…richtig, Renate (ein Feehler, hehe, und das bei Dir, hihi,
: da muß ich gleich mal auf Dir rumhacken).
ich mach’ schon wieder Überstunden *g*
ja Chris, ich habe ich mich schon reichlich ungeschickt ausgedrückt, indem ich nur die NaCl-Konzentration
herausgepickt hatte und dies zwar etwas weiter unten mit „u.a. unter anderem“ gekennzeichnet hatte. Ich
kann eine isotonische NaCl-Lösung (z.B. per infusionem) nicht direkt mit den Drinks vergleichen und will
das ja auch gar nicht…
Was nun die isoton. Getränke angeht, so wird die Isotonie eines Getränks durch Mineralstoff- und / oder
Zuckerzusatz erreicht. Bei manchen Getränken bezieht sich das Wort „isoton“ nur auf den Vitamin- und
Mineralstoffgehalt. Die Gesamtteilchenzahl eines Getränks ist dann zwar mit den Blutplasmawerten isoton,
aber die einzelnen / absoluten Konzentrationen müssen noch lange nicht mit dem jeweiligen Blutplasma-Wert (Ca, Mg, Na,…) überein stimmen.
::
:: auf die NaCl-Konzentration im menschl. Blut bezogen, liegen in
:: einem „isotonischen“ Getränk gleiche osmot. Druckverhältnisse
:: vor.
:
: Nicht auf die NaCl-Verhältnisse, sondern auf die
: Gesamtionenkonzentration, der Mensch hat mehr als Natrium und
: Chlorid im Blut.
Daran gibt’s nichts zu rütteln 
Nur die Zusammensetzung dieser Getränke ist nicht in allen Fällen so transparent.
:: Das Blut kann als 0,9%ige Kochsalzlösung bezeichnet werden.
:: Diese Konzentration nennt man auch physiologisch(e NaCl), also
:: den körperlichen Notwendigkeiten entsprechend.
:
: Glucose? Kalium? Kalzium?
Klar, auch die, und Mg und …
:
:: Wenn nun ein Getränk z.B. ebenfalls so hergestellt wird, dass
:: es 0,9% NaCl (9 g Salz pro 1 Liter) u.a. enthält, dann ist das
:: Getränk isotonisch.
:
: Auch nicht ganz richtig: Die Getränke sind so hergestellt, daß
: es der Plasmaosmolarität entspricht, und die ist 290-300 mosm
: pro Liter.
Im Durchschnitt kann sogar davon ausgegangen werden, dass die
Osmolarität von Schweiß ca. die Hälfte der Plasmaosmolarität beträgt. Ein aus dieser Sicht ideales
Getränk als Ersatz für den Wasser- und Elektrolytverlust wäre daher ebenfalls ein vergleichbar hypotones
Getränk.
: D.h. nur, daß pro Liter Flüssigkeit grob geschätzt 2*10 hoch
: 23 gelöste Teilchen drin sind, und da nehmen die leider nicht
: nur Na und Cl sondern sehr gern auch C6H12O6.
Na ja, wenn man bedenkt, dass diese Getränke speziell bei „Ausdauersportarten“ und hohen
Schweißverlusten empfehlenswert sind, dann wird die Glukose vom Körper gebraucht, sie unterstützt sogar
eine schnellere Aufnahme der Flüssigkeit im Dünndarm.
Ein Fruchtsaftgetränk das u.U. kaum Mineralstoffe, wie Mg oder Ca enthält und aufgrund hoher
Glukosekonzentration hyperton ist, wird viel langsamer resorbiert.
::
:: Bei Profi-Sportarten, die ein extremes Schwitzen (mehrere
:: Liter Schweiß am Tag - Tour de France, etc.) mit sich bringen,
:: genügt der viertelstündliche Schluck Wasser aus der Flasche
:: nicht mehr. Wer extrem viel Flüssigkeit verliert, verliert
:: auch sehr viel Salz, daher soll in diesen selten extremen
:: Fällen das isotonische Getränk dafür sorgen, dass der
:: Kreislauf stabil bleibt, wobei neben NaCl auch andere Salze
:: eine wichtige Rolle spielen.
:: Hypotnisch ist das Getränk, wenn es weniger als 0,9% NaCl
:: enthält, usw.
::
:: Die Getränkeindustrie liefert gerne isotonische Getränke, die
:: ungefähr den Salzgehalt des…
:
: Plasmas
:
:: …haben sollen.
:
:
:: Das Versprechen der Hersteller, dass diese Getränke am schnellsten
:: vom Körper aufgenommen werden, ist allerdings - wegen der
:: nicht genutzten Osmose - eher im Bereich der Werbemärchen
:: anzusiedeln.
:: Nicht besonders sportlerfreundlich ist auch der Zuckergehalt
:: solcher Getränke.
::
:
: Voll korrekt
:
:: Tatsächlich sind hypotonische Getränke für den Sportler
:: geeigneter, um den Flüssigkeitsverlust schneller
:: auszugleichen.
::
:
: Tschuldigung, aber die Verlockung war einfach zu groß.
:
: Und jetzt bitte Applaus, 
den hast du dir jetzt reichlich verdient! *g*
: C++
Renate
(die isotonische Getränke Leuten wie Lance Armstrong überlässt und sich bei lääängeren Radtouren lieber
mit Mineralwasser und Co. zufrieden gibt, weil sich bei ihr sonst „alles“ garantiert sofort auf die C6H12O6
stürzen würde :o)