Es ging um die generelle Fähigkeit, arbeiten zu können. Du
mußt Deine eigene Argumentationskette schon ein bißchen im
Auge behalte.
Mir nicht, sondern um die generelle Fähigkeit, arbeiten gehen
zu können. Und dafür braucht man auch entsprechende
Arbeitsstellen.
Lies es bitte selber nach, mir wird es zu blöd, Dir Deine eigenen Gedankengänge zu erklären.
Tatsächlich? Das habe ich noch nie gelesen.
Das wird natürlich nicht in die Stellenanzeige
hineingeschrieben. Das ist aber sogar bei fast allen Stellen
so. Eine einigermaßen qualifizierte Stelle wird bestimmt nicht
an Lanzeitarbeitslose vergeben. Ich denke, da gibt es nur
Chancen bei Putzjobs oder Zeitungaustragen.
Und die Sachen sind…? Unwürdig?
Es ging um Studentenrabatte. Da wird Dir doch was einfallen,
wenn Du darauf beharrst, daß Studenten soviel billiger leben
als andere Menschen.
Das wird mir langsam zu mühsam. Es ist doch wohl klar, dass
ich das nicht nachweisen kann.
Dann solltest Du die Behauptungen lassen. Ein Studentenhaushalt lebt als Einpersonenhaushalt üblicherweise teurer als ein Familienhaushalt (Packungsgrößen). Die tollen Rabatte, die immer wieder zusammenfabuliert werden, gibt es im wesentlichen auf Eintrittspreise und anderes Zeug, das bei den gewöhnlichen Lebenshaltungskosten keine Rolle spielt, oder meinst, bei Kaisers oder Karstadt gibts an der Kasse mit einem Studentenausweis 5% Rabatt?
Tja, ich kenne das nur so, daß Medikamente sogar
dann verschrieben werden, wenn der Patient das eigentlich gar
nicht will. /
Tatsächlich
ist es so, daß mehr verschrieben wird, als gebraucht oder
gewünscht wird. Eines der vielen Probleme unseres
Gesundheitssystems.
Das kenne ich auch so, das hat aber seit der Gesundheitsreform
stark nachgelassen, finde ich. Das heißt aber noch lange
nicht, dass man das bekommt, was man braucht.
Was der Patient natürlich am besten weiß. Du willst mir also damit sagen, daß Patienten notwendige aber nicht verschreibungspflichtige Medikamente heute nicht mehr bekommen und sie sich diese auf eigene Rechnung in der Apotheke beschaffen müssen, was die Haushaltskasse schwer mitnimmt.
Das hört sich irgendwie ganz schön albern an.
Kindergeld wird auf jeden Fall verrechnet, das gibt es nicht
zusätzlich. Das weiß ich aber genau.
Meines Wissens gibt es da verschiedene Auslegungen, weswegen
die Sache auch vor dem Bundesgerichtshof hängt.
Da weiß ich nichts von, im Moment wird es auf jeden Fall noch
verrechnet.
http://www.lebenshilfe-oberhausen.de/Kindergeld_darf…
Mit anderen Worten: ein Scheinargument. Es gibt immer eine
Cliquenbildung. Daran gestorben ist noch niemand.
Wieso ein Scheinargument? Wofür habe ich denn argumentiert?
Klar gibt es eine Cliquenbildung, und ich finde es auch nicht
nötig, immer und alles zu haben, was die Tonangeber in der
Klasse haben. Aber niemals diese Sachen zu haben ist einfach
nicht schön.
Zwischen nicht schön und lebensnotwendig ist ein Unterschied. Man könnte es auch anders sehen: Das Kind lern frühzeitig, daß das verfügbare Einkommen das relevante Kriterium ist und nicht, was man gerne haben möchte. Da sich das später im Leben normalerweise auch nicht ändert, kann das auch gleich eine prima Lektion fürs Leben sein.
Und dann möchte ich nochmal meine Frage wiederholen:
Findest du dass für ein Kind ausreichend gesorgt ist, wenn es
nicht stirbt?
Die Frage ist und bleibt eine Unverschämtheit.
Muss es damit zufrieden sein?
Niemand muß zufrieden sein.
Ich gehe davon aus, daß die Quote bei ca. 50 % liegt und ja,
ich bin dafür, daß denen dann die Sozialleistungen gekürzt
werden.
Und wie willst du das feststellen?
Das ist meine Einschätzung.
Ich meinte damit: Wie soll der Staat das feststellen?
Wie bisher auch schon: Durch Kontrollen und Leistungsanreize, die möglicherweise von den Betroffenen allerdings nicht mehr als Anreiz verstanden werden.
Das ist ein leicht lösbares, praktisches Problem. Zukünftig
werden an Zigarettenautomaten nur noch Kippen an Menschen
ausgegeben, die eine Geld- oder Maestrokarte haben, die sie
als volljährig ausweist. Dies ließe sich leicht adaptieren.
Gehst du davon aus, dass ALG 2 Empfänger grundsätzlich keine
Geld- oder Maestrokarte haben? Da irrst du dich aber.
Bitte meinen Text noch einmal richtig lesen. Ich hab mit einer Markierung ein wenig nachgeholfen.
C.