da stimme ich Dior zu. Aber dann hätte man auch keine giraffen
mit normalen Hälse finden sollen.
Eine frage der Populationsgrösse. tatsächlich scheint eine
kleine Population sich für eine schnelle Entwicklung viel
besser zu eignen als eine grosse. Das bedingt aber auch, dass
diese Fossis ziemlich selten sind.
Auch bei Stichproben (Fossilienfunde) bei kleiner Menge (kleine Population) ist es sehr wahrscheinlich, dass man nicht nur eine Sorte (lange Hälse) finden sollte. Ausserdem wieso sollen giraffen nurb eine kleine Pupulationsgrösse haben?
Zur Entwicklungsursache des langen Halses siehe auch
Simmons, R. E. and L. Scheepers. 1996. Winning by a neck:
sexual
selection in the evolution of giraffe. The American
Naturalist,
148(5): 771-786.
Wäre interessant, kann aber nicht englisch. Kannst du dies mir
kurz zusammen fassen?
Nur ganz kurz…
Lange Hälse sind sexuell attraktiver und erleichtern den Kampf
der Männchen um die weibchen… D.H. solche giraffen mit
längeren Hälsen haben eine höhere
Fortpflanzungswahrscheinlichkeit.
(Also nix mit „höhere Bäume abweiden, das ist ein
Nebeneffekt“)
Ist nur eine mögliche Erklärung für den Hals. Aber die Mänchen wollen doch Ihren Samen möglichst breit streuen.
Dazu die Beine müssen ja auch grösser werden, ansonsten lange Hälse nicht überleben. Und wenn gleichzeitig Beine und Hälse zufällig genetisch lang werden/mutieren, dann würden sie auch nicht überleben, da dann das Blutdrucksystem (welches bei griraffen ganz spezill ist und sein muss) nicht mehr funktionieren würde.
dass die these „Federn aus schuppen“ möglicherweise falsch
ist, stellt keine Widerlegung der Evolutionstheorie dar.
OK, das stimmt. Aber wie haben sich sonst die Vögel inkl
Federn entwickelt?
Forschen…
Federn waren ursprünglich wohl zur Isolierung da, nicht zum
Fliegen… Fliegen kam später.
Reine Annahme. Wieso musste dann isoliert werden? Welchen Vorteil brachte dies?
Mir geht es da auch nicht um Beweise. Ich gehe soweit und
sage, dass es nicht einmal eine plausible Theorie gibt, die
dies evolutiobstheoretisch erklärbar machen würde.
Die langsame kontinierliche Entwicklung (gemäss Evolution,
aufgrund der Vorteile) einer Puppe zum Schmetterling ist ja
nicht möglich. Sobald sich ein Tier verpuppt/metamorphose,
muss es sofort in dieser generation Zum Schmetterling oder so
werden, ansonsten es nicht überleben wüürde und sich deshalb
auch nicht weiterentwickel könnte.
Oder hast du eine nur plausible mögliche erklärung?
ursprüngliche Insekten hatten offenbar kein Puppenstadium,
sondern nur Larve - Imago sieht man noch bei Libellen.
Wie es bis zur Larve kam, wäre nebenbei auch noch interessant.
Stellen wir uns mal vor, dass eine Insektengruppe nun eine
gewisse Zeit braucht, nachdem es das larvenstadium hinter sich
geassen hat, um zum Imago zu werden (sagen wir mal ein bis
Zwei tage Ruhe…) und Starr auf einem Ast sitzen bleibt.
Voila… so hat es angefangen…
Du verschiebst das Umwandlungs-Problem auf die Larven.
Eine Umwandlung kann nicht evolutionsmässig langsam erfolgen, sie muss sofort geschehen. Ob von Larven zum „Endtier“ oder als Zwischenverpuppung. Nebenbei, wenn es so einfach gewesen wäre, dann sollte man heute die Umwandlung wie sie funktioniert doch kenne, was aber nicht der Fall ist.
Das ist die Evolutionstheorie, wie sie ursprünglich von Darwin
aufgestellt wurde. In der Zwischenzeit sind wir 150 Jahre
weiter.
Eben. Die ganze Evolutionstheorie ist aufgrund heutiger
Kenntnisse (wenn man sich damit beschäftigt) nur auf der
Mikroebene (Darvinfinken, anpassung) aber nicht auf der
Makroebene (Gattungssprünge) belegt. Auf der Makroebene sind
die Widersprücheetc wesentlich grösser.
Du glaubst doch nicht im ernst, dass eine theorie 150 jahre
unverändert überlebt, oder.
Ich nicht, aber es gibt einige, die sich im wesentlichen immer noch daran halten
Reden wir hier über die ursprünglichen Darwinschen Theorien
oder über den „State of the Art“
Gute Frage. Denke da wir bei Darvin zumindest im Grundsätzlichen einigermassen einig sind, gehen wir zu „State of the Art“
Sonst sind wir plötzlich in der politik, da kann
jemand etwas noch so gutes und ruichtiges sagen, wenn er aus
der falschen Ecke kommt, wird es abgelehnt. Deshalb bleiben
wir auf der sachebene, schlage ich vor.
gerne, aber das was wir hier machen, hat mit Religion nichts
mehr zu tun, wir sollten zu biologie umziehen.
Jein. Was Religiös richtig ist, kann wissenschaftlich nicht
falsch sein.
HÄ?
Wenn meine Religion sagt, dass Schweine fliegen können, können
dann Schweine fliegen?
Nein, dann wäre Deine Religion bzw zumindest dessen Interpretation falsch. Wollte also damit sagen, dass wenn es den Gott der Bibel gibt und die Bibel „wahr“ ist, dürfen keine Widersprüche zu der Wirklichkeit vorhanden sein. wenn also der wissenschaftliche Stand etwas anderse sagt, dann ist entweder die Wissenschaft noch teilweise falsch (siehe Darvin vor 150 Jahren), oder die interpretaion der bibel ist falsch.
Wenn die Evolution als Widerlegt gelten würde,
wäre nebst Ausserirdischen nur eine höhere Macht als Erklärung
der Atrtenvielfallt etc da.
Die Evolutionstheorie erklärt nur das WIE, nicht das WARUM!
Die frage nach dem spirituellen Sinn stellt sich in der
naturwissenschaft schlichtwegs nicht.
Stimmt, aber die Bibel sagt eben neben dem Warum auch etwas zum Wie
In Sedimentierschichten gibt es zwei,
bei denen man bei der einen nur wenige Lebewesen fesstellen
kann und bei der nächsten gibt es eine ganze Fülle und
Palatte. Man redet unter Erdwissenschaftler da von Artensprung
oder so. Ein Artensprung aber ist ja eigentlich
evolutionsmässig nicht erklärbar.
Der Ausdruck "Artensprung ist seit ungefähr 50 jahren sowas
von Out.
- hat man dank zäher Arbeit herausgefunden, dass die
"Artensprünge dadurch verursacht werden, dass in der Lücke
zwischen den entsprechenden schichten enorm viel Zeit steckt
- hat man bei jedem der früheren „Artensprünge“
herausgefunden, dass es zu einer „radiation“ gekommen ist.
Meist nach einem Aussterbeereigniss drängen die überlebenden
Arten und Gattungen in die freigewordenen ökologischen
Nischen. Die arten passen sich dann durch mutationsprozesse
diesen neu gewonnenen lebensräumen an.
Aha, und wieso hat man Arten die heute als Urfiecher
bezeichnet, also die es schon fast immer gab, nicht in allen
Schichten gefunden?
Überlieferungsprobleme, zahlreiche aufgrund
molekularbiologischer Untersuchungen als „Urtümlich“
angesehene Lebensformen haben keine Hartteile, was die
Fossilisation enorm erschwert.
Na ja, wenn man ein Krokodil oder so in den angeblich ältesten Schichten findet und es dann dieses Kriokodil weklches heute immer noch gibt, in den angeblich jüngeren schichten nicht mehr findet 8im Gegensatz zu anderen Tieren), dann ist da was komisch, denn schliesslich hatte das Krokodil oder so, früher wie heute genau so Hartteile oder eben nicht.
Kennst du den Fund in der innerschweiz, glaube Luzern, wo man
in einer Schicht, welche Jahrmillionen alt sein soll, Kohle
gfunden hat, die dann gemäss Analyse nur ein paar tausend
Jahre alt war?
Nö
Bitte Link
enke link kenne ich nicht, aber werde versuchen die Quelle zu finden und Dir anzugeben.
Allerdings haben sich bis dato sämtliche „Artefakte“ als
Fehlinterpretationen , Hirngespinste oder blanke Fälschungen
herausgestellt.
Denke da trifft es nicht zu, bin aber auf deine Meinung dann gespannt
Das ist eben die Uralte, darwinsche These der allmählichen
Evolution als EINZIGEM Mechanismus. wir sind da schon
weiter…
Interessant. Darwins Theorie stimmt grob für die
Mikroevolution.
Welchen Mechanismus gilt also auch noch für die
Gattungs"sprünge"??
je kleiner eine Population, desto schneller die Entwicklung,
weil sich die Mutationen schneller über die Population
verbreiten.
Getrennte Lebensräukme führen zu unterschiedlicher
Entwicklung, weil gewisse Mutationen für den einen lebensraum
positiv, für den anderen aber negativ sind.
usw usw.
Na ja, diese Erklärung tönt für mich nach Darvin ergänzt, nicht viel Neues.
Trotz intensiven Bemühens ist es bis heute nicht gelungen, experimentell auch nur einen Gattungssprung machen zu können. Im Gegenteil waren fast alle genetischen Mutationen die man machen konnte, oder eben zufällig auftraten, negativ! nders gesagt, es gibt hunderte von Hundesorten, aber alle sind noch Hunde und jeder dieser Hunde hätte in der Natur die kleineren Überlebenschanchen als der Ursprung, sprich Wolf.
Irgendwelche Bakterien sollten die ersten zufälligen priimitiven lebewesen gewesen sein. Aber heute weiss man, das Bakterien hoch komplex sind. Zu komplex für eine zufällige entstehung.
Lies mal ein paar brauchbare Bücher über Geologie und
Erdgeschichte
z.B. Stanley: Erdgeschichte…
Du könntest mir das interesse wecken dafür. Hoffe noch auf
Antworten
Wier sollten jetzt wirklich zu Biologie und Chemie umziehen
mit Religion hat das hier nun herzlich wenig zu tun.
daher von mir hier in diesem Brett die letzte Antwort
OK, Deine wieteren Antworten lese ich sonst gerne in Biologie.
Bis dann
Beat