Jungfrauen

Die Eroberung von Jericho

wenn man ihn als lesestück liest, dann sieht man
einen mann mit zehn bräuten, was als große ehre gegolten haben
muß (also polygamie - nichts ungewöhnliches damals - im islam
ist es immer noch so, je mehr frauen, desto höher der rang).

Du willst also tatsächlich annehmen, dass diese Geschichte solch einen geschichtlich-sozialen-realen Hintergrund hat?

In welcher jüdischen, arabischen, kanaanitischen, und wasfüreiniger vorderorientalischen Gemainschaft ist es vorstellbar, dass eine zweistellige Herde - oder ist es eine Horde - von Bräuten ihrem Brätigam bei Nacht entgegen rennen?

Da ist ja die Erzählung von der Eroberung von Jericho noch glaubwürdiger.

Fritz

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Du willst also tatsächlich annehmen, dass diese Geschichte
solch einen geschichtlich-sozialen-realen Hintergrund hat?

Das hat Datafox mit keinem Satz behauptet. Deine Phantasie geht mit dir durch, Fritz.

In welcher jüdischen, arabischen, kanaanitischen, und
wasfüreiniger vorderorientalischen Gemainschaft ist es
vorstellbar, dass eine zweistellige Herde - oder ist es eine
Horde - von Bräuten ihrem Brätigam bei Nacht entgegen rennen?

es ist ein gleichnis, eine fabel, ein märchen, eine sage, was auch immer und kein historischer bericht! da wird schon mal übertrieben. auch im hohelied wird übertrieben. das nennt man poesie. wichtig ist, daß das vorhandene bild - die polygynie und die hochzeitsnacht - in der damaligen zeit und an jenem ort wenn nicht praktiziert worden ist, dann dennoch als topos in den köpfen der menschen vorhanden war.

das ist doch so simpel - warum muß man das auf biegen und brechen desexualisieren. erstaunlich wie ähnlich sich christentum und judentum hier sind (hohelied als jüdisches typisches beispiel mit ganz ähnlicher struktur der entsexualisierung).

gruß
dataf0x

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Hättest du doch mehr davon! (owT)
Br

es ist ein gleichnis,

Ja! Und die Gleichenisse Jesu zeichnen sich dadurch aus, dass sie alltägliche Erfahrungen, einfache Verhältnisse, allgemein bekannte Situationen zum Ausgang haben.
Und keine unrealistischen, an Haaren herbeigezogene Bilder enthalten, die du da voraussetzt.

eine fabel, ein märchen, eine sage,

Eben nicht!

kein historischer bericht!

Das ist nun wieder richtig.

a wird schon mal übertrieben

Schon! Aber nicht so albern!

auch im hohelied wird übertrieben. das nennt man poesie.

Aber Jesus Gleichnisse nicht! Die haben poetische Züge, aber damit hat sichs.

wichtig ist, daß das vorhandene bild - die polygynie
und die hochzeitsnacht

Wowowowo?

  • in der damaligen zeit und an jenem

ort wenn nicht praktiziert worden ist, dann dennoch als topos
in den köpfen der menschen vorhanden war.

Damit öffnest du jeder haltlosen Phantasiererei Tür und Tor.

das ist doch so simpel - warum muß man das auf biegen und
brechen desexualisieren. erstaunlich wie ähnlich sich
christentum und judentum hier sind (hohelied als jüdisches
typisches beispiel mit ganz ähnlicher struktur der
entsexualisierung).

Und warum willst du es mit Gewalt sexualisieren?
Da ist von keiner Braut die Rede, von keiner Hochzeitsnacht, von keinem Schlafzimmer

Erstaunlich die Ähnlichkeit zwischen den „Interpretationen sexbessener Frühfreudianern“ und deiner und Brandens Interpretation.

Damit genung!
Fritz

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Das hat Datafox mit keinem Satz behauptet. Deine Phantasie
geht mit dir durch, Fritz.

Lerne lesen!

Und Schluss!

Du entwickelst dich langam hier zur tragischen Figur, Fritz.
Wenn man schon als Treppenterrier auftritt, sollte man das Lehrerhafte wenigstens etwas zurückstellen.
Beides zusammen macht doch einen recht unangenehmen Eindruck.

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Meine Güte! (owT)
FR