es ist ein gleichnis,
Ja! Und die Gleichenisse Jesu zeichnen sich dadurch aus, dass sie alltägliche Erfahrungen, einfache Verhältnisse, allgemein bekannte Situationen zum Ausgang haben.
Und keine unrealistischen, an Haaren herbeigezogene Bilder enthalten, die du da voraussetzt.
eine fabel, ein märchen, eine sage,
Eben nicht!
kein historischer bericht!
Das ist nun wieder richtig.
a wird schon mal übertrieben
Schon! Aber nicht so albern!
auch im hohelied wird übertrieben. das nennt man poesie.
Aber Jesus Gleichnisse nicht! Die haben poetische Züge, aber damit hat sichs.
wichtig ist, daß das vorhandene bild - die polygynie
und die hochzeitsnacht
Wowowowo?
- in der damaligen zeit und an jenem
ort wenn nicht praktiziert worden ist, dann dennoch als topos
in den köpfen der menschen vorhanden war.
Damit öffnest du jeder haltlosen Phantasiererei Tür und Tor.
das ist doch so simpel - warum muß man das auf biegen und
brechen desexualisieren. erstaunlich wie ähnlich sich
christentum und judentum hier sind (hohelied als jüdisches
typisches beispiel mit ganz ähnlicher struktur der
entsexualisierung).
Und warum willst du es mit Gewalt sexualisieren?
Da ist von keiner Braut die Rede, von keiner Hochzeitsnacht, von keinem Schlafzimmer
Erstaunlich die Ähnlichkeit zwischen den „Interpretationen sexbessener Frühfreudianern“ und deiner und Brandens Interpretation.
Damit genung!
Fritz