Hallo Moni!
>Tja, fangen wir weiter vorne an: Jesus als Geistwesen hat einen Bruder, der heute als der Teufel, sprich: Luzifer bekannt ist. Luzifer heisst eigentlich Lichtträger … Es mag jetzt wie ein Märchen klingen, aber lass es mich so erklären: Wie in jeder Familie auch, hatte Luzifer das Gefühl, sein Vater (der auch der Vater von Jesus ist, nämlich Gott), würde Jesus ihm vorziehen, weshalb er einen Aufstand gegen Jesus und Gott plante. Luzifer organisierte den Aufstand und er konnte Scharen von Geistwesen für seinen Zweck gewinnen. Dieser Aufstand jedoch schlug fehl, und alle, die mit Luzifer „gegangen“ waren, wurden von Gott gestürzt, daher kommt der Ausdruck die gefallenen Engel (das waren wir).
Deiner Theorie, daß Jesus und der Teufel Brüder seien, möchte ich die folgenden Aussagen der Bibel gegenüber stellen, die im Alten und Neuen Testament zeigen, daß Gott, der Vater, in der Person Jesu selbst die Erde betrat und p e r s ö n l i c h am Kreuz litt.
Jesaija 9/5: Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens. 9/6 Groß ist die Herrschaft, und der Friede wird kein Ende haben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, es zu festigen und zu stützen durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies tun.
Ps 24,7 Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, daß der König der Ehren einziehe! Ps 24,8 Wer ist derselbe König der Ehren? Es ist der HERR, stark und mächtig, der HERR, mächtig im Streit. Ps 24,9 Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, daß der König der Ehren einziehe ! Ps 24,10 Wer ist derselbe König der Ehren? Es ist der HERR Zebaoth; er ist der König der Ehren. (Sela.)
Mt 3,3 Und er ist der, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat und gesprochen: „Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem HERRN den Weg und macht richtig seine Steige!“
Joh.10,30 Ich und der Vater sind eins.
Joh.14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. (Denn in Jesus wohnt ja der Vater selbst)
Johannes 14/9 Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater? 14/10 Glaubst du nicht, daß ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst; der Vater aber, der in mir bleibt, tut seine Werke.
Matth. 28/18 Und Jesus trat zu [ihnen] und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.
Matth. 11,25 Zu jener Zeit begann Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, daß du dies vor Weisen und Verständigen verborgen hast, und hast es Unmündigen geoffenbart. 26 Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor dir. 27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn, und wem der Sohn ihn offenbaren will.
JOHANNES 10,1 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht durch die Tür in den Hof der Schafe eingeht, sondern anderswo hinübersteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. 2 Wer aber durch die Tür eingeht, ist Hirte der Schafe. (Über das Fleisch Jesu, oder über das Menschliche, das Gott angenommen hat, kommen wir zum Vater, zum Gottgeist, der in Jesus ist.)
JOHANNES 10,33 Die Juden antworteten ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung, und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst. (Und noch heute gibt es viele Menschen, welche läugnen, daß in Jesu der Vater selbst die Erde betrat)
JOHANNES 10,38 wenn ich sie aber tue, so glaubt den Werken, wenn ihr auch mir nicht glaubt, damit ihr erkennt und glaubt, daß der Vater in mir ist und ich in ihm.
JOHANNES 12,44 Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat; 45 und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.
JOHANNES 12,49 Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, er hat mir ein Ge-bot gegeben, was ich sagen und was ich reden soll; 50 und ich weiß, daß sein Gebot ewiges Leben ist. Was ich nun rede, rede ich so, wie mir der Vater gesagt hat.
JOHANNES 16
25 Dies habe ich in Bildreden zu euch geredet; es kommt die Stunde, da ich nicht mehr in Bildreden zu euch sprechen, sondern euch offen von dem Vater verkündigen werde. 26 An jenem Tag werdet ihr bitten in meinem Namen, und ich sage euch nicht, daß ich den Vater für euch bitten werde; 27 denn der Vater selbst hat euch lieb, weil ihr mich geliebt und geglaubt habt, daß ich von Gott ausgegangen bin. 28 Ich bin von dem Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; wieder verlasse ich die Welt und gehe zum Vater.
Kol 2,9 Denn in ihm (Jesus) wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig,
Die angeführten Texte zeigen, daß Gott, der Vater, in der Person Jesu selbst die Erde betrat. Diese Sicht wird ganz ausführlich bestätigt in der Offenbarung Jesu durch Jakob Lorber, 1800-1864, Graz. Hier nur eine Stelle:
Der Vater, Ich als Sohn und der Heilige Geist sind unterscheidbar eines und dasselbe von Ewigkeit. Der Vater in mir ist die ewige Liebe und als solche der Urgrund und die eigentliche Ursubstanz aller Dinge, die da die ganze Unendlichkeit erfüllet. Ich als der Sohn bin das Licht und die Weisheit, die aus dem Feuer der ewigen Liebe hervorgeht. Dieses mächtige Licht ist das ewige vollkommenste Selbstbewußtsein und die hellste Selbsterkenntnis Gottes und das ewige Wort in Gott, durch das alles, was da ist, gemacht worden ist. Damit aber das alles gemacht werden kann, dazu gehört noch der mächtigste Wille Gottes, und das ist eben der Heilige Geist in Gott, durch den die Werke und Wesen ihr volles Dasein bekommen. Der Heilige Geist ist das große ausgesprochene Wort " Werde!"-und es ist da, was die Liebe und Weisheit in Gott beschlossen haben.
Und sehet, das alles ist nun da in Mir: die Liebe, die Weisheit und alle Macht! Und somit gibt es nur einen Gott, und der bin Ich, und ich habe nur darum hier einen Leib angenommen, um Mich euch Menschen dieser Erde, die Ich völlig nach mei-nem Ebenmaße erschaffen habe aus der Ursubstanz meiner Liebe, in eurer Persönlichkeit näher offenbaren zu können, - wie es nun soeben der Fall ist… [Diese Worte sprach Jesus vor 2000 Jahren zu seinen Jüngern und hat sie seinem Schreibknecht Lorber wieder geoffenbart.
Helmut