Kaffee als Durstlöscher?

Hallo,

irgendwie hör ich zu diesem Thema immer verschiedene Meinungen…
manche sagen kaffee entwässert nur noch mehr, andere sagen man kann mit allen flüssigen den Flüssigkeitsbedarf des Körpers decken und wieder andere sagen, dass man kaffee nur als durstlöscher verwenden darf, wenn man an kaffee gewöhnt ist… ich kenn mich jetz gar nicht mehr aus… aba an einigen tagen reicht mein Flüssigkeitszufuhr wenn ich kaffee nicht mitberechne nicht über einen Liter… sollte ich das ändern? glg Pisaverde

hallo pisaverde,

nein, bleib bei dem, was du machst.
dahinter steckt das märchen vom vielen trinken, eine these ohne jeglichen wissenscaftlichen hintergrund aber großen profiten der wasserindustrie.
es ist mit essen und trinken wie mit dem gehen und laufen. wenn du über jeden schritt, den du als nächste machen willst, ob jender auch richtig sei, anfängst nachzudenken, stolperst du.
vielleicht (!) ist es sogar so, daß sämtliche probleme in unserem lande in sachen essen und trinken daher kommen weil alles problematisiert wird, überall gefahren lauern und es „ernährungsberater“ gibt. vielleicht hätten wir alle diese probleme gar nicht, wenn wir nach genuss und appetit essen würden und trinken würden, was uns gut tut.
trinke deinen kafee, weil er dir schmeckt und dir danach ist, nicht, weil irgendjemand es möchte oder auch nicht.

strubbel
K:open_mouth:)

Hallo pisaverde,

strubbel hat nur zu recht. Alle die vielen Ernährungsratschläge, die täglich auf uns niedergehen und die einander munter widersprechen, beruhen vorwiegend auf wirtschaftlichen Interessen der angeblich kompetenten Berater. Das grenzt mitunter an Kriminalität. Ganze Wirtschaftszweige leben von der Ahnungslosigkeit, wenn nicht Dummheit, ihrer Kunden. Bei Kaffeegenuss gilt wie bei jedem anderen: In Maßen gut verträglich; bei manchen Menschen mit Kreislaufkrankheiten auch nützlich.

Montanus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Für mich ist Kaffee eine der härteren Drogen
Hallo Pisaverde
(ich muss sofort an die PISA-Studie denken)
Ohne die Sache hochspielen zu wollen, möchte ich doch daran erinnern, dass Kaffee ähnlich wie Zigaretten, Cannabis und Alkohol zu den Drogen zu rechnen ist.
Ich z.B. kann ihn nur dünn und dann nur eine kleine Tasse, maximal 1x am Tag, trinken. Sonst flippe ich aus (Nerven, Kreislauf, alles) - Alkohol z.B. kann ich etwas mehr vertragen pro Tag.
Jeder reagiert individuell verschieden auf jede Droge.
Gruß,
Branden

Gemeine Industrie
Hi,

dahinter steckt das märchen vom vielen trinken, eine these
ohne jeglichen wissenscaftlichen hintergrund aber großen
profiten der wasserindustrie.

stimmt, ich erinnere mich an die seit Jahrzehnten groß angelegten Werbekampanien der Wasserwerke die früher so gut wie immer in (halb)staatlichen Besitz waren. Wasser ist ja auch immens teuer, 1000 Liter kosten ja €1,80!! Jeder, der statt 0,5l die empfohlene Menge von 2,5l trinkt zahlt ganze 0,36ct/Tag drauf. Was das im Jahr so ausmacht… Und in 100Jahren erst. Und in 1000Jahren erst! Wir werden doch alle betrogen…

Herzlichst,
J~

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Hi strubbel,

dat jibt een Sternchen.

Weil mir die Antwort gefällt und ich ähnlich denke.

Grüße nach Berlin

Schmidti

Hallo,

ich hatte das so verstanden, das strubbel eigentlich mehr den Zweig der Wasserindustrie gemeint hat, der das absolute Superduperallesgesundmachwasser aus 100 km Tiefe nach Millionen von Jahren unter der Erde zum tollen Schnäppchenpreis von € 2,99 pro 0,25 Liter verhökert. Nicht das Leitungswasser.

Aber jeder versteht, was er verstehen will :wink:)

Grüße
Schmidti

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Ohne die Sache hochspielen zu wollen, möchte ich doch daran
erinnern, dass Kaffee ähnlich wie Zigaretten, Cannabis und
Alkohol zu den Drogen zu rechnen ist.

Kaffee ist ganz sicher keine Droge. Koffein ist beispielsweise in entkoffeiniertem Kaffee nicht enthalten. Wenn schon, dann ist das Koffein eine Droge. Drogen sind aber allgemeinhin als abhängigmachende bewußtseinsverändernde Substanzen definiert. Koffein macht nicht abhängig. Und das Bewußtsein verändert Koffein auch nicht. Koffein wirkt auf das Nervensystem anregend, wie viele andere Dinge auch. mehr aber auch nicht.

Benni

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manche sagen kaffee entwässert nur noch mehr, andere sagen man
kann mit allen flüssigen den Flüssigkeitsbedarf des Körpers
decken und wieder andere sagen, dass man kaffee nur als
durstlöscher verwenden darf, wenn man an kaffee gewöhnt ist…

Ich trinke etwa 1,5 Liter Kaffee am Tag - entkoffeinierten Kaffee. Von dem kann man, Magenprobleme außen vor, soviel trinken, wie man will. Ich trinke koffeinfreien und von Reizstoffen befreiten (verringerten) Kaffee seit bald zwei Jahrzehnten. Dagegen ist nichts einzuwenden.

Trinkst Du koffeinhaltigen Kaffee mußt eben ausprobieren, wie es Dir bekommt. Selbstverständlich trägt auch ein solcher Kaffee zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfes bei.

Benni

Fast alles nicht richtig
Hallo Benni

Kaffee ist ganz sicher keine Droge. Koffein ist beispielsweise
in entkoffeiniertem Kaffee nicht enthalten. Wenn schon, dann
ist das Koffein eine Droge.

Entkoffeinierter Kaffee ist nicht der normale Kaffee. Bier ohne Alkohol ist ja auch kein Bier, sondern ein Spezialfall und dann natürlich ebenfalls keine Droge. Das wäre ja alles Haarspalterei.

Drogen sind aber allgemeinhin als
abhängigmachende bewußtseinsverändernde Substanzen definiert.

Ich kenne jemand, der konnte sich zwar das auchen nach etwa 60 Jahren abgewöhnen, abe nicht seine Kaffee-Abhängigkeit. Kaffee ist sowohl abhängigmachend als auch bewusstseinserweiternd.

Koffein wirkt auf das Nervensystem
anregend, wie viele andere Dinge auch. mehr aber auch nicht.

Was ein typisches Merkmal für Drogen ist. Es gibt -grob gesagt- zwei Kategorien von Drogen: Uppers und Downers. Die einen regen an, die anderen beruhigen. Darauf ist m.E. ursprünglich auch die Psychopharmakologie aufgebaut.
Gruß,
Branden

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Hi Schmidti,

ich hatte das so verstanden,

warum schreibter denn dann das nicht?
Außerdem ist mir nicht ganz klar wie man „dahinter steckt das märchen vom vielen trinken, eine these ohne jeglichen wissenscaftlichen hintergrund aber großen profiten der wasserindustrie.“ anders verstehen kann als so, wie es da steht…
Und was da steht ist völliger Dünnsinn und fällt unter die Kategorie Verschwörungstheorie.

Millionen von Jahren unter der Erde zum tollen
Schnäppchenpreis von € 2,99 pro 0,25 Liter verhökert.

Find ich auch Mist zumal dann dieses Wasser das nicht besser als deutsches Leistungswasser ist 500-3000km per LKW unterwegs ist und Umwelt und Strassen kaputt macht.

Aber jeder versteht, was er verstehen will :wink:)

Eben. Falls du nicht die gleiche Meinung hast zu dem was ich oben schrieb überprüfe doch bitte mal DEINE Meinung. Sicher hast du mich dann nur falsch verstanden :wink:)

Herzlichst,
J~

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Ich kenne jemand, der konnte sich zwar das auchen nach etwa 60
Jahren abgewöhnen, abe nicht seine Kaffee-Abhängigkeit.

Ich kann mir auch das Essen von Brot oder das Eis zum Dessert nicht abgewöhnen. Ist deshalb beides eine Droge? Ist etwas eine Droge, nur weil ich es gerne zu mir nehme oder mache? Klar, wenn man es so definiert, ist so ziemlich alles eine Droge. Damit verharmlost man aber meiner Meinung eher tatsächliche Drogen.

Kaffee
ist sowohl abhängigmachend als auch bewusstseinserweiternd.

Wie kommst Du darauf? Koffein (nicht Kaffee) wirkt anregend auf das zentrale Nervensystem, indem es dort die Wirkung bestimmter Rezeptoren erhöht. Betablocker, um ein Gegenbeispiel zu nennen, blockieren Adrenalinrezeptoren und haben somit die gegenteilige Wirkung. Dennoch sind natürlich auch Betablocker keine Drogen. Und genauso wenig wie Betablocker hat das Koffein eine bewußtseinsverändernde Wirkung. Oder ist Brot jetzt eine Droge, weil Kohlenhydrate bei der Verstoffwechselung die Ausschüttung von Serotonin erhöhen und man sich deshalb besser fühlt?

Was ein typisches Merkmal für Drogen ist.

Bitte? Betablocker wirken dämpfend, sind aber keine Drogen. Jedes Erschrecken, jeder Streß wirkt stark anregend. Ist es deshalb eine Droge? Es ist ein gehöriger UNterschied, ob etwas im zentralen Nervensystem wirkt, also direkt im Körper, oder etwas im Gehirn wirkt.

Wie schon gesagt, es ist eine Definitionsfrage. Meiner Meinung nach ist es aber stark verharmlosend echten Drogen gegenüber, wenn man jetwede Wirkung auf den Körper als Merkmal einer Droge beschreiben will. Das Abhängigkeitspotential echter Drogen liegt nicht in ihrer Wirkung auf das zentrale Nervensystem, sondern eindeutig in ihrer Wikrung auf das Gehirn begründet. Dort sitzt unser Bewußtsein und dort werden wir abhängig. Selbst rein körperliche Abhängigkeit bei bestimmten Substanzen ist praktisch immer im Gehirnstoffwechsel und seinen Veränderungen begründet.

Es gibt -grob
gesagt- zwei Kategorien von Drogen: Uppers und Downers. Die
einen regen an, die anderen beruhigen. Darauf ist m.E.
ursprünglich auch die Psychopharmakologie aufgebaut.

Richtig, nur geht es dort um die Wirkung auf bzw. im Gehirn und seinen Stoffwechsel.

Benni

Ich verstehe ja Deinen Wunsch, Kaffee nicht als Droge zu benennen, obwohl die Abhängigkeit vom Muntermacher Kaffee etwa so wie von Zigaretten, Cannabis oder Alkohol zu bewerten ist.
Jeder hat halt seine Lieblings-Droge(n) und möchte sie verharmlosen.

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Ich verstehe ja Deinen Wunsch, Kaffee nicht als Droge zu
benennen, obwohl die Abhängigkeit vom Muntermacher Kaffee etwa
so wie von Zigaretten, Cannabis oder Alkohol zu bewerten ist.
Jeder hat halt seine Lieblings-Droge(n) und möchte sie
verharmlosen.

Schade, daß Du auf nicht ein einziges meiner Argumente eingegangen bist, sondern hier nur eine Behauptung wiederholst. Du wirst wissen warum.

Benni

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Schade, daß Du auf nicht ein einziges meiner Argumente
eingegangen bist, sondern hier nur eine Behauptung
wiederholst. Du wirst wissen warum.

Na sicher weiß ich warum: Weil Du eben keine Argumente bringst, sondern Dich nur im Keise drehst.
Ich habe von Dir jedenfalls noch kein überzeugendes, sachlich richtiges Argument gelesen.

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ziemlich daneben bzw. FALSCH
Hi,

Kaffee ist ganz sicher keine Droge.

Kaffee ist ganz sicher eine droge.

Wenn schon, dann ist das Koffein eine Droge.
Drogen sind aber allgemeinhin als
abhängigmachende bewußtseinsverändernde Substanzen definiert.

FALSCH!!!

Eine droge ist JEDE substanz, die eine änderung im körper bewirkt.
Weiter unten schreibst du etwas von wegen stress sei keine droge.
QUATSCH!
Stress bewirkt eine katecholaminausschüttung. Das wäre dann sogar nach deine definition eine droge…

Koffein macht nicht abhängig. Und das Bewußtsein verändert
Koffein auch nicht. Koffein wirkt auf das Nervensystem
anregend, wie viele andere Dinge auch. mehr aber auch nicht.

Koffein macht abhängig.
Warum? Weil man (bei absetzen) eindeutige entzugserscheinungen beobachten kann.

Fazit: Du solltest erst einmal die definitionen klarstellen, da man sonst auf verschiedenen ebenen argumentiert.
DU folgst hier augenscheinlich der landläufigen begriffserklärung von DROGE nämlich der (fälschlichen) gleichsetzung mit RAUSCHMITTELN.

Also, bis du deine unklarheiten beseitigt hast verbleiben wir mal…

LG Alex

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*
Hallo Alex

DU folgst hier augenscheinlich der landläufigen
begriffserklärung von DROGE nämlich der (fälschlichen)
gleichsetzung mit RAUSCHMITTELN.

Damit hast Du es auf einen der wesentlichen Punkte gebracht.
Fiel mir irgendwie nicht ein, obwohl es so klar ist.
Danke und Gruß,
Branden

Hallo,
ich widerspreche nicht deiner Einschätzung von Kaffe aber,

Fazit: Du solltest erst einmal die definitionen klarstellen,
da man sonst auf verschiedenen ebenen argumentiert.
DU folgst hier augenscheinlich der landläufigen
begriffserklärung von DROGE nämlich der (fälschlichen)
gleichsetzung mit RAUSCHMITTELN.

bei einem schwierigen Begriff wie Droge wird es nicht besser, wenn man die Landläufig Auffassung (die ja immerhin - da landläufig - weitgehend überinstimmend verstanden wird) durch eine hier kaum weiterführende entgrenzte Definition (man beachte die Paradoxie) ersetzt.

Eine droge ist JEDE substanz, die eine änderung im körper bewirkt.

Nach dieser etwa mit der WHO übereinstimmenden Definition, ist im Grunde genommen jeder Stoff in diesem Universum eine Droge, denn egal was ich dem Körper an Stoffen zuführe und sei es Wasser oder Sauerstoff verändere ich Vorgägnge im Körper.

Gruß
Werner

Ich habe von Dir jedenfalls noch kein überzeugendes, sachlich
richtiges Argument gelesen.

Ich bin auf jedes Deiner Argumente ausführlich eingegangen. Statt ggf. meiner Erwiderung zu widersprechen, gibst Du hier nur einen plakativen Satz von Dir. Entschuldige, aber das läßt für mich leider nur den Schluß zu, daß Du entweder an keiner Diskussion interessiert bist oder Dir schlicht die Gegenargumente fehlen. Letzteres sollte aufgrund Deiner Ausbildung aber wohl kaum zutreffen können.

Benni

DU folgst hier augenscheinlich der landläufigen
begriffserklärung von DROGE nämlich der (fälschlichen)
gleichsetzung mit RAUSCHMITTELN.

So ist es. Sonst wäre, wie ein Beitrag zuvor bereits erwähnt, alles eine Droge, vom Wasser bis zur Hautcreme.

Indem man Begriffe neu- oder umdefiniert, kann man eine komplette Bedeutungsveränderung bewirken. Das ist immer hilfreich, wenn man eine bestimmte Agenda verfolgt, weil man so seinem Gesprächspartner unterstellen kann, er hätte keine Ahnung oder würde schlicht nicht verstehen, wovon er redet.

Das ist aber für mich in keinem Fall eine Diskussionsgrundlage. Insbesondere trifft das auf den Bereich der Drogen zu. Eine solche Umdeutung wie Du hier vorzunehmen, ist höchst gefährlich, weil es echte Drogen verharmlost und somit das damit verbundene Leid. Aber das ist ja vielleicht bei manchen Leuten auch durchaus das Ziel. Wie das bei Dir liegt, kann ich nicht einschätzen.

Benni