Internet Apotheke Link zu empf. Seiten

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…

Hallo, eine Anmerkung zuu Docmorris:
Für chronisch-Kranke hat es auch Nachteile, die Belieferung ist gerade über Feiertage nicht zuverlässig (Bsp: Insulinlieferzeit auch schon mal 5 Wochen, natürlich ohne besondere Benachrichtigung). Weiteres Problem: Beipackzettel sind nicht unbedingt in deutsch. Drittes Problem: Der Preis ist durchaus nicht immer niedriger als in der ganz normalen Apotheke m die Ecke, und Beratung sollte man natürlich nicht erwarten.
MfG
Michael

oder hier…

http://www.eg-medikamente.com

Gruss
Eve

Hallo.
Zum Thema Internet-Apotheke gibt es aber auch noch andere Standpunkte. Klar ist mal, dass es zur Zeit gesetzwidrig ist, in Deutschland Medikamente über den Versandhandel zu verschicken.
Dazu ist es, gerade auch für Dauerpatienten, gefährlich, weil niemand vernünftig berät oder auf Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten achtet. Dazu kommt, dass es meist ewig dauert, bis ein Medikament da ist, die Beipackzettel sind nicht immer in Deutsch. Der Ankauf von Aspirin ist auch in Deutschland bezahlbar und bei DocMorris sicher nicht preiswerter, wenn noch Versandkosten berechnet werden.
Ich finde es in jedem Fall unseriös, ein Wissensforum wie www dazu zu benutzen, solche Firmen auch noch anzupreisen. Im Kopf dieser Seiten steht:KEINE KOMMERZIELLE ODER NICHTKOMMERZIELLE WERBUNG ODER ANGEBOTE. Dafür halte ich diesen Beitrag.
Gruß
Rabchen

Hallo.

Jaaa auch ein Hallo…

Also ich gebe hier nur die Darstellung aus dem Fernsehbericht wieder, ich habe von der Sache nichts und nehme selber wenig (zum Glück) Medikamente…

Zum Thema Internet-Apotheke gibt es aber auch noch andere
Standpunkte. Klar ist mal, dass es zur Zeit gesetzwidrig ist,
in Deutschland Medikamente über den Versandhandel zu
verschicken.

So generell ist das FALSCH!!!

Dazu ist es, gerade auch für Dauerpatienten, gefährlich, weil
niemand vernünftig berät oder auf Wechselwirkungen mit anderen
Medikamenten achtet. Dazu kommt, dass es meist ewig dauert,
bis ein Medikament da ist, die Beipackzettel sind nicht immer
in Deutsch.

NEIN, bei DocMorris werden die Atteste der Ärtzte eingereicht. DocMorris verrechnet das dann mit der Krankenkasse. Bis auf eine Handvoll Kassen sind ALLE dabei…Der Unterschied ist das man nicht zur Apotheke um die Ecke geht, sondern das über den Postweg erledigt wird. Die einzigen die dabei zu kurz kommen sind unsere überteuerten Apotheken.

Der Ankauf von Aspirin ist auch in Deutschland

bezahlbar und bei DocMorris sicher nicht preiswerter, wenn
noch Versandkosten berechnet werden.

In dem Fall STIMMT das. Aber es gibt ja auch Medizin die erheblich teurer ist. Bei DM spart man ca. 9%.

Ich finde es in jedem Fall unseriös, ein Wissensforum wie www
dazu zu benutzen, solche Firmen auch noch anzupreisen. Im Kopf
dieser Seiten steht:KEINE KOMMERZIELLE ODER NICHTKOMMERZIELLE
WERBUNG ODER ANGEBOTE. Dafür halte ich diesen Beitrag.

Tja, es gibt aber bestimmt auch Leute die mit dem Geld haushalten müssen und vielleicht froh sind wenn sie etwas sparen können.

Gruß
Rabchen

Alles Gute

oliver

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Hallo.
Internetapotheken führen im Gegensatz zu normalen Apotheken kein Vollsortiment. Sie führen lediglich lukrative Medikamente.Eine flächendeckende Versorgung ist über Internet nicht möglich. Die Rosinenpickerei durch die Internetapotheken gefährdet die flächendeckende Versorgung, vor allem im ländlichen Bereich
( siehe Tante-Emma-Läden). Kostenlos erbrachte Leistungen wie Anfertigungen, Notdienste, Beratungen, Messungen von Körperzuständen etc. können von Internetapotheken nicht angeboten werden.
Die durchschnittlichen Handlingskosten pro Arzneimittelpackung sind in einer öffentlichen Apotheke nicht höher, als über das Internet. Preiswerte Reimportarzneimittel können in jeder Apotheke gekauft werden.
Der Verzicht auf Rezeptzuzahlungen bei Belieferung durch Internetapotheken ist ein klarer Rechtsbruch. Die „Rezeptgebühr“ ist keine Gebühr für die Apotheker, sondern eine Selbstbeteiligung der Patienten, zu deren Inkasso die Apotheker gesetzlich verpflichtet sind. Ein Verzicht auf diese Zuzahlung ist weder durch den Apotheker, noch durch die Kassen zulässig.
Die Kassen dürfen auf Internetapotheken oder bestimmte Apotheken nicht hinweisen. Hierzu gibt es reihenweise rechtskräftige Urteile. In Deutschland existiert die freie Wahl der Apotheke für jeden Bürger.
Die deutschen Apotheken sind keineswegs überteuert, auch wenn sich das Märchen davon schon ewig hält. In Europa liegen die deutschen Arzneimittelpreise in etwa im Mittelfeld ( im Norden meist höher, im Süden niedriger ).Die Handelsspanne der Apotheken liegt im Vergleich zu anderen Fachhandelsgeschäften am unteren Ende. Rationalisierungspotentiale sind größtenteils ausgeschöpft. Weitere finanzielle Einschnitte führen zu Entlassung und Schließungen.
Gruß
Wolfgang

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Hallo Wolfgang,
gerade hatte ich überlegt, ob ich mich in die Diskussion einklinke oder nicht, als ich Deinen Artikel las. Gut, Daß Du Dir als Apotheker die Mühe gemacht hast, so ausführlich Stellung zu nehmen. Ich persönlich habe langsam keine Lust mehr, täglich auf die als ultimative Wahrheiten ausgegebenen geistigen Ergüsse von nicht fachlich oder falsch informierten Leuten zu antworten. Nur stehenlassen kann man diese Dinge ja auch nicht mehr. Gerade heute fühlten sich einige meiner Kunden übrigens berufen, über die politische Lage zu diskutieren. Ich hatte alle Themen wie Internet, Substitution, Billigmedikamente usw.
Wahrscheinlich tragen wir Apotheker einen großen Teil Mitschuld, daß Internetapotheken als billig und wir überteuert gelten. Wissen die Leute eigentich, daß unsere Krankenkassen gar nicht die Beträge zahlen, die auf den Medikamenten stehen, sondern daß sie Zwangsrabatte einbehalten? Haben wir alle Fälle veröffentlicht (z.B. in der Bild-Zeitung), in denen die Patienten falsche Medikamente von DocMorris geschickt bekommen haben? Haben wir die Möglichkeit genutzt, öffentlich die Preise zu vergleichen und zu zeigen, daß Holland nicht immer billiger ist? Warum werden nicht dauernd die Urteile gegen die Krankenkassen veröffentlicht, die den Krankenkassen verbieten, auf die Internetapotheken zu verweisen? Warum machen wir nicht deutlich, welche Leistungen wir kostenlos bieten- teils freiwillig, teils aber auch durch den Gesetzgeber erzwungen? Werden wir in Zukunft auch kostenlos die verfallenen DocMorris Medikamente vernichten?
Ach, es gäbe soviel dazu zu schreiben! Aber ich ärgere mich wieder nur! Ich habe heute Notdienst und habe bisher außer wenigen wichtigen Arzneimitteln auch Always Binden verkauft (22.42 Uhr) und einen Kunden bedient, der zwischen 22.30 Uhr und 22.49 Uhr 3 x da war, um Babynahrung zu kaufen. Irgendwann veröffentliche ich mal mein Notdienst-Tagebuch, das ich seit einigen Jahren führe, damit auch die ach-so-sparsamen Internet-Besteller lesen können, was wir so zu tun haben.
Schöne Grüße
Sabine

Internetapotheken :kein Vollsortiment. Sie führen lediglich lukrative :Medikamente.

SIC!
Eine flächendeckende Versorgung ist über Internet

nicht möglich. Die Rosinenpickerei durch die Internetapotheken
gefährdet die flächendeckende Versorgung, vor allem im
ländlichen Bereich
( siehe Tante-Emma-Läden).

Sehr wichtiger Aspekt!
Kostenlos erbrachte Leistungen wie

Anfertigungen, Notdienste, Beratungen, Messungen von
Körperzuständen etc. können von Internetapotheken nicht
angeboten werden.

Vielleicht wollen unsere Kunden das gar nicht mehr?!

Die durchschnittlichen Handlingskosten pro Arzneimittelpackung
sind in einer öffentlichen Apotheke nicht höher, als über das
Internet. Preiswerte Reimportarzneimittel können in jeder
Apotheke gekauft werden.

Man müßte ja mal vergleichen. Es ist aber leichter zu glauben, daß das Internet billiger ist. Wird die Werbetrommel nur laut genug gerührt…

Der Verzicht auf Rezeptzuzahlungen bei Belieferung durch
Internetapotheken ist ein klarer Rechtsbruch. Die
„Rezeptgebühr“ ist keine Gebühr für die Apotheker, sondern
eine Selbstbeteiligung der Patienten, zu deren Inkasso die
Apotheker gesetzlich verpflichtet sind. Ein Verzicht auf diese
Zuzahlung ist weder durch den Apotheker, noch durch die Kassen
zulässig.

!!!

Die Kassen dürfen auf Internetapotheken oder bestimmte
Apotheken nicht hinweisen. Hierzu gibt es reihenweise
rechtskräftige Urteile. In Deutschland existiert die freie
Wahl der Apotheke für jeden Bürger.

Im Februar 2002 wurde das Urteil gegen die Internetapotheken erst mal wieder bestätigt.

Die deutschen Apotheken sind keineswegs überteuert, auch wenn
sich das Märchen davon schon ewig hält. In Europa liegen die
deutschen Arzneimittelpreise in etwa im Mittelfeld ( im Norden
meist höher, im Süden niedriger ).Die Handelsspanne der
Apotheken liegt im Vergleich zu anderen Fachhandelsgeschäften
am unteren Ende. Rationalisierungspotentiale sind größtenteils
ausgeschöpft. Weitere finanzielle Einschnitte führen zu
Entlassung und Schließungen.

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Hallo Eve,
gerade habe ich ein paar Preise verglichen. In jeder deutschen Apotheke kannst Du ausländische (importiert) Arzneimittel billiger als zu den angegebenen Preisen kaufen. Mach doch selbst mal den Versuch. Geh in eine Apotheke, nachdem Du Dich über den Preis beim Internethändler informiert hast, und frage in Deiner Apotheke, ob man Dir zum selben günstigen Preis - oder gar billiger - auch ein importiertes Medikament verkaufen könnte. Ich habe gerade z. B. Schmerzmittel verglichen.
Schöne Grüße
Sabine

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