HI!
Damit Du meine Aussagen nicht in den falschen Hals bekommst:
Ob Pferde, Ziegen (mit 4 Beinen), Esel (auch mit 4 Beinen),
Katzen oder Hunde - ich mag sie alle und hätte am liebsten
einen ganzen Zoo davon.
schon klar *g*
Aber:
Jedenfalls hat der Hund von meiner Bekannten ihn nur kurz
angeschnuppert…
Ein Jogger weiß i. d. R. nicht, ob ein Hund nur neugierig
schnuppert oder ihm an die Wäsche will.
Ähm…Also in unserem Gebiet ( sehr ländlich ) gibt es viele Jogger und viele Hunde. Ich hatte mit meinem Hund in dieser Beziehung nie Probleme. Da mein Hund von Natur aus zu keinem Fremden geht. Weder Hund noch Mensch.
DIe Jogger sind immer die selben und die meisten wirklich nett. Da sie jeden Tag zur gleichen Zeit laufen, denke ich mal, das sie auch die Hunde um diese Zeit kennen…
Es gibt leider etliche
Hundehalter, die zusammen mit ihrem Vierbeiner zur Zumutung
für ihr Umfeld werden. „Der tut nichts“ rufen sie und schon
hat Waldi eine staubige Pfote auf dem hellen Anzug des
Passanten. Der Vierbeiner will wahrscheinlich nichts Böses,
aber der Spaziergänger oder Jogger möchte darüber überhaupt
nicht diskutieren, er will das auch nicht ausprobieren, ihn
interessiert das alles überhaupt nicht, er will einfach in
Ruhe gelassen und in keiner Weise behelligt werden.
Ähmmm…sicher auf diese Weise nicht. kann ich verstehen, aber…kann man Kinder so abwehren, wenn sie auf Leute zugehen? Hunde verhalten sich meinst ähnich wie Kinder. Sie reagieren auf Eindrücke. Wenn Hunde etwas wahrnehmen, das sie interessant finden, gehen sie dem nach. Es ist erziehungssache, dem Hund zu verstehen zu geben, das er das nicht darf. Z.b. im Fahrstuhl. Ich halte meinen Hund kurz, aber die Nase von ihm geht immer zu der Person, die mit im Fahrstuhl steht…nur die Nase, wohlbemerkt…
Die
Äußerung dieses Wunsches muß man nicht erst abwarten, sondern
als selbstverständlich voraussetzen. Das heißt also, der
Hundehalter hat sein Tier so zu führen, daß es gar nicht erst
zu solchen Situationen kommt.
Sicher, die meisten Hundehalter machen das ja auch. Aber wie gesagt, Hunde sind wie Kinder…die hören ja auch nicht immer.
Ich weiß, es hört sich leichter
an, als es sich in der Praxis darstellt, aber anders gehts
nicht.
Da ist der Punkt. Ich denke schon das die Jogger oder Spaziergänger etwas, wenigstens etwas Verständnis aufbringen sollen. Viele Hundebesitzer geben sich wirklich Mühe, das sie keinen stören. Wenns wirklich nur um schnuppern geht, sollte man locker bleiben. Jedenfalls dann, wenn sie dem Hund schon 1000 mal begenet sind.
Meinst du, es war meiner Bekannten nicht Peinlich???
Sie hat nur mit ihrem Hund gespielt, hat sich vorher vergewissert, das keiner da war.
davon abgesehen: wer sagt denn, das uns die Spaziergänger und die Jogger nicht stören?
Kommt ein Jogger Hund an die Leine, kommt ein Spaziergänger, Hund an die Leine. Im Sommer ist das zum kotzen.
Ich ärger mich auch über Fahrradfahrer, weil sie ohne zu klingeln vorbeirasen und mir fast den Hund umfahren…ist das okay?
Also hier ist wohl eher Verständnis beiderseiten gefragt. ich sehe ehrlich gesagt auch nicht ein, ewig von irgendwelchen Leuten dumm angemacht zu werden, nur weil mein Hund an ihnen VORBEI geht. Wo ist also da die Grenze?
So stellt sich die Frage gar nicht, ob und in welcher Weise
sich ein Jogger schützen darf. Es ist äußerst lästig, sich als
Spaziergänger auf öffentlichen Wegen anderer Leute Hunde vom
Leib halten zu müssen.
Du sagst es, öffendliche Wege. Da ich andauernd von Leuten belästigt werde, weiche ich auf die Felder aus. Ich habe diese Möglichkeit, aber andere müssen die Wege benutzen.
Davin abgesehen habe ich noch nie gehört, das Jogger so Probleme mit Hunden haben sollten, wie du es beschreibst.
Find ich lustig. Wir machen immer alles falsch…
Was ist mit den Leuten, die die Tiere ärgern? Leute die Pfeifen um die Aufmerksamkeit des Tieres zu haben um sich dann zu beschweren, wenn der Hund zu ihnen läuft? Das hatte ich mehr als einmal. Oder die meinen, der Weg gehört ihnen und mich mit dem Tier fast vom Weg drücken?
Oder wie oben die Fahrradfahrer? gehört denen der Weg?
Ich denke, man kanns keinem Recht machen.
Dabei spielt es überhaupt keine Rolle,
daß der Hund ganz sicher nur spielen, schnüffeln oder schmusen
will.
Da hast du recht, sowas hat mit Hundeerziehung zutun…meistens…allerdings sind Hunde sehr unterschiedlich…
So mutet es schon merkwürdig an, wenn in der Stadt schlecht
erzogene Leute mit ihrem ebenfalls schlecht erzogenen Hund
befürchten, daß sich belästigte Passanten zur Wehr setzen.
In der Stadt würde ich kein Tier mitnehmen…und freilassen sowieso nicht.
In
ländlichen Gebieten sieht die Sache anders aus: Ein
Revierförster darf einen frei laufenden Hund, der offenkundig
nicht gehorcht und sich nicht im Einflußbereich des Halters
befindet, ohne weiteres erschießen.
Das ist richtig, ich wohne auf dem Land.
Katzen im übrigen auch.
Der Jogger wird womöglich seine Erfahrung mit ungezogenen
Hundehaltern und lästigen Kläffern oder Beißern gemacht haben.
Du wirst ihm ein Taschenmesser nicht verwehren können und wenn
er Schauermärchen erzählt, damit ignorante Halter zur Vernunft
kommen, ist auch das in Ordnung.
Er hatte letztens einen Welpen mit, der mich angesprungen hat. Ich saß auf dem Fahrrad und hatte meinen Hund an der Leine…Das dürfte ja dann wohl auch nicht sein, oder?
Ich persönlich habe mit ihm nie geredet. Mein Hund geht ja immer nur an ihm vorbei. Ich grüß immer kurz,das wars. Ich wußte ja bis dato nicht, das er bewaffnet ist.
Aber mal anders: Eigentlich müßte ich ja wohl mehr Angst haben und mehr Waffen mitführen, oder?
Ich könne ja vergewaltigt, überfallen und ähnliches werden, oder? Das Gebiet ist da sehr einsam. ( Mein Hund wäre da auch keine große hilfe und sieht auch nicht gefährlich aus!
)
Ich trage keine Waffen bei mir. Dafür habe ich aber Verstand und Verständis dabei. Ich denke, das dieser Mann in Behandlung gehört. Er hat mehr als nur ein popliges Taschenmesser dabei. Ich persönlich habe jetzt wirklich bedenken, an dem noch mal vorbei zu gehen. Er scheint schnell in Panik zu geraten und das gefällt mir nicht.
Ich jedenfalls würde nicht tatenlos zusehen, wie mein Hund abgestochen wird. Somit würde also mehr passieren als nur ein toter Hund. Kann man das wirklich verantworten?
Gruß
Sonja.-
Ps: Du siehtst, das ich mich sehr darüber aufrege. Im Grunde gehts ja nur darum, ob er diese Messer haben darf oder nicht.
Was ich noch seltsam finde: Mein Mann wird nie belästigt. Erläßt unseren Hund nur frei laufen, aber wenn ich unterwegs bin, meinen die Leute, mich anblaffen zu können, was im übrigen immer Männer sind…dabei hab ich den Hund öfters an der Leine…naja, meistens, weil ich dem ewigen Ärger aus dem Weg gehen will. Also werde genötigt…*g*
Nochwas. Hat mich einer mal angeblafft, macht der das nie wieder…da ich mich ziemlich gut wehren kann…
Jedenfalls machen auch andere Fehler, nicht immer nur wir.
Alles in Allem hätte ich nichts gegen einen Hundeführerschein. Ich bin mit meinem Hund zur Hundeschule gegangen. Manche Hunde könnten das wohl gebrauchen…aber man muß ja nicht direkt jeden Hund abstechen…