Hallo!
ich habe vor kurzen einen artikel über das gleichnis mit den jungfrauen gelesen die mit den öllampen ihrem bräutigam entgegen gingen,wobei einige die zuwenig öl mithatten zuspät kammen und der bräutigam mit mehreren jungfrauen ins schlafgemach ging und die anderen nicht mehr einließ!
was ich nicht ganz verstehe ist ,in der bibel steht das ein mann mit mehreren mädchen ins schlafzimmer geht und die hochzeit vollzieht?
viele grüße
Gerhard
Hallo Gerhard,
es handelt sich um ein GLEICHNIS.
Grüße
Elke
mann mit mehreren mädchen ins schlafzimmer geht und die
hochzeit vollzieht?
Das, bester Gerhard, steht auch nicht dort.
_ Matthäus 25, 1-13
(1)Dann wird das Himmelreich gleichen zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen hinaus, dem Bräutigam entgegen.
(2)Aber fünf von ihnen waren töricht, und fünf waren klug.
(3)Die törichten nahmen ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit.
(4)Die klugen aber nahmen Öl mit in ihren Gefäßen, samt ihren Lampen.
(5)Als nun der Bräutigam lange ausblieb, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.
(6)Um Mitternacht aber erhob sich lautes Rufen: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht hinaus, ihm entgegen!
(7)Da standen diese Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen fertig.
(8)Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsre Lampen verlöschen.
(9)Da antworteten die klugen und sprachen: Nein, sonst würde es für uns und euch nicht genug sein; geht aber zum Kaufmann und kauft für euch selbst.
(10)(a) Und als sie hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen.
(11)Später kamen auch die andern Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf!
(12)Er antwortete aber und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.
(13)Darum wachet! Denn ihr wißt weder Tag noch Stunde_
Die Jungfrauen sind das Empfangskomitee und nicht die Bräute.
Gruß Fritz
Hallo Elke
es handelt sich um ein GLEICHNIS.
Wobei es ja aber nicht uninteressant ist, warum dieses Gleichnis dermaßen sexuell determiniert ist.
Gruß,
Branden
Hallo,
unter dem Lampenöl wird hauptsächlich die wahre Liebe zu Gott verstanden und unter dem Licht der Lampe die aus der Liebe entspringende Weisheit.
Die törichten Jungfrauen aber hatten keine Liebe und wollten die Liebe auch den anderen nehmen. Diese aber waren klüger und ließen sich nicht verführen. Sie beschieden die Liebelosen hinaus in die Welt, daß sie sich das Liebeöl dort holen sollten.
Und die Lieblosen gingen und holten sich ihre Lampen, oder besser ihre Herzen, voll Weltliebe-(Öl).
Als sie mit der Weltliebe in des Bräutigams Haus zurückkehren wollten oder deutlicher, als sie ohne wahre Liebe zu Gott ankamen und Einlaß ins Himmelreich verlangten, kann zu ihnen die Gottheit doch kaum etwas anderes gesagt haben als: Ich kenne euch nicht mit dieser eurer Liebe, die Ich nie als die Meine bestimmt habe! Gehet also dahin, woher eure Liebe ist
Herzliche Grüße
Helmut
PS: gelesen bei Lorber
es handelt sich um ein GLEICHNIS.
Wobei es ja aber nicht uninteressant ist, warum dieses
Gleichnis dermaßen sexuell determiniert ist.
He, Branden,
die sexuelle Determination bringst du ins Spiel.
Bei den „Jungfrauen“ (wobei die Übersetzung uns wohl einen Streich spielt. Das Thema κορη wurde hier schon mehrfach behandelt) - es waren wohl eher die Dienstboten gemeint, die Mägde - also nix mit sexuellem Bezug.
Gruß
Eckard
hallo branden,
man sollte dazu wissen, daß der begriff „jungfrauen“ sich von „jungen frauen“ ableitet. das hat erstmal nicht das geringste mit der unversehrtheit ihres hymen zu tun, sondern ausschließlich damit, daß es _ junge _ _ frauen _ sind.
gruß
ann
Hallo Ann
Selbst wenn „junge Frauen“ sind, bleibt doch der erotisch-partnerschaftliche Charakter dieses Gleichnisses erhalten. Die jungen Frauen warten auf den Bräutigam. Es geht also im Gleichnis um keine harmlosere Sache als das große Ereigbnis zwischen Männern und Frauen, nämlich die Ehe, das Zusammenspiel zwischen Mann und Frau.
Ich frage mich manchmal: Wie alt und verknöchert muss man sein (das geht nicht an Dich, liebe Ann), um die sensible, erotische Thematik hier nicht zu erkennen oder zu spüren?!
Gruß,
Branden
hallo branden,
Ich frage mich manchmal: Wie alt und verknöchert muss man sein
(das geht nicht an Dich, liebe Ann), um die sensible,
erotische Thematik hier nicht zu erkennen oder zu spüren?!
vielleicht bedarf es auch einer gewissen antenne bzw. defizits, um alles und jedes zu erotisieren? du gehörst sicher auch zu denen, die nonnen gruppensex unterstellen, nur weil sie alle mit jesus verheiratet sind 
spaß beiseite: gerade mit dem gleichnis der 10 jungfrauen habe ich mich lange und gründlich befaßt, bevor mein partner darüber in der lutherkirche eine predigt hielt. natürlich habe auch zig predigten anderer gelesen, und darüber hinaus kann ich auch selbst lesen, bewerten und interpretieren… aber ich kann dir versichern: das erotische moment im gleichnis von den 10 jungfrauen ist verschwindend gering.
gruß
ann
Jungfrauen, Stöcke und Spalten
Geh, Branden,
ein paar Artikel nach oben, lies den Text und denk an die Mahnung an Psychoanalytiker:
Manchmal ist ein Stock bloß ein Stock, eine Spalte bloß eine Spalte und eine junge Frau einfach eine junge Frau.
Gruß Fritz
Fritze, Eckhards und andere
Geh, Branden,
Hei Fritz + Eckard,
danke dafür.
Jetzt ist mein Weltbild werweisswasbild wieder
in Ordnung. Meine Plonkliste bewährt sich.
Grüße
Elke
Hallo Gerhard!
ich habe vor kurzen einen artikel über das gleichnis mit den
jungfrauen gelesen die mit den öllampen ihrem bräutigam
entgegen gingen,wobei einige die zuwenig öl mithatten zuspät
kammen und der bräutigam mit mehreren jungfrauen ins
schlafgemach ging und die anderen nicht mehr einließ!
Es steht dort nichts mit Schlafgemach, sondern von einem Fest - und alles ist rein symbolisch gemeint. Das große Fest,also die Hochzeit, steht für die Wiederkunft von Jesus Christus. AUf dieses Ereignis warten Christen sehnsüchtig. In der Bibel wird die Gemeinde von Jesus als seine Braut verglichen. Wir Christen möchten alle zu dieser „Braut“ dazugehören, weil wir dann auf ewig mit Jesus zusammen im Himmel leben können. Jeder wahre Christ ist teil dieser Braut und muss sich reinhalten von allem Bösen in dieser Welt (by the way: auch sexuell ausschweifende Phantasien!)…die anderen faulen Jungfrauen in dem Gleichnis haben auf unser heutiges Leben übertragen sich mit anderen Sachen erfüllt, Sachen die nicht ewiglich sind, Sachend die einen Menschen nicht näher zu Gott bringen…die anderen Jungfrauen sind Christen, die ihr ganzes Leben versuchen sich mit Gottes Liebe zu erfüllen und diese Liebe auch in die Welt hinausstrahlen…
Ich wünsche DIr Gottes Segen!!
lina
Jetzt ist mein Weltbild werweisswasbild wieder
in Ordnung. Meine Plonkliste bewährt sich.
Hallo, Elke, sicher das.
Passend dazu wieder einmal:
Schlüpfrige Dinge
Ein Mensch, der auf der Straße ging,
mit seinen Augen sich verfing
in einem Lade, drin ein Weib
höchst schamlos zeigte ihren Leib.
Der nur aus Pappendeckel zwar,
doch fleischlich in der Wirkung war.
Von Hemd und Höschen zart umhüllt,
das Blendwerk nur den Zweck erfüllt,
zu schlagen eine breite Bresche
in den erlaubten Wunsch nach Wäsche.
Und da dem Reinen alles rein,
sah dies der Mensch auch alsbald ein
und ging mit einer grenzenlosen
Hochachtung fort für Damenhosen.
[Eugen Roth]
PW:
„An was denken Sie dabei?“ fragt der Psychiater und malt einen Kreis.
„An Sex“ antwortet der Patient.
„… und hierbei?“ während er einen Strich zeichnet.
„Auch an Sex“ antwortet der Patient.
„Noch ein dritter Versuch.“ meint der Psych und macht einen Punkt.
„Klar, da denke ich an Sex.“
„Sie sind ja vollkommen sexbesessen!“ behauptet der Seelenklempner.
„Na, hören Sie mal! Wer hat den die ganzen Ferkeleien gezeichnet?!“
Gruß
Eckard
Eulen nach Athen getragen, Fritz
Manchmal ist ein Stock bloß ein Stock, eine Spalte bloß eine
Spalte und eine junge Frau einfach eine junge Frau.
Da schießt Du am Thema scharf vorbei, Fritz. Ich gehöre selber zu den schärsten Kritikern der völlig überholten Freud’schen Traumsymbole von 1899. (Was natürlich nicht heißt, das ich trotzdem ein Anhänger der sich weiter entwickelt habender Psychoanalyse bin.)
Ein Traum, ein Gleichnis, ein Märchen, eine Sage wirst Du von mir NIEMALS nach so alten, überholten Freudschen Begriffen interpretiert bekommen.
Es geht hier -wie auch sonst- um das GESAMTBILD, welches nicht ganz ohne Bedeutung in der Mann-Frau-Thematik liegt. Noch genauer: Der Bräutigam ist nicht irgendein Mann, sondern der, der eine Frau heiraten will. Dies habe ich versucht, in meiner Interpretation nicht wegrutschen zu lassen.
Gruß,
Branden
Mit solchen alten Witzen kann man sich natürlich um jede intellektuelle Interpretation herumdrücken. Nur WEM nützt dies?
Nochmal zum Verständnis
Hallo Ann
vielleicht bedarf es auch einer gewissen antenne bzw.
defizits, um alles und jedes zu erotisieren? du gehörst sicher
auch zu denen, die nonnen gruppensex unterstellen, nur weil
sie alle mit jesus verheiratet sind
Nein. Es geht hier nicht um Erotisierung eines Stoffes, sondern darum, zu erkennen, dass das Thema nicht zufällig ein Mann-Frau-Thema ist, welches noch einmal deutlicher wird durch die Bezeichnung „Bräutigam“ für den Mann. Es handelt sich alles nicht einfach um einen Mann in einer wahllosen Funktion, es ist auch nicht der Mann als Drachentöter oder Gas-Wasser-Scheiße-Monteuer gemeint, sondern der Mann als Bräutigam, also jemand, der die Frau zur Frau nehmen will. Es geht mir darum, diesen Focus nicht aus dem Auge zu verlieren.
Warum begreift das einer von Euch?
fragt sich
Branden
spaß beiseite: gerade mit dem gleichnis der 10 jungfrauen habe
ich mich lange und gründlich befaßt, bevor mein partner
darüber in der lutherkirche eine predigt hielt. natürlich habe
auch zig predigten anderer gelesen, und darüber hinaus kann
ich auch selbst lesen, bewerten und interpretieren… aber
ich kann dir versichern: das erotische moment im gleichnis von
den 10 jungfrauen ist verschwindend gering.gruß
ann
@Elke + @Eckard
Eure Phantasie und euer Verständnis spricht für euer Niveau, nicht für meines.
Aber vielleicht macht ihr euch noch einmal die (geringe) Mühe und nehmt euren ganzen Verstand zusammen und konzentriert euch auf die Erklärungen, die ich nochmal versucht habe.
aus Johannes Posting:
„Es steht dort nichts mit Schlafgemach, sondern von einem Fest - und alles ist rein symbolisch gemeint. Das große Fest,also die Hochzeit, steht für die Wiederkunft von Jesus Christus. AUf dieses Ereignis warten Christen sehnsüchtig. In der Bibel wird die Gemeinde von Jesus als seine Braut verglichen. Wir Christen möchten alle zu dieser „Braut“ dazugehören, weil wir dann auf ewig mit Jesus zusammen im Himmel leben können. Jeder wahre Christ ist teil dieser Braut und muss sich reinhalten von allem Bösen in dieser Welt (by the way: auch sexuell ausschweifende Phantasien!)…die anderen faulen Jungfrauen in dem Gleichnis haben auf unser heutiges Leben übertragen sich mit anderen Sachen erfüllt, Sachen die nicht ewiglich sind, Sachend die einen Menschen nicht näher zu Gott bringen…die anderen Jungfrauen sind Christen, die ihr ganzes Leben versuchen sich mit Gottes Liebe zu erfüllen und diese Liebe auch in die Welt hinausstrahlen…“
und danke, dass du mir einmal wieder, jegliche Intelligenz
und jegliches intellektuelles Verstehen abgesprochen hast
und damit deine eigene, kaum zu überbietende Arroganz
bewiesen hast.
Elke
von jetzt ab, wieder *plonk*
Die Theologen-Auslegung ist ja nun hinlänglich bekannt, wurde uns schon im Kindergottesdienst oder spätestens Konfirmationsunterricht nahegebacht und es hilft auch nicht wirklich, wenn du sie hier zum x-ten Male hinschreibst, denn es ist und bleibt eine tendenziöse Theologen-Interpreation und sie erklärt nach wie vor nicht, WARUM ein Bräutigam-Braut-Bild hierfür verwendet wurde. DAS aber und nix anderes hat mich hier und heute interessiert, um es nochmals deutlich zu sagen.
und danke, dass du mir einmal wieder, jegliche Intelligenz
und jegliches intellektuelles Verstehen abgesprochen hast
und damit deine eigene, kaum zu überbietende Arroganz
bewiesen hast.
Ich habe lediglich auf DEIN arrogantes PLONK-Geschreibsel reagiert.
Das dürfte dir ja wohl verständlich sein.
Hi Branden,
warum weigerst Du Dich so sehr, das zu lesen, was geschrieben steht?
Hier nochmal der Text:
"1 Dann wird das Himmelreich gleichen zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen hinaus, dem Bräutigam entgegen.
2 Aber fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug.
3 Die törichten nahmen ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit.
4 Die klugen aber nahmen Öl mit in ihren Gefäßen, samt ihren Lampen.
5 Als nun der Bräutigam lange ausblieb, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.
6 Um Mitternacht aber erhob sich lautes Rufen: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht hinaus, ihm entgegen!
7 Da standen diese Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen fertig.
8 Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsre Lampen verlöschen.
9 Da antworteten die klugen und sprachen: Nein, sonst würde es für uns und euch nicht genug sein; geht aber zum Kaufmann und kauft für euch selbst.
10 Und als sie hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen.
11 Später kamen auch die andern Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf!
12 Er antwortete aber und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.
13 Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde. " (Matth.25,1-13)
sie erklärt nach wie vor nicht, WARUM ein Bräutigam-Braut-Bild
hierfür verwendet wurde. DAS aber und nix anderes hat mich
hier und heute interessiert, um es nochmals deutlich zu sagen.
Wo steht das Wort „Braut“ in dem Text?
Es handelt sich um Brautjungfern. Schon mal bei einer Hochzeit gewesen?
Und wie kommst Du auf „Schlafgemach“?
Es handelt sich um einen Festsaal, in den nur geladene Gäste kommen.
Und die „törichten Jungfrauen“ haben den Anschluss verpasst. Pech gehabt, kein Festmahl, kein Essen, kein Tanz, Ende.
Gruss Harald