Integration?

Hallo,

ich würde gerne wissen, was man unter „Integration von Ausländern“ verstehen soll oder was Ihr darunter versteht. Dieser Ausdruck wird von vielen Politikern aller Richtungen verwendet, aber keiner sagt, was damit konkret ausgedrückt werden soll.
Gibt es so etwas wie eine Definition?

Ich freue mich auf alle Denkanstösse, objektive wie subjektive…
(zusätzliches Stichwort: integrations-willig)

Gruß
Claudia

Hallo,
gute Frage. :wink:
Mal meine persönliche Meinung, ohne Anspruch auf Richtigkeit.
Da kann ja nur zum einen die Sprache gemeint sein und zum anderen die Aneignung von Kenntnissen z.B. wesentlicher Teile des Rechts, um sebstständig mit Ämtern umgehen zu können und sich gegebenen Falls selbst einen Arbeitsplatz suchen zu können. Sprachkenntnisse ermöglichen u.a. zu arbeiten. Die Kenntnis von Gesetzen ermöglicht, sich daran zu halten.
Z.B.: Ist es nicht erforderlich, ein Kopftuch zu tragen, die Frau zu verprügeln ist verboten. Im Heimatland kann das umgekehrt sein. :wink:

cu Rainer

Hallo,

ich würde gerne wissen, was man unter „Integration von
Ausländern“ verstehen soll oder was Ihr darunter versteht.
Dieser Ausdruck wird von vielen Politikern aller Richtungen
verwendet, aber keiner sagt, was damit konkret ausgedrückt
werden soll.
Gibt es so etwas wie eine Definition?

Ich freue mich auf alle Denkanstösse, objektive wie
subjektive…
(zusätzliches Stichwort: integrations-willig)

Gruß

Claudia

Tag!

ich würde gerne wissen, was man unter „Integration von
Ausländern“ verstehen soll

Ich bin ehrlich: Das würde ich auch gerne wissen!

oder was Ihr darunter versteht.

Das sollte ich eigentlich wissen…
Integration ist an sich die Eingliederung eines Teils in das „ganze“. Auch für mich gilt: Intergration ist nicht Assimilation; ich denke wichtig für Integration ist zunächst die gegenseitige Toleranz der beiden Teile, darauf folgt ein durcheinandermischen und die Intergration wäre weit fortgeschritten. Faktisch sieht’s mit Toleranz nicht gut aus; weite Teile der Grundlagen fehlen also schon; es wird zwar dann teils versucht zu mischen (gleiche Schulen; gemischte Jugendgruppen; gemischte Nationalität in Sportvereinen, bei der Arbeit usw.), aber an Konflikten mangelt es da nicht… und in vielen Punkten wird diese Mischung auch bewusst vermieden (Ghettoisierung, Ausländerwohnheime…) ich möchte da unsere CSU-Regierung mal scharf kritisieren!!!); auch hinsichlich Religion geht es über gelegentliche „Treffen“ nicht hinaus, was allerdings für so eine konservative Institution schon wieder ganz schön viel ist!
Ein großes Konfliktpotential wie du siehst…
Der Hauptstreitpunkt ist wohl, in wie fern Assimilation Teil der Integration ist…

Dieser Ausdruck wird von vielen Politikern aller Richtungen
verwendet, aber keiner sagt, was damit konkret ausgedrückt
werden soll.

Und das halte ich auch für problematisch. Die Integration in Deutschland ist so miserabel, dass noch nicht einmal geklärt ist, wie Integration überhaupt aussehen soll. Ein sehr großes Diskussionsdefizit. Es ist noch nicht ein mal klar, wie man integrieren will und es wird auch nur vereinzelt drüber geredet (Meist: Integration ist nicht Assimilation…; aber was dann?)

Gibt es so etwas wie eine Definition?

Für das Wort an sich gibt es dass sicher: „Eingliederdung in das Ganze“ oder „Wiederherstellung einer Einheit“; nur hilft einem das politisch nicht weiter. Denn die entscheidende Frage ist wie das geschehen soll!

Ich freue mich auf alle Denkanstösse, objektive wie
subjektive…
(zusätzliches Stichwort: integrations-willig)

Freut mich, dass du dich freust… Ich hoffe du kannst meine Gedanken passend in deine „integrieren“…

Integrative Grüße,
Max

Hi!

Deine Punkte würde ich jetzt alle unter Assimilation laufen lassen. Versteh mich nicht falsch, in gewissem Sinne gehört die sicherlich dazu, aber die Frage ist halt in wie weit. Und Assimilation an sich heißt noch lange nicht „Integration“…

Grüße,
Max

Hallo Maxamillion,

ich wollte just etwas ganz aehnliches schreiben, Integration ja bitte, Assimilation nein danke!

Und Deutschland ist da ein schlechtes Beispiel, viele Probleme sind hausgemacht.

Siehe Kanada beispielsweise.

vielen dank und viele gruesse, mit wenig Text, peter

Hi,

Freut mich, dass du dich freust… Ich hoffe du kannst meine
Gedanken passend in deine „integrieren“…

danke für die Antwort, ich freu mich, Dir auch eine Freude gemacht zu haben, vor allem aber darüber, daß ich mit dieser Frage nicht alleine stehe.

Der Versuch der begrifflichen Abgrenzung von „Assimilation“ gegen „Integration“ ist sehr interessant, ich glaube auch, damit ist das Problem zumindest von der Wortwahl her ganz gut auf den Punkt gebracht.

Häufig in Diskussionen scheint es so zu sein, daß viele Leute denken, integrier-willige Ausländer müssten sich assimilieren lassen (das Borg-Kollektiv läßt grüßen) und müssten ihre eigene Identität (kulturell, religiös) weitgehend aufgeben. Frei nach dem Motto: ein Ausländer, der auffällt, ist nicht „integriert“ (gemeint wohl: assimiliert).

Eine objektive Abgrenzung dieser beiden unterschiedlichen Ideen ist sicher schwierig und klingt beinahe nach „Philosophie-Forum“.

Gruß
Claudia

Hi!

Integration ist an sich die Eingliederung eines Teils in das
„ganze“. Auch für mich gilt: Intergration ist nicht
Assimilation; ich denke wichtig für Integration ist zunächst
die gegenseitige Toleranz der beiden Teile, darauf folgt ein
durcheinandermischen und die Intergration wäre weit
fortgeschritten.

Das sehe ich ganz anders.
Integration ist die Einbindung eines neuen Elementes in ein bestehendes System. Sowohl die alten wie auch die neuen Komponenten bleiben bestehen und sind weiterhin deutlich erkennbar. Integration ist eine Eingliederung, keine Durchmischung.

Machen wir das an der Hautfarbe fest:

Ein Volk besteht nur aus weißhäutigen Menschen. Eines Tages stoßen dunkelhäutige Menschen zu diesem Volk dazu. Will man die Dunkelhäutigen in das weißhäutige Volk integrieren, so bekommen die Dunkelhäutigen alle Rechte und Pflichten zugesprochen, die auch für die Weißhäutigen gelten. Gleichzeitig respektieren beide Gruppen gegenseitig die jeweiligen Unterschiede in der Art des Denkens, des Lebens, der Sicht auf das Leben. Die Trennung zwischen den beiden Gruppen bleibt aber vorhanden - obwohl es auch zu Wechselwirkungen kommen wird.

Bei einer Assimilation vermischen sich die beiden Gruppen so stark miteinander, dass die Erkennungsmerkmale der Gruppen zunehmend verwischen und nach einer gewissen Zeit nicht mehr erkennbar sind.

In Deutschland hat es bisher zwei Mal eine eindeutige Assimilation gegeben. Die eine Assimilation betraf die Hugenotten, die aus Frankreich nach Preußen geholt wurden. Es kam zu einer Durchmengung der preußischen Bevölkerung mit den Neulingen. Gleichzeitig wirkten die Hugenotten auf das Denken und - ganz besonders! - auf die Sprache. Viele Begriffe, die uns heute als „typisch Berlinerisch“ erscheinen, sind von den Hugenotten mitgebracht worden.

Der zweite Fall einer vollkommenen Assimilation ist die Einwanderung polnischer Arbeitskräfte im 19.Jahrhundert, vor allem in Richtung Ruhrgebiet. An vielen Türschildern stehen Namen, die auf -ski enden oder „sz“-Kombinationen enthalten. Vieles aus der polnischen Kultur ist heute prägender Bestandteil des Ruhrpotts, doch wird es nicht mehr als „polnisch“ erkannt.

Überall dort, wo keine Assimilation, sondern „nur“ Integration stattfand, gab und gibt es enormes Konfliktpotential. So waren z.B. deutsche Aussiedler in Rumänien (Siebenbürgen) oder in Russland (Wolgadeutsche) zwar integriert, aber nie assimiliert. Stets war das Bewusstsein vorhanden, dass man zwar in einem anderen Land lebte, aber nie Teil des dortigen Volkes war (als Extrembeispiel dafür kann auch der Balkankonflikt in den 90ern gesehen werden, als die integrierten Volksgruppen Jugoslawiens sich gegenseitig abschlachteten, eben weil es nie die notwendige Assimilation gegeben hatte). Anders sieht es aus, wenn eine Assimilation stattgefunden hat, begrenzt in Nordamerika und Australien/Neuseeland, sehr viel stärker in der Karibik und in Lateinamerika.

Integration bewahrt die Unterschiede und die Distanz und erfordert von jedem sehr viel Rücksichtnahme. Integration heißt Duldung und Akzeptanz des Andersseins. Integration heißt auch ungewollter Aufbau von Konfliktpotential.

Assimilation ist das völlige Zusammengehen zweier Gruppen, wobei sich die Unterschiede auflösen.

Grüße
Heinrich

Hallo Claudia,

Integration ist in meinen Augen die selbstverständliche Pflicht des Einwanderers, ein Deutscher zu werden, so gut er nur irgend kann.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

Hallo Max
ich bin der Meinung, dass unsere Jugend recht tollerant den „Ausländern“ gegeüber ist.
Beispiel mein Sohn.
Bald 22, seine Freunde stammen überall her: Italien, Afghanistan, Polen, … In meinem Haus geht es recht international zu.
Doch glaube ich zu wissen, woher diese Tolleranz kommt:

  1. sein Sport: Fussball. Ein Sport, der nur dann erfolgreich ist, wenn das Team wie Pech und Schwefel zusammenhält.
  2. Eltern, die ebenfalls tollerant sind.

Grüße
Raimund

‚Integration?‘ Nein, danke!
… ich möchte mich gar nicht „integrieren“ wie es sooft von den Leuten gefordert wird!

Nein, ich nehme das meiner Ansicht nach „Gute“ aus der türk. „Kultur“ (etc.) mit und nehme mir das „Gute“ aus der deutsch/BADISCH/bundesrepublikanischen „Kultur“ und habe denke etwas besseres!
Warum soll ich mich einfach irgendwo integrieren?
Gäbe es da nicht eher „Bereicherungsformen“ ?
(Mann muss ja nicht „jeden Mist“ übernehmen!)

Hallo,

ich würde gerne wissen, was man unter „Integration von
Ausländern“ verstehen soll oder was Ihr darunter versteht.
Dieser Ausdruck wird von vielen Politikern aller Richtungen
verwendet, aber keiner sagt, was damit konkret ausgedrückt
werden soll.
Gibt es so etwas wie eine Definition?

Nimm die „technische“ Definition … kuck in nem Lexikon nach, was es „wortwörtlich“ bedeutet! (in dem Fall gleich auch die Herkunft des Wortes „deutsch“ oder besser sogar „teutsch“ :wink: )

Ich freue mich auf alle Denkanstösse, objektive wie
subjektive…
(zusätzliches Stichwort: integrations-willig)

Ich-Un-Willig!

Gruß
Claudia

l.G.
Ali

Hallo Heinrich,
Du brauchst mit der Assimilation nicht so weit zu grehen: siehe Deutschland.Früher würde genau zwischen den einzelnen Stämmen Deutschlands unterschieden.
2 furchtbare Kriege und Vertreibungen, dazu eine konsequentze Militärpolitik im 3. Reich (einen Bayern möglichst in den Norden, einen Preissen mögliochst in den Südden zu stationieren) hat diese Unterscheidungen vollkommen vernichtet. Ein Bayer, dessen Eltern aus Ostpreussen stammen, ist zu 100 % Bayer. Ein Bayer, dessen Eltern in Berlin hängen geblieben sind ist überzeugter Berliner. Und sollte jemand versuchen „Rassenmerkmale“ zu finden, dürfte er massiver Probleme haben.
Einer der Gründe, warum ich glaube, dass ein Euopamilitär nach oben beschriebenen Muster ein homogenes euopäisches Volk schaffen würde.
Nicht von heute auf morgen… doch in 2-3 Generationen ist die Vermischung so intensiv, dass es keinen großen Unterschied mehr gibt.
Und damit jede Möglichkeit eines europäischen Krieges ausgeschlossen ist.
Grüße
Raimund

Und Deutschland ist da ein schlechtes Beispiel, viele Probleme
sind hausgemacht.

Siehe Kanada beispielsweise.

vielen dank und viele gruesse, mit wenig Text, peter

… und die USA, das nega-tiefste beispiel :wink:
Ciao
Ali

Hi,
das Wichtigste meiner Meinung nach für eine Integration ist, dass Einwanderer die Sprache des jeweiligen Landes sprechen bzw sprechen lernen. Meiner Meinung nach sollte das auch eine Art Pflicht sein für alle die dazu körperlich und geistig fähig sind.
Desweiteren finde ich von der Einwandererseite wichtig, dass sie an dem neuen Land und seiner Kultur interessiert sind (und nicht nur daran, Kohle zu verdienen) und aufgeschlossen. Dass sie bereit sind etwas für die neue Heimat „zu tun“.
Von der anderen Seite erwarte ich, dass sie ebenfalls aufgeschlossen ist und die Einwanderer aufnimmt.
Einwanderer müssen die Gesetze und Verhaltensregeln der neuen Heimat akzeptieren und auch respektieren.
Das jeweilige Land muss versuchen den Einwanderern die Integration so einfach wie möglich zu machen und sie unterstützen.

Seine Kultur muss keiner aufgeben wenn es nicht gegen Gesetze verstösst. Aber eben auch die andere Kultur respektieren und nicht von „unreinen“ Menschen oder „Ungläubigen“ reden. Wenn jemand der hier eingewandert ist sowas sagt, dann frage ich mich wirklich was derjenige hier will und integrationswillig erscheint mir diese Person sicherlich nicht.

vg jima

Merhaba!

Wenn Dir Deine Eltern eine zweisprachige Erziehung geschenkt haben, dann ist das schon mal eine respektable Integrationsleistung.

Es wird auch niemand aktives Vergessen der türkischen Sprache usw. verlangen; und die Fähigkeit, sich in der Türkei als Einheimischer zu bewegen, sei Dir auch von Herzen gegönnt.

Auch das binationale Unikum kann schon mit wenig Mühe von besonderem Wert für beide Völker sein.

Wenn das aber zum Massenphänomen ausartet, dann ist das etwas anderes.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

Hallo,
ich habe nun mal die bisherigen Beiträge durchgelesen.
Danach scheint es so zu verstehen zu sein, daß ich mir unter Assimilation, vorzustellen habe, daß die zugehörigkeit zur ursprünglichen Kultur aufgegeben wird, die deutsche Kultur dabei aber beeinflußt wird.
Unter Integration hätte ich mir vorzustellen, daß sich die betreffenden Ausländer mit Rechten und Pflichten in den Staat integrieren, die Kulturen davon aber unberührt bleiben.

Hmm, dann war ich doch gar nicht so weit weg? Nur stark verkürzt, um es gut lesbar zu machen.
Die Religionen habe ich dabei ebenfalls bewußt ausgespart, das war kein Versehen. :wink:

Besonders interessant fand ich den Beitrag über die Assimilation z.B.: der Hugenotten. Vom heutigen Standpunkt betrachtet sehe ich nur positives. So weit mit der Forderung nicht zu gehen finde ich ebenfalls angemessen. Passieren wird es ohnehin. :wink:

cu Rainer

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Mahlzeit :wink:

Wenn Dir Deine Eltern eine zweisprachige Erziehung geschenkt
haben, dann ist das schon mal eine respektable
Integrationsleistung.

Haben sie nicht!
Stell dir vor, mein Vater ist seit den 60ern hier in der Bundesrepublik und kann kaum deutsch! Meine Mutter erst recht nicht. Die können sich eher MERH SCHLECHT als RECHT verständigen …
(sind sogar beide bundesbürger…)

Es wird auch niemand aktives Vergessen der türkischen Sprache
usw. verlangen; und die Fähigkeit, sich in der Türkei als
Einheimischer zu bewegen, sei Dir auch von Herzen gegönnt.

Geht leider nicht, die merken es sofort, dass ich „Deutschländer“ bin!

Auch das binationale Unikum kann schon mit wenig Mühe von
besonderem Wert für beide Völker sein.

Wenn das aber zum Massenphänomen ausartet, dann ist das etwas
anderes.

Definiere: „zum Massenphänomen ausarten“

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

Gruß
Ali

Hi!

Integration ist in meinen Augen die selbstverständliche
Pflicht des Einwanderers, ein Deutscher zu werden, so gut er
nur irgend kann.

Da muss ich dir leider kurz widersprechen. Das klingt für mich so, als ob der Ausländer versuchen müsste alles „ausländische“ aufzugeben und stattdessen alles „deutsche“ anzunehmen. Das ist aber mit Sicherheit nicht das, was unter Integration zu verstehen ist. Das ist wieder mal reine Assimilation…

Abgesehen vernachlässigst du völlig, dass Intergration ein beiderseitiger Prozess ist. Nicht nur Ausländer integrieren (sich), sondern auch wir müssen (sie) integrieren…

Nichts für ungut,
Max

hallo hat eine von euch mal die integration von gestzen her gesehen,oder betrachtet,kennt eine von euch das ausländergesetz,was kein normales gesetz is,sondern ein integrationsverhinderungsgesetz,zu integ.gehört unerlässlich die gesetzliche,und d.h. rechte müsste man haben
gruss
tom

Hallo Max,

verstehen ist. Das ist wieder mal reine Assimilation…

Ja, das ist nun mal dasselbe.

(sich), sondern auch wir müssen (sie) integrieren.

Nein, müssen tun wir da garnix.
Die Deutschen bieten den Einwanderern Dienstleistungen und Geldgeschenke, um ihnen die Integration zu erleichtern. Das machen die Deutschen, weil sie dumm sind, saudumm, strohdoof. Andere Völker, die nicht so dumm bis zur Selbstaufgabe sind und deshalb ihre ethnische Identität bewahren wollen, tun das nicht. Zu diesen klugen Völkern sind z.B. die Türken zu zählen.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

Hi!

Ja, das ist nun mal dasselbe.

Okay, dann stelle ich einfach fest, wir sind unterschiedlicher Meinung…

Nein, müssen tun wir da garnix.

Da stimme ich dir sogar zu, man muss ja sowieso überhaupt nix tun, man muss nur mit den Konsequenzen rechnen…*g*

Die Deutschen bieten den Einwanderern Dienstleistungen und
Geldgeschenke, um ihnen die Integration zu erleichtern.

Und alleine das ist ja schon „Integration“… indirekt integrierst du sie durch Steuern also doch…*g*

Das
machen die Deutschen, weil sie dumm sind, saudumm, strohdoof.

Oh, das sehe ich nicht so!!! Wenn den Menschen nur mal klar werden würde, wie verdammt vorteilhaft Migration sein kann! Und tatsächlich sind wir teilweise auch auf Einwanderung angewiesen und haben von ihr profitiert! (Freu mich schon auf Widerspruch!*g*)

Andere Völker, die nicht so dumm bis zur Selbstaufgabe sind
und deshalb ihre ethnische Identität bewahren wollen, tun das
nicht. Zu diesen klugen Völkern sind z.B. die Türken zu
zählen.

Also ich bin da politisch wohl schon ganz anderer Meinung. Ich bin der Meinung jeder Mensch sollte das Recht haben sich in dieser Welt frei zu bewegen. Alleine aus ideologischen Gründen unterstütze ich deshalb schon die Migration. Integration ist da sicherlich irgendwie notwendig, auch eine gewisse „Assimilation“, aber gewiss müssen die Ausländer nicht werden wir wir. Ich hab auch kein Problem damit, wenn sich ein Türke auf Englisch mit mir unterhält…
Ich persönlich intergiere gerne, wie auch immer das Aussehen mag und ich verlange von niemandem, dass er meine Sprache spricht, mit mir in die Kirche geht oder sonst was. Ich hab auch schon vereinzelt Türkisch gelernt, auch wenn sich das leider aus Zeitgründen nur auf einzelne Wörter beschränkte, die ich schon wieder vegessen habe…

Fakt ist ganz einfach, dass Globalisierung (die, das streiten wohl nur wenige ab, stattfindet) Migration nach sich zieht. Und aufgrund dieser Miration führt eine mangelnde Integration zwangsläufig zu verstärktem „In-Group - Out-Group“-denken und somit dann zu verstärkten Konflikten. Und eben diese sollte man vermeiden und deswegen bin ich der Meinung ist Integration in gewisser Hinsicht Pflicht eines jeden, wenn nicht, dann zumindest Toleranz! Ebenso wie ich versuche Schwule zu integrieren, wie ich versuche Behinderte zu integrieren (und damit will ich NICHT sagen, dass diese in eine Schublade zu stecken sind, es sind einfach nur Minderheiten!).

Es ist sicherlich nicht Aufgabe jedes einzelnen, dafür zu sorgen, dass ALLE Ausländer in die „deutsche Gemeinschaft“ aufgenommen werden, aber es IST Aufgabe Ausländer nicht durch eine Benachteiligung oder Ähnliches auszugrenzen. Man muss eben offen sein für andere, das gilt für andere Deutsche ebenso wie andere Ausländer…

Schöne Grüße,
Max