Hallo Rai.Fa,
Von Freunden werde ich gefragt ob es denn wichtig sei, eine
Weltanschauung zu haben. Sie führe doch nur zu nie endenden
Streit und mitunter zu härtesten Auseinandersetzungen.
„Weltanschauung“ ist ein Begriff aus der
nationalsozialistischen Ideologie. Wenn
man sich dieses furchtbare Wort mal so
intoniert, wie es Adolf Hitler getan hat,
sollte klar werden, dass „Anschauung“ eigent-
lich etwas sehr unphilosophisches ist 
Ausserdem: Alfred Rosenberg, Reichsleiter der NSDAP
für Weltanschauung und Aussenpolitik: 1933-1945.
Was ist eure Meinung dazu.
Meine Antwort hierzu ist eindeutig: Ja! Man sollte versuchen
die Teile des großen, schwierigen mehrdimensionalen Puzzle
zusammenzusetzen.
Mit der „Weltanschauung“ eng verbunden ist der
„richtige weltanschauliche kategorische Imperativ“,
welcher besagt: „Handle immer genau so, dass der Führer,
wenn er davon Kenntniss hätte, es für gut befinden würde“.
Maßgebend dabei ist natürlich der freie Wille und die Lust am
Zusammensetzen, die Ausdauer und die Freude am Finden. Dabei
sollte aber immer der Weg wichtiger sein als das Ziel. Die
„Freiheit des anders Denkenden“ ist diesmal durchaus mit
Höflichkeit und Toleranz zu empfehlen. Eitelkeit, Hochmut und
Rechthaberei behindern auf den Weg zur Wahrheit.
Bei der „Weltanschauung“ ist vor allem der Rassenstandpunkt
wichtig. Übrigens: im real existierenden Sozialismus wurde
das zum „Klassenstandpunkt“ modifiziert. Die „Weltanschauung“
blieb erhalten.
Ist nicht Wahrheit letztlich die Proposition und kumulative
Erfahrung ALLER?
Wahrheit ist das, was in einem Zeitalter als wahr gilt.
Nicht gegeneinander löst man die schwierigen Probleme dieser
Welt, nur gemeinsam, mit oben genannten ethischen Regeln.
Die Empfindung, dass die Probleme „der Welt“ schwierig
sind, setzt zwei Dinge voraus.
- man hat ein „Bild von der Welt“ wie sie scheinbar ist,
- man nimmt an, dass man die „Weltstruktur“ durchschaut
hat und daher eine eigene Einwirkung über Kausalität zu
einer „Verbesserung“ hinführt.
Grüße
CMБ