Ist Chinesisch lernbar?

Hallo!

Ich mache mir in meinem Studium immer mehr Gedanken,
wie ich mich von anderen differenzieren könnte. Chinesisch scheint mir da als besonderes interessant, weil es ein sehr großer Raum ist
und es doch sehr wenige hier sprechen.
Aber ist Chinesisch für einen Europäer, der zwar nicht dumm, aber auch nicht überdurchschnittlich sprachbegabt ist, überhaupt in nem akzeptablen Zeitraum zu erlernen?
Hab von einem Angebot einer Sprachschule gelesen, wo man 6 oder 9 Monate in Shanghai wäre und egtl. nur die Sprache lernt.
Kann mans danach wirklich? Das ist ja immerhin ne sehr lange Zeit, wenn man sich nur mit dem einen beschäftigt.
Oder würd die ganzen VHS Kurse schon reichen oder is ist es viel schwieriger.

Viele Grüße und Danke

Ni hao Bacs
Ich lerne Chinesisch seit geraumer Zeit. Ja es ist lernbar, aber es ist völlig anders als eine Europaische Sprache. Ich finde Du könntest von Big Red Garage oder so, eine Probe der Pimsleur Methode kaufen, um eine Gefühl zu bekommen, wie die Sprache ist. In diesem System wird zuerst einen Satz auf Englisch gesprochen und danach auf Chinesisch (Mandarin), was man dann nachspricht. Vielleicht gibt es auch Deutsch/Chinesisch im gleichen System. Der Vorteil ist, dass man gleich zu sprechen anfängt und ohne grosse Erklärung in die Sprache eingeführt wird. Man sollte sich die Schwierigkeiten nicht unterschätzen. Um die Schriftzeichen zu erlernen braucht man Jahre. Aber ein bisschen mitzusprechen und verstehen geht schneller, aber man zählt die Zeit in Jahren.
Zai jian
Mike

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Auch hallo.

Aber ist Chinesisch für einen Europäer, der zwar nicht dumm,
aber auch nicht überdurchschnittlich sprachbegabt ist,
überhaupt in nem akzeptablen Zeitraum zu erlernen?

Der junge Mann eben hat es beinahe richtig erkannt: das Schwierigste sind (für einen Europäer) die Schriftzeichen sowie die Intonation. Ein einziges Wort an einer Silbe anders ausgesprochen kann sofort eine andere Bedeutung haben (Pech für die, die in China die Meinungsfreiheit unterdrücken wollen :smiley:)

Hab von einem Angebot einer Sprachschule gelesen, wo man 6
oder 9 Monate in Shanghai wäre und egtl. nur die Sprache
lernt.

Aber Vorsicht: wird die dort gelernte Sprache in ganz China verstanden ? Das Einheitliche dort sollten nämlich immer noch die Schriftzeichen sein :wink:

Kann mans danach wirklich? Das ist ja immerhin ne sehr lange
Zeit, wenn man sich nur mit dem einen beschäftigt.

Hier eine Seite zum Reinhören: http://www.drdo.info/

HTH
mfg M.L.

Das Problem ist, dass es Chinesisch gar nicht gibt, sondern Mandarin im Norden und Kantonesisch im Süden. Die Schriftzeichen sind glücklicherweise für beide Sprachen die selben.

6-9 Monate Intensivkurs sind schon eine ganze Menge; wenn das ganze dann noch im Land selber statt findet, erhöht sich entsprechend der Lernfaktor.

Gruesse aus Mexiko!

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Aber ist Chinesisch für einen Europäer, der zwar nicht dumm,
aber auch nicht überdurchschnittlich sprachbegabt ist,
überhaupt in nem akzeptablen Zeitraum zu erlernen?

was ist akzeptabel?

Hab von einem Angebot einer Sprachschule gelesen, wo man 6
oder 9 Monate in Shanghai wäre und egtl. nur die Sprache
lernt.
Kann mans danach wirklich?

koennen ist relativ, aber danach kann mal sich ein wenig aeussern und grundlegende dinge ausdruecken und verstehen. das problem ist die betonung. die schrift … da brauchst du 3-6 jahre…erstmal 1-3 monate, um die buchstaben(nur 8) richtig zu schreiben.

Das ist ja immerhin ne sehr lange
Zeit, wenn man sich nur mit dem einen beschäftigt.

man spricht keine sprache nach 6 monaten perfekt:smile:))

Oder würd die ganzen VHS Kurse schon reichen oder is ist es
viel schwieriger.

vhs-kurs?das ist geldverschwendung im wahrsten sinne. mache einen studentenaustausch mit einer chinesischen hs und bleibe dort fuer 6 monate oder 1 jahr…das kostet dich rund 500 bis 1000 euro(ohne flug und unterkunft wetslichen standards…mit unterkunft jeweils monatlich 100-150 euro zusatz).

mfg:smile:
rene

Hä?
Hallo chatairliner

In deinem ansonsten hilfreichen Posting verstehe ich
dies nicht:

… erstmal 1-3 monate, um die buchstaben(nur 8) richtig
zu schreiben.

8 Buchstaben???
Sollen damit vielleicht Grundstriche gemeint sein?
Vielleicht für die Mao-Schrift?
Ist kein Spott, ich verstehs wirklich nicht!

Als ich fernöstliche Kalligrafie erlernte, war es eine
Tabelle von 8 x 8 = 64 Grundstrichen und Punkten, die
man draufhaben muss, um auch nur die einfachsten
Zeichen richtig schreiben (und lesen) zu können …

Gruss
Rolf

Ich weiß, dass man keine Sprache in 6 Monaten perfekt spricht.
Aber, wenn ich (mit Lateinkenntnissen) das jetzt in Spanisch mache,
dann weiß ich, dass ich ne ganz Menge können würde und auch ohne Probleme dahin gehen könnte, auch wenn mir vom Wortschatz und so noch einiges abgeht.
Jetzt wollt ich wissen, ob es im chinesischen ähnlich wäre.
Ich weiß auch, dass die Schriftzeichen ein Thema für sich sind.
Mandarin hab ich egtl. mit (Hoch)Chinesisch gleichgesetzt, da die doch alle Mandarin lernen müssen.
Das von mir erwähnte Programm wäre in Shanghai (da wird von den Menschen doch Kantonesisch gesprochen oder?)

Ich weiß, dass man keine Sprache in 6 Monaten perfekt spricht.

Also mit Esperanto kommst du in 6 Monaten einem „perfekt“ schon ziemlich nahe, wenn du Vorkenntnisse in romanischen Sprachen hast. :wink:
Aber ich höre schon wieder die Dentalklicks, Andenkopffassungen und „D’öh…“-Rufe der Mitlesenden. Ich denke, Esperanto kommt für dich nicht in Frage; richtig hilfreich ist’s ja nicht, da man sich die Leute immer selber suchen muss. :S

Aber, wenn ich (mit Lateinkenntnissen) das jetzt in Spanisch
mache,
dann weiß ich, dass ich ne ganz Menge können würde und auch
ohne Probleme dahin gehen könnte, auch wenn mir vom Wortschatz
und so noch einiges abgeht.

Wie sieht’s mit anderen romanischen Sprachen aus? Italienisch dürfte ähnlich schwer/leicht zu erlernen sein wie Spanisch. Oder Portugiesisch. Oder Rumänisch — das können nur sehr wenige.

Jetzt wollt ich wissen, ob es im chinesischen ähnlich wäre.
Ich weiß auch, dass die Schriftzeichen ein Thema für sich
sind.
Mandarin hab ich egtl. mit (Hoch)Chinesisch gleichgesetzt, da
die doch alle Mandarin lernen müssen.
Das von mir erwähnte Programm wäre in Shanghai (da wird von
den Menschen doch Kantonesisch gesprochen oder?)

Eigentlich heißt die Sprache, die man in Shanghai spricht, Wu. Aber eigentlich können die meisten Shanghainesen recht gutes (und verständliches) Mandarin. Weiter südlich, Richtung Hongkong, Macao und Guangzhou ist das leider nicht so… da können zwar viele Mandarin aber eben auch viele nicht; und die meisten haben einen ganz krassen Akzent.

Übrigens glaube ich, dass Japanisch nicht wirklich leichter ist als Chinesisch. Allenfalls die Aussprache ist ein Klacks, verglichen mit Chinesisch.
Wie wäre es mit Indonesisch? Die haben keine Konjugation, keine Deklination, keine Genera, keine Zeitformen, Plural wird durch Reduplikation gebildet, Aussprache ist wirklich extrem einfach (keine Laute, die wir nicht auch hätten), lateinische Buchstaben ohne Sonderzeichen, Satzbau ist sehr intuitiv („Weil ich gestern haben Hunger, ich gehen einkaufen.“). Mir scheint, das dort das (relativ) „komplizierteste“ wirklich nur die Verben sind, die einiges an Prä-, Suf- und Zirkumfixen haben können, die viele Bedeutungsnuancen darstellen. Trotzdem: Es wäre die unkomplizierteste Sprache, die du je gesehen hättest. =)

Liebe Grüße,

  • André

Whoops, verguckt!
Argh! Jetzt hab ich doch glatt dein Posting mit dem einer anderen vermischt und euch 2 beiden verwechselt. Du wolltest ja Chinesisch lernen… Naja, nicht so tragisch. Passiert! :wink:

复活节快乐!

  • André

Hallo chatairliner

In deinem ansonsten hilfreichen Posting verstehe ich
dies nicht:

… erstmal 1-3 monate, um die buchstaben(nur 8) richtig
zu schreiben.

8 Buchstaben???
Sollen damit vielleicht Grundstriche gemeint sein?
Vielleicht für die Mao-Schrift?
Ist kein Spott, ich verstehs wirklich nicht!

die chinesischen woerter bestehen aus buchstaben. die striche, die ein wort ergeben, sind buchstaben. ich weiss nicht, ob man mao-striche dazu sagt. um die buchstaben(oder nenne es, wie du moechtest) jedenfalls in den richtigen winkeln, laengen und relationen zu schreiben, braucht man eine weile.

Als ich fernöstliche Kalligrafie erlernte, war es eine
Tabelle von 8 x 8 = 64 Grundstrichen und Punkten, die
man draufhaben muss, um auch nur die einfachsten
Zeichen richtig schreiben (und lesen) zu können …

nein…eigentlich sind es nicht 64. allerdings weiss ich nicht, was du unter fernoestlich verstehst. japan, korea, thailand usw…?

es gibt auh noch altchinesisch…vielleicht waren es da 64.

du hast die striche gelernt, ohne sie in worten anzuwenden???

mfg:smile:
rene

nun ja …
Hallo Rene

die chinesischen woerter bestehen aus buchstaben. die
striche, die ein wort ergeben, sind buchstaben.

Solch ein verwirrender Sprachgebrauch ist mir noch nie
begegnet. Ich nenne das Chinesische eine Bilderschrift
(Ideogramme), und die einzelnen Bestandteile ihrer
Gestalt entsprechend Striche und Punkte.
Da bleibt halt etwas ungeklärt zwischen uns – wir
werdens überleben ;–)

ich weiss nicht, ob man mao-striche dazu sagt.

ICH sage das nicht, weil ich mich mit Mao-Schrift
sowieso nie befasst habe. War nur ein vager Verdacht,
dass hier eine Antwort stecken könnte.

um die buchstaben(oder nenne es, wie du
moechtest) jedenfalls in den richtigen
winkeln, laengen und relationen zu schreiben,
braucht man eine weile.

Klaro! Und logisch, wenn man selbst als ausgebildeter
Grafiker und Zeichenlehrer (der also wahrlich schon
manchen Pinsel geführt hat) eine komplett neue und
ungewohnte Pinselhaltung und einen beinahe
akrobatischen Umgang damit einüben muss!

nein…eigentlich sind es nicht 64.

Das sind wohl einfach die häufigsten. Die genaue Zahl
ist mir nicht wichtig, aber dass es sich auf schlappe 8
Grundformen reduzieren liesse, ist mir noch nicht
aufgefallen.

allerdings weiss ich nicht, was du unter fernoestlich
verstehst.

Ich meine die chinesische Schrift, die auch in Japan
verwendet wird. War wohl nicht sehr deutlich
formuliert.

du hast die striche gelernt, ohne sie in worten
anzuwenden???

Als Basis schon, warum denn nicht?
Hast du in der Primarschule nicht auch zuerst die
einzelnen Buchstaben gelernt, und DANN damit Worte
geschrieben?
Natürlich sind wir Kalligrafieschüler alsbald dazu
übergegangen, ganze Zeichen und dann kurze Texte zu
schreiben.
(Persönliche Anmerkung: Dort, wo viel Sorgfalt in die
Grundschulung investiert wird, sieht man nachher
deutliche Unterschiede zum Geschriebenen von Leuten,
die das als lästige Vorübung möglichst schnell hinter
sich bringen wollen. Aber Kalligrafieunterricht hat
sicher einen anderen Fokus als Sprachunterrricht.)

Freundliche Grüsse
Rolf

Hallo!

Leider kann ich Deine Frage nicht eindeutig mit JA ODER NEIN beantworten.
Meine große Tochter studiert im 7. Semester Japanologie/Geografie. Die ersten zwei Semester des Studiums waren ein sogenannter Vorsprachstudiengang, der ausschließlich aus Schrift und Sprache bestand. Erst nach der erfolgreichen Prüfung in den Grundzügen der japanischen Sprache und Schrift (die sich zum Teil aus chinesischen Schriftzeichen zusammensetzt) wurde sie für das Grundstudium in dieser Fachrichtung zugelassen, die damals noch als Magisterstudienlehrgang angeboten wurde. Mittlerweile wurde die Fachrichtung in eine Bachelorausbildung umgewandelt: Sprache und Schrift werden nach meiner Kenntnis nur noch max. 3 x die Woche mit 6 Stunden vermittelt.

Wenn ich davon ausgehe, dass bei einer einjährigen Intensivausbildung an 5 Tagen die Woche ca. 6 - 8 Stunden täglich und diversen Hausaufgaben und Zwischenprüfungen nur die Grundzüge der Sprache erlernbar waren, habe ich ernsthafte Zweifel, dass Du nach 6 - 9 Monaten der Sprache wirklich mächtig bist.
MfG M.P.

huhu,

ich vermute, dass du japanisch gelernt hast:smile:

http://www.hadamitzki.de/deutsch/sl_kanji.htm

Strichzahl und Strichfolge

Die einfachsten Kanji bestehen aus nur einem Strich, das Zeichen mit der größten Strichzahl im Großwörterbuch Japanisch-Deutsch hat 64 Striche. Die 1.945 Jôyô-Kanji haben im Durchschnitt zehn bis elf Striche. Für die Schreibrichtung und Reihenfolge der Striche gibt es ein eigenes Regelwerk. Die Grundregel für beide lautet: von links nach rechts, von oben nach unten.

wobei hier nicht steht, dass es 64 buchstaben/striche gibt, sondern das „grosste“ wort hat 64 buchstaben/striche.

ich glaube, die japaner haben mehr buchstaben als die chinesen. die chinesen haben, da bin ich mir ziemlich sicher, 8. sollte ich mich irren, dann nicht um 56:smile:))

solltest du darauf bestehen, chinesisch gelernt zu haben, dann hast du schreinschriftformen mitgelernt, die nichts weiter sind als in einander uebergehende druckschriftformen.
die chinesen haben keine punkte oder kreise als buchstaben. allerdings koennen sie auch ziemlich schnell schreiben, nicht nur arbeiten…und da wird aus einem 中 auch mal schnell
ein kreis:smile:…es bleiben aber trotzdem 4 buchstaben:smile:

so…ich hoffe, du widersprichst meinem geklugscheisse hier
nicht:smile:)))

einen schoenen tag noch:smile:und frohe ostern…
mfg:smile:
rene

so…ich hoffe, du widersprichst meinem geklugscheisse hier
nicht:smile:)))

Nein, ich gebs auf.
Rolf

Hallo Bacs,

Aber ist Chinesisch für einen Europäer, der zwar nicht dumm,
aber auch nicht überdurchschnittlich sprachbegabt ist,
überhaupt in nem akzeptablen Zeitraum zu erlernen?

im Prinzip ja.
ABer Chinesisch hat, wie schon mehrfach erwähnt, mehrere Klippen, die es für Europäer recht schwierig macht.

Hab von einem Angebot einer Sprachschule gelesen, wo man 6
oder 9 Monate in Shanghai wäre und egtl. nur die Sprache
lernt.

Das wäre durchaus eine Möglichkeit, wenn Muttersprachler den Unterricht machen und Erläuterungen in Englisch oder gar Deutsch gegeben werden.
Aber was nach einem solchen Intensivkurs übrig bleibt, kann man im Vorhinein nicht sagen.

Kann mans danach wirklich? Das ist ja immerhin ne sehr lange
Zeit, wenn man sich nur mit dem einen beschäftigt.

Da spielt wieder Talent eine Rolle.
Ich hatte einen Sprachlehrer, der von den ersten Vietnamesen in D die Sprache lernte und nach knapp einem Jahr ein Wörterbuch Vietnamesisch Deutsch und eine Grammatik herausbrachte.

Oder würd die ganzen VHS Kurse schon reichen oder is ist es
viel schwieriger.

VHS-Kurse haben eine unklakulierbare Qualitätsbreite.
Wenn der Unterricht von einem Muttersprachler gegeben wird, kann es als Grundlage für einen oben erwähnten Kurs durchaus OK sein.

Gandalf

Verwirrung
Moin,

wobei hier nicht steht, dass es 64 buchstaben/striche gibt,
sondern das „grosste“ wort hat 64 buchstaben/striche.

Nein, das steht da ganz und gar nicht. Die Striche sind Striche und keine Buchstaben. Buchstaben sind Schriftzeichen, die Laute symbolisieren, und das ist dort nicht der Fall. Und japanische Wörter können zwar aus einem einzelnen Kanji bestehen, tun es aber meist nicht. Die Mehrzahl der Wörter besteht aus zwei Kanji, und manche aus noch mehr.

ich glaube, die japaner haben mehr buchstaben als die
chinesen. die chinesen haben, da bin ich mir ziemlich sicher,
8. sollte ich mich irren, dann nicht um 56:smile:))

Wie gesagt, weder Chinesisch noch Japanisch haben irgendwelche Buchstaben, außer in den Lateinumschriften. Die Anzahl der verschiedenen Grundstriche könnte allerdings schon bei ca. 8 liegen (bin gerade zu faul zum Nachschauen).

die chinesen haben keine punkte oder kreise als buchstaben.
allerdings koennen sie auch ziemlich schnell schreiben, nicht
nur arbeiten…und da wird aus einem 中 auch mal
schnell
ein kreis:smile:…es bleiben aber trotzdem 4 buchstaben:smile:

Nein, es bleibt ein Zeichen aus vier Strichen. Und als Kreis sollte es selbst in der Grasschrift nicht erscheinen, obwohl die Striche teils sehr abgerundet werden.

so…ich hoffe, du widersprichst meinem geklugscheisse hier
nicht:smile:)))

Nu ja, ich mach’s :smile:

Gruß

Kubi

huhu,

Nein, das steht da ganz und gar nicht. Die Striche sind
Striche und keine Buchstaben.

ich habe keine lust, hier rumzuphilosophieren. nenne es wie du willst.

Buchstaben sind Schriftzeichen,
die Laute symbolisieren, und das ist dort nicht der Fall.

wenn du dich informiert haettest, wuesstest du, dass diese „buchstabenstriche“ namen haben, die man ausprechen kann.

seit wann spricht der franzose denn sein „asch“ !
sprechen wir etwa das sz aus?oder das s c h?

die chinesen sprechen die striche/buchstaben…sie benutzen die lautschrift selten und viele koennen die gar nicht.so wie wir unsere woerter schreiben, schreiben die ihre. und so wie wir die englische lautschrift benutzen, um die aussprache zu lernen, brauchen wir die chinesische lautschrift. die chinesen selbst brauchen das nicht.

Nein, es bleibt ein Zeichen aus vier Strichen. Und als Kreis
sollte es selbst in der Grasschrift nicht erscheinen, obwohl
die Striche teils sehr abgerundet werden.

die chinesischen zeichen sind woerter:smile:woerter bestehen aus buchstaben oder strichen. das kannst du nennen wie du willst:smile:

…und immer schoen eckig schreiben…

mfg:smile:
rene

so…ich hoffe, du widersprichst meinem geklugscheisse hier
nicht:smile:)))

Nein, ich gebs auf.

aber was denn?

Mißverständnis
Tach,

wenn du dich informiert haettest, wuesstest du, dass diese
„buchstabenstriche“ namen haben, die man ausprechen kann.

Das mag ja sein, hat aber mit meiner Aussage nichts zu tun.

seit wann spricht der franzose denn sein „asch“ !

Er spricht es nicht, aber das ist eine spätere Entwicklung. Das „h“ wurde erfunden, um einen bestimmten Laut schriftlich abzubilden, und das ist auch heute noch in den meisten Sprachen sein Zweck.

sprechen wir etwa das sz aus?oder das s c h?

Sicher tun wir das. Das „ß“ steht für das Phonem /s/. Das „sch“ ist kein Buchstabe, sondern eine Buchstabenkombination, und steht für das Phonem /ʃ/ (das ist das IPA-Zeichen für den Laut „sch“, falls es bei Dir nicht richtig angezeigt wird).

die chinesen sprechen die striche/buchstaben…

Das ist schlicht falsch.

sie benutzen
die lautschrift selten und viele koennen die gar nicht.

Die Lautschrift hat aber nichts mit den Namen der Strichen zu tun. Und gesprochen werden nicht die Striche, sondern die Ideogramme - die allerdings nicht die Aussprache anzeigen, sondern die Bedeutung.

Und Wörter bestehen nur in Alphabeten aus Buchstaben, nicht im Chinesischen oder Japanischen.

Vielleicht solltest *Du* Dich mal informieren.

Gruß

Kubi

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huhu,

Und Wörter bestehen nur in Alphabeten aus Buchstaben, nicht im
Chinesischen oder Japanischen.

Vielleicht solltest *Du* Dich mal informieren.

gibt es dann im chinesischen auch keine saetze? denn saetze bestehen ja aus worten, nicht wahr…

wenn ich nicht seit 2 jahren mit chinesen zusammenwohnen und arbeiten wuerde und noch nicht 1/2 jahr in china gewesen waere, wuerde ich euch wahrscheinlich glauben schenken.

ideogramme/piktogramme usw. die chinesen machen sich lustig darueber, wenn wir sagen, dass ihre woerter wie bilder aussehen…nur, weil wir sie nicht lesen koennen.

was denkst du, sagt der chinesische schueler, wenn er schreiben lernt?„frau lehrerin, ich kann das ideogramm nicht schreiben.“?

aber ich denke, erst wenn man selbst damit zu tun hat, wird man es nicht mehr als unbekanntes, als ideogramm sehen, sondern als wort, welches aus ganz normalen buchstaben besteht.

mir ist es eigentlich voellig egal, wie man es nennt. nur unterschiede zu machen, als waere es etwas, was total anders ist, das mache ich nicht, weil es nicht anders ist. die chinesen lesen. und lesen tut man keine striche oder bilder, sondern woerter und buchstaben.

aber du kannst es gerne ideogramm nennen, welches aus strichen besteht.niemand wird dir boeses tun…im gegenteil, denn das tun die meisten nicht asiaten.

ich denke, das hier hat nichts mehr mit der eigentlichen frage zu tun:smile:
das philosophiebrett waere hierfuer wohl besser geeignet:smile:
ich wuensche noch einen schoenen abend.
mfg:smile:
rene