Kalk im Trinkwasser

Hallo liebe Experten,

kann mir jemand sagen, ob ein hoher Kalkgehalt im Trinkwasser (ca. 20 Grad d.H.) schädlich sein kann? Ich trinke täglich etwa 2 Liter Leitungswasser und wüsste gern, ob sich der im Wasser enthaltene Kalk im Körper ablagern kann.

Vielen Dank!

Hi Kathi,

kann mir jemand sagen, ob ein hoher Kalkgehalt im Trinkwasser
(ca. 20 Grad d.H.) schädlich sein kann? Ich trinke täglich
etwa 2 Liter Leitungswasser und wüsste gern, ob sich der im
Wasser enthaltene Kalk im Körper ablagern kann.

das entspricht etwa 400 mg, also 0,4 g Calziumoxid. Sei unbesorgt, die Magensäure wird damit spielend fertig, die löst das auf.

Gruß Ralf

Hallo Kathi.

Darüber, was sich von den Inhaltsstoffen aus dem Wasser angeblich
im Körper ablagert oder nicht, gibt es gegensätzliche Aussagen.
Bei dem Nahrungsmittel Wasser würde ich mir aber eher Gedanken
machen um das darin befindliche Chlor und die Schwermetalle wie
z.B. Blei, Quecksilber… Diese gelösten Gifte haben nämlich auch
bei der geringsten Dosierung (um hier wieder den ewigen Einwänden
mit dem Tenor „die Dosis machsts“ vorzugreifen) keine positiven
Einflüsse auf unseren Körper.
Wenn Du die Schadstoffe aus dem Wasser raus haben willst, dann leg Dir
einen Destiller oder eine Umkehrosmoseanlage zu. Damit bekomsst
Du reines Wasser - ohne fragwürdige Inhaltsstoffe.
Falls Du Interesse hast, kann ich Dir gerne weitere Informationen
geben.

Gesunde Grüße
Lothar

Hoi Lothar!!!

also wenn ich ehrlich bin - vor Kalk im Trinkwasser habe ich die gerinsten Ängste!

Wenn Du die Schadstoffe aus dem Wasser raus haben willst, dann
leg Dir
einen Destiller oder eine Umkehrosmoseanlage zu. Damit
bekomsst
Du reines Wasser - ohne fragwürdige Inhaltsstoffe.

aber wie unterscheidet diese Anlage zwischen „schädlichen“ und „nützlichen“ Inhaltstoffen???
Kein Blei im Trinkwasser klingt erstmal gut, aber ist überhaupt genügend Blei drin, um den Aufwand zu treiben???
Und was ist mit den Elementen, die meinem Körper nützen??
Wäre ja unpraktisch, wenn die auch ausgefiltert werden…

Manches Tafelwasser, Mineralwasser usw. gibt ja sogar damit an, dass MEHR enthalten ist, als im normalen Trinkwasser…

Dabei darf man ja nicht vergessen, dass manch ein Grenzwert der Trinkwasserverordnung aus Gründen des Leitungsschutzes entstanden ist… (Eisen)

Ich kann nicht so ganz verstehen, wie Deine Anlage sicherstellt, dass nur die „bösen“ Stoffe rausgefiltert werden…

Lieben Gruss
leitungswassertrinkende Grüsse
Ulli

Hallo Ulli.

Ab wie viel Blei, Quecksilber, Kupfer, Arsen, Asbestfasern, Pestizide, Nitrit… genügt es Dir etwas dagegen zu unternehmen? Mit genügte das Wissen, dass es überhaupt vorhanden ist.

Hallo,

Ich kann nicht so ganz verstehen, wie Deine Anlage
sicherstellt, dass nur die „bösen“ Stoffe rausgefiltert
werden…

es geht gar nicht darum, nur die bösen Stoffe rauszufiltern sondern alles, was nicht Wasser ist (lieber gar nichts drin als auch nur einen Hauch schädliches).
Mit der gleichen Begründung müsste man dann aber auch tagein tagaus mit einer Gasmaske herumlaufen. Das wäre dann doch eine recht paranoide Vorstellung.

Gruß, Niels

Nein, Niels - man müsste nicht mit einer Gasmaske herumlaufen.
Es ist eine Frage des Aufwands und dem damit erzielten Ergebnis.
Die Installation einer Umkehrosmoseanlage ist eine Kleinigkeit und
der Aufwand für die Gewinnung von reinem Wasser ist sehr gering.
Die Beeinträchtigung durch das Tragen einer Gasmaske ist wesentlich
größer, oder? Dieser Vergleich hinkt doch sehr! Wenn jemand die
Möglichkeit hat recht einfach reines Wasser zu bekommen, dann hat
das nicht das Geringste mit Paranoia zu tun.
Mit Deiner Argumentation könntest Du im Umkehrschluss ja auch mit
dem Rauchen anfangen nur weil Du nicht die Möglichkeit hast, dem
Passivrauchen immer aus dem Weg zu gehen ohne Dich von dem
gesellschaftlichen Leben zu verabschieden.

Beste Grüße
Lothar