Ist die Mutter überfordet?

Hallöchen,

meine Mutter ist seit ca. 6 Monaten Tagesmutter und seit Januar haben wir auch ein kleines Mädchen die Mittlerweile 18 Monate ist.
Die kleine ist täglich von 7- 18 Uhr bei uns, in der Zeit sind die Eltern arbeiten und gehen noch joggen oder einkaufen…

Vor kurzem war die kleine Krank, ihr ging es richtig beschissen. Die Mutter ist zwar mit ihr zum Arzt aber das wars auch schon der Kinderarzt hätte die Mutter sogar Krankgeschrieben aber angeblich würde das der Arbeitgeber nicht zahlen.

2 Tage später ist die Mutter selbst „krank“ geworden. Und war eine Woche lang krank geschrieben, die kleine war aber nicht zu hause bei Mutti sondern bei uns…
Am Sonntag letzte Woche kam Sie spontan vorbei auf nen Cafe etc. Irgendwie hab ich so das Gefühl, dass die Mutter mit der Kleinen nicht zurechtkommt und sie auch nicht zu beschäftigen weiss. Bsp. wenn die Kleine versucht ihren Sturkopf durchzusetzen sagen wir mal sie will das Feuerzeug das auf dem Tisch liegt, erst sagt ihre mutter nein dann fängt die kleine an zu schreien und hört solange nicht auf bis sie bekommt was sie will. Und da gibt die Mutter nach weil sie das geschreie nicht hören will.
Wenn die kleine von mir etwas will das sie nicht bekommen darf sag ich auch nein und wenn sie anfängt zu schreien zeig ich ihr einfach ihr spielzeug und dann ist die kleine glücklich…

Mit dem Mittagschlaf ist es auch so eine Sache. Die kleine schläft nachts nicht sehr gut wacht immer wieder auf und ist morgens teilweise schon um 5 topfit. Wenn sie bei uns dann schlafen geht lassen wir sie solange schlafen bis sie aufwacht und das sind dann manchmal auch 4 Stunden. Da hat sich die Mutter beschwert weil die sie ja am besten gleich nach der arbeit schlafen legen will um ihre ruhe zu haben. Is doch klar das die kleine nachts wach ist…

Und ständig beschwert sie sich über die kleine, sie macht so viel unordnung etc. ich will nix sagen aber sobald die kleine hier ist, gleicht unsere wohnung einem schlachtfeld aber das räumen wir dann zusammen mit dem zwerg auf und macht sogar spaß :smile:

was denkt ihr? ISt die Mutter überfordert? ODer hat sie einfach kein Interesse an ihrer Tochter , die soeben die windeln voll gemacht hat *gg*

Grüßle

Hallo Guilia,

es scheint wohl wirklich so zu sein, dass die Mutter überfordert ist. Doch als Tagesmutter oder „-schwester“ :wink: seid ihr doch dazu da, ihr zu helfen und sie zu unterstützen!
Vorwürfe helfen da wenig weiter, denke ich. Vielleicht reicht es schon, ihr hin und wieder mal ein paar Tips zu geben und zwar so, dass sie das nicht als Bevormundung eurerseits versteht (z.B. eure Lösung mit dem Aufräumen)?!
Es ist ja auch gut möglich, dass sie immer ein schlechtes Gewissen hat - wie viele berufstätige Mütter - und glaubt, ihr seid gegen sie, weil sie ja eine „schlechte“ Mutter ist…
Was den Mittagsschlaf angeht, muss ich sogar der Mutter Recht geben. Wenn man das Kind tagsüber über drei Stunden schlafen lässt, KANN es nachts nicht ruhig durchschlafen! Das ist auch nicht gesund für das Kind, denn der tiefe Nachtschlaf wird nicht erreicht und das Kind wird sich nicht richtig erholen können.
Weckt es am besten leise und langsam nach etwa eineinhalb, längstens zwei Stunden. Dann ist es soweit ausgeruht, die zweite Tageshälfte gut zu erleben und kann nachts auch besser schlafen.

Gruß,
thewritingcat

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

…tippe auf eine Mischung aus beidem - leider setzten nicht bei jedem Muttertier die Hormone voll ein und es kann eine ganze Weile dauern bis Mutter anfängt ihr Kind zu lieben. Manchmal passiert das auch gar nicht.

Das andere scheint einfach die Unfähigkeit zu sein, sich mit dem Kind in geeigneter pädagogischer Art auseinander zu setzen.

… den Arbeitsausfall bei Kindeserkrankung zahlt nicht der AG sondern die KV - zumindest die Gesetzliche. Bei Privaten kann das anders geregelt sein.

… Ein Kind den ganzen Tag in dem Alter abzugeben - nun ja. Wir werden unser Kind auch fast direkt nach der Geburt zu einer Tagesmutter geben - aber das maximal für 4 Stunden am Stück und zwei Tage in der Woche. Die von Dir beschriebene Betreuungslänge finde ich schon extrem. Die Mütter die ich kenne genießen dann zumindest am Abend oder am Morgen richtige Qualitätszeit.

huhu Giulia,

2 Tage später ist die Mutter selbst „krank“ geworden. Und war
eine Woche lang krank geschrieben, die kleine war aber nicht
zu hause bei Mutti sondern bei uns…

ich fände es hilfreich, wenn ich krank wäre und sich jemand um mein Kind kümmert, damit ich mich kurieren kann. Es ist verdammt schwer in krankem Zustand dem Kind gerecht zu werden. Als Alleinerziehende ohne Verwandte in der Nähe weiß ich, wovon ich rede.

Bsp. wenn die Kleine versucht ihren Sturkopf
durchzusetzen sagen wir mal sie will das Feuerzeug das auf dem
Tisch liegt, erst sagt ihre mutter nein dann fängt die kleine
an zu schreien und hört solange nicht auf bis sie bekommt was
sie will. Und da gibt die Mutter nach weil sie das geschreie
nicht hören will.

es ist schwer, wenn man woanders ist, die Konsequenz durchzuziehen wie zu Hause. Allerdings sollte sie damit konsequenter sein. Nein ist nein.

Wenn die kleine von mir etwas will das sie nicht bekommen darf
sag ich auch nein und wenn sie anfängt zu schreien zeig ich
ihr einfach ihr spielzeug und dann ist die kleine glücklich…

Du zeigst es ihr oder gibst es ihr? Nein ist nein, das sollte auch für dich gelten, wenn du mit der Kleinen Umgang hast:o)

Wenn sie bei uns dann
schlafen geht lassen wir sie solange schlafen bis sie aufwacht
und das sind dann manchmal auch 4 Stunden.

Das fände ich als Mutter nich gut. Wenn das Kind sich tagsüber ausschläft, benötigt es den Schlaf nachts nicht mehr. Vielleicht versucht ihr die Kleine tagsüber mit dem Schlaf auf 1-2 Stunden zu verkürzen, danach lieb wecken. Ein Kind sollte nachts schlafen. Wenn es tagsüber weniger schläft, pendelt sich der Nachtschlaf dann auch wieder ein.

Da hat sich die
Mutter beschwert weil die sie ja am besten gleich nach der
arbeit schlafen legen will um ihre ruhe zu haben.

Sagt sie das so?

Is doch klar
das die kleine nachts wach ist…

Klar, wenn sie mittags 4 Stunden schläft ;o)

Und ständig beschwert sie sich über die kleine, sie macht so
viel unordnung etc. ich will nix sagen aber sobald die kleine
hier ist, gleicht unsere wohnung einem schlachtfeld aber das
räumen wir dann zusammen mit dem zwerg auf und macht sogar
spaß :smile:

Hm, ich jammer da auch manchmal drüber. Aber ich beschwere mich nicht. Manchmal möchte man einfach einen Schulterklopfer und die Worte: das ist normal, mach dich nicht bekloppt. Bei anderen Müttern ist es auch unordentlich.

was denkt ihr? ISt die Mutter überfordert? ODer hat sie
einfach kein Interesse an ihrer Tochter , die soeben die
windeln voll gemacht hat *gg*

Ich denke: weder noch. Alles im grünen Bereich. Nur sollten sie und ihr besser zusammen arbeiten und konsequenter sein. Auch ihr als Tageserziehende solltet die Mutter in ihrem Erziehungsweg unterstützen. Wenn es nein ist, sollte es bei nein bleiben. Das Geschrei kann man abkürzen indem man dem Kind was anderes GAAAAANZ tolles zeigt. Zack ist es abgelenkt. In dem Alter ist das doch noch recht einfach ;o)

das waren einfach nur meine Gedanken.

lg, Dany

Hi,

ich fände es hilfreich, wenn ich krank wäre und sich jemand um
mein Kind kümmert, damit ich mich kurieren kann. Es ist
verdammt schwer in krankem Zustand dem Kind gerecht zu werden.
Als Alleinerziehende ohne Verwandte in der Nähe weiß ich,
wovon ich rede.

naja ich weiß nicht, ich finds schon komisch, dass die Mutter dann ihr Kind weggibt, wenn sie selbst zu Hause ist. Ok je nachdem, was sie hat (das ‚krank‘ war so komisch in Anführungszeichen *g*), sollte man die Kleine schon bei sich haben, denk ich. Vielleicht wollte sie ne Woche Zeit für sich :-/

Bsp. wenn die Kleine versucht ihren Sturkopf
durchzusetzen sagen wir mal sie will das Feuerzeug das auf dem
Tisch liegt, erst sagt ihre mutter nein dann fängt die kleine
an zu schreien und hört solange nicht auf bis sie bekommt was
sie will. Und da gibt die Mutter nach weil sie das geschreie
nicht hören will.

es ist schwer, wenn man woanders ist, die Konsequenz
durchzuziehen wie zu Hause. Allerdings sollte sie damit
konsequenter sein. Nein ist nein.

Ist es nicht leichter, konsequent zu sein, wenn man nicht zu Hause ist? Mhm… Aber da sind wir uns ja alle einig, da muss die Mutter konsequenter sein.

Wenn die kleine von mir etwas will das sie nicht bekommen darf
sag ich auch nein und wenn sie anfängt zu schreien zeig ich
ihr einfach ihr spielzeug und dann ist die kleine glücklich…

Du zeigst es ihr oder gibst es ihr? Nein ist nein, das sollte
auch für dich gelten, wenn du mit der Kleinen Umgang hast:o)

Da hast du was falsch verstanden :wink: Sie sagte ja, wenn sie was haben will, dann zeigt sie der Kleinen ihr Spielzeug (-> lenkt sie mit etwas anderem ab).

Ich denke: weder noch. Alles im grünen Bereich.

Ist es normal, sein Kind so lange wegzugeben? Ich find das schon arg lang… auf mich macht die Mutter auch den Eindruck, dass sie ihr Kind lieber los ist als bei sich hat.

Wenn es nein ist, sollte es bei
nein bleiben. Das Geschrei kann man abkürzen indem man dem
Kind was anderes GAAAAANZ tolles zeigt. Zack ist es abgelenkt.
In dem Alter ist das doch noch recht einfach ;o)

Ok, siehe oben :wink:

Gruß,

Steffie

huhu steffie,

naja ich weiß nicht, ich finds schon komisch, dass die Mutter
dann ihr Kind weggibt, wenn sie selbst zu Hause ist. Ok je
nachdem, was sie hat (das ‚krank‘ war so komisch in
Anführungszeichen *g*), sollte man die Kleine schon bei sich
haben, denk ich. Vielleicht wollte sie ne Woche Zeit für sich

-/

zu Hause sein und krank sein ist etwas anderes als zu Hause sein und krank sein !
Ich weiß nur, als ich krank war und Fieber hatte konnte ich mich echt nicht wirklich um Julian kümmern. Ich lag mit Schüttelfrost auf der Couch und das einzige was in meiner Macht stand, war ab uns zu ein Auge auf machen ob er nix anstellt. Er stand fast die ganze Zeit weinend neben mir dass ich mit ihm spiele. Ehrlich? Ich wäre für ihn froh gewesen, wenn er irgendwo untergekommen wäre. Am nächsten Tag hatte ich dann Hilfe organisiert. Wenn man wirklich krank ist, kann man nicht noch ein Kind in dem Alter gerecht vergnügen. Da finde ich es dem Kind gegenüber gerechter, wenn es adäquat untergebracht ist. Und was will man mehr als eine liebevolle Tagesmutter?

es ist schwer, wenn man woanders ist, die Konsequenz
durchzuziehen wie zu Hause. Allerdings sollte sie damit
konsequenter sein. Nein ist nein.

Ist es nicht leichter, konsequent zu sein, wenn man nicht zu
Hause ist?

ich finde es schwerer woanders konsequent zu sein. Weil er dann knatscht wenn ich nicht die passende Ablenkung direkt finde und andere dann sagen: „achkomm - gibs ihm doch einfach…“
Klar bleibe ich dabei was ich sage, aber irgendwo bekommt man manchmal negatives Feedback weil das Kind ja weint…

Da hast du was falsch verstanden :wink: Sie sagte ja, wenn sie
was haben will, dann zeigt sie der Kleinen ihr Spielzeug
(-> lenkt sie mit etwas anderem ab).

ok, das ist gut, das habe ich falsch verstanden

Ist es normal, sein Kind so lange wegzugeben? Ich find das
schon arg lang… auf mich macht die Mutter auch den Eindruck,
dass sie ihr Kind lieber los ist als bei sich hat.

normal, was ist normal? Andere haben von Geburt an Kindermädchen. Wie eine Familie mit ihrer Situation umgeht ist in der Hinsicht denke ich nicht beurteilbar. So lange das Kind in der Zeit gut aufgehoben ist. Ich weiß, dass ICH es nicht könnte. Andere auch nicht. Aber eben andere haben ein au-pair, geben das Kind zu Tagesmüttern oder haben ein Kindermädchen. Ich finde das nicht verurteilungswürdig. Die Mutter kann doch dennoch ihr Kind lieben. MIR wäre es viel zu lange und ICH wäre noch nicht bereit, mein Kind so lange wegzugeben. Aber was ist gegen eine liebevolle Tagesmutter einzuwenden, wenn die leibliche Mutter arbeiten will? Frau von der Leyen will doch gerade das ermöglichen. Dass die Mütter frühstmöglich wieder in das Berufsleben einsteigen können. Inwieweit das sinnvoll oder umsetzbar ist, ist genug Stoff für eine Mega-Off-topic-Diskussion.
Dennoch kann man niemandem unterstellen, er sei überfordert, nur weil er arbeiten geht und sein Kind in eine liebevolle Betreuung gibt ;o)

lg, Dany

4 „Gefällt mir“

zu Hause sein und krank sein ist etwas anderes als zu Hause
sein und GESUND sein !

Ist es normal, sein Kind so lange wegzugeben? Ich find das
schon arg lang… auf mich macht die Mutter auch den Eindruck,
dass sie ihr Kind lieber los ist als bei sich hat.

Du schließt Dich dabei aber nur dem Eindruck an, den man Dir im Eingangsposting vermittelt hat. :wink:
Außer der langen Betreuungszeit, die uns nicht bekannte Gründe haben kann, sprach aber nichts objektiv für diese These.

Jemand der so krank ist, dass er nicht arbeiten gehen kann ist übrigens definitiv keine geeignete Betreuungsperson für ein Kleinkind.

Gruß Maid :smile:

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welcher Maßstab…
Huhu,

In Spanien ist ein Erziehungsurlaub von 6 Montaten üblich.
Wer sich also „schon“ 4 Wochen vor der Geburt aus dem Job zieht, hat dann noch die folgenden 5 Monate, um eine Art Alltag zu entwickeln.
Da auch ein Kindergeld in der uns bekannten Form so nicht existiert, ist also ein Großteil der Familien darauf angewiesen, dass Frau/Mutter sich am Berufleben beteiligt.

Das ist, unseren Maßstäben nach, sicherlich nicht ideal.
Dennoch sind nicht alle Spanier verhaltensauffällig.
Normal ist aber nun mal, was einem als solches Bekannt ist.
Und das unterscheidet sich von Mensch zu Mensch, regional und zwischen Gesellschaften

Die alte Qualität und Quantität-Diskussion.

Grundsätzlich denke ich, jede frisch gebackene Mutter ist in regelmäßigen Abständen überfordert.
Schließlich ist alles immer neu und fordert u.U. kreative Problemlösungen, für die man gelegentlich auch einfach einen klaren Kopf braucht- den man zb. durch das Berufsleben ggf. nicht immer hat.

Von der Seite, oben und unten kommen stets gut gemeinte Ratschläge, die einem im Grundtonus aber dennoch sagen, dass man (mal wieder) etwas falsch macht. Über das Falsche und Richtige wird sich aber seit Jahrhunderten gestritten, weshalb die Ratschläge dann zudem auch noch widersprüchlich sind (siehe zb. „Pucken“ unten).
Hinreichend Anlass hin und wieder zu verzweifeln- insbesondere dann, wenn alles nicht funktioniert, zb. weil sich Angespanntheit und Nervosität überträgen.

Entsprechend lässt sich fast jede Frage nach
„Ist die Mutter vielleicht überfordert“ in solchen Szenen mit
„Ja, schaut so aus“ beantworten.
Darum geht es ja aber nicht -denk ich mir zumindest mal so.
Denn dann wäre die Frage deutlich unspektakulärer.
Die eigentlich dahinter stehende Frage ist somit die des Kindeswohls, der dauerhaften Überlastung/ Überforderung , oder wenn man es einfach haben will „ist jmd eine gute Mutter?“

Diese Frage aus einer beobachten Szene (Feuerzeug), der Tatsache, dass jmd. bei Krankheit sich nicht selbst um sein Kind kümmert - wobei Krankheit nicht näher definiert ist- und einem subjektiv gefärbten Gesprächsfetzen über die Schlafeigenschaften zu beantworten ist m.E. anmaßend. Keiner von uns kennt Mutter, Kind, Tagesmutter-
Was sollte man schon dazu sagen?

Wer sich kompetente Hilfe und Unterstützung sucht ist grundsätzlich meist schon mal auf dem richtigen Weg. Wie Duplosche schreibt- bleibt es jedem sicherlich selbst überlassen, ob er es gut oder weniger gut findet- für sich selbt evtl. anders gestalten würde.
Aber alles andere…

3 „Gefällt mir“

Du schließt Dich dabei aber nur dem Eindruck an, den man Dir
im Eingangsposting vermittelt hat. :wink:

Ja natürlich, auf was sonst? Ich kenne diese Frau ja nicht.

Außer der langen Betreuungszeit, die uns nicht bekannte Gründe
haben kann, sprach aber nichts objektiv für diese These.

Stand doch da: arbeiten, joggen, einkaufen. Dass die Tochter zu einer Tagesmutter kommt, während die Eltern arbeiten sind, find ich okay. Aber alles andere sollte doch (gerade zu zweit) auch mit Kind zu regeln sein. Klar ist es anstrengend mit einem Kleinkind einkaufen zu gehen… aber ich finde die Eltern machen sich es da wirklich etwas zu leicht.

Komisch ist auch, dass die Mutter nicht zu Hause blieb, als ihr Kind krank war.

Gruß,

Steffie

Hi Dany,

zu Hause sein und krank sein ist etwas anderes als zu Hause
sein und gesund sein !

stimmt. Aber es gibt „krank sein“ und „krank sein“. Keiner weiß, was sie genau hatte. Man kann auch mit Durchfall zu Hause bleiben - kann man dann sein Kind nicht mehr versorgen?

Dennoch kann man niemandem unterstellen, er sei überfordert,
nur weil er arbeiten geht und sein Kind in eine liebevolle
Betreuung gibt ;o)

Sie gibt das Kind ja nicht nur ab, wenn sie arbeiten geht, sondern auch noch ein paar Stunden länger. Da hab ich schon das Gefühl, das Kind ist manchmal einfach nur lästig. Außerdem war sie nicht für das Kind da, als es krank war! Darauf sind wir bis jetzt ja noch gar nicht eingegangen… Das kann ich noch viel weniger nachvollziehen. Selbst wenn der Arbeitgeber dann die beiden Tage nicht bezahlt (was ich mir ehrlichgesagt nicht vorstellen kann!); es geht doch in erster Linie um ihr Kind. Sollte, jedenfalls…

Gruß,

Steffie

… aber ich finde die Eltern
machen sich es da wirklich etwas zu leicht.

Du weißt ja nicht mal, was die Eltern arbeiten und welche Arbeitswege sie haben. Mir persönlich tun z.B. auch die Kinder leid, die von ihren gestressten Müttern stundenlang durch Supermärkte geschoben werden, da haben doch beide nix davon. Und wo steht überhaupt geschrieben, dass Eltern sich das Leben nun unbedingt schwer machen müssen?

Komisch ist auch, dass die Mutter nicht zu Hause blieb, als
ihr Kind krank war.

Gut, das wundert mich, so wie es hier geschildert wurde, zwar auch, aber ich verstehe auch nicht, wie eine Tagesmutter kranke Kinder aufnehmen kann, da würde ich mein gesundes Kind nicht hingeben wollen. Andererseits sind Mütter (von Vätern ganz zu schweigen), die wegen der Pflege ihrer Kinder auf Arbeit fehlen nicht grade beliebt bei Arbeitgebern und werden auch ganz gerne von anderen Kollegen deswegen schief angeschaut…‚die macht schon wieder blau bloß weil das Gör hustet‘. Da ist die liebevolle Tagesmutti eine gute Alternative ohne schlechtes Gewissen allen Anforderungen gerecht zu werden…ich denke Guilia (sorry, falls ich mich mit dem Namen grade irre) sollte das Ganze einfach als Vertrauensbeweis für ihre Mutter werten.

Gruß Maid :smile:

2 „Gefällt mir“

huhu steffie,

nur noch kurz, bin müde ;o)

meinen Sport kann ich mit Julian nicht machen. Denn dann brauche ich gar nicht anfangen.
Einkaufen ist für Kinder manchmal ein Erlebnis, aber in der Regel ist das auch für die eine Pflicht - müssen meist im Wagen sitzen bleiben und dürfen nicht alles anfassen, in den Mund stecken und runterwerfen was sie wollen, nicht den unbedingen Bewegungsdrang ausleben. Das Kind ist genauso alt wie Julian, und ich glaube, dass Julian manchmal lieber mit jemandem spielen würde, als nun unbedingt mit kaufen zu müssen ;o)

Ich gebe Julian zur Bestechung immer Reiswaffeln (seine „Kekse“)- dann ist Ruhe. Aber nicht jeder hat ein so einfach bestechliches Kind. Dann kann ein normaler Einkauf nervig werden. Ich wäre auch manchmal froh „mal eben schnell“ was einzukaufen ohne Kind. Und ich möchte dafür nicht verurteilt werden, ich würde mein Kind nicht lieben ;o)

Da ist für mich absolut nicht verwerfliches dabei.

btw: Wenn man Durchfall hat, kann das Kind in der Zeit die halbe Wohnung auf den Kopf stellen und wehe du hast nur ein Glas in Reichweite stehen lassen (und die kommen irgendwie von Tag zu Tag weiter auf Tische oder Ablagen - meine schöne Glasschale :'o( )… Renne nun mit Durchfall zum Scheppern und zieh dein Kind aus den Scherben… Nein, danke

lg und gute Nacht,
Dany

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Hallo,

die Kleine ist grad mal 18 Monate alt. Da kann es schon vorkommen, dass sie nachts noch nicht durchschläft.

Was ich nicht so ganz verstehe, dass die Eltern erst einmal einkaufen oder joggen gehen, bevor sie die Kleine abholen.

Mich stört eigentlich die Frage „Ist die Mutter überfordert“ … denn offensichtlich gibt es doch beide Eltern?

Wenn ein Kind krank ist, können sowohl Vater als auch Mutter eine Krankmeldung bekommen, um das Kind in der Zeit zu pflegen (also entweder Vater oder Mutter). Das übernimmt die Krankenkasse bis zu einem bestimmten Alter und bis zu einer bestimmten Anzahl von Tagen.

Vielleicht haben die Eltern nicht bedacht, dass das Leben mit Kind ganz anders ist als das Leben ohne Kind?

Ich mag mir kein Urteil erlauben. Ich hatte das Glück, dass ich mein Kind überall mit „hinschleppen“ konnte, auch mit an die Arbeit. Der Vater war die ganze Woche unterwegs und Oma/Opa gab es nicht.

Liebe Grüße
usch

Hi Steffie!

Zunächst möchte ich Dany 100% zustimmen.

Du hast keine Kinder Steffie. Hätte ich welche, hätte ich eine kompetente Norland Nanny.

http://images.zeit.de/text/2003/14/C-nannie-elite

http://www.br-online.de/politik/ausland/themen/09775/

Es ehrt die Mutter eher, dass sie das Kind abgibt wenn sie krank/überfordert/gestresst ist.

Ein Kind zu haben ist beileibe kein Kinderspiel oder ein kitschiger Groschenroman.

http://www.tagesspiegel.de/abfall/art263,432519

http://www.frauensache.at/thema/thema-mythosmutter.html

Gruß
S

Hi,

Du hast keine Kinder Steffie.

Endlich!! Auf diesen Satz hab ich gewartet :smile: Kriegst 100 Gummipunkte, Siân.

Es ehrt die Mutter eher, dass sie das Kind abgibt wenn sie
krank/überfordert/gestresst ist.

Aha, überfordert. Sind wir also doch einer Meinung :wink:

Ein Kind zu haben ist beileibe kein Kinderspiel oder ein
kitschiger Groschenroman.

Hab ich das behauptet?

1 „Gefällt mir“

Hi

Du hast keine Kinder Steffie.

Endlich!! Auf diesen Satz hab ich gewartet :smile: Kriegst
100 Gummipunkte, Siân.

Ich habe auch keine, was soll das?

Es ehrt die Mutter eher, dass sie das Kind abgibt wenn sie
krank/überfordert/gestresst ist.

Aha, überfordert. Sind wir also doch einer Meinung :wink:

Ist doch wesentlich besser das Balg abzugeben als es mal kräftig durchzuschütteln oder mal hart zu schlagen damit es mal endlich die Klappe hält?

Ein Kind zu haben ist beileibe kein Kinderspiel oder ein
kitschiger Groschenroman.

Hab ich das behauptet?

Nein, aber deine Courths-Mahler (FYI - da Du nicht so gerne liest- Sie war die wichtigste Vertreterin des kleinbürgerlich-proletarischen Frauenromans)

heile Welt Kommentare klangen verdächtig so.

Gruß
S

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Hi Sian,

Es ehrt die Mutter eher, dass sie das Kind abgibt wenn sie
krank/überfordert/gestresst ist.

Das finde ich auch und ich finde es toll ,das die Tagesmutter sich der Kleinen in der Zeit annimmt.;o)

Aha, überfordert. Sind wir also doch einer Meinung :wink:

Was heißt überfordert?Auch ich hatte früher als meine Kinder noch Kleiner waren,manchmal keine Kraft mehr und wäre am liebsten abgehauen für ein paar Tage,leider oder zum Glück konnte ich das nicht,da bin ich lieber ne Runde spazieren gegangen mit Hund um wieder klare Gedanken zu fassen.;o)

Ist doch wesentlich besser das Balg abzugeben als es mal
kräftig durchzuschütteln oder mal hart zu schlagen damit es
mal endlich die Klappe hält?

Warum soll ein Kind Deiner Meinung nach die Klappe halten?Kinder sind kleine Menschen,die auch das Recht haben ihren Unmut ausdruck zu verleihen.Ich bin über Deinen Ausdruck sehr bestürzt.Und wenn man einen Kind klare Grenzen aufzeigt und dabei noch versucht das Kind zu verstehen(und nie vergisst das man auch mal Kind war),wird es ein sehr ausgeglichener Mensch sein/werden.

Ein Kind zu haben ist beileibe kein Kinderspiel oder ein
kitschiger Groschenroman.

Nein ganz sicher nicht,aber das wichtigste ist Liebe und Geborgenheit,leider habe ich bei der Kleinen auch irgendwie den Eindruck,das ihre Mutter das noch nicht erkannt hat.

heile Welt Kommentare klangen verdächtig so.

Eine heile Welt gibt es leider nicht,aber könnte diese Welt nicht besser werden,wenn man anderen hilft?

Wenn die Mutter überfordert ist braucht sie Unterstützung,ein klares Gespräch wäre sehr sinnvoll.Und ich finde übrigens auch ,das die Kleine nur höchstens 2 Stunden Mittagsschlaf halten sollte,4 Stunden ist viel zu viel ,so wird sie Nachts nie durchschlafen und das ist ein wahrer Kraftsakt für die Mutter,wenn sie am nächsten Tag arbeiten muss.
Schlafentzug ist etwas was kein Mensch lange verkraftet und man schon mal genervt und ungerecht wird ,wundert mich gar nicht.

Gruß Sabine

PS.Bin auch genervt, habe nur 4 Stunden geschlafen.

Aufklärung
huhu,

also kurz zur Aufklärung: der Mutter wurde der Arbeitsplatz 1 Jahr lang freigehalten der Vater ist selbstständig und arbeitet meist bis ca 20 Uhr. Beide sind noch relativ jung sie 25 und er 30. Sie „muss“ wieder arbeiten weil sein gehalt nicht reicht…

Wo sie krankgeschrieben war, hatte sie eine leichte Grippe bzw eine Erkältung. Aber es ging ihr gut, sie konnte sich mit freunden treffen morgens die kleine bringen und abends abholen. Sie hat sogar eine Shoppingtour gemacht.

Ich möchte sie nicht verurteilen, ich will nur verhindern das die kleine irgendwann mal meine mutter mehr als mutter akzeptiert als ihre eigentliche ich kann mir vorstellen das würde die mutter mehr verletzten als alles andere. Das sie ihre kleine liebt, da besteht kein zweifel aber sie verhält sich ihr gegenüber einfach komisch.

Nochmal zum Thema schlafen:
wir haben einen Monat lang versucht die kleine Mittags bzw Nachmittags nur für ein bis zwei Stunden schlafen zu legen. Das Ergebnis war, das sie extrem quängelig war und abends von 19 uhr bis nachts um 3 oder mal halb 4 geschlafen hat. Das war auch nicht das Ziel. Manchmal haben wir sie auch gar nicht schlafen gelegt, sondern ein gleichaltriges kind zum spielen bei uns gehabt ergebnis war dasselbe.
Für mich heißt das einfach, dass sie zu früh ins Bett gebracht wird…

Mich stört die kleine absolut nicht im gegenteil wir alle sind total vernarrt in sie, und ich freue mich auch wenn sie hier ist. Und unternehme auch viel mit ihr. Ob es jetzt der Spielplatz ist oder der Streichelzoo ich denke gerade in dem alter gibt es eine Menge zu entdecken. Und das angebot ist heutzutage ja groß.

Klar stellt sie eine menge blödsinn an wenn sie mal ne minute aus den augen ist aber waren wir nicht alle so?

nun ja, der Vater wird das Krankengeld für die Betreuung des Kindes nicht bekommen, aber gerade als Selbständiger kann man ja nun auch mal das Bettchen etc. neben sich ins Büro stellen und Aufgaben erledigen die mit Kind klappen - und die schlafen ja auch wirklich noch relativ viel in dem Alter.