Liebe/-r Experte/-in,
im Zuge einer Routineuntersuchung wurde bei mir durch einen Endokrinologen folgender Befund erhoben:
(Zitat)
„Struma multinodosa et parenchymotosa: an sich inhomogene Grundstruktur aber multiple echogemischte, teilweise zystische Knoten mit Kalkschollen und inhomogener Randstruktur
Gesamt: Vol. re 25x25x55mm 18ml, li. 29x29x53mm 23,2l
im re. SDL mind. 2 echoarme Knoten: 9x12x10mm und 7x6x6mm newide kranial Nähe Isthmus, im li. SDL 3 Knoten kranial 10x7x11mm mit Kalkschollen, mittig im li SDL 2 Knoten 13x12x18mm“
Eine Szintografie wurde angeordnet (durchgeführt) und ein Blutbild erhoben. Die werte sind im Limit. Der Calcitonin wert stand noch nicht zur Verfügung. Mit welcher Therapieform muss ich rechnen (OP muss nicht zwangsläufig sein, oder?) und welche weiteren Folgen (ggf. Nachbehandlungen oder lebenslange Medikamenteneinnahme) muss ich rechnen. Ich bedanke mich im voraus für Ihre Bemühungen.
Uwe
Die Werte an sich wenn man sie isoliert hört erscheinen mir nicht besonders besorgniserregend, aber, da dies immer in Relation zu anderen Faktoren wie z.B. Alter des Menschen u.a. gesetzt werden muss, sollten Sie geneaueres schon persönlich mit Ihrem Hausarzt u.o. Endokrinologen besprechen.
Gruß u. viel Erfolg,
B.Z.
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Das weiß man erst nach der Szinti und dem Labor - meist reicht Kontrolle mit Dono und ggf Tbl.
Mfg
Dr. W. Paul
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Das kann ich ohne die restlichen Befunde nicht beantworten. Es gibt über
engmaschige Kontrollen, Radiojodtherapie bis hin zur operativen Entfernung der
Schilddrüse verschiedene Optionen. Danach richtet sich die Medikation von der
Jod- bis zur Schilddrüsenhormonsubstitution. Bitte am Ball bleiben, da Knoten in
der Schilddrüse immer abklärungsbedürftig sind (heiße oder kalte Knoten? zeigt
die Szintigraphie)
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
prinzipiell hat man bei einer Schilddrüsenvergrößerung drei Behandlungsmöglichkeiten:
- Einnahme von Schilddrüsenhormon und Jod
- Operation
- Radio-Jod-Behandlung > dabei wird radioaktives Jod gegeben, dass sich in die Schilddrüse einlagert und dort die zu aktiven Zellen abtötet bzw. am weiteren Wachstum hindert; kann man heute auch sehr präzise steuern
Da hier schon mehrere Knoten vorliegen, würde man 1) eher nicht mehr alleine machen.
Wie sahen denn die Knoten im Szintigramm aus? Wenn es „heiße“ oder „warme“ Knoten sind, produzieren die zuviel Hormon und man kann es auch gut mit 3) versuchen. Sind sie aber kalt, könnte es sich auch eine bösartige Entwickung handeln (muß aber nicht sein!). Kann man noch mit einer Probepunktion kontrollieren, aber auch direkt operieren, dass ist dann die sichere Methode. Leider sind auch die Zysten (Hohlräume) „kalt“, das kann die Unterscheidung schwierig machen.
Nach einer OP muß man in der Regel lebenslang Schilddrüsenhormone einehmen, nach einer Radio-Jod-Behandlung meist auch.
Die Entscheidung würde ich in Zusammenschau aller Befunde mit dem Endokrinologen oder Nuklearmediziner treffen. Je jünger und je mehr „kalte“ Anteile, um so eher würde ich zur OP raten.
TS
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Uwe, ich weiß jetzt nicht Dein Alter, aber es scheint sich um postentzündliche (verkalkende) Residuen zu handeln. Das kann man in jedem Alter haben und ist harmlos. Soweit klargestellt ist, das es sich nicht um frisch entzündliche Vorgänge handelt(Labor!) ist gar nichts zu tun, vor allem, wenn die Hormonwerte im Blut o.k. sind. Auf keinen Fall eine Operation.
MfG Eberhard
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Lieber Uwe,
wahrscheinlich wird es bei einer weiteren Beobachtung bleiben, denn die Schilddrüse ist noch nicht sehr groß und wird wohl auch noch nicht auf die Luftröhre drücken.
Da die Laborwerte im Normbereich liegen, ist evtl. noch nicht einmal eine Therapie mit Schilddrüsenhormonen erforderlich. Sollte man im Szintigramm einen oder mehrere „warme“ oder „heisse“, also stoffwechselaktive, (gutartige) Knoten finden, die durch Zurücknahme der Produktion der Restschilddrüse noch kompensiert werden konnten, dann wird man Ihnen raten, auf die Einnahme von jodhaltigen Speisen zu verzichten. Warten Sie aber erst einmal das Ergebnis der Szintigrafie ab. Ihre „Knotenschilddrüse“ mit verkalkten Knotenteilen wird allerdings von sich aus niemals wieder ganz gesund werden. Wenn die Schilddrüse mechanisch stört oder wenn „kalte“ Knoten gefunden werden, die keine Zysten sind und wachsen, dann muss genauer hin geschaut werden. Auch eine pathologische Veränderung des Calcitoninwertes könnte ein Hinweis auf ein (medulläres) Schilddrüsenkarzinom sein. Das ist aber alles eher sehr selten und soll Sie jetzt nicht beunruhigen. Halten Sie Kontakt zu Ihrem Endokrinologen und zum Nuklearmediziner, die Ihnen die nächsten Schritte empfehlen werden.
Hier ist noch ein Link, der Ihnen vielleicht weiterhelfen wird.
http://de.wikibooks.org/wiki/Sonographie:_Schilddr%C…
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Becker
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ich danke Ihnen für Ihre Antwort. Morgen habe ich einen erneuten Termin bei meinem Endokrinologen.
Uwe
Danke für Ihre Antwort. Eine Szinti ist gemacht worden. Morgen habe ich einen Termin. Was ist Dono?
Uwe
Eine Szintigraphie ist gemacht worden. Das Ergebnis erfahre ich morgen. Danke für Ihre Antwort.
Uwe
Danke für Ihre Antwort. Morgen habe ich einen erneuten Termin bei meinem Endokrinologen. Dann liegt auch ein Szintigraphiebefund vor.
Uwe
Danke für Ihre schnelle Antwort. Was sind postentzündliche Residuen? Morgen habe ich einen erneuten Termin, bei dem der Szintigraphiebefund besprochen werden soll.
Uwe
Danke für Ihre Antwort. Morgen habe ich einen neuen Termin bei meinem Endokrinologen. Da wird der Szintigrafiebefund bbesprochen. Auch der Calcitoninwert wird bis dato vorliegen.
Uwe
Ich meinte SONO - Ultraschall
Danke für Ihre Antwort. Eine Szinti ist gemacht worden. Morgen
habe ich einen Termin. Was ist Dono?
Uwe
Liebe Expertinnen & Experten,
ich entschuldige mich im voraus, dass ich hier mit SRTG/C und STRG/V schreibe
Anlass für mein Problem war eine Tauglichkeitsuntersuchung. In einem Fragebogen habe ich angegeben, dass meine Mutter Schilddrüsenkrebs hatte. Daraufhin folgte die Untersuchung beim Facharzt, der zunächst eine US-Untersuchung durchführte und eine Szinti sowie Blutbild anwies. Im Untersuchungsbefund, der lediglich auf der US-Untersuchung basierte, des Facharztes war als Fazit zu lesen:
„ …Aus endokrinologischer Sicht empfehle ich auch aufgrund der bekannten malignen Schilddrüsenerkrankung der Mutter eine Thyreoidektomie. …“
Diese hätte eine lebenslange Substitution zu Folge. Und damit wäre meine Tauglichkeit auch erledigt.
Ich führte Rücksprache mit unseren Dienstärzten und erhielt folgende Auskunft:
Zur Erlangung der Tauglichkeit darf
a) kein endokrinologischer Befund vorliegen/ keine Störung der endokr. Lage vorliegen,
b) müssen die Schilddrüsenwerte i.O. sein
c) dürfen keine Nachbarorgane (Atemwege etc.) beeinträchtigt sein
d) keine Behandlung nötig sein (weder OP, noch Medikamente).
Ziemlich verunsichert suchte ich „meine“ Facharztprxis auf. Der behandelnde Arzt befindet sich im Urlaub und sein Partner sagte mir, dass er aus „formal juristischen“ Gründen einen Befund nicht aufheben darf (ohne Rücksprache mit dem Befundersteller geführt zu haben).
Ich konfrontierte ihn mit den drei Tauglichkeitskriterien. Er meinte folgendes:
Das Ergebnis der Blutuntersuchung hat ergeben, dass die Werte normal sind. Weitere Organe sind nicht beeinträchtigt. Die Szinti hat ergeben, dass es sich weder um kalte/ kühle noch heiße/warme Knoten handeln würde. Ich gebe zu, dass ich ihn etwas bedrängt habe, er sagte letztendlich, dass jüngere Ärzte sehr gern aggressive Therapien anwenden würden. Er würde gar nicht therapieren!
Nun habe ich folgende Fragen:
Gibt es eine Möglichkeit, den unleidlichen Befund (ich empfehle OP) rückgängig zu machen?
Welche formal juristischen Gründe hindern einen Arzt, den erstellten Befund zu ändern?
Wie würdet Ihr meine derzeitige Lage (aus medizinischer Sicht) beurteilen?
Am 01.09. habe ich Termin bei meinem FA.
Ich danke Euch sehr…schon im voraus.
Liebe Expertinnen & Experten,
ich entschuldige mich im voraus, dass ich hier mit SRTG/C und STRG/V schreibe
Anlass für mein Problem war eine Tauglichkeitsuntersuchung. In einem Fragebogen habe ich angegeben, dass meine Mutter Schilddrüsenkrebs hatte. Daraufhin folgte die Untersuchung beim Facharzt, der zunächst eine US-Untersuchung durchführte und eine Szinti sowie Blutbild anwies. Im Untersuchungsbefund, der lediglich auf der US-Untersuchung basierte, des Facharztes war als Fazit zu lesen:
„ …Aus endokrinologischer Sicht empfehle ich auch aufgrund der bekannten malignen Schilddrüsenerkrankung der Mutter eine Thyreoidektomie. …“
Diese hätte eine lebenslange Substitution zu Folge. Und damit wäre meine Tauglichkeit auch erledigt.
Ich führte Rücksprache mit unseren Dienstärzten und erhielt folgende Auskunft:
Zur Erlangung der Tauglichkeit darf
a) kein endokrinologischer Befund vorliegen/ keine Störung der endokr. Lage vorliegen,
b) müssen die Schilddrüsenwerte i.O. sein
c) dürfen keine Nachbarorgane (Atemwege etc.) beeinträchtigt sein
d) keine Behandlung nötig sein (weder OP, noch Medikamente).
Ziemlich verunsichert suchte ich „meine“ Facharztprxis auf. Der behandelnde Arzt befindet sich im Urlaub und sein Partner sagte mir, dass er aus „formal juristischen“ Gründen einen Befund nicht aufheben darf (ohne Rücksprache mit dem Befundersteller geführt zu haben).
Ich konfrontierte ihn mit den drei Tauglichkeitskriterien. Er meinte folgendes:
Das Ergebnis der Blutuntersuchung hat ergeben, dass die Werte normal sind. Weitere Organe sind nicht beeinträchtigt. Die Szinti hat ergeben, dass es sich weder um kalte/ kühle noch heiße/warme Knoten handeln würde. Ich gebe zu, dass ich ihn etwas bedrängt habe, er sagte letztendlich, dass jüngere Ärzte sehr gern aggressive Therapien anwenden würden. Er würde gar nicht therapieren!
Nun habe ich folgende Fragen:
Gibt es eine Möglichkeit, den unleidlichen Befund (ich empfehle OP) rückgängig zu machen?
Welche formal juristischen Gründe hindern einen Arzt, den erstellten Befund zu ändern?
Wie würdet Ihr meine derzeitige Lage (aus medizinischer Sicht) beurteilen?
Am 01.09. habe ich Termin bei meinem FA.
Ich danke Euch sehr…schon im voraus.
Liebe Expertinnen & Experten,
ich entschuldige mich im voraus, dass ich hier mit SRTG/C und STRG/V schreibe
Anlass für mein Problem war eine Tauglichkeitsuntersuchung. In einem Fragebogen habe ich angegeben, dass meine Mutter Schilddrüsenkrebs hatte. Daraufhin folgte die Untersuchung beim Facharzt, der zunächst eine US-Untersuchung durchführte und eine Szinti sowie Blutbild anwies. Im Untersuchungsbefund, der lediglich auf der US-Untersuchung basierte, des Facharztes war als Fazit zu lesen:
„ …Aus endokrinologischer Sicht empfehle ich auch aufgrund der bekannten malignen Schilddrüsenerkrankung der Mutter eine Thyreoidektomie. …“
Diese hätte eine lebenslange Substitution zu Folge. Und damit wäre meine Tauglichkeit auch erledigt.
Ich führte Rücksprache mit unseren Dienstärzten und erhielt folgende Auskunft:
Zur Erlangung der Tauglichkeit darf
a) kein endokrinologischer Befund vorliegen/ keine Störung der endokr. Lage vorliegen,
b) müssen die Schilddrüsenwerte i.O. sein
c) dürfen keine Nachbarorgane (Atemwege etc.) beeinträchtigt sein
d) keine Behandlung nötig sein (weder OP, noch Medikamente).
Ziemlich verunsichert suchte ich „meine“ Facharztprxis auf. Der behandelnde Arzt befindet sich im Urlaub und sein Partner sagte mir, dass er aus „formal juristischen“ Gründen einen Befund nicht aufheben darf (ohne Rücksprache mit dem Befundersteller geführt zu haben).
Ich konfrontierte ihn mit den drei Tauglichkeitskriterien. Er meinte folgendes:
Das Ergebnis der Blutuntersuchung hat ergeben, dass die Werte normal sind. Weitere Organe sind nicht beeinträchtigt. Die Szinti hat ergeben, dass es sich weder um kalte/ kühle noch heiße/warme Knoten handeln würde. Ich gebe zu, dass ich ihn etwas bedrängt habe, er sagte letztendlich, dass jüngere Ärzte sehr gern aggressive Therapien anwenden würden. Er würde gar nicht therapieren!
Nun habe ich folgende Fragen:
Gibt es eine Möglichkeit, den unleidlichen Befund (ich empfehle OP) rückgängig zu machen?
Welche formal juristischen Gründe hindern einen Arzt, den erstellten Befund zu ändern?
Wie würdet Ihr meine derzeitige Lage (aus medizinischer Sicht) beurteilen?
Am 01.09. habe ich Termin bei meinem FA.
Ich danke Euch sehr…schon im voraus.
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Liebe Expertinnen & Experten,
ich entschuldige mich im voraus, dass ich hier mit SRTG/C und STRG/V schreibe
Anlass für mein Problem war eine Tauglichkeitsuntersuchung. In einem Fragebogen habe ich angegeben, dass meine Mutter Schilddrüsenkrebs hatte. Daraufhin folgte die Untersuchung beim Facharzt, der zunächst eine US-Untersuchung durchführte und eine Szinti sowie Blutbild anwies. Im Untersuchungsbefund, der lediglich auf der US-Untersuchung basierte, des Facharztes war als Fazit zu lesen:
„ …Aus endokrinologischer Sicht empfehle ich auch aufgrund der bekannten malignen Schilddrüsenerkrankung der Mutter eine Thyreoidektomie. …“
Diese hätte eine lebenslange Substitution zu Folge. Und damit wäre meine Tauglichkeit auch erledigt.
Ich führte Rücksprache mit unseren Dienstärzten und erhielt folgende Auskunft:
Zur Erlangung der Tauglichkeit darf
a) kein endokrinologischer Befund vorliegen/ keine Störung der endokr. Lage vorliegen,
b) müssen die Schilddrüsenwerte i.O. sein
c) dürfen keine Nachbarorgane (Atemwege etc.) beeinträchtigt sein
d) keine Behandlung nötig sein (weder OP, noch Medikamente).
Ziemlich verunsichert suchte ich „meine“ Facharztprxis auf. Der behandelnde Arzt befindet sich im Urlaub und sein Partner sagte mir, dass er aus „formal juristischen“ Gründen einen Befund nicht aufheben darf (ohne Rücksprache mit dem Befundersteller geführt zu haben).
Ich konfrontierte ihn mit den drei Tauglichkeitskriterien. Er meinte folgendes:
Das Ergebnis der Blutuntersuchung hat ergeben, dass die Werte normal sind. Weitere Organe sind nicht beeinträchtigt. Die Szinti hat ergeben, dass es sich weder um kalte/ kühle noch heiße/warme Knoten handeln würde. Ich gebe zu, dass ich ihn etwas bedrängt habe, er sagte letztendlich, dass jüngere Ärzte sehr gern aggressive Therapien anwenden würden. Er würde gar nicht therapieren!
Nun habe ich folgende Fragen:
Gibt es eine Möglichkeit, den unleidlichen Befund (ich empfehle OP) rückgängig zu machen?
Welche formal juristischen Gründe hindern einen Arzt, den erstellten Befund zu ändern?
Wie würdet Ihr meine derzeitige Lage (aus medizinischer Sicht) beurteilen?
Am 01.09. habe ich Termin bei meinem FA.
Ich danke Euch sehr…schon im voraus.
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Liebe Expertinnen & Experten,
ich entschuldige mich im voraus, dass ich hier mit SRTG/C und STRG/V schreibe
Anlass für mein Problem war eine Tauglichkeitsuntersuchung. In einem Fragebogen habe ich angegeben, dass meine Mutter Schilddrüsenkrebs hatte. Daraufhin folgte die Untersuchung beim Facharzt, der zunächst eine US-Untersuchung durchführte und eine Szinti sowie Blutbild anwies. Im Untersuchungsbefund, der lediglich auf der US-Untersuchung basierte, des Facharztes war als Fazit zu lesen:
„ …Aus endokrinologischer Sicht empfehle ich auch aufgrund der bekannten malignen Schilddrüsenerkrankung der Mutter eine Thyreoidektomie. …“
Diese hätte eine lebenslange Substitution zu Folge. Und damit wäre meine Tauglichkeit auch erledigt.
Ich führte Rücksprache mit unseren Dienstärzten und erhielt folgende Auskunft:
Zur Erlangung der Tauglichkeit darf
a) kein endokrinologischer Befund vorliegen/ keine Störung der endokr. Lage vorliegen,
b) müssen die Schilddrüsenwerte i.O. sein
c) dürfen keine Nachbarorgane (Atemwege etc.) beeinträchtigt sein
d) keine Behandlung nötig sein (weder OP, noch Medikamente).
Ziemlich verunsichert suchte ich „meine“ Facharztprxis auf. Der behandelnde Arzt befindet sich im Urlaub und sein Partner sagte mir, dass er aus „formal juristischen“ Gründen einen Befund nicht aufheben darf (ohne Rücksprache mit dem Befundersteller geführt zu haben).
Ich konfrontierte ihn mit den drei Tauglichkeitskriterien. Er meinte folgendes:
Das Ergebnis der Blutuntersuchung hat ergeben, dass die Werte normal sind. Weitere Organe sind nicht beeinträchtigt. Die Szinti hat ergeben, dass es sich weder um kalte/ kühle noch heiße/warme Knoten handeln würde. Ich gebe zu, dass ich ihn etwas bedrängt habe, er sagte letztendlich, dass jüngere Ärzte sehr gern aggressive Therapien anwenden würden. Er würde gar nicht therapieren!
Nun habe ich folgende Fragen:
Gibt es eine Möglichkeit, den unleidlichen Befund (ich empfehle OP) rückgängig zu machen?
Welche formal juristischen Gründe hindern einen Arzt, den erstellten Befund zu ändern?
Wie würdet Ihr meine derzeitige Lage (aus medizinischer Sicht) beurteilen?
Am 01.09. habe ich Termin bei meinem FA.
Ich danke Euch sehr…schon im voraus.
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Liebe Expertinnen & Experten,
ich entschuldige mich im voraus, dass ich hier mit SRTG/C und STRG/V schreibe
Anlass für mein Problem war eine Tauglichkeitsuntersuchung. In einem Fragebogen habe ich angegeben, dass meine Mutter Schilddrüsenkrebs hatte. Daraufhin folgte die Untersuchung beim Facharzt, der zunächst eine US-Untersuchung durchführte und eine Szinti sowie Blutbild anwies. Im Untersuchungsbefund, der lediglich auf der US-Untersuchung basierte, des Facharztes war als Fazit zu lesen:
„ …Aus endokrinologischer Sicht empfehle ich auch aufgrund der bekannten malignen Schilddrüsenerkrankung der Mutter eine Thyreoidektomie. …“
Diese hätte eine lebenslange Substitution zu Folge. Und damit wäre meine Tauglichkeit auch erledigt.
Ich führte Rücksprache mit unseren Dienstärzten und erhielt folgende Auskunft:
Zur Erlangung der Tauglichkeit darf
a) kein endokrinologischer Befund vorliegen/ keine Störung der endokr. Lage vorliegen,
b) müssen die Schilddrüsenwerte i.O. sein
c) dürfen keine Nachbarorgane (Atemwege etc.) beeinträchtigt sein
d) keine Behandlung nötig sein (weder OP, noch Medikamente).
Ziemlich verunsichert suchte ich „meine“ Facharztprxis auf. Der behandelnde Arzt befindet sich im Urlaub und sein Partner sagte mir, dass er aus „formal juristischen“ Gründen einen Befund nicht aufheben darf (ohne Rücksprache mit dem Befundersteller geführt zu haben).
Ich konfrontierte ihn mit den drei Tauglichkeitskriterien. Er meinte folgendes:
Das Ergebnis der Blutuntersuchung hat ergeben, dass die Werte normal sind. Weitere Organe sind nicht beeinträchtigt. Die Szinti hat ergeben, dass es sich weder um kalte/ kühle noch heiße/warme Knoten handeln würde. Ich gebe zu, dass ich ihn etwas bedrängt habe, er sagte letztendlich, dass jüngere Ärzte sehr gern aggressive Therapien anwenden würden. Er würde gar nicht therapieren!
Nun habe ich folgende Fragen:
Gibt es eine Möglichkeit, den unleidlichen Befund (ich empfehle OP) rückgängig zu machen?
Welche formal juristischen Gründe hindern einen Arzt, den erstellten Befund zu ändern?
Wie würdet Ihr meine derzeitige Lage (aus medizinischer Sicht) beurteilen?
Am 01.09. habe ich Termin bei meinem FA.
Ich danke Euch sehr…schon im voraus.
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