Jetzt auch Blüm Antisemit!

Hi!

Ja, haben wir es nicht alle gewußt! Deutschland steht kurz vor dem Rückfall in die Nazi-Zeit. Denn auch der schwarze Ex-Minister Blüm (wie sein Chef Helmut 16 Jahre im Amt) bedient „antisemitische Klischees“. Der Zentralratsvorsitzende Spiegel ist außer sich!

t-online berichtet:

"Scharfe Kritik an Ex-CDU-Minister Blüm

Mit scharfer Kritik hat der Zentralrat der Juden die Behauptung des CDU-Politikers Norbert Blüm zurückgewiesen, in Deutschland werde der Antisemitismus-Vorwurf teilweise als „Knüppel“ gegen Israel-Kritiker eingesetzt. Zentralrats-Präsident Paul Spiegel nannte Blüms Äußerungen ungeheuerlich. Blüm warf in einem Interview mit dem Magazin „Stern“ der israelischen Regierung bei ihrem Vorgehen gegen die Palästinenser erneut auch Missachtung des Völkerrechts vor. Der CDU-Vize Jürgen Rüttgers widersprach seinem Parteifreund energisch.

Blüm spricht von „Vernichtung“
Der Vorwurf des Antisemitismus werde „auch als Knüppel benutzt, um jeden Hinweis auf die Missachtung der Menschenrechte totzumachen“, sagte Blüm im „Stern“. „Ich kann in den Aktionen der israelischen Militärs keinen Abwehrkampf gegen den Terrorismus sehen - sondern nur Vernichtung.“ Zugleich verurteilte der frühere Bundesarbeitsminister die palästinensischen Anschläge gegen Israel.

Spiegel wirft Blüm Realitätsverlust vor
Spiegel sagte, wer angesichts des jüngsten Selbstmordanschlags in Jerusalem mit vielen Toten und Verletzten in den Aktionen des israelischen Militärs keinen Abwehrkampf gegen den Terrorismus sehe, „der hat jeglichen Realitätssinn verloren“. Entschiedene Kritik am israelischen Vorgehen sei akzeptabel und wichtig. „Wer aber die Grausamkeiten und den Terror der palästinensischen Seite sowie Ursache und Wirkung in diesem Konflikt hartnäckig übersieht, der beweist damit eine beispiellose Doppelmoral.“ Blüms Darstellung Israels als einzigem Übeltäter sei „Rassismus pur“. Wenn Blüm erneut von „Vernichtung“ spreche, sei das eine „Beleidigung sämtlicher Holocaust-Opfer“."

Interessant an dieser „Debatte“ ist, daß Blüm dasjenige aufgreift, was bereits Walser vor Jahren bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels kritisierte: das Ausschwitz und der Holocaust sich nicht als „Drohroutine“ und „Moralkeule“ (Blüm spricht von „Knüppel“) eigne.

Diese neuerliche Kritik an der „Instrumentalisierung des Holocaust für gegenwärtige Zwecke“ (Walser) durch Blüm dürfte wohl endgültig denjenigen den pseudoargumentatorischen Boden unter den Füßen entziehen, die meinten, das Möllemann-Zitat sei Teil einer Strategie „am rechten Rand“ gewesen. Selbst der ehemalige SPD-Vorsitzende, Ministerpräsident des Saarlandes und Bundesfinanzminister, Oskar Lafontaine, erklärte zur so genannten Antisemitismus-Debatte um Möllemann und Friedman, daß es auch für einen Polit-Profi nicht möglich sei, zu steuern, was die Medien aus bestimmten Sätzen machen. Prof. Baring hielt die Debatte ebenfalls für einen „hochtrabenden Unsinn“.

Nur Herr Spiegel, der Blüm „jeglichen Realitätssinn“ (damit unterstellt er Blüm eine Geisteskrankheit!) abspricht, ist noch nicht auf den Gedanken gekommen, daß seine Position an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten ist.

Kopfschüttelnd,

Oliver

Halli, hallo!

Natürlich, um das vorwegzuschicken, ist neben Möllemann, Schäuble und Gysi auch Blüm nur ein Verrückter und ein Altnazi, der nichts anderes tut als antisemitische Klischees zu verbreiten…

Es ist gut, dass der ZdJ so argumentiert, denn er macht swich nur noch unglaubwürdiger und irgendwann hört keiner mehr die dümmlichen Hetztiraden.

Ja, haben wir es nicht alle gewußt! Deutschland steht kurz vor
dem Rückfall in die Nazi-Zeit. Denn auch der schwarze
Ex-Minister Blüm (wie sein Chef Helmut 16 Jahre im Amt)
bedient „antisemitische Klischees“. Der Zentralratsvorsitzende
Spiegel ist außer sich!

Das ist gut!

t-online berichtet:

"Scharfe Kritik an Ex-CDU-Minister Blüm

Mit scharfer Kritik hat der Zentralrat der Juden die
Behauptung des CDU-Politikers Norbert Blüm zurückgewiesen, in
Deutschland werde der Antisemitismus-Vorwurf teilweise als
„Knüppel“ gegen Israel-Kritiker eingesetzt.
Zentralrats-Präsident Paul Spiegel nannte Blüms Äußerungen
ungeheuerlich. Blüm warf in einem Interview mit dem Magazin
„Stern“ der israelischen Regierung bei ihrem Vorgehen gegen
die Palästinenser erneut auch Missachtung des Völkerrechts
vor.

Das ist die schlichte Wahrheit. Die dreiste Missachtung verschiedener UN-Resolutionen ist ein weiterer Punkt.

Der CDU-Vize Jürgen Rüttgers widersprach seinem
Parteifreund energisch.

Das sollte er nicht tun.

Blüm spricht von „Vernichtung“
Der Vorwurf des Antisemitismus werde „auch als Knüppel
benutzt, um jeden Hinweis auf die Missachtung der
Menschenrechte totzumachen“, sagte Blüm im „Stern“. „Ich kann
in den Aktionen der israelischen Militärs keinen Abwehrkampf
gegen den Terrorismus sehen - sondern nur Vernichtung.“

Hier gehe ich voll mit und noch weiter. Aber das wisst Ihr ja…

Zugleich verurteilte der frühere Bundesarbeitsminister die
palästinensischen Anschläge gegen Israel.

Ich auch.

Spiegel wirft Blüm Realitätsverlust vor

Wenn ihm sonst nix einfällt.

Spiegel sagte, wer angesichts des jüngsten Selbstmordanschlags
in Jerusalem mit vielen Toten und Verletzten in den Aktionen
des israelischen Militärs keinen Abwehrkampf gegen den
Terrorismus sehe, „der hat jeglichen Realitätssinn verloren“.

Wer in dem israelischen Angriffskrieg gegen die keineswegs vergleichbar ausgerüsteten Palästinenser keinen Genozid sieht, der hat jeglichen Realitätssinn verloren…

Entschiedene Kritik am israelischen Vorgehen sei akzeptabel
und wichtig. „Wer aber die Grausamkeiten und den Terror der
palästinensischen Seite sowie Ursache und Wirkung in diesem
Konflikt hartnäckig übersieht, der beweist damit eine
beispiellose Doppelmoral.“

Das ist die Frage. Kritik ist erlaubt, Kritik aber nicht? (kein Verschreiber) Das ist Doppelmoral…

Blüms Darstellung Israels als
einzigem Übeltäter sei „Rassismus pur“. Wenn Blüm erneut von
„Vernichtung“ spreche, sei das eine „Beleidigung sämtlicher
Holocaust-Opfer“."

Das ist m.E. wieder ein Paradebeispiel für die Nazikeule.

Interessant an dieser „Debatte“ ist, daß Blüm dasjenige
aufgreift, was bereits Walser vor Jahren bei der Verleihung
des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels kritisierte: das
Ausschwitz und der Holocaust sich nicht als „Drohroutine“ und
„Moralkeule“ (Blüm spricht von „Knüppel“) eigne.

…womit ja viele auch liberale Deutsche konform gingen und gehen.

Diese neuerliche Kritik an der „Instrumentalisierung des
Holocaust für gegenwärtige Zwecke“ (Walser) durch Blüm dürfte
wohl endgültig denjenigen den pseudoargumentatorischen Boden
unter den Füßen entziehen, die meinten, das Möllemann-Zitat
sei Teil einer Strategie „am rechten Rand“ gewesen. Selbst der
ehemalige SPD-Vorsitzende, Ministerpräsident des Saarlandes
und Bundesfinanzminister, Oskar Lafontaine, erklärte zur so
genannten Antisemitismus-Debatte um Möllemann und Friedman,
daß es auch für einen Polit-Profi nicht möglich sei, zu
steuern, was die Medien aus bestimmten Sätzen machen. Prof.
Baring hielt die Debatte ebenfalls für einen „hochtrabenden
Unsinn“.

Nur Herr Spiegel, der Blüm „jeglichen Realitätssinn“ (damit
unterstellt er Blüm eine Geisteskrankheit!) abspricht, ist
noch nicht auf den Gedanken gekommen, daß seine Position an
Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten ist.

Wessen, die des Spiegel oder die Blüms?

Grüße,

Mathias

Hallo Oliver,

Herr Blüm hat seine Meinung zu Israel immer sehr unverblümt gesagt. Da hat ihn auch niemand kritisiert, nicht mal Paul Spiegel, es geht um die Art und Weise der Kritik. Darüber ist in den letzten Wochen ja viel diskutiert worden, das wird hier im Forum hoffentlich nicht nochmal aufgewärmt.

Was Norbert Blüm sich allerdings dabei denkt, seinen Auschwitz-Knüppel zu schwingen, kann ich nur erahnen. Er will Publicity. Die Zeit des Wahlkampfes mit so einem Schwachsinn zu belasten ist schon ziemlich daneben. Es ist schon recht, wenn ihn seine Parteigenossen stoppen. In einem freien Land zu leben und sagen was man denkt, bedeutet eben auch, Grenzen selbst zu setzen, das gelingt Herrn Blüm offensichtlich nicht.

Und Herr Spiegel? Diesen Vorwurf der Keule kann er nicht auf sich sitzen lassen. Das wissen wir alle. Ob das gut oder schlecht ist, darum geht es hier gar nicht.
Es ist ja so einfach zum Star zu werden, Herr Blüm, man muss nur Paul Spiegel an der richtigen Stelle kitzeln. Echt billig!

Viele Grüsse, Nicola

ich glaube nicht, dass herr Blüm Wahlkampf gemacht hat.
Dazu ist er zu alt. Er wird kein Amt mehr übernehmen. Seine Aussage war ehrlich gemeint. Dafür war herr Blüm schon immer bekannt.
Wer hier rotiert und geistig etwas abgenützt ist, das ist Herr Spiegel. Dem rast ganz einfach der Blocker!
Aber lassen wir das. Eine neue Diskussion über: „Du bist Antisemit!“ „nein, ich nicht. Du bist Antisemit!“ Ist wohl mehr als ausgelutscht.
Grüße
Raimund

Nur Herr Spiegel, der Blüm „jeglichen Realitätssinn“ (damit
unterstellt er Blüm eine Geisteskrankheit!) abspricht, ist
noch nicht auf den Gedanken gekommen, daß seine Position an
Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten ist.

hier nun das genaue Zitat:

Spiegel sagte, wer angesichts des erneuten Selbstmordanschlags mit 20 Toten und mehr als 50 Verletzten in den Aktionen des israelischen Militärs keinen Abwehrkampf gegen den Terrorismus sehe, habe „jeden Realitätssinn verloren“. Entschiedene Kritik sei akzeptabel und wichtig. Wer aber die Grausamkeiten und den Terror der palästinensischen Seite sowie Ursache und Wirkung in diesem Konflikt hartnäckig übersehe, der beweise eine „beispiellose Doppelmoral“.

http://www.ftd.de/pw/de/1014399203038.html?nv=cd-stern

Iris

beschämend

Was Norbert Blüm sich allerdings dabei denkt, seinen
Auschwitz-Knüppel zu schwingen, kann ich nur erahnen. Er will
Publicity. Die Zeit des Wahlkampfes mit so einem Schwachsinn
zu belasten ist schon ziemlich daneben.

Anscheinend sind die letzten Dämme gebrochen. Wenn schon einem Mann wie Blüm derartiges und vor allem kalkuliertes Verhalten vorgeworfen wird, sind alle Sitten in diesem Lande dahin. Blüm ist einer der wenigen Politiker, die immer integer gewesen sind, immer ehrlich und ständig ausgleichend. Einen Mann, der nach seinen Überzeugungen handelte wie Blüm, hat man seit Wehner und Schwarz-Schilling mit der Lupe suchen müssen.

Nein, so macht mir das hier wirklich keinen Spaß mehr.

Traurige Grüße
Christian

in DE unterwegs um Nazis und Antisemiten zu finden. Die Sache wird langsam zu durchsichtig.

Da treten die gesamtem im Brot von Spiegel stehenden Moderatoren auf und geben ein einseitiges Forum der Diskriminierung von deutschen Politikern und jedes Wort wird sofort gedreht.

Dass hierbei einige Politiker sind, die sofort reagieren und Spiegel die Füsse küssen, dass er ihnen einen Parteifeind aus dem Weg räumt, mag nan ja noch verstehen.

Wenn Spiegel Norbert Blüm als Antisemit bezeichnet hat, muss er mit dem Klammerbeutel gepudert worden sein.

Wir alle warten auf die Entschuldigung von Spiegel, sobald das Buch von Walser auf dem Markt ist, wenn wie zwischenzeitlich klar ist, dass kein Antisemitismus in dem Buch vorhanden ist. Die Zeit, in welcher man durch Verleumdungen andere Menschen zu Grunde reichte, muss in DE beendet sein.

Grüsse Günter

Ja, haben wir es nicht alle gewußt! Deutschland steht kurz vor
dem Rückfall in die Nazi-Zeit. Denn auch der schwarze
Ex-Minister Blüm (wie sein Chef Helmut 16 Jahre im Amt)
bedient „antisemitische Klischees“. Der Zentralratsvorsitzende
Spiegel ist außer sich!

t-online berichtet:

"Scharfe Kritik an Ex-CDU-Minister Blüm

Mit scharfer Kritik hat der Zentralrat der Juden die
Behauptung des CDU-Politikers Norbert Blüm zurückgewiesen, in
Deutschland werde der Antisemitismus-Vorwurf teilweise als
„Knüppel“ gegen Israel-Kritiker eingesetzt.
Zentralrats-Präsident Paul Spiegel nannte Blüms Äußerungen
ungeheuerlich. Blüm warf in einem Interview mit dem Magazin
„Stern“ der israelischen Regierung bei ihrem Vorgehen gegen
die Palästinenser erneut auch Missachtung des Völkerrechts
vor. Der CDU-Vize Jürgen Rüttgers widersprach seinem
Parteifreund energisch.

Blüm spricht von „Vernichtung“
Der Vorwurf des Antisemitismus werde „auch als Knüppel
benutzt, um jeden Hinweis auf die Missachtung der
Menschenrechte totzumachen“, sagte Blüm im „Stern“. „Ich kann
in den Aktionen der israelischen Militärs keinen Abwehrkampf
gegen den Terrorismus sehen - sondern nur Vernichtung.“
Zugleich verurteilte der frühere Bundesarbeitsminister die
palästinensischen Anschläge gegen Israel.

Spiegel wirft Blüm Realitätsverlust vor
Spiegel sagte, wer angesichts des jüngsten Selbstmordanschlags
in Jerusalem mit vielen Toten und Verletzten in den Aktionen
des israelischen Militärs keinen Abwehrkampf gegen den
Terrorismus sehe, „der hat jeglichen Realitätssinn verloren“.
Entschiedene Kritik am israelischen Vorgehen sei akzeptabel
und wichtig. „Wer aber die Grausamkeiten und den Terror der
palästinensischen Seite sowie Ursache und Wirkung in diesem
Konflikt hartnäckig übersieht, der beweist damit eine
beispiellose Doppelmoral.“ Blüms Darstellung Israels als
einzigem Übeltäter sei „Rassismus pur“. Wenn Blüm erneut von
„Vernichtung“ spreche, sei das eine „Beleidigung sämtlicher
Holocaust-Opfer“."

Interessant an dieser „Debatte“ ist, daß Blüm dasjenige
aufgreift, was bereits Walser vor Jahren bei der Verleihung
des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels kritisierte: das
Ausschwitz und der Holocaust sich nicht als „Drohroutine“ und
„Moralkeule“ (Blüm spricht von „Knüppel“) eigne.

Diese neuerliche Kritik an der „Instrumentalisierung des
Holocaust für gegenwärtige Zwecke“ (Walser) durch Blüm dürfte
wohl endgültig denjenigen den pseudoargumentatorischen Boden
unter den Füßen entziehen, die meinten, das Möllemann-Zitat
sei Teil einer Strategie „am rechten Rand“ gewesen. Selbst der
ehemalige SPD-Vorsitzende, Ministerpräsident des Saarlandes
und Bundesfinanzminister, Oskar Lafontaine, erklärte zur so
genannten Antisemitismus-Debatte um Möllemann und Friedman,
daß es auch für einen Polit-Profi nicht möglich sei, zu
steuern, was die Medien aus bestimmten Sätzen machen. Prof.
Baring hielt die Debatte ebenfalls für einen „hochtrabenden
Unsinn“.

Nur Herr Spiegel, der Blüm „jeglichen Realitätssinn“ (damit
unterstellt er Blüm eine Geisteskrankheit!) abspricht, ist
noch nicht auf den Gedanken gekommen, daß seine Position an
Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten ist.

Kopfschüttelnd,

Oliver

spiegel und bluem
hallo guenther,

Wenn Spiegel Norbert Blüm als Antisemit bezeichnet hat, muss
er mit dem Klammerbeutel gepudert worden sein.

wenn er haette, waere er mit dem klammerbeutel gepudert. er hat bluem aber nicht sobezeichnet, noch nicht einmal das wort antidingsbums viel von spiegel an bluem.

lassen wir doch die kirchen und synagogen und moscheen in den doerfen, :wink:, wobei hier nur das sprichwort gemeint ist, und in der ganzen debatte religion an sich keine rolle spielte.

man muss dinge nicht auch noch aufwerten.

ok beste gruesse,lego

Hallo Iris!

Ich weiß nicht, wo der Unterschied ist zwischen

„jeden Realitätssinn verloren“.

und

„jeglichen Realitätssinn verloren“.

Entschiedene Kritik
sei akzeptabel und wichtig. Wer aber die Grausamkeiten und den
Terror der palästinensischen Seite sowie Ursache und Wirkung
in diesem Konflikt hartnäckig übersehe, der beweise eine
„beispiellose Doppelmoral“.

Wobei ich bezweifle, daß allein die palästinensische Seite für das ursächlich verantwortlich ist, was im Nahen Osten passiert. Die beispiellose Heuchelei und Menschenverachtung ist es, wenn man die israelische Seite zu Mätyrern und die palästinensische zu Teufeln stilisiert (von wegen „gerechter Abwehrkampf“!). Ich sehe im Nahen Osten keine Heiligen - auf beiden Seiten nicht. Was da ist, ist Haß. Auf beiden Seiten. Sowohl die israelische Besatzungspolitik als auch pälastinensischer Terror sind rechtswidrig und politisch wie moralisch zu verurteilen. Wer sich zu sehr auf eine Seite schlägt, macht sich der Beihilfe schuldig!

Im übrigen sollte akzeptiert werden, daß die Meinung von Herrn Spiegel zum Nahost-Konflikt nicht von allen Juden und nicht von allen Israelis geteilt wird. Und das ist auch gut so.

Herr Spiegel redet immer davon, daß kritisiert werden darf. Wenn aber jemand seinen Standpunkt kritisiert oder eine andere Meinung hat als er, dann verhält er sich bloß nicht so, wie er redet. Das ist das Problem des Herrn Spiegel!

Gruß,

Oliver

hallo lego,

man muss dinge nicht auch noch aufwerten.

Aufwärmen tun die Medien schon genug, wenn sie es für die Auflage / Quote brauchen. Da sind Appelle dagegen ganz unnütz. Aber Antisemit braucht Spiegel Blüm auch nicht zu nennen. Die Debatte bzgl. des „Holocaust“-Knüppel lief bereits vor ein paar Jahren, als Walser die „Moralkeule“ benannte. Damals hat sich noch Herr Bubis sehr aufgeregt. Sein Nachfolger Spiegel macht nun das gleiche. Wenn Du Herrn Spiegel zuhörst, dann weißt Du, in welche Schublade er solche Äußerungen tut. Das kündigt er schon vorher an und braucht es hinterher gar nicht zu sagen. Solche Äußerungen wie von Blüm, Walser und Möllemann sind für Herrn Spiegel per definitionem Antisemitismus.

Gruß,

Oliver

Hallo Iris!

Ich weiß nicht, wo der Unterschied ist zwischen

„jeden Realitätssinn verloren“.

und

„jeglichen Realitätssinn verloren“.

Darum geht es auch nicht, sondern um den Kontext, den Du anscheinend „vergessen“ hast mitzulesen bevor Du wieder mal losgepoltert hast mit Deinen Unterstellungen.

Entschiedene Kritik
sei akzeptabel und wichtig. Wer aber die Grausamkeiten und den
Terror der palästinensischen Seite sowie Ursache und Wirkung
in diesem Konflikt hartnäckig übersehe, der beweise eine
„beispiellose Doppelmoral“.

Wobei ich bezweifle, daß allein die palästinensische Seite für
das ursächlich verantwortlich ist, was im Nahen Osten
passiert.

Hat Spiegel auch nicht gesagt.

Die beispiellose Heuchelei und Menschenverachtung
ist es, wenn man die israelische Seite zu Mätyrern und die
palästinensische zu Teufeln stilisiert (von wegen „gerechter
Abwehrkampf“!).

Wie kommst Du darauf ? In der deutschen Medienlandschaft läuft es doch überwiegend genau andersherum.
Wenn Blüm beklagt, daß jemand mit dem Krankenwagen nicht schnell genug zur Behandlung gefahren wurde, dann blendet er eben aus, daß Krankenwagen schon sehr oft für Sprengstoff- und Waffentransport benutzt wurden - übrigens auch international verboten. Verständlich, daß sie deswegen eben auch kontrolliert werden bevor sie weiterfahren dürfen.

Ich sehe im Nahen Osten keine Heiligen - auf
beiden Seiten nicht. Was da ist, ist Haß. Auf beiden Seiten.
Sowohl die israelische Besatzungspolitik als auch
pälastinensischer Terror sind rechtswidrig und politisch wie
moralisch zu verurteilen. Wer sich zu sehr auf eine Seite
schlägt, macht sich der Beihilfe schuldig!

Da gibt es dann aber viele Beihelfer hierzulande!

Im übrigen sollte akzeptiert werden, daß die Meinung von Herrn
Spiegel zum Nahost-Konflikt nicht von allen Juden und nicht
von allen Israelis geteilt wird. Und das ist auch gut so.

Hat das jemand behauptet?
Im vorliegenden Fall geht es vorrangig um Blüms Äußerungen.

Herr Spiegel redet immer davon, daß kritisiert werden
darf. Wenn aber jemand seinen Standpunkt kritisiert oder eine
andere Meinung hat als er, dann verhält er sich bloß
nicht so, wie er redet. Das ist das Problem des Herrn Spiegel!

Nein - leider nicht, denn es gibt durchaus Kriterien dafür, wo Kritik eben davon motiviert ist sich zu von der deutschen Vergangenheit zu entlasten.

Warum liest man nie Vergleiche mit dem Algerienkrieg, sondern in der Terminologie „Nazis“, „Vernichtung“, „Scharon ein zweiter Hitler“.

Hier indirekt zu unterstellen, Paul Spiegel qualifiziere jegliche Kritik, die ihm nicht passe, als antisemitisch ab ohne daß sie es sei, wäre erst mal zu belegen.

Iris

Anscheinend sind die letzten Dämme gebrochen. Wenn schon einem
Mann wie Blüm derartiges und vor allem kalkuliertes Verhalten
vorgeworfen wird, sind alle Sitten in diesem Lande dahin. Blüm
ist einer der wenigen Politiker, die immer integer gewesen
sind, immer ehrlich und ständig ausgleichend. Einen Mann, der
nach seinen Überzeugungen handelte wie Blüm, hat man seit
Wehner und Schwarz-Schilling mit der Lupe suchen müssen.

Genau deswegen fand ich es umso enttäuschender. Von jemand anderem wäre das eher zu erwarten gewesen als von Blüm.

gruss

Iris

Moin Iris,

Nein - leider nicht, denn es gibt durchaus Kriterien dafür, wo
Kritik eben davon motiviert ist sich zu von der deutschen
Vergangenheit zu entlasten.

Kaum einer muss sich von dieser Vergangenheit entlasten. Soweit ich weiss, wurde auch Herr Blüm nach dem Naziregime geboren und ist durch dieses Vergangenheit somit nicht mehr „belastet“ als du, ich oder lego. Die von dir vermeintlich ausgemachte Motivation ist also nicht stichhaltig.

Warum liest man nie Vergleiche mit dem Algerienkrieg, sondern
in der Terminologie „Nazis“, „Vernichtung“, „Scharon ein
zweiter Hitler“.

Ganz einfach, weil a) die Methoden der Nazis hierzulande durch Geschichtsunterricht und Medien nunmal besser bekannt sind, als der Algerienkrieg und b) wollen viele Menschen durch den Vergleich ausdrücken, dass sie einige Geschehnissen in Palästina für besonders verabscheuungswürdig halten.

Im übrigen denke ich, dass ein Land und seine Regierungen, die seit Jahrzehnten Uno-Resolutionen, Völkerrecht, grundlegende Menschenrecht etc. völlig ignorieren mal bei der Wahl der Beziechnungen, die sie für sich noch „akzeptabel“ finden, nicht so pingelig sein sollten.

Hier indirekt zu unterstellen, Paul Spiegel qualifiziere
jegliche Kritik, die ihm nicht passe, als antisemitisch ab
ohne daß sie es sei, wäre erst mal zu belegen.

Vielleicht solltest du dir das Zitat nochmal genauer anschauen. Offensichtlich gefällt Herrn Spiegel nur die Art von Kritik an Israel, die Israel nicht als Verursacher darstellt. Niedlich, nicht ? In Folge heisste das nämlich, dass Israel ja immer nur reagiert und somit weder verantwortlich noch kritisierbar ist.

Im übrigen soll Herr Spielgel doch denken und sagen was er will. Dies ist ein freies Land. Nur wird das bald niemanden mehr interessieren.

Gruss
M.

Anscheinend sind die letzten Dämme gebrochen. Wenn schon einem
Mann wie Blüm derartiges und vor allem kalkuliertes Verhalten
vorgeworfen wird, sind alle Sitten in diesem Lande dahin. Blüm
ist einer der wenigen Politiker, die immer integer gewesen
sind, immer ehrlich und ständig ausgleichend. Einen Mann, der
nach seinen Überzeugungen handelte wie Blüm, hat man seit
Wehner und Schwarz-Schilling mit der Lupe suchen müssen.

Genau deswegen fand ich es umso enttäuschender. Von jemand
anderem wäre das eher zu erwarten gewesen als von Blüm.

Dann solltest du vielleicht mal anfangen, selbst nachzudenken, und nicht alles zu glauben, nur weil der Herr Spiegel das so sagt.

Wenn du aber durch eigenes Nachdenken zum geleichen Ergebnis wie Spiegel kommst, dann wäre es vielleicht an der Zeit, mal gendanklich die Prämissen zu überprüfen, was man eh ab und an immer mal wieder machen sollte.

Gruss
M.

hallo ihr beiden
hallo marion und iris,

Kaum einer muss sich von dieser Vergangenheit entlasten.

richtig, schuld ist nur persoenliche schuld

Soweit ich weiss, wurde auch Herr Blüm nach dem Naziregime
geboren und ist durch dieses Vergangenheit somit nicht mehr
„belastet“ als du, ich oder lego. Die von dir vermeintlich
ausgemachte Motivation ist also nicht stichhaltig.

jedoch meinen viele faelschlicherweise, sich entlasten zu muessen, und das tun immer noch viele davon damit gerne, indem sie solche vergleiche heranziehen. schizophren ist es dann, wenn sie sich „massivst“ beleidigt fuehlen(dabei ueberziehen sie worte solange, bis es ihnen passt), andererseits aber mit solchen vergleichen ins feld ziehen.

Warum liest man nie Vergleiche mit dem Algerienkrieg, sondern
in der Terminologie „Nazis“, „Vernichtung“, „Scharon ein
zweiter Hitler“.

Ganz einfach, weil a) die Methoden der Nazis hierzulande durch
Geschichtsunterricht und Medien nunmal besser bekannt sind,
als der Algerienkrieg und b) wollen viele Menschen durch den
Vergleich ausdrücken, dass sie einige Geschehnissen in
Palästina für besonders verabscheuungswürdig halten.

das mag auch ein grund sein

Hier indirekt zu unterstellen, Paul Spiegel qualifiziere
jegliche Kritik, die ihm nicht passe, als antisemitisch ab
ohne daß sie es sei, wäre erst mal zu belegen.

Im übrigen soll Herr Spielgel doch denken und sagen was er
will. Dies ist ein freies Land.

genau

Nur wird das bald niemanden
mehr interessieren.

das ist leider dann nicht nur die folge der art und weise der argumentation/kritik von „beiden“ seiten nebst der 3. kohorte der massen der michels, die geschichtsbewaeltigung nicht raffen und missverstehen wollen, ob sie es wissen oder nicht, ist eine andere frage.

beste freundlichste gruesste,lego

Naja, Herr Blüm ist im Ruhestand, da kann er endlich mal wieder frei von der Leber weg reden…

Jana

Hallo Lego

Kaum einer muss sich von dieser Vergangenheit entlasten.

richtig, schuld ist nur persoenliche schuld

Wenn es so einfach wäre! Das ist ein sehr rationales Argument.
Schuld und Verantwortung spielen sich auf einer persönlichen Ebene ab, dennoch wirkt das, was die Vorfahren getan oder unterlassen haben weiter, oft in Form von Schuldgefühlen bei nachgeborenen Deutschen, weil sie vielfach keinen konkreten Bezug zu ihrer Familiengeschichte haben.
Deshalb haben eine Menge Leute durchaus Entlastungssehnsüchte von ihren Schuldgefühlen, die nichts mit realer Schuld, die sie auf sich geladen haben zu tun hat, sondern vom Verschweigen und Tabuisieren dessen, was in Familien gelaufen ist.

Dazu zwei Buchtipps:
Harald Welzer: Opa war kein Nazi
Birgit Rommelspacher: Schuldlos schuldig

Soweit ich weiss, wurde auch Herr Blüm nach dem Naziregime
geboren und ist

Ich weiß nicht, welcher Jahrgang Blüm ist, ob er die Nazi-Zeit noch mitbekommen hat oder nicht, aber siehe oben!

durch dieses Vergangenheit somit nicht mehr
„belastet“ als du, ich oder lego. Die von dir vermeintlich
ausgemachte Motivation ist also nicht stichhaltig.

Das weißt Du - Marion - nicht!

Iris

Dann solltest du vielleicht mal anfangen, selbst nachzudenken,
und nicht alles zu glauben, nur weil der Herr Spiegel das so
sagt.

Aha! Wie kommst Du zu der Ansicht, daß ich alles glaube, was Herr Spiegel sagt?

Wenn du aber durch eigenes Nachdenken zum geleichen Ergebnis
wie Spiegel kommst, dann wäre es vielleicht an der Zeit, mal
gendanklich die Prämissen zu überprüfen, was man eh ab und an
immer mal wieder machen sollte.

Heißt jetzt das neue Spielchen von einigen Leuten hier:
Den Elimelech haben wir rausgemobbt, jetzt kann es mir Iris weitergehen?

fragt sich

Iris

BAll flach halten :smile:)
Hallo Iris,

*hülfä*:smile:)…Marion mobbt nicht - echt, die faucht immer so, ich puste selbst noch an ein paar Brandblasen vom „Drachen“:wink:, wie sie hier auch heißt;. Man mag von so harten Diskussionstil halten, was man will, und sich überlegen, ob und wie oft man sich hier an Diskussionen beteiligt (ich habe das für mich sehr eingeschränkt, aber ganz kann ich es halt doch nicht lassen :smile:)) er ist bei ihr auf jedenfall nicht persönlich gemeint!

[btw scheint mir beim Thema Nahost kaum jemand in diesen Brettern noch zu einem auf gegenseitigen Respekt beruhendem Dialog fähig zu sein, weshalb ich das Thema hier komplett meide. Es bringt nix. (lies mal im Auslandsbrett *grusel*…was ne Diskussionskultur]

liebe Grüße,

barbara

Hallo Barbara,

[btw scheint mir beim Thema Nahost kaum jemand in diesen
Brettern noch zu einem auf gegenseitigen Respekt beruhendem
Dialog fähig zu sein, weshalb ich das Thema hier komplett
meide. Es bringt nix. (lies mal im Auslandsbrett *grusel*…was
ne Diskussionskultur]

Aus diesem Grund gehe ich auch kaum noch ins Auslandsbrett, weil da wechseln dann nur noch Kopfschütteln und Fassungslosigkeit über die vielfache Ignoranz.

Wahrscheinlich ist es so, daß sich bestimmte Inhalte für eine virtuelle Auseinandersetzung nicht eignen.

Viele Grüße

Iris