Ist dieser Bundespräsidant

noch ein Repräsentant des deutschen Volkes?
Kann ein Politiker, der sich scheinbar schämt, ein Deutscher zu sein, noch deren Repräsentant sein?
meine Meinung: nein!
Er sollte die Konsequenz daraus ziehen und zurücktreten!
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

aus welchem Zusammenhang „zitierst“ du denn?

Wann und wo schämt (hat) sich unser Bundespräsident (geschämt)?

Gruß
Uschi

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Hallo,

er meinte wohl die Äußerung von Rau, der gesagt hat, „dass er sich den Satz ‚Ich bin Stolz ein Deutscher zu sein‘ nicht zu Eigen macht“.
Raimunds Umkehrschluss (verkürzt und platt wie gewöhnlich): Er schämt sich ein Deutscher zu sein.

Salzmann

Hallo Raimund,

aus welchem Zusammenhang „zitierst“ du denn?

Wann und wo schämt (hat) sich unser Bundespräsident
(geschämt)?

Gruß
Uschi

hätte ich mir ja fast denken können…

Hallo,

er meinte wohl die Äußerung von Rau, der gesagt hat, „dass er
sich den Satz ‚Ich bin Stolz ein Deutscher zu sein‘ nicht zu
Eigen macht“.
Raimunds Umkehrschluss (verkürzt und platt wie gewöhnlich): Er
schämt sich ein Deutscher zu sein.

Salzmann

für mich hat dieser Satz nämlich auch einen unguten Beigeschmack

Gruß
Uschi

heute in den Nachrichten: er hat die gleiche Meinung wie Trittin, er ist auch nicht Stolz darauf, Deutscher zu sein!
Grüße
Raimund

.

darum:
Ach, Raimund, diese Diskussion kommt hier regelmäßig einmal pro Monat hoch…

es geht für mich dabei um die Definition des Wörtchens „stolz“ (und ich nehme jetzt schlicht mal an, dass unser Bundespräsident auch, was den Bedeutungsgehalt von Wörtern angeht, sensibler und feinfühliger ist und sein muss als der „Durchschnittsdeutsche“)

In dem Satz:
„Ich bin stolz Deutscher zu sein“ schwingt etwas mit, was soviel bedeutet wie: "ich bin besser als andere Nationalitäten, ich bin etwas Besonderes, ich bin höherwertig als ein Nichtdeutscher…)

Deshalb mache ich mir den Satz nicht zu eigen, was nicht heißt, dass ich nicht gerne in Deutschland lebe, dass es mir hier nicht gefällt.

Ich stehe dem Satz genau so ablehnend gegenüber, wenn ihn ein Franzose, US-Amerikaner oder was weiß ich wer sagt.

Sollten wir nicht lieber froh und unserem Schicksal dankbar sein, dass wir das Glück hatten, in einem Land geboren zu werden, in dem es seit über 50 Jahren keinen Krieg mehr gibt, in dem nicht wirklich jemand hungern muss, in dem es Schulen für alle gibt usw…

Könnten wir uns nicht endlich mal auf den Satz
" Ich bin stolz auf das, was ich dazu beigetragen habe, dass wir hier in Frieden leben können." einigen???

„Ich bin stolz Deutscher zu sein“ wird nämlich hauptsächlich von denen benutzt, die dazu sicher nix beigetragen haben, die Deutschland den Deutschen reservieren möchten und deshalb auch „Ausländer raus!“ schreien.

Soll der Bundespräsident auch auf diese seine „Mitdeutschen“ stolz sein?

Gruß
Uschi

Hallo, Uschi,
der Fehler, den den Gegnern diesesSatzes immer unterläuft, ist, dass sie „stolz“ mit Nationalismus und Faschismus gleichsetzen.
Statt es als das zu nehmen, was es bedeuten soll: ich freue mich, zu diesem reich an Geschichte, Kunst, Philosophie, … zu gehören.
Oder wirft man den Clubmitgliedern vom MCC (Münchner Camera Club: gibt´s den überhaupt noch?) Faschismus vor, wenn einer stolz darauf ist, Mitglied zu sein? Ist dieser Stolz dann weniger wert, weil vielleicht einer davon schlechte Photos macht?
Warum müssen wir Deutsche uns immer selbst geisseln und bespucken? Nur weil wir einen schwarzen Fleck auf der weißen Weste haben? ich weiß, dass jetzt das Geschrei groß sein wird, denn es ist politisch nicht korrekt: andere Völker haben genau das gleiche versucht (ein Volk auszurotten) wie wir und sind trotzdem stolz darauf, zu diesem Staat zu gehören. Wenn Dein Kind gestohlen hat, sagst Du dann auch: „Du bist bis ins Innerste verdorben. Ich schäme mich Deine Mutter zu sein, geh´ mir für immer aus den Augen!“
Wir sollte zwar die Fehler der Vergangenheit nicht vergessen. Doch sich das alles jeden Tag zum Mittagessen aufs Teller zu legen (oder legen lassen), ist genauso falsch und stumpft ab.
Wenn im Fernsehen oder Radio etwas über das 3. Reich kommt, schalte ich sofort weiter. Es kotzt mich an. Ich will endlich in Ruhe gelassen werden.
Grüße
Raimund

Ich finde es wirklich schade, Raimund, dass du offensichtlich vor lauter Stolz nicht einmal auf das einzugehen vermagst, was ich geschrieben habe…

der Fehler, den den Gegnern diesesSatzes immer unterläuft,
ist, dass sie „stolz“ mit Nationalismus und Faschismus
gleichsetzen.

Statt es als das zu nehmen, was es bedeuten soll: ich freue
mich, zu diesem reich an Geschichte, Kunst, Philosophie, …
zu gehören.

Und warum nennst du es dann nicht so? Warum musst du von Stolz reden, wenn du Freude meinst?

Nochmal: mir ist genaue Sprache wichtig, und dem Bundespräsidenten muss sie wichtig sein!
Interessiert dich die Definition des Wortes „stolz“, wie sie im Duden steht? Hier ist sie:

stolz [mhd. stolz = prächtig; hochgemut, spätahd. stolz = hochmütig , urspr. wohl = steif aufgerichtet]: 1. a) von Selbstbewusstsein u. Freude über einen Besitz, eine [eigene] Leistung erfüllt; ein entsprechendes Gefühl zum Ausdruck bringend od. hervorrufend:der -e Vater; eine -e Frau; mit -er Freude; das war der -este Augenblick seines Lebens; auf einen Erfolg, auf seine Kinder s. sein; sie ist s., dass sie ihr Ziel erreicht hat; s. wie ein Pfau/wie ein Spanier (in sehr aufrechter Haltung, selbstsicher u. hochgestimmt) ging er an uns vorbei; b) in seinem Selbstbewusstsein überheblich u. abweisend :ein -es Weib; er war zu s., um Hilfe anzunehmen; warum so s.? (Frage an jmdn., wenn er nicht grüßt od. einen Gruß nicht erwidert).

fette Hervorhebungen von mir…

Oder wirft man den Clubmitgliedern vom MCC (Münchner Camera
Club: gibt´s den überhaupt noch?) Faschismus vor, wenn einer
stolz darauf ist, Mitglied zu sein? Ist dieser Stolz dann
weniger wert, weil vielleicht einer davon schlechte Photos
macht?

Ich kenne den Club nicht und der Vergleich passt auch nicht.

Warum müssen wir Deutsche uns immer selbst geisseln und
bespucken?

Das würde doch sicher anders klingen, wenn wir uns geißeln und bespucken würden. Da müsste dann jemand schon sagen:
„Die Deutschen sind minderwertig, Abschaum, ein Volk von Verbrechern.“ Wer tut denn das??? Niemand, ich nicht, der Bundespräsident nicht!!!

Nur weil wir einen schwarzen Fleck auf der weißen

Weste haben? ich weiß, dass jetzt das Geschrei groß sein wird,
denn es ist politisch nicht korrekt: andere Völker haben genau
das gleiche versucht (ein Volk auszurotten) wie wir und sind
trotzdem stolz darauf, zu diesem Staat zu gehören.

Finde ich bedauerlich und lehne es eben so ab.
Wenn Dein

Kind gestohlen hat, sagst Du dann auch: „Du bist bis ins
Innerste verdorben. Ich schäme mich Deine Mutter zu sein, geh´
mir für immer aus den Augen!“

Weißt du, was ich sagen würde?
„Ich finde es schlimm, was du gemacht hast und ich verurteile es. Es war falsch und ich bin sicher nicht stolz auf dich, wenn du so etwas tust. Aber du bist mein Kind, ich liebe dich und ich werde alles, was in meiner Macht steht, tun, damit du so etwas nicht wieder machst!“ Warum musst du so übertreiben, Raimund???

Wir sollte zwar die Fehler der Vergangenheit nicht vergessen.
Doch sich das alles jeden Tag zum Mittagessen aufs Teller zu
legen (oder legen lassen), ist genauso falsch und stumpft ab.
Wenn im Fernsehen oder Radio etwas über das 3. Reich kommt,
schalte ich sofort weiter. Es kotzt mich an. Ich will endlich
in Ruhe gelassen werden.

Dann hör doch du bitte endlich einmal auf damit, immer wieder mit dieser unseligen Diskussion hier anzufangen. Du provozierst es doch geradezu mit deinen platten Zitatverfälschungen, dass sich hier Widerspruch regt. Nur weil der Bundespräsident sich nicht mit einem sehr missverständlichen Satz identifizieren will, schreist du nach seinem Rücktritt. Wenn dich so viel stört am Verhalten deutscher Politiker, würde ich mir an deiner Stelle einmal überlegen, ob du dich nicht selbst politisch engagieren kannst. Irgend eine Partei wird schon auf die Rettung durch Raimund Brendles politische Wahrheiten, Einsichten und Strategien warten.

Gruß
Uschi

Hallo,

Statt es als das zu nehmen, was es bedeuten soll: ich freue
mich, zu diesem reich an Geschichte, Kunst, Philosophie, …
zu gehören.

es kommt in diesen Diskussionen immer wieder das gleiche Bla-Bla…

Oder wirft man den Clubmitgliedern vom MCC (Münchner Camera
Club: gibt´s den überhaupt noch?) Faschismus vor, wenn einer
stolz darauf ist, Mitglied zu sein? Ist dieser Stolz dann
weniger wert, weil vielleicht einer davon schlechte Photos
macht?
Warum müssen wir Deutsche uns immer selbst geisseln und
bespucken?

warum wird man sozusagen zwangsverpflichtet auszurufen: „Ich bin stolz…“ Wenn man es nicht tut, bespuckt man sich also selbst?
Von mir aus kannst du, kann Herr Meyer doch stolz sein. Aber wenn jemand diesen Satz sich nicht zu Eigen macht, dann sollte das doch auch ok sein. Ist halt ne persönliche Sache.

Nur weil wir einen schwarzen Fleck auf der weißen
Weste haben? ich weiß, dass jetzt das Geschrei groß sein wird,

das hättest du gern in deiner Provoziersucht…

denn es ist politisch nicht korrekt: andere Völker haben genau
das gleiche versucht (ein Volk auszurotten) wie wir und sind
trotzdem stolz darauf, zu diesem Staat zu gehören. Wenn Dein
Kind gestohlen hat, sagst Du dann auch: „Du bist bis ins
Innerste verdorben. Ich schäme mich Deine Mutter zu sein, geh´
mir für immer aus den Augen!“
Wir sollte zwar die Fehler der Vergangenheit nicht vergessen.
Doch sich das alles jeden Tag zum Mittagessen aufs Teller zu
legen (oder legen lassen), ist genauso falsch und stumpft ab.
Wenn im Fernsehen oder Radio etwas über das 3. Reich kommt,
schalte ich sofort weiter. Es kotzt mich an. Ich will endlich
in Ruhe gelassen werden.
Grüße
Raimund

mein Fazit: Soll doch ein Skinhead brüllen, ein Meyer (oder Raimund) mit geschwellter Brust ausrufen (mit misstrauisch-schielendem Blick auf Leute, die sich in diesem Ausruf nicht anschließen): „Ich bin stolz ein Deutscher zu sein!“. Sollen sie doch… Aber ich lasse mir nicht vorwerfen, und muss Leute einfach verteidigen, denen es ebenso geht, dass ich diesen Satz nicht ausrufen mag. Gesinnungsfaschismus (der ja gerade den geschichtsbewussten Deutschen vorgehalten wird) dieser Art ist jämmerlich.

Salzmann

Lieber Raimund,

ich habe gestern ein Zimmer tapeziert. es ist ordentlich geworden und ich bin stolz darauf.

Mein Sohn ist für sein höfliches und nettes Betragen gelobt worden, ich bin stolz auf ihn.

Ich kann nur auf eine Leistung stolz sein, die ich entweder selbst vollbracht habe, oder zu der ich zumindest Wesentlichen beigetragen habe.

Dass ich Deutscher bin , habe ich dem Umstand zu verdanken, dass zufällig mein Vater zufällig meine Mutter getroffen hat, beide von ihnen zufällig in Deutschland wohnten und keiner von ihnen beiden zufällig „Nichtarier“ war. Und worauf soll ich an dieser Kausalkette irgend einen aktiven Anteil haben? Worauf soll ich aufgrund dieser Tatsachen stolz sein?

Es heißt nicht umsonst, dass Dummheit und Stolz auf einem Holz wachsen. Stolz ohne eigene Leistung ist Dummheit.
Gruß Eckard.

Hallo Raimund,

den drei Anderen stimmt ich weitgehend zu, was die Äusserungen über Stolz oder „Nicht“-Stolz betrifft. Und Dich frage ich, warum Du schimpfst, wenn jemand nicht auspricht, dass er Stolz ist bzw. den Spruch des Stolzseins falsch deutet oder bewusst falsch auslegt? Lass doch jeden über Stolz denken, wie er will. Du bist stolz, ich bin stolz, andere sind stolz. Jeder hat einen Grund auf irgendwas stolz zu sein. Aber man muss es nicht wieder und immer wieder bekräftigen, in dem man es tagein tagaus herausschreit oder schreibt.

CIAo

*derstolzistaufdaswaserbislangerreichthat*

5 * * * * * für Eckard!

Es heißt nicht umsonst, dass Dummheit und Stolz auf einem Holz
wachsen. Stolz ohne eigene Leistung ist Dummheit.
Gruß Eckard.

warum ist mir dieses Sprichwort bloß nicht eingefallen?

Gruß
Uschi

weil man mir vorwirft (nicht die drei) Nationalist, Faschist… zu sein, weil ich gerne Deutscher bin und auch noch darauf stolz bin!
Grüße
Raimund

gerne lass´ ich Dir Deine meinung … besonders, da es nicht meine ist!
ansonsten war Deine Antwort ziemlich kleinkarriert und dumm!
Grüße
Raimund

Tja

weil man mir vorwirft (nicht die drei) Nationalist,
Faschist… zu sein, weil ich gerne Deutscher bin und auch
noch darauf stolz bin!

hi raimund,

diese vorwürfe muss sich wohl jeder gefallenlassen, der es wagt, auszusprechen, ein stolzer deutscher zu sein. finde dich damit ab, ich habs mittlerweile auch. andererseits, man kann solchen vorwürfen ja auch vorbeugen, in dem man gar nicht erst auspricht, was man denkt. vor allem: nimm nicht immer alles so bierernst.

pflege deinen stolz und hüte ihn.

CIAo

P.S.: ich muss aber sagen, ich hab hier in den politikbrettern noch niemanden gelesen, der dich direkt und wörtlich als nazi und/oder faschist bezeichnet. oder hab ich da was überlesen?

Bye

Aber Raimund!
Ich bin stolz auf meine Leistung, die ich selbst erbracht habe. Ich wäre sicherlich auch stolz ein Engländer, Franzose oder Spanier zu sein. Letztere können das übrigens sehr gut. Stolz sein für was? Gern etwas sein, doch eher. Übrigens bin ich nicht stolz, sondern eher entzückt, was Vivaldi und Monteverdi geschaffen haben. Muß ich deswegen ein Italiener sein? Oder ließ doch mal Puschkin. Ich bin stolz ein Mensch zu sein.

Bitte laß Herrn Rau zufrieden. Er macht uns doch keine Schande.

Gruß, Alexander

lieber von Dir als dumm bezeichnet werden, als meine Vorfahren zu missachten!
Grüße
Raimund

ach Raimund, ich bereue es schon darauf überhaupt zu antworten, während ich es tippe…

Vielleicht sollten wir uns darauf einigen, dass wir beide nichts mehr posten, wenn es außer Beleidigungen inhaltslos ist?
(Wobei mein Posting meiner Meinung nach Inhalt hatte, auf den du - aus lauter Stolz wahrscheinlich - nicht einzugehen geruhst.)

Salzmann

Nicht als…
… nazi und/oder faschist, aber als fleissigen Polemiker, Pauschalisierer und Volksrepräsentant

GRÜSSE VOM ALLESWISSENDEN LEHRER!!!