Jogger und Hunde ( Messer)

Persönliche Freiheit geht nur so weit, daß
sie die Freiheit des anderen nicht einschränkt.

Hallo Christian,

genau diese Aussage von Dir bringt die Problematik auf den Punkt. Weil das zu viele Hundehalter nicht begreifen, kam es in den letzten Jahren zu geradezu hysterischen Reaktionen auch des Gesetzgebers.

Ganz normale gegenseitige Rücksichtnahme, die überhaupt ein Zusammenleben erst ermöglicht, scheint etlichen Zeitgenossen fremd zu sein.

Ich meide Menschenansammlungen. Manchmal läßt es sich aber nicht umgehen. So war ich kurzem auf einer Auktion. Es waren geschätzt etwa 150 Personen anwesend. Plötzlich begann eine Gruppe aus 3 nicht mehr ganz jungen Männern lautstark und mit fuchtelnden Handbewegungen, die man auch als Gebot hätte werten können, eine Unterhaltung. Ich saß direkt dahinter, es ging im Moment für mich um einen 6stelligen Betrag und deshalb fragte ich die Herren, ob ich zu laut bin. Das störte die Gruppe aber weiter nicht. Sie kapierten nicht, was ich meinte. Als ein Ordner die Herrschaften aufforderte, ihre Unterhaltung außerhalb des Saales fortzusetzen, reagierten sie mit einer Mischung aus Erstaunen und beleidigter Leberwurst. Daß unentwegt Handys alle nur möglichen Melodien dudelten, legte sich nach einiger Zeit. Dann aber meldete sich wieder so ein Ding und jemand begann lauthals ein privates Gespräch mit Erörterungen, wo ein Tisch zu bestellen sei. Auch dieser Herr reagierte höchst erstaunt darauf, daß er hinaus komplimentiert wurde. Es scheint vielen Menschen an elementarer Erziehung und Sozialverhalten zu fehlen. Wenn solche Flegel am anderen Ende einer Hundeleine sind, kann nur Unsägliches heraus kommen.

Gruß
Wolfgang

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Hallo Karl-Heinz,

du sprichst mir in deinem Beitrag wirklich aus der Seele!!

hunde scheinen meine abneigung zu verspueren, denn wenn ich
mit einer gruppe unterwegs auf einen hund treffe, dann kann
man davon ausgehen,dass er nur mit MIR „spielen“ will, statt
mit den anderen.

dieses „Spiel“ kenne ich auch, in Ruhe gelassen werde ich nur dann, wenn ich zusammen mit meinem Mann auf solche Hunde treffen. Mein Mann hat mit Hunden aller Art überhaupt keine Probleme, ihn lieben sie und seitdem lassen sie mich dann links liegen. Zum Glück!!

viele hundebesitzer koennen sich nicht vorstellen, welche
angst ihr klaeffendes monster erzeugen kann! auch wenn es ein
winzling ist, der gerade mal die groesse eines schuhs
erreicht, und man bei rationaler betrachtungsweise nichts
ernsthaftes befuerchten muss: jemand der angst vor hunden hat,
sieht dieses ungeheuer indirekt schon an der eigenen
halsschlagader stueckchenweise fleisch aus dem hals
herausreissend.

Ja,genauso ist es wirklich! Besonders nervend sind jedesmal die Diskussionen, wenn ich darum bitte, den Hund auf Abstand zu halten. Ich habe nun mal Angst, wenn so ein kläffendes und wenn möglich noch knurrendes Hundeviech auf mich zugerannt kommt. Von Hundebesitzern werde ich dann oft so behandelt, als sei ich nicht zurechnungsfähig. Macht die ganze Sache allerdings für beide Seiten nicht eben besser…

die meisten hundebesitzer wollen das nicht wahrhaben, und
schreiben demjenigen, der angst hat,menschliche defizite
zu,anstatt selbst erstmal dafuer zu sorgen,dass diese angst
gar nicht erst entsteht.

Das ist bei viel zu vielen Hundebesitzern wohl zu viel verlangt. Allerdings kenne ich auch rühmliche Ausnahmen!!

daher fand ich die beitraege von nils, wolfgang und dennis
wohltuend, denn sie vermitteln mir den eindruck, dass aengste
in dieser richtung zumindest verstanden und ernstgenommen
werden. wenn ich dieses veratendnis sehe/verspuere - z.b.
dadurch, dass die leine kurz gehalten wird, wenn wir
aneinander vorbeigehen - habe ich auch ueberhaupt keine angst
mehr, denn ich weiss, dass hier dann die machtrollen voellig
eindeutig verteilt und akzeptiert sind. ich befuerchte leider
nur, dass die ansichten der genannten geschaetzten w-w-w-ler
die minderheit darstellen.

Auch hier kann ich dir nur zustimmen!!

Was mir etwas gegen die Angst vor Hunden geholfen hat, war der Rat einer Freundin, die Hunde angerichtet hat. Auf ein kräftiges „AUS“ in etwas kräftiger Lautstärke hat bisher fast jeder Hund letztlich reagiert. Die gleiche Lautstärke brauche ich dann allerdings oft genug auch in der Diskussion mit dementsprechenden Besitzer :frowning: Muß das denn wirklich sein??? Warum kann nicht einfach akzeptiert werden, daß es eben nicht jeder schätzt, von einem Hund beschnüffelt zu werden?? In meinem Bekanntenkreis gibt es durchaus einige Hunde, mit denen ich mich sogar gut verstehe und auch gut klarkomme. Auch vor dem Dobermann unserer Nachbarn habe ich keine Angst! Die Angst ist bei mir auch weniger Hunderassenbedingt, sondern einfach davor, kläffend angerannt zu werden. Und genau das KANN der Hundebesitzer wirklich verhindern!!!

Das mußte ich hier einfach mal loswerden.

Erleichterte Grüße

Faya

*dieHundetrotzdemnichthaßt*

Hallo Mike,

das war die erste sachliche (gesetztesmäßige) neutrale und emotionslose Antwort.

Ein Sternchen von mir.

Manchmal frage ich mich: Wie kann ein Mensch so nüchtern und sachlich werden ?? Seid Ihr Polizisten Mensch, Maschine oder nur gut geschult ??

gruß

dennis

Hallo Chris,

Hunde sind Tiere und damit grundsätzlich unberechenbar.

Sind das Menschen nicht auch ??

Jeder
Hundesbesitzer, der das Gegenteil behauptet, lügt. Ob der
spielen, schnuppern, meine Einkäufe auffressen oder sein
Revier verteidigen will, merke ich im Zweifel erst dann, wenn
es vorbei ist. Die Aussage des Besitzers ist dabei für meine
Lageeinschätzung völlig ohne Belang.

Was mich häufig ärgert ist das aufputschen einiger Ereignisse. Nachdem der 6jährige Volkan in Hamburg totgebissen wurde, herrschte eine Welle der Hysterie.

In Mönchengladbach wurden daraufhin im Tierheim sogar Schlittenhunde, die wirklich friedlich sind, (wir hatten einen) eingeschläfert. Die Bestie ist der Mensch, nicht das Tier.

Ebenso die Massenschlachtungen wegen der Maul,- und Klauenseuche. Die Maul,- und Klauenseuche ist für den Menschen völlig harmlos, die Seuche hätte sich selbst bereinigt, wenn man es wie früher gemacht hätte: einfach gehen lassen, sterben lassen und nicht auf Verdacht im Voraus töten.

Die Massenkeulungen in England war nur eine Marktbereinigung aus wirtschaftlichen Gründen.

gruß

dennis

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Ich finde den Vergleich zwischen einem Hund und einem Kind
sehr unpassend. Die meisten Menschen, die eine Abneigung gegen
Hunde haben, haben wohl Angst davor gebissen zu werden resp.
eine Abneigung gegen Anschnüffeln u.ä.

Hmm…also ich kenne Kinder, die mit dreckigen Händen herumlaufen…gegen einenlaufen und somit Dreck machen. Extrem gesehen.
Sicher hinkt der Vergleich. Aber Hunde benehmen sich manchmal wie Kinder. sie sind auch stur, hören nicht immer und sind neugierig. Das ist es ja eben. Kinder werden nicht als gefährlich eingestuft. Hunde sind es ungefragt. Obwohl viele es halt nicht sind.

Gruß

Sora.-

Sind das Menschen nicht auch ??

Das ist der springende Punkt. Zuviele schaffen sich ein Tier an und sind dazu eigentlich garnicht in der Lage.
Hätten nur wahre Tierfreunde einen Hund, die von Tieren wirklich Ahnung haben, soweit das überhaupt möglich ist, gäbe es diese Ausseinandersetzungen garnicht.
Es liegt nicht am Hund, wenn etwas schiefläuft, nur am Menschen.
Es sind diese Leute, die ihr Tier zu sehr vermenschlichen und dadurch glauben, echte Kenntnis von Tieren zu haben. Hach, wie lieb der mich anguckt, ja dem geht es gut, er mag mich. Ich kenne meinen Hund. Wenn ich sowas höre, zweifel ich manchmal echt am Verstand dieser Tierhalter, aber am Ende ist es das Tier, das darunter leiden muß. das ist es, was mich stört.

Gruß
roland

Ich steige aus der ‚Diskussion‘ aus
Hallo Sonja,
zugegeben, der letzte und damit grössere Teil meines Postings
hat mit der Frage nach der Legalität dieser ominösen Messer
nichts zu tun.
Deinen inzwischen zahlreichen Postings zu diesem Thema entnehme
ich, dass du deinem Hund auf dem Land viel Auslauf gibst, dich
um ihn kümmerst und dabei sogar versuchst, auf Hunden weniger
zugeneigten Personen Rücksicht zu nehmen. Das freut mich.
Du wirfst mir mehrfach vor, keine Ahnung zu haben, allerdings
ohne die Sache dann richtigzustellen oder mir irgendeine Art
der Aufklärung zu liefern. Dies dient nicht dem konstruktiven
Fortlauf dieser (bzw jeder) Diskussion.
Statt auf die (zugegeben ein wenig pauschalisierten) Vorwürfe
einzugehen, drehst du den Spiess um und beschuldigst „die anderen“: Radfahrer, Jogger, intolerante Mitmenschen im allgemeinen.
Da ich geahnt habe, dass du als Hundehalterin mein Posting, in
dem ich anscheinend alle Hundehalter dieser Welt verdamme und die Pest an den Hals wünsche, als persönlichen Angriff werten könntest, habe ich doch extra geschrieben, dass ich dir im speziellen keinen Vorwurf mache. Hast du das überlesen? Oder hast du nun ein Opfer gefunden für deinen Hass auf Hundehasser, an dem du dich auslassen kannst?
Deinen Vergleich zwischen Hunden und Kindern kann nicht nur ich so stehenlassen. Kein Kind kann so schnell auf einen zurennen, ihn zu Fall bringen, blutig beissen, Angst auslösen. Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.
Jeder Hund ist potentiell gefährlich. Ein Hundegebiss ist schliesslich zum Beissen da!
Toleranz gegenüber Hunden ist gerade noch eine akzeptable Forderung. Rücksichtnahme hingegen überschreitet das Mass.
Im übrigen wehrst du dich damit, dass dein Hund ein ganz lieber ist, der nie jemandem… usw. usw. Mag sein! Deiner ist aber einer von Millionen. Es kann auch nicht Aufgabe eines Spaziergängers sein, ein Verhaltensprofil des herannahenden Hundes zu erstellen, um zwischen streicheln und benutzen einer Waffe (womit wir wieder bei deinem Jogger sind) zu entscheiden.
„Man kann es dem Hund ansehen“ ist eine häufige Phrase. Wer ist man? Ich jedenfalls nicht. Und selbst wenn ich dem Hund ansehen könnte, dass er nicht nur spielen will, was soll ich dann machen wenn der Halter überfordert ist? Es ist nun mal in der Verantwortung dessen, der eine potentielle Gefahr darstellt (Hundehalter, Autofahrer etc), dafür zu sorgen, dass andere nicht zu Schaden kommen.
Deine Argumentation würde jeden Autofahrer freisprechen, der Fussgänger überfährt. „Tja, es war dem Auto doch anzusehen, dass es nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte, was laufen Sie auch über die Strasse?“
Ich denke, nun haben wir unsere Ansichten geklärt. Wir können gerne weiter über das Diskutieren diskutieren, eine Fortsetzung zum Thema Hunde halte ich aber für fruchtlos, da du offensichtlich zwischen Emotion und Argumentation momentan nicht unterscheidest. Das Pingpongspiel „Wir guten Hundehalter“ und „Ihr intoleranten miesepetrigen Nichthundefreunde“ muss ich mir nicht antun.

Schönes Wochenende (ehrlich!)
Nils

Also wenn Dein Hund dann mal auf einem Feldweg auslaufen darf, das nennst Du dann tiergerechte Haltung?

Und wenn Du Deinen Hund so beschreibst, dann muss es ja ein Überhund sein. Ist es aber am Ende vielleicht garkein Hund?
Ich kenne Hunde, die berühren beim Schnuppern. Die berühren sogar die Scheisse, in der sie gerade schnuppern.
Und Deiner pinkelt auch nur wo er darf?
Also, ich denke Du lügst, um Deinen Hund hier ins beste Licht zu setzen. Aber warum nur? Es ist normal bei Hunden, das sie pinkeln, schnüffeln, dabei berühren. Warum macht Deiner all das nicht? Versteh ich nicht.

Naja, ich denke eh, Du hast nichts begriffen, sonst würdest Du nicht so um Dich treten.

gruß
roland

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Hallo Sora,

Hmm…also ich kenne Kinder, die mit dreckigen Händen
herumlaufen…gegen einenlaufen und somit Dreck machen. Extrem
gesehen.
Sicher hinkt der Vergleich. Aber Hunde benehmen sich manchmal
wie Kinder. sie sind auch stur, hören nicht immer und sind
neugierig. Das ist es ja eben. Kinder werden nicht als
gefährlich eingestuft. Hunde sind es ungefragt. Obwohl viele
es halt nicht sind.

Sie werden nicht als gefährlich eingestuft weil sie nicht beissen !!! Ich sprach ja von zwei Aspekten, die Angst vor dem Gebissenwerden und dieses ungebetene Ansschnüffeln u.ä.

Ersteres ist bei Kindern unmöglich und infolgedessen hat auch niemand Angst. Und dass Kinder einen anschüffeln ist auch sehr selten, und sie fassen in der Regel auch nicht Wildfremde Menschen mit ihren dreckigen Händen an.

Grüße

Bernd

Ähm, Hunde berühren die Person nicht mit irgendwelchen Teilen,
wenn sie Schnuppern. Noch nie gesehen?

Ich hoffe mal für Dich, daß Du das nicht wirklich selber glaubst. Natürlich berührt ein Hund gelegentlich beim Schnüffeln und bei einigen Hunden trieft der Sabber fröhlich vor sich hin, da braucht das Tierchen nur seinen Kopf zu bewegen oder über den Fuß zu halten. Ansonsten bewegt sich auch ein Mensch gelegentlich (oder gehst Du davon aus, daß ein Mensch sofort in Totenstarre fallen muß, wenn sich ein Hund nähert?) und wenn er das nicht macht, bewegt sich die Hose auch im Wind. Ist aber auch vollkommen gleichgültig, schließlich weiß ich nicht, ob er nur Schnüffeln, an mir hochspringen oder einen kurzen Happen nehmen will. Außer seinem Partner läßt man auch keinen Menschen auf Zentimeterentfernung an sich heran, warum soll ich das einem Tier gestatten, von dem ich nicht weiß, in welchen Sauereien er vorher herumgeschnüffelt oder gebuddelt hat. Seltsamerweise putzen einige Menschen bei Regenwetter bei Rückkehr den Hunden die Pfoten ab. Warum schont ein Hundebesitzer seinen eigenen Teppich mehr, als die Hosen fremder Menschen?

Ähmmmm…Mein Hund schleckt mich nicht ab und kommt auch
nicht ins Bett. Bei uns herrscht Rangordnung, falls dir das
was sagt.

Woher weiß ich das, wenn ich Euch auf der Straße treffe?

Beim Schnuppern wird die Person nicht berührt. Nur zur Info.
Das anspringen und anderes ist Erziehungssache. Aber
sicherlich hast du auch mal Hunde getroffen, die gut erzogen
waren?!

Wenige. Gerade die Hunde, die angeblich so gut erzogen waren, legten beim Essen gerne mal ihren Kopf auf den Tisch oder kauten an meinen Schuhen herum.

Oder kennst du nur die schlechten, miesen Typen die ihren
kleinen Hund nicht im Griff haben? Das ist seeehhhrrrr
traurig.

Das waren keine schlechten, miesen Menschen. Die haben ihren Hund schon im Griff, aber die vermeintlichen Kleinigkeiten bemerken sie nun mal nicht mehr. Das ist es, wovon ich hier die ganze Zeit rede: Viele Hundebesitzer meinen, jeder Mensch müßte die Verhaltensweise des Hundes genauso tolerieren, wie sie es selber auch tun.

Deine Narbe tut mir leid und was dir sonst noch so
wiederfahren ist. Aber…du darfst das nicht verallgemeinern.

Ich verallgemeinere nicht. Ich will nur darauf hinaus, daß ICH nicht weiß, ob der sich näherende Hund beißt. Und der Hund, der mich biß, hatte vorher niemanden gebissen und hat es m.W. auch nie wieder getan.

Das ist nicht fair. Es gibt gute und böse, genau wie bei den
Menschen. Und ich traue eher den Hunden als den Menschen.

Was ist für ein Unfug? Es geht doch nicht darum, ob ich einen Hund während meines Urlaubes eher zum Blumengießen in die Wohnung lassen würde als einen Menschen, sondern darum, ob mich ein mir unbekannter Hund einsaut oder verletzt. Zu beidem neigen Menschen nicht allzu sehr in der Öffentlichkeit.

Ähmm…Menschen sind auch unberechenbar. Woher will ich
wissen, das du nicht auf mich los gehst, nur weil ich einen
Hund neben mir herlaufen habe? Wenn du doch so einen hass auf
die Menschen hast, sorry, Hundebesitzern hast? Achja, du
hättest dann wohl Angst vor dem Hund…*g*

Ich habe keine Angst vor Hunden. Ich will sie aus den genannten Gründen nur nicht in meiner Nähe haben. Den Rest des Absatzes ignoriere ich mal.

Mich stört es, das du jeden, aber auch jeden
Hundebesitzer für absolut unfähig hälst.

Hab ich nie behauptet. Ich weiß nur nicht, welcher Hundebesitzer unfähig ist und welcher nicht und ich habe auch kein Interesse daran, es auf Kosten meiner Klamotten oder meiner Gesundheit herauszufinden.

Ich habe verständis für deine Einstellung. Aber findest du
nicht auch, das du in keinster Weise kompromisbereit mir
gegenüber bist? Wir kennen uns nicht, aber trotzdem meinst du,
ich hätte null Ahnung, wie deine anderen Hundebesitzern, bei
denen du schlechter Erfahrungen gemacht hast.

Ich bin in einem Punkt nicht kompromißbereit: Das Recht zu entscheiden, wer oder was sich mir nähert, liegt ganz allein bei mir. Wie Du mit Deinem Hund umgehst ist für diesen Standpunkt vollkommen unerheblich. Was ich bei Dir kritisiere ist, daß Du nicht einsehen willst, daß das vorgenannte Recht jeder Mensch hat. Die Einschätzung des Hundebesitzers bzgl. der Friedfertigkeit seines Hundes und der eigenen Qualitäten als Hundebesitzer spielen dabei auch keine Rolle.

Was meinste, mit wievielen Leuten wie dir ich mich jeden Tag
rumschlagen muß, nur weil sie keine Hunde leiden können? Es
kotzt mich an, das ich mir immer den gleichen Kram anhören
muß, obwohl ich wirklich alles gelernt, alles mache, um die
Menschen zufieden zu stellen. Nur weil der Hund auf einem
engen Weg etwas zu dicht vorbei geht!

Was andere Menschen zu Dir sagen ist nicht mein Problem. „Etwas zu dicht“ ist eine Definitionssache. Wenn ich einen Hundebesitzer mit seinem Hund kommen sehe, mache ich einen Bogen um das glückliche Paar. Bereits dieses sollte dem Hundeführer Zeichen genug sein, daß ich keinen näheren Kontakt mit dem Hund haben will. Ich erwarte, daß der Hund dann eben nicht noch ein paar Meter Leine bekommt, sondern beide einfach weitermarschieren.

Ihr seit diese Leute, die uns dazu nötigen, die Tiere mit
Maulkörben zu bepacken und an die Leine zu nehmen. Das aber
dadurch die Tiere sauer und böse werden, wollt ihr nicht wahr
haben. (Das ist aber Tierquälerei!)

Hahaha. Die Tierqäulerei fängt da an, wo das Tier in einer Stadt mit minimalem Auslauf gehalten wird. Daß der Hund an der Leine gehalten wird, wenn er durch die Stadt oder den Stadtpark geführt wird, dient einerseits zum Schutz der Menschen und andererseits zu seinem eigenen Schutz (Stichwort Autos).

Irgendwie müssen wir den Tieren genug Auslauf geben, um sie
tiergerecht zu halten. Mach das mal, wenn du als Frau immer
fertig gemacht wirst. Mein Tier scheißt nicht auf den Weg,
mein Tier pisst nicht irgendwo wo sie nicht darf. Aber wenn
ich auf dem FELDWEG bin, haben auch die normalen Menschen zu
kapieren, das ich hier meinen Hund frei laufen lasse um meinem
Tier die Möglichkeit zu geben, sich mal auszutoben. Auf den
Feldern zu rennen ist für die Tiere was ganz tolles.

Ja, ganz toll, und wenn ein freilaufender Hund auf einmal über einem steht, während man sich auf eine Wiese mal hingelegt hat, ist das auch was feines. Sich dann noch dafür anbrüllen zu lassen, wenn man den Besitzer bittet, seinen Hund zurückzurufen, macht dann noch zusätzlich glücklich. Erkundige Dich mal, inwiefern bei Euch eine Anleinpflicht gilt und am besten schaust Du auch gleich mal, was in den Bedingungen Deiner Tierhaftpflichtversicherung für den Fall steht, daß er doch mal jemanden verletzt und dabei nicht angeleint war. Oder hast Du vielleicht gar keine Tierhaftpflichtversicherung?

Ich frage mich auch, was Du als Mutter denken würdest, wenn Du Deine Kinder auf einem Feldweg/einer Wiese spielen lassen würdest und sich auf einmal ein unangeleinter Hund nähern würde. Da würde sich Deine Einschätzung in Bezug auf Tierrechte wohl sehr schnell ändern, mutmaße ich mal. In der Natur (Du hast ja vorher die Natur des Hundes angeführt) eines Kleinkindes liegt auch, daß es alles mal anfaßt und daran rumzieht. Kannst Du mit Gewißheit sagen, daß Dein Hund auch dann nicht zuschnappt, wenn ihm an den Ohren oder am Schwanz gezogen oder in die Augen gefaßt wird?

Da denke ich schon, das diese Menschen dann mal den Schnabel
halten sollten. Mein Hund rennt keine Menschen an oder
sonstwas. Also darf er laufen wie er will.

Du scheinst es nicht verstehen zu wollen: Es geht nicht darum, was Dein Tier macht, oder was Du glaubst, was es macht, sondern darum, daß das ein Außenstehender einfach vorher nicht wissen kann. Und im Zweifel weißt Du das nämlich auch nicht mit absoluter Gewißheit.

Da haben die mal Rücksicht zu nehmen, das sie den Hund nicht
umfahren und umrennen. Kinder dürfen ja auch frei laufen,
oder?

Natürlich dürfen Kinder nicht unkontrolliert rumlaufen. Das nennt man Aufsichtspflicht, um mal den Schlenker zum Thema Recht wieder zu bekommen. Man vgl. dazu § 832 BGB: Wer Kraft Gesetzes oder Vertrag zur Aufsicht über eine Person verpflichtet ist, ist zum Ersatze des Schadens verpflichtet, den diese Person einem Dritten widerrechtlich zufügt. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn er seiner Aufsichtspflicht genügt oder wenn der Schaden auch bei gehöriger Aufsichtsführung entstanden wäre.

Ui!

Die sind doch auch nervig, oder?

Stimmt, aber im Gegensatz zu Hunden gehören Kinder wirklich zur Gesellschaft.

Sowas beruht auf Gegenseitigkeit, weißt du?
Also schere nicht alle über einen Kamm, das kann ich nicht
leiden.

Achtung Wiederholung: Ich schere nichts und niemanden. Ich will aber das Recht über mein Hoheitsgebiet alleine ausüben. Punktum.

Also ich persönlich habe in all den Jahren einiges gelernt und
nehme Rücksicht auf die Menschen, aber wer nimmt denn
Rücksicht auf mich?

Du hast durch Bezahlung der Hundesteuer das Recht erhalten, ein Tier halten zu dürfen, das muß eigentlich reichen. Das ist beim KfZ nicht anders. Rücksicht hat der Stärkere zu nehmen, nicht der Schwächere.

Gruß
Christian

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Mal grundsätzliches.

  1. ICH will nicht, daß ein Hund an mir schnuppert, leckt, hochspringt, beisst oder sonstwas. Fertig. Das ist wohl auch mein gutes Recht.

  2. Dafür zu sorgen, daß sowas auch nicht passiert, liegt in der Pflicht des Hundehalters. Ob der Hund dabei angeleint ist oder nicht, ist mir egal. Ob der Hund auf einem Feldweg, auf der Straße oder sonstwo frei rumläuft, ist mir auch egal. Hauptsache, er bleibt mir vom Leib. Wenn der Hundehalter das gewährleisten kann, gut. Kann er das nicht, s.u.

  3. Wenn ein Mensch aufgrund schlechter Erfahrungen Vorkehrungen trifft, um sich im Zweifelsfall gegen einen Hund zu wehren, kann er das im Rahmen der Gesetze bzgl. Waffen etc. von mir aus tun. Ich tue das nicht, trotz einiger Erlebnisse in dem Bereich. Einfach deshalb, weil ich davon ausgehe, daß ein Hundehalter seinen Hund von mir fernhalten kann. Kann er das nicht, können Hund und Halter zumindest hinterher noch viel Spaß mit mir haben. Bisher hat’s aber meistens so geklappt.

Weisst Du, ich hab im Rettungsdienst gearbeitet und stand vor genug Wohnungen, in denen Hunde lebten. NIE, aber auch NIEMALS würde ich so eine Wohnung betreten, solange das Tier nicht weggesperrt ist. Und wenn Opa am verrecken ist und Oma sagt „Der Hund tut nix“. Eigenschutz geht vor. Gerade in solchen Situationen (Herrchen geht’s schlecht, fremde Menschen mit bunten Jacken und Koffern poltern in die Wohnung und machen an Herrchen komische Sachen) dreht auch der liebste Hund durch. Ich hab leider kaum Halter erlebt, die das begriffen haben, immer erst nach deutlichen Worten.

Ich hab nix gegen Hunde, wenn die Umstände das zulassen, werde ich vielleicht auch mal einen haben. Aber fremden Tieren, egal welchen, trau ich nicht für fünf Pfennig.

Ich denke, EXC sieht und meint das ganz ähnlich.

Gruß,

Doc.

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Hallo

Zugegeben: ich überspitze es.
Aber deine Argumente bringen eben GENAU DAS rüber!

Es mag ja sein, dass der Hund ihr

ebensmittelpunkt ist und ihnen viel Freude bereitet.

Du hast echt keine Ahnung.

Toll. Die erste Aussage ist zweifelsohne richtig und dürfte unbestritten sein - und Du haust ihm eine solche Ohrfeige ins Gesicht!
Bist Du als Hundehalter genauso umsichtig und zuverlässig???

Na dann gute Nacht…

Aber was gibt ihnen das Recht, mir (bzw in deinem Fall dem
Jogger) diese Freude aufzwingen zu wollen und den Hund an mir
schnuppern, sabbern, seine dreckigen Pfoten abwischen und ein
Stück meines leckeren Muskelfleisches essen zu lassen?

Sicher nicht. Hier gehts allerdings nur um einen jungen Hund,
der noch nicht allzuviel Ahnung hat. Es geht hier nicht um
höchst gefährliche Hunde. Ich denke ein wenig beiderseitiges
Verständnis sollte da schon drin sein. Immerhin gehören Hunde
zu unserer Gesellschaft. Im Übrigen: Mein Hund springt keinen
Fremden an oder geht auf ihn zu.

Wenn DEIN Hund das nicht tut: schön für dich!
Es gibt UNZÄHLIGE andere, die es tun! Und ansehen kann man das einem Hund eben DOCH nicht, auch wenn du das Gegenteil behauptest!
Soll ich jetzt Verständnis haben, daß dein Hund mir den Anzug versaut? Mich vielleicht in den See schubst, oder anfängt, mich apportieren zu wollen?

Ich denke, wenn Jogger unterwegs sind, dann müssen sie ja auch
damit rechnenen, das ihnen kleine Kinder über den Weg laufen
und sie ansprechen, oder?

Die pflegen im allgemeinen nicht zu beißen…
Und sind im Allgemeinen durch einfaches Ansprechen auch leichter zurückzuhalten als Hunde!

Die Dame hat ihren Hund sofort zurückgerufen. Im übrigen kann
man sowas auch ohne Waffengewalt klären, oder?

Fang doch mal ne Diskussion an, wenn gerade ein Bullterrier zähnefletschend auf dch zurast.

Ich persönlich will auch nicht, das mein Hund jemanden
anschnuppert oder ähnliches. Aber das Anschnuppern gehört zu
der Art eines Hundes. DAS IST NATUR! Ich denke schon, das -
wenn die situation halt so ist - die Leute das locker sehen
sollen.

Siehst Du als „naturgegeben“ auch an, wenn ich meinen 6-Meter-Alligator zum Gassigehen ausführe, und er deinen Hund zum Abendessen verknuspert?
Ist doch auch „Natur“ - der stärkere frißt den schwächeren…

Übrigens liegt es auch in der Natur von Hunden, sich das Abendessen selbst durch kräftigen Einsatz des Gebisses zu besorgen - schließlich stammt der Hund vom Wolf ab, und „natürlich“ sind Hunde sowieso nicht, sondern nur durch jahrhundertelange Zucht „pervertierte“ Wölfe.

Immerhin müssen wir uns als Hundehalter immer einiges
gefallen lassen. Was wir doch alles falsch machen, was doch
nicht richtig ist. Ich denke nicht, das sich jemand, der
wirklich ABSOLUT keine Ahnung von Hunden hat, sich anmaßen
kann, über einen Hundebesitzer irgendein Urteil zu fällen.

Aber er wird sich doch TROTZDEM seiner Haut wehren dürfen, auch wenn er keine Dogge von einem Rottweiler unterscheiden kann, oder?
Wenn ich weder den Halter noch den Hund kenne, kann ich KEINE Ahnung haben, wie aggressiv oder gefährlich das Tier ist - sogar einen Pudel könnte man zur beißwütigen Bestie erziehen wenn man nur wollte.

Sicher gibts das. Unsere Nachbarin hat z.B. Angst. Ich habe
Rücksicht genommen. Doch mit der Zeit hat sie unseren Hund
lieb gewonnen. Wie schon gesagt, mein Hund belästigt keine
fremden Leute.

Das sieht man einem Hund nicht an.
Schon gar nicht, wenn man ohnehin keine Ahnung von Hunden hat.

Auch eine Sache der Kenntnis. Wenn ich Angst vor Hunden habe,
dann befasse ich mich mit dem Thema um zu wissen, wie ein
wirklich gefährlicher Hund aussieht. Ich vertraue auch ab und
zu den Aussagen nicht, aber ich sehe dem Hund an, was Sache
ist.

Wie sieht man denn, ob ein Hund gefährlich ist???
Mich hat einmal ein Dackel gebissen, der ist fröhlich schwanzwedelnd auf mich zugelaufen gekommen und biß mich SOFORT ins Bein! Ohne zu Knurren, einen Buckel zu machen oder sonstwie zu drohen - einfach so! Und ich war auch noch stehengeblieben, weil ich dachte, der wollte mich begrüßen - der Hund meines Vaters begrüßt mich nämlich immer auf dieselbe Weise…

Aber wieso soll sich überhaupt ein nicht hundevernarrter Mitmensch bloß mit dem Thema „Hund“ auseinandersetzen müssen?
Wenn eine Gefahr besteht, geht die nicht von diesem Mitmenschen aus, sondern IMMER von dem Hund (bzw. dessen Halter), und DER sollte sich dann auch um die Abwendung von Gefahren (und auch nur der Erweckung eines ANSCHEINS einer Gefahr!) kümmern sollen!

Doch, so verstehe ich das schon. Ich sage ja schon, du
solltest dich mal besser über Hunde informieren…

Nochmal: wieso soll ich mich über Hunde informieren, wenn ich doch gar keinen habe und haben will?
Muß ich mich vielleicht auch über Gefahren und Eigenarten von Schußwaffen informieren, weil es ja passieren könnte, daß irgendwer in meiner Nähe eine solche besitzt und benutzen könnte…?

So ein Blödsinn!

Meines Erachtens hat ein Hundehalter ganz einfach dafür zu sorgen, daß sein Hund nicht unerlaubt auf irgeneinen Fremden zuläuft, geschweige denn ihn beschnüffelt oder gar anspringt!
Wenn Du deinen Hund nicht entsprechend unter Kontrolle hast, bist Du kein guter Hundehalter, und solltest Dir überlegen das Tier wegzugeben.

Schönen Gruß von
Robert

der selber keinen Hund hat, aber mit dem Bordercollie seines Vaters viel Zeit verbringt.
DIESER Hund gehorcht aufs Wort und käme NIEMALS auf die Idee, einem Fremden (Radfahrer, Jogger oder Spaziergänger) auf die Pelle zu rücken, der den Hund nicht von sich aus freundlich anspricht und zu sich lockt!
Und einmal gerufen, steht das Tier SOFORT bei Fuß - egal ob da ein Spielkamerad, eine offene Metzgerei oder ein weghoppelndes Häschen lockt! SO muß ein Hund erzogen sein, dann gibt es auch keinen Ärger mit anderen Menschen!

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Hallo Sora,

ich habe diese Diskussion nur oberflächlich durchgelesen und vielleicht wurde das was ich schreiben möchte schon gesagt - ich gehe nun eben das Risiko einer Wiederholung ein.

Ich bin selber Hundehalterin und einige Sätze, die Du hier geschrieben hast, die finde ich gerade als Hundebesitzerin nicht vertretbar. Da wäre der Satz mit der Hundesteuer! Ohne dass ich näher darauf eingehen möchte, zeigt mir dieser Satz, dass Du scheinbar der Ansicht bist, mit der Hundesteuer irgendwelche Rechte zu erwerben.
Dann die Aussage, es sei ein junger Hund und man könne es einem Hund ansehen, ob er lieb sei oder nicht. DAS ist wohl der allergrößte Unfug, den ich jemals von einem Hundehalter gehört habe. Keiner - aber wirklich garkeiner kann es einem Hund ansehen ob er friedliebend ist oder ob er nicht doch plötzlich aus heiterem Himmel mal zuschnappt. Vielleicht solltest Du Deine Kenntnisse über Hunde etwas verbessern, ehe Du solche Aussagen machst. Zudem ist es nicht der Hund, der weiss, wo er hink… darf, sondern es ist der Mensch, der es ihm zeigt und erlaubt!

Grundsätzlich sollte gelten, dass man als Hundehalter seinen Hund an der Leine führt, vor allem dann, wenn man weiss, dass man anderen Menschen begegnen wird. Es sind schon viel zu viele Bisse und ähnliches, aus Unachtsamkeit des Halters, geschehen, als dass man als Hundehalter glauben dürfte, dass jeder einen Hund für friedfertig hält.
Als Hundehalter hat man eben nicht das grundsätzliche Recht, seinen Hund frei laufen zu lassen. Mach das mal am Waldrand und Du wirst unter Umständen bitteres, zumindest aber teures Lehrgeld bezahlen.
Du solltest einsichtig genug sein und Rücksicht auf die Menschen nehmen, die Angst vor Hunden haben und das sind mehr als Du glaubst.
Menschen, die Hunde nicht mögen, sind selten richtige Hundehasser, es sind einfach Menschen, die schlechte Erfahrungen gemacht haben. Warum also den Graben zwischen Hundhaltern und Nichthundehalter vertiefen? Wir Hundehalter wären besser daran, uns auf unsere Mitmenschen einzustellen und Rücksicht zu nehmen.
Vielleicht überdenkst Du mal, was ich geschrieben habe, denn es ist allemal besser, in aller Seelenruhe mit dem Hund an der Leine Gassi zu gehen, mit der Gewissheit, dass so auch kein anderer Mensch in seinem Drang nach Bewegung eingeschränkt wird. Und ich finde es sehr wohl eine Einschränkung, wenn der Jogger, der Spaziergänger, der Radfahrer oder wer auch immer, durch freilaufende Hunde stets Angst haben müssen.

Liebe Grüße

Userine

Hallo,
ich habe das selbst mal erwogen (das Messer), da ich als
Jogger schon mehrfach angefallen wurde. Bei genauerer
Analyse sah ich aber nur Nachteile, z.B. die Verteidigungs-
situation kann wunderbar als einen durch den Hund abgewehrten
Angriff umgedreht werden, das Messer ist keine Distanzwaffe,
wie z.B. die CS- oder Pfefferspray. Zudem hat bisher, sofern
ich schnell genug reagieren konnte, ein Faustschlag auf die
Nase des Hundes + Arme abspreizen + extrem Brüllen seinen
Dienst getan.
Was die Rechtssituation anbelangt, gibt es sicher Messer die
unters Waffengesetz fallen (z.B. Butterfly, Schnappmesser)
aber bereits beim Tauchermesser hätte ich Zweifel.
Was das „kurz anschnuppern“ anbelangt, daß hängt sicher auch
von der Rasse - z.B. bei einen Bullterrier würde ich nicht
erst warten, bis er Geschmack an meinen Lenden gefunden hat.
Zudem strahlt man, wenn man erschöpft ist Unruhe aus. Die
gepaart mit schneller Bewegung provozieren einen Angriff des
Hundes, wenn er auch unter normalen Bedingungen, das fried-
lichste Tier sein mag. Das „nur spielen“ ist häufig eine
Fehleinschätzung des Halters, der seinen Hund nur unter
„Normalbedingungen“ kennt.

Gruss
Enno

Hallo,

Ich persönlich will auch nicht, das mein Hund jemanden
anschnuppert oder ähnliches. Aber das Anschnuppern gehört zu
der Art eines Hundes. DAS IST NATUR! Ich denke schon, das -
wenn die situation halt so ist - die Leute das locker sehen
sollen.

Genau so etwas wird in einer zivilisierten Gesellschaft
unterdrückt. Aus gutem Grund, Natur oder im diesem Kontext
das ungebremste Ausleben von Trieben, würde das Chaos bedeuten.
Der Kern des Problems ist ein anderer - die Hundehalter, die
negativ auffallen, ruhen sich einfach auf der Toleranz ihrer
Mitmenschen aus, ähnlich wie der Raucher im Restaurant oder
die Omma die sich vordrängelt oder der QuerparkLKWEntlader.
99% solcher Dinge ignoriert man, weil man den Aufwand nicht als
wert ansieht - das verbleibene Prozent nervt solange, bis man
dagegen vorgeht.

Auch eine Sache der Kenntnis. Wenn ich Angst vor Hunden habe,
dann befasse ich mich mit dem Thema um zu wissen, wie ein
wirklich gefährlicher Hund aussieht. Ich vertraue auch ab und
zu den Aussagen nicht, aber ich sehe dem Hund an, was Sache
ist.

Die Bemessungszeit ist häufig sehr kurz, wenn Du um die
Ecke gelaufen kommst. Zudem halte ich Deine Aussage für
fraglich, da der Hund hier einer völlig anderen Situation
ausgesetzt ist, als einer Begegung auf der Straße (schnelleres
Tempo, Gerüche, Unruhe). Wenn er im Rahmen seiner Erziehung
sowas nicht gelernt hat, ist sein Verhalten völlig unklar.

Gruss
Enno

Jagdart…
Hallo Enno,

Zudem strahlt man, wenn man erschöpft ist Unruhe aus. Die
gepaart mit schneller Bewegung provozieren einen Angriff des
Hundes, wenn er auch unter normalen Bedingungen, das fried-
lichste Tier sein mag.

Nicht umsonst lernte ich in der Schule, daß der Hund ein Hetzjäger, die KAtze ein Schleichjäger ist.

Vielleicht sollte der Mensch mal berücksichtigen, daß ein Tier nach Instinkt handelt, welcher der Mensch kaum noch besitzt in seiner technologisch überreizten Welt.

gruß

dennis

wo ist das Problem???
Hi Sora,
nur kurz zur Info: wir haben zwei Hunde, eine Katze, zwei Ziegen und ein Pferd (plus 2 „Gastpferde“). Also denke ich, kann ich die Lage schon beurteilen. Da unsere Hunde aber auch unser Häuschen im Wald bewachen sollen, machen sie natürlich ordentlich Radau wenn jemand kommt. Wenn wir mit ihnen spazieren gehen kommen sie an die Leine. Und zwar so kurz, das sie garnicht erst auf die Idee kommen jemanden „anzuschnuppern“. Es gibt Menschen die Angst vor Hunden haben und andere, denen es einfach nur unangenehm ist. Beides habe ich als Hundehalter gefälligst zu respektieren. Unserer jüngerer Hund (Boarder-Collie) ist immernoch ziemlich verspielt und springt gern jeden vor Freude an. Da gibts aber jedesmal auf die Mütze. Ein Hund hat niemanden anzuspringen. Viele Kinder geraten hier in panische Angst, da sie das Verhalten des Hundes nicht einschätzen können. Gerade für diese Kinder ist diese Begegnung mit einem Hund aber prägend. Löst sie Angst aus, ist das übel.
Ich selbst habe keine Angst vor Hunden, aber Respekt. Der Hund eines Freundes hat auch mal nach mir geschnappt. Das hat er vorher nie getan. Allerdings hatte er eine Verletzung, die ich nicht kannte. Ohne das zu wissen habe ich ihm beim streicheln wehgetan, was er mit zuschnappen quittierte. Na gut, kann passieren. Aber mein Freund wusste von dieser Verletzung auch nichts. Also Vorsicht mit solchen Äusserungen wie: „Mein Hund tut so etwas nicht“. Unser anderer Hund ist schon etwas älter, bellt furchterregend, hat aber auch eine liebe Seele. Wittert er allerdings Gefahr für mich, meine Frau oder die Kinder wird er bissig. Weisst Du wann Dein Hund Gefahr für Dich spürt? Ich weiss es bei unserem Hund nicht. Von daher habe ich alle Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, die eine eventuelle Gefahr für andere ausschliessen.Über die Art und Weise mit der Angst vor Hunden umzugehen kann man trefflich streiten. Der von Dir genannte Jogger verleiht seinem Unbehagen mit dem Messer ausdruck. Deiner Schilderung nach warnt er aber vor. Ich würde auch nicht riskieren erst gebissen zu werden. Als Hundehalter hast Du nicht nur Verantwortung für Deinen Hund, sondern auch für Deine Mitmenschen. Und das hat nichts mit Hundesteuer zu tun (für unseren einen Hund zahlen wir keine, da Wachhund und damit steuerfrei), sondern mit Verantwortung und Toleranz.
Gruss Sebastian

Hi Sonja,

Die Dame hat ihren Hund sofort zurückgerufen. Im übrigen kann
man sowas auch ohne Waffengewalt klären, oder?

Die Dame hat aber dem Hund die Möglichkeit gegeben, eindeutig zu nahe an andere Leute zu gelangen oder? Sicherlich sollte das anders zu klären sein. Aber ich denke auch nicht, das dieser Jogger als Beispiel für alle herhalten kann, genausowenig wie irgendein Hund als Maßstab anzusetzen ist.

Ich persönlich will auch nicht, das mein Hund jemanden
anschnuppert oder ähnliches. Aber das Anschnuppern gehört zu
der Art eines Hundes. DAS IST NATUR! Ich denke schon, das -
wenn die situation halt so ist - die Leute das locker sehen
sollen.

Entschuldige bitte. Ein Hund an der Leine ist schon nicht mehr mit der Natur zu vereinbaren. Wenn das Natur ist, ist es auch Natur Hunde zu erschlagen, zu rösten und zu verspeisen. Ob die Leute das locker sehen sollen oder nicht musst Du schon denen überlassen. Nehmen wir mal an, ich mache mir nichts aus Autos und meine Karre ist zerbeult. Jetzt fahre ich ´ne Delle in Dein Auto und sage „Stell Dich nicht so an, fährt doch immer noch genausogut, sieh es locker“. Wo kämen wir denn dahin? In punkto Toleranz ging das Argument von Dir aber nach hinten los.

Auch eine Sache der Kenntnis. Wenn ich Angst vor Hunden habe,
dann befasse ich mich mit dem Thema um zu wissen, wie ein
wirklich gefährlicher Hund aussieht. Ich vertraue auch ab und
zu den Aussagen nicht, aber ich sehe dem Hund an, was Sache
ist.

Entschuldige, aber wenn Du das wirklich glaubst, hast Du überhaupt keine Ahnung von Hunden.

P.S. Das zunächst freundlich hechelnde Biest am Ende Leine ist
nicht immer der Hund.

Wie gesagt, das kann man sehen…

Wie gesagt, absoluter Unsinn

P.P.S. Ich unterstelle dir damit nicht, einer dieser
unverantwortlichen Hundehalter zu sein.

Doch, so verstehe ich das schon. Ich sage ja schon, du
solltest dich mal besser über Hunde informieren…

Und Du Dich über Menschen. Deine Haltung ist nämlich genauso totalitär.
Gruss Sebastian

Unsere lieben Vierbeiner
Hi Sora!

Ich habe mir jetzt den ganzen Thread durchgelesen… Mannomann

Dein Hund kann mich noch so oft NICHT berühren - er dringt schlicht in meine Intimsphäre ein, wenn er sein sabberndes Maul in eine solch kurze Distanz bringt!

Du brachtest hier das Beispiel mit spielenden Kindern, die Jogger ansprechen und dadurch belästigen können (ich muss gleich kotzen). Wenn Du schon Vergleiche anstellst, dann stelle komplette Vergleiche an! Wenn ich mit meinem Sohn spazieren gehe (Du bist bei Deiner Töle schließlich auch dabei), dann sorge ich dafür, dass er sich benimmt! Und wenn er eine fremde Person anspricht, dann tut er das nicht auf eine Entfernung von ca. 10cm!

Wenn ein Jogger von einem Hund auf eine Entfernung von 10 Metern angekläfft wird, wird er sich in der Regel auch nicht belästigt fühlen!

Wie Du mittlerweile vermutlich gemerkt hast, mag ich Hunde nicht besonders - frage den Besitzer des Schäferhundes, der mich im Alter von 3 Jahren angefallen hat, woran das liegt!

Wenn ich mit meinem Sohn spazieren gehe, und ein Hund nahert sich ihm näher als 1 Meter, dann schwebt dieser Hund in akuter Gefahr! Ich sage das jedem Halter vorher - wenn dieser nicht reagiert, trete ich aber auch zu! Und da ist es mir scheißegal, ob er nur schnuppern will…

Grüße
Guido

P.S. Wieso hat sich der Dicke eigentlich noch nicht in diese Diskussion eingeschaltet? Er ist Hundehalter, und trotzdem recht vernünftig (nix gegen all die Hundehalter, die hier ebanfalls recht kritisch zu Werke gingen)

Pauschalisierung ?
Hi Sora,

Ihr seit diese Leute, die uns dazu nötigen, die Tiere mit
Maulkörben zu bepacken und an die Leine zu nehmen.

Sollte da ein klitzekleines bischen Pauschalisierung enthalten sein ??? Wir sind diejenigen, vor denen unsere Eltern uns immer gewarnt haben !

Also schere nicht alle über einen Kamm, das kann ich nicht
leiden.

Wie ist denn dann bitte obiger Satz zu verstehen?
Fragende Grüße
Sebastian