Islam, Judentum, Christentum den selben Ursprung

bs"d

Hallo Schärer.

Wenn ein jüdischer Rabbi etwas verkündet, hat das einen
Einfluss auf die Juden, denke ich.

Nur auf seine Anhänger, welche sich hier nach im richten. Ansonsten gäbe es davon viel zu viele, als dass ich das alles beachten könnte. Aber von welchem Rabbi sprichst du im Zusammenhang mit dem Thema?

Die von Dir erwähnte
Trennung stimme ich nicht zu, da sich die erwähnten Juden eben
nicht vom Judentum getrennt haben.

Zum einen ist dieses nun wirklich ein integraler Bestandteil des Judentums und zum anderen haben diese sich vom Judentum getrennt, auch wenn sie dieses immer anders darstellen.

Es gibt auch keine Widersprüche, im Gegenteil.

Aus christlicher Sicht mag es diese nicht gebe, aus jüdischer sehr wohl.

Prophetieen im Jessaja weisen ja
auf den Messias hin, inkl wie er erkennt werden könnte.

Widerspruch :wink: Die Prophetie steht im Zusammenhang mit dem jüdischen Volk und nicht dem Moschiach.

In Daniel wurde sogar auuf den Tag genau der Einzug des „Königs“
prohezeit, es war genau am Tag des Einzuges Jesus in Jerusalem

Widerspruch.

Alle jüdischen Propheten wurden geschasst, sogar gegen Moses
wurde gemurrt.

Jesus war nach jüdischer Lehre kein Prophet.

Die Frage ist, WAS ist DAS jüdische
Verständnis? Wenn Du die Meinung von der Mehrzahl von
führenden jüdischen Gelehrten meisnst, dann hast Du recht,
widerspricht das Verständnis dem christlichen, wie damals das
Verständnis der Proheten den führenden Gelehrten
widersprachen. Wenn das jüdische Verständnis aber auf der
schrift beruht, wirst Du keinen wirklichen Widerspruch im
Verständnis finden

Doch sicherlich. Das dieses Christen so nicht sehen können ist mir klar, weil sonst die Erkenntnis Jesus als Messias in Frage gestellt, ja negiert werden müsste.

Die Frage ist auch hier ähnlich wie vorher, ob christliche
Konzepte relevant sind. Christlich relevant ist die Bibel,
welche auch das sogenannte Alte Testament beinhaltet. Das NT
widerspricht dem AT nicht.

Ähm, doch es widerspricht ihm.

Fromme messianische Juden aber schon.

Das fromm bezog sich bei mir schon auf die Einhaltung aller Mitzwot und in diesem Sinne sind messianische Juden nicht fromm. Davon abgesehen spielen diese weder in der eine noch in der anderen Religion eine grosse Rolle und sind auch ein modernes Konstrukt.

Andererseits aber auch, dass Gott trotzdem keinen Unterschied
zwischen Heidenchristen und Judenchristen macht, das der neue
Bund noch ein viel besserer Bund ist (Ein Christ hat zB
direkten Zugang zu Gott, hat die Möglichkeit direkt mit ihm
Kommunizieren) und der Messias die Erfüllung der Schrift ist.

Zum einen kann ein Jude seit jeher direkt mit haSchem reden. Ich bin mit Ihm per Du. Nach meinen bisherigen Erfahrungen ist dieses bei den meisten Christen aber nicht so, da diese Mittler für die Kommunikation benutzen und sei es Jesus.

Und das die Schrift in Erfüllung gegangen ist, scheint mir nur wirklich völlig im Widerspruch zum Tanach zu stehen. Wo liegt denn zum Beispiel der Löwe beim Lamm? Wo ist der dritte Tempel? Wo ist der jüdische König (ein Mensch) welche die Welt führt? Wo ist der Weltfrieden? usw.

Kol tuw,

ups, das leider nicht verstehe…

Alles Gute,
Eli

bs"d

Hallo Harald.

dass es sich um eine Erfindung der Christen handelt, bezweifle
ich.

Nu, da alle Beteiligten Christen sind, wird es wohl auch ihre Erfindung sein :wink:

Dennoch sind daran natürlich nicht alle Christen beteiligt, dennoch ist es gewollt diese Christen zur Missionierung gegenüber Juden einzusetzen und so ist es auch.

Ebenso, dass es eine neue Gruppierung sei.

Doch diese Gruppering gibt es erst seit ein paar Jahrzehnten.

Immerhin waren bereits die Jünger Jesu, Paulus, Timotheus
u.v.m. „messianische Juden“.

Die heutige messianischen Juden haben mit den alten Judenchristen nichts gemeinsam, ausser das sie jüdische Abstammung und Christen sind. In den Jahrhunderten dazwischen gab es diese Form aber nicht. Juden die getauft wurden (warum jetzt auch immer) lösten sich (selten freiwillig) vom Judentum.

Was unter einer „höheren Missionierungsrate“ zu verstehen ist,
weiss ich nicht. Mission bedeutet Verkündigung, und das hat
mit „Erfolgsrate“ nichts zu tun. Aber auch hier gibt es
bereits ein Werk aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert,
den Brief an die Hebräer.

Es geht hier nicht um eine Verkündung, sondern um teils sehr aggressive Massnahme um Juden zu taufen. Oft wird hier mit falschen Tatsachen hantiert und erst einmal vorgespielt, alles wäre jüdisch und es wäre ganz normal, dass heute Juden auch an Jesus glauben, Weihnachten feiern usw. Das würde ich nicht mehr Verkündung nennen.

Kol tuw,
Eli

bs"d

Hallo Schärer.

oK, da stimme ich Dir zu, richtig wäre Judenchristen. Aber
denke, der Name ist Haarspaltterei, oder nicht?

Nicht unbedingt, da er mit aufzeigt, dass es sich hierbei um eine neue Gruppierung handelt.

Neue Bewegung innerhalb der Juden ja. Aber keine von den Juden
losgelöste Gruppe, weshalb im Namen eben auch „Juden“ steht

Das Juden ja - leider - , aber eben nicht des Judentums. Hiervon sind diese Juden eine losgelöste Gruppe, einfach weil es hier keine Beziehungen gibt und vom Judentum heraus diese Gruppe auch strikt abgelehnt wird.

Religiös gesehen - und darum geht es hier ja - ist diese Gruppe eindeutig Teil des Christentums. Und ich kenne auch bislang niemanden, der dieses anders einordnen, selbst diese Gruppen selbst, sehen das nicht anders.

Klarer geht es nicht. Schon
ein Hass auf Juden verstösst gegen diese und viele anderen
Aussagen der Bibel und somit dgegen die christliche Lehre.

Was nun wiederum nichts daran ändert, dass dieser Hass unter Christen weit verbreitet ist, auch wenn sich die katholische und die evangelische Kirche mittlerweile davon distanziert hat.

  1. Zur erwähnte Toleranz des Verfassers gehört auch, aussagen
    die einem beeinflussen bzw in einem etwas wecken könnten
    zuzulassen. Ansonsten müsste jede Werbung (Plakate, Fernsehen
    etc) verboten sein.

Hier geht der Verfasser halt weiter, da er Respekt einfordert. Den Respekt jemanden in seinen Ansichten nicht ändern zu wollen.

  1. Stolz: Stolz ist eine Haltung, die uns von Gott wegbringen
    kann. Statt Stolz, wäre mehr Demut und Dankbarkeit gefragtdas
    Gott sich einem offenbart hat.

Ich verstehe den Verfasse hier eigentlich nicht anders. Wahrscheinlich ergibt sich das Problem auch nur aus der Übersetzung.

A: Der Märtyrertod, den Jesus erlitten hat, führt Sühne für
kollektive Sünden der Menschheit oder Sünden des Individuums
herbei.
Erwiderung: Genau das steht im Jessaja, einem Jüdischen Buch!

So wie Christen es verstehen. Juden haben diesen Text seit jeher anders verstanden und dafür gibt es auch gute Grüne.

Also widerspricht dies dem jüdischen Glauben nicht.

Doch, doch.

B. Wir weisen die Idee zurück, daß G’tt sich in irgendeiner
menschlichen Form inkarniert hat, daß irgendein menschliches
Wesen ein Objekt der Anbetung sein könnte.
Erwiderung: Auch das steht schon im Jesaja und glaube auch an
anderen jüdischen Büchern

???

Dies ist also ein wesentlicher Unterschied!!

Dennoch kan man diese Vorstellung zurückweisen als völlig unjüdisch und dem Tanach widersprechend.

Natürlich hatten und haben teilweise noch heute die Juden
gewisse Vorstellungen wie der Messias sein solle (steht auch
auf dem Link). Genau das ist aber das Problem, diese
Vorstellungen lassen sich nicht aus den jüdischen schriften
ableiten.

Doch :smile:

Gott ist souverän. Deshalb sind sie absolut kein
Kriterium, ob Jesus nun der Messias war oder nicht.

Einerseits berufst du dich hier auf den Tanach, um zu belegen, dass Jesus der Messias ist, andererseits streitest du ab, dass Gegenbelegen aus dem Tanach Gültigkeit hätten? Ja, was denn nun?

Kol tuw,
Eli

bs"d

Hallo Sina.

Der „einzige“ Unterschied ist in der Akzeptanz dieser
„Auserwählten“ Menschen:

Ich sehe den Unterschied wo anders.

DIe Juden glauben an alle Offenbarungen, die bis Jesus an die
Propheten gesandt wurden. Das heisst alle anderen Propheten
(ganz konkret Jesus und Mohammad) liegt für sie nicht in der
Reihe der Offenbarungen.

Das ist so nicht richtig. So gehen wir sehr wohl davon aus, dass es auch andere Propheten gibt. Nur haben diese für das jüdische Volk keine Bedeutung. Hierzu stehen in der Torah auch eindeutige Bedingungen. Wir wissen also nicht, ob z.B. Mohammed nun Prophet war oder nicht.

Die Christen sagen aber, Jesus ist ein AUserwählter und liegt
in der Linie der Offenbarungen und ist der den die Juden
erwartet haben, und Lösen sich dann dementsprechend von den
Juden, die nach ihrer Ansicht eben nicht die „aktuellste“
Offenbarung in der Hand halten.

Hier liegt dann die Differenz, dass Christen wie Moslems sich rückwirkend auf das Judentum beziehen und auch darüber Aussagen machen. Da diese der jüdischen Lehre widersprechen, müssen wir diese zurückweisen.

Dennoch kennen wir den Islam als Relgion (Glaube an haSchem) der Nichtjuden an.

Kol tuw,
Eli

Hallo,

Der „einzige“ Unterschied ist in der Akzeptanz dieser
„Auserwählten“ Menschen:

Ich sehe den Unterschied wo anders.

Wo siehst du den Unterschied?

DIe Juden glauben an alle Offenbarungen, die bis Jesus an die
Propheten gesandt wurden. Das heisst alle anderen Propheten
(ganz konkret Jesus und Mohammad) liegt für sie nicht in der
Reihe der Offenbarungen.

Das ist so nicht richtig. So gehen wir sehr wohl davon aus,
dass es auch andere Propheten gibt. Nur haben diese für das
jüdische Volk keine Bedeutung. Hierzu stehen in der Torah auch
eindeutige Bedingungen. Wir wissen also nicht, ob z.B.
Mohammed nun Prophet war oder nicht.

Das habe ich nicht verstanden. Bei uns ist es so wir begreifen den begriff „Prophet“ als von Gott gesandten. ALso wenn wir eine Person als Prophet akzeptieren dann hat er auch Bedeutung für uns. Andere die beahuapten sie wären Propheten, von denen wir nicht glauben, dass sie ein Prophet sind, sind für uns Lügner und Gotteslästerer schlimmster Art. So gesehen bin ich jetzt davon ausgegangen dass es bei EUch gleich ist. Ihr aus eurer SIcht z.B. Mohammad als Lügner sehen müsstet. Versteh ich das jetzt richtig dass das bei EUch anders ist?

Hier liegt dann die Differenz, dass Christen wie Moslems sich
rückwirkend auf das Judentum beziehen und auch darüber
Aussagen machen. Da diese der jüdischen Lehre widersprechen,
müssen wir diese zurückweisen.

Ja hast Recht. War aber nicht bös gemeint. Ich musste dieses so machen, weil es so kürzer bzw. einfacher zu erklären war für mich. Apropos widersprechen. Nur nebenbei. Ich kenne mich mit Judentum nicht so gut aus. Lese hier und da brockenweise Sachen. Aber bis jetzt hab ich sehr viele Ähnlichkeiten sehen können. Es gibt auch Unterschiede was klar ist, aber ich sag mal so die Lehre des Islam ist nicht ein WIderspruch zum Judentum. In den Kernpunkten stimmen sie überein. Also wenn ich bis jetzt Parallelen sehen konnte zwischen Islam und anderen Religionen, dann war es nur das Judentum. Aber das ist ne ganz andere Geschichte. Egal.

Dennoch kennen wir den Islam als Relgion (Glaube an haSchem)
der Nichtjuden an.

Wir erkennen das Judentum auch als Religion an. Wobei gesagt werden muss wir erkennen nicht jede Religion als Religion an (auch wenns jetzt bisschen überheblich klingt). Bei uns wird unterschieden zwischen Buchreligionen, also die Religionen, die sich auf Grundlage der von uns anerkannten Propheten entwickelt haben und Monotheistisch sind. Und da gehört das Judentum mit dazu.
Was ist Glaube an haschem?
MfG

oK, da stimme ich Dir zu, richtig wäre Judenchristen. Aber
denke, der Name ist Haarspaltterei, oder nicht?

Bin normalerweise nicht penibel was Begrifflichkeiten angeht. Aber in diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig.
Wenn man sich die Geschichte der Christenheit anguckt gerade im Hinblick auf die Beziehung zu diesen Judenchristen…(Berichtige mich wenn ich falsch liege): Die Judenchristen sind Christen gewesen die an den Messias glaubten, aber die immernoch die Anwendung der jüdischen gesetze propagierten. Im Laufe der Verbreitung wurde eben diese Gruppe zur Minderheit und ihre Ansichten wurden abgelehnt, eben weil sie die Anwendung der jüdischen gesetze nebenbei fortsetzen und auch propagierten. WOhingegen die Hauptgruppe die sich mittlerweile im Christentum herauskristallisiert hatte, sich von der Anwendung der jüdische Gesetze loslöste.
Das heisst ab diesem ZP wurde die Missionierung der Juden nicht mehr unter Achtung der jüdischen religion getan. Danach wurde bzgl. Judenmissionierung alles mit Zwang und unter völligem Ausschlus des Judentums gemacht. DIe Geschichte diesbzgl. kennen wir ja.
SO und wenn jetzt nach zwei tausend Jahren man die alte Idee zum Leben erwecken will ist es eben nicht mehr das alte. In qualitativer Hinsicht nicht. Es war etwas was die ganze Zeit bekämpft wurde. Ich mein klartext man hat jahrzehnte Lang versucht das Judentum auszulöschen. In dem Zusammenhang sind die Messianische Juden eben etwas anderes als die Judenchristen. Weil man die Geschehnisse bis zum Aufkommen der messianischen Juden im 19. Jhrd. nicht wegdenken kann.

Neue Bewegung innerhalb der Juden ja. Aber keine von den Juden
losgelöste Gruppe, weshalb im Namen eben auch „Juden“ steht

Also ich weiss nicht wie ichs erklären soll. Weil es offensichtlich ist was ich sagen will und ich überrascht bin dass du trotzdem das Gegenteil behaupten kannst. Die Gottesvorstellung im Judentum ist ne ganz andere als im Christentum eben durch den Glauben an den Messias. Der EINE Gott wird im neuen Testament durch die Anbetung des Jesus als Gott zum Dreifaltigen Gott. Wenn jetz ein Jude einen Gott anbetet, der nichts mit dem Gott der Tora zu tun hat, dann kann er doch kein Jude sein?! Und da kann er noch soviel Sabbat u.ä. feiern. Die Feiertage sind doch Nebensache. Zentrale Sache ist doch die Gottesvorstellung, der Gott den man anbetet.

  1. Der Hass gegen Juden (auch gegen solche die sich
    keinesfalls bekehren wollen) inkl der Holocaust auf den er
    sich bezog, wäre nicht möglich gewesen, wenn wirkliche
    Christen sich christlich Verhalten hätten. Gott sagte zu
    Abraham: „Wer Dich und die Deinen verflucht, dem werde ich
    fluchen“ und noch anderes mehr. Klarer geht es nicht. Schon
    ein Hass auf Juden verstösst gegen diese und viele anderen
    Aussagen der Bibel und somit dgegen die christliche Lehre.

Ja kann sein. Aber wie oben schon erwähnt, kann man zwei tausend Jährige Geschichte nicht einfach wegreden.

  1. Zur erwähnte Toleranz des Verfassers gehört auch, aussagen
    die einem beeinflussen bzw in einem etwas wecken könnten
    zuzulassen. Ansonsten müsste jede Werbung (Plakate, Fernsehen
    etc) verboten sein.
    Das es unfaire, aufdringliche und sogar aggressive werbung
    gibt, die nicht akzeptabel ist, ist klar, aber kein grund den
    erwähnten Grundsatz umzustossen

Ja kann sein. Aber ich lese einfach die Missionierungstaktiken der Christen bzgl. Juden und was die Juden dazu sagen und es sind haargenau die selben Sachen die den Türken in der Türkei auch aufstoßen tut. DIe Christen betreiben eine ganz aggressive Weise ihre Religion anderen nahe zu bringen. In jeder Religion ist der Mensch dazu angehalten es zu verkünden. Aber Missionierung ist ne ganz andere Sache. Das ist nicht mehr Verkündung, Nahe bringen sondern eher mit dem begriff „Propaganda“ umschreibbar. SO wirds auf jeden Fall von den Moslems - und wie aus dem Text hervorgeht- auch von den juden empfunden.

  1. Juden die an den Messias, an Jesus glauben bleiben
    Christen, das ist eine reale Tatsache und entgegen dem
    Verfasser auch möglich. Hier die Argumente die der Verfasser
    zurückweist und die Erwiderung:

(bleiben Christen? Freudscher Versprecher/ Verschreiber :=))

Natürlich hatten und haben teilweise noch heute die Juden
gewisse Vorstellungen wie der Messias sein solle (steht auch
auf dem Link). Genau das ist aber das Problem, diese
Vorstellungen lassen sich nicht aus den jüdischen schriften
ableiten. Gott ist souverän. Deshalb sind sie absolut kein
Kriterium, ob Jesus nun der Messias war oder nicht.

Natürlich ist Gott souverän. Aber warum sollen die Vorstellungen wie der Messias sein soll, nicht aus den jüdischen SChriften abgeleitet werden können. Oder anders gefragt: WOher sollen sie abgeleitet werden wenn nicht aus den jüdischen Schriften?
Du musst das so sehen. Gott ist souverän. Aber die Offenbarungen kommen nicht weil Gott das nötig hat sondern weil die Menschen es nötig haben. Weil sie sonst nicht wissen würden, wer ihr Gott ist etc. Dass heisst alles was wichtig ist (und die Eigenschaften des Messias ist von erheblicher Wichtigkeit weil durch den Messias die RICHTIGE Offenbarung kommt) wird Gott auch verkündet haben, in den SChriften. Es steht ja auch im Neuen Testament drin zb dass nach Jesus falsche Propheten kommen werden und wenn es darum geht woran man falsche Propheten erkennt wird penibel genau berichtet woran man sie erkennt. Und nichts anderes wäre auch zu erwarten.

bs"d

Hallo Sina.

Das habe ich nicht verstanden. Bei uns ist es so wir begreifen
den begriff „Prophet“ als von Gott gesandten. ALso wenn wir
eine Person als Prophet akzeptieren dann hat er auch Bedeutung
für uns.

Nu, Bilam war auch ein Prophet.

Andere die beahuapten sie wären Propheten, von denen
wir nicht glauben, dass sie ein Prophet sind, sind für uns
Lügner und Gotteslästerer schlimmster Art.

Ich kann dir aber nur sagen, wer für uns Juden ein Prophet ist und woran wir diesen erkennen. Für andere Propheten fehlt uns dieses, weswegen wir darüber auch (fast) kein Urteil fällen können.

So gesehen bin ich
jetzt davon ausgegangen dass es bei EUch gleich ist. Ihr aus
eurer SIcht z.B. Mohammad als Lügner sehen müsstet. Versteh
ich das jetzt richtig dass das bei EUch anders ist?

Ja, das ist bei uns anders und wir sehen weder Jesus noch Mohammed als Lügner an.

Also wenn ich bis jetzt Parallelen sehen konnte zwischen Islam und
anderen Religionen, dann war es nur das Judentum. Aber das ist
ne ganz andere Geschichte. Egal.

Nö, sehe ich ähnlich.

Und da gehört das Judentum mit dazu.

Ist dieses im Islam nur rückwirkend möglich, also in Bezug auf Christentum und Judentum oder auch bei neueren Religionen möglich?

Was ist Glaube an haschem?

haSchem = Der Name = G’tt.

Kol tuw,
Jidel

Hallo,

Nu, Bilam war auch ein Prophet.

Bilam kenne ich nicht. Muss ich mal googlen.

Ich kann dir aber nur sagen, wer für uns Juden ein Prophet ist
und woran wir diesen erkennen. Für andere Propheten fehlt uns
dieses, weswegen wir darüber auch (fast) kein Urteil fällen
können.

Dann seid ihr ein bisschen zaghaft in eurem Urteil. Aber was ich nicht verstehe ist, auch wenn vielleicht eine direkte Benennung als Lügner nicht euer Stil ist…Wenn jemand behauptet er wäre ein prophet es aber nicht ist, dann muss er doch lügen? Oder es gibt ne andere Alternative er denkt er bekommt die Offenbarung von Gott aber in Wirklichkeit bekommt er die (wenn nicht psychische Störung vorliegt) vom Satan. ?!

So gesehen bin ich
jetzt davon ausgegangen dass es bei EUch gleich ist. Ihr aus
eurer SIcht z.B. Mohammad als Lügner sehen müsstet. Versteh
ich das jetzt richtig dass das bei EUch anders ist?

Ja, das ist bei uns anders und wir sehen weder Jesus noch
Mohammed als Lügner an.

Aber irgendeine ANsicht müsst ihr doch darüber haben.

Und da gehört das Judentum mit dazu.

Ist dieses im Islam nur rückwirkend möglich, also in Bezug auf
Christentum und Judentum oder auch bei neueren Religionen
möglich?

ALso als Religion allgemein anerkannt sind die Buchreligionen. Das weil wir die Propheten anerkennen, die diese Buchreligionen „gegründet“ haben. Das heisst diese Offenbarungen kommen von Gott. So gesehen unter diesem Blickwinkel einmal nur rückwirkend. Aber es gibt das Kriterium des ein Gott Glaubens. Dies ermöglicht auch nachträglich eine Anerkennung. SObald jemand an einen Gott glaubt glauben wir daran dass er ins Paradies kommt, auch wenn er kein Christ kein Jude etc. ist. Aber das Kriterium des EINgottglaubens kann auch dazu führen, dass nachträglich die ANerkennung als Religion abgesprochen wird. Zb sind für uns die christlichen RIchtungen (obwohl allgemein Christentum = Buchreligion) die an die Dreifaltigkeit glauben Polytheisten/ Götzendiener. Und Polytheismus wird nicht anerkannt als Religion.

Was ist Glaube an haschem?

haSchem = Der Name = G’tt.

Haschem = Eingottglaube oder ein konkreter Name von Gott?

Kol tuw,
Jidel

bs"d

Hallo Sina.

Bilam kenne ich nicht. Muss ich mal googlen.

War ein Prophet, welche den Auftrag bekam, die Juden nach dem Auszug aus Ägypten zu verfluchen. Er hatte auch vorher schon Auseinandersetzungen mit dem jüdischen Volk und war u.a. der Berater am Hof des Pharao welche dazu geraten hat, die jüdischen Kinder bei der Geburt umbringen zu lassen und später jeden Jungen zu ersäufen. Dennoch gilt er im Judentum als grosser Prophet.

Wenn jemand behauptet er wäre ein prophet es aber nicht ist, dann muss er
doch lügen?

Selbst das nicht einmal unbedingt. So gibt es falsche Propheten, welche von G’tt geschickt werden, also wirklich eine Prophetie haben, welche aber eben nicht richtig ist.

aber in Wirklichkeit bekommt er die vom Satan. ?!

Bei uns ist der Satan kein Widerpart von G’tt, sondern nur ein Ankläger wie er auch bei Iow (Hiob) auftritt.

Aber irgendeine ANsicht müsst ihr doch darüber haben.

Das sie beide für uns keine Bedeutung haben. Muss man denn über jeden gleich ein Urteil fällen?

Dies ermöglicht auch nachträglich eine Anerkennung.

Auch als Prophet oder gibt es nach Mohammed keine Prophetie mehr?

Haschem = Eingottglaube oder ein konkreter Name von Gott?

Ist ist ein Verweis auf G’tt, ohne eben dessen Name(n) zu benutzen. In diesem Sinne ist es auch Ausdruck des Eing’ttglaubens, da es für uns keinen anderen G’tt gibt und auch nichts, was ansonsten diese Bezeichnung verdient.

Kol tuw,
Eli

Hallo,

Bilam kenne ich nicht. Muss ich mal googlen.

War ein Prophet, welche den Auftrag bekam, die Juden nach dem
Auszug aus Ägypten zu verfluchen. Er hatte auch vorher schon
Auseinandersetzungen mit dem jüdischen Volk und war u.a. der
Berater am Hof des Pharao welche dazu geraten hat, die
jüdischen Kinder bei der Geburt umbringen zu lassen und später
jeden Jungen zu ersäufen. Dennoch gilt er im Judentum als
grosser Prophet.

Ok. Habe jetzt verstanden.

Wenn jemand behauptet er wäre ein prophet es aber nicht ist, dann muss er
doch lügen?

Selbst das nicht einmal unbedingt. So gibt es falsche
Propheten, welche von G’tt geschickt werden, also wirklich
eine Prophetie haben, welche aber eben nicht richtig ist.

Also sowas wie Gott sendet Propheten die auch mal was falsches verkünden um zb die menschen auf die probe zu stellen?!

aber in Wirklichkeit bekommt er die vom Satan. ?!

Bei uns ist der Satan kein Widerpart von G’tt, sondern nur ein
Ankläger wie er auch bei Iow (Hiob) auftritt.

Ja bei uns auch. Aber wir nennen ihn auch den Flüsterer, also jemand der in die Herzen der Menschen Schlechte Sachen „flüstert“. In diesem Sinne auch „irgendwelche religiösen Ansichten“ die nichts mit dem rictigen Glauben zu tun haben.

Aber irgendeine ANsicht müsst ihr doch darüber haben.

Das sie beide für uns keine Bedeutung haben. Muss man denn
über jeden gleich ein Urteil fällen?

Ja muss man schon.:=) Dem Ergebnis des Nichtanerkennens geht ja logischerweise immer ein „urteil“ fällen vor. Also auf welchen Gründen basiert das Nein zb zu Mohammad/ Jesus. Zu Jesus kann ich mir vorstellen aber zu Mohammad hab ich noch nichts finden können.

Dies ermöglicht auch nachträglich eine Anerkennung.

Auch als Prophet oder gibt es nach Mohammed keine Prophetie
mehr?

Nein als Prophet nicht. Mohammad ist der Siegel der Propheten, also der Letzte von ihnen.

Hallo

oK, da stimme ich Dir zu, richtig wäre Judenchristen. Aber
denke, der Name ist Haarspaltterei, oder nicht?

Bin normalerweise nicht penibel was Begrifflichkeiten angeht.
Aber in diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig.
Wenn man sich die Geschichte der Christenheit anguckt gerade
im Hinblick auf die Beziehung zu diesen
Judenchristen…(Berichtige mich wenn ich falsch liege): Die
Judenchristen sind Christen gewesen die an den Messias
glaubten, aber die immernoch die Anwendung der jüdischen
gesetze propagierten.

Nicht ganz richtig. Es gab eine zeit, wo man sich stritt, ob die Gesetze sowohl von den Juden, als auch von den nicht Juden angewendet werden müssen. ZB ob nicht Juden zuerst Juden werden müssen, dh sich zuerst beschneiden lassen müssen, bevor sie hristen werden dürfen.
Dies hat man dann eingehend bespriochen und man hat sich geeinigt.

Im Laufe der Verbreitung wurde eben
diese Gruppe zur Minderheit und ihre Ansichten wurden
abgelehnt, eben weil sie die Anwendung der jüdischen gesetze
nebenbei fortsetzen und auch propagierten. WOhingegen die
Hauptgruppe die sich mittlerweile im Christentum
herauskristallisiert hatte, sich von der Anwendung der
jüdische Gesetze loslöste.

Nicht ganz, siehe oben

Das heisst ab diesem ZP wurde die Missionierung der Juden
nicht mehr unter Achtung der jüdischen religion getan. Danach
wurde bzgl. Judenmissionierung alles mit Zwang und unter
völligem Ausschlus des Judentums gemacht. DIe Geschichte
diesbzgl. kennen wir ja.

Das stimmt nicht. Paulus hat zb bewusst vor dem betreten der Sinagoge die Gesetze gehalten. Sehe nirgens iin der Bibel einen Zwang diesbezüglich.Bitte sag mir duie Stelle.

SO und wenn jetzt nach zwei tausend Jahren man die alte Idee
zum Leben erwecken will ist es eben nicht mehr das alte. In
qualitativer Hinsicht nicht. Es war etwas was die ganze Zeit
bekämpft wurde. Ich mein klartext man hat jahrzehnte Lang
versucht das Judentum auszulöschen.

Wegen dem Auslöschen Dir zustimme. Aber das war de Antichrist in Hitler etc. Wirkliche Christen die sich christlich Verhalten segnen die Juden!

In dem Zusammenhang sind
die Messianische Juden eben etwas anderes als die
Judenchristen. Weil man die Geschehnisse bis zum Aufkommen der
messianischen Juden im 19. Jhrd. nicht wegdenken kann.

Es gab Juden die schon am anfang zu Jesus fanden und solche die erst in letzter Zeit zu Jesus fanden. Sehe in den leben dieser beiden 2Gruppen" keinen relevantren unterschied

Neue Bewegung innerhalb der Juden ja. Aber keine von den Juden
losgelöste Gruppe, weshalb im Namen eben auch „Juden“ steht

Also ich weiss nicht wie ichs erklären soll. Weil es
offensichtlich ist was ich sagen will und ich überrascht bin
dass du trotzdem das Gegenteil behaupten kannst. Die
Gottesvorstellung im Judentum ist ne ganz andere als im
Christentum eben durch den Glauben an den Messias.

Nein. Das jüdische Buch Jesaja spricht klar prophetisch vom Messias, teiwesie auch David in den Psalmen. Die Juden warten auf den Messias. Die messianischen christen haben einfach erkannt, dass er als jesus schon gekommen ist, so wie es Jessaja viorausgesagt hat. Unter anderem hat Daniel den exakten Tag des Einzug eines Königs vorausgesgat. es war der Tag des Einzuges Jesus in Jerusalem

Der EINE
Gott wird im neuen Testament durch die Anbetung des Jesus als
Gott zum Dreifaltigen Gott. Wenn jetz ein Jude einen Gott
anbetet, der nichts mit dem Gott der Tora zu tun hat, dann
kann er doch kein Jude sein?!

Ist kein Wiederspruch. In der Thora steht wie in der bibel, das Gott als „wir“ sprach und der geist Gottes (Heiliger Geist) schwebte über der Erde. Jesus als Gott ist Abraham erschienen, hat mit ihm gegessen). Und, am Anfang war das Wort un das Wort war bei gott und das wort wurde Fleisch… . Also kein Widerspruch zur Thora

Und da kann er noch soviel
Sabbat u.ä. feiern. Die Feiertage sind doch Nebensache.
Zentrale Sache ist doch die Gottesvorstellung, der Gott den
man anbetet.

Stimmt, sihe oben. Es gibt ein wASSER, ABER WASSER KOMMT AUCH IN 3 aGREGATSZUSTÄNDEN VOR, IST DABEI ANDERS UND TROTZDEM GLEICH.

  1. Der Hass gegen Juden (auch gegen solche die sich
    keinesfalls bekehren wollen) inkl der Holocaust auf den er
    sich bezog, wäre nicht möglich gewesen, wenn wirkliche
    Christen sich christlich Verhalten hätten. Gott sagte zu
    Abraham: „Wer Dich und die Deinen verflucht, dem werde ich
    fluchen“ und noch anderes mehr. Klarer geht es nicht. Schon
    ein Hass auf Juden verstösst gegen diese und viele anderen
    Aussagen der Bibel und somit dgegen die christliche Lehre.

Ja kann sein. Aber wie oben schon erwähnt, kann man zwei
tausend Jährige Geschichte nicht einfach wegreden.

  1. Zur erwähnte Toleranz des Verfassers gehört auch, aussagen
    die einem beeinflussen bzw in einem etwas wecken könnten
    zuzulassen. Ansonsten müsste jede Werbung (Plakate, Fernsehen
    etc) verboten sein.
    Das es unfaire, aufdringliche und sogar aggressive werbung
    gibt, die nicht akzeptabel ist, ist klar, aber kein grund den
    erwähnten Grundsatz umzustossen

Ja kann sein. Aber ich lese einfach die Missionierungstaktiken
der Christen bzgl. Juden und was die Juden dazu sagen und es
sind haargenau die selben Sachen die den Türken in der Türkei
auch aufstoßen tut. DIe Christen betreiben eine ganz
aggressive Weise ihre Religion anderen nahe zu bringen. In
jeder Religion ist der Mensch dazu angehalten es zu verkünden.
Aber Missionierung ist ne ganz andere Sache. Das ist nicht
mehr Verkündung, Nahe bringen sondern eher mit dem begriff
„Propaganda“ umschreibbar. SO wirds auf jeden Fall von den
Moslems - und wie aus dem Text hervorgeht- auch von den juden
empfunden.

dIE WAHRHEIT WIRD IMMER ALS AGGRESIV ENTPFUNDEN. Auch etwas was an den grundfesten rüttelt. kOMISCHERWEISE REGEN SICH DFIE LEZUTE ÜBER DIE WESENTLICH SUBTILERE WERBUNG FÜR DAS pRODUKT XY NICHT AUF, ja sie erachten es nicht einmal für aggresiv, komisch oder?
Aussrdem die christliche Lehre ist in der bibel, wie sie vom Bodenpersonal umgesetzt wuird ist nicht über alle zweifel erhaben, das ist überall und bei allem so.

  1. Juden die an den Messias, an Jesus glauben bleiben
    Christen, das ist eine reale Tatsache und entgegen dem
    Verfasser auch möglich. Hier die Argumente die der Verfasser
    zurückweist und die Erwiderung:

(bleiben Christen? Freudscher Versprecher/ Verschreiber :=))

lach bleiben Juden meinte ich

Natürlich hatten und haben teilweise noch heute die Juden
gewisse Vorstellungen wie der Messias sein solle (steht auch
auf dem Link). Genau das ist aber das Problem, diese
Vorstellungen lassen sich nicht aus den jüdischen schriften
ableiten. Gott ist souverän. Deshalb sind sie absolut kein
Kriterium, ob Jesus nun der Messias war oder nicht.

Natürlich ist Gott souverän. Aber warum sollen die
Vorstellungen wie der Messias sein soll, nicht aus den
jüdischen SChriften abgeleitet werden können. Oder anders
gefragt: WOher sollen sie abgeleitet werden wenn nicht aus den
jüdischen Schriften?

Aus den jüdischen göttlichen Schriften zu 100%. Gib mir ein einziges Beispiel, woo Jesus den jüdischen göttlichen Schriften widerspricht!!

Du musst das so sehen. Gott ist souverän. Aber die
Offenbarungen kommen nicht weil Gott das nötig hat sondern
weil die Menschen es nötig haben. Weil sie sonst nicht wissen
würden, wer ihr Gott ist etc. Dass heisst alles was wichtig
ist (und die Eigenschaften des Messias ist von erheblicher
Wichtigkeit weil durch den Messias die RICHTIGE Offenbarung
kommt) wird Gott auch verkündet haben, in den SChriften.

Genau!

Es
steht ja auch im Neuen Testament drin zb dass nach Jesus
falsche Propheten kommen werden und wenn es darum geht woran
man falsche Propheten erkennt wird penibel genau berichtet
woran man sie erkennt. Und nichts anderes wäre auch zu
erwarten.

Völlig zustimme

Gruss
beat

Aus den jüdischen göttlichen Schriften zu 100%. Gib mir ein
einziges Beispiel, woo Jesus den jüdischen göttlichen
Schriften widerspricht!!

  1. Er war als Jude geboren und somit zu allen Mitzwot (Geboten) verpflichtet. Solltest Du das anders sehen, dann nenne eine Stelle im Tanach, welche eine solche Ausnahme zulässt.

  2. Er hat nicht alle Mitzwot gehalten. Z. B. hat er das Sammeln von Ähren am Schabbes zugelassen. Das diese den Schabbat bricht, sieht man deutlich am Holzsammler in der Torah.

  3. In der Torah wird gesagt, dass ein Prophet nie eine Mitzwa aufheben darf, ansonsten sollen wir nicht auf ihn hören.

q.e.d.

Hallo Eli.

Nu, da alle Beteiligten Christen sind, wird es wohl auch ihre
Erfindung sein :wink:

das gilt nur, wenn folgende Aussage richtig ist:

Die heutige messianischen Juden haben mit den alten
Judenchristen nichts gemeinsam, ausser das sie jüdische
Abstammung und Christen sind.

Gibt es dafür eindeutige Beweise?
Kennst Du messianische Juden persönlich?

In den Jahrhunderten dazwischen
gab es diese Form aber nicht.

Das stimmt.

Juden die getauft wurden (warum
jetzt auch immer) lösten sich (selten freiwillig) vom
Judentum.

Warum?
Wenn nicht freiwillig, wer zwang sie?

Es geht hier nicht um eine Verkündung, sondern um teils sehr
aggressive Massnahme um Juden zu taufen.

Nu ja, nicht alle Handlungen der „Missionare“ finden meine Zustimmung.
Manche verlassen (warum auch immer) die von Jesus vorgegebene Richtlinie. ;-((

Oft wird hier mit
falschen Tatsachen hantiert und erst einmal vorgespielt, alles
wäre jüdisch und es wäre ganz normal, dass heute Juden auch an
Jesus glauben, Weihnachten feiern usw. Das würde ich nicht
mehr Verkündung nennen.

Als normal würde ich es nicht bezeichnen :wink:
Aber natürlich auch nicht als falsch.

Ich komme noch einmal auf die ersten Nachfolger Jesu zurück.
Es waren durchaus alle Juden, die sich zu Schavuot taufen ließen.

Erst als Kefa den römischen Hauptmann Cornelius taufte, kamen Nichtjuden zur messianischen Geminde. Und das brachte natürlich Probleme mit sich, weil viele meinten, die Neuen müßten zum Judentum konvertieren. Aber im ersten Konzil zu Jerusalem wurde beschlossen, dass das nicht nötig sei.
Dass aber im Gegenzug die Juden nicht mehr als Juden zu gelten haben, kann ich aus diesem Text nicht ableiten.

Gruss Harald

Hallo sina,

Normalerweise hat man im Christentum für diese Menschen den
Begriff „judenchristen“ verwendet (soweit ich weiss). Wär mir
jetzt neu warum sie auf einmal „messianische Juden“ genannt
werden sollten.

eigentlich sollte es zwischen den beiden Begriffen keinen Unterschied geben.

Aber die Geschichte hat gezeigt, dass es der römischen Kirche gelungen ist, Juden zu „überzeugen“, ihre jüdische Herkunft zu verleugnen und die „christlichen“ Rituale zu übernehmen. Das widersprach aber der Lehre der Apostel!

Wichtig wäre natürlich auch mal zu wissen, dass sich die
messianischen Juden selbst als eine neue Bewegung begreifen.
http://www.glaube.de/modules.php?op=modload&name=New…

Hier und ansonsten in anderen Texten wird es immer als eine
neue gruppierung erklärt.

Gerade in diesem Link findet sich folgende Aussage:
Das messianische Judentum stammt historisch aus den frühen Gläubigen des Neuen Testamentes, die zu Pfingsten vom Heiligen Geist erfüllt wurden als Ergebnis der intensiven Suche nach der Verheißung des Vaters im Gebet. Sie wurden wiedergeboren und mit Vollmacht erfüllt durch eine Ausgießung des Heiligen Geistes. Simon Petrus versicherte den Menschen Israels: „Denn euch gilt die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele der Herr, unser Gott, hinzurufen wird.“ (Apostelgeschichte 2, 39).

Was unter einer „höheren Missionierungsrate“ zu verstehen ist,
weiss ich nicht. Mission bedeutet Verkündigung, und das hat
mit „Erfolgsrate“ nichts zu tun.

Eigentlich schon. DIe Christen stehen in diesem Sinne schon
unter einem Erfolgsdruck, weil die Wiederkehr ihres Gottes
(=Jesus) nur stattfindet, wenn die Juden sich zu Jesus
bekennen.

Da musst Du falsch informiert worden sein.
Die Zahl der „bekehrten Juden“ wird in der Offenbarung mit 144 000 angegeben. Das kann ja nicht so schwer sein, diese Zahl zu erfüllen, zumal die meisten davon sicher in den ersten Jahrhunderten nach Chr. lebten.

Die Christen können auch gar nichts tun, um die Wiederkunft Jesu zu beeinflussen (ev. beschleunigen). Die Zeit ist vom Vater festgelegt.

Habe den Text gefunden den ich meinte. Wie ich finde ein sehr
interessanter Text über die Bewegung der Messianischen Juden.

Hm ja, aber nicht neutral und objektiv formuliert.
Der Schreiber ist ja prinzipiell gegen Messianische Juden.
Vermutlich aus persönlichen negativen Erlebnissen. ;-(

Gruss Harald

Hallo Eli

  1. Er war als Jude geboren und somit zu allen Mitzwot
    (Geboten) verpflichtet. Solltest Du das anders sehen, dann
    nenne eine Stelle im Tanach, welche eine solche Ausnahme
    zulässt.

Er hat alle 10 Gebote zu 100% gehalten, als Einziger der je gelebt hat.
Gebote von Gott sind nicht dasselbe wie Gebote von Menschen.
Bsp: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Doch dies sollte man tun UND JENES NICHT LASSEN.“
Aber auch: „Da fragten ihn die Pharisäer und Schriftgelehrten: Warum leben deine Jünger nicht nach den Satzungen der Ältesten, sondern essen das Brot mit unreinen Händen?6Er aber sprach zu ihnen: Wie fein hat von euch Heuchlern Jesaja geweissagt, wie geschrieben steht (Jesaja 29,13): »Dies Volk ehrt mich mit den Lippen; aber ihr Herz ist fern von mir. 7Vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts sind als Menschengebote.« 8Ihr verlasst Gottes Gebot und haltet der Menschen Satzungen. 9Und er sprach zu ihnen: Wie fein hebt ihr Gottes Gebot auf, damit ihr eure Satzungen aufrichtet! 10Denn Mose hat gesagt (2.Mose 20,12; 21,17): »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren«, und: »Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben.« 11Ihr aber lehrt: Wenn einer zu Vater oder Mutter sagt: Korban2 - das heißt: Opfergabe soll sein, was dir von mir zusteht -, 12so lasst ihr ihn nichts mehr tun für seinen Vater oder seine Mutter 13und hebt so Gottes Wort auf durch eure Satzungen, die ihr überliefert habt; und dergleichen tut ihr viel.“

  1. Er hat nicht alle Mitzwot gehalten. Z. B. hat er das
    Sammeln von Ähren am Schabbes zugelassen. Das diese den
    Schabbat bricht, sieht man deutlich am Holzsammler in der
    Torah.

Jesus sagt klar, dass die Gebote für den Menschen da sind und nicht umgekehrt. Er sagt an einer Stelle auch, ob jemand, dessen Schaf in einen Brunnen fällt, er dieses nicht rettet und hinauszieht.
Dazu folgendes: „Da fragten ihn die Pharisäer und Schriftgelehrten: Warum leben deine Jünger nicht nach den Satzungen der Ältesten, sondern essen das Brot mit unreinen Händen?6Er aber sprach zu ihnen: Wie fein hat von euch Heuchlern Jesaja geweissagt, wie geschrieben steht (Jesaja 29,13): »Dies Volk ehrt mich mit den Lippen; aber ihr Herz ist fern von mir. 7Vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts sind als Menschengebote.« 8Ihr verlasst Gottes Gebot und haltet der Menschen Satzungen. 9Und er sprach zu ihnen: Wie fein hebt ihr Gottes Gebot auf, damit ihr eure Satzungen aufrichtet! 10Denn Mose hat gesagt (2.Mose 20,12; 21,17): »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren«, und: »Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben.« 11Ihr aber lehrt: Wenn einer zu Vater oder Mutter sagt: Korban2 - das heißt: Opfergabe soll sein, was dir von mir zusteht -, 12so lasst ihr ihn nichts mehr tun für seinen Vater oder seine Mutter 13und hebt so Gottes Wort auf durch eure Satzungen, die ihr überliefert habt; und dergleichen tut ihr viel.“

  1. In der Torah wird gesagt, dass ein Prophet nie eine Mitzwa
    aufheben darf, ansonsten sollen wir nicht auf ihn hören.

Jesu Stellung zum Gesetz
"Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, SONDERN ZU ERFèLLEN. 18Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, BIS ES ALLES GESCHIEHT. 19Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.

Shalom
Beat

Hallo Eli.

Wenn ein jüdischer Rabbi etwas verkündet, hat das einen
Einfluss auf die Juden, denke ich.

Nur auf seine Anhänger, welche sich hier nach im richten.
Ansonsten gäbe es davon viel zu viele, als dass ich das alles
beachten könnte. Aber von welchem Rabbi sprichst du im
Zusammenhang mit dem Thema?

Von Jesus. Er wurde auch als Rabbi bezeichnet

Die von Dir erwähnte
Trennung stimme ich nicht zu, da sich die erwähnten Juden eben
nicht vom Judentum getrennt haben.

Zum einen ist dieses nun wirklich ein integraler Bestandteil
des Judentums

Was meinst Du mit diesem?

und zum anderen haben diese sich vom Judentum
getrennt, auch wenn sie dieses immer anders darstellen.

Die Betroffenen sehen dies klar anders. Frage: Wie wird man ude und wie trennt man sich davon?

Es gibt auch keine Widersprüche, im Gegenteil.

Aus christlicher Sicht mag es diese nicht gebe, aus jüdischer
sehr wohl.

Welche?

Prophetieen im Jessaja weisen ja
auf den Messias hin, inkl wie er erkennt werden könnte.

Widerspruch :wink: Die Prophetie steht im Zusammenhang mit dem
jüdischen Volk und nicht dem Moschiach.

Eben, Jesua war ein Jude und er ist zuerst für die Juden gekommen

In Daniel wurde sogar auuf den Tag genau der Einzug des „Königs“
prohezeit, es war genau am Tag des Einzuges Jesus in Jerusalem

Widerspruch.

Wo ist der widerspruch? Lies Daniel und rechne, dann siehst Du, dass auf den tag genau Jesua in Jerusalem einzog

Alle jüdischen Propheten wurden geschasst, sogar gegen Moses
wurde gemurrt.

Jesus war nach jüdischer Lehre kein Prophet.

Das hat man zu allen Propheten gesagt

Die Frage ist, WAS ist DAS jüdische
Verständnis? Wenn Du die Meinung von der Mehrzahl von
führenden jüdischen Gelehrten meisnst, dann hast Du recht,
widerspricht das Verständnis dem christlichen, wie damals das
Verständnis der Proheten den führenden Gelehrten
widersprachen. Wenn das jüdische Verständnis aber auf der
schrift beruht, wirst Du keinen wirklichen Widerspruch im
Verständnis finden

Doch sicherlich. Das dieses Christen so nicht sehen können ist
mir klar, weil sonst die Erkenntnis Jesus als Messias in Frage
gestellt, ja negiert werden müsste.

Also, was ist sicherlich? Ist die Meinung der gelehrten massgebend, oder die göttlich inspirierte Schrift?

Die Frage ist auch hier ähnlich wie vorher, ob christliche
Konzepte relevant sind. Christlich relevant ist die Bibel,
welche auch das sogenannte Alte Testament beinhaltet. Das NT
widerspricht dem AT nicht.

Ähm, doch es widerspricht ihm.

Wo?

Fromme messianische Juden aber schon.

Das fromm bezog sich bei mir schon auf die Einhaltung aller
Mitzwot und in diesem Sinne sind messianische Juden nicht
fromm.

Siehe oben. übrigens kennst du jemand der alles einhalten kann?

Davon abgesehen spielen diese weder in der eine noch in
der anderen Religion eine grosse Rolle und sind auch ein
modernes Konstrukt.

Verstehe nicht, was spielt keine Rolle?

Andererseits aber auch, dass Gott trotzdem keinen Unterschied
zwischen Heidenchristen und Judenchristen macht, das der neue
Bund noch ein viel besserer Bund ist (Ein Christ hat zB
direkten Zugang zu Gott, hat die Möglichkeit direkt mit ihm
Kommunizieren) und der Messias die Erfüllung der Schrift ist.

Zum einen kann ein Jude seit jeher direkt mit haSchem reden.
Ich bin mit Ihm per Du. Nach meinen bisherigen Erfahrungen ist
dieses bei den meisten Christen aber nicht so, da diese
Mittler für die Kommunikation benutzen und sei es Jesus.

Kommunikation ist zweiseitig. Jesus ist nicht nur Mittler sondern auch Gott selber, so wie Eis auch Wasser ist, genau so wie wasserdampf und flüssiges Wasser. Nebenbei können Christn auch mit dem Vater im Himmel kommunizieren

Und das die Schrift in Erfüllung gegangen ist, scheint mir nur
wirklich völlig im Widerspruch zum Tanach zu stehen. Wo liegt
denn zum Beispiel der Löwe beim Lamm?

Giob konkrete Worte an

Wo ist der dritte
Tempel?

In uns und ausserdem wird er auch noch kommen, gebaut werden

Wo ist der jüdische König (ein Mensch) welche die Welt
führt?

Jesus ist es. Aber gehorchen tun IHM nicht alle.

Wo ist der Weltfrieden? usw.

Friesden mit Gott hat er gebracht, indem er alle Sünden getragen von jedem für uns hat. Da wir immer Sünder sind, könnten wir onst gar nicht Frieden haben.
Weltfrieden? Was steht dazu genau?

Shalom
Beat

Hallo!

Der Blick aus der jüdischen Tradition führt zu anderen Ergebnissen als der aus der christlichen. Ich würde hier eher zu den Arbeiten von Leo Baeck zurückgreifen (wie ISBN: 3921695244 Buch anschauen oder ISBN: B0000BG1WL).

Gruß

Hallo Eli.

oK, da stimme ich Dir zu, richtig wäre Judenchristen. Aber
denke, der Name ist Haarspaltterei, oder nicht?

Nicht unbedingt, da er mit aufzeigt, dass es sich hierbei um
eine neue Gruppierung handelt.

Stimmt, Messianische juden oder Judenchristen ist aber kein relevanter unterschied, oder?

Neue Bewegung innerhalb der Juden ja. Aber keine von den Juden
losgelöste Gruppe, weshalb im Namen eben auch „Juden“ steht

Das Juden ja - leider - , aber eben nicht des Judentums.
Hiervon sind diese Juden eine losgelöste Gruppe, einfach weil
es hier keine Beziehungen gibt und vom Judentum heraus diese
Gruppe auch strikt abgelehnt wird.

na ja, auch die Propheten wurden alle ohne Ausnahme abgelehnt. Waren dies deshalb keine Juden bzw gehörten diese nichtb zunm Judentum?

Religiös gesehen - und darum geht es hier ja - ist diese
Gruppe eindeutig Teil des Christentums. Und ich kenne auch
bislang niemanden, der dieses anders einordnen, selbst diese
Gruppen selbst, sehen das nicht anders.

Klar gehören sie zum Christentum, trotzdem sind es uden schliesslichglauben sie an den Jüdischen Gott

Klarer geht es nicht. Schon
ein Hass auf Juden verstösst gegen diese und viele anderen
Aussagen der Bibel und somit dgegen die christliche Lehre.

Was nun wiederum nichts daran ändert, dass dieser Hass unter
Christen weit verbreitet ist, auch wenn sich die katholische
und die evangelische Kirche mittlerweile davon distanziert
hat.

Unter wirklichen Christen (Christ wird man nicht durch die natürliche Geburt, sondern durch eine gesitlige widergeburt, siehe Antworten jesus auf Nikodemus) ist sie nicht sio verbreitet wie Du schreibst. Aber trotzdem hast Du natürlich recht, sogar Luther hat da einen riesen schwarzen Fleck. Die Christen stehen da in grosser Scghuld gegenüber den Juden und gegenüber Gott. Es ist da noch Busse seitens der Christen nötig, der wirklichen Christen.

  1. Zur erwähnte Toleranz des Verfassers gehört auch, aussagen
    die einem beeinflussen bzw in einem etwas wecken könnten
    zuzulassen. Ansonsten müsste jede Werbung (Plakate, Fernsehen
    etc) verboten sein.

Hier geht der Verfasser halt weiter, da er Respekt einfordert.
Den Respekt jemanden in seinen Ansichten nicht ändern zu
wollen.

man kann jemand nicht ändern, nur ihm Inforamtionen geben, damit er die Möglichkeit hat sich zu ändern.
Ausserdem müsste der Verfasser dann gegen jegliche werbung, gegen jegliche Information eines neuen Produktes etc sein, All dies bezweckt eine Änderung.

  1. Stolz: Stolz ist eine Haltung, die uns von Gott wegbringen
    kann. Statt Stolz, wäre mehr Demut und Dankbarkeit gefragtdas
    Gott sich einem offenbart hat.

Ich verstehe den Verfasse hier eigentlich nicht anders.
Wahrscheinlich ergibt sich das Problem auch nur aus der
Übersetzung.

Na ja, er schreibt war immer Stolz ein Jude zu sein. War immer dankbar ein Jude sein zu dürfen, wäre angemessener.

A: Der Märtyrertod, den Jesus erlitten hat, führt Sühne für
kollektive Sünden der Menschheit oder Sünden des Individuums
herbei.
Erwiderung: Genau das steht im Jessaja, einem Jüdischen Buch!

So wie Christen es verstehen. Juden haben diesen Text seit
jeher anders verstanden und dafür gibt es auch gute Grüne.

Na ja, gewisse aussagen sind recht klar. Was kann man denn anders verstehen? Gelten Prohetieen nichts?

Also widerspricht dies dem jüdischen Glauben nicht.

Doch, doch.

siehe oben

B. Wir weisen die Idee zurück, daß G’tt sich in irgendeiner
menschlichen Form inkarniert hat, daß irgendein menschliches
Wesen ein Objekt der Anbetung sein könnte.
Erwiderung: Auch das steht schon im Jesaja und glaube auch an
anderen jüdischen Büchern

???

Lies Jesaja und zb auch in Davids Psalmen

Natürlich hatten und haben teilweise noch heute die Juden
gewisse Vorstellungen wie der Messias sein solle (steht auch
auf dem Link). Genau das ist aber das Problem, diese
Vorstellungen lassen sich nicht aus den jüdischen schriften
ableiten.

Doch :smile:

Aha, dann sag mir bitte aus welchen Stellen, zitiere

Gott ist souverän. Deshalb sind sie absolut kein
Kriterium, ob Jesus nun der Messias war oder nicht.

Einerseits berufst du dich hier auf den Tanach, um zu belegen,
dass Jesus der Messias ist, andererseits streitest du ab, dass
Gegenbelegen aus dem Tanach Gültigkeit hätten? Ja, was denn
nun?

Welche gegenbelege?

Shalom
Beat

Hallo!

Tradition ist nicht gleich Lehre

Traditionsgemäss haben die juden all Ihre Propheten zuerst nicht anerkannt

Beat

Aber hallo! :smile:

Tradition ist nicht gleich Lehre

Traditionsgemäss haben die juden all Ihre Propheten zuerst
nicht anerkannt

Du bist sehr schnell mit dem Lesen, ich habe für die von mir genannten Bücher mehr Zeit gebraucht. *g*

Gruß