Inline Marathon Training für Dummy

Hallo zusammen,

jetzt ist’s also passiert und der sportliche Ehrgeiz hat mich voll ereilt. Und das mir! Wo ich doch auf meine Nicht-Sportlichkeit doch immer recht stolz war! Aber es geht einfach nicht anders, ich will die Strecke http://www.thurgau-tourismus.ch/skater/default.htm (TKB Lake Trail) mal in voller Länge fahren.

So, nun also die Inlines ausgepackt und los. Am ersten Termin (vor 2 Monaten) nach 4 km völlig ko daheim angekommen. Inzwischen schaff ich’s auf gute 12 km (alle Daten nach Routenplaner grob geschätzt) in etwa ner Stunde ohne am Ende völlig fertig mit der Welt zu sein. Trotzdem ist mir Vorstellung noch gut dreimal so lange unterwegs zu sein ein wenig unbehaglich. Andererseits scheint mir dieses Ziel nicht unerreichbar zu sein, vor allem weil die Stecke wirklich wunderschön und auch sehr einfach zu befahren ist. Und zeitliche Vorgaben setze ich mir auch keine - ausser vielleicht, dass ich das gern ohne Übernachtung oder grössere Pausen schaffen möchte *fg*

So - aber wie gehe ich das trainingstechnisch an? Klar, meine Inlines und Schutzausrüstung habe ich und das ist auch soweit in Ordnung. Aber jetzt? Ist eine Pulsmessuhr notwendig oder reicht’s wenn ich nach dem gesunden Menschenverstand so fahre, dass ich nicht lauthals rumjapse sondern mich normal unterhalten kann? Wie mache ich jetzt den Schritt von „eine Stunde“ auf „drei Stunden“? Ganz naiv jedes Mal ein wenig weiter fahren?

Wie gesagt, ich bin diesbezüglich absolut unerfahren und ahne nicht, ob meine Kindergartentanten-Strategie sinnvoll ist. Wie habt Ihr denn das gemacht? Und überhaupt - wie oft düse ich? Und dann lieber ne Stunde, dann Pause und nochmal ne Stunde. Oder lieber 1 1/2 Stunden am Stück? Und lieber einmal in der Woche 2 Stunden oder jeden (zweiten?) Tag eine Stunde? Und wie doll trainiere ich? Eher langsam fahren und lebendig daheim ankommen oder düsen wie blöde um dann die nächsten 3 Tage platt zu sein?
Gesundheitlich bin ich durchgecheckt, ist alles in Ordnung, nix spricht gegen meine Pläne, es ist lediglich die Kondition die fehlt.

Ach ja - und noch ne andere Frage: Schon nach meiner üblichen Stunde könnte ich lockerlässig ne mittlere Talsperre leersaufen. Sprich, ich hätte da gerne ne Pulle Wasser mit. Nur wie? Bei begnenden Inlinern hab ich da die absurdesten Konstruktionen gesehen, habt Ihr Erfahrungen mit solchen unterwegs-Trinkflaschen? Sollte so etwa 1 l Flüssigkeit reinpassen und nicht unkoordiniert an mir rumbaumeln :wink: Was könntet Ihr empfehlen? Worauf muss ich achten? Kriegt man die Teile jemals wieder sauber?

*wink*

Inline-Marathon-in-Spe-Petzi

Hallo zusammen,

Hi!
Erst mal eine Warnung: Ich habe keine Ahnung von richtigem Training!

jetzt ist’s also passiert und der sportliche Ehrgeiz hat mich
voll ereilt. Und das mir! Wo ich doch auf meine
Nicht-Sportlichkeit doch immer recht stolz war! Aber es geht
einfach nicht anders, ich will die Strecke
http://www.thurgau-tourismus.ch/skater/default.htm (TKB Lake
Trail) mal in voller Länge fahren.

So, nun also die Inlines ausgepackt und los. Am ersten Termin
(vor 2 Monaten) nach 4 km völlig ko daheim angekommen.
Inzwischen schaff ich’s auf gute 12 km (alle Daten nach
Routenplaner grob geschätzt) in etwa ner Stunde ohne am Ende
völlig fertig mit der Welt zu sein. Trotzdem ist mir
Vorstellung noch gut dreimal so lange unterwegs zu sein ein
wenig unbehaglich. Andererseits scheint mir dieses Ziel nicht
unerreichbar zu sein, vor allem weil die Stecke wirklich
wunderschön und auch sehr einfach zu befahren ist. Und
zeitliche Vorgaben setze ich mir auch keine - ausser
vielleicht, dass ich das gern ohne Übernachtung oder grössere
Pausen schaffen möchte *fg*

12 km pro Stunde ist schon ein guter Schnitt.

So - aber wie gehe ich das trainingstechnisch an? Klar, meine
Inlines und Schutzausrüstung habe ich und das ist auch soweit
in Ordnung. Aber jetzt? Ist eine Pulsmessuhr notwendig oder
reicht’s wenn ich nach dem gesunden Menschenverstand so fahre,
dass ich nicht lauthals rumjapse sondern mich normal
unterhalten kann? Wie mache ich jetzt den Schritt von „eine
Stunde“ auf „drei Stunden“? Ganz naiv jedes Mal ein wenig
weiter fahren?

Ich schätze, du brauchst mal gute Skates mit wenig Rollwiderstand.
Falls Du dich nicht mehr unterhalten kannst, fahr langsamer.

Wie gesagt, ich bin diesbezüglich absolut unerfahren und ahne
nicht, ob meine Kindergartentanten-Strategie sinnvoll ist. Wie
habt Ihr denn das gemacht? Und überhaupt - wie oft düse ich?
Und dann lieber ne Stunde, dann Pause und nochmal ne Stunde.
Oder lieber 1 1/2 Stunden am Stück? Und lieber einmal in der
Woche 2 Stunden oder jeden (zweiten?) Tag eine Stunde? Und wie
doll trainiere ich? Eher langsam fahren und lebendig daheim
ankommen oder düsen wie blöde um dann die nächsten 3 Tage
platt zu sein?

Wie Du es am liebsten hast. Vernünftig wäre es, mal mit einer
Stunde anzufangen und so zu fahren, daß Du nicht völlig fertig
ankommst (langweilen sollst Du dich aber auch nicht unterwegs).
Wenn Du mal 2 Wochen lang jeden 2ten Tag 1 Stunde lang gefahren
bist, bist Du sicher fit auch 2 Stunden lang zu fahren. Ich würd
aber nach spätestens einer Stunde eine Trinkpause machen.
Nach weiteren ein bis zwei Wochen kannst du bestimmt schon 3 Stunden
lang fahren.
Wie gesagt, ein Schnitt von 12 - 15 kmh ist gut und würd ich mal
so belassen, solange du keine Speed-Skates hast.

Prinzipiell ists meiner Meinung nach immer besser, kleinere Einheiten
zu machen, die aber dafür öfter. Und nicht ein mal pro Woche eine
Gewaltstrecke.

Gesundheitlich bin ich durchgecheckt, ist alles in Ordnung,
nix spricht gegen meine Pläne, es ist lediglich die Kondition
die fehlt.

Ach ja - und noch ne andere Frage: Schon nach meiner üblichen
Stunde könnte ich lockerlässig ne mittlere Talsperre
leersaufen. Sprich, ich hätte da gerne ne Pulle Wasser mit.
Nur wie? Bei begnenden Inlinern hab ich da die absurdesten
Konstruktionen gesehen, habt Ihr Erfahrungen mit solchen
unterwegs-Trinkflaschen? Sollte so etwa 1 l Flüssigkeit
reinpassen und nicht unkoordiniert an mir rumbaumeln :wink: Was
könntet Ihr empfehlen? Worauf muss ich achten? Kriegt man die
Teile jemals wieder sauber?

Das Zauberwort heißt waschen! Es gibt Rucksäcke mit integriertem
(herausnehmbaren) Wasserbeutel und Trinkrohr (einfaches Trinken
während der Fahrt) oder Gürtel mit mehreren kleinen Trinkflaschen
oder einem Gürtel mit einer schrägen Halterung für eine Trinkflasche
(Standard-Trinkflasche, wie auch bei den Radfahrern üblich).
Funktioniert alles gut. Wobei ich Rucksäcke nicht so gerne mag, weil
man leicht darunter schwitzt.

*wink*

Inline-Marathon-in-Spe-Petzi

Viel Spaß, übertreibs aber nicht
Gruß
Gerald