Hier poste ich mal einen Bericht für alle Kaffeetrinker…die auch wahrscheinlich der Meinung sind:Kaffee?der macht doch nicht abhängig…gemeint sind natürlich nur die Konsumenten die das ganze missbrauchen…
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Kaffee kann seelisch und körperlich abhängig machen!!!. Damit ist es nicht nur ein Genussmittel, sondern auch ein Genussgift. Das ist weitgehend bekannt, wird allerdings in der Regel nicht ernst genommen. Zumeist ist es auch kein Problem. Allerdings sollte man sich auch nichts vormachen. Denn Kaffee oder konkreter Coffein wird ja wie alle Suchtmittel in den Stoffwechsel des Organismus, insbesondere des Gehirns eingebaut. Dort nimmt es dann seine Funktionen wahr (z.B. Anregung, verbesserte geistige Leistungsfähigkeit, Stimmungshebung) - und wenn es fehlt, dann meldet der Organismus das Defizit eben auch an.
Je nach gewohnter Dosis und individuellen Faktoren kann er sogar rebellieren, auch beim Kaffee, und zwar nicht gering.
So etwas nennt man dann Abstinenz- oder Entzugserscheinungen. In leichterer Form ist das schon ohne eindeutige Abhängigkeit möglich. Die Betroffenen sind - mit unterschiedlichem Schwerpunkt - irgendwie resigniert, niedergeschlagen, schwunglos, ängstlich, leicht irritierbar, müde, schläfrig, klagen über verminderte Leistungsfähigkeit und Arbeitsunlust. Manche sind auch ruhelos-getrieben, leiden unter Kopfdruck u.a.
In einem solchen Zustand, besonders morgens, dient die erste Tasse Kaffee nicht der erwünschten Aktivierung, sondern der Milderung der Entzugserscheinungen. Erst die Folgende wirkt wieder stimulierend.
Wer also meint, er sei von „seiner gewohnten Kaffeedosis“ nicht abhängig (das Wort süchtig würde man in diesem Falle gar nicht in den Mund nehmen wollen), der wiederhole einfach das allmorgendliche Experiment: Verzicht, bis man spürt, was fehlt - und dann aber auch realisieren, was täglich zugeführt werden muss.
schönen Gruss vom Zitronenfalter
