Hallo Christian
Wie ich mit Freude erkenne, gehst auch Du (anders als Ben, aber ähnlich bereit fürs Nachspüren) ein Stück weit mit bei meinen Gedankengängen.
- Gehen wir einen Schritt weiter und sagen „Aber das Brautpaar
gibt es trotzdem“. Korrekt. Bei der Hochzeit an sich geht es
aber - im Gegensatz zur daraus resultierenden Ehe - nicht
primär um sexuelle Beziehungen, sondern um einen untrennbaren
Treueschwur.
Sehe ich ähnlich. Ich denke nur, man sollte hier Treueschwur und sexuelles Anliegen nicht künstlich oder voreilig trennen.
as mag sich schon in der Hochzeitsnacht ändern,
aber erstmal sind wir explizit bei der Hochzeitsfeier. Nun,
zumindest ich habe noch nicht erlebt, dass die Brautleute sich
da nicht zurückhalten konnten.
Alles richtig. Wiegesgat, es geht mir nicht um primitiv-sexuelle Handlungen oder wasweißich mir die Anderen da unterstellen mögfen, sondern um den grundsätzlich sexuellen=Mann-Frau-Charakter der Geschichte.
Also, fokussieren wir hier
auf den Schwur, dass Braut und Bräutigam sich für immer treu
sein werden, egal was auch passiert, in guten und schlechten
Zeiten.
Das geht mir schon wieder zu weit - hier bringst Du die viel später (!) entstandene christliche Sexualmoral mit ins Spiel, obwohl sie in dem alten Gleichnis noch überhaupt nicht vorhanden ist.
Einer ist für den anderen da und das Paar übernimmt
gegenseitige Verantwortung.Diese Geschichte ist ja nicht die einzige, in der eine
Hochzeit vorkommt. Denken wir an das erste öffentliche Wirken
des erwachsenen Jesus, die Hochzeit zu Kanaan. Geht es hier um
die Beziehung zwischen der Braut und dem Bräutigam? Die
Hochzeit impliziert, dass beide vorhanden sind, aber es geht
nicht um die Beiden.
Warum soll es bei der Hochzeit von zwei Menschen nicht um die beiden gehen?
Gruß,
Branden
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Vielleicht später, ich reiche sie dann nach
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