Jugendliche Sexualstraftäter

In einer Sendung der ARD („Weit mehr als Doktorspiele“) ging es um jugendliche Sexualstraftäter, die sich in einer Therapiegruppe befinden.

Unter anderem wurde die Situation eines 18 jährigen näher beleuchtet, er kam auch selbst oft zu Wort. Er hatte mehrere Mädchen missbraucht und sollte nach einem Jahr übers Wochenende nach Hause zu seiner Familie mit der Auflage, ihn nicht alleine mit der jüngeren Schwester(!) zu lassen. Die Eltern, die bereits als verantwortungslos beschrieben wurden, haben die nicht getan und der Junge verging sich an seiner Schwester. Daraufhin wurde die Therapie verschäft und verlängert.

Am Ende bekam er einige Jahre Haftstrafe und selbst die Therapeuten sagtren, sie können sich nie sicher sein, ob so jemand jemals „geheilt“ wird oder nie wieder über ein Mädchen herfallen wird. Aber sie meinten auch, wenn 10 Jahre nichts passiere, hat man wenigstens den Erfolg, dass 10 Jahre Ruhe war.

Seht Ihr das auch so? Würdet ihr sagen, „wegsperren“ (in welcher Form auch immer) oder sagt ihr, wenn jahrelang nichts passiert ist, rechtfertigt das eine Freilassung des Täters auch wenn man damit weitere Opfer riskiert?

Gruß
Claudia

Hi

Seht Ihr das auch so? Würdet ihr sagen, „wegsperren“ (in
welcher Form auch immer) oder sagt ihr, wenn jahrelang nichts
passiert ist, rechtfertigt das eine Freilassung des Täters
auch wenn man damit weitere Opfer riskiert?

Gruß
Claudia

Nein.
Das hat einen ganz einfachen Grund. Es gibt viel mehr Pädophile Menschen als wir glauben, sie sind unter uns und führen ein „normales“ Leben. Sie wissen um ihre Neigung und sie wissen, dass sie falsch ist oder zumindest gesellschaftlich verwerflich. Sie kämpfen dagegen an und würden niemals einen Übergriff starten, bei manchen liegt es sogar daran, dass sie Kinder eben lieben und sich bewusst sind, dass diese Liebe einseitig ist. Sie fallen nie auf, grade weil sie sich zurückhalten und darum sind sie in den Köpfen der Menschen nonexistent.

Und dann gibt es die Menschen, die Übergriffe starten, es versuchen und mehr als das, die Kinder missbrauchen, vergewaltigen oder sogar vergewaltigen und töten.
Bei diesen Menschen ist es doch schon zu spät.
Sie konnten sich einmal nicht zügeln, warum sollten sie es wieder können?
Das Problem dabei ist, dass Kindesmissbrauch nicht ein Verbrechen wie jedes andere ist. Es wird nicht begangen, weil jemand keine Wahl hat, da er sonst verhungern müsste oder sonstwie bedroht wird. Es wird eher selten aus Rache begangen oder weil man sich, aus welchem Gründen auch immer, jemanden entledigen will. Auch einen Affekt gibt es nicht.
Jeder Mord oder Totschlag kann rekonstruiert werden, wird derjenige oder diejenige es wieder tun oder war es ein Einzelfall? War es Affekt? War es gar nicht beabsichtigt?

Das ist bei einem Missbrauch nicht der Fall, es ist ein Bedürfnis, es ist in dem Menschen drin. Das einzige Manko ist, dass unsere Gesellschaft dies nicht akzeptiert.
Das soll sich jetzt nicht anhören als würde ich irgendetwas verteidigen, mir ist Pädophilie gleich so ein Rätsel wie jedem anderen, etwas das ich nicht nachvollziehen kann, aber Fakt ist, dass in früheren Gesellschaften Pädophilie mehr oder weniger akzeptiert war und unsere Gesellschaft sich einfach anders entwickelt hat.

Es zeigt auch, dass diese Neigung schon immer in manchen Menschen vorhanden war, warum weiß der Geier. Aber wir wissen wie schädlich es für Kinder ist und darum müssen sie vor diesen Menschen, die sich nicht zurückhalten *können* beschützt werden.

Und da ist ein Strafmaß von 4-5 Jahren, grade im Wiederholungsfall, viel zu gering.

lg
Kate

wie schädlich es für Kinder ist und darum müssen sie vor
diesen Menschen, die sich nicht zurückhalten *können*
beschützt werden.

Und da ist ein Strafmaß von 4-5 Jahren, grade im
Wiederholungsfall, viel zu gering.

lg
Kate

Hallo Kate,
das sehe ich genauso. Ich finde das Strafmaß ebenfalls als zu gering und bin der Meinung, das unversehrte Kinderleben geht vor der Freiheit des Täters!Ich war über die Meinung der Therapeuten sehr entsetzt!
LG
Claudia

Am Ende bekam er einige Jahre Haftstrafe und selbst die
Therapeuten sagtren, sie können sich nie sicher sein, ob so
jemand jemals „geheilt“ wird oder nie wieder über ein Mädchen
herfallen wird. Aber sie meinten auch, wenn 10 Jahre nichts
passiere, hat man wenigstens den Erfolg, dass 10 Jahre Ruhe
war.

Seht Ihr das auch so? Würdet ihr sagen, „wegsperren“ (in
welcher Form auch immer) oder sagt ihr, wenn jahrelang nichts
passiert ist, rechtfertigt das eine Freilassung des Täters
auch wenn man damit weitere Opfer riskiert?

Weißt Du genaueres über die Rückfallquoten? Dann mal raus damit.

Gruß,

Malte

Hallo Malte,
es ging mir nicht um eine Wahrscheinlichkeit, sondern darum, dass de facto solche Täter rückfällig werden können.Heißt das dann, dass man jede Möglichkeit für die Opfer ausschließen muss (ich finde ja) und man somit auch Täter, deren Wahrscheinlichkeit sehr gering ist rückfällig zu werden, getrennt vond er restlichen Gesellschaft leben müssen oder eben nicht?
Gruß
Claudia

Hallo,

es ging mir nicht um eine Wahrscheinlichkeit, sondern darum,
dass de facto solche Täter rückfällig werden können.Heißt das
dann, dass man jede Möglichkeit für die Opfer ausschließen
muss (ich finde ja)

Dann müssten wir prophylaktisch wohl die ganze Bevölkerung einsperren.

Gruß
Elke

Hallo,

es ging mir nicht um eine Wahrscheinlichkeit, sondern darum,
dass de facto solche Täter rückfällig werden können.Heißt das
dann, dass man jede Möglichkeit für die Opfer ausschließen
muss (ich finde ja)

Bitte geh Dich selbst einsperren, nur so kannst Du jede Möglichkeit
ausschließen, mal jemanden totzufahren, und ich muss sowas nicht mehr
lesen, danke.

Wenn Du das, was Du „mal eben so findest“ konsequent zuende denkst,
kommt nämlich genau das dabei raus. Eigentlich könnten wir dann
auch direkt alle Menschen umbringen, dann finden garantiert keine
Verbrechen mehr statt.

Das ist genau dieselbe bescheuerte Argumentation, mit der
Terrorminister S. uns Panzer auf die eigenen Straßen bringen will
und gerne die Liebesbriefe Deines Geliebten lesen möchte. Könnte
ja ein Terrorist sein.

Das, was Du findest, wäre übrigens verfassungsfeindlich. Also denk
nochmal drüber nach, ob Du gerne Verfassungsfeind sein möchtest.

.m

Team: Meta-Diskussionsansatz entfernt

Hallo,

Seht Ihr das auch so? Würdet ihr sagen, „wegsperren“ (in
welcher Form auch immer) oder sagt ihr, wenn jahrelang nichts
passiert ist, rechtfertigt das eine Freilassung des Täters
auch wenn man damit weitere Opfer riskiert?

Gruß
Claudia

was wäre Dir lieber ? Den Menschen nach 10 Jahren als neuen Nachbarn (wobei Du ja in aller Regel von seiner Vorstrafe nichts weist) oder er bleibt lebenslang eingesperrt. Was schlecht für ihn und gut für Dich ist.

Gruss

Andreas

Hallo,

[…] populistischen Unsinnigkeiten.

Populistischer Unsinn ist, wenn man unter bewußtem Ignorieren der von Claudia geschilderten Fakten Beispiele wie Autofahren und Terrorismus zum Vergleich heranzieht. Das sind nicht mal die üblichen Totschlagargumente (außer man fährt jemanden auf der Autobahn tot).

Wenn ich den ersten Bericht von Claudia richtig verstehe, hat der junge Mann bereits mehrfach Mädchen mißbraucht und nach einem Jahr Therapie die erstbeste Gelegenheit wieder genutzt.
Und dann noch die Aussage der sog. Therapeuten: „…wenn 10 Jahre nichts passiere, hat man wenigstens den Erfolg, dass 10 Jahre Ruhe war.“ Von Fachleuten, die offensichtlich keine Mittel und Wege finden. Da werden Richter schlecht beraten.

Ich halte übrigens nicht die Dauer der Haftstrafe für ausschlaggebend. Eine „geschlossene Therapiegruppe“ im Anschluß wäre wichtig und sinnvoll.

Grüße
BW

Team: Zitat bearbeitet

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Hallo,

Populistischer Unsinn ist, wenn man unter bewußtem Ignorieren
der von Claudia geschilderten Fakten Beispiele wie Autofahren
und Terrorismus zum Vergleich heranzieht. Das sind nicht mal
die üblichen Totschlagargumente (außer man fährt jemanden auf
der Autobahn tot).

Welche Fakten ignoriere ich denn? Ich hab ja nach Fakten gefragt, Claudia konnte mir keine liefern.

Wenn ich den ersten Bericht von Claudia richtig verstehe, hat
der junge Mann bereits mehrfach Mädchen mißbraucht und nach
einem Jahr Therapie die erstbeste Gelegenheit wieder genutzt.

Nicht die „erstbeste“, sondern (ich hab den Bericht auch gesehen)
eine, die seine ziemlich dämlichen Eltern ihm grob fahrlässig
verschafft haben. Das ändert nichts an der Beurteilng des jungen
Mannes, ändert aber etwas an der Beurteilung der Gesamtsituation.

Der Junge sagt selbst, von ihm ginge eine stetige Gefahr aus. Er
sagt selbst, er darf nicht in entsprechende Situationen kommen. Er
sagt selbst, er muss unter ständiger Beobachtung stehen. Der Skandal
ist, dass seine Eltern das wussten, und ihn dann noch mit der kleinen
Schwester allein gelassen haben, an einem Wochenende zur
Familienheimfahrt, die ich grundsätzlich für richtig und wichtig halte.

Und dann noch die Aussage der sog. Therapeuten: „…wenn 10
Jahre nichts passiere, hat man wenigstens den Erfolg, dass 10
Jahre Ruhe war.“ Von Fachleuten, die offensichtlich keine
Mittel und Wege finden. Da werden Richter schlecht beraten.

Das Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen. Das wurde so gesagt, ja,
auf die Frage hin, ob es Garantien für „Heilung“ gebe (die es nie geben
kann) und ob Therapien trotzdem der richtige Ansatz sind (was sie sind,
weil sie ein besseres Ergebnis als Wegsperren liefern). Vor dem
Hintergrund ist die Aussage etwas nüchtern, aber korrekt.

Ich halte übrigens nicht die Dauer der Haftstrafe für
ausschlaggebend. Eine „geschlossene Therapiegruppe“ im
Anschluß wäre wichtig und sinnvoll.

Genau das ist das, was auch passiert und auch dort angerissen wurde.

Was Claudia will, ist Kindesmißbrauch gaaaanz furchtbar finden (was er auch ist und was man auch finden darf), schlimmer als einen Mord, schlimmer als Geiselnahme, Erpressung, Folter usw. usf. Schlimmer als jedes andere Verbrechen, und deshalb jemanden der einen Übergriff begangen hat (was als Begriff ein sehr weites Spektrum abdeckt) generell für immer wegsperren.

Und genau diese Haltung nenne ich haarsträubend. Ich sehe
durchaus die emotionalen Mechanismen, die jemanden dazu bringen,
sowas zu denken, aber mit Sachlichkeit, Logik, Argumenten und vor
allem Gerechtigkeit hat das rein gar nichts mehr zu tun.

Eben genauso wie bei dem komischen Typen, der grad Innenminister ist.

Das scheint aber symptomatisch für unsere Zeit zu sein - kaum schreit
einer „Kinderporno“ oder „Terrorismus“ schalten die Leute ihr Hirn aus,
ohne mal nachzuschauen, was eigentlich wirklich abgeht.

Gruß,

Malte

Team: Metadiskussion entfernt

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Hallo nochmal,
ich habe die Sendung nicht gesehen. Trotzdem:

[…] in offensichtlich gänzlicher Unkenntnis des Diskussionsstandes
der Fachwelt

Diskussionstand der Fachwelt. Du triffst den Nagel auf den Kopf. Die Fachwelt hat offensichtlich übersehen, das Umfeld des Täters mit einzubeziehen. So während der Diskussionen. Anstatt vorsichtig zu handeln mit entsprechenden Maßnahmen.

Pauschalforderungen stellen, die nicht nur dem Grundgesetz,

Was ist dir denn wichtiger ? Das Recht auf … Unversehrtheit ? Oder das Recht eines Wiederholungstäters ?

sondern auch so ziemlich allen anderen Grundsätzen
unseres Rechtssystems und letztlich auch dem gesunden
Menschenverstand widersprechen.

Ja. Claudia hat gefragt, ob „man jede Möglichkeit für die Opfer ausschließen muss (ich finde ja)“.
Welch kranke und perverse Einstellung.

Nicht die „erstbeste“, sondern (ich hab den Bericht auch
gesehen)
eine, die seine ziemlich dämlichen Eltern ihm grob fahrlässig
verschafft haben.

Ja, die Eltern sind schuld. Schade, daß ich den Bericht nicht gesehen habe. Ein eigener Eindruck von den Eltern wäre hilfreich. Den persönlichen Eindruck hätten sich die Therapeuten auch mal verschaffen sollen.

Das ändert nichts an der Beurteilung des jungen
Mannes, ändert aber etwas an der Beurteilung der
Gesamtsituation.

Das meinte ich mit meiner Aussage zu Therapeuten in diesem Fall. Es sollte in erster Linie ihre verdammte Pflicht sein, vorsichtig gegenüber potentiellen Opfern zu handeln/entscheiden.

Das Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen. Das wurde so
gesagt, ja, auf die Frage hin, ob es Garantien für „Heilung“ gebe :frowning:die es nie geben kann) und ob Therapien trotzdem der richtige Ansatz :sind (was sie sind,
weil sie ein besseres Ergebnis als Wegsperren liefern). Vor
dem Hintergrund ist die Aussage etwas nüchtern, aber korrekt.

Korrekt, ja. Frag mal die kleine Schwester, oder besser, wie können Therapeuten jetzt diesem Mädchen die Sache erklären ?

Ich halte übrigens nicht die Dauer der Haftstrafe für
ausschlaggebend. Eine „geschlossene Therapiegruppe“ im
Anschluß wäre wichtig und sinnvoll.

Genau das ist das, was auch passiert und auch dort angerissen
wurde.

Ich meinte, langfristig. Und auch nicht nur „angerissen“.

und deshalb
jemanden der einen Übergriff begangen hat (was als Begriff ein
sehr weites Spektrum abdeckt) generell für immer wegsperren.

Ok, Übergriff. So nennst du es.
Traumatisierte Vergewaltigungsopfer werden begeistert sein.

Und genau diese Haltung nenne ich haarsträubend dumm. Ich sehe
durchaus die emotionalen Mechanismen, die jemanden dazu
bringen, sowas zu denken, aber mit Sachlichkeit, Logik, Argumenten :und vor allem Gerechtigkeit hat das rein gar nichts mehr zu tun.

Welche Gerechtigkeit widerfährt denn den Opfern ?
Den Spielbällen verantwortungsloser und oberflächlicher Therapeuten ?
Den Versuchstieren der Wissenschaften ?
Weisst du genaueres ? Dann mal raus damit.

Das scheint aber symptomatisch für unsere Zeit zu sein - kaum
schreit
einer „Kinderporno“ oder „Terrorismus“ schalten die Leute ihr
Hirn aus,

(oder die anderen)

ohne mal nachzuschauen, was eigentlich wirklich abgeht.

Wenigstens in einer Sache sind wir gleicher Meinung.
Grüße
BW

Team: Zitate und persönliche Kommentare bearbeitet

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Hi,

Diskussionstand der Fachwelt. Du triffst den Nagel auf den
Kopf. Die Fachwelt hat offensichtlich übersehen, das Umfeld
des Täters mit einzubeziehen. So während der Diskussionen.
Anstatt vorsichtig zu handeln mit entsprechenden Maßnahmen.

welch fundiertes Urteil.

Pauschalforderungen stellen, die nicht nur dem Grundgesetz,

Was ist dir denn wichtiger ? Das Recht auf … Unversehrtheit
? Oder das Recht eines Wiederholungstäters ?

Keines von beiden um jeden Preis. Möchtest Du eines von beiden streichen?

Ja. Claudia hat gefragt, ob „man jede Möglichkeit für die
Opfer ausschließen muss (ich finde ja)“.
Welch kranke und perverse Einstellung.

Pass auf, wir verkürzen das, Du verlierst eh:

Erkläre mir, wie man jede Möglichkeit für ein Kind, Opfer sexueller Gewalt zu werden ausschließt.

und deshalb
jemanden der einen Übergriff begangen hat (was als Begriff ein
sehr weites Spektrum abdeckt) generell für immer wegsperren.

Ok, Übergriff. So nennst du es.
Traumatisierte Vergewaltigungsopfer werden begeistert sein.

Traumatisierte nicht-vergewaltigte Opfer sexueller Gewalt werden begeistert darüber sein, dass Du sie mit nem lässigen Sprüchlein in die Irrelevanz wischst.

.m

2 „Gefällt mir“

Hi,

Ok, Übergriff. So nennst du es.
Traumatisierte Vergewaltigungsopfer werden begeistert sein.

so wurde es in der Sendung genannt und umfasste jegliche sexuelle Übergriffe. Nicht jeder sexuelle Missbrauch ist eine Vergewaltigung.

Gruß
Cess

Du redest von einem Grundgesetz, in dem auch steht, dass man weniger Strafe für das Vergewaltigen einer Behinderten bekommt, weil diese sich nicht gescheit wehren kann und behindert ist!
Wenn du so prahlst, dass wir alle verfassungswidrig daherreden…

Team: Zitat entfernt - dieser Artikel wurde nur deshalb erhalten, weil die Aussage korrigiert wird

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Hallo,

Genau, diese Typen, die Vergewaltiger, gehören kastriert, und
fertig.

Hast du dich schon mal mit dem Thema beschäftigt? Weißt du vielleicht, dass Vergewaltigung (und insbesondere auch päderastische Vergewaltigung) sehr wenig mit Sex und sehr viel mit Macht zu tun hat? Dass du bei einer Kastration dem (potentiellen) Täter zwar die Möglichkeit der sexuellen Penetration nimmst, aber nicht das, was diese Taten auslöst? Das damit also in der Praxis für potentielle Opfer erreicht wird?

Eigentlich sollte man so einem undurchdachten und uninformierten Posting wie deinem gar nicht antworten, aber es wird ja leider immer jemand geben, der das dann liest und auch noch zustimmt.

Gruß
Elke

Hallo,

Genau, diese Typen, die Vergewaltiger, gehören kastriert, und
fertig.

Hast du dich schon mal mit dem Thema beschäftigt?

Natürlich, ich sitze den ganzen Tag nur daheim und denke über sexuellen Missbrauch nach.

Weißt du
vielleicht, dass Vergewaltigung (und insbesondere auch
päderastische Vergewaltigung) sehr wenig mit Sex und sehr viel
mit Macht zu tun hat?

Das ist dem Opfer aber egal, warum der Täter es mit ihm getrieben hat, oder?

Dass du bei einer Kastration dem
(potentiellen) Täter

Ich rede von überführten.

zwar die Möglichkeit der sexuellen
Penetration nimmst,

Das reicht doch schon.

Eigentlich sollte man so einem undurchdachten und
uninformierten Posting wie deinem gar nicht antworten,

Und du hast natürlich total recht, die Weisheit mit dem Frühstück gegessen, alles klar :wink:
Entschuldige meinen undurchdachten und uninformierten Beitrag.

aber es
wird ja leider immer jemand geben, der das dann liest und auch
noch zustimmt.

Solche wie du?

Gruß
Elke

Verbindlichst, Eric Cartman

MOD: Artikelunterschrift der Netiquette angepasst

zwar die Möglichkeit der sexuellen
Penetration nimmst,

Das reicht doch schon.

Bullshit. Es gibt andere Wege, ein Opfer zu missbrauchen oder zu penetrieren, da brauchts nicht die körpereigenen Werkzeuge zu. Wer Macht ausüben will, schafft das - dass Kastration nichts bringt, ist erwiesen.

zwar die Möglichkeit der sexuellen
Penetration nimmst,

Das reicht doch schon.

Bullshit. Es gibt andere Wege, ein Opfer zu missbrauchen oder
zu penetrieren,

Wow, da scheinst du dich ja gut auszukennen, alle Achtung!

da brauchts nicht die körpereigenen Werkzeuge
zu. Wer Macht ausüben will, schafft das - dass Kastration
nichts bringt, ist erwiesen.

Jetzt mal Ernsthaft: Natürlich gibt es diese Möglichkeiten, aber die Kastration ist schon mal EINE Lösung, und somit kein Bullshit.

Hallo,

Jetzt mal Ernsthaft: Natürlich gibt es diese Möglichkeiten,
aber die Kastration ist schon mal EINE Lösung, und somit kein
Bullshit.

Nein, es ist eben KEINE Lösung, weil die Täter dann andere Wege finden, ihre Machtperversionen auszuleben. Opfer gibt es dann trotzdem.

Elke

Bullshit. Es gibt andere Wege, ein Opfer zu missbrauchen oder
zu penetrieren,

Wow, da scheinst du dich ja gut auszukennen, alle Achtung!

Du solltest dich lieber zurück halten, wenn du keine Ahnung hast.

Jetzt mal Ernsthaft: Natürlich gibt es diese Möglichkeiten,
aber die Kastration ist schon mal EINE Lösung, und somit kein
Bullshit.

Nein, es ist keine Lösung, weil es nichts ändert. Belies dich doch mal, bevor du über solch heikle Dinge sprichst.