Irre Viecher

Hi, Leute!

Eisbären, deren Haare wie eine Isolierjacke wirken und die pechschwarze Haut haben, um jedes bisschen Wärme nutzen zu können.
Schützenfische mit geteilten Augenlinsen, um gleichzeitig unter und über Wasser sehen zu können.
Die Erfinder des Holzpapiers: Wespen!
Der Grottenolm: das grösste Höhlentier Europas, das im Zustand ewiger Jugend (= als Larve) sein Leben verbringt, am ganzen Körper weiss ist und bei Kontakt mit Tageslicht braun wird.

In der Tierwelt gibt´s Sachen, die gibt´s gar nicht, sogar bei Tieren, von denen wir glauben, dass wir schon alles von ihnen wissen! Habt ihr auch Beispiele?!?

VG
Christian

Hi Christian!

Spontan fallen mir da Nachtfaltermännchen ein, die Weibchen in 3km Entfernung erriechen können und dann auch finden.

Grüße
Jojo

Hallo, mir fallen da ein
die Bola- Spinne, die ihre Beute mittels Klebekugel am langen Faden einfängt (Prinzip Klatschhand aus dem Yps-Heft)
Seegurken, die bei Gefahr ihre Innereien nach außen stülpen und abwerfen, um Freßfeinde abzulenken und
Mauersegler, die nach dem Flüggewerden Jahrelang in der Luft bleiben (auch zum Schlafen, Fressen etc.) bis sie dann, ich glaube nach 3 Jahren, geschlechtsreif sind und selbst ein Nest bauen und Junge aufziehen. Aufgrund ihrer Lebensweise sind ihre Beine auch unverhältnismäßig kurz und die Flügel ziemlich groß.
Ach ja, Krokodile, die einen Extrablutkreislauf zum Gehirn haben, der nur dann zusätzliches Blut zum Hirn lenkt, wenn extrem schnelle Reaktionen erforderlich sind.
Frösche, die eine Art Frostschutz im Blut haben, der es ihnen erlaubt, komplett einzufrieren und unversehrt wieder aufzutauen.
Spitzmäuse, die immer nur sekundenweise schlafen und verhungern, wenn sie nicht alle 2 Stunden etwas zu Fressen bekommen.
Da gibt’s bestimmt noch jede Menge mehr Beispiele. Bin auch schon gespannt,
lieben Gruß, Melanie

Hi Melanie,

Ach ja, Krokodile, die einen Extrablutkreislauf zum Gehirn
haben, der nur dann zusätzliches Blut zum Hirn lenkt, wenn
extrem schnelle Reaktionen erforderlich sind.

da fallen mir die Wale ein, deren Hirnhälften immer abwechselnd schlafen, damit das lebensnotwendige Auftauchen zum Luftholen gewährleistet ist.

Liebe Grüße
Burkhard

Hi Jojo,

Spontan fallen mir da Nachtfaltermännchen ein, die Weibchen in
3km Entfernung erriechen können und dann auch finden.

oder Gnus, die Wasser auf 50 km riechen können!

Liebe Grüße
Burkhard

Hallo Christian,

meine Schwester hat mir mal ein Buch geschenkt „Das bizarre Sexualleben der Tiere“. Das ist sehr amüsant!

Unter anderem ist dort eine Echsenart erwähnt, die sich nicht geschlechtlich fortpflanzt. Die Population besteht ausschließlich aus Weibchen. Sie paaren sich aber mit Echsenmännchen einer anderen Art, nicht um Nachwuchs zu zeugen, sondern weil der Akt den Eisprung bewirkt. Wie die geilen Tierlein heißen müsste ich zu Hause erst nochmal nachsehen…

Liebe Grüße
Burkhard

P.S.: Achso, die leuchtenden Tiefseefische finde ich auch ziemlich beeindruckend…

Hallo Burkhard

oder Gnus, die Wasser auf 50 km riechen können!

Wow! Weißt du, wie die das machen? Wasser hat doch garkeinen Eigengeruch, was riechen die da? Oder haben die extra Wasser-Geruchszellen?

Grüße
Jojo

Seepferdchen
die einzige Spezies bei welcher das Männchen die Jungen austrägt

Spezies Mensch
welche als einzige einen „Alleinvertretungsanspruch“ erhebt

Kakkerlaken
welche eine Atombombenexplosion überleben (in der Nähe)

wofür es überhaupt keine Erklärung gibt - aber sie haben überlebt (versehentlich im Testgebiet)

Hi Ray,

die einzige Spezies bei welcher das Männchen die Jungen
austrägt

es gibt auch andere Fische (speziell Maulbrüter) bei denen die Männchen den Job des Ausbrütens übernimmt und bei einer Vogelart ist es auch so, mir fällt aber momentan nicht der Name des Viehs ein.

Gandalf

… und bei einer
Vogelart ist es auch so, mir fällt aber momentan nicht der
Name des Viehs ein.

pinguin??

hi christian,

…am ganzen Körper weiss ist und bei Kontakt mit Tageslicht braun wird.

da kenne ich auch ein tier, bei dem das so ist: mich! :smile:

ne, mal im ernst…mir lief grade der „rennkuckuck“ über den weg ( man beachte das wortspiel )

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,2040526,00…

also, ich finde den lustig…

grüße,
susanne

Science Fiction
Hi Burkhard,

Unter anderem ist dort eine Echsenart erwähnt, die sich nicht
geschlechtlich fortpflanzt. Die Population besteht
ausschließlich aus Weibchen. Sie paaren sich aber mit
Echsenmännchen einer anderen Art, nicht um Nachwuchs zu
zeugen, sondern weil der Akt den Eisprung bewirkt. Wie die
geilen Tierlein heißen müsste ich zu Hause erst nochmal
nachsehen…

Das ist cool. Das erinnert mich an einen Science-Fiction-
Roman ‚Motherlines‘ (Autor finde ich erst, wenn das letzte
meiner Buecher ausgeraeumt ist). Dort gibt es eine reine
Frauengesellschaft, die sich durch ‚Klonen‘ fortpflanzt.
Eisprung wird durch Paarung mit einem Hengst ausgeloest.
Problem dieser Gesellschaft ist allerdings die fehlende
Erneuerung des Erbmaterials. Wie loesen die Eidechsen dieses
Problem?

Gruesse
Elke

welche eine Atombombenexplosion überleben (in der Nähe)

wofür es überhaupt keine Erklärung gibt - aber sie haben
überlebt (versehentlich im Testgebiet)

Hallo Ray!
Ja, davon hab ich auch schon gehört. Noch besser ist, dass man fossile Kakerlaken gefunden hat, die beweisen, dass die Dinger eigentlich lebende Fossilien sind - die haben vor 300 Millionen Jahren (also schon bevor es Dinosaurier gab!) schon ganz genauso ausgesehen wie heute - nur waren sie so groß wie Mäuse (Jedenfalls das Exemplar, das in Ohio gefunden wurde…). Und es heisst auch, die letzten Lebewesen, die auf Erden leben werden, das werden Kakerlaken sein…

VG
Christian

Hallo!

Ähnliches hört man ja auch von Ratten, auch die sollen Atombombentests überlebt haben. Sind auch ansonsten tolle Tierchen, von der Intelligenz her. Die fressen z.B. nur, was sie kennen, wenn sie etwas neues finden, wird ein Vorkoster vorgeschickt, der nach dem Fressen von den anderen Ratten beobachtet wird, wenns ihm nach einer Weile noch gut geht merken sie sich dann das neue Futter als fressbar.

Grüße
Jojo

Hi,

Ratten,… Sind auch ansonsten tolle
Tierchen, von der Intelligenz her.

ein Freund von mir ist in England aufgewachsen. Sein Onkel hatte ein Baumwollager, wo es immer viele Ratten gab. Zur Bekämpfung wurden Foxterrier eingesetzt. Die Ratten haben dabei immer Formation eingenommen. Das fette ältere Männchen (?) hat in der Ecke gesessen und die jüngeren Ratten haben sich vorne wie in einem Schutzschild am Hund abgearbeitet. Von Zeit zu Zeit ist dann das ältere Tier von hinten über die jüngeren rübergesprungen und hat den Hund attackiert…

Liebe Grüße
Burkhard

Hi Jojo,

Weißt du, wie die das machen?

nee, das kann ich Dir leider nicht sagen. Ich weiss nur, dass es so ist.

Wasser hat doch garkeinen
Eigengeruch?

Vielleicht ja doch? Es sind ja nicht nur die Gnus, die Wasser riechen können, sondern auch Elefanten (z.B. unter der Erde - nicht wenn die Elefanten unter der Erde sind :wink:, sondern wenn das Wasser sich in der Erde befindet und man danach graben muss…) oder Kamele.

Wasser hat ja im übrigen sehr merkwürdige und einzigartige Eigenschaften, z.B. eine innewohnende Dynamik, die sich auch darin zeigt, dass Wasser an glatten Flächen nie gerade runterläuft, sondern immer mäandert.

Liebe Grüße
Burkhard

Hi Burkhard!

Wasser hat ja im übrigen sehr merkwürdige und einzigartige
Eigenschaften, z.B. eine innewohnende Dynamik, die sich auch

Bis hierhin stimme ich dir zu…

darin zeigt, dass Wasser an glatten Flächen nie gerade
runterläuft, sondern immer mäandert.

Hier würde ich statt „glatten“ Flächen, „wasserliebende“ oder wissenschaftlicher „hydrophile“ Flächen schreiben. Denn an hydrophoben Oberflächen, z.B. Perfluor-Kunststoffen oder halogenierten Silikonen laufen Wassertropfen wie Quecksilberkugeln senkrecht herunter.

Das ganze hat letztlich weniger mit dem Wasser zu tun, sondern mit der Benetzbarkeit der Oberfläche, da sich das von dir angesprochene Phänomen bei nichtwäßrigen Flüssigkeiten, wie Öl, Alkohol oder Salzschmelzen genauso zeigt.

Gruß

Stefan

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Noch besser ist, dass man fossile Kakerlaken gefunden hat, die beweisen, dass die Dinger eigentlich lebende Fossilien sind - die haben vor 300 Millionen Jahren (also schon bevor es Dinosaurier gab!) schon ganz genauso ausgesehen wie heute - nur waren sie so groß wie Mäuse (Jedenfalls das Exemplar, das in Ohio gefunden wurde…). Und es heisst auch, die letzten

meintest du diese hier? :smile:

http://www.n-tv.de/3058956.html

gruß,susanne