Inzest

hi nathalie.

ich glaube, du gehst in die falsche gedankliche richtung.

du stellst dir und uns fragen, von denen du nicht weisst, ob das die fragen der tochter sind.

geh doch mal von etwas anderem aus - nämlich nicht davon, dass ihr outing etwas zerstören soll - zumal wenn es das täte, war es vorher schon zerstört und nur fassade.

es geht doch darum als tochter gehört, ernst genommen in ihrer belastung und gefragt zu werden. - wie es ihr damit geht, was sie heute noch belastet - sie zu trösten - das erstmal.
den bruder zu verurteilen verlangt niemand und bevor sie dies nicht ausdrücklich sagt, muss man sich diese frage erstmal nicht stellen.

die frage der eltern an sich selbst sollte z.b sein - haben wir als eltern etwas dazu beigetragen was den sohn in diese „lage“ brachte?
noch besser: die tochter zu fragen ob sie da etwas in der art sieht.
ohne den willen die sichtweise der tochter anzuerkennen ist jede unterhaltung sinnlos - denn dann gehts nur um die verteidigung der eigenen „unschuld“ als eltern.

ich glaube auserdem nicht, das es die aufgabe der eltern ist, ein gespräch unter allen zu führen - schon gar nicht ohne jede eigene auseinandersetzung und ohne vorherige abklärung dessen, was sich die tochter wünscht von den eltern - denn es gibt einen grund, warum sie es erzählt hat und ich würde doch mal fragen, welcher es ist.

wichtig wäre sicherlich irgendwann: dass sich tochter und bruder unterhalten - das aber geht die eltern nichts an zunächst einmal - es sind also 2 baustellen -

sicherlich ist es ein schock für eltern, weil ihre illusion des elternseins, der familie etc einen grossen riss bekommen hat.
aber ich finde, darin stecken viele chancen und wenn diese wahrgenommen werden - auf richtige weise - wird jeder in der familie gewinnen.

diese art geheimnis auf dauer aufrecht zu erhalten indem man es ignoriert oder abstreitet zerstört nur. - eine echte alternative zur auseinandersetzung gibt es also nicht!!! - wird totgeschwiegen oder abgestritten macht man sich zum mittäter in dem moment, weil man mit dieser haltung letztlich zeigt - ich will nicht wissen was war, du bist nicht wichtig, nur mein bild von heiler familie ist wichtig…

es gilt also zu bedenken was bestimmte verhaltensweisen in diesem zusammenhang für auswirkungen haben und da müssen sich die eltern überlegen ob es sinn macht aus egoismus und angst vor der wahrheit und evtl sogar von eigenen erziehungsfehlern auf kosten der tochter noch „eins“ draufzusetzen.

gib ihnen die nummer von den profis, diese sind ja nicht nur wissend wenn es sich um kleine kinder handelt - sie helfen auch mit rat und anregungen in diesem konkreten falle. - das thema ist zu speziell um sich auf sich selbst zu verlassen, da braucht es fachlichen rat im umgang damit.

alles andere ist verantwortungslos.

klar ist, es gibt keinen bequemen umgang mit einer solchen traumatischen geschichte und es ist gut möglich, dass der sohn selbst auch traumatisiert ist - opfer und täter in einem ist.

ob es je zu einer anzeige kommen soll oder die tochter das überhaupt will, sollte man ihr überlassen - und das sollte nun erstmal nicht im vordergrund stehen - sondern der weg des gemeinsamen umgehens mit der vergangenheit und die suche nach den zusammenhängen und auswirkungen.

wenn du dich auf betroffenenseiten umschaust, wirst du lesen, eine anzeige ist nicht das was im vordergrund steht.
du und vor allem die eltern müssten versuchen sich in die denkensweise einzufühlen.

ich weiss nicht, welche rolle du in dem ganzen spielst, aber du scheinst dich schwer mit der möglichkeit zu tun, sich all dem zu stellen, ohne gleichzeitig alles andere in frage zu stellen.

die tochter zu fragen was sie sich wünscht, warum sie es jetzt erzählt hat, wie es ihr mit alldem geht, ob und welche art hilfe sie will, welche ideen sie hat für die nächsten schritte - das wäre eine gute sache. niemand ist auf so eine sache vorbereitet und sie wird nicht verlangen, das die eltern damit perfekt umgehen. das zugeben der eigenen hilflosigkeit wäre hier übrigens auch sinnvoll.
es geht nicht um - für die tochter und damit gegen den sohn…

das alles zu erklären sprengt den rahmen hier - eine sitzung beim familienthera der eltern erstmal allein würde wohl schon mehr bringen als hier seitenweise dinge zu schreiben, die die personliche lage nicht berücksichtigen kann und auch nicht die eigenheiten.

nichts zu tun, nichts zu reden oder ablehnendes verhalten, zweifel etc würden mehr als schädlich sein, auch für die ganze familie.

LG
nina

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VORSICHT!
Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass mich das ungeschickte Agieren einer „Freundin“ in der akuten Aufarbeitungsphase meines Mb fast in den Selbstmord getrieben hat.

Sie hat mir zunächst das, was s i e als hilfreich in der Situation erachtet hat, übergestülpt(ohne zu fragen, was ich brauche und mir von ihr wünsche), dann war sie der Meinung „totschweigen“ wäre angesagt.
Wenn ich nicht ganz schnell therapeutische Hilfe bekommen hätte, wäre das ziemlich nach hinten losgegangen.

Wenn Deine Freundin Dir wirklich wichtig ist, sei für sie da, glaube ihr und unterstütze sie dabei i h r e n Weg zu finden.
Wenn Du das nicht kannst, sage ihr das!
Mir geht es inzwischen sehr gut damit, wenn die Leute ganz klar sagen, dass sie überfordert sind, oder einfach kein Bock auf „Missbrauchte“ haben.

Ich kann nur noch mal betonen, was fast alle hier gesagt haben:

DIESES THEMA GEHÖRT IN DIE HÄNDE VON FACHLEUTEN.

Jedes Herumdoktern von selbsternannten Experten kann fatal sein.
Und Fachleute sind für mich ausschließlich Therapeuten, die Erfahrung mit dem Thema haben. Und das hat nicht jeder Psychologe, Psychiater etc.

Anna

siehe auch:

http://www.kinderschreie.de/01_home/index1.htm

hier ein auszug:

Du glaubst du bist nicht betroffen?

Ja, das ist doch das einfachste, oder? „Sowas passiert bei uns nicht.“ „Damit habe ich noch nie etwas zu tun gehabt.“ Falsch! Jeder hat schon in irgendeiner Form mit Kindesmissbrauch zu tun gehabt oder hat es noch. Nicht als Täter, nicht als Opfer… aber doch immer wieder.
Und ich denke dass das nach dem Lesen des folgenden Textes einigen einleuchten wird. Kindesmissbrauch ist nicht etwas das irgendwo passiert. Kindesmissbrauch ist nicht etwas das vorbei gehen wird. Es ist weder eine einmalige Sache noch eine „Modeerscheinung“. Im Gegenteil. Es passiert immer und immer wieder. Es passiert neben uns, hinter uns und vor uns. Und wir alle sind betroffen davon. Nicht „nur“ die Opfer.

Du glaubst, Du bist nicht betroffen?
Jeder und jede ist betroffen!
Du bist betroffen - durch Deine Arbeitskollegin, die Dir unheimlich auf dir Nerven geht und jeden Tag eine andere Person zu sein scheint.
Du bist betroffen - durch Deinen Vater, der zum Alkoholiker wurde, weil seine Schwester missbraucht worden ist.
Du bist betroffen - durch die Höhe Deines Krankenversicherungsbeitrages, der so hoch ist, weil die Folgeschäden epidemische Ausmaße in unserer Bevölkerung haben.
Du bist betroffen - durch Deine Ehefrau, die sich während der Geburt Eures Kindes plötzlich an ihren Missbrauch erinnert und ab da an eine andere Person ist.
Du bist betroffen - durch Deinen Freund, an den Du nie richtig herankommst
Du bist betroffen - durch den Yunkie, der Dich auf der Straße überfällt, um sich seine „Verdrängungs-Medizin“ zu besorgen.
Du bist betroffen - durch die Oberflächlichkeit, durch die „Schutzmasken“ und „hohen Wände“ der vielen Menschen, denen Du begegnest und die Du eigentlich gerne näher kennenlernen würdest.
Du bist betroffen - als Mann, weil das ‚Ja‘ Deiner Freundin nichts wert ist, wenn sie niemals ‚Nein‘ sagen durfte
Du bist betroffen - durch den rücksichtslosen Manager, der sich seine (entgangene) „Liebe“ durch Geld und Macht holt.
Du bist betroffen - als Vater oder Mutter, wenn Dein Kind von einem Jugendlichen überfallen und missbraucht wird, weil dieser seine eigenen erlebten Ohnmachtgefühle in einen mächtigen Triumph über einen schwächeren Menschen umwandelt.
Du bist betroffen - durch Deine Nachbarin, die spät abends ihre Musikanlage auf volle Lautstärke schaltete, die in der Nacht lautstark mit sich selbst herumflucht und ihre sie am Wochenende besuchenden Kinder regelmäßig zusammenschreit.
Du bist betroffen - durch Deine beste Freundin, die ab dem 15. Lebensjahr mit allen Jungs schlief, die sie bekommen konnte, sich auf Partys regelmäßig blamierte und deren Freundschaft Du schließlich beendet hast, weil ihr euch nicht mehr verstanden habt
Du bist betroffen - weil Dein Nachbar, der früher nie die Chance erhielt, sich selbst zu achten und wertzuschätzen, auch Dich und Deine Familie nicht achten und wertschätzen wird.
durch die vielen SozialhilfeempfängerInnen, die durch ihre Geschichte direkt auf die Arbeitsunfähigkeit zugesteuert sind und die die die Höhe Deines Sozialversicherungsbeitrages u.a. ausmachen.
Du bist betroffen - durch Deine Cousine, die sich bis zur Selbstaufgabe auf ihre sportlichen Erfolge konzentriert, um für sich ein positives Selbstbild erhalten zu können und dabei ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzt.
Du bist betroffen - durch Deine Kindheitsfreundin, die sich mit Beginn der Pubertät plötzlich verändert hatte, die nicht mehr vernünftig essen wollte, die plötzlich ‚verwahrlost‘ herumlief, sich nur noch selten wusch und zu der Du dann den Kontakt verloren hast.
Du bist betroffen - als Sohn Deiner Mutter, die ihr Trauma nie aufgearbeitet hat, bei der Du allerdings immer etwas gespürt, verdeckte Botschaften empfangen und letztlich ihr Trauma unbewusst erfasst hast und jetzt als Erwachsener „Erbe“ ihrer Gefühle bist und Deine eigenen schwerwiegenden Probleme mit Deinem Leben hast.
Du bist betroffen - als Partner/-in, weil Deine Freundin oder Dein Freund sich selber Verletzungen zufügt, Du ihn/sie nicht daran hindern kannst und dabei selbst fast an dem ganzen Leid psychisch draufgehst.
Du bist betroffen - als Lockführer, wenn ein Dir unbekannter Mensch von einer Brücke direkt vor Deinen Zug springt, Du nicht mehr rechtzeitig bremsen kannst und Dich dieses Erlebnis den Rest Deines Lebens verfolgt
Du bist betroffen - als gute Freundin, wenn Du zuhörst, wenn Du von dem Leid Deiner Freundin erfährst und sie Dir Erlebnisse erzählt, die fern Deiner bisherigen Vorstellungskraft lagen.
Du bist betroffen - durch die vielen ‚Mitläufer‘ die unkritisch alles tun und glauben, was ihnen gesagt wird, weil sie es nie anders kennengelernt haben.
Du bist betroffen - durch die vielen indirekten Opfer, denn ein Opfer leidet nicht alleine, mit ihm/ihr leidet seine/ihre Familie und Umgebung.
Du bist betroffen - weil die Welt so ist, wie sie ist, und die psychische und physische Vergewaltigung von Kindern und Frauen ist hier eine, wenn nicht gar DIE Hauptursache.
Du bist betroffen - weil es keine (soziokulturelle) Entwicklung geben wird, solange Kinder auf dieser Welt leiden

Der Text wurde von der „Hamburger Arbeitsgruppe gegen sexuellen Missbrauch“ zur Verfügung gestellt.

noch ein auszug - leichter lesbar:

Verarbeitung - das Zauberwort? „Wie kann ich verarbeiten?“ „Wie hast du das Ganze verarbeitet?“ Übersetzt für mich die Frage „wie kann ich leben? Wie lebst du damit?“
Verarbeitung ist - meiner Meinung nach (und ich bitte dies immer wieder zu beachten!) - Konfrontation und Akzeptanz. Nicht mehr weglaufen von dem was man weiss. Nicht mehr wegsehen wenn die Bilder kommen. Nicht mehr abschotten was an Empfindungen hochkommt.

Schwer, ja. Aber machbar. Nicht immer, aber immer wieder.

Am Anfang gelingt es noch sehr gut seine Gedanken auf die Seite zu schieben. Kurze Blitze die auftauchen. Man denkt „was war das denn?“ und schiebt es wie eine lästige Fliege mit einer Handbewegung auf die Seite. Aber das Unterbewusstsein ist bereit um zum Bewusstsein zu werden. Lässt sich nicht mehr einfach so wegschieben. Die Blitze werden häufiger.

So viele Fragen tauchen auf. Keine Antworten. Man spürt die Antwort aber sie kommt nicht näher. Formuliert sich nicht zu Worten. Also frägt man nicht mehr. Alles wird beseite geschoben. Dieser Zustand hält eine ganze Weile an. Monate, Jahre… macht einen fertig ohne das man es weiss. Verdrängung gibt es nicht? An all die Therapeuten da draussen die das denken - ihr habt ja keine Ahnung von uns… Sie ist einfach da. Wird Alltag. Um ihn zu überbrücken stürzt man sich in Extreme. Extremes Arbeiten, extreme Selbstverleugnung, extremes Opferverhalten ect. Die Liste könnte unendlich weiter geführt werden. Und man sucht sich seinen Bereich in dem man perfekt wird. Perfekt um anderen zu zeigen das man ganz normal ist. Das man etwas kann, etwas wert ist. Das man überhaupt keine schwarze Seite in sich findet. Das es da nichts gibt worüber man nachdenken müsste… Dazu gehört auch perfekt zu vertuschen, das man wieder Opfer ist. Stillzuhalten wenn man geschlagen wird. Sich zu erniedrigen wenn dafür Ruhe ist. Aber das ist ein anderes Thema…

Anstrengend, aber für eine Weile ganz gut zu leben. Durch diesen Bereich, das bisschen perfekt sein, gewinnt man ein kleines bisschen Stärke. Das Unterbewusstsein registriert das. Und wird wieder ein bisschen bewusster. Flashs, Trigger, sie kommen unvorbereitet. Man glaubt ja (wieder) das da gar nichts ist. Und hauen einen um. Totaler Knockout. Entsetztes „das kann nicht sein!“. Wegschieben, Schuldgefühle, Schamgefühle. „hoffentlich merkt keiner was!“

Noch perfekteres Verstellen. Aber es hat sich was geändert. Man kann sich selbst nicht mehr so gut belügen. Andere umso besser. Und man sitzt da, mit seinen Gedanken die man nicht haben will. Und die zuerst noch in der Form auftreten, die man anerzogen bekommen hat, die manipulierte Form als Schuldabweisung der Täter.

Man will alles verstecken. Keiner darf was merken. Man „weiss“ ja das man selbst schuld ist. Das das was man getan hat etwas ganz böses war. Das einem niemand glauben wird das man das gar nicht wollte. Wollte ich es nicht? Habe ich es provoziert? Ich habe doch Schuld!

Das Leben ändert sich. Aus Verdrängung wird Verleugnung. Nicht mehr wegschiebbar. Jeden Tag präsent. Die Bilder werden deutlicher. Aber immer sieht man seine eigene Schuld. Täter sind perfekt im Schuld zuweisen. Das kindliche Gehirn ist empfänglich für das, was die Erwachsenen ihm beibringen. Es wird programmiert mit ihren Daten. So einfach ist das - und es funktioniert.

Es ist nicht der Gedanke da „ich wurde missbraucht“. Nein, man denkt „ich habe das und das gemacht als ich klein war“. Und verbietet sich selbst damit die Hilfe die man braucht. Ein Kampf ohne Chance, weil man gegen sich selbst kämpft. Ein Kampf der schwächt. Der alles lähmt was man sich mühsam angeeignet hat. Ohne es zu wissen.

Wie die Krankheit Krebs sitzt das Wissen in uns. Nach aussen nicht sichtbar. Für niemanden. Man wird ab und zu fragend angeschaut. Und zu gerne hören die Menschen um uns herum das alles okay ist. Das man nur ein bischen müde ist vom Alltag. Nichs weiter. Beruhigend für das Umfeld und zeitgebend für uns selbst.

Der Krebs „Wissen“ frisst sich weiter durch uns. Schmerzen die wir fühlen aber nicht definieren können. Empfindungen die ins Fleisch kriechen wie kleine Würmer in Aas. Er frisst sich in uns weiter, frisst uns auf. Bis er einen Fehler macht. Er hat zu fest zugebissen und ist auf einmal draussen. Ein kleines Loch, nicht grösser wie ein Einstich, das jetzt da ist. Und egal wie man es ignoriert. Wie man versucht es zu stopfen. Es geht nicht mehr. Der Moment wo sich entscheidet, ob man aufgibt oder weiterleben will. Der Moment wo sich entscheidet ob man sich langsam umbringt - nicht im körperlichen Sinne. Eher ob man vom Mensch zur funktionierenden Maschine wird. Oder ob man leben will und den Kampf aufnimmt. Ort des Kampfes: Das Bewusstsein, Feind: ich selbst, Freund: mein Wille zu leben, Ziel: Verarbeitung…

ich hatte aufgegeben. Wollte nicht mehr, konnte nicht mehr. Aber da war ein kleines bischen Trotz übrig. ich wollte mich an einigen Menschen rächen. Rächen indem ich aufgab, und die Schuld an sie weitergab. Und ich wollte anderen Menschen klar machen, das ich doch irgendwie keine Schuld hatte. Ich fing wieder an zu schreiben. Und spürte wie der Krebs Angst vor mir bekam. Ein Gefühl das mich - unbewusst - auf mein eigenes „Schlachtfeld“ führte. Weg vom Aufgeben, hin zur Verarbeitung…

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Hi,

der Bruder sagt da nichts zu, weil die Schwester auf keinen
Fall will, daß darüber geredet wird, mit niemanden, und schon
gar nicht mit dem Bruder. Ich glaube, sie will das das schnell
wieder vergessen wird.

so, das glaubst du… und wieso meinst du das?
weil sie entgegen aller gesammelten hoffnungen, die sie zur erzählung verleitet haben merken musste, niemand will es wissen?
weil ihre freundin sie auch im regen stehen lässt letztlich?
weil sie spürt, man zweifelt an ihr?
weil sie selbst unsicher war, ob das berichten irgendwas verändert und nun feststellt, es besteht nach wie vor kein interesse an der wahrheit, an ihrer wahrheit und vor allem keines an ihrem gefühlsleben.
weil sie merkt, sie bekommt keine seelische unterstützung.
etc., pp.

Also könnte man meinen, daß das nicht so schlimm für sie ist.

was für eine logik!!! - deine, aber wenn du dir die mühe gemacht hättest ein wenig im netz zu lesen, wärst du innerhalb von minuten wissend - das gegenteil ist der fall und deshalb und weil sie merkt, niemand will ihr helfen - macht sie einen rückzieher - zu schwer die last - ein kluger, wer sich nun überlegt wie arg die last dann wohl schon lange lange sein wird…

Aber wenn sie nach 14 Jahre dabei in Tränen ausbricht, dann
wird es wohl doch sehr schlimm für sie gewesen sein.

bingo!!!
Aber sie will nicht darüber reden, und ich glaube die Eltern sind sehr

froh darüber. Die sind total überfordert damit und versuchen
es zu ignorieren und zu vergessen.

das gleiche gilt für dich auch nehme ich irgendwie an - es klingt jedenfalls so.
im regelfall haben betroffene schon viele male versucht ihre eltern zu informieren oder andere erwachsene personen, wurden aber nie gehört oder gar ignoriert. wenn ein erneuter versuch wieder fehl schlägt - halten es die meisten betroffenen nicht aus und ziehen sich zurück.
sie kennen diese verhaltensmuster schon viele jahre aus der familie, selbst wenn die eltern selbst sich dessen nicht bewusst sind.

das thema ist - wie schon mehrfach gesagt - zu komplex, um es nur ansatzweise darzustellen - vor allem die ablehnenden verhaltensweisen des umfeldes meine ich gerade.

deine freundin sollte unbedingt einen psychotherapeuten aufsuchen, sie braucht hilfe. dringend!!! - wobei man sie nicht zwingen kann, aber ihr evtl zumindest diesen freundschaftsdienst tun kann, indem du ihr sagst, wie sehr du dich überfordert fühlst und dennoch meinst, dass sie wen zum reden braucht, der sich auskennt und damit auch hilfreich ist.

sorry für die kleinen provokationen nathalie - aber du ahnst gar nicht, wie sehr das was ich hier zu lesen bekommen habe dem üblichen verhaltensmuster des umfeldes entspricht und damit massgeblich dazu beiträgt, das noch immer menschen meinen, das es missbrauch nur woanders gibt, aber nicht in ihrem umfeld und/oder nur allzugern alle signale in der ihnen angenehmeren richtung deuten. von den reaktionen, die die betroffenen wieder in ihr schneckenhaus zurücktreiben will ich hier mal gar nicht sprechen.

die opfer haben kaum eine lobby - zuviele täter auf allen ebenen, zuviele mittäter und nichtwissenwollende ziehen an einem strang.

ich befasse mich seid jahren mit dem thema sexueller missbrauch (auf grund eines ehemaligen partners, der einst vom bruder sexuell missbraucht wurde) und bin dennoch immer wieder entsetzt über die umgangsweisen der menschen, obwohl ich es doch längst weiss und mich das alles nicht mehr wundern dürfte…

übrigens - betroffene nennen sich selbst untereinander überlebende -
rate mal warum…

es ist also deine verantwortung, wie du mit dem thema und mit deiner freundin umgehst - es hat auch immer etwas mit dem eigenen leben, der eigenen welt zu tun, die nicht ins wanken geraten soll. - es gibt 2 wege - sich dem stellen oder nicht…

gruss
nina

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in dem falle würde ich gerne dieter nuhr zitieren:

wenn man keine ahnung hat, sollte man einfach mal…
(sinngemäss: ruhig sein)

alles andere ist schäbig!

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Danke Nina!!
Hallo Nina

ich verfolge nun seit Tagen diesen Thread und bin doch wie gelähmt darauf zu antworten weil es auch meine Situation wiederspiegelt.
Dieses Leugnen, nicht wahrhaben wollen, dieses stetige Bemühen das Opfer als unglaubwürdig darzustellen und alles zu versuchen die „heileWelt“ wieder herzustellen, versetzt das Opfer, das ja endlich den Mut fand aus sich rauszugehen, in die Lage des Angeklagten.

Wieder einmal liegt es am Opfer zu „beweisen“ was war, statt einem Menschen in seelischer Not eine Hand zu reichen.
Wie schwer fällt es nach jahrelangem Schweigen und Selbstvorwürfen endlich den Mut zu finden damit in Konfrontation zu gehen, um dann feststellen zu müssen das man als unglaubwürdig hingestellt wird.
Es tut einfach nur weh… und irgendwann verläßt einen die Kraft weiter zu kämpfen gegen diese Wand aus Ignoranz und nicht wissen wollen.

ich danke dir das du für die Überlebenden die Kraft aufbringst hier Stellung zu beziehen und versuchst ein wenig die große Problematik deutlich zu machen.

liebe Grüße

Schiwa

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Haß in sozialen Berufen
Liebe Nina,

in einer Überschrift, setzt Du Deine Ansicht als die im Gegensatz zu meiner „menschliche“ sakrosankt. Das ist astreines „Ausgrenzen“.
Mit ist es gleichgültig, wenn Du die Diskussion mit mir gleich von Anfang an durch Verwendung inhaltsloser Schmähungen abbrichst.

Das Problem ist aber, daß die betroffene Familie, wenn sie sich denn um „professionelle Hilfe“ bemüht, mit hoher Wahrscheinlichkeit auf gerade so einen von Haß, Sendungsbewußtsein und Intoleranz durchdrungenen Gutmenschentyp trifft.

Gruß

Pavel

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hallo nathalie,

wann so etwas „normalerweise“ hervor bricht, kann nie genau gesagt werden. häufig habe ich es genau in einem solchen „großen“ zeitlichen abstand gesehen.

deshalb kann man daran die glaubwürdigkeit überhaupt nicht messen.

ich bin klar der minung, dass hier ein fachmann / eine fachfrau auf dem gebiet der opfer- und auch täterarbeit konsultiert werden muss, und dann gibt es ein, zwei modell/e, wie in einzelgesprächen und konfrontativen situationen ein ausgleich herbeigeführt werden kann.

idealtypisch würde der beschuldigte sich dem gespräch ernsthaft stellen - das allerdings geschieht äußerst selten, so dass oft auf der symbolebene gearbeitet werden muss, ähnlich wie z.b. auch dann, wenn ein angenommener täter etwa bereits verstorben wäre.

das schweigen fortzusetzen, ist deswegen sträflich unrichtig, weil es bereits durchbrochen wurde und mit einer quasi „wiederholung“ der ertsen „verschwiegenen situation“ für das opfer vertrauenspersonen verloren gingen und eine sekundäre traumatisierung begänne.

erleichterung für alle beteiligten bringt eigentlich nur das herausarbeiten eines glaubwürdigen eingeständnisses beim möglichen täter (erst vor sich selbst, dann vor den betroffenen), die bitte um verzeihung an das opfer und - auf der anderen seite: verzeihen lernen und verzeihen schenken.

dagegen spricht häufig: familien-tradition, einfach nicht glauben können, zudecken und im zweifel zum verdächtigten halten, um eigene schuldgefühle erfolgreich abzuwehren.

das möglioche opfer wird dadurch gleich mehrfach weiter traumatisiert.
man sollte das auch unter den ratgeberinnen bedenken, bevor man blödsinn schwallt. hier ist der einzige punkt, wo unter nicht-fachleuten einfaches schweigen geboten wäre.

die wenigen fachleute, die es auf dem gebit gibt, sind meistens akademische psycholog/innen mit einer speziellen fortbildung (die sie dann auch nachweisen können), manchmal auch ärztliche, selten nicht ärztliche psychotherapeut/innen, wobei die letztgenannten oft zugleich auch sozialarbeiter/innen sind und daher leider all zu oft viel zu direkt emotional beteiligt werden - und dann mehr schaden als nützen, weil sie feindbilder aufbauen helfen, gegen die eine starke familiäre loyalität (und schließlich auch die loyalität des opfers selbst) ankämpft und - zum großen schaden des opfers - auch fast immer siegt.

also gut umgucken, vereine zum schutz vor sexuellem missbrauch kontaktieren, sich mehrere fachleute im erstgespräch ansehen und erfühlen, ob eine arbeit mit ihr/ihm vorstellbar ist - und dann möglichst gleich die langwierige arbeit beginnen.

viel glück dabei!
v.

hi.

ich bin nicht die Freundin.

ich würde nur gerne die Eltern verstehen, warum die sich das angehört haben ohne ein einziges Wort dazuzusagen. Hier geht es nicht mehr um die alte Geschichte mit dem Bruder, sondern um das Verhältnis mit den Eltern.

Im Moment belastet die Schwester am meisten, weil sie sich von den Eltern unverstanden und ungeliebt fühlt, und nicht die Geschichte von damals mit dem Bruder. Der Bruder ist ihr egal, aber die Eltern nicht.
Die Geschichte mit dem Bruder belastet sie nicht mehr, daß sie das erzählt hat, dass ist nur so rausgerutscht als der Bruder wie ein Engel hingestellt wurde. Aber der Gedanke, daß die Schwester den Eltern ganz egal ist, damit kann ich nicht leben.

Außerdem macht sie sich jetzt total Vorwürfe, daß sie die Eltern damit belastet hat. Aber eigentlich weiß ich noch gar nicht mal, ob die das nicht schon längst wieder vergessen haben.

Also eigentlich hat die Schwester hier gehofft, daß alle der Meinung sind, daß das alles gar nicht so tragisch ist und darum die Eltern davon nichts wissen wollen und das alle Eltern genauso handeln würden, damit sie wieder ein normales Verhälntis zu den Eltern bekomme.

Aber hier machen sich wildfremde Leute Sorgen, nur die eigenen Eltern nicht. Das ist sicher ein Zeichen, daß man den Eltern egal ist.

Naja, kann man nicht ändern.

Danke

Aber der Gedanke, daß die
Schwester den Eltern ganz egal ist, damit kann ich nicht
leben.

Sorry, damit kann SIE nicht leben.

Auch wichtig…

ist der Aspekt, dass manche Menschen Traumata so verdrängen, dass sie für viele Jahre „in Vergessenheit“ geraten und dann irgendwann in Form sich aufdrängender Erinnerungen wieder auftauchen.

Ich bin kein Opfer sexuellen Missbrauchs. Trotzdem weiß ich einiges zum Thema Trauma zu sagen.

Wenn jemand erst nach vielen Jahren damit kommt, kann es daran liegen, dass er es zwischenzeitlich selbst total verdrängt hatte. Da für einen solchen Menschen die Lebensqualität gegen Null sinken kann, sollte man ihn wirklich besser in Ruhe lassen. Und sich vor allem mit Sätzen zurückhalten, dass sich der Betroffene zusammenreißen solle.

Wohl kaum jemand erfindet eine durch und durch unangenehme Sache, um sich damit wichtig zu machen, oder?

Alles Gute!

Annette

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Ungeliebte, erwachsene Tochter

Aber der Gedanke, daß die
Schwester den Eltern ganz egal ist, damit kann ich nicht
leben.

Sorry, damit kann SIE nicht leben.

das gibt es, daß von Geschwistern eines mehr von den Eltern geliebt wird als ein anderes, und es ist auch verständlich, daß dem weniger geliebten Kind dieser Zustand nicht gefällt, auch wenn es längst erwachsen ist.

Da besteht nun das Problem, daß man die Liebe eines Menschen nicht technisch herbeiführen kann, auch dann nicht, wenn man es viel klüger anstellt als die Dame, die versuchte, den stärker geliebten Bruder anzuschwärzen und zusammen damit aus den Eltern einen Liebesbeweis herauszukitzeln.

Am besten schließt man innerlich Frieden mit den unverbesserlichen Eltern, am besten, solange sie noch leben.

Gruß

Pavel

Da besteht nun das Problem, daß man die Liebe eines Menschen
nicht technisch herbeiführen kann, auch dann nicht, wenn man
es viel klüger anstellt als die Dame, die versuchte, den
stärker geliebten Bruder anzuschwärzen und zusammen damit aus
den Eltern einen Liebesbeweis herauszukitzeln.

Verstehe kein Wort.

Verstehe kein Wort.

Verstehe kein Wort.

Ja, wohl weil Du nicht willst, andernfalls hättest Du ins einzelne gehend nachfragen können.

Gruß

Pavel

Hallo,

also hat die Schwester irgendwas falsch gemacht und ist selber schuld, daß sich ihr Bruder an ihr vergeht oder wie?

Danke

Hallo Nathalie,

also hat die Schwester irgendwas falsch gemacht und ist selber
schuld, daß sich ihr Bruder an ihr vergeht oder wie?

Wir waren zwar schon ein bißchen weitergekommen, aber dennoch zurückkehrend zum Ausgangspunkt dieses Gesprächs und gar zur Schuldzuweisung würde ich annehmen, daß die Eltern vielleicht wenig Lust haben, in die Rolle von Kriminalpolizei, Staatsanwalt, Gutachter usw. zu schlüpfen, zumal ihnen die Tochter ein unvoreingenommenes Vorgehen übelnehmen wird, wie Du angekündigt hast.

Gruß

Pavel

hammerhart
Hallo Allerseits,

Meine Vermutung ist, daß hinter diesem Totschweigen - und ich
behaupte, daß die Eltern etwas mitbekommen hatten - religiöse
Gründe stecken, und ich tippe auf Zeugen Jehovas. Es kann
nicht sein, was nicht sein darf.

Der sexueller Mißbrauch von Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Frauen ist ein tiefsitzendes Problem aller Gesellschaften. Das Ignorieren und nicht wahr haben wollen, war schon immer ein Teil dieses Problems. Noch nie wurde das Problem so im Licht gesehen und benannt wie in den letzten beiden Jahrzehnten und dennoch lässt sich eine gewaltige Dunkelziffer erahnen.
Wobei hier noch ein Nachweis fehlt, dass die Eltern wirklich etwas mitbekommen haben.

Und nun kommt Antares und findet, dass die Ursache eine religiöse Minderheit sein muss. Und zwar ohne dass es einen Hinweis in diese Richtung gab. Und er bekommt auch gleich zwei Sternchen.
Damit wird ein allgemeines Problem auf eine falsche, aber einfache Ursache verkürzt.

Wie ist es? Wenn irgendwann das gesunde Volksempfinden seinen Weg geht, wird dann Antares an der Spitze stehen?

Gruß
Carlos

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hallo nochmals nathalie,

danke für deine schilderungen. nun wird es ein rundes bild. ich fand deine zeilen sehr wichtig!!!

die betroffene frau kann aus meiner sicht erstmal nur eines tun. sich selbst helfen, indem sie sich professionelle hilfe sucht.
nur so wird sie das trauma verarbeiten können, bei den der übergriff sicher nicht das einzige ist, sondern das verhältnis zu den eltern.

als ersten schritt könntest du ihr eignige betroffenenseiten nennen.
so erlebt und erfährt sie evtl zum ersten male, das sie mit dem erlebten 1. nicht allein ist und 2. hilfestellung und zuhörer für ihr leid.
das könnte (und ist es sehr oft) der einstieg in die auseinandersetzung und damit die vorstufe zur willen zu einer therapie. die auseinandersetzung mit den eltern ist immer sehr schwierig und wenn man selbst nicht verarbeitet hat, nahezu undenkbar.
bei den kinderschreien im diskussionsforum kanns du z.b einige betroffenenlinks erfragen.

die schilderungen des umgehens der eltern ist wirklich nahezu immer so.
um so wichtiger ist es, selbst soweit mit der verarbeitung zu sein,dass man mit negativreaktionen anders umgehen kann, die das trauma nicht verstärken. so kann sie eines tages - sofern sie es dann will - bewusst ihre eltern mit dem ganzen konforntieren. das thema ist leider so spezifisch und komplex, dass ich unmöglich alles dazu schreiben kann, aber du ahnst sicher, was alles daran hängt, quantitativ…
das innere verletzte kind sprach aus ihr, als ihr das gesagte herausrutschte und solange das so ist, werden eltern ohnehin nicht fähig sein, eingeständnisse zu machen (wenn man mal von der masse der eltern ausgeht).

warum das so ist und vieles mehr würde sie auf den betroffenenseiten lernen und erkennen und damit neue wege für sich finden.
vielleicht ist sie eines tages bereit dazu, du kannst ihr nur die links geben. den rest muss sie selbst machen. irgendwann ist die zeit reif, wann, wird sie selbst am besten wissen…

LG
nina

also hat die Schwester irgendwas falsch gemacht und ist selber
schuld, daß sich ihr Bruder an ihr vergeht oder wie?

so legen das viele aus nathalie - das ist nichts neues. über die angeblichen gründe dafür will ich lieber nichts sagen hier.
aber die bandbreite ist eine grosse, der hintergrund aber letztlich
stets der gleiche.

wenn von anschwärzen die rede ist allein in diesem zusammenhang,
kann man sich ja vorstellen, welch geistes kind jemand ist.

die tat, der täter sind schützenswert sowie die scheinwelt. das opfer, dessen leid werden bagatelisiert, werden als zerstörer wahrgenommen und es wird unterstellt, alles sei kalkuliert und nicht wahr…

auf betroffenenseiten kannst du davon vieles lesen - und auch zu den hintergründen - jeder einzelne grund ist ein egoistischer - mir wird noch heute davon speiübel…
ich bin nichtmal sicher, ob sich deren haltung ändern würde, wenn sie nur ansatzweise wüssten was opfer durchmachen ihr leben lang.

was nich sein darf, das nicht sein kann - so deren logik.

Liebe Nina,

in einer Überschrift, setzt Du Deine Ansicht als die im
Gegensatz zu meiner „menschliche“ sakrosankt. Das ist
astreines „Ausgrenzen“.

ich grenze dich aus - nicht allgmein - ich habe keinerlei verständnis für menschen die zunächst einmal von einer lüge ausgehen und es berührt mich nicht die bohne, wenn dir das nicht gefällt. deine damit gezeigte grundhaltung ist unakzeptabel.

Mit ist es gleichgültig, wenn Du die Diskussion mit mir gleich
von Anfang an durch Verwendung inhaltsloser Schmähungen
abbrichst.

schmähungen… abbrechen - es hat keine gegeben - denn du hast jede möglichkeit abgewürgt mit dem eingangssatz - das die sache wohl eine lüge sein dürfte… - wer im glashaus sitzt, sollte nicht mit felsbrocken werfen…

Das Problem ist aber, daß die betroffene Familie, wenn sie
sich denn um „professionelle Hilfe“ bemüht, mit hoher
Wahrscheinlichkeit auf gerade so einen von Haß,
Sendungsbewußtsein und Intoleranz durchdrungenen
Gutmenschentyp trifft.

das ist totaler blödsinn! - für opfer gibts weniger lobby als für täter - bis heute. klingt fast so, als wolltest du mir vermitteln, ich solle mehr verständnis für täter aufbringen. wäre dem so, dann würde ich dir sagen - darum gehts hier nicht - hier geht es um eine konkrete frau die hilfe sucht und die allein gelassen wurde und wird, der man nicht gerne glauben will - da gibt es nicht schönzureden erstmal.
verständnis für eltern hin oder her - das thema ist in erster linie ein anderes.
mir kommt deine botschaft sehr befremdlich vor, da du ja sofort von einer lüge einer frau ausgegangen bist, die sich wichtig machen will - soviel zu sendungsbewusstsein und toleranz.

ich habe nicht den drang für alle ein guter mensch zu sein, es ist mir herzlich wurst, wie du das wahrnimmst. wenn du es hättest genauer wissen wollen, hättest du ein neues thema eröffnene müssen:
einstellung zu tätern oder sonstiges. -
im übrigen übe ich keinen sozialen beruf aus - also auch hier interpretierst du fehl. - schon wieder unterstellst du dinge, die du nicht weisst, die definitiv falsch sind…

was du für eine persönliche verbindung zum thema hast, weiss ich nicht, aber es erinnert mich an - lassen wir das.
wenn du aber verständnis in frage stellst, so suche ich deines, ich sah davon nichts dem ofper gegenüber - für dich scheint es ja keines zu geben - eben mal so*schnipp…

in einem hast du aber recht: ich habe kein verständnis für deine haltung. ansonsten versuchte und versuche ich immer menschen zu verstehen, ihre hintergründe etc- sogar täter - solange niemand etwas beschönigt und sich der verantwortung stellt (bei tätern kaum der fall)

somit hast du in einem recht, es fehlt die grundlage einer diskussion mit dir.

gruss
nina

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