Hallo Beat!
Aber die Farge ist natürlich berechtigt, wie wird tOLLERANZ
DEFINIERT’
dEFINIERE ES SO. Tolleranz ist eine Abweichung von einer
Vorgabe (Gebot, Gesetz, Norm etc) als gut zu akzeptieren, Bsp
technische Fehlertolleranz.
„als gut“ finde ich gehört nicht dazu, sondern „zu
akzeptieren, hinnehmen“, reicht IMHO.
OK, frage ist, wenn etwas nicht gut ist, bis zu welchem Grad
akzeptiert man es und schweigt zB?
Ob etwas gut ist oder nicht, ist doch vom Individuum abhängig. Aber ich verstehe natürlich, was Du meinst.
Wenn sich ein Mann in einen anderen Mann verliebt, kann ich das deswegen akzeptieren, weil ich mich für außerstande halte, zu beurteilen, ob das gut ist oder nicht. Mord ist bereits eine Intoleranz des Mörders gegenüber seinem Opfer.
Mord ist nicht gut und
akzeptiert man wahrscheinlich nicht, bei anderen Sachen wirds
schon schwieriger, zB Ehebruch, wo Jesus zB nicht einfach
akzeptiert und auch nicht schweigt.
Aber er vergibt und deswegen halte ich Jesus Christus für tolerant.
Im diesem Sinne fehlen mir Angaben, dass Jesus tollerant war,
aber ist eben Definitionsfrage
Damit hast Du vollkommen recht, aber Jesus als intolerant zu bezeichnen ist ebenfalls übertrieben.
Ich kann akzeptieren, daß es Schwule gibt (ohne etwas dagegen
zu unternehmen), aber ich muß es nicht für gut befinden.
Klar, ist Fakts musst Du akzeptieren, da es so ist, das ist
nicht eine Frage der Toleranz.
Wenn jemand zB seine negative Meinung dazu äussert, wird er
als nicht tollerant angesehen, dabei ist oft die Reaktion auf
seine Meinung nicht tolerant.
Ich glaube aber, daß es auch darauf ankommt, wie man seine negative Meinung dazu äußert, wenn man sich als den einzigen Inhaber der Wahrheit hinstellt, wirkt das nicht nur überheblich, sondern auch intolerant. Wer die Meinungsfreiheit und somit auch die Demokratie in Frage stellt, ist auch intolerant.
Frage wäre, wenn Jesus gegen Homosexualität ist/wäre, ob er im
konkreten Fall geschwiegen hätte, ich denke eben nein.
Und wenn er nicht geschwiegen hätte, wäre noch viel interessanter was er gesagt hätte.
Wenn Du jemanden lieben kannst, der Deinen Wertvorstellungen
widerspricht, bist Du schon tolerant.
Nein nicht unbedingt, dann wäre es zumindest bei mir
Nächstenliebe, Würde zB meinen Sohn lieben, auch wenn er
jemanden umbringen würde,
was ich aber keinesfalls verniedlichen oder tolerieren würde.
Daß ein Vater seinen Sohn liebt, egal, was er tut, sehe ich noch ein, aber ob Du einen Mörder auch lieben kannst, der nicht mit Dir verwandt oder bekannt ist, setzt IMHO schon Toleranz voraus.
Damit Du mich nicht falsch verstehst: Ich kann es nicht.
Also Liebe und Tolleranz ist einfach etwas ganz anderes
Und ich meine, Liebe setzt Toleranz voraus.
Ich glaube auch, daß sich die Diskussion nicht darum dreht, ob tolerant oder nicht, sondern daß es um den Grad der Toleranz geht.
Grüße
Gollum