Darunter fallen auch Vorfälle, wo sich jemand subjektiv bedroht fühlt. Also auch von einer Spielzeugpistole…
Und bei „geschossen“ zählen auch Schreckschuss- oder Reizstoffwaffen dazu.
Darunter fallen auch Vorfälle, wo sich jemand subjektiv bedroht fühlt. Also auch von einer Spielzeugpistole…
Und bei „geschossen“ zählen auch Schreckschuss- oder Reizstoffwaffen dazu.
Spielzeugpistolen sind keine Waffen.
Klar, Berlin war zwar nie Posemuckel.
Wenn aber sogar die „linke“ taz einen starken Anstieg der Vorfälle mit Waffen bestätigt, wird schon was dran sein.
Die Waffen haben stark zugenommen. Nicht etwa nur @Penegrin s „Spielzeugpistolen“. Und wenn sie erstmal da sind, werden sie auch häufiger benutzt.
Starke Erkenntnis. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass auch Vorfälle mit Spielzeugpistolen in die offizielle Berliner PKS einfließen:
Polizeiliche Kriminalstatistik Berlin 2024
Mit einer Schusswaffe gedroht ist dann zu erfassen, wenn sich wenigstens ein Opfer subjektiv bedroht fühlte (also z. B. auch durch eine Spielzeugpistole).
Das nennt man übrigens „Primärquelle“.
Gerne nochmals: Der Artikel der TAZ ist korrekt und wird von niemandem angezweifelt. Deine Behauptung oben ist das Problem. Aber natürlich nur, wenn man Lügen als Problem ansieht.
Es ist nicht schlimm, wenn man von einem Thema keine Ahnung hat. Schlimm wird es erst, wenn man diese Ahnungslosigkeit zelebriert und keine Anstalten macht, sich zu informieren.
Muss ich auch nochmal erklären, warum die Aussage zwar nicht falsch, aber dennoch irrelevant ist?
Darum geht es nicht. Es geht darum, dass Berlin eine Stadt mit insgesamt wahrscheinlich mehr als vier Millionen Einwohnern ist, die sich dazu auch noch mitten in Europa befindet und eben nicht am Ende der Welt. Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass die Kriminalität - und zwar praktisch jeder Art - pro Kopf höher ist als in Radevormwald, Pulheim oder eben Oslo und Auckland.
Und wieder einmal wird deutlich, dass Dir der Unterschied zwischen Quelle und Medium nicht klar ist. Die taz berichtet nur über das, was die Polizei veröffentlicht hat und Du hast weder den Inhalt richtig verstanden noch kannst Du die Urheberschaft der Informationen nicht richtig zuordnen.
Das sieht das BKA anders:
Waffenkriminalität ist laut BKA häufig ein Begleitdelikt anderer Straftaten – etwa im Zusammenhang mit Drogen- oder Organisierter Kriminalität. Der Anstieg der Schusswaffendelikte bedrohe zunehmend die innere Sicherheit, heißt es in der Mitteilung der Behörde. Gerade in Großstädten beobachtet das BKA eine auffällige Häufung solcher Delikte.
Nein, das BKA sieht das nicht anders.
Mir war ein bisserl fad und daher hab ich die KI mit den PKS der letzten 20 Jahren gefüttert:
Wie man sieht, gibt es von 2005 bis 2010 einen deutlichen Rückgang bei der illegalen Schusswaffenverwendung und seit 2015 relativ stabile Werte ohne klaren Trend.
Interessant wird es auch, wenn man sich Schusswaffenverwendung im Zusammenhang mit Gewaltverbrechen anschaut:
Auch hier teilweise ein klarer Rückgang oder zumindest stabile Werte. Und das, obwohl die Berliner Bevölkerung seit 2005 um ca. 300.000 angestiegen ist.
Zahlen zu 2025 gibt es nicht. Kann sein, dass es einen Anstieg gab. Aber einen Trend sehe ich hier nirgends.
Es ist immer wieder interessant mitanzusehen, mit welcher Leichtigkeit du dich selbst argumentativ zerlegst. Der Artikel widerspricht in keinster Weise den Aussagen von @C_Punkt und das Zitat, das du hier gewählt hast, hat nicht mal ansatzweise mit dem Thema hier zu tun. Der fett markierte Halbsatz, der ebenfalls nichts damit zu tun hat, verstärkt den Eindruck, dass du wie üblich keine Ahnung hast, wovon du redest.
Mit einer Häufigkeitszahl von 9,9 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt Berlin deutlich vor dem Saarland (8,8) und Hamburg (8,3).
Kann mir irgendjemand erklären, was da im Saarland abgeht??
Grenznähe, traditionell viele private Waffen (Schützenvereine, Jäger), Siedlungsstruktur (eigentlich Flächenland, aber von der Besiedlung eher einer Stadt ähnlich, Siedlungszentren Neunkirchen, Saarlouis und Homburg sind zwar offiziell keine Großstädte, sind Großstädten aber ähnlich im Hinblick auf Industrie, Verkehrsknoten und soziale Brennpunkte).
Also ich finde die Werte vom Saarland deutlich bedenklicher als die von Berlin…
Wenn du es genau so siehst, wie das BKA, reicht mir das doch aus:
Ist das jetzt wieder Punkt in der Diskussion, wo wir so tun sollen, als ob deine Lügen nie gefallen wären und du jetzt einfach den Leuten Worte in den Mund legst? Ich frage für einen Freund.
Du hast behauptet, das BKA sähe das, was ich über Berlin schrieb (Lage, Rolle, Größe) anders als ich, was offensichtlich nicht stimmt. Dass Du daraus nun abzuleiten versuchst, dass ich einen völlig anderen Sachverhalt genauso sehen würde wie das BKA, ist gleichermaßen absurd, unlogisch und unverschämt.
Du hast irrelevant vergessen.
Die „Lage“ erforderte eine Sondereinheit „Ferrum“, die inzwischen gut beschäftigt ist.
Auf eine Wohnungstür in Berlin-Köpenick sind mehrere Schüsse abgefeuert worden. Bewohner riefen die Polizei am Mittwochabend zu dem Mehrfamilienhaus an der Grünauer Straße, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Zum Zeitpunkt der Schüsse sei niemand in der Wohnung gewesen.
Der oder die Täter entkamen laut Polizei unerkannt. Die Ermittlungen hat die Sondereinheit „Ferrum“ (deutsch: Eisen) im Landeskriminalamt übernommen.
Die Einheit ermittelt auch zu zwei weiteren Vorfällen aus den vergangenen Tagen: Am Sonntag wurde auf eine Shishabar in Berlin-Wedding geschossen, bei der ein Mensch durch Glassplitter leicht verletzt wurde. Sonntagabend wurden dann auf eine Werkstatt in Neukölln mehrere Schüsse abgegeben. Verletzt wurde dabei niemand.
Die Ermittlungseinheit wurde nach zahlreichen Schießereien Ende vergangenen Jahres eingerichtet. Sie ging seitdem mit umfangreichen Razzien in Bars und Restaurants und an bekannten Treffpunkten von Kriminellen gegen gewalttätige Banden vor.
In diesen drei Monaten wurden bei den stadtweiten Kontrollen 12 scharfe Schusswaffen und 192 Patronen beschlagnahmt, wie Innen-Staatssekretär Christian Hochgrebe (SPD) im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses sagte.
Pro Woche eine Waffe. Oder wie du es nennst: „gut beschäftigt“.
Ja,ja. Wer kennst sie nicht, die unterbeschäftigten Faulenzer bei der Polizei und die Blender von den Sondereinheiten mit ihren
Dass du bei allem, was die Polizei angeht absolut anspruchslos bist, ist sattsam bekannt.
Offensichtlich geht es dir aber ohnehin nicht um das Thema, denn sonst würdest du den Erfolg einer Maßnahme an ihren Ergebnissen festmachen und nicht daran, ob sich die Beteiligten richtig doll Mühe geben. Wir sind hier schließlich nicht mehr im Kindergarten.