Jahre langes Problem - ich weiß nicht mehr weiter

Hi,

also ich hab ein ernsthaftes Probem mit dem ich es nicht mehr komisch finde.
Und zwar fängt alles an wenn ich Nachts alleine Wach bin.
Sobald ich runter gehe um mir etwas zu Trinken zu holen habe ich das starke Gefühl das immer wieder jemand hinter mir mit einem Messer steht. Sobald ich mich aber umdrehe sehe ich nichts, was eigentlich verständlich ist.
Dann gehe ich in unsere Waschküche, die wirklich einer Kammer ähnelt, hole mir aus dem Kühlschrank eine Flasche und mag wieder nach oben. Immer die flasche so in der Hand das ich damit auf jemanden einschlagen kann im Notfall.
Alle 2 Sekuden drehe ich mich um und schaue ob da nun einer steht. Und ich habe so angst das ich verdammt zitter und ab und zu kurz davor bin zu heulen.
Es ist nicht nur der Weg nach unten, ich brauch auch nur 2 Türen weiter zu laufen, an der Treppe vorbei, und ich habe wieder dieses Gefühl in mir.
Wobei meine Eltern ja im gegenüberliegenden Zimmer schlafen…
Ab und zu, wenn ich mal Schulfrei habe und Morgens auch alleine bin, habe ich genauso eine Angst. Entweder ich halte mich den ganzen Tag unten auf oder Oben, aber sobald ich den Raum wechsele hab ich wieder dieses Gefühl in mir, dass da jemand ist.
Ich weiß auch nicht woher es kommen kann, denn es ist schon seit einigen Jahren und verschlimmert sich irgendwie.
Ob es eine art von paranoia ist oder was weiß ich. Ich habe ehrlich gesagt ‚Angst‘ einen Arzt aufzusuchen da ich erst meiner mutter davon erzählen müsste und sie lacht mich eher aus. (So eine erfahrung habe ich schon gemacht.)
Dazu habe ich vergessen,
das es auch ist, wenn ich in meinem Bett liege, fürher habe ich gerne in einer bequemen Position mit dem gesicht richtung wand geschlafen. Nun kann ich das nichtmehr, da es mich stört wenn ich eine Tür in meinem Nacken habe.
Wenn ich dann mal liege und das Licht aus habe, versuche ich zu schlafen. Dauert oftmals bis zu einer Stunde da ich irgendwelche geräusche sind die in meinem Zimmer stattfinden. Was mache ich? Das Licht an um zu schauen ob da jemand steht oder nicht.
Im Kindesalter hat man sowas ja normal gehabt. immer diese Angst vor dem Kleiderschrank, die bei mir nun ja nicht mehr existiert aber ich finde eine weit aus schlimmere art.
Dadurch das ich nicht richtig schlafen kann, schlafe ich dann im Bus oder wärend des unterrichts ein, was nunmal auswirkungen auf meine Noten hat.

Hat jemand eine Ahnung was es sein könnte?
mein Bester freund meint, es könnte eine Art der Paranoia sein.

Lg

Hallo,

Dein Problem kann ich sehr gut verstehen, denn als Kind und auch noch als Jugendliche hatte ich auch unglaubliche Angst, in den Keller zu gehen.

Meien Mutter hatte mir seit frühester Kindheit erzählt, im Keller wohne der Schwarze Mann, der kleine Kinder mit dem Messer aufschlitzt.

Sie hat mir noch mehr Gruselgeschcihten erzählt, sie hatte Spaß daran, mir angst zu machen - und hat es geschafft!

Aber ich bin die Angst losgeworden. Ich bekam Angst vor der Angst und wollte sie loswerden.

Bitte, das ist jetzt MEINE Masche gewesen! Sie muß jetzt nicht auch bei Dir funktionieren. Grundsätzlich aber sollst Du wissen, daß jeder Mensch seine Ängste auch wieder loswerden kann.

Ich hatte mir überlegt, daß ich versuche, mir das Gruseligste vorzustellen, das mir einfiel. für mich war der schlimmste Gedanke, nachts alleine über einen Friedhof zu gehen.

Ich habe viele Anläufe gebraucht, ehe ich in der Lage war, in Gedanken ganz durch zu gehen. Als ich das geschafft hatte, war alles weg.

So ähnlich habe ich es auch später, als Erwachsene mit einer heftigen Spinnenphobie gemacht. Heute kann ich Spinnen, auch große, in die Hand nehmen und raustragen. Früher hätte ich Schreianfälle bekommen, wenn ich nur eine sah.

Übrigens, Du mußt Deiner Mutter nicht erzählen, wenn Du zu einem Arzt gehen willst. Du kennst Euren Hausarzt. Mach den Termin persönlich, nicht am Telefon und geh hin. Erzähl ihm von Deiner Angst und auch, daß Deine Mutter Dich auslacht. Er sollte Dir helfen können. Wenn er gut ist, wird er sogar Deiner Mutter erklären können, daß da Lachen nicht das Richtige ist, sie Dir besser helfen sollte.

Hast Du eigentlich eine Ahnung, woher Deine Angst kommt? Versuche bitte, das herauszufinden. Das hilft, nicht nur Dir, sondern auch dem Arzt. Findest Du es nicht, muß man Dir eben bei der Suche helfen.

Es geht nicht, daß Du Nacht für Nacht wach liegst und dafür in der Schule baden gehst. Es ist gut, daß Du Dir aktiv Hilfe suchst, denn so geht es nicht mehr weiter.

Ich wünsche Dir alles Liebe

I.

Ich kann diese Angst auch niemals ignorieren, denn ich habe das gefühl, wenn ich unaufmerksam bin, bin ich dran und dannw ars das mit meinen 17 Jahren.
Ich glaube, ich würde auch zu meinem hausarzt gehen, wenn dieser Hausarzt nicht die Chefin meiner mutter wäre, aber so ist es.
Und ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung woher diese Angst kommt. Ich weiß nur das es schon ein paar Jährchen sind, aber ab wann genau… auch keine ahnung.
Und in dem kindheitsalter hatte ich auch angst, ganz klar vor meinem kleiderschrank, aber das sehe ich schon als normal an. Diese Angst habe ich nun nichtmehr da ich denke, es wird niemals ein monster mit roten augen in meinem schrank sitzen.
Aber diese brutale Angst, einfach dieses gefühl zu haben, es könnte jemand kommen, dir das genick brechen, dich brutal abstechen oder vergewaltigen und dann ermorden… ich kann es nicht ablegen.
Wenn ich darüber nachdenke hab ich schon fast ein lächerliches grinsen im gesicht, da es tief in meinem unterbewusst sein glaube ich klar ist, das es niemals so sein wird. Aber… nunja…

Man hat mir sogar empfohlen einen Psychologen auf zu suchen, da es in den augen eines Freundes nicht mehr normal ist und sogar ihm angst macht wenn er das hört…
Aber wer würde sich jemals eingestehen das er evtl. Psychisch krank ist?

Hi,

Ich glaube, ich würde auch zu meinem hausarzt gehen, wenn
dieser Hausarzt nicht die Chefin meiner mutter wäre, aber so
ist es.

nun, zunächst mal darf dein Hausarzt nichts verraten, nicht einmal, dass du überhaupt da warst (wobei deine Mutter das natürlich trotzdem mitbekommt, wenn sie da arbeitet).
Es gibt aber noch mehr Ärzte - geh doch einfach zu einem anderen. Krankenkassenkarte und 10 Euro aber nicht vergessen :wink:

Aber diese brutale Angst, einfach dieses gefühl zu haben, es
könnte jemand kommen, dir das genick brechen, dich brutal
abstechen oder vergewaltigen und dann ermorden…

Vielleicht - nur so ein Gedanke - würde es dir helfen, wenn du dein Selbstbewusstsein ein bisschen hebst, mit einem netten kleinen Nahkampfkurs? :smile:
Andererseits solltest du mit solchen Gefahrenabwehrmaßnahmen auch vorsichtig sein, denn falls sich dein Zustand verschlimmert, könnte es passieren, dass du irgendwann aus Versehen jemand unschuldigen angreifst.

Vielleicht findest du auch jemanden, der sich mit dir die „Nachtwache“ teilt, also abwechselnd mit dir wach bleibt. Für denjenigen ist das wahrscheinlich schlaftechnisch ein Minusgeschäft, aber dir bringts vielleicht ein bisschen Ruhe.

Aber wer würde sich jemals eingestehen das er evtl. Psychisch
krank ist?

Du, gerade eben :wink:
Aber das ist gut, nur wer krank ist, lässt sich auch behandeln und wird gesund.

lg
ventrue

Ich finde es gut, daß du dich informieren willst und versuchst, diese Angst nun zu bekämpfen.
Da du aber nicht weißt woher die Angst kommt, solltest du unbedingt professionelle Hilfe nutzen.
Wie die anderen schon erwähnt haben, braucht deine Mutter nichts davon zu erfahren daß du es tust.
Und schämen muß man sich kein kleines bißchen, wenn man zum Psychologen geht. Im Gegenteil. Es wird dir helfen und dein Leben gewaltig bereichern, wenn du dieses Problem in den Griff kriegst.
Ich kenne mehrere Menschen, die mir ganz offen erzählt haben, daß sie psychologische Hilfe nutzen. Alle haben gesagt, daß es anfangs vllt eine gewisse Unsicherheit gibt, aber alle waren auch der Meinung, eine gute bzw. die einzig richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Ich wünsche dir viel Glück bei der Bewältigung deines Problems. Pack es an damit es dir bald besser geht.
GLG
Petra

Vielleicht - nur so ein Gedanke - würde es dir helfen, wenn du
dein Selbstbewusstsein ein bisschen hebst, mit einem netten
kleinen Nahkampfkurs? :smile:
Andererseits solltest du mit solchen Gefahrenabwehrmaßnahmen
auch vorsichtig sein, denn falls sich dein Zustand
verschlimmert, könnte es passieren, dass du irgendwann aus
Versehen jemand unschuldigen angreifst.

Vielleicht findest du auch jemanden, der sich mit dir die
„Nachtwache“ teilt, also abwechselnd mit dir wach bleibt. Für
denjenigen ist das wahrscheinlich schlaftechnisch ein
Minusgeschäft, aber dir bringts vielleicht ein bisschen Ruhe.

Nahkampfkurs… Das behebt mein Problem auf keinste weiße.
Mein Selbstbewusstsein ist auch nicht daran schuld, davon hab ich genug.
Und das ich jemanden ohne absicht weh tue, davor hab ich auch angst.
Meinem Bruder hab ich auch fast weh getan, aber er hat es eher drauf angelegt als… naja.
Und das mit der Nachwache - hoffentlich ein schlechter Witz.
Ob ich jetzt nachts einschlafprobleme habe oder Nachtwache, ich will ja schließlich ausgeschlafen sein und nicht mehr in der schule einschlafen.

Hi,

mitnichten war das ein Witz. Du hast ja nicht das Gefühl, irgendein übernatürliches, geisterartiges Wesen stünde da hinter dir, sondern eine Person. Oder hab ich das falsch verstanden?
Wenn jemand da ist und wach bleibt, musst du dir keine Gedanken mehr drüber machen, ob noch jemand im Raum ist, weil derjenige dir das abnimmt.

lg
ventrue

Ja, ich raube jemand anderem den Schlaf damit er mir ‚Hilft‘ in dem er wache schiebt. Das könnte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren da jeder seine Menge an schlaf braucht.
Und für längere Zeit wäre nicht mal das eine Lösung.
Es muss auch anders gehen.

Es muss auch anders gehen.

Ja, aber nur indem Du einen Fachmann aufsuchst und mit seiner Hilfe lernst, mit dieser Angst umzugehen und sie zu überwinden.

Ein so tiefgreifendes und über Jahre andauerndes Problem, das Dein Leben erheblich beeinträchtigt, lässt sich nicht durch irgendwelche Tricks und „Selbstversuche“ beseitigen.

Es gibt zahlreiche psychologische Beratungsstellen für Jugendliche, z. B. http://www.psychologischeberatung-hd-caritas.de/page… (für Deine Region findest Du auch im Telefonbuch Anlaufstellen), bei denen Du Dich unverbindlich über Behandlungsmöglichkeiten informieren kannst, ohne dass jemand anders davon erfährt.

Einen Versuch ist es allemal wert.

Alles Gute!

Kreszenz

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Die Hilfe aufzusuchen davor hab ich ebenso Angst, weil es dann einem nochmal verdeutlicht wie ‚krank‘ ich dann doch eigentlich bin.
Leider gibt es hier in der näheren umgebung keine genauere ‚Beratungstellen‘ die dinge auch ‚geheimhalten‘ und damit meine ich auch, befunde an den Hausarzt zu schicken.
Ich hab einfach vor all dem gewisse angst…

Hallo,

Ich hab einfach vor all dem gewisse angst…

Das scheint mir ein wichtiger Satz zu sein. Du glaubst dich in Lebensgefahr, wenn du nicht aufpasst und dir machen Dinge Angst, von denen du nicht weißt, wie sie enden werden.

Ich glaube, das Ganze hat eine Menge mit Kontrolle zu tun. Die Kontrolle haben, bedeutet Sicherheit - in deinem Fall sogar die Sicherheit, nicht ermordet zu werden. Wenn du dich zu einem Psychologen wagst, müsstest du ein Stück weit die Kontrolle abgeben und dich darauf einlassen, was dich erwartet.

Im Moment ist dir das so unheimlich, dass du lieber mit der Angst vor dem Mörder weiterlebst, als dir Hilfe zu suchen. Wie du den Mörder vertreibst, weißt du ja. Was beim Psychologen passiert, weißt du nicht.

Aber: Wie du selbst schon bemerkt hast, weitet die Angst sich aus. Zuerst war da nur der Mann hinter dir. Inzwischen ist dein Bett bereits zu einem Ort geworden, den du nur noch sicher findest, wenn du dich auf eine bestimmte Art und Weise hinlegst. Ich kann dir mit großer Sicherheit sagen, dass es dabei nicht bleiben wird. Die Angst wird neue Wege finden, dich zu bestimmten Verhaltensweisen zu zwingen und das Ganze kann irgendwann dazu führen, dass du dich überhaupt nichts mehr traust.

Was du erlebst, ist schlimm für dich, aber du bist nicht dabei, verrückt zu werden. Angststörungen haben viele Gesichter, und das Schlimme für die Betroffenen ist, dass das, wovor sie Angst haben, absolut real erscheinen kann. Manche Leute fürchten sich vor Krankheiten, manche vor anderen Menschen und wieder andere davor, mit der Bahn oder dem Bus zu fahren. Du fürchtest dich vor einem Mann, der dich umbringt. All diesen Ängsten ist gemeinsam, dass sie oft mit Todesangst verbunden sind. Und diese Angst macht das Leben immer anstrengender und trauriger.

Deshalb: Nimm deinen Mut zusammen und geh’ zu einem Psychologen. Dir wird nichts passieren, und es wird dir auch niemand sagen, dass du verrückt wirst. Stattdessen werdet ihr gemeinsam daran arbeiten, diese Angst loszuwerden. Solange du so jung bist, hast du prima Chancen auf ein angstfreies Leben. Je länger du wartest, desto schwieriger wird der Weg aus der Angst werden.

Schöne Grüße,
Jule

Die Hilfe aufzusuchen davor hab ich ebenso Angst, weil es dann
einem nochmal verdeutlicht wie ‚krank‘ ich dann doch
eigentlich bin.

Gehst Du denn bei massiven körperlichen Beschwerden auch zu keinem Arzt? Oder betrachtest Du nur psychische Probleme als „Makel“, den man einfach nicht haben darf?

Wo liegt in Deinen Augen der prinzipielle Unterschied zwischen heftigen Zahn- oder Kopfschmerzen und zermürbenden Ängsten (die bei Dir ja auch das körperliche Befinden beeinträchtigen)?

Dass auch psychische Probleme erfolgreich behandelt werden können, ist doch längst „Allgemeinwissen“, und nur ausgesprochene Dummköpfe und Ignoranten stecken Leute mit psychischen Störungen heute noch in die Schublade „sabbernder Irrer“ oder „gefährlicher Serienmörder“.

Wohin bringt Dich die Einstellung „Ich will aber nicht ‚krank‘ sein, also suche ich auch keine Hilfe“? Diese Vogel-Strauß-Taktik kann Deine Situation nur verschlimmern.
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Leider gibt es hier in der näheren umgebung keine genauere
‚Beratungstellen‘ die dinge auch ‚geheimhalten‘ und damit
meine ich auch, befunde an den Hausarzt zu schicken.

Dann wende Dich doch an eine überregionale Stelle (z. B. auch http://www.kinderundjugendtelefon.de) - dort werden keine Befunde erhoben und weitergeleitet, aber man berät Dich, wie Du Dir helfen lassen kannst. Du musst dort auch keine persönlichen Daten preisgeben.

Ich hab einfach vor all dem gewisse angst…

Du hast nur zwei Möglichkeiten: Dich zu einem ersten - für Dich völlig gefahrlosen - Schritt zu überwinden (Beratungsstelle anrufen) - oder den Leidensdruck weiter wachsen zu lassen, bis Du nach dem nächstbesten Strohhalm greifen musst (was dann nicht unbedingt gleich zur optimalen Lösung führt).

Versuchs doch einmal anonym bei einer der überregionalen Beratungsstellen - es kann Dir nichts passieren.

Gruß
Kreszenz

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das mit dem körplich krank, sprich erkältung, kopfschmerzen etc.
sehe ich als normale dinge an, das was wirklich jeder bekommt.
Aber psychische… klar sie sind auch normal, aber ich hab halt immer im Kopf ‚ich darf das nicht haben‘
Es ist für mich komisch. Ist es nicht etwas anderes sich am telefon helfen zu lassen als persönlich?
Bei der persönlichen Hilfe glaube ich eher das mir geholfen werden kann als über das Telefon…

Es ist für mich komisch. Ist es nicht etwas anderes sich am
telefon helfen zu lassen als persönlich?
Bei der persönlichen Hilfe glaube ich eher das mir geholfen
werden kann als über das Telefon…

Die Telefon-Beratungsstellen führen ja keine Therapie durch, sondern helfen Dir, einen passenden persönlichen Ansprechpartner zu finden (und die Angst vor einer Behandlung zu überwinden). Warum rufst Du nicht an und probierst es aus? Wenn Du das Gefühl hast, dass es Dich nicht weiterbringt, kannst Du ja einfach auflegen.

Zu Deiner Hausärztin willst Du nicht gehen - welche anderen Möglichkeiten siehst Du denn, direkt in Kontakt mit einem passenden Therapeuten zu kommen?

Bei all Deinen Einwänden habe ich inzwischen den Eindruck, dass Du wohl noch nicht bereit bist, irgendetwas zu unternehmen, damit Dir geholfen werden kann.

Gruß
Kreszenz

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Doch doch, wollen tu ich schon.
Aber ich hab halt keine lust darauf das es jemals rauskommt.
Da es mir einerseits halt auch peinlich ist…
ich werd einfach mal schauen, das wird die beste lösung sein… erstmals…

Nein, schauen ist leider keine Lösung. Für eine Lösung brauchst du jetzt Mut, und mit deiner Frage hier hast du schon gezeigt, das du den Mut besitzt. Nur getrost weitergehen, in Beratungs- und Hilfestellen.

Beste Wünsche,
TR

Also ich habe mich nun mal an dieses Kinder und Jugendtelefon getraut, jedoch per Email.
Mal abwarten was deren ‚Fazit‘ ist aus meinem Problem.
So kann es einfach nicht weiter gehen…

Hi,

da ich erst
meiner mutter davon erzählen müsste und sie lacht mich eher
aus. (So eine erfahrung habe ich schon gemacht.)

Da steht auch ein Stück weit seelische Grausamkeit dahinter,dass du von deiner Mutter mit deinem Problem nicht ernst genommen wirst.
Falls du dich generell vielleicht von ihr nicht so für voll genommenfühlst,kann es gut sein,dass dies deinem Angstproblem Vorschub leistet,es vielleicht sogar verursacht hat.

Gib dir mal vor allem nicht selbst die Schuldfür irgendeine Paranoia,sondern denke in die Richtung,dass vielleicht andere für deine Angststörung Verantwortung tragen.
Du brauchst dich für gar nichts zu schämen.

viele Grüße
Heidi

Sehr gut getan, wir halten dir die Daumen.

Grüsse,
TR

Ja, ich hatte ihr damals von Träumen erzählt die mich den ganzen Tag beschäftigt haben. Ich glaube auch sie tragen ein stück weit bei den zuständen bei da ich im Traum genau das geträumt habe wovor ich angst habe.