Ist Joschka Fischer tatsächlich Professor

Hi,

Höchstens hinsichtlich des Vorstrafenregisters…

Stimmt deine Scheiße stinkt natürlich nicht. Der Mann hat sich
kritisch mit seiner Vergangenheit auseinandergesetzt und sie
nicht wie viele andere Politiker bestritten.

Bitte???

Hat ers bestritten? Nein! Haben sich bis heute viele Mitglieder der CDU wahrheitsgemäß zum Spendenskandal geäußert? Nein! Und die Männer waren alle schon im gestandenen Alter!

Gerade seine Leistungen bei der Vermittlung im Nahostkonflikt
sind international unbestritten.

Ja, wir sehen die Erfolge…

Genauso wie die eines Herrn Kissinger, Herrn Clinton, Herrn
Carter, Herrn Kinkel u.s.w. und u.s.w.! Diplomatisches
Fingerspitzengefühl kann man dem Mann denoch nicht absprechen.

Ich fasse es nicht.

Mir sind mehr als genügend Komentare von sogenannten außenpolitischen Fachleuten der CDU bekannt die aber mal voll mit dem Kopf vor die Wand gelaufen wären!

Mit Fischer hätte es keine Wiedervereinigung gegeben.
Informiere Dich mal über die Haltung der Genossen zum Thema
damals…

Hab ich das irgendwo so dargestellt? Nein! Auch wenn mir da nur die Haltung der SPD bekannt ist! Les nicht immer zwischen den Zeilen wo es dir nur irgend möglich erscheint! Ich traus dir auch zu ohne solche Finten zu kontern!

MFG
Marcel

  • F. Merz (verdiente vor und nach seiner politischen Karriere
    mehr als währenddessen)

Ach der gute Fritz, der in der eigenen Partei nicht mehrheitsfähig war?
Was hat der denn politisch erreicht im Vergleich zu Fischer als AM?

  • G. Schröder (auch zuvor als Anwalt gut verdient)

Guter Witz. Der war früher Juso-Chef, schon vergessen? Also ein Gegenbeispiel für Deine windigen Behauptungen.

  • P. Gauweiler: erstklassiger Jurist in M.

Was soll hier ein bayrischer Lokalpolitiker beweisen?

  • F.J. Strauß: hat allein über Schmiergelder mehr verdient,
    als während seiner politischen Karriere

Der Gag ist Dir nun wirklich gelungen.

Es fällt jedoch auf, dass mir kein einziger Altkommunist
einfällt, der außerhalb der Politik lebensfähig gewesen wäre.

Auch wenn ich diese Behauptung für sinnfrei halte, ein Beispiel:
Gysi, Gregor. Erfolgreicher Anwalt vor und während seiner politischen Laufbahn.

Zudem die Behauptung, dass nur materiell „unabhängige“ Politiker gut wären, ist Quatsch. Guck nach USA, George W. war auch schon vor seiner Präsidentschaft Millionär. Ein Qualitätsbeweis?
Cheney, millionenschwerer Geschäftsmann, Paradebeispiel für die Verquickung geschäftlicher und politischer Interessen, ein guter Poltiker?
Gruß b.

Hallo b.

Ich meine irgend etwas, das nicht mit „Turnschuhe“,
„Steinewerfer“ oder „Sponti“ beginnt?

Das ist doch durchaus kennzeichnend.

C-

Fischer hat über die Grüne Partei das Land Milliarden
gekostet.
Einige davon waren gut angelegt, andere nicht.

Der eklatanteste Fehler dieser Partei und somit Fischers war
die Abschaltung der Kernkraftwerke.

Was jetzt? Hat er Fehler als Aussenminister gemacht oder hat seine Partei Fehler gemacht?
Und was die Abschaltung von Kraftwerken angeht die den Steuerzahler zig Milliarden an Subventionen gekostet haben (aufgebürdet von Union und FDP), die niemals gebaut worden wären wenn die Industrie alleine die Kohle hätte auf den Tisch legen müssen, die allesamt immer noch mit „vorläufigen“ Betriebsgenehmigungen laufen (weil zum regelkonformen Betrieb eines KKW eine Endlagerstätte vorhanden sein müsste) kann ich nur applaudieren. Diese Technik ist Schrott und kann noch nicht einmal im Ansatz das Klimaproblem weltweit lösen. Wer das behauptet sollte einmal studieren wieviele KKW gebaut werden müssten um konventionelle Kraftwerke zu ersetzen, damit einen nennenswerten Einfluss auf den CO2 Austoss zu generieren, und was das kosten würde. Dafür kann sie Landstriche auf hunderte Jahre unbewohnbar machen, oder würdest Du mit Deiner Familie gerne in La Hague, Sellafield oder Pribiat wohnen? Die Zukunft gehört regenerativen Quellen und warum Konservative an dieser atomaren Scheisse kleben ist mir unverständlich.

Ausserdem sind in Deutschland bisher erst 2 KKW abgeschaltet worden. Uraltmeiler deren Betrieb sich ohnehin nicht mehr gerechnet hat. Wo als Mathias ist die Kohle die das den Steuerzahler kostet?

Und noch eine Frage: Könntest Du vollkommen schmerzfrei neben einem KKW leben wollen? Sagen wir in Grafenrheinfeld z.B.?

Gruss
Tom

Auch Hi

Naja, immerhin lagen da 30 Jahre dazwischen, eine Zeitspanne
in der man durchaus reifen kann, darf, muss.

Das hatte oder hätte ich auch erwartet, aber in meiner Wahrnehmung ist da nicht viel geschehen.

Von im Stich gelassen kann ja wohl keine Rede sein. Künast,
Roth, Bütikofer & Co sind doch gottfroh sich endlich vom
Übervater emanzipieren zu können.

Und jetzt haben sie den Vor-Fischer-Richtungsstreit Fundis-Realos am Hals, s. letzter Parteitag, bei dem er nichts beigetragen hat. Die Folgen werden sie bei der nächsten Wahl ausbaden, während er irgendwo in der Welt Vorträge hält.
Man soll ja bei Politikern nicht wie bei normalen Menschen auf Dankbarkeit rechnen, aber was er sich da geleistet hat, das war schon kraß!

Gruß
Cassius

Eines aus mindestens 51% mündigen Bürgern mit der Bereitschaft
zum Mit- und Weiterdenken würde zunächst ausreichen…

Wobei Du natürlich bestimmst, wer das ist, oder?
Was machst Du eigentlich mit dieser Einstellung in der Nähe der FDP? An sich müsste jeder echte Liberale weinen bei einem solchen Parteigänger. Aber letztendlich war das ja schon immer das Problem der FDP, dass sie zum Gutteil weniger liberal als klientel ist und gerne auch mal nach rechts außen votiert, wenns passt. Schade eigentlich, wäre ansonsten echt ne Alternative derzeit …

Gruß
Jürgen

*Gähn*

Das ist doch durchaus kennzeichnend.

Ich wusste es.

Gute Nacht b.

Hi!

Höchstens hinsichtlich des Vorstrafenregisters…

Stimmt deine Scheiße stinkt natürlich nicht. Der Mann hat sich
kritisch mit seiner Vergangenheit auseinandergesetzt und sie
nicht wie viele andere Politiker bestritten.

Bitte???

Hat ers bestritten? Nein!

Er hat sich aus dem Mordfall an dem Polizisten in FFM herausgewunden.
Die Bilder waren relativ klar.
Aber hier greift eben der Selbstschutz.

Haben sich bis heute viele
Mitglieder der CDU wahrheitsgemäß zum Spendenskandal geäußert?

Das hat eine etwas andere Qualität. Diesen Vergleich würde ich als Betroffener strafrechtlich verfolgen lassen…

Nein! Und die Männer waren alle schon im gestandenen Alter!

Gerade seine Leistungen bei der Vermittlung im Nahostkonflikt
sind international unbestritten.

Ja, wir sehen die Erfolge…

Genauso wie die eines Herrn Kissinger, Herrn Clinton, Herrn
Carter, Herrn Kinkel u.s.w. und u.s.w.! Diplomatisches
Fingerspitzengefühl kann man dem Mann denoch nicht absprechen.

Ich fasse es nicht.

Mir sind mehr als genügend Komentare von sogenannten
außenpolitischen Fachleuten der CDU bekannt die aber mal voll
mit dem Kopf vor die Wand gelaufen wären!

Komischerweise ist es bei denen immer deutlich weniger peinlich…

Mit Fischer hätte es keine Wiedervereinigung gegeben.
Informiere Dich mal über die Haltung der Genossen zum Thema
damals…

Hab ich das irgendwo so dargestellt? Nein! Auch wenn mir da
nur die Haltung der SPD bekannt ist! Les nicht immer zwischen
den Zeilen wo es dir nur irgend möglich erscheint! Ich traus
dir auch zu ohne solche Finten zu kontern!

Das ist einer der wichtigsten Punkte, und Du bezeichnest es als „Finte“?

Unglaublich.

Wenn ich mir manche Ossis, v.a. in der Politik, so ansehe, wünsche ich mir auch manchmal die Mauer zurück.
Dies aber nur im Affekt, denn ich wusste schon als Teenager, dass die Teilung des Landes falsch war und es eine WV geben wird.
Was ich jedoch bereits damals nicht verstehen konnte ist, weshalb linke westdeutsche Politiker oder Aktivisten ernsthaft dagegen argumentierten.

Das zeigt doch alleine schon, wo diese Leute stehen.

Grüße,

Mathias

Hallo!

Fischer hat über die Grüne Partei das Land Milliarden
gekostet.
Einige davon waren gut angelegt, andere nicht.

Der eklatanteste Fehler dieser Partei und somit Fischers war
die Abschaltung der Kernkraftwerke.

Was jetzt? Hat er Fehler als Aussenminister gemacht oder hat
seine Partei Fehler gemacht?

Man kann das nicht trennen.
Fischer war Vordenker, Souffleur und Alter Ego der Grünen und er war Außenminister.
Er trennte nicht, also wie können wir trennen?

Er hat in beiden Funktionen eklatante Fehler gemacht, aber natürlich auch Positives geleistet.
Generell jedoch würde es Deutschland heute besser gehen, wenn er Mitte der 90er zurück zum Taxlerjob gefunden hätte…

Und was die Abschaltung von Kraftwerken angeht die den
Steuerzahler zig Milliarden an Subventionen gekostet haben
(aufgebürdet von Union und FDP), die niemals gebaut worden
wären wenn die Industrie alleine die Kohle hätte auf den Tisch
legen müssen, die allesamt immer noch mit „vorläufigen“
Betriebsgenehmigungen laufen (weil zum regelkonformen Betrieb
eines KKW eine Endlagerstätte vorhanden sein müsste) kann ich
nur applaudieren.

Danke…

Fakt ist: wer CO2 und Feinstaub reduzieren will, braucht Wasserkraft und/oder Kernenergie.

Diese Technik ist Schrott und kann noch
nicht einmal im Ansatz das Klimaproblem weltweit lösen.

Aber die neuen Kohlekraftwerke in D werden natürlich dazu beitragen…

Wer
das behauptet sollte einmal studieren wieviele KKW gebaut
werden müssten um konventionelle Kraftwerke zu ersetzen, damit
einen nennenswerten Einfluss auf den CO2 Austoss zu
generieren, und was das kosten würde.

Das wären ca. 1.000 Stück, habe ich mal gelesen.
So werden eben ca. 3.000 Kohlekraftwerke gebaut. Ist das besser oder im Endeffekt billiger?

Dafür kann sie
Landstriche auf hunderte Jahre unbewohnbar machen, oder
würdest Du mit Deiner Familie gerne in La Hague, Sellafield
oder Pribiat wohnen?

Nein, ich wohne in München und bleibe dort noch ein bisschen. Wir haben 30Km weiter ein AKW.

Die Zukunft gehört regenerativen Quellen
und warum Konservative an dieser atomaren Scheisse kleben ist
mir unverständlich.

Weil die regenerativen Quellen alle zusammen noch nicht einmal NEw York versorgen könnten.

Sobald hier ein vernünftiger(!) Vorschlag käme, wäre ich dabei.
Bislang reicht es aber gerade für einzelne Modelldörfer.

Ausserdem sind in Deutschland bisher erst 2 KKW abgeschaltet
worden. Uraltmeiler deren Betrieb sich ohnehin nicht mehr
gerechnet hat. Wo als Mathias ist die Kohle die das den
Steuerzahler kostet?

Ich verweise auf die neuen Kohlekraftwerke und deren Folgekosten. Die durch sie verursachten Umweltschäden kommen garantiert.
Die Wahrscheinlichkeit hingegen, dass ein AKW hochgeht, geht gegen 0.

Und noch eine Frage: Könntest Du vollkommen schmerzfrei neben
einem KKW leben wollen? Sagen wir in Grafenrheinfeld z.B.?

Ich lebe doch ganz nahe an einem AKW.

Grüße,

Mathias

Hallo Jürgen,

Eines aus mindestens 51% mündigen Bürgern mit der Bereitschaft
zum Mit- und Weiterdenken würde zunächst ausreichen…

Wobei Du natürlich bestimmst, wer das ist, oder?

nein, das bestimmt die Logik.

Es ist völlig klar, welche Maßnahmen zu treffen sind, um D auch in Zukunft als wohlhebenden Staat existieren zu lassen.
Komischerweise wird dies von den meisten Staatslenkern negiert und vom Großteil des Volkes nicht erkannt oder gar verdrängt.

Was machst Du eigentlich mit dieser Einstellung in der Nähe
der FDP? An sich müsste jeder echte Liberale weinen bei
einem solchen Parteigänger.

Ich bin kein Mitglied der FDP.
Allerdings würde diese sich vermutlich über 51% Wählerstimmen freuen.

Aber letztendlich war das ja schon
immer das Problem der FDP, dass sie zum Gutteil weniger
liberal als klientel ist und gerne auch mal nach rechts außen
votiert, wenns passt. Schade eigentlich, wäre ansonsten echt
ne Alternative derzeit …

Naja, das mit dem „rechtsaußen“ überhöre ich mal geflissentlich.

Ich kenne dies Anfeindungen natürlich, zutreffend sind sie durch die Wiederholung jedoch nicht.
Der Prophet gilt eben nichts im eigenen Land… :wink:

Grüße,

Mathias

Hi!

  • F. Merz (verdiente vor und nach seiner politischen Karriere
    mehr als währenddessen)

Ach der gute Fritz, der in der eigenen Partei nicht
mehrheitsfähig war?

Das beweist nicht, dass er schlecht war, sondern dass ein Haufen Juristen ihn nicht verstanden hat.

Was hat der denn politisch erreicht im Vergleich zu Fischer
als AM?

Er hat den Deutschen ehrlich gesagt, was nötig ist.
Als einer der ganz, ganz wenigen seit Adenauer.

  • G. Schröder (auch zuvor als Anwalt gut verdient)

Guter Witz. Der war früher Juso-Chef, schon vergessen? Also
ein Gegenbeispiel für Deine windigen Behauptungen.

Was war zwischen Juso und Bundeskanzleramt?

  • P. Gauweiler: erstklassiger Jurist in M.

Was soll hier ein bayrischer Lokalpolitiker beweisen?

Er hat immerhin schon einmal das ganze Land aufgemischt…

Ich halte persönlich jedoch nichts von ihm.

  • F.J. Strauß: hat allein über Schmiergelder mehr verdient,
    als während seiner politischen Karriere

Der Gag ist Dir nun wirklich gelungen.

Wer ko der ko…

Es fällt jedoch auf, dass mir kein einziger Altkommunist
einfällt, der außerhalb der Politik lebensfähig gewesen wäre.

Auch wenn ich diese Behauptung für sinnfrei halte, ein
Beispiel:
Gysi, Gregor. Erfolgreicher Anwalt vor und während seiner
politischen Laufbahn.

Einverstanden.
Gysi ist wirklich gut.
Er ist ein übler Brandstifter und Opportunist, aber er ist gut.

Zudem die Behauptung, dass nur materiell „unabhängige“
Politiker gut wären, ist Quatsch.

Nein, das ist die einzig wahre Lehre…

Guck nach USA, George W. war
auch schon vor seiner Präsidentschaft Millionär. Ein
Qualitätsbeweis?

Was für ein Gegenbeispiel.
Zumal Präsidentschaftskandidaten in den USA direkt von Spenengebern abhängig sind.
Das ist ein ausgesprochen korruptes Wahlsystem.

Cheney, millionenschwerer Geschäftsmann, Paradebeispiel für
die Verquickung geschäftlicher und politischer Interessen, ein
guter Poltiker?

Bedingt, ja.

Wie ist es mit Bill Clinton?
Der war zwar nicht reich, aber konnte sich immerhin außerhalb des Politikbetriebes ernähren.

In Deutschland bleiben da nur ein paar Beamte und Lehrer, die aber auch im wirklichen leben kaum Chancen hätten.

Wie es halt so ist: der Bundetag ist mal voller, mal leerer. Aber immer voller Lehrer…

Grüße,

Mathias

Das ist doch durchaus kennzeichnend.

Ich wusste es.

Gute Nacht b.

Die Wahrheit tut immer weh…

Hallo

Wie es halt so ist: der Bundetag ist mal voller, mal leerer.
Aber immer voller Lehrer…

Na kein Wunder, für die paar Kröten würde ich ganz bestimmt nicht meinen Beruf wechseln. Insbesondere würde ich dafür nicht Gefahr laufen wollen, nach der nächsten oder übernächsten Wahlperiode mein Mandant nicht mehr zu erhalten und dann bin ich so lange aus meinem jetzigen Job heraus, dass sich meine Karriere erledigt hat.

Ich kenne auch sonst keine wirklich qualifizierten Betriebswirte, Juristen, Ingenieure, etc. die bei den wenigen Anreizen bereit wären, ihren jetzigen Job aufzugeben.

Was bleibt da noch außer Lehrern…

Gruß
Dea

Nebelkerzenwerfer?
Bleib mal bei einem Thema.

Ich liefere gerne später noch ein paar nach.

Wo sind jetzt die Beispiele aus der obersten Politikeretage, also Regierungsmitglieder, die parallel zu ihrer politischen Karriere eine genauso erfolgreiche berufliche hatten?
Ich behaupte es gibt sie nicht. Weder rechts noch links noch oben noch unten.

b.

(nada)

Hallo Mathias

Fakt ist: wer CO2 und Feinstaub reduzieren will, braucht
Wasserkraft und/oder Kernenergie.

Wer CO2 und Feinstaub reduzieren will soll zunächst bei sich anfangen: Auto stehen lassen, Bahn fahren, auf Flugreisen verzichten, Haus isolieren etc. etc.
Der Staat muss konsequent auf neue Technologien setzen: Solar, Wasser, Wind ausbauen, CO2 Absorbtion aus Rauchgasen und Geothermie erforschen und etablieren.

Wir sind in der Lage unseren Energiebedarf ohne KKW zu decken und dabei gleichzeitig die Klimaziele erfüllen wenn es uns das wirklich wert ist. Und wir wären wieder einmal in einer Technologie führend.

Diese Technik ist Schrott und kann noch
nicht einmal im Ansatz das Klimaproblem weltweit lösen.

Aber die neuen Kohlekraftwerke in D werden natürlich dazu
beitragen…

Wenn sie in ein paar Jahren mit CO2 Ansorptionsanlagen ausgestattet werden schon. Siehe hierzu CASTOR Projekt der EU (CO2 Capture and Storage).

Das wären ca. 1.000 Stück, habe ich mal gelesen.
So werden eben ca. 3.000 Kohlekraftwerke gebaut. Ist das
besser oder im Endeffekt billiger?

Wo würdest Du denn bitte in Deutschland 20, 30 oder 50 neue Reaktoren hinstellen? Du glaubst doch nicht im ernst dass Du das irgendwie durchbringen würdest. Selbst die stärksten Befürworter dieser Technik aus dem konservativen Kernland der schönen Republik ziehen ganz schnell den Schwanz ein wenn so ein Ding in ihren Wahlkreis kommen soll - dass sage ich Dir. Insofern handelt es sich um eine Scheindebatte, weil
a) die Industrie ohne Milliardenhilfen gar nix baut und
b) die Bevölkerung keine neuen KKW haben will und schon gar nicht vor der eigenen Haustüre.

Weil die regenerativen Quellen alle zusammen noch nicht einmal
NEw York versorgen könnten.

Was erzählst Du da? Alleine der Anteil in Deutschland entspricht ca. 4 Millionen Einwohneräquivalenten oder eben 5% am Gesamtmarkt. Deine Zahl kann also nicht stimmen.

Sobald hier ein vernünftiger(!) Vorschlag käme, wäre ich
dabei.
Bislang reicht es aber gerade für einzelne Modelldörfer.

Quatsch! Wie oben beschrieben wären alleine in Deutschland 4 Millionen Menschen regenerativ zu versorgen. In den skandinavischen Ländern liegt die Zahl bei 5 - 6 Millionen. Es ist also vollkommener Quatsch was Du über die Modelldörfer sagst.

Gruss
Tom

Hi!

Fakt ist: wer CO2 und Feinstaub reduzieren will, braucht
Wasserkraft und/oder Kernenergie.

Wer CO2 und Feinstaub reduzieren will soll zunächst bei sich
anfangen: Auto stehen lassen, Bahn fahren, auf Flugreisen
verzichten, Haus isolieren etc. etc.

Das ist alles Käse, v.a. die Industrie will mit Strom versorgt werden und die können nciht einfach mal das Licht ausmachen oder das Rad nehmen.

Der Staat muss konsequent auf neue Technologien setzen: Solar,
Wasser, Wind ausbauen, CO2 Absorbtion aus Rauchgasen und
Geothermie erforschen und etablieren.

Ja, einverstanden. Damit decken wir dann 15-20% des Bedarfes.
Und der Rest kommt aus der Steckdose…?

Wir sind in der Lage unseren Energiebedarf ohne KKW zu decken
und dabei gleichzeitig die Klimaziele erfüllen wenn es uns das
wirklich wert ist. Und wir wären wieder einmal in einer
Technologie führend.

Du vergisst, dass es nicht nur um private Haushalte geht und einige Umweltschutzkonzepte wie Elektroautos, Wasserstoffautos und Elektroheizungen anstelle von Öl einen erhöhten Strombedarf zur Folge haben.

Diese Technik ist Schrott und kann noch
nicht einmal im Ansatz das Klimaproblem weltweit lösen.

Aber die neuen Kohlekraftwerke in D werden natürlich dazu
beitragen…

Wenn sie in ein paar Jahren mit CO2 Ansorptionsanlagen
ausgestattet werden schon. Siehe hierzu CASTOR Projekt der EU
(CO2 Capture and Storage).

Was passiert mit den Filtern?
Wieviel wird wirklich gefiltert?

Das wären ca. 1.000 Stück, habe ich mal gelesen.
So werden eben ca. 3.000 Kohlekraftwerke gebaut. Ist das
besser oder im Endeffekt billiger?

Wo würdest Du denn bitte in Deutschland 20, 30 oder 50 neue
Reaktoren hinstellen?

Deutschland bräuchte m.W. 10 neue Reaktoren. Wir haben genug Brachland im Osten und Norden dafür.

Du glaubst doch nicht im ernst dass Du
das irgendwie durchbringen würdest. Selbst die stärksten
Befürworter dieser Technik aus dem konservativen Kernland der
schönen Republik ziehen ganz schnell den Schwanz ein wenn so
ein Ding in ihren Wahlkreis kommen soll - dass sage ich Dir.

So ist es.
Dafür kann ich aber auch nichts.
Der Mensch ist eben dumm und meint, das werde sich schon alles irgendwie lösen.

Insofern handelt es sich um eine Scheindebatte, weil
a) die Industrie ohne Milliardenhilfen gar nix baut und
b) die Bevölkerung keine neuen KKW haben will und schon gar
nicht vor der eigenen Haustüre.

Das ist in der Tat korrekt.

Weil die regenerativen Quellen alle zusammen noch nicht einmal
NEw York versorgen könnten.

Was erzählst Du da? Alleine der Anteil in Deutschland
entspricht ca. 4 Millionen Einwohneräquivalenten oder eben 5%
am Gesamtmarkt. Deine Zahl kann also nicht stimmen.

Es war ein übetreibenes Beispiel.
Woher holst Du die übrigen 95% und v.a. die Steigerungsraten?

Sobald hier ein vernünftiger(!) Vorschlag käme, wäre ich
dabei.
Bislang reicht es aber gerade für einzelne Modelldörfer.

Quatsch! Wie oben beschrieben wären alleine in Deutschland 4
Millionen Menschen regenerativ zu versorgen. In den
skandinavischen Ländern liegt die Zahl bei 5 - 6 Millionen. Es
ist also vollkommener Quatsch was Du über die Modelldörfer
sagst.

Keineswegs. Skandinavien hat stapelweise Seen und Meer.
Wir haben 4% regenerative Energien. Das war´s. Du schreibst es doch selbst.
Wo willst Du denn noch Wasserkraftwerke mit interessanter Kapazität bauen?

Dann doch lieber eine gut gefilterte Müllverbrennungsanlage mit Fernwärme.

Warum bringst Du hier kein Konzept, welches zumindest mal 50% des Bedrfes decken kann?
Glaubst Du, man spart sich in D auf 4% runter? Das kann nur klappen, wenn die SED zusammen mit den Grünen an die Regierung kommt…

Wir müssen uns damit abfinden, dass der Strombedarf steigt, nicht fällt.
Nun können wir selbst alle AKWs abschalten und den Atomstrom aus dem Ausland beziehen, wo wir keine Kontrolle über die Sicherheit haben, oder eben selbst in den sauren Apfel beissen.

Oder aber die Steuern auf Energie so massiv verteuern, dass Industrie und Bevölkerung massiv sparen müssen. Die Industrie wird dann abwandern, die Bevölkerung frieren.

Ein Mittelweg wäre hier wohl vernünftig, und hier sollte jeder Immobilieneigentümer etwas tun, z.B. Solarzellen installieren, isolieren u.s.w.

Deutschland in ein Land der Bewohner nagelneuer Niedrigenergie-Holz-EFHs und Radfahrer zu verwandeln, wird jedoch auf absehbare Zeit nicht funktionieren. Dafür sind wir viel zu arm.

Grüße,

Mathias

Hi!

Bleib mal bei einem Thema.

Ich liefere gerne später noch ein paar nach.

Wo sind jetzt die Beispiele aus der obersten Politikeretage,
also Regierungsmitglieder, die parallel zu ihrer
politischen Karriere eine genauso erfolgreiche berufliche
hatten?

Die darf es nicht geben, sonst hätten sie ihren Politikjob nicht ernst genommen.

Ich behaupte es gibt sie nicht. Weder rechts noch links noch
oben noch unten.

Links gibt es die in ausreichender Zahl. Als für den Bundestag freigestellter Lehrer bleiben einem einige Ansprüche erhalten…

Grüße,

Mathias

Hi

Das ist alles Käse, v.a. die Industrie will mit Strom versorgt
werden und die können nciht einfach mal das Licht ausmachen
oder das Rad nehmen.

Ich sagte ja auch nur, daß man zunächst bei sich selber anfangen sollte.

Ja, einverstanden. Damit decken wir dann 15-20% des Bedarfes.
Und der Rest kommt aus der Steckdose…?

Mathias, in 100 Jahren gibt es weder Erdöl, noch Kohle, noch Uran - wir werden also wohl oder übel in einem absehbaren Zeitraum unseren Bedarf regenerativ decken müssen. Volle 100%!

Wenn sie in ein paar Jahren mit CO2 Ansorptionsanlagen
ausgestattet werden schon. Siehe hierzu CASTOR Projekt der EU
(CO2 Capture and Storage).

Was passiert mit den Filtern?
Wieviel wird wirklich gefiltert?

Nix Filter! Selektive Absorption in ein Lösemittel, Desorption und Verbringung in ehemalige Erdgaslagerstätten. Macht die KWh ca. 20% teurer.

Wo würdest Du denn bitte in Deutschland 20, 30 oder 50 neue
Reaktoren hinstellen?

Deutschland bräuchte m.W. 10 neue Reaktoren. Wir haben genug
Brachland im Osten und Norden dafür.

17 Reaktoren erzeugen im Augenblick 25% unseres Stroms. Was erreichen wir durch 10 weitere Meiler?

Keineswegs. Skandinavien hat stapelweise Seen und Meer.
Wir haben 4% regenerative Energien. Das war´s. Du schreibst es
doch selbst.
Wo willst Du denn noch Wasserkraftwerke mit interessanter
Kapazität bauen?

Regenerative Quellen umfassen Solarenergie, Biomasse, Windkraft, Gezeiten, Geothermie und natürlich auch Wasserkraft. Die Etablierung dieser Techniken kann natürlich nicht unilateral erfolgen.

Warum bringst Du hier kein Konzept, welches zumindest mal 50%
des Bedrfes decken kann?
Glaubst Du, man spart sich in D auf 4% runter? Das kann nur
klappen, wenn die SED zusammen mit den Grünen an die Regierung
kommt…

Vielleicht sollte man einfach mal das Brett vorm Kopf abschrauben. Dein Approach geht noch 20 Jahre gut, danach sind wir im Arsch.

Wir müssen uns damit abfinden, dass der Strombedarf steigt,
nicht fällt.

Korrekt!

Oder aber die Steuern auf Energie so massiv verteuern, dass
Industrie und Bevölkerung massiv sparen müssen. Die Industrie
wird dann abwandern, die Bevölkerung frieren.

Spätestens wenn die Primärquellen erlöschen wirst Du sehen wohin uns diese Denke bringen wird. Dann kannst Du weiterhin der Wirtschaft in den Allerwertesten kriechen, daß hilft dann auch nicht mehr. Aber es ist offensichtlich so verdammt wichtig noch 40, 50 Jahre Profit aus dieser kranken Scheiße rauszuziehen und/oder sich den Zugang zu Energie mit Waffengewalt zu sichern, dann gehts noch ein paar Jährchen länger.

Und was ist Dein Konzept für danach? Wenn es kein Uran mehr gibt und wir alles Öl und Gas dieser Erde verfeuert haben um uns die Ärsche zu wärmen? Dann beissen wir getrost ins Gras und überlassen alles folgende unseren Enkeln.

Gruß
Tom

Hallo!

Das ist alles Käse, v.a. die Industrie will mit Strom versorgt
werden und die können nciht einfach mal das Licht ausmachen
oder das Rad nehmen.

Ich sagte ja auch nur, daß man zunächst bei sich selber
anfangen sollte.

Dieser Effekt wäre recht gering.
Bei mir z.B. gibt es kaum Potential zum Stromsparen. Zumeist Energiesparlampen, das Licht wird beiu Verlassen des Raumes ausgemacht, stromsparende, moderne Geräte werden eingesetzt, u.s.w.
So handeln auch die meisten leute, die ich kenne.

Das Problem ist die Indutrie und die Infrastruktur (Straßenbeleuchtung u.s.w.) Hier kann auch nur bedingt gespart werden.

Somit ist es einfach Unfug zu behaupten, man können alle AKWs abschalten und den bedarf durch alternative Energien decken.
Der Bedarf wied dann eben durch AKWs im Ausland gedeckt.

Ja, einverstanden. Damit decken wir dann 15-20% des Bedarfes.
Und der Rest kommt aus der Steckdose…?

Mathias, in 100 Jahren gibt es weder Erdöl, noch Kohle, noch
Uran - wir werden also wohl oder übel in einem absehbaren
Zeitraum unseren Bedarf regenerativ decken müssen. Volle 100%!

Das ist unwahr.
Uran wird es auch in 200 Jahren noch geben, es sind bei weitem noch nicht alle Vorräte entdeckt.
Erdöl zu verheizen, das man dringend für die Kunststoffproduktion braucht, ist zwar dumm, aber eben üblich. Kohl kann man ja von mir aus nutzen, solange noch welche vorhanden ist.

Generell wird sich die moderne Industriegesellschaft an einen steigenden anzahl von AKWs an der Stromerzeugung gewöhnen müssen.

Was dann nach dem Uran kommt, werden die Leute sehen, die dann leben.

So ist das eben.
Aktuell wird in der Umwelttechnologie noch zu wenig getan, die aktuellen Vorstöße wie das EON-Gezeitenkraftwerk (nette Imagewerbung, wann kommt die Strompreiserhöhung…?) können nur wenige Prozent des Bedarfs decken.

Das ist Fakt, auch wenn ich selbst natürlich auch lieber ausschließlich H2O KWs sehen würde.

Wenn sie in ein paar Jahren mit CO2 Ansorptionsanlagen
ausgestattet werden schon. Siehe hierzu CASTOR Projekt der EU
(CO2 Capture and Storage).

Was passiert mit den Filtern?
Wieviel wird wirklich gefiltert?

Nix Filter! Selektive Absorption in ein Lösemittel, Desorption
und Verbringung in ehemalige Erdgaslagerstätten. Macht die KWh
ca. 20% teurer.

Dann doch lieber AKW…

Im Ernst: es will dann wohl niemand bezahlen.

Ich würde es tun, meine Stromrechnung merke ich überhaupt nicht.

Wo würdest Du denn bitte in Deutschland 20, 30 oder 50 neue
Reaktoren hinstellen?

Deutschland bräuchte m.W. 10 neue Reaktoren. Wir haben genug
Brachland im Osten und Norden dafür.

17 Reaktoren erzeugen im Augenblick 25% unseres Stroms. Was
erreichen wir durch 10 weitere Meiler?

Die Rechnung geht nicht auf, neue AKW liefern deutlich mehr Strom als alte.

Keineswegs. Skandinavien hat stapelweise Seen und Meer.
Wir haben 4% regenerative Energien. Das war´s. Du schreibst es
doch selbst.
Wo willst Du denn noch Wasserkraftwerke mit interessanter
Kapazität bauen?

Regenerative Quellen umfassen Solarenergie,

Oh ja. Mal die Gesamtumweltbilanz angesehen? Mal gehört, was Silizium ist?

Biomasse,

Potential?

Windkraft, Gezeiten, Geothermie und natürlich auch
Wasserkraft. Die Etablierung dieser Techniken kann natürlich
nicht unilateral erfolgen.

Wie hoch ist das gesamte Potential dieser Technologien auf, sagen wir, 20 Jahre gerechnet. Wieviel wirklich gesicherter Anteil am Strombedarf kann abgedeckt werden?

Warum bringst Du hier kein Konzept, welches zumindest mal 50%
des Bedrfes decken kann?
Glaubst Du, man spart sich in D auf 4% runter? Das kann nur
klappen, wenn die SED zusammen mit den Grünen an die Regierung
kommt…

Vielleicht sollte man einfach mal das Brett vorm Kopf
abschrauben. Dein Approach geht noch 20 Jahre gut, danach sind
wir im Arsch.

Mein Apporach ist somit etwas realistischer als der Deine, fürchte ich…

In den 80ern hiess es schon mal, dass in 20 Jahren alles zuende wäre. Und? Es gibt noch genug Öl für locker 50 Jahre, die Luft in Deutschland ist sauberer als damals.

Wir müssen uns damit abfinden, dass der Strombedarf steigt,
nicht fällt.

Korrekt!

Und?

Wo ist Dein Konzept?

Oder aber die Steuern auf Energie so massiv verteuern, dass
Industrie und Bevölkerung massiv sparen müssen. Die Industrie
wird dann abwandern, die Bevölkerung frieren.

Spätestens wenn die Primärquellen erlöschen wirst Du sehen
wohin uns diese Denke bringen wird. Dann kannst Du weiterhin
der Wirtschaft in den Allerwertesten kriechen, daß hilft dann
auch nicht mehr. Aber es ist offensichtlich so verdammt
wichtig noch 40, 50 Jahre Profit aus dieser kranken Scheiße
rauszuziehen und/oder sich den Zugang zu Energie mit
Waffengewalt zu sichern, dann gehts noch ein paar Jährchen
länger.

Was ist Deine Alternative?

Es ist leicht, laut herumzumosern.

Wo ist Dein Konzept?

Und was ist Dein Konzept für danach? Wenn es kein Uran mehr
gibt und wir alles Öl und Gas dieser Erde verfeuert haben um
uns die Ärsche zu wärmen? Dann beissen wir getrost ins Gras
und überlassen alles folgende unseren Enkeln.

Es ist für mich im Nebel, was in 200 Jahren nach unserer heutigen Prognmose passiert. Es war ja noch nicht einmal vor 20 Jahren, als bereits das High-Tech Zeitalter angebrochen war, möglich, eine vernünftige Prognose für 15-20 Jahre zu stellen.

Ich selbst habe kein Konzept für die Energieversorgung in 200 Jahren.

Ich weiß nur, dass wir die Zeit, bis die ganze Welt mit Solarzellen und H2o KWs versorgt werden kann, mit AKWs überbrücken werden. Entweder mit sicheren Meilern, die wir selbst betreiben, oder mit vorgeschobenem Öko-Aktivismus und AKWs, die andere betrieben und auf deren Sicherheit wir keinen Einfluß haben. Das ist Fakt.

Somit ist die aktuelle deutsche Energiepolitik solange unsinnig, wie Deutschland nicht signifikanten EInfluß auf die Stromerzeugung in (zumindest) allen Industrieländern ausüben kann.

Grüße,

Mathias