Irres Deutschland

kein Geld, um die Rentner zu bezahlen(Nullrunden bei unseren Rentnern mit Ziel bis zum Existenzminimum zu gehen)… aber ein millionenteures Mahnmahl in Berlin bauen, das so nötig ist, wie ein Kropf!

Und sich dann wundern, dass der Antisemitismus steigt.

Grüße
Raimund

Hallo!

Und sich dann wundern, dass der Antisemitismus steigt.

Würde man also „endlich“ jede Erinnerung an den Nationalsozialismus und die Massenvernichtung aus den Schulbüchern streichen gäbe es keinen Antisemitismus mehr?

Ciao
Kaj

Hallo Kaj,
ich verstehe Deine frage als rein rethorisches Ablenkungsmanöver von der Kernaussage meines Postings.
Grüße
Raimund

Hallo,

was ist denn die Kernaussage? Mahmale erzeugen Antisemitismus? Mahnmale in wirtschaftlich schlechten Zeiten erzeugen Antisemitismus?

Müsste man nicht konsequenterweise auch z.B. alle Theater schließen, die schliesslich auch eine Unmenge Geld kosten. Erzeugen Theater Schauspielerhass?

Also irgendwie kann ich die Kernaussage nicht finden. Helf’ mir mal dabei.

Ciao
Kaj

Hallo!

Ich sehe hier die Relation nicht.
Das Mahnmal ist natürlich ein ablehnenswert hässliches Schandmal. Allerdings juckt es mich nicht so sehr, wenn Paul Spiegel das braucht, soll er es haben.
Die Kosten für dieses Bauwerk würden, könnte man sie einsparen, sicherlich zu keiner Entspannung auf dem Rentensektor führen, fürchte ich.
Dieses Land benötigt die Implikation des Leistungsprinzips und die Einführung einer Kostenrechnung und einer offenen Machbarkeitsdiskussion in allen Bereichen des Staatswesens.
Das wird auch passieren. Nur wird diese Diskussion um so konsequenter und mit umso härteren Folgen für die schwachen Mitglieder der Gesellschaft geführt werden, je länger man sie hinauszögert.

Grüße,

Mathias

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Und sich dann wundern, dass der Antisemitismus steigt.

Traurig, dass man seit Jahrhunderten immer neue Gründe findet, Antisemitismus zu begründen und zu rechtfertigen. (Und ja, das tust du indirekt, wenn auch nicht ausdrücklich.)

Levay

hallo Kaj,
lies doch mal genau durch, was ich schrieb, dann begreifst Du bestimmt die Aussage.
Aber ich vemute sehr stark, dass Du genau weißt, was ich sagte und nur davon ablenken willst.
Grüße
Raimund

hallo Levay,
genau die gleiche Methode, die Kaj anwendet um vom Thema abzulenken.
Grüße
Raimund

Hallo Mathias,
endlich mal eine loische und auf die Kernaussage eingehende Antwort.

Danke!

Ich sehe hier die Relation nicht.
Das Mahnmal ist natürlich ein ablehnenswert hässliches
Schandmal. Allerdings juckt es mich nicht so sehr, wenn Paul
Spiegel das braucht, soll er es haben.
Die Kosten für dieses Bauwerk würden, könnte man sie
einsparen, sicherlich zu keiner Entspannung auf dem
Rentensektor führen, fürchte ich.

Natürlich nicht!
Doch was glaubst Du wird ein Rentner sagen, der mit 500 €/mtl. auskommen muss und dann sieht, dass für hässliche, sinnlose Bauwerke Geld zum Fenster hinausgeworfen wird?

Dieses Land benötigt die Implikation des Leistungsprinzips und
die Einführung einer Kostenrechnung und einer offenen
Machbarkeitsdiskussion in allen Bereichen des Staatswesens.
Das wird auch passieren. Nur wird diese Diskussion um so
konsequenter und mit umso härteren Folgen für die schwachen
Mitglieder der Gesellschaft geführt werden, je länger man sie
hinauszögert.

100 % richtig!
Hier muss wieder eine Umerziehung in Gang gesetzt werden. Gegnau entgegengestzt zu dem, was seit 1945 angestrebt und ausgeführt wurde.
Es hört sich deúschttümelnd an, doch ist es so nicht gemeint: wir müssen uns auf die (positiven) deutschen Tugenden wieder besinnen.
Naom Chomsky würde vermutlich jetzt zustimmend nicken.
Grüße
Raimund

Tach!

Ich lenke von keinem Thema ab; es geht mir überhaupt nicht um Sinn oder Unsinn des Denkmals, darüber kann man ja wahrlich verschiedener Meinung sein. Es geht mir nur um eines: Dass das Denkmal niemals als Rechtfertigung für Antisemitismus sein darf. Nichts, überhaupt nichts auf dieser Welt kann Antisemitismus rechtfertigen, denn hinter dem Wort verbirgt sich eine feindselige Einstellung gegenüber einer sehr großen Anzahl von Menschen, die keinen gemeinsamen Entscheidungsträger haben. Auch die Handlungen des Staats Israel kann man nicht allen Israeli und schon gar nicht allen Juden anlasten! So, wie ich selbstverständlich nicht für die Nazi-Verbrechen verantwortlich gemacht werden will, so darf niemdand kritisiert oder gar angefeindet werden, WEIL er Jude ist. Juden kritisieren, klar, aber nicht, weil sie Juden sind. Und du leistest dieser Unart mit deinem Beitrag nun mal Vorschub.

Levay

Kernaussagen und so was :smile:
Hallo Raimund :smile:,

wenn ich Dich ueber den Inhalt Deines Postings aufklaeren darf:

Du hast Antisemitismus ins Spiel gebracht und damit thematisiert. Du hast sogar den Bau dieses millionenteuren Mahnmals mitverantwortlich gemacht fuer Antisemitismus.

Nun willst Du nur das Geld thematisieren? Du machst Dich laecherlich mit so viel Ignoranz. Geld ist Dir hier wichtiger als Rassismus also? Oder willste doch wieder zum wahren Inhalt Deines Ausgangspostings zurueck kommen, dass da besagte, dass diese Millionen Euro in Betonstelen Antisemitismus schueren, statt heisse Tropfen auf den Rentenstein zu sein?

Schon ungluecklich, wenn man seine eigenen Artikelinhalte leugnet.

Das fuer Dich das Mahnmal ein Kropf ist kann ich wohl nachvollziehen. Der Du angefuellt bis bis Unterkante Oberlippe mit gewissen Klischees und gewaltige Schwierigkeiten hast deutsche Geschichte emotional zu verarbeiten. Bitte mich bloss nicht um Beispielartikel, ich wuerde sie Dir alle mit Zitat verlinken.

Nun, ich halte dieses Mahnmal auch fuer unnoetig bzw. hielte andere Massnahmen fuer weitaus adäquater.

Aber das ist eine gaenzlich andere Sache als Deine Geschichtsemotionen und Deine Begruendungen fuer Rassismus. Insofern ist Deutschland schon irre, bis dato. Mit Leuten wie Dir und ihren Geschichtsproblemen und riesigen Mahnmalen nebst den monstroesen Debatten dazu. Ganz recht.

viele gruesse, peter

Hallo Raimund,

ok … ich versuch’s nochmal zu verstehen.

kein Geld, um die Rentner zu bezahlen(Nullrunden bei unseren Rentnern mit Ziel :bis zum Existenzminimum zu gehen)

Die erste Aussage Deines Ursprungspostings. Klar … Du beschreibst die z.Zt. offensichtliche wirtschaftlich schwierige Lage in D.

… aber ein millionenteures Mahnmahl in Berlin bauen, das so nötig ist, wie
ein Kropf!

Die zweite Aussage bezieht sich auf das gerade im Bau befindliche Mahnmal. Im Zusammenhang heisst das doch, dass Du der Meinung bist, dass man in solch einer wirtschaflichen Situation das Geld nicht für Mahnmale ausgeben sollte. Oder zumindest nicht soviel Geld. Du hälst das Mahmahl für überflüssig. Ok … Wenn sich der Artikel auf diese beiden Aussagen beschränkt hätte, hätte ich wahrscheinlich nicht darauf geantwortet, denn zu Mahnmalen kann man ja stehen wie man will.

Nun kommt aber:

Und sich dann wundern, dass der Antisemitismus steigt.

Und hier sträuben sich mir alle Nacken- und sonstigen Haare. Aus bereits genannten Gründen.

Welche versteckte Aussage Deines Postings habe ich denn nun übersehen?

Ciao
Kaj

Ganz recht.
Hallo Raimund,

zum Titel von Dir: Ganz recht,

warum und zum Inhalt Deines Postings geht es hier lang :smile:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

viele Gruesse, peter

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Hallo!

Das Mahnmal ist natürlich ein ablehnenswert hässliches
Schandmal. Allerdings juckt es mich nicht so sehr, wenn Paul
Spiegel das braucht, soll er es haben.

Info am Rande: Paul Spiegel hat betont, dass der Zentralrat nie den Bau eines Mahnmals gefordert hat. Die Initiative ging von der Regierung aus.

Ciao
Kaj

Naom Chomsky würde vermutlich jetzt zustimmend nicken.

Hi,

der Mann heißt Noam, bezieht sich mit seiner Kritik zur europäischen Nachkriegszeit auf die Wiedereinsetzung von faschistisch-durchsetzten, latent undemokratischen oder lediglich den Besatzern politisch nützenden Systemen und hat mit der Notwendigkeit von SoftSkills wie deutschen Tugenden so viel am Hut wie unsere Politiker mit seiner Unterscheidung zwischen Nativismus und Mentalismus. :wink:

Gruß, Joachim

Hi!

kein Geld, um die Rentner zu bezahlen(Nullrunden bei unseren
Rentnern mit Ziel bis zum Existenzminimum zu gehen)… aber
ein millionenteures Mahnmahl in Berlin bauen, das so nötig
ist, wie ein Kropf!

Hast du das mit einer Kosten-Nutzen-Analyse untermauert?

Wie hoch sind die Kosten für das Mahnmal?

Wie hoch sind die anteilig geschätzten Einnahmen für Berlin, weil Besucher in die Stadt kommen, um dieses Mahnmal zu sehen? Nach wie vielen Jahren hat sich das Mahnmal amortisiert?

Erst wenn du das mit Fakten und Zahlen unterfüttern kannst, können wir über den „finanziellen Unsinn“ eines millionenschweren Mahnmals diskutieren.

Grüße
Heinrich

Auch die Handlungen des Staats
Israel kann man nicht allen Israeli und schon gar nicht allen
Juden anlasten! So, wie ich selbstverständlich nicht für die
Nazi-Verbrechen verantwortlich gemacht werden will,

aber der direkte vergleich ist dir nicht zu dreist!

datafox

Na ja:

  1. Ich vergleich das insofern nicht, als dass ich hier nicht Israel mit Nazi-Deutschland auf eine Stufe stelle. Das Thema meines Beitrag ist ja die Differenzierung zwischen „einem Juden“ und „dem Judentum“.

  2. Ich habe durchaus meine Probleme mit dem Staate Israel, also mit dem Staat als solchen. Und ich wehre mich trotzdem gegen jene, die berechtigte Kritik als Vorwand für Antisemitismus nutzen.

Levay

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo Heinrich,
ich wollte zwar die Diskusion abbrechen: es is sinnlos, wie ich aus den Antworten ersehen kann, doch hier noch einmal. Zum Kosten/Nutzeneffekt: klar kann man mit den x Millionen nicht die Renten merkbar aufbessern. Es geht hier darum, dass für so einen sinnlosen Schrott Geld vorhanden ist und bei Rentnern gessagt wird: wir müssen sparen!
Zu Deinem Einwurf: Besucher in Berlin: auf diese Art der Besucher kann Deutschland dankend verzichten.
die bringen höchstens den Hotels etwas Geld. ansonsten lacht sich die Welt krum und schief über die blöden Deutschen, die sich mit so einem hässlichen Ungetüm selbst geiseln.
Einen Vorteil hat das Machwerk: es schaff Abeitsplätze beim Aufbau… und wieder beim Abriss!
Grüße
Raimund

Hi!

Zu Deinem Einwurf: Besucher in Berlin: auf diese Art der
Besucher kann Deutschland dankend verzichten.
die bringen höchstens den Hotels etwas Geld. ansonsten lacht
sich die Welt krum und schief über die blöden Deutschen, die
sich mit so einem hässlichen Ungetüm selbst geiseln.
Einen Vorteil hat das Machwerk: es schaff Abeitsplätze beim
Aufbau… und wieder beim Abriss!

Vor gar nicht allzu langer Zeit - ich erinnere mich gut daran - wurde ziemlich gewettert, was für ein hanebüchener Unsinn es sei, mitten im Sommer in Berlin das Reichstagsgebäude einzuhüllen (Christo & Frau). Dann kamen zigtausende und machten daraus ein Riesen-Happening. Berlin verdiente gutes Geld an diesen „Kunst-Touristen“. Und nachher, als der Reichstag wieder ausgepackt wurde, fanden es alle schade, dass es schon vorbei war.

Anderes Beispiel: In den Sechzigern gab es in Hannover einen Mordsterror, als die Nanas von Nicki de Saint-Phalle in der Stadt aufgestellt wurden (und dafür Geld bezahlt werden musste). Die merkwürdigen Menschenrümpfe, so grell und poppig angemalt, das war doch keine Kunst - das war auffällig plazierter Pop-Schrott. Und vermutlich würde sich die ganze Welt über Hannover totlachen ob dieser eigenartigen Figuren. So die Meinung damals. Versuch mal heute, die Bürger Hannovers dazu zu bringen, die Nanas zu verschrotten. Du würdest aus der Stadt geprügelt.

Warum gibst du den Stelen nicht einfach eine Chance?

Grüße
Heinrich