Hi Veronika,
Dein Satz:
Dann sag’s doch. Erst die Frage stellen, dann nicht antworten
und im Nachhinein sagen, alles sei blöd, hat noch nie eine
Lösung gebracht.
finde ich eine Zumutung.
Das ist Deine Ansicht. Ich empfinde ihn nicht als eine Zumutung, sondern als ein Faktum.
Auch ich hatte den Eindruck, dass es
Euch wichtig war zu diskutieren.
Deshalb sind wir ja in einem Diskussionsforum. Außerdem untergliedern sich die Diskussionfäden hier (bei wer-weiss-was) immer recht übersichtlich, sodass eine Diskussion, die sich in eine bestimmte Richtung entwickelt den restlichen Ablauf nicht tangiert.
Niemand fragte Mechthild, ob
sie mit dem Gesagten etwas anfangen kann.
Es ist wohl nicht die Aufgabe des Posters anschließend nochmal nachzufragen, oder? Wenn der Fragende etwas nicht versteht, meldet er sich für gewöhnlich.
Mischt es sich nicht ständig?
Ganz und gar nicht. Mir wurde z.B. ein Jesus auf Ausmalebildchen gelehrt, der einen Bart hatte und mit einem andächtigen Gesicht und nem Kranz aufm Kopp am Kreuz hing. Als ich in der Bibel gelesen habe, trat ein ganz anderer Jesus zu Tage.
Sind es nicht immer nur einzelne
Worte/Sätze die einen erreichen?
Naja, also ich mach mir immer eine Art „Gesamtbild“. Und ich (persönlich) finde es unwichtig, was in Nebensätzen geschrieben steht. Für mich zählen da in erster Linie die klaren Aussagen, wie zum Beispiel die Definition der Liebe als höchstes Gebot. Wenn ich das weiß, kann ich doch erahnen, dass alle Gebote/ Regeln oder Handlungen, die der Liebe (also dem höchsten Gebot Gottes) widersprechen, nicht dem Willen Gottes entsprechen.
Mechthild erwähnte das Wort
„Mutter“ und ich denke, dass sie Matthäus 12 -48 meint.Jesus
lässt seiner Mutter sagen: Wer ist meine Mutter? Wenn
Mechthild Mutter ist, liest und empfindet sie diesen Satz
sicher ganz anders als Du.
Mit Sicherheit.
Deine Jesusbeziehung ist nicht die von Mechthild.
Woher weißt Du das?
Darf ich
Dich fragen, wie es sich anfühlt, dieses Wandeln auf den
Pfaden Jesu?
Habe ich denn überhaupt behauptet, dass ich auf seinen Pfaden wandel?
Wie offen bist Du für Menschen die dies nicht
können?
Jeder kann es- Wenn man all sein handeln an der Liebe orientiert - und damit mein ich nicht irgendso ein mystisches Ding, das sich in den Gedanken abspielt, sondern handfeste Liebe- z.B. zu Mitmenschen auf der Straße, zu „Feinden“, die man nicht leiden kann, etc. wird man es automatisch können.
Es ist auch eine Tat Jesus, seine Mutter nicht als seine
Mutter zu sehen.
Ja. Aber wie es die Mutter aufgefasst hat, weiß ich nicht (bin auch grad zu faul, zu lesen). Vielleicht wollte Jesus damit ja herausstellen, dass er „Allgemeingut“ ist und nicht in diesem irdischen Gefüge verharrt…
Jesusbeziehung ist nicht Christusbeziehung
Was ist denn da der Unterschied?
und darüber
schreibt Mechthild nichts.
Ich selber kann durchaus etwas
anfangen mit Christus, habe aber meine inneren Kämpfe mit dem
Jesus.
Das musst Du mir wirklich genauer erklären…- ich mache keine Unterschiede zwischen Jesus und dem Messias (zumindest wenn ich davon ausgehe, dass Jesus der Christus ist/ war).
Mechthilds Zeilen habe ich eher so verstanden, dass sie sich
sehnt seine Liebe zu spüren. Zuerst seine, das scheint mir so
ein Punkt zu sein.
Seine Liebe hat Christus uns ja durch seinen Gnadentod bereits gezeigt. Jetzt sind wir an der Reihe 
Eventuell habe ich etwas in Mechthilds Zeilen hineingelegt was
sie nicht so gemeint hat. Ich habe geantwortet weil ich
ähnlich Fragen habe und mich Gleiches beschäftigt. Gerne würde
ich mich mit Dir weiter austauschen.
Ich auch sehr gerne.
Viele Grüße,
Typhoon 