Ist die Bibel wörtlich zu nehmen?

Eine kleine Ergänzung
Hi, Oli, du hast Recht, ganz gewiß. Nun haben wir aber auch eine hervorragende Möglichkeit, auch in den deutschen Sprache etwas zu lesen:

Die Schrift in 4 Bde
ISBN: 3438014912 Buch anschauen

Diese Arbeit von Martin Buber und Franz Rosenzweig ist ohne Vorbehalte zu empfehlen. Seit meine Freunde es mir empfohlen haben, benutze ich es bei der Arbeit und entdecke immer wieder viel neues im Vergleich mit der Tradition…

Grüße

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Was ist Wahrheit?
Hallo Gernot,

ich finde Deine Frage sehr wichtig und gut.
Auch die Antworten, die bis dato da sind, sind schon sehr aufschlußreich.
Aber ein Aspekt geht mir noch ab. Und der ist sicher auch sehr wichtig.

Jesus hat seinen Jüngern versprochen, den Heiligen Geist zu senden, der sie „in alle Wahrheit leiten“ soll. Und der kam dann zu Pfingsten, und plötzlich wußten die ängstlichen Jünger, was sie dem Volk sagen sollten.

Ja was will er denn nun? Soll ich das nun an dden Knöpfen
abzählen oder Münzen werfen um zu erfahren, wer von denen
Recht hat und wer nicht? Ich meine, wenn Gott schon will, daß
ich an ihn glaube, dann muß er mir auch eindeutig sagen, was
ich eigentlich glauben soll. Das mag für Leute angehen, die in
einer Religionsgemeinschaft aufwachsen.

Wenn Du Ihn fragst, gibt Er auch Antwort.

Aber genau das bin ich nicht, ich suche wirklich. Und ich bin
allen gegenüber gleich voeingenommen oder unvoreingenommen.
Und nun will ich es einfach wissen, wwer von denen recht hat.

Ich würde mal raten, mißtraue denen, die am lautesten WIR schreien. :wink:)

Gruss Harald

PS.: Ich kann Dir höchstens erzählen, wie ich Gott gefunden habe.

Hallo Harald,

ich glaube, den finde ich selber. Überhaupt habe ich, so scheint mir, mit Gott wenig Probleme. Schwierig wird es immer erst dann, wenn es um sein Bodenpersonal geht, weil ich da nur kleinliche Streiterei sehe.
Das verunsichert mich dann immer etwas.

Gernot Geyer

Hallo Gernot,

ich glaube, den finde ich selber. Überhaupt habe ich, so
scheint mir, mit Gott wenig Probleme.

Dann ist es gut.

Schwierig wird es immer
erst dann, wenn es um sein Bodenpersonal geht, weil ich da nur
kleinliche Streiterei sehe.
Das verunsichert mich dann immer etwas.

Kein Mensch ist vollkommen.
Lass Dich nicht verunsichern. Paulus schreibt über Menschen, die nur über Worte streiten, dass wir ihnen aus dem Weg gehen sollen.

Jeder Mensch muß sich nur vor Gott rechtfertigen.

Gruss Harald

Hi AnnaK,

die einen Geistlichen sagen so und die anderen so. Ich denke, es wird immer so ausgelegt und interpretiert, wie man es gerade braucht.
Gruß
roland

Hi Pat

… soll´s tun, er sollte aber berücksichtigen, dass zur Zeit
des AT Texte fast ausschließlich mündlich (wie heute bei der
Stillen Post am Kindergeburtstag) überliefert wurden. Selbst
mehr als 1000 Jahre später hießen die, die lesen und schreiben
konnten Schriftgelehrte.

Weißt du wie die alten römer recht gesprochen haben? sie haben die rechtsstatute auswendig gelernt und wer sie vor gericht wortwörtlich wiedergeben konnte, hat recht bekommen… also, das mit der stillen post muß irgendwie schon funktioniert haben. ausserdem hatte vor 3000 jahren das gesprochene wort einen viel höheren stellenwert als heute, weil wir uns heute viel mehr auf schriftstuecke verlassen können.

Gruß

AmnaK

Hallo Annak,
Und wie sich Fehler einschleichen! Die Bibel wurde ca.500 Mal durch die Konzile, also von Menschen redigiert. Eine sog.Redaktions-Sitzung hat sich dann für den heutigen Text entschieden. Von „Gottes Wort“ keine Spur. Und noch etwas: Wer hat denn je einmal das Wort Gottes gehört?
Bin gespannt auf Deine Antwort.
Mit Gruss : Hardy

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hallo

Hallo Annak,
Und wie sich Fehler einschleichen! Die Bibel wurde ca.500 Mal
durch die Konzile, also von Menschen redigiert. Eine
sog.Redaktions-Sitzung hat sich dann für den heutigen Text
entschieden. Von „Gottes Wort“ keine Spur.

Die ganze Bibel, oder nur das Neue Testament? Ich hab ne bibel, da sind Jesus worte in rot gedruckt… sind die gefälscht?
glaubst du das wirklich?

und wenn ja, entscheidest du dann, was du von der bibel glaubst oder nicht? dann folgst du den ratschlägen wie du willst, wie es dir gerade passt?

Und noch etwas: Wer

hat denn je einmal das Wort Gottes gehört?

Naja, in der bibel gibts schon ein par leute, die sehr deutlich das wort Gottes gehört haben. die haben das sogar ernst genommen. noah zum beispiel wäre kläglich ersoffen, wenn er nicht auf gottes wort gehört hätte. naja, und man sagt ja immer, das wort gottes offenbart sich in der bibel. also, heute lesen wir das wort gottes. ich würde sagen, Gott spricht zu mir durchs herz. (klar hört sich ein bisschen kitschig an, aber irgendwie sagt mir immer mein herz, wenn ich was falsch mache) Bin das ich?kann mir gar nicht vorstellen, daß ein mensch klar sehen kann, was richtig und was falsch ist…

gruß annaK

Antwort nein!
Ich habe mich lange auch mit der Frage beschaeftigt, hier meine Ergebnisse:

Die Bibel ist nicht woertlich zu nehmen, obwohl sie von Gott inspiriert ist. Die Frage ist wie wir den Begriff der Inspiration verwenden und heute bin ich sicher dass damit nicht gemeint ist, die Bibel wurde sozusagen Wort zu Wort von Gott diktiert.

Aussagen wie „Die Bibel ist perfekt/fehlerfrei etc…“ bedeuten eine Vergoettlichung der Bibel und sind insofern Goetzendienst. Ich denke die Bibel ist wichtig fuer uns Christen, aber der Grund auf dem unser Glaube basieren soll ist Jesus selbst. Wir koennen nicht alle Antworten in der Bibel finden, nur Gott kann sie uns geben.

Jesus zu der Bibel:
Johannes 5,39: „Ihr sucht in der Schrift, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist’s, die von mir zeugt; 5,40 aber ihr wollt nicht zu mir kommen, daß ihr das Leben hättet.“

Also, die Bibel zeugt von Jesus, kann uns aber nicht das Leben geben, nur Jesus kann das…

Ich denke trotzdem das ein grossteil der Bibel richtig ist, aber die Bibel interpretiert sich nicht von selbst, es sind immer Menschen die die Bibel interpretieren…Und es gibt stellen die uns in ganz grosse Schwierigkeiten bringen koennen wenn wir sie woertlich nehmen…Daher kann ich da nur zur Vorsicht raten…
Es ist naemlich so dass manche Menschen die Bibel woertlich nehmen und damit verdammt viel Schaden anrichten…oft indem sie damit anderen Lasten auferlegen die sie nicht selbst anruehren

Lukas 11,46 Er aber sprach: Weh auch euch Schriftgelehrten! Denn ihr beladet die Menschen mit unerträglichen Lasten, und ihr selbst rührt sie nicht mit einem Finger an.

ich bin selber christ und glaube fest, daß sich Gott in der
Bibel offenbart. aber trotzdem…
auch die Bibel ist von Menschen geschrieben. Muß man da nicht
davon ausgehen, daß sich Fehler einschleichen?

Ich denke schon…Einige habe ich eventuell sogar schon gefunden, z.B. so viel ich weiss ist das 4.Gebot „Du sollst nicht toeten“ in praktisch allen Bibeluebersetzungen falsch. Richtig lautet es „Du sollst nicht morden.“ Und das macht einen grossen Unterschied. Ich kenne viele die den Wehrdienst verweigert haben aufgrund des falsch uebersetzten Gebotes…
Ein Soldat der in einem Verteidigungskrieg toetet ist kein Moerder…

Gruss Abe…

Weißt du wie die alten römer recht gesprochen haben? sie haben
die rechtsstatute auswendig gelernt und wer sie vor gericht
wortwörtlich wiedergeben konnte, hat recht bekommen… also,
das mit der stillen post muß irgendwie schon funktioniert
haben. ausserdem hatte vor 3000 jahren das gesprochene wort
einen viel höheren stellenwert als heute, weil wir uns heute
viel mehr auf schriftstuecke verlassen können.

Gruß

AmnaK

Hi AnnaK,
dass das gesprochene Wort damals einen viel höheren Stellenwert hatte als heute, bezweifle ich keine Sekunde! Dass eine Überlieferung über 50 Generationen hinweg (egal ob geschrieben oder geschnitzt), am Ende den selben Inhalt meint, wie zu Beginn, wage ich doch ganz erheblich zu bezweifeln.
Gruß
Pat

Ein Christ darf nicht im Krieg morden.
Hallo Abraham,

Ich denke schon…Einige habe ich eventuell sogar schon
gefunden, z.B. so viel ich weiss ist das 4.Gebot „Du sollst
nicht toeten“ in praktisch allen Bibeluebersetzungen falsch.
Richtig lautet es „Du sollst nicht morden.“ Und das macht
einen grossen Unterschied. Ich kenne viele die den Wehrdienst
verweigert haben aufgrund des falsch uebersetzten Gebotes…
Ein Soldat der in einem Verteidigungskrieg toetet ist kein
Moerder…

Was du hier schreibst erfüllt mich mit Entsetzen. Wenn ein Christ in den Krieg zieht , dann macht er das, weil es ihm von politischen und militärischen Befehlhabern befohlen wird; also auf das Gebot von Menschen. Auf welcher Basis sprechen diese Menschen ein Todesurteil über ihre Feinde aus?
Man kann sich hier auf Römer 13:1 beziehen, dass wir den obrigkeitlichen Gewalten untertan sein sollen.

Aber in Apostelgeschichte 5:29 steht ein wichtiger Grundsatz: Als Antwort sagten Petrus und die [anderen] Apostel: "Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen.

Wenn ich in den Krieg ziehe um meinen Mitmenschen und auch meine Glaubensbrüder umzubringen, dann liebe ich nicht meine Feinde.
Im Gegenteil ich hasse sogar meine Glaubensbrüder.

Die Christen in den ersten beiden Jahrhunderten waren dafür bekannt, dass sie keinen Militärdienst ausübten.

Deshalb sage ich mit aller Entschiedenheit, dass ein Christ nicht die Waffe in die Hand nehmen darf, um in einen Krieg zu töten.

Gruß
Carlos

Doch!
Hallo Abraham (???),

Die Bibel ist nicht woertlich zu nehmen, obwohl sie von Gott
inspiriert ist. Die Frage ist wie wir den Begriff der
Inspiration verwenden und heute bin ich sicher dass damit
nicht gemeint ist, die Bibel wurde sozusagen Wort zu Wort von
Gott diktiert.

Wie begründest du diese Aussage? Meinst du Gott hätte nicht die Macht dazu die Menschen genau das wörtlich niederschreiben zu lassen, was er will? Er ist der Schöpfer des Universums und des Menschen, er könnte sich seiner Gesetze bedient haebn!!!

Aussagen wie „Die Bibel ist perfekt/fehlerfrei etc…“
bedeuten eine Vergoettlichung der Bibel und sind insofern
Goetzendienst. Ich denke die Bibel ist wichtig fuer uns
Christen, aber der Grund auf dem unser Glaube basieren soll
ist Jesus selbst. Wir koennen nicht alle Antworten in der
Bibel finden, nur Gott kann sie uns geben.

Oh, vorsichtig. Gott gab uns Gebote alles an der Bibel zu prüfen, sie ist Wahrheit behauptete Jesus. Er sagte auch wir sollen täglich darin lesen. Wenn du behauptest es sei Götzendienst wagst du dich weit aus dem Fenster…

Jesus zu der Bibel:
Johannes 5,39: „Ihr sucht in der Schrift, denn ihr meint, ihr
habt das ewige Leben darin; und sie ist’s, die von mir zeugt;
5,40 aber ihr wollt nicht zu mir kommen, daß ihr das Leben
hättet.“

Also, die Bibel zeugt von Jesus, kann uns aber nicht das Leben
geben, nur Jesus kann das…

Joh 17:3 Dies bedeutet ewiges Leben, das ihr Erkenntnis in euch aufnehmt…

Wie, wenn nicht über die Bibel???

Ich denke trotzdem das ein grossteil der Bibel richtig ist,
aber die Bibel interpretiert sich nicht von selbst, es sind
immer Menschen die die Bibel interpretieren…Und es gibt
stellen die uns in ganz grosse Schwierigkeiten bringen koennen
wenn wir sie woertlich nehmen…Daher kann ich da nur zur
Vorsicht raten…
Es ist naemlich so dass manche Menschen die Bibel woertlich
nehmen und damit verdammt viel Schaden anrichten…oft indem
sie damit anderen Lasten auferlegen die sie nicht selbst
anruehren

unbestritten meinten Relegionen in der Vergangenheit und auch heute die Schrift zu mißbrauchen, aber das ist sicher nicht der Wille Gottes. Er hat uns seine Schrift bis heúte genau so erhalten, wie er sie damals inspiriert hat. Wir haben so die Möglichkeit die fehler der relegionen aufzudecken(die Pflicht) und uns die Relegion zu wählen, die dem Gesetz Gottes am meisten entspricht.

Lukas 11,46 Er aber sprach: Weh auch euch Schriftgelehrten!
Denn ihr beladet die Menschen mit unerträglichen Lasten, und
ihr selbst rührt sie nicht mit einem Finger an.

kein Widerspruch.

Ich denke schon…Einige habe ich eventuell sogar schon
gefunden, z.B. so viel ich weiss ist das 4.Gebot „Du sollst
nicht toeten“ in praktisch allen Bibeluebersetzungen falsch.
Richtig lautet es „Du sollst nicht morden.“ Und das macht
einen grossen Unterschied. Ich kenne viele die den Wehrdienst
verweigert haben aufgrund des falsch uebersetzten Gebotes…
Ein Soldat der in einem Verteidigungskrieg toetet ist kein
Moerder…

Dazu kann ich mich nur Carlos anschließen: Du sollst deine feinde lieben.

alex

Ich denke wir muessen hier unterscheiden…

Was du hier schreibst erfüllt mich mit Entsetzen. Wenn ein

Tja, das ist wahrscheinlich so, weil in unserer Kultur Christsein allgemein mit Pazifismus und Anti-Gewalttaetigkeit verbunden wird.

Christ in den Krieg zieht , dann macht er das, weil es ihm von
politischen und militärischen Befehlhabern befohlen wird; also
auf das Gebot von Menschen. Auf welcher Basis sprechen diese
Menschen ein Todesurteil über ihre Feinde aus?

In meinem Artikel sprach ich bewusst von einem Verteidigungskrieg, also wo das eigene Land angegriffen wird. Ich stimme zu, dass in manchen Kriegen, z.B. wenn es darum geht andere Voelker zu beherrschen die Christen sich verweigern sollten. Man muss hier von Fall zu Fall unterscheiden und seinen Verstand einsetzen…

Wenn ich in den Krieg ziehe um meinen Mitmenschen und auch
meine Glaubensbrüder umzubringen, dann liebe ich nicht meine
Feinde.

Die Frage ist ob Feindesliebe bedeutet dass ich mich auch von meinen Feinden umbringen lasse. Tue ich damit Gott oder jemandem einen Gefallen? Hoechstens meinen Feinden.

Im Gegenteil ich hasse sogar meine Glaubensbrüder.

Zwischen sich-wehren und hassen ist doch ein Unterschied oder?

Die Christen in den ersten beiden Jahrhunderten waren dafür
bekannt, dass sie keinen Militärdienst ausübten.

Nun, in der Bibel verbietet Jesus den Soldaten nicht ihren Dienst. Der Roemische Hauptmann Kornelius war bei Juden beliebt und wurde von Jesus fuer seinen Glauben gelobt. Die Juenger Jesu wie z.B. Petrus trugen Schwerter, und Jesus selbst ermahnt seine Juenger angesichts der kommenden Verfolgung zum Kauf eines Schwertes, Lukas 22,36.
Natuerlich, man kann dies alles weginterpretieren und hier haben wir das Problem der verschiedenen Bibelauslegungen.

Ich persoenlich denke dass die Sichtweise der allgemeinen Passivitaet gegenueber Gewalt dem Wesen Jesu widerspricht.

Deshalb sage ich mit aller Entschiedenheit, dass ein Christ
nicht die Waffe in die Hand nehmen darf, um in einen Krieg zu
töten.

Ich kenne jemanden der denkt genau so. Ich fragte ihn mal:

-Was waere wenn jetzt ein Fremdes Land uns angreifen wuerde?
-Nun, dann lassen wir sie eben einmarschieren, wir als Christen duerfen aber nicht zur Waffe greifen.
-Ja, aber sie werden doch unsere Haeuser nehmen/zerstoeren, etc…
-Tja, so ist das nun mal. Aber ich vertraue Gott, er wird fuer alle Gerechtigkeit sorgen, wir koennen/muessen da nichts beitragen…

Der letzte Satz klingt zwar fromm, aber ich denke einfach das wir unseren Teil machen muessen…

Gruss Abe…

…hmmm…vorsicht vorsicht

Hallo Abraham (???),

Die Bibel ist nicht woertlich zu nehmen, obwohl sie von Gott
inspiriert ist. Die Frage ist wie wir den Begriff der
Inspiration verwenden und heute bin ich sicher dass damit
nicht gemeint ist, die Bibel wurde sozusagen Wort zu Wort von
Gott diktiert.

Wie begründest du diese Aussage? Meinst du Gott hätte nicht

Ich begruende die Aussage damit, dass es

  1. Offensichtliche Uebersetzungsfehler in der Bibel gibt.
  2. " Widersprueche gibt, auch wenn diese nicht die wesentlichen Aussagen betreffen.

Ferner, wenn ihr annehmen das die Bibel Wort zu Wort von Gott diktiert wurde haben wir jetzt ein grosses Problem, naemlich, welche Uebersetzung/ Quelltext ist denn die richtige? Denn auch Du wirst mir sicherlich zustimmen dass bei jeder Uebersetzung etwas verlorengeht. Und selbst bei den Quelltexten ist man sich nicht 100% einig…

die Macht dazu die Menschen genau das wörtlich niederschreiben
zu lassen, was er will? Er ist der Schöpfer des Universums und
des Menschen, er könnte sich seiner Gesetze bedient haebn!!!

Ja er koennte. Aber ich glaube er hat es nicht getan.

Oh, vorsichtig. Gott gab uns Gebote alles an der Bibel zu
prüfen, sie ist Wahrheit behauptete Jesus. Er sagte auch wir

Also in meiner Bibel steht, „Ich(Jesus) bin die Wahrheit“, nicht die BIBEL! Das ist ein grosser Unterschied!

sollen täglich darin lesen. Wenn du behauptest es sei

Wo steht bitte dass wir taeglich in der Bibel lesen sollen?

Joh 17:3 Dies bedeutet ewiges Leben, das ihr Erkenntnis in
euch aufnehmt…

Hmm, offenbar entstammt dieser Vers der Bibel der Zeugen Jehovas, nicht wahr? Denn in meiner Bibel steht etwas anderes,

Joh 17,3 Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Und hier haben wir bereits das Problem dass es verschiedene Bibeluebersetzungen gibt! Ich behaupte mal Deine Bibel ist tendenzioes, von den ZJ bewusst so uebersetzt. Gerade weil bei den ZJ so viel ich weiss viel Wert auf Bibelstudium gelegt wird(finde ich ok) und offenbar darin der Weg zum Leben gesehen wird(da bin ich anderer Meinung).

Wie, wenn nicht über die Bibel???

Ich denke die Bibel ist ein wichtiges Hilfsmittel, aber wahre Erkenntnis kommt von Gott.

Matthaeus 16,17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.

Schriftgelehrte(=Bibelexperten) haben Jesus nicht erkannt, aber einfache Fischer wie Petrus denen er diese Erkenntnis schenkte.

unbestritten meinten Relegionen in der Vergangenheit und auch
heute die Schrift zu mißbrauchen, aber das ist sicher nicht
der Wille Gottes. Er hat uns seine Schrift bis heúte genau so
erhalten, wie er sie damals inspiriert hat. Wir haben so die

Ok, die Frage ist aber, sollen wir die Bibel woertlich nehmen?

Möglichkeit die fehler der relegionen aufzudecken(die Pflicht)
und uns die Relegion zu wählen, die dem Gesetz Gottes am
meisten entspricht.

Auch richtig! Nun was haelst Du aber von Religionen die ihre eigene Bibeluebersetzung drucken um damit ihre Lehren zu untermauern?

Gruss Abe…

Gulp und hallo,

Ich gebe zu, ich bin spät dran um mich zum Thema zu äußern, aber ich mach’s trotzdem.
Sollte mal die Bibel wörtlich nehmen?
Einfach Gegenfrage:
Am Anfang der Bibel stehen 2 Schöpfungsgeschichten gleich nebeneinander. Zwei Texte, die sich auch noch widersprechen.
Wie kann man das denn bitte wörtlich nehmen?
Es ist immer wichtig, den Gedanke zu erkennen, der dahintersteckt, sonst stößt man auf so manchen Stolperstein. Viele Menschen glauben, dass man einfahc nur zur zeigen braucht, dass Adam und Eva nicht reichen, um die häutige Erdbevölkerung zu begründen. Aber damit ist die Bibel noch lange nicht belegt. Nein, bei weitem sollte man nicht alles wörtlich nehmen.
Gruß,
Zwergenbrot

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Abraham,

In meinem Artikel sprach ich bewusst von einem
Verteidigungskrieg, also wo das eigene Land angegriffen wird.
Ich stimme zu, dass in manchen Kriegen, z.B. wenn es darum
geht andere Voelker zu beherrschen die Christen sich
verweigern sollten. Man muss hier von Fall zu Fall
unterscheiden und seinen Verstand einsetzen…

Es gibt keine Angriffskriege. Auch 1939 als Deutschland in Polen einmarschierte, konnte die jeder Deutsche bestätigen, dass sie sich nur gegen Polen verteidigten. Natürlich hat der überzeugte Christ immer die ausreichenden und objektiven Informationen um die Ursachen eines Krieges zeitnah zu verstehen.

Jesus sagte, dass ein Kennzeichen seiner Jünger wäre, dass sie Liebe untereinander haben. Wenn ein Katholik auf einen Katholiken schießt, ein Protestant auf einen Protestanten, dann haben sie keine Liebe untereinander.

Nun, in der Bibel verbietet Jesus den Soldaten nicht ihren
Dienst. Der Roemische Hauptmann Kornelius war bei Juden
beliebt und wurde von Jesus fuer seinen Glauben gelobt. Die
Juenger Jesu wie z.B. Petrus trugen Schwerter, und Jesus
selbst ermahnt seine Juenger angesichts der kommenden
Verfolgung zum Kauf eines Schwertes, Lukas 22,36.
Natuerlich, man kann dies alles weginterpretieren und hier
haben wir das Problem der verschiedenen Bibelauslegungen.

Lukas 22:35-38
35 Auch sprach er zu ihnen: „Als ich euch ohne Geldbeutel und Speisetasche und Sandalen aussandte, hattet ihr doch nicht an etwas Mangel?“ Sie sagten: „Nein!“ 36 Da sprach er zu ihnen: „Jetzt aber nehme der, der einen Geldbeutel hat, ihn an sich, ebenso auch eine Speisetasche; und wer kein Schwert hat, verkaufe sein äußeres Kleid und kaufe eins. 37 Denn ich sage euch, daß das, was geschrieben steht, an mir vollendet werden muß, nämlich: ,Und er wurde unter die Gesetzlosen gerechnet.’ Denn das, was mich betrifft, hat eine Vollendung.“ 38 Da sagten sie: „Herr, siehe, hier sind zwei Schwerter.“ Er sprach zu ihnen: „Es ist genug.“

Wenn ich den komplette Kontext lese, sehe ich keine allgemeine Aufforderung zur Bewaffnung an seine Jünger. Im Gegenteil, zwei Schwerter für 13 Männer sollen genug sein!

Als Petrus dann später das Schwert wirklich benutzte, hielt ihn Jesus davon ab, weiter zu kämpfen.

In der kompletten weiteren Geschichte hat kein Jünger mehr gekämpft. Im Gegenteil, sie habe die schlimmsten Qualen und den Tod um ihres Glaubens Willen ertragen.

Ich kenne jemanden der denkt genau so. Ich fragte ihn mal:

-Was waere wenn jetzt ein Fremdes Land uns angreifen wuerde?
-Nun, dann lassen wir sie eben einmarschieren, wir als
Christen duerfen aber nicht zur Waffe greifen.
-Ja, aber sie werden doch unsere Haeuser nehmen/zerstoeren,
etc…
-Tja, so ist das nun mal. Aber ich vertraue Gott, er wird fuer
alle Gerechtigkeit sorgen, wir koennen/muessen da nichts
beitragen…

Der letzte Satz klingt zwar fromm, aber ich denke einfach das
wir unseren Teil machen muessen…

Wie du meiner ViKa entnehmen kannst, bin ich ein Zeuge Jehovas.
Überall auf der Welt hatten und haben meine Glaubensbrüder massive Probleme, weil sie in politischen und militärischen Auseineinandersetzungen neutral bleiben. Auch in diesem Land starben Z.J., weil sie sich weigerten den Krieg in irgendeiner Form zu unterstützen.

Ich hoffe nur, dass ich die gleiche Kraft haben werden, wenn es wieder soweit sein sollte.

Gruß
Carlos

Es gibt keine Angriffskriege. Auch 1939
als Deutschland in Polen einmarschierte, konnte die jeder
Deutsche bestätigen, dass sie sich nur gegen Polen
verteidigten. Natürlich hat der überzeugte Christ immer die
ausreichenden und objektiven Informationen um die Ursachen
eines Krieges zeitnah zu verstehen.

Hmm wieso auf den Zynismus zurueckgreifen? Ich weiss dass es natuerlich nicht immer leicht ist zu Unterscheiden was jetzt richtig ist oder nicht, in dem konkretem Fall, verweigere ich den Wehrdienst oder kaempfe ich? Das ist auch der Grund warum man gerne allgemeine und absolute Prinzipien aufstellt, wie z.B. der Christ greift NIE zur WAffe, denn es erspart einem schwierige Entscheidungen, ist also eine bequeme Loesung…
Ich persoenlich glaube dass Gott uns, wenn wir fest im Glauben sind, zur Rechten Zeit die Rechte Weisheit geben wird…

Jesus sagte, dass ein Kennzeichen seiner Jünger wäre, dass sie
Liebe untereinander haben. Wenn ein Katholik auf einen
Katholiken schießt, ein Protestant auf einen Protestanten,
dann haben sie keine Liebe untereinander.

Wenn zwei Seiten gegeneinander Kaempfen gehe ich logischerweise davon aus, das eine Seite im Unrecht ist, eventuell auch beide. In dem Fall benimmt sich derjenige der auf der Falschen Seite ist nicht als Christ, ist also auch nicht als Bruder zu sehen…

Als Petrus dann später das Schwert wirklich benutzte, hielt
ihn Jesus davon ab, weiter zu kämpfen.

Und sein Grund dazu war, dass er einen ganz bestimmten Plan erfuellen musste. Man kann daraus also keine allgemeine Verbietung von Gewalt ableiten.

Wie du meiner ViKa entnehmen kannst, bin ich ein Zeuge
Jehovas.
Überall auf der Welt hatten und haben meine Glaubensbrüder
massive Probleme, weil sie in politischen und militärischen
Auseineinandersetzungen neutral bleiben. Auch in diesem Land
starben Z.J., weil sie sich weigerten den Krieg in irgendeiner
Form zu unterstützen.

Ich hoffe nur, dass ich die gleiche Kraft haben werden, wenn
es wieder soweit sein sollte.

Frueher dachte ich auch so, heute bin ich stark am Zweifeln ob das die richtige Haltung ist.

Ich denke in der Bibel gibt es Berichte von Kriegen die von Gott gewollt waren, und wo auch sein Volk von ihm direkt unterstuetzt wurde.

Schliesslich, wenn Juden nicht zur Waffe gegriffen haetten, und immer noch greifen, koennte es den Staat Israel wie er heute existiert nicht geben. Jetzt die Frage, ist die Existenz des Staates Israel nicht die Erfuellung einer Prophezeiung? Und doch konnte diese nur durch Konflikte in Erfuellung gehen…

gruss Abe…