese Fondsgesellschaft weiß um das Glück, dass die Kurse gern dann fallen, wenn man das Geld braucht. Und deswegen geht diese Fondsgesellschaft lange vor diesem Tag aus diesen schwankenden Investments heraus. Was aber scheinbar immer noch nicht bis zum Letzten durchgedrungen ist.

Sie müssen sich doch dies mal in der Praxis auf der Zunge zergehen
lassen: Nehmen wir mal an , Sie schließen Riester über einen
FONDS-Sparplan ab. Der Fonds wäre bei Ablauf im Minus (was bei
Fonds nunmal vorkommen kann)

Da dies ja nun mal vorkommen kann, hätte ich gern ein einziges Beispiel, wo ein halbwegs brauchbarer Aktienfonds nach 30 Jahren Einzahlung am Auszahlungstag im Minus ist. Nur ein Einziges, das reicht schon.
Und dann noch einmal: in den letzten Jahren vor Auflösung sollte man in weniger schwankende Anlagen umschichten. Bei der DWS wird das zum Beispiel so gehandhabt.

und die arme Gesellschaft müsste
die eingezahlten Beiträge GARANTIEREN - dann wäre folgendes
anzumerken: Die Gesellschaft hätte erstmal nichts verdient und
sie müsste sogar aus eigener Tasche Geld aufzahlen ! Da aber
niemand zaubern kann (außer die Ges. hat schon eingeplant,
dass sie insolvent wird)müssten wesentlich renditeverminderte
Dinge eingebaut sein. Deshalb ist es absoluter Nonsens Riester
über einen Fondssparplan zu machen!

Wer von solch einem Szenario ausgeht, sollte sich am besten einen Bunker bauen, den ein großer Meteorit nicht durchschlagen kann. Denn irgendwas in der Art müsste geschehen, um Aktienfonds reihenweise langfristig ins Minus stürzen zu lassen. Hauptsache, dass unsere Lebensversicherungen davon unberührt bleiben.
Aber wirklich, auf das Beispiel bin ich gespannt. Und bitte nicht wieder mit einer Aktie ankommen. Wir schreiben hier von Aktienfonds. Genauer von einem Fondsdepot, welches zum großen Teil aus Aktienfonds besteht.

hab ich nicht - aber uninteressant. Bis auf weiteres halt
etwas weniger Rendite aber immer Plus!

Ach nach Steuer und Inflation?

In Wirklichkeit gibt´s den nicht ! Ist aber für hier ein zu
komplexes Thema ! Nur so viel: Wenn du noch so viele Anteile
hast - wenn bei Ablauf der Kurs am Boden ist, dann kommt halt
wenig raus !

Da bin ich aber gespannt. Warum gibt’s den Cost Average Effekt nicht? Bei einer Lebensversicherung nicht, das stimmt.
Und die Bitte nach einem Beispiel habe ich weiter oben etwas ausführlicher geäußert. Sollte ja nicht so ein großes Problem darstellen.

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Hallo,…

okay aber soweit ich das hier verstanden habe werden doch die Fonds da es ja dem Unternehemen damit nur besser geht, bei schlechten Kursen/werten gewechselt, oder nicht? Sprich das Risiko ist geringer, einen Totalverlust hinnehmen zu müssen, oder?

by3

Hallo cooler,…

Also mit deiner Aussage hier ist damit auch oder eben auch die
Riester-Fondsrente gemeint?! Weil unter Aktiengeschäften
verstehe ich mittlerweile etwas anderes,hmm!

Hi Dorian,

auch eine (Riester) Fondsrente ist mit Aktiengeschäften verbunden. Bei einem Fonds sind halt mehrere Aktien im Spiel - ist nicht so risikobehaftet, wie wenn Du auf eine Aktie setzt. Wenn Du in einer Spielbank auf eine von 37 Zahlen setzt, ist das Risiko auch wesentlich größer als wenn Du z.B. auf 18 Zahlen setzt !
Alles richtig hast Du gemacht, verbunden mit einem ruhigen Schlaf, wenn Du auf eine Anlage nach §54 VAG bei einem SEHR GUTEN Versicherungsanbieter setzt, der mit einer vernünftigen Kostenquote ausgestattet ist. Wenn Du mal später Bilanz ziehst, wirst Du unter 300 Möglichkeiten vielleicht mal 20 Fonds finden, die Dir vielleicht mehr gebracht hätten aber 280 eben nicht ! Wie bei der Spielbank weiß man es eben nicht im vorhinein ! Deshalb lass Dich nie von solchen Hochrechnungen blenden (z.B. 8, 10, oder gar 12%) - die sind rein mathematisch, theoretischer Natur!