seit mehreren Jahren bin ich Mitglied in der Tanzsportabteilung eines Vereins und sein nunmehr vier Jahren auch (lizensierter) Übungsleiter.
Während der Sportbund und auch das olympische Komitee (seit kurzem) kein Problem damit hat, Tanzen als Sport anzuerkennen, habe ich doch immer „Probleme“ mit den lieben Mitmenschen.
Da gibt es Leute, die Tanz nur als Show abtuen, die es als reine Freizeitbeschäftigung ohne sportlichen Wert betrachten (kann doch jeder) etc.
Der Extremfall in Bezug auf Männer (die ja im Paartanz notwendig sind): „Ein guter Tänzer muss schwul sein, das bin ich nicht, also will ich auch nichts mit „dem“ Sport zu tuen haben.“
Wie sieht es in eueren Augen aus: ist Tanzen für euch Sport bzw. wann ist Tanzen für euch Sport.
Wie sieht es in eueren Augen aus: ist Tanzen für euch Sport
bzw. wann ist Tanzen für euch Sport.
es kommt natürlich darauf an, wie man das Wort „Sport“ definiert. Ich hatte als Schüler dasselbe Problem mit „Schach“. Da ist das Problem noch auffälliger, weil ja scheinbar die körperliche Aktivität, die beim Tanzen ja augenscheinlich ist, wegfällt und nur der Wettkampfgedanke bleibt.
Ursprünglich (bis zum 17. Jh. in England und Frankreich) war „Sport“ eine Bezeichnung für körperliche „Übung“ (des Adels) und umfasste neben Reiten und Fechten auch Tanzen, Spielen und Jagen. Heute umfasst der Begriff alle körperlichen Betätigungen zur Verbesserung der körperlichen Verfassung einerseits, andererseits die jede wettkampfbezogene Betätigung im Sinne eines „Kräftemessens“.
Da Tanzen - und nebenbei: auch Schach, was die meisten bestreiten würden - beide Bereicht abdeckt, ist Tanzen ohne Frage als Sport zu bezeichnen.
Leider nützt das in den Diskussionen darüber sehr wenig.
(Wie ich aus leidvoller Erfahrung weiß.)
es kommt natürlich darauf an, wie man das Wort „Sport“
definiert. Ich hatte als Schüler dasselbe Problem mit
„Schach“. Da ist das Problem noch auffälliger, weil ja
scheinbar die körperliche Aktivität, die beim Tanzen ja
augenscheinlich ist, wegfällt und nur der Wettkampfgedanke
bleibt.
Ich habe von "Spitzen-"Schachspielern gehört, dass dieses auch körperlich fit sein müssen, damit sie die über doch sehr lange Zeit andauernde mentale Belastung aushalten.
Ursprünglich (bis zum 17. Jh. in England und Frankreich) war
„Sport“ eine Bezeichnung für körperliche „Übung“ (des Adels)
und umfasste neben Reiten und Fechten auch Tanzen, Spielen und
Jagen.
Toll - das wusste ich bisher nicht.
Heute umfasst der Begriff alle körperlichen
Betätigungen zur Verbesserung der körperlichen Verfassung
einerseits, andererseits die jede wettkampfbezogene Betätigung
im Sinne eines „Kräftemessens“.
Da Tanzen - und nebenbei: auch Schach, was die meisten
bestreiten würden - beide Bereicht abdeckt, ist Tanzen
ohne Frage als Sport zu bezeichnen.
Re-Hallo alleine
Wer noch niemals getanzt hat, ist natürlich davon nicht zu überzeugen. Aber Tanzen ist eindeutig Sport!
Lass dir nix anderes einreden.
Gruss Quirli
PS: Ich vermiss es sehr!
Beim Schach hätte ich vor Jahren auch immer gefragt: Was ist daran Sport?
Ich habe mal mit einem richtig guten Billiardspieler geredet. Er erklärte mir, dass er zum Ausgleich täglich joggt um fit zu sein, da er es sich nicht leisten kann nach einigen Stunden „Um-Den-Tisch-Rennen“ zittrig zu werden…