Jaja, die Sozis wieder

Hallo Juergen

Nämlich das Besitz Verantwortung bedeutet, Verantwortung für
die Gesellschaft, aus der man heraus den Besitz mit eigener
Leistung, aber auch mit viel Glück(!) geschaffen hat.

Du vielleicht mit viel Glück, andere mit viel Arbeit, das ist was Anderes, das hat mit der Gesellschaft nichts zu tun, sondern nur mit eigenem Einsatz.
Das man Verantwortung für seine Angestellten hat, ist klar, aber was, wenn der Staat einem das kaputtmacht, durch zu hohe Steuern?

Das mag
Dir in Deiner 1-dimensionalität (Sorry, aber ich kann diese
geizigen Todschlagsargumente der Verantwortungslosigkeit
einfach nicht mehr hören) zu hoch sein, ich sehe es aber genau
so.

Schade, hätte Dich für informierter gehalten, das Märchen von den unverdienten Millionären und den am Hungertuch nagenden alleinerziehenden Müttern ist doch schon selbst für Gewerkschaftler eine Lachnummer, Clement orientiert sich da auch schon neu, weil es denen besser geht als Familien.
Denk noch mal drüber nach.
Gruß
Rainer

Jaja, und immer diese Leute, die zwischen „sozialistisch“ und
„sozialdemokratisch“ nicht unterscheiden können…

Jana *mpf*

Nun Ja, einige können das durchaus differenzieren Jana.

Gruß Caspar

schoen gesagt : )

Wie kann man denn eigentlich Sterne vergeben ?

Hi Jürgen,

Interessante Theorie, mir sozialistische Gedanken zu
unterstellen. Weisst Du überhaupt, was Sozialismus ist?
Ich verlange nur etwas, was leider in der Yuppie und
Parvenue-Kultur der letzten Jahre verloren gegangen ist, was
aber im rheinischen Kapitalismus noch durchaus bekannt war:
Nämlich das Besitz Verantwortung bedeutet, Verantwortung für
die Gesellschaft, aus der man heraus den Besitz mit eigener
Leistung, aber auch mit viel Glück(!) geschaffen hat. Das mag
Dir in Deiner 1-dimensionalität (Sorry, aber ich kann diese
geizigen Todschlagsargumente der Verantwortungslosigkeit
einfach nicht mehr hören) zu hoch sein, ich sehe es aber genau
so.

Ich unterstelle gar nichts. Ich denke nur, der Staat rutscht immer mehr in den Sozialismus ab. Immer mehr wird diktiert statt regiert. Es wird den Reichen genommen und den Ärmeren gegeben.

Kostolany sagte schon:
„Sozial ist, wer für sich selber sorgt, den anderen nicht zur
Last fällt.“
„Unsozial ist jemand, der der Gemeinschaft zur Last fällt.“

Was für Worte aus dem Mund eines Arrivierten. Das wird die
alleinerziehende, verlassene Mutter oder den unschuldig
arbeitsunfähig gewordenen ja wirklich motivieren, dass er
asozial ist…

Denk doch mal darüber nach, was sozial bedeutet. Ist es denn sozial, wenn der Staat dir das Geld aus der tasche zieht und es anderen gibt? Warum soll sich einer unsozial verhalten, der für sich selber sorgt, den anderen wirklich nicht zur Last fällt?

Klar, dass sozial auch zwischenmenschliche Interaktionen bedeuted, aber doch nicht mit Gewalt.
Warum soll es denn sozial sein, jemanden durch Erhöhung der Einkommensgrenze zu zwingen, bei der gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben, was die Roten ja planten?

Hallo Rainer,

Du vielleicht mit viel Glück, andere mit viel Arbeit, das ist
was Anderes, das hat mit der Gesellschaft nichts zu tun,
sondern nur mit eigenem Einsatz.
Das man Verantwortung für seine Angestellten hat, ist klar,
aber was, wenn der Staat einem das kaputtmacht, durch zu hohe
Steuern?

weisst Du, ich habe anscheinend eine andere Definition von Glück als Du. Glück für mich bedeutet z.B. dass ich gesund bin, dass ich die Chancen habe und hatte, die ich nutze, dass ich die Möglichkeit hatte, die Ausbildung zu genießen, die ich wollte, selbst dafür, dass ich in Deutschland lebe und nicht im Hindukusch etc. Und dafür bin ich sehr, sehr dankbar, da ich durchaus auch Gegenbeispiele in meinem Bekanntenkreis habe.
Und das hat nichts damit zu tun, irgendeinen wirtschaftlichen Vorteil geschenkt bekommen zu haben. Und ich bin natürlich bereit, wenn es mir gut geht, dieser Gesellschaft, die mir dies alles ermöglicht, auch im Rahmen meiner Stärke etwas zurückzugeben. Und das ist schlicht und ergreifend die Verantwortung, die ich von jedem in einer Solidargemeinschaft verlange, dass er sich nach seiner persönlichen Stärke an dieser Gemeinschaft beteiligt und nicht jedes legale und illegale Schlupfloch benutzt, um sich freizukaufen.
Wenn Du daran keinen Sinn siehst, sondern lieber Abschreibungsmodelle à la Schiffbau in Korea finanzieren willst, um Steuern zu sparen, gut, aber dann beschwer Dich nicht, wenn die Strasse vor Deinem Haus Schlaglöcher hat, Dir irgendwelche kriminellen Idioten die Apotheke ausräumen und nichts passiert und die Werften an der Ostsee pleite gehen und deswegen Deine sozialen Nebenkosten explodieren…

Schade, hätte Dich für informierter gehalten, das Märchen von
den unverdienten Millionären und den am Hungertuch nagenden
alleinerziehenden Müttern ist doch schon selbst für
Gewerkschaftler eine Lachnummer, Clement orientiert sich da
auch schon neu, weil es denen besser geht als Familien.
Denk noch mal drüber nach.

Glaub mir, ich kann durchaus denken. Wo bitte hast Du das mit den unverdienten Millionären bei mir herausgelesen? Ich habe das Gefühl, Du solltest nochmal meine Postings lesen, bevor Du mich so angehst, selektive Wahrnehmung geht mir nämlich auf die Nerven.

Und das war jetzt das Ende dieses Diskussionsstrangs für mich, da ich keine Lust habe, weiter auf diesem Niveau am eigentlichen Thema vorbei zu diskutieren.

Jürgen

Hi Caspar,

Nun Ja, einige können das durchaus differenzieren Jana.

Wenn ich diese Hoffnung nicht hätte … :wink:)

Viele Grüße
Jana

Auweia Heiko,

aus welcher Ecke kommst Du denn jetzt daher???

…und immer noch welche die den zusammenhang unter sozialisten
und sozialdemokreten nicht entdeckt haben…

Wenn man will, findet man ja wohl überall einen gemeinsamen Nenner. Das war aber nicht der Tenor meines Postings, und ich denke, das ist ziemlich deutlich geworden.

kommischerweise sind das ja insbesondere die sonst so
konsumgeilen (und als soooo intelligent hochgelobten ) Frauen
!

In letzter Zeit (oder schon immer) enttäuscht worden? Mit so einer Einstellung ist Dir dann aber leider noch kaum zu helfen.

Jana

Hallo Christian,

Jaja, und immer diese Leute, die zwischen „sozialistisch“ und
„sozialdemokratisch“ nicht unterscheiden können…

Sehe ich anders. Die derzeitigen Projekte laufen ganz klar in
die Richtung, daß jeder bestraft wird, der in irgendeiner
Weise finanziell besser darsteht, als ein definierter
Zielkunde der bunten Regierung.

Dahin gehend gebe ich Dir recht. Aber das ist nicht erst momentan der Fall. Und gut finde ich das auch überhaupt nicht. Trotzdem: Sozialdemokraten und Sozialisten in einen Topf zu werfen, ist nicht nur falsch, sondern auch dumm.

Nochmal: Wie kann ich die staatlich kontrollierte private
Altersvorsorge propagieren (um Lücken in der Rentenkasse zu
schließen, ohne daß Beiträge reduziert würden (bitte nicht mit
Ökosteuer verwechseln)), wenn ich gleichzeitig jede andere
Form der Altervorsorge durch Besteuerung unattraktiv mache?

Naja, hier muss man aber wohl doch etwas differenzieren. Fakt ist, dass die Renten nicht mehr finanzierbar sein werden, da müssen Lösungen her. Das mit der Rieser-Variante ist ein ganz brauchbares Modell, wie sich nun herausgestellt hat. Dann gehe ich aber auch davon aus, dass jemand, der sich eine Eigentumswohnung oder Aktienpakete leisten kann, nicht am Hungertuch nagt. Adäquate Lösungsvorschläge habe ich aber auch nicht so auf die Schnelle parat.

Viele Grüße
Jana

Guten morgen,

Naja, hier muss man aber wohl doch etwas differenzieren. Fakt
ist, dass die Renten nicht mehr finanzierbar sein werden, da
müssen Lösungen her. Das mit der Rieser-Variante ist ein ganz
brauchbares Modell, wie sich nun herausgestellt hat. Dann gehe
ich aber auch davon aus, dass jemand, der sich eine
Eigentumswohnung oder Aktienpakete leisten kann, nicht am
Hungertuch nagt.

der Staat fördert z.B. Mitarbeiterbeteiligungen, nun will er die Gewinne daraus besteuern --> Hirnrissig. Der Staat fördert das Arbeitnehmersparen, u.a. durch Kapitalbeteiligungen (=Aktienfonds), andere Kapitalbeteiligungen sollen besteuert werden --> widersprüchlich.

Diese beiden Anlageformen sind aber nicht für Millionäre, sondern für Abrbeitnehmer und die Beträge belaufen sich auf rd. 1000 Euro im Jahr. Soviel zum Thema Aktienpakete. Zum Thema Eigentumswohnung: Bisher konnte sich jemand eine Wohnung u.U. aufgrund der Förderung gerade leisten, aufgrund der Kürzung dieser Förderungen, wird sich der Anteil der Menschen, die sich eine Wohnung leisten können, weiter reduzieren. Und in Deutschland ist der Anteil der Mieter höher als in jedem anderen Land Europas, mal abgesehen von der Schweiz.

Wir reden davon, daß hier Menschen um ihr Erspartes gebracht werden und daran gehindert werden, sich für das Alter eine Absicherung aufzubauen: Eigentum oder Aktien"pakete".

Und: Kursanstiege sind auch Inflationsausgleich (und letztlich durch Inflation entstanden (Umsatz- und Gewinnwachstum bei den Unternehmen durch Inflation)). Wenn man diese Gewinne besteuert, wird gerade die langfristige Anlage in Aktien unrentabel.

Solange aber Wohneigentum und Aktien mit Superreichen assoziiert wird, kann die bunte Regierung so weiterwirtschaften. Denn offensichtlich scheint es a) keinen zu interessieren, wenn er (noch) nicht betroffen ist (auf den Gedanken, daß er später selber mal sparen will, kommt hier wohl keiner) und b) ist die Regierung anscheinend nicht allein, wenn sie auf Kosten der Zukunft heute Löcher stopft. Daß die heute 20-40jährigen hier an der Sache vorbeilabern deutet darauf hin, daß sie selber auch nicht an die Zukunft denken.

Dann paßt es ja wieder: Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient.

Gruß
Christian

Werd mal nicht so pingelig!
Hi!

Das hieße doch, daß wenn ich einmal hundert euro verdient habe
und dann aus diesen Euro 100000 mache, daß ich dann aus den
erwirtschafteten 99900 keine Steuern zahlen müßte.

Na und? Wenn ich 5 Mio im Lotte gewinne, muss ich diese doch auch nicht versteuern!
Und ein größeres Glücksspiel als die Börse fällt mir gerade nicht ein… :wink:

Doppelbesteuerung heißt, daß die selbe Einnahme 2-mal
besteuert wird. also du bezahlst in Belgien Steuern für deine
100Euro und in der BRD nochmal, anstatt einmal und die beiden
teilen sich den Steuerertrag:

Pingel!
Dann mach halt doppelte Besteuerung draus…

Grüße
Guido

Eigentlich wollte ich gerade ein Beispiel bringen.
…aber da ist mir Beth zuvorgekommen!

Grüße
Guido

Volle Zustimmung!
Hallo!

Endlich gibt es hier noch einen, der das Dilemma verstanden hat!

Klassenkampfparolen und Sprüche wie „Leute mit hoher Steuerkraft sollen nicht weiter von den Seteurzahlungen befreit werden“ (Zitat irgendeines Obersozis vorhin im Radio B5) sind kontraproduktiv.
Die Zukunft, das haben ja sogar unsere Sozialisten (und diesen begriff gebrauche ich bewusst) verstanden, kann nur in einer Altersversorgung bestehen, die sich aus mehreren Komponenten zusammensetzt. Diese werden wohl in den meisten Fällen folgende sein:
1.) staatliche Rente oder Pension
2.) private Kapitalanhäufung über Aktienfonds
3.) konservative Sparform, z.B. Sparbuch, Anleihen
4.) Wohneigentum.

Blöderweise werden alle diese Einnahmen nun massiv besteuert werden und die einzigen, die von dem sozialistischen System wirklich profitieren werden sind die, die sich um gar nichts gekümmert haben, ihr Geld verprasst haben und im Alter der Allgemeinheit zur Last fallen.

Durch Klassenkampf nach dem Motto „Wohneigentum und Aktienvermögen müssen wir den Bonzen massiv besteuern, so dass wir alle davon profitieren“ heißt i´m Klartext lediglich, dass hioer eine Armee faueler und/oder neidischer Menschen auf Kosten derjenigen einen Vorteil haben möchte, die eben das Bisschen mehr geleistet haben.
Diese Einstellung ist grundfalsch und treibt das Kapital in Scharen aus dem Land.

Grüße,

Mathias

Hi!

Sorry, aber solche Argumente kann ich nicht ganz ernst nehmen.
Dies führt nämlich dazu, dass nur noch Einnahmen durch Einsatz
von Arbeit versteuert werden, nicht jedoch Einnahmen durch
Einsatz von Kapital, und wen das begünstigt, dass sollte ja
wohl klar sein.

Das begünstigt den, der mehr tut. Wo ist das Problem?

Grüße,

Mathias

Hallo Beth,

Warum? Das ist doch das normalste von der Welt, dass Gewinne
welcher Art auch immer als Einkommen zählen! Ich finde es

Wer sagt das? Wenn du im Lotto nen Dreier hast und 3€
gewinnst, kommt nicht gleich der Staat und sagt „Von diesem
Einkommen können sie prima leben“. Lottogewinne werden auch
nicht versteuert (oder haben die Sozis das auch schon
erledigt?)

Nachdem sowieso 50% des Einsatzes der Staatskasse zu gute kommt… (Ausserdem soweit ich weiss, sind die Einkünfte im Prinzip nur dann steuerfrei, wenn sie innerhalb von 12 Monaten investiert werden, oder?!?)

Gewinne sind kein Einkommen. Das Risiko liegt einzig und
allein beim Aktienbesitzer.

Wo willst Du die Grenze ziehen? Es gibt Selbständige oder Unternehmen, die machen ihr Geld nahzu alleine aus der Spekulation mit Aktien. Die sollen ihre Einkünfte nicht versteuern? Das ist jetzt nicht Dein Ernst?!

Ausserdem trage ich als Unternehmer mein Risiko ebenfalls alleine (was erheblich grösser ist, als das von Aktienbesitzern!!!) und das interessiert doch auch niemanden!

Also entweder alle Einkünfte oder keine, und das so einfach wie möglich… Aber hier keine virtuellen Unterscheidungen nach ominösen Risikoklassen einführen, die IMHO als Begründung absurd sind…

Grüße
Jürgen

Hallo Christian,

wieso hört sich Dein Veto irgendwie genauso an wie dieser Reporter gestern aus der FAKT-Sendung, der einen ziemlich milch-mädchen-rechnungs-getragenen Beitrag über die „Kieler Giftliste“ über den Sender geleiert hat?

der Staat fördert z.B. Mitarbeiterbeteiligungen, nun will er
die Gewinne daraus besteuern --> Hirnrissig.

Eigentlich eher clever (aber für meine Begriffe nichtsdestoweniger illegal und hinterlistig). Mit dieser Besteuerung forciert er das Auslaufen dieser Betriebsrentensysteme und macht den Geprellten gleichzeitig mit Vergünstigungsanrechnung die Riester-Rente schmackhaft.

Der Staat
fördert das Arbeitnehmersparen, u.a. durch
Kapitalbeteiligungen (=Aktienfonds), andere
Kapitalbeteiligungen sollen besteuert werden -->
widersprüchlich.

In der Tat!

Diese beiden Anlageformen sind aber nicht für Millionäre,
sondern für Abrbeitnehmer und die Beträge belaufen sich auf
rd. 1000 Euro im Jahr. Soviel zum Thema Aktienpakete.

Aktienpakete für den „kleinen Mann“ habe ich schon immer für Augenwischerei gehalten. Bestes Beispiel ist die „Volksaktie Telekom“. Alles Unsinn: Wer in Aktien investiert, der muss wissen, worauf er sich da einlässt. Völlig ungeeignet jedenfalls für eine Altersabsicherung.

Zum
Thema Eigentumswohnung: Bisher konnte sich jemand eine Wohnung
u.U. aufgrund der Förderung gerade leisten, aufgrund der
Kürzung dieser Förderungen, wird sich der Anteil der Menschen,
die sich eine Wohnung leisten können, weiter reduzieren.

Du weißt, in welcher Höhe und auf Grundlage hier Förderungen vergeben werden? Denjenigen zeige mir, der aufgrund dessen sich zu einem Kauf einer Immobilie bewegen lässt. Wir reden hier in der Tat von Peanuts.

Andersherum gebe ich Dir aber latent recht; denn Wohnungseigentum muss vom Staat gefördert werden. Aber bitte schön sinnvoll, nicht wie bisher mit diesem Unsinn, den es auf dem Markt gibt und der niemals eine Begründung sein kann, sich eine Wohnung zu kaufen.

Und
in Deutschland ist der Anteil der Mieter höher als in jedem
anderen Land Europas, mal abgesehen von der Schweiz.

Gegenfrage: Was ist daran schlimm?

Wir reden davon, daß hier Menschen um ihr Erspartes gebracht
werden und daran gehindert werden, sich für das Alter eine
Absicherung aufzubauen: Eigentum oder Aktien"pakete".

Ich rede vor allem davon, dass sich die momentane Regierung immer mehr Krumen „hier und da“ abzwackt, damit aber bringt sie (hoffentlich) bald das Fass zum Überlaufen. Kleinvieh macht auch Mist. Und das kann es nicht sein.

Und: Kursanstiege sind auch Inflationsausgleich (und letztlich
durch Inflation entstanden (Umsatz- und Gewinnwachstum bei den
Unternehmen durch Inflation)). Wenn man diese Gewinne
besteuert, wird gerade die langfristige Anlage in Aktien
unrentabel.

Ich sehe das ähnlich.

Solange aber Wohneigentum und Aktien mit Superreichen
assoziiert wird, kann die bunte Regierung so
weiterwirtschaften.

Dass das nicht so ist, weiß ich. Aber ich sehe auch, wieviele hoffnungslos Ahnungslose sich in das Abenteuer Hausbau o. ä. stürzen, sich und ihre Kinder damit in schier unüberwindbare finanzielle Not bringen. Bei denen und ihren bis auf den letzten Cent ausgerechneten Tilgungsraten, und was es da noch so alles an rechnerischen Schmankerln gibt, können wenige Prozentpunkte Besteuerung nach dem Komma zum völligen Desaster führen.

Derlei Finanzgeschäfte müssten verboten werden, da fehlt eine Bankenaufsicht und wohl kaum der Steuerexperte.

Denn offensichtlich scheint es a) keinen
zu interessieren, wenn er (noch) nicht betroffen ist (auf den
Gedanken, daß er später selber mal sparen will, kommt hier
wohl keiner) und b) ist die Regierung anscheinend nicht
allein, wenn sie auf Kosten der Zukunft heute Löcher stopft.
Daß die heute 20-40jährigen hier an der Sache vorbeilabern
deutet darauf hin, daß sie selber auch nicht an die Zukunft
denken.

Du möchtest amerikanische Verhältnisse? Ich glaube, das wird sich nicht so einfach machen lassen.

Ich finde es ja nicht so schlimm, für diejenigen mit aufzukommen, die es aus irgendwelchen Gründen eben nicht oder nur teilweise „geschafft“ haben. Ich habe nur etwas gegen noch mehr und noch mehr und noch mehr steuern, weil ich glaube, dass in der momentanen Lage DAS genau der falsche Weg ist, um ökonomisch etwas für die Zukunft Deutschlands zu bewirken.

Dann paßt es ja wieder: Jedes Volk bekommt die Regierung, die
es verdient.

Das war zynisch!

Grüße
Jana

Nun ja, liebe Beth, die große Arbeitslosenzahl ist wohl eher Erbschaft der Ära Kohl, oder nicht? D.h. Kohl hat in 16 Jahren(nicht 4, wie du schreibst) doch etwas „geschafft“…

Ich finde außerdem, dass man ruhig Vermögenssteuer zahlen kann, wenn man ein Vemögen besitzt. Oder sollen immer die Ärmeren zahlen? Glaub mir, dein Stoiber hätte Deutschland nicht nur schneller in Richtung dritte Welt geschubst (ein Merkmal von einem Entwicklungsland ist übrigens, dass ganz wenige viel besitzen während die meisten arm sind), sondern auch in Richtung Krieg.
Ganz zu schweigen von manchen Union-Vorschläge bezüglich Ausländer (insbesondere wenn diese Ausländer das Pech haben, dem Islam zu gehören).

Oh je oh je… bin ich froh, dass ich noch hier leben darf und vor allem möchte.

Gruß
Camilla

Hallöchen,

wieso hört sich Dein Veto irgendwie genauso an wie dieser
Reporter gestern aus der FAKT-Sendung, der einen ziemlich
milch-mädchen-rechnungs-getragenen Beitrag über die „Kieler
Giftliste“ über den Sender geleiert hat?

kann ich nicht sagen. Wenn Du andeuten wolltest, daß ich hier Inhalte dieser Sendung wiedergebe, kann ich nur sagen, daß ich diese Sendung noch nie gesehen habe und noch nicht einmal weiß, bei welchem sender die läuft.

der Staat fördert z.B. Mitarbeiterbeteiligungen, nun will er
die Gewinne daraus besteuern --> Hirnrissig.

Eigentlich eher clever (aber für meine Begriffe
nichtsdestoweniger illegal und hinterlistig). Mit dieser
Besteuerung forciert er das Auslaufen dieser
Betriebsrentensysteme und macht den Geprellten gleichzeitig
mit Vergünstigungsanrechnung die Riester-Rente schmackhaft.

Mitarbeiterbeteiligungen sind keine Betriebsrentensysteme, sondern ein staatlich gefördertes Instrument, um Mitarbeiter langfristig an sich zu binden und sie am Unternehmenserfolg zu beteiligen. Sehr verbreitet bei börsennotierten Aktiengesellschaften, weniger verbreitet im Mittelstand. Die verbilligte Abgabe (d.h. unter Marktwert) von Mitarbeiterbeteiligungen ist mit rd. 160 Euro im Jahr steuerbefreit. Frag mal bei Thyssen, Bayer, Siemens und ähnlichen Traditionsunternehmen nach, was die Mitarbeiter da zusammengespart haben. Bei uns haben einige Mitarbeiter Aktien im Wert von über 100.000 Euro im Depot, angesammelt über teilweise 35 Jahre. Da spielt es schon eine Rolle, wenn Kursgewinne daraus auf einmal besteuert werden sollen.

Aktienpakete für den „kleinen Mann“ habe ich schon immer für
Augenwischerei gehalten. Bestes Beispiel ist die „Volksaktie
Telekom“. Alles Unsinn: Wer in Aktien investiert, der muss
wissen, worauf er sich da einlässt. Völlig ungeeignet
jedenfalls für eine Altersabsicherung.

Quark. Wenn über 10, 20 oder mehr Jahre Aktien angesammelt hat, freut sich in den allermeisten Fällen über eine ordentliche Rendite. Von VolksaktieT rede ich gar nicht, sondern davon, daß man sich über die Jahre was zusammenspart.

Du weißt, in welcher Höhe und auf Grundlage hier Förderungen
vergeben werden? Denjenigen zeige mir, der aufgrund dessen
sich zu einem Kauf einer Immobilie bewegen lässt. Wir reden
hier in der Tat von Peanuts.

Tja, das sehen einige anders. Da ich es nicht nachrechnen kann und will, weil mich das Thema nicht interessiert, verzichte ich darauf, aus den entsprechenden Artikeln und Studien zu zitieren.

Und
in Deutschland ist der Anteil der Mieter höher als in jedem
anderen Land Europas, mal abgesehen von der Schweiz.

Gegenfrage: Was ist daran schlimm?

Für mich persönlich ist daran nichts schlimm, weil ich derzeit keinen Wert auf eigene Immobilien lege. Andererseits finde ich es schon nicht schlecht, wenn man im Alter eine eigene Hütte hat und zumindest aus der Richtung Miete keine Kostensteigerungen erwarten muß und auch nicht zu befürchten hat, daß einem dann irgendwann mal gekündigt wird.

Und bevor Du ansetzt: Die finanziellen Belastungen, die aus Eigentum entstehen können, sind mir bekannt.

Denn offensichtlich scheint es a) keinen
zu interessieren, wenn er (noch) nicht betroffen ist (auf den
Gedanken, daß er später selber mal sparen will, kommt hier
wohl keiner) und b) ist die Regierung anscheinend nicht
allein, wenn sie auf Kosten der Zukunft heute Löcher stopft.
Daß die heute 20-40jährigen hier an der Sache vorbeilabern
deutet darauf hin, daß sie selber auch nicht an die Zukunft
denken.

Du möchtest amerikanische Verhältnisse? Ich glaube, das wird
sich nicht so einfach machen lassen.

Was hat das mit amerikanischen Verhältnissen zu tun, wenn die Regierung aktuelle Probleme durch Verschiebung in die Zukunft löst (siehe auch Erhöhung Beitragsbemessungsgrenze bei der Rente, aus der sich dann später erhöhte Zahlungsverpflichtungen ergeben) und die Bevölkerung das nicht wahrnimmt, weil sie da anscheinend ein PAL sieht (Problem anderer Leute).

Dummerweise durchschreitet man üblicherweise mehrere Stadien im Leben. Und das, was einem heute gleichgültig ist oder man sogar befürwortet, schlägt u.U dann 10 oder 20 Jahre erbarmungslos auch bei einem selber zu. Das ist kurzsichtig.

Ich finde es ja nicht so schlimm, für diejenigen mit
aufzukommen, die es aus irgendwelchen Gründen eben nicht oder
nur teilweise „geschafft“ haben.

Da habe ich auch kein Problem mit, nur muß man in die Kirche im Dorf lassen. Wenn das Rentensystem kollabiert, und das tut es unaufhaltsam, ist es fatal, wenn man der privaten Altersvorsorge Felsbrocken von der Größe des Himalaya in den weg legt.

Ich habe nur etwas gegen noch
mehr und noch mehr und noch mehr steuern, weil ich glaube,
dass in der momentanen Lage DAS genau der falsche Weg ist, um
ökonomisch etwas für die Zukunft Deutschlands zu bewirken.

Da sind wir uns ja einig.

Dann paßt es ja wieder: Jedes Volk bekommt die Regierung, die
es verdient.

Das war zynisch!

Zynismus , eine verächtliche, destruktiv-skeptische Grundhaltung gegenüber der Welt

Wenn „Welt“=Deutschland in den Jahren 2002-2006, dann hast Du recht.

Gruß
Christian

Nun ja, liebe Beth, die große Arbeitslosenzahl ist wohl eher
Erbschaft der Ära Kohl, oder nicht? D.h. Kohl hat in 16
Jahren(nicht 4, wie du schreibst) doch etwas „geschafft“…

  1. Die Anzahl der Arbeitslosen ist während der Regierungszeit „bunt“ gestiegen.
  2. Wer so argumentiert, muß aufpassen, daß man ihm nicht mit der Regierung Schmidt kommt. Dort sind nämlich auch ein paar Sachen passiert, die uns heute belasten.

Ich finde außerdem, dass man ruhig Vermögenssteuer zahlen
kann, wenn man ein Vemögen besitzt.

Tja, das dumme ist nur, daß das viele sagen, die kein Vermögen zu besitzen glauben. Das sieht später im Leben anders aus. Ist nicht witzig, wenn jedes Jahr einer kommt und ein bißchen von Deinem bißchen abbeißt.

Oder sollen immer die
Ärmeren zahlen? Glaub mir, dein Stoiber hätte Deutschland
nicht nur schneller in Richtung dritte Welt geschubst (ein
Merkmal von einem Entwicklungsland ist übrigens, dass ganz
wenige viel besitzen während die meisten arm sind), sondern
auch in Richtung Krieg.

Was für ein Krieg? Niemand hat uns bisher nach einem Krieg gefragt und die Antwort der Union würde dann lauten: Wir stimmen uns auf EU-Ebene ab. Der Vergleich mit einem Entwicklungslan ist so absurd, daß sich eine Entgegnung verbietet.

Ganz zu schweigen von manchen Union-Vorschläge bezüglich
Ausländer (insbesondere wenn diese Ausländer das Pech haben,
dem Islam zu gehören).

Schon mal was vom Anti-Terrorgesetz gehört? Schon mitbekommen, was Studenten islamischen Glaubens mit bisher makellosem polizeilichen Führungszeugnis in Deutschland passiert?

Gute nacht
Christian

Jaja, und immer diese Leute, die zwischen „sozialistisch“ und
„sozialdemokratisch“ nicht unterscheiden können…

Ich glaube, der Ursprungsposter erwartet tatsächlich demnächst „Sozialistische“ Maßnahmen (wie in der ehemaligen DDR) in unserem Land.

Es ist erstaunlich, was für Menschen heute das Wahlrecht erhalten.

Gibt es denn keine „Sozialwissenschaften“ mehr an deutschen Schulen als Pflichtfach (anm. für den Ursprungsautor dieses Themas: Die schulische Fachrichtung „Sozialwissenschaften“ ist kein Unterricht in der Durchsetzung kommunistisch oder sozialistischer Lebensanschauungen, auch gibt es hier keine Praxisübungen wie „Wie man die Staatssicherheit erhöhen kann“).

Interpretationen wie 40% haben der SPD Ihre Stimme gegeben, ergo wollten 60% diese Regierung nicht haben, lassen zudem (zusätzlich zur schwachen Allgemeinbildung) noch auf eine relativ schwache Reflexionsfähigkeit bzw. Intelligenz schließen…

Gruß
Patrick

Hallo.

  1. Wer so argumentiert, muß aufpassen, daß man ihm nicht mit
    der Regierung Schmidt kommt. Dort sind nämlich auch ein paar
    Sachen passiert, die uns heute belasten.

Die Sektsteuer hinwiederum verdanken wir dem lieben Onkel Willi von Hohenzollern mit der Krone auf, und sie gilt auch noch heute … wer die Schweinerei vor x Jahren ngezettelt hat, interessiert mich dann doch eher am Rande des Teiches. Und Rotbunt wie Schwarzbunt bezeichnet m.E. zu Recht Rindviecher.

Gruß kw